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Block 3: Ein Blick in die Artenvielfalt der Greifvögel und Eulen in Bild und Text
Familie 2: Eulen, lat. Strigidae
Unterfamilie, lat. Striginae
Tribus
Otini:
Gattung: Otus (Zwergohreulen), Mimizuku (Mindanao-Ohreulen), Pyrroglaux (Palau-Eulen), Gymnoglaux (Kuba-Käuze)

01. Zwergohreule, lat. Otus scops
02. Blasse Zwergohreule oder Streifen-Zwergohreule oder Streifenohreule, lat. Otus brucei

03. Indische Zwergohreule oder Hindu-Halsbandeule oder Indien-Halsbandeule (oder Halsring-Zwergohreule oder Halsband-Zwergohreule), lat. Otus bakkamoena
04. Rajah-Eule oder Radschaeule oder Radscha-Zwergohreule (oder Java-Ohreule(?)), lat. Otus brookii
05. Rötliche Zwergohreule oder Sumatra-Eule oder Röteleule oder Gelbschnabelzwergohreule oder Sumatraohreule, lat. Otus rufescens
06. Sunda-Zwergohreule (oder Halsbandeule), lat. Otus lempiji (früher: Otus liempitschi)
07. Orient-Zwergohreule oder Südasiatische Zwergohreule oder Östliche Zwergohreule, lat. Otus sunia
08. Manadoeule oder Celebes-Zwergohreule oder Celebesohreule oder Manado-Zwergohreule, lat. Otus manadensis
09. Serendib-Zwergohreule, lat. Otus thilohoffmanni

10. Afrika-Zwergohreule oder afrikanische Zwergohreule oder Senegal-Zwergohreule, lat. Otus senegalensis (früher: Otus scops senegalensis)

 

Um Wiederholungen bei den einzelnen Abschnitten meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen zu vermeiden, verweise ich auf das Literaturverzeichnis, das sich auf der Seite “Greifvögel / Eulen 1” befindet. Hiermit untersage ich (Jens Wolf, www kaiseradler.de) jede weitere Verbreitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner Fotos in welcher und / oder durch welche Art und / oder Weise auch immer. Genauso untersage ich hiermit jede weitere Verarbeitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen oder Teilen daraus. Das Inhaltsverzeichnis befindet sich auf der Seite “Greifvögel / Eulen A”. Es sei darauf hingewiesen, dass die Möglichkeit besteht, dass im Lauf der Zeit aufgrund von Veränderungen im Bestand der in den Falknereien und/oder (zoologischen) Einrichtungen gehaltenen Arten, die fotografierten Arten nicht mehr gezeigt werden oder nun andere Arten zu sehen sind.

01. Zwergohreule
lat. Otus scops

Die Zwergohreulen leben in den Mischwäldern, Laubwäldern, lichten Wäldern, Parklandschaften, offenen Waldlandschaften, offene mit Bäumen versehene Landschaften, Auwäldern, Galleriewäldern, offenen Eichenwäldern, trockenen Landschaften, bewaldeten Berghängen, halboffenen Landschaften, Obstplantagen, Kulturlandschaften, Dörfern, kleinen Städten.

Als Verbreitungsgebiet findet man allgemein Südeuropa, Mittelfrankreich, den Alpen (Hume: „Vögel in Europa“, (2013)) oder Süd- und Mitteleuropa, Zentral- und Westasien, Nordwestafrika (Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965)) oder „Südeuropa bis zum Elsass“, Nordwestafrika, „Asien bis Südsibirien“ (Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969)) oder Südeuropa, Nordafrika, Ostsibirien, Südwestsibirien (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder „Südeuropa bis Nordfrankreich“, bis Süd-Mitteleuropa, „Teile Osteuropas“ (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003)) oder Europa (Heinzel, Fitter, Parslow: „Pareys Vogelbuch“ (1988)) oder Europa, Afrika („Lebendiges Tierreich, Die neue Enzyklopädie in Farbe“, Band 20 (1988)) oder „Südeuropa bis in den Nahen Osten“, Nordafrika („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007)) oder Südeuropa, Osteuropa (Hume: „Vögel beobachten und bestimmen“ (2014); "LBV-Kompakt Eulen und Käuze") oder „Europa, Asien, Afrika“ (Wildpark Schwarze Berge: Zooschild) oder Europa, Asien, Nordwestafrika (Thiede: „Greifvögel und Eulen“, 3.Aufl. (2005)) oder Südeuropa („Von Alpen bis Zoo; Faszination Alpenzoo“; Kugi, Kassin: „Das grosse Vogelbuch...“ (1991); Delin, Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004)) oder Eurasien, Nordafrika (Brichetti: „Vögel in Garten, Park und freier Natur“ (2002)) oder das Mittelmeergebiet („Buch der Vogelwelt, Mitteleuropas“ (1973)) oder das Mittelmeergebiet, südliches Mitteleuropa ("Lebendige Wildnis, Tiere der Nadelwälder" (1994)) oder den Mittelmeerraum, ausnnahmsweise auch Österreich, Süddeutschland, Südtirol, Südschweiz (Koenig: "Rendevouz mit Tier und Mensch" (1974)) oder die Mittelmeerländer, Nordwestafrika, Südosteuropa, Kleinasien, Südrussland, Mittelasien, bis zum Baikalsee, Irak, Iran, Afghanistan (Mebs/Scherzinger „Die Eulen Europas“ (2000)) oder den Mittelmeerraum („naturgucker“: 34: Januar/Februar 2018) oder Nordafrika, Südeuropa, „bis Frankreich, Ungarn, Rumänien“, Süd-Sowjetunion, „durch Sibirien bis zur Mongolei, Kleinasien u. Israel bis Afghanistan“ (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) oder Nordrand des Mittelmeerraumes, Nordwestafrika, bis Zentralasien, bis Indien, Ceylon, bis Celebes, Molukken, bis Luzon, Mandschurei, Japan, Südarabien (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“) oder „Europa bis Zentralasien, Afrika” („Tiere -grosse Bild-Enzyklopädie mit über 2000 Arten“ (2001)) oder Südeuropa, Südwestasien, Nordwestafrika (Dierschke: „1000 Vögel“) oder Nordafrika, Iberische Halbinsel, Europa, Kleinasien, Ural, Belutschistan, Baikalsee (Burton: „owls of the world“ (1992)) oder das Atlas-Gebiet, Südeuropa, Südosteuropa, bis Südwestasien, dann einerseits von Vorderindien, Hinterindien, bis China, Japan und dann andererseits über Turkestan, bis Südwestsibirien, Altai; umstritten ist Zuordnung der afrikanischen Formen bzw. der afrikanischen Verbreitung („Brehms Neue Tierenzyklopädie“, Band 6 (Vögel 2)) oder südliches „Europa südwärts bis zur Sahara” (Staatliches Museum für Tierkunde Dresden: Zoologische Abhandlungen, Band 50, Supplement (1998): König: „Lautäusserungen als interspezifische Differenzierungsmerkmale ...“).

Es werden 63 Subspezies (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder 6 Unterarten (Brichetti: „Vögel in Garten, Park und freier Natur“ (2002); Beaman/Madge: „Handbuch der Vogelbestimmung, Europa und Westpaläarktis“ (1998/2007); Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) oder 4 Unterarten (Aebischer: „Eulen und Käuze“ (2008)) oder „5-6 Unterarten“ (Mebs/Scherzinger „Die Eulen Europas“ (2000)) angegeben.

Die Unterart Otus scops scops ist genaugenommen in „Italien – östliche Kanaren, Spanien, Frankreich, weiter nördlich etwa bis zum Main, nach Osten bis zur Krim, Nordwestafrika(Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder „West-, Süd- und Osteuropa“ (Aebischer: „Eulen und Käuze“ (2008)) oder Südeuropa („Spanien, Italien, Griechenland und Kroation“), Nordafrika (FALKE Sonderheft „Eulen“ (2014)) oder in Frankreich, Nordafrika, Nordtürkei, Transkaukasien (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder in Frankreich, Italien, Nordspanien, Zentralspanien, Portugal, Südosteuropa, Mitteleuropa, Nordgriechenland, Nordafrika, Nordtürkei, Transkaukasien (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) verbreitet.

Die Unterart Otus scops mallorcae ist genaugenommen auf „Mallorca – Balearen(Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder auf der Iberischen Halbinsel und den Balearen (Aebischer: „Eulen und Käuze“ (2008)) oder den Balearen (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) verbreitet.

Die Unterart Otus scops cycladum ist genaugenommen in „Naxos – Kykladen, Kreta“ (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder im südlichen Griechenland (Aebischer: „Eulen und Käuze“ (2008)) oder in Südgriechenland, Kreta, Kykladen, Südkleinasien (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder in Südgriechenland, Kreta, Kykladen, Südkleinasien, Israel, Jordanien (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) verbreitet.

Die Unterart Otus scops cyprius ist genaugenommen in Zypern, Südwestkleinasien? (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder Zypern (Aebischer: „Eulen und Käuze“ (2008)) oder in Zypern, Kleinasien (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) verbreitet und ist als „endemische Unterart“ ein „ausgesprochener Standvogel“ (Mebs/Scherzinger „Die Eulen Europas“ (2000)).

Die Unterart Otus scops turanicus ist genaugenommen in der „Wüste Kara Kum – Turkmenistan bis Pakistan“ (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder im Irak, vielleicht in der Südosttürkei (Beaman/Madge: „Handbuch der Vogelbestimmung, Europa und Westpaläarktis“ (1998/2007)) oder in Turkmenistan, Westpakistan (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Die Unterart Otus scops pulchellus ist genaugenommen im „Kaukasus bis Jenissei, Südwestmongolei und Altai“ (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder im östlichen Russland bis zur Mongolei (Curry-Lindahl: „Das grosse Buch vom Vogelzug“ (1982)) oder im Ostkaukasus bis Jenissei (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)). Die Unterart Otus scops pulchellus überwintert in Sudan, Äthiopien, Uganda (Curry-Lindahl: „Das grosse Buch vom Vogelzug“ (1982)) oder in Indien (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Es wird angegeben, dass nur die Zwergohreulen „im Norden Zugvögel sind und die Zwergohreulen „im Süden“ Standvögel sind („Geheimnisvolle Welt der Vögel“; Tomus-Verlag) oder dass die nördlichen Population, teilweise die südlichen Populationen überwintern „im tropischen Afrika(Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder dass die Zwergohreulen „der europäischen Mittelmeerländer grösstenteils ins tropische Afrika“ zur Überwinterung ziehen und einige Zwergohreulen bereits auf „verschiedenen Mittelmeerinseln und im Küstengebiet Nordafrikas“ überwintern („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 8 (Vögel 2)) oder dass nur „die nördlichen Brutvögel wandern“ („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) oder dass die nördlichen Populationen nach Afrika ziehen („Brehms Neue Tierenzyklopädie“, Band 6 (Vögel 2)) oder dass die Zwergohreulen nur „in einigen Gebieten“ Zugvogel sind (Wildpark Schwarze Berge: Zooschild) oder dass wenige Zwergohreulen „im Winter im äussersten Süden“ verbleiben (Hume: „Vögel beobachten und bestimmen“ (2014)) oder dass „normalerweise in Afrika, südlich der Sahara“ überwintert wird, jedoch einige Zwergohreulen „im südlichsten Europa und Nordafrika“ bleiben (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011)).

Die Zwergohreulen fliegen „Anfang Oktober“ (Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983)) oder „im Laufe des September“ („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 8 (Vögel 2)) oder „ab September“ (Kraus: „Faszination Eulen“ (2012)) oder im September bis Anfang Oktober („Brehms Neue Tierenzyklopädie“, Band 6 (Vögel 2)) oder ab August (Mebs/Scherzinger „Die Eulen Europas“ (2000)) oder im Herbst (Koenig: "Rendevouz mit Tier und Mensch" (1974)) ins Winterquartier.

Als Überwinterungsgebiet wird Afrika („Parkguide“ des Vogelparks Walsrode, 36.+37. Auflage; Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder das tropische Afrika („Vogelpark Walsrode“, 27.+31.+33. Auflage; Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969)) oder die Savannenzone Afrikas (Mebs/Scherzinger „Die Eulen Europas“ (2000)) oder die Savannen Afrikas, jedoch auch durch „wenige Vögel“ „im südlichsten Südeuropa“ (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003)) oder Südasien, Afrika („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) oder Afrika, südlich der Sahara (Dierschke: „1000 Vögel“; Kraus: „Faszination Eulen“ (2012); „naturgucker“: 34: Januar/Februar 2018) oder das südliche Afrika (Brichetti: „Vögel in Garten, Park und freier Natur“ (2002)) oder das tropische Afrika, Asien („Paläarkten“ ansonsten Standvögel: Campbell: „Das grosse Vogelbuch“) oder allgemein Guinea bis Kenia und auch „weiter nördlich in Afrika“ (Curry-Lindahl: „Das grosse Buch vom Vogelzug“ (1982)) oder Afrikas „Savannen südlich der Sahara“, Bergwälder Westafrikas (Staatliches Museum für Tierkunde Dresden: Zoologische Abhandlungen, Band 50, Supplement (1998): König: „Lautäusserungen als interspezifische Differenzierungsmerkmale ...“) angegeben.

Die Rückkehr aus dem Winterquartier erfolgt „Mitte April“ (Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983)) oder ab dem März („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 8 (Vögel 2)) oder im März bis April (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000); Kraus: „Faszination Eulen“ (2012)) oder „in der zweiten Aprilhälfte“ (Mebs/Scherzinger „Die Eulen Europas“ (2000)) oder im April („Brehms Neue Tierenzyklopädie“, Band 6 (Vögel 2)) oder im Frühling (Koenig: "Rendevouz mit Tier und Mensch" (1974)).

Des Weiteren findet man, dass die Zwergohreulen „nachts“ ziehen (Mebs/Scherzinger „Die Eulen Europas“ (2000)) und dass die sibirischen Zwergohreulen eine Wegstrecke 7.000 bis 8.000km ins Überwinterungsgebiet fliegen und dafür ungefähr 2 Monate benötigen (Mebs/Scherzinger „Die Eulen Europas“ (2000); Burton: „owls of the world“ (1992)).

Der europäische Bestand der Zwergohreulen wird mit ca. 455 Paaren (in Mitteleuropa: Mebs/Scherzinger „Die Eulen Europas“ (2000)), mit 77.000 bis 96.000 Paaren (Brichetti: „Vögel, in Garten, Park und freier Natur“ (2002)), mit 210.000 bis 440.000 Paaren (BirdLife International 2004/ORNITHOLOGISCHER ANZEIGER: Band 53, Heft ½ (2014)) angegeben.

Der Bestand der Zwergohreulen wird in Rumänien mit 30.000 Paaren (ORNITHOLOGISCHER ANZEIGER: Band 53, Heft ½ (2014)) angegeben.

Der Bestand der Zwergohreulen wird in Spanien mit 30.000 Paaren (ORNITHOLOGISCHER ANZEIGER: Band 53, Heft ½ (2014)) angegeben.

Der Bestand der Zwergohreulen wird in Griechenland mit 12.000 Paaren (ORNITHOLOGISCHER ANZEIGER: Band 53, Heft ½ (2014)) angegeben.

Der Bestand der Zwergohreulen wird in Italien mit 8.000 Paaren (ORNITHOLOGISCHER ANZEIGER: Band 53, Heft ½ (2014)) angegeben.

Der Bestand der Zwergohreulen wird in Kroatien mit 8.000 Paaren (ORNITHOLOGISCHER ANZEIGER: Band 53, Heft ½ (2014)) angegeben.

Der Bestand der Zwergohreulen wird in Slowenien mit 500 bis 600 Paaren (Mebs/Scherzinger „Die Eulen Europas“ (2000)) angegeben.

Der Bestand der Zwergohreulen wird in Ungarn mit 300 bis 400 Paaren (Mebs/Scherzinger „Die Eulen Europas“ (2000)) angegeben.

Der Bestand der Zwergohreulen wird in Österreich mit 25 bis 30 Brutpaaren (WWF-Österreich: „Artenreiches Österreich: Buch der Arten“), mit 30 Paaren (Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)), mit 30 Paaren „im südöstlichen Österreich“ (Thiede: „Greifvögel und Eulen“, 3.Aufl. (2005)), mit 40 bis 60 Brutpaaren (Aebischer: „Eulen und Käuze“ (2008); Mebs/Scherzinger „Die Eulen Europas“ (2000)) angegeben.

Der Bestand der Zwergohreulen wird in der Schweiz mit 12 bis 15 Paaren (Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005); Mebs/Scherzinger „Die Eulen Europas“ (2000)), mit 5 bis 10 Brutpaaren (Aebischer: „Eulen und Käuze“ (2008)) angegeben. Die schweizer Zwergohreulen (FALKE 07/2011) sind durch die Intensivierung der Landwirtschaft bedroht.

Der Bestand der Zwergohreulen wird in Deutschland mit 0 bis 5 Brutpaaren (Aebischer: „Eulen und Käuze“ (2008)), mit 2 bis 7 Revieren (Bestand 2005-2009: „Vögel in Deutschland“: 2013), mit 2 bis 7 Brutpaaren („Berichte zum Vogelschutz“ (52/2015); FALKE Sonderheft „Eulen“ (2014)) angegeben.

In Deutschland gibt es im Zeitraum zwischen den Jahren 1901 und 2009 „nur 9 gut dokumentierte bzw. glaubhafte Bruten und mindestens weitere 2 Fälle von Brutverdacht, wobei die Mehrzahl in die Jahre 2002 bis 2009 fällt“ (ORNITHOLOGISCHER ANZEIGER: Band 53, Heft ½ (2014)).

Man findet, dass Zwergohreulen im Jahr 1960 in Mainfranken brüteten (Beaman/Madge: „Handbuch der Vogelbestimmung, Europa und Westpaläarktis“ (1998/2007); Mebs/Scherzinger „Die Eulen Europas“ (2000)), dass Zwergohreulen im Jahr 1960 in Franken brüteten („Buch der Vogelwelt, Mitteleuropas“ (1973)), dass Zwergohreulen von 1959 bis 1962 in Bayern in Unterfranken brüteten, im Jahr 2007 ein bayrischer Brutnachweis dokumentiert wurde (FALKE 05/2009), dass ein Brutverdacht in Baden-Württemberg gemeldet wurde (DDA: „Vögel in Deutschland“ (2014)), dass 2 Brutverdachte in Bayern gemeldet wurden (DDA: „Vögel in Deutschland“ (2014)), dass 2 Brutverdachte in Nordrhein-Westfalen gemeldet wurden (DDA: „Vögel in Deutschland“ (2014)), dass im hessischen Wetterau „Zwergohreulen 2007 und 2009 erfolgreich brüteten“ (FALKE Sonderheft „Eulen“ (2014)), dass im Jahr 2007 7 besetzte Reviere, inkl. 2 Brutnachweise angegeben wurden (FALKE Sonderheft „Eulen“ (2014)).

Das Gefieder wird allgemein mit rindenfarbig „mit brauner oder grauer Grundtönung“ (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder mit graubraun rindenartig gemustert, in einer grauen und einer rotbraunen Farbvariante (Brichetti: „Vögel in Garten, Park und freier Natur“ (2002)) oder mit zart rindenfarbig („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) oder mit rindenfarbig („naturgucker“: 34: Januar/Februar 2018) oder mit rindenartig gezeichnet (Koenig: "Rendevouz mit Tier und Mensch" (1974)) oder mit Rindenmuster (Nicolai: „Vogelleben“ (1973)) oder mit rindenfarben („Brehms Neue Tierenzyklopädie“, Band 6 (Vögel 2)) oder als rindenfarbenes Tarnkleid (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003)) oder mit „sehr schön aus Braun- und Grautönen komponiert“ („Geheimnisvolle Welt der Vögel“; Tomus-Verlag) oder „ähnlich der grauen Baumrinde“ (Dierschke: „1000 Vögel“) oder mit „einfarbig“ rindenfarbig „graubraun oder rostbraun“ (Delin, Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004)) oder „wie braune Borke“ (Thiede: „Greifvögel und Eulen“, 3.Aufl. (2005)) oder mit graubraun („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007)) oder mit graubraun, an Baumrinde erinnernd (Aebischer: „Eulen und Käuze“ (2008)) oder mit „grau- bis rotbraun mit feiner Fleckung und Strichelung, die eine rindenfarbige Tarnfärbung ergibt“ (Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002) oder mit „fein rindenartig gezeichnet“ (Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969)) oder mit „deutlich grau bis deutlich rostbraun“, mit gestrichelten Flügelmustern versehen (Beaman/Madge: „Handbuch der Vogelbestimmung, Europa und Westpaläarktis“ (1998/2007)) oder mit grau oder rötlichbraun, fein schwarz gefleckt („Tiere -grosse Bild-Enzyklopädie mit über 2000 Arten“ (2001)) oder mit graubraun, rindenartig gemustert ("Lebendige Wildnis, Tiere der Nadelwälder" (1994)) oder mit „erdbraun mit dunklen Schaftstrichen und sehr feiner Quersprenkelung” versehen (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder mit einer rostbraunen oder grauen Grundfärbung, die dunkel längsgestreift und fein querverästelt ist, somit rindenfarbig wirkt (Mebs/Scherzinger „Die Eulen Europas“ (2000)) beschrieben.

Genaugenommen ist die Oberseite „grau oder rotbraun, manche noch grauer“ (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003)) oder dunkelgrau, „mit kleinen weisslichen Streifen und vielen dunkelbraunen oder schwarzen Flecken, Strichlein und Sprenkeln(Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983)) oder grau- und braun marmoriert (Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965)) oder graubraun (Thiede: „Greifvögel und Eulen“, 3.Aufl. (2005)) oder „grau mit rostfarbenen Flecken“ (Hume: „Vögel beobachten und bestimmen“ (2014)) oder „vorwiegend grau“ wirkend, weil die bräunlichen und grauen Farbtöne „so miteinander vermischt“ sind, „mit dunklen Längsstrichen“, „weissen Flecken“ gezeichnet (Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969)) oder graubraun (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) oder „bräunlichgrau bis rotbraun mit schwarzen Schaftstrichen”, weiss gestrichelt, fein gebändert (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“) oder grau bis mittelgrau, mit hellen einzelnen Federeinschlüssen (Kraus: „Faszination Eulen“ (2012)) oder graubraun, schwärzlich gestrichelt (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013)) oder gräulichbraun, schwärzlich gestrichelt (Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Die Federohren werden mit kurz und stumpf (Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965)) oder mit klein und kurz (Delin, Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004)) oder mit „kaum sichtbar“ (Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002); Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder mit klein (Aebischer: „Eulen und Käuze“ (2008)) oder „wirken geschuppt“ (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“) oder mit „relativ kurz“ (Mebs/Scherzinger „Die Eulen Europas“ (2000)) beschrieben.

Die Federohren werden „bei Erregung hochgestellt(Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002)) oder „nur bei Beunruhigung und während der Tagesruhe“ aufgestellt (Koenig: "Rendevouz mit Tier und Mensch" (1974)) oder „bei Beunruhigung stärker aufgerichtet” (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011)).

Die Augen sind gelb (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003); Hume: „Vögel in Europa“, (2013); Hume: „Vögel beobachten und bestimmen“ (2014); Aebischer: „Eulen und Käuze“ (2008); Brichetti: „Vögel in Garten, Park und freier Natur“ (2002); "Lebendige Wildnis, Tiere der Nadelwälder" (1994); Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000); Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011); Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) oder kräftig gelb (Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983)) oder zitronengelb (Thiede: „Greifvögel und Eulen“, 3.Aufl. (2005); Campbell: „Das grosse Vogelbuch“; Mebs/Scherzinger „Die Eulen Europas“ (2000)) oder leuchtend gelb („Brehms Neue Tierenzyklopädie“, Band 6 (Vögel 2)) oder „hellgelb bis gelborange” (Kraus: „Faszination Eulen“ (2012)). Die Augen sind „schwarz umrahmt“ (Hume: „Vögel in Europa“, (2013)).

Die Augen der Jungvögel sind grüngelb (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)).

Genaugenommen ist die Unterseite hell, mit dunklen Strichen versehen, „aus der Nähe“ betrachtet mit „kompliziertes Muster“ beschrieben (Hume: „Vögel in Europa“, (2013)) oder heller, „mit dunkelbraunen Längsstreifen und feinen Querwellen übersät“ (Thiede: „Greifvögel und Eulen“, 3.Aufl. (2005)) oder heller, „mit dunklen Längsstrichen und Flecken“ gezeichnet (Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969)) oder mit „dunklen Strichen und Bändern“ versehen (Hume: „Vögel beobachten und bestimmen“ (2014)) oder silbergrau, dunkelbraun fein gestrichelt (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) oder „fein gestrichelt mit schwarzen Querstreifen“ (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“) oder grau bis mittelgrau, mit schwarzen einzelnen Federeinschlüssen (Kraus: „Faszination Eulen“ (2012)) oder graubraun, dünn quergestreift, dunkel bekritzelt, mit schwärzlichen Schaftstrichen versehen (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013)) oder grizzlybärbraun, dünn quergestreift, dunkel bekritzelt, mit schwärzlichen Schaftstrichen versehen ( Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder gräulichbraun, dünn quergestreift, dunkel bekritzelt, mit schwärzlichen Schaftstrichen versehen (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Man findet des Weiteren, dass eine braune und eine graue Farbvariante (Mebs/Scherzinger „Die Eulen Europas“ (2000)) oder zusätzlich des Weiteren eine braune Farbvariante (Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983)) oder auch eine rotbraune Farbvariante (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder eine seltene rötliche Farbvariante (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) existiert.

Die Grösse beträgt 19cm (Wember: "Die Namen der Vögel Europas" (2005); Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969); „Buch der Vogelwelt, Mitteleuropas“ (1973); Heinzel, Fitter, Parslow: „Pareys Vogelbuch“ (1988); Aebischer: „Eulen und Käuze“ (2008); „Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 8 (Vögel 2); Campbell: „Das grosse Vogelbuch“) oder 16 bis 19cm (Kraus: „Faszination Eulen“ (2012); Burton: „owls of the world“ (1992)) oder 16 bis 20cm („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007); Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); Dierschke: „1000 Vögel“; König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) oder 16 bis 21cm (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder etwa 18cm („Brehms Neue Tierenzyklopädie“, Band 6 (Vögel 2)) oder 18 bis 19cm (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder 17 bis 19cm (Thiede: „Greifvögel und Eulen“, 3.Aufl. (2005)) oder 20cm (Koenig: "Rendevouz mit Tier und Mensch" (1974); Kugi, Kassin: „Das grosse Vogelbuch...“ (1991); Delin, Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004); "LBV-Kompakt Eulen und Käuze"; Mebs/Scherzinger „Die Eulen Europas“ (2000)) oder 19 bis 20cm („Von Alpen bis Zoo; Faszination Alpenzoo“; Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003); Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“; Brichetti: „Vögel in Garten, Park und freier Natur“ (2002); Beaman/Madge: „Handbuch der Vogelbestimmung, Europa und Westpaläarktis“ (1998/2007)) oder 19 bis 21cm (Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002); Hume: „Vögel in Europa“, (2013); Hume: „Vögel beobachten und bestimmen“ (2014); Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986); Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011)) oder 20 bis 21cm ("Lebendige Wildnis, Tiere der Nadelwälder" (1994)) oder „starengross“ („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)).

Zur Nahrung zählen als „wichtigste Beute“ „grosse Insekten(Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder „überwiegend Insekten“ („Tiere -grosse Bild-Enzyklopädie mit über 2000 Arten“ (2001)) oder „vorwiegend grössere Insekten“ (Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002)) oder „vorwiegend grössere Insekten, Schmetterlinge, Käfer und Heuschrecken“ (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“) oder überwiegend Insekten (Beaman/Madge: „Handbuch der Vogelbestimmung, Europa und Westpaläarktis“ (1998/2007)) oder „überwiegend von grösseren Insekten“, insbesondere Laubheuschrecken, grössere Nachtschmetterlinge, Käfer („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 8 (Vögel 2)) oder „hauptsächlich grössere Insekten“ (Heinzel, Fitter, Parslow: „Pareys Vogelbuch“ (1988)) oder „hauptsächlich“ grosse Insekten, wie Käfer, Heuschrecken, Nachtfalter (Brichetti: „Vögel in Garten, Park und freier Natur“ (2002)) oder „vor allem Grossinsekten“, wie Käfer, Nachtfalter, Heuschrecken (Aebischer: „Eulen und Käuze“ (2008)) oder Insekten als „Hauptanteil“ (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) oder „fast ausschliesslich aus Insekten” (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder zum grössten Teil Heuschrecken, Nachtschmetterlinge, Zikaden, Käfer (Koenig: "Rendevouz mit Tier und Mensch" (1974)) oder „in erster Linie” grosse Insekten (FALKE Sonderheft „Eulen“ (2014)) oder bevorzugt im Mitteleuropa Laubheuschrecken zur Jungenaufzucht, ansonsten als weitere Hauptnahrung zählen Heuschrecken, „Grillen, Käfer, Nachtschmetterlinge und Zikaden“ (Mebs/Scherzinger „Die Eulen Europas“ (2000)).

Die Nachtschmetterlinge werden „im Flug“ erbeutet (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003)) oder „Nachtfalter werden im Flug ergriffen“ (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“).

Die Hauptnahrung des Nachwuchses der schweizer Zwergohreulen sind im Frühling zum grössten Teil Feldgrillen und zu einem Viertel Nachtfalter (FALKE 07/2011).

Man findet aber auch als Beute „Kleinsäuger, Vögel., Echsen“ (Wildpark Schwarze Berge: Zooschild) oder „kleine Vögel, Eidechsen und andere Bodentiere(„Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) oder „Eidechsen, kleine Säuger und Vögel“ (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“) oder Kleinsäuger, Vögel (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) oder Kleinsäuger, Singvögel, Frösche, Regenwürmer (Aebischer: „Eulen und Käuze“ (2008)) oder Mäuse und Kleinvögel („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 8 (Vögel 2)). Des Weiteren werden als Beute Spinnen, Laubfrösche.

Die Zwergohreulen können andererseits „nur kleine Bissen verschlingen, weshalb Wirbeltiere gerupft, zerteilt und stückchenweise verzehrt werden“ (Mebs/Scherzinger „Die Eulen Europas“ (2000)). Die „Mäuseschwänze, Vogelfüsse und -flügel“ werden „meist verschmäht“ und auch von den Insekten werden die harten Chitinflügel, die sparrigen Beine und Köpfe abgerissen (Mebs/Scherzinger „Die Eulen Europas“ (2000)).

Die Zwergohreulen sind „ausgeprägt nachtaktiv“ (Beaman/Madge: „Handbuch der Vogelbestimmung, Europa und Westpaläarktis“ (1998/2007)) oder werden „in der Dämmerung und nachts stets rege“ („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 8 (Vögel 2)) oder sind „vorwiegend nachtaktiv“ (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“) oder sind während der Dämmerstunden und in den „hellen Nächten“ aktiv (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder „sind von der Abend- bis zur Morgendämmerung aktiv” (Koenig: "Rendevouz mit Tier und Mensch" (1974)) oder sind nachtaktiv (Thiede: „Greifvögel und Eulen“, 3.Aufl. (2005); Kraus: „Faszination Eulen“ (2012)) oder jagen „während der Nacht” (Kugi, Kassin: „Das grosse Vogelbuch...“ (1991)) oder sind „weitgehend nachtaktiv” (Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002)) oder sind „in der Hauptsache nachts rege“ (Heinzel, Fitter, Parslow: „Pareys Vogelbuch“ (1988)) oder jagen bei „völliger Dunkelheit“ (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011)) oder „rein nachtaktiv, nur zur Zeit der Jungenaufzucht auch in früher Dämmerung rege“ (Mebs/Scherzinger „Die Eulen Europas“ (2000)).

In einer schweizer Untersuchung bezüglich der Jagdstrategien und der Raumnutzung während der Brutzeit wurden 4 Zwergohreulen im Mittelwallis mit Sendern versehen, so dass man feststellen konnte, dass die Zwergohreulen Insekten „vor allem in krautigen Säumen von Magerwiesen oder wenig intensiv genutzten und bewirtschafteten Wiesen“ erbeuteten (FALKE 11/2013).

Die Männchen beginnen nach der Rückkehr aus dem Winterquartier mit dem besetzen der Reviere und der Brutplatzauswahl („Brehms Neue Tierenzyklopädie“, Band 6 (Vögel 2)) oder nach der Rückkehr beginnen die Männchen mit dem singen („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 8 (Vögel 2)). Die Federohren werden bei der Balz aufgestellt (Hume: „Vögel beobachten und bestimmen“ (2014)).

Der Balzgesang oder Reviergesang des Männchens wird als „eintöniges Chrü, das mit peinlicher Genauigkeit alle 2-3 Sekunden monoton wiederholt wird” beschrieben („Brehms Neue Tierenzyklopädie“, Band 6 (Vögel 2)) oder wird als „kurzes, ständig wiederholendes Fköten >djuh djuh...<” beschrieben (Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002)) oder wird als eintönig beschrieben („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 8 (Vögel 2)) oder wird als „kurz, klar, klagend, pfeifend >tjuh<, über lange Zeit hinweg alle 3 Sekunden monoton wiederholt“ beschrieben (Beaman/Madge: „Handbuch der Vogelbestimmung, Europa und Westpaläarktis“ (1998/2007)) oder wird als kurzes tiefes >teu<, welches alle 2 bis 3 Sekunden wiederholt wird, beschrieben („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007)) oder wird als „helles, flötenreines >Tjüt-tjüt-tjüt<, das sie mit etwavierundzwanzig Silben pro Minute in oft halbstündigen, weithin schallenden Strophen ertönen lassen“ beschrieben (Koenig: "Rendevouz mit Tier und Mensch" (1974)) oder wird als „ein im Abstand von 2-3(4)s beständig wiederholter, kurzer, tiefer Pfeifton >tjok<” beschrieben (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011)) oder wird „nahezu pausenlos – die ganze Nacht“ singend, „im Mittel 24 Silben/min“, beschrieben (Mebs/Scherzinger „Die Eulen Europas“ (2000)).

Allgemein findet man auch, dass die Zwergohreulen (Männchen?) „vor allem in der Balzzeit” als „ein helles >giu giu< oder <glüh<“ von sich geben (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)). Des Weiteren findet man auch allgemein, dass Zwergohreulen (zur Balz?; Männchen?) nachts „in regelmässigen Abständen einen einsilbigen Pfeifton“ von sich geben (Dierschke: „1000 Vögel“) oder dass der Ruf der Zwergohreulen „>djüt< in Abständen von 2 bis 3 Sekunden ständig wiederholt“ wird ("LBV-Kompakt Eulen und Käuze") oder dass der Ruf der Zwergohreulen >dju<, der in kurzen Abständen wiederholt wird, beschrieben wird (Heinzel, Fitter, Parslow: „Pareys Vogelbuch“ (1988)) oder dass der Ruf der Zwergohreulen „zur Nachtzeit ein kurzer, voller Flötenton“, welcher „mit grosser Genauigkeit alle 2 Sekunden“ erklingt, beschrieben wird („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) oder dass der Ruf der Zwergohreulen „ein alle 3 Sekunden wiederholtes einsilbiges, tief flötendes >tjuuk<“ ist (Delin, Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004)) oder dass der Ruf der Zwergohreulen in den Nächten als „monotones, klagendes, wie ein Morsezeichen klingendes, einsilbiges Pfeifen“, beschrieben wird (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder dass der Ruf als „ein langes Pfeifen, das alle paar Sekunden wiederholt wird“, beschrieben wird („Tiere -grosse Bild-Enzyklopädie mit über 2000 Arten“ (2001)).

Die Weibchen rufen mit einem „leiseren und heisseren Ruf” („Brehms Neue Tierenzyklopädie“, Band 6 (Vögel 2)) oder rufen mit einem höheren, weicheren >djüt< (Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002)) oder rufen mit einem höheren und weicheren Ruf (Beaman/Madge: „Handbuch der Vogelbestimmung, Europa und Westpaläarktis“ (1998/2007)) oder rufen höher (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011)) oder singen „etwas quäkender, oft heiser“ zusammen (Mebs/Scherzinger „Die Eulen Europas“ (2000)).

Es wird angegeben, dass Männchen und Weibchen „oft” im Duett rufen (Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002); Delin, Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004); Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011)) oder auch „gemeinsam rufen” („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007)).

Die Gesangstätigkeit lässt im Juni nach, im Juli sind dann „nur noch vereinzelte, vielleicht ledige Männchen zu hören” („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 8 (Vögel 2)).

Es wurden 8 verschiedene Lautäusserungen beschrieben (Mebs/Scherzinger „Die Eulen Europas“ (2000)).

Das Nest werden Höhlen, Nistkästen („Geheimnisvolle Welt der Vögel“; Tomus-Verlag; Thiede: „Greifvögel und Eulen“, 3.Aufl. (2005); Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011)) oder Baumhöhlen (Kugi, Kassin: „Das grosse Vogelbuch...“ (1991); Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969)) oder Baumhöhlen, selten Felsspalten, selten verlassene Vogelnester (Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965)) oder Baumhöhlen, Mauerhöhlen (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) oder Baumhöhlen, Mauerhöhlen, verlassenen Krähennestern, Elsternnestern (Koenig: "Rendevouz mit Tier und Mensch" (1974)) (Koenig: "Rendevouz mit Tier und Mensch" (1974)) oder Baumhöhlen, Mauerlöchern, Felslöchern (Aebischer: „Eulen und Käuze“ (2008)) oder verlassenen Rabenvogelnestern, Baumhöhlen (Brichetti: „Vögel in Garten, Park und freier Natur“ (2002)) oder Baumhöhlen, Felsnischen (Kraus: „Faszination Eulen“ (2012)) oder Ruinen, Baumhöhlen, Krähennester oder der direkte Boden (Wildpark Schwarze Berge: Zooschild) oder Gebäudenischen, Baumhöhlen (Delin, Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004)) oder Gebäudenischen, Felsspalten, Baumhöhlen (Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002)) oder Baumhöhlen, Wandlöchern (Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983)) oder Baumhöhlen, Nistkästen, Mauernischen (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003)) oder Baumhöhlen, Spechthöhlen, verlassene Krähennester, verlassene Elsternnester, Nistkästen (Mebs/Scherzinger „Die Eulen Europas“ (2000)) oder Baumhöhlen, Mauerhöhlen (Hume: „Vögel in Europa“, (2013)) oder Baumhöhlen, verlassene Nestern, Gesteinsritzen („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) oder Baumhöhlen, verlassene Greifvogelnester, Elsternester, Mauerhöhlen (Dierschke: „1000 Vögel“) oder Baumhöhlen, Spechthöhlen, Felsspalten, Felslöchern, alte Nester (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“) oder Baumhöhlen, Mauerlöcher, Feldlöcher, verlassene Vogelnester (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) verwendet.

Das Weibchen legt im Abstand von 1 bis 3 Tagen (Aebischer: „Eulen und Käuze“ (2008); Mebs/Scherzinger „Die Eulen Europas“ (2000)) oder im Abstand von 2 Tagen (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986); Koenig: "Rendevouz mit Tier und Mensch" (1974); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) oder im Abstand von 1 bis 2 Tagen („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 8 (Vögel 2)) 3 bis 5 Eier (Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983); Aebischer: „Eulen und Käuze“ (2008); Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) oder 3 bis 5 „schneeweisse, rundliche Eier“ (Koenig: "Rendevouz mit Tier und Mensch" (1974)) oder 4 bis 5 Eier (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003); Hume: „Vögel in Europa“, (2013); Wildpark Schwarze Berge: Zooschild; Campbell: „Das grosse Vogelbuch“) oder bis zu 4 Eier (Kraus: „Faszination Eulen“ (2012)) oder 4 bis 5 weisse Eier (Brichetti: „Vögel in Garten, Park und freier Natur“ (2002)) oder 3 bis 4, seltener 5 bis 6 weisse rundliche Eier („Brehms Neue Tierenzyklopädie“, Band 6 (Vögel 2)) oder 4 bis 6 Eier („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) oder 4 bis 6 weisse Eier (Kugi, Kassin: „Das grosse Vogelbuch...“ (1991)) oder 4 bis 6 reinweisse, fast vollständig runde Eier („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 8 (Vögel 2)) oder „(2)3-4(6) Eier“ (Thiede: „Greifvögel und Eulen“, 3.Aufl. (2005)) oder 3 bis 4 oder bis 7 Eier (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) oder 3 bis 5, „seltener 2, ausnahmsweise 6 Eier“ (Mebs/Scherzinger „Die Eulen Europas“ (2000)) oder 3 bis 4, selten 5 weisse kurzovale Eier (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)).

Das Weibchen brütet die Eier (Thiede: „Greifvögel und Eulen“, 3.Aufl. (2005)) oder „nur“ das Weibchen brütet die Eier („Geheimnisvolle Welt der Vögel“; Tomus-Verlag; Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983)) oder „allein“ das Weibchen brütet die Eier (Aebischer: „Eulen und Käuze“ (2008); Koenig: "Rendevouz mit Tier und Mensch" (1974); Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986); Mebs/Scherzinger „Die Eulen Europas“ (2000)) in 25 Tagen („Von Alpen bis Zoo; Faszination Alpenzoo“; Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) oder in 24 Tagen („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995); Kraus: „Faszination Eulen“ (2012)) oder in 24 bis 25 Tagen (Brichetti: „Vögel in Garten, Park und freier Natur“ (2002); Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983); Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003); Aebischer: „Eulen und Käuze“ (2008); Campbell: „Das grosse Vogelbuch“; Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder in 24 bis 26 Tagen („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 8 (Vögel 2)) oder in 3½ Wochen („Brehms Neue Tierenzyklopädie“, Band 6 (Vögel 2)) oder in 20 bis 31 Tagen (Thiede: „Greifvögel und Eulen“, 3.Aufl. (2005)) oder in 20 bis 31 Tagen, „im Mittel 24“ Tagen (Mebs/Scherzinger „Die Eulen Europas“ (2000)) oder in 20 bis 31 Tagen, im Mittel 25 Tagen (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) oder in 21 Tagen (Koenig: "Rendevouz mit Tier und Mensch" (1974)) aus. Das Männchen beschafft während dieser Zeit die Beute („Geheimnisvolle Welt der Vögel“; Tomus-Verlag).

Als Legezeitraum für die Eier wird Anfang Mai (Kugi, Kassin: „Das grosse Vogelbuch...“ (1991)) oder die zweite Maihälfte bis Juni (Aebischer: „Eulen und Käuze“ (2008)) oder „Mitte Mai bis Mitte Juni“ Mebs/Scherzinger „Die Eulen Europas“ (2000)) oder April bis Mai (Kraus: „Faszination Eulen“ (2012)) oder als Brutzeitraum wird April bis Juni (Brichetti: „Vögel in Garten, Park und freier Natur“ (2002)) oder „April bis Juli“ (Hume: „Vögel in Europa“, (2013)) oder ab April (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“) oder Mai bis Juni (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) angegeben.

Sobald die Jungvögel 2 Wochen alt sind, beteiligt sich das Weibchen mit der Beutebeschaffung (Koenig: "Rendevouz mit Tier und Mensch" (1974)).

Die Jungvögel verlassen mit 21 Tagen das Nest und klettern als Ästlinge in der Umgebung umher, sind mit 30 Tagen „voll flugfähig“, mit 45 Tagen erwachsen (Koenig: "Rendevouz mit Tier und Mensch" (1974)) oder verlassen mit 4 Wochen „noch ehe sie ganz flügge sind“ das Nest („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) oder verlassen mit 3 Wochen oder in den extremen mit 20 bis 31 Tagen die Bruthöhle (Mebs/Scherzinger „Die Eulen Europas“ (2000)) oder verlassen mit 3 bis 4 Wochen das Nest, sind mit 33 Tagen vollflugfähig (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) oder verlassen nach 4 Wochen das Nest (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000); „Brehms Neue Tierenzyklopädie“, Band 6 (Vögel 2)) oder verlassen das Nest , „bevor sie voll befiedert sind“, mit 3 Wochen (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“) oder fliegen mit 3 oder 4 Wochen aus („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 8 (Vögel 2)) oder sind mit 21 bis 29 Tagen flügge (Brichetti: „Vögel in Garten, Park und freier Natur“ (2002)) oder sind mit etwa 30 Tagen flügge (Aebischer: „Eulen und Käuze“ (2008)).

Die Jungvögel sind in 5 Wochen selbständig (Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983)) oder können in 6 Wochen selbständig Beute schlagen (Kraus: „Faszination Eulen“ (2012)).

Die Altvögel versorgen die Jungvögel „noch einige Zeit“ bis zur Selbständigkeit („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 8 (Vögel 2); „Brehms Neue Tierenzyklopädie“, Band 6 (Vögel 2)) oder noch weitere 3 Wochen mit Nahrung (Kraus: „Faszination Eulen“ (2012)). Es werden 3 bis 5 Jungvögel („Von Alpen bis Zoo; Faszination Alpenzoo“) grossgezogen.

Nach 2 Monaten löst sich die Familie auf (Thiede: „Greifvögel und Eulen“, 3.Aufl. (2005)) oder „einen Monat“ nach dem Flügge werden verlassen die Jungvögel „das elterliche Revier“ (Aebischer: „Eulen und Käuze“ (2008)).

Geschlechtsreif werden die Jungvögel mit 10 Monaten (Kraus: „Faszination Eulen“ (2012); Mebs/Scherzinger „Die Eulen Europas“ (2000); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Die Zwergohreulen führen eine Dauerehe („Geheimnisvolle Welt der Vögel“; Tomus-Verlag) oder eine Saisonehe (Kraus: „Faszination Eulen“ (2012); Mebs/Scherzinger „Die Eulen Europas“ (2000)).

Man findet aber auch, dass Zwergohreulen „eher Einzelgänger“ (Brichetti: „Vögel in Garten, Park und freier Natur“ (2002)) oder „vorwiegend Einzelgänger“ (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“) sind. Im Winter konnten jedoch auch kleine Trupps festgestellt werden (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“).

Als Höchstalter werden „mindesten 6 Jahre in freier Natur“ (Mebs/Scherzinger „Die Eulen Europas“ (2000)) oder bis zu 10 Jahre (Hume: „Vögel in Europa“, (2013)) oder 10 bis 15 Jahre („Von Alpen bis Zoo; Faszination Alpenzoo“) oder „mindestens 12 Jahre in einer Voliere“ (Mebs/Scherzinger „Die Eulen Europas“ (2000)) oder 12 bis 15 Paare in der Schweiz (Thiede: „Greifvögel und Eulen“, 3.Aufl. (2005)) angegeben.

Die Erstzucht gelang 1888 einem privaten deutschen Züchter in Deutschland (Robiller: "Lexikon der Vogelhaltung" (1986)).

Die nachfolgenden Fotos wurden im Vogelpark Walsrode (heute: Weltvogelpark) gemacht.

Das nachfolgende Foto wurde im Weltvogelpark (früher: Vogelpark Walsrode) gemacht.

Die nachfolgenden Fotos wurden auf der Vogelausstellung Ornika aufgenommen.

Die nachfolgenden Fotos wurden im Vogelpark Niendorf (Timmendorfer Strand) gemacht.

Die nachfolgenden Fotos wurden im Zoo Berlin Tiergarten (links), im Greifvogelgehege Bispingen (mitte) und im Wildpark Schwarze Berge (rechts) gemacht.

eulekauzA148ZwergohreuleBlnFriedrichsfelde

Die nachfolgenden Fotos wurden im Zoo Neunkirchen aufgenommen.                                .

02. Blasse Zwergohreule oder Streifen-Zwergohreule oder Streifenohreule
lat. Otus brucei

Die Blassen Zwergohreulen sind in den Halbwüsten, dem offenen mit Bäumen versehenen Gelände, Parkanlagen, Obstplantagen, Kulturlandschaften, Dörfern, kleinen Städten verbreitet.

Als Verbreitungsgebiet allgemein wird Südwestasien („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 8 (Vögel 2)) oder „Israel, Syrien und Irak bis Ostiran und Gilgit“ (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) angegeben.

Als Überwinterungsgebiet wird allgemein Südisrael (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011)) angegeben.

Es werden 4 Unterarten (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) angegeben.

Genaugenommen hat die Unterart Otus brucei brucei als Verbreitungsgebiet Kasachstan, Nordtadschikistan, Kirgisien (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder Mittelasien, östlich des Aralsees, Fergana basin, Nordtadschikistan, Kirgisien (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Genaugenommen hat die Unterart Otus brucei semenowi als Verbreitungsgebiet Nordpakistan, Südtadschikistan, Westchina (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder Südtadschikistan, Westchina (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Genaugenommen hat die Unterart Otus brucei exiguus als Verbreitungsgebiet Türkei, Irak mit dem Überwinterungsgebiet Israel (Beaman/Madge: „Handbuch der Vogelbestimmung, Europa und Westpaläarktis“ (1998/2007)) oder Ostarabien, Irak, Westpakistan (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013)) oder Ostarabien, Zentralirak, Westpakistan (Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder Zentralirak, Ostarabien, Südiran, Südafghanistan, Westpakistan (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Genaugenommen hat die Unterart Otus brucei obsoletus als Verbreitungsgebiet „Syrien, Irak; dort aber vielleicht nur Wintergast aus weiter östlichen Brutgebieten“ (Beaman/Madge: „Handbuch der Vogelbestimmung, Europa und Westpaläarktis“ (1998/2007)) oder Nordostägypten, Südosttürkei, Nordafghanistan, Usbekistan (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder Südzentraltürkei, Nordsyrien, Nordirak, Nordafghanistan, Usbekistan (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Das Gefieder ist im allgemeinen blass (Heinzel, Fitter, Parslow: „Pareys Vogelbuch“ (1988)) oder hell, matt sandgrau (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011)).

Es werden eine gelblichbraune und eine graue „mit verschiedenen Zwischenstufen“ auftretende Farbvariante (Heinzel, Fitter, Parslow: „Pareys Vogelbuch“ (1988)) oder es wird eine blassgelbe Farbvariante und eine braungraue Farbvariante mit dunkel gesprenkelter Oberseite (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013)) oder das Gefieder wird mit „entweder rahmgrau oder hellisabellfarben“ (Beaman/Madge: „Handbuch der Vogelbestimmung, Europa und Westpaläarktis“ (1998/2007)) angegeben.

Man findet, des Weiteren dass die Oberseite dunkel gestrichelt ist, die äusseren Schulterfedern isabellfarben gefleckt sind (Beaman/Madge: „Handbuch der Vogelbestimmung, Europa und Westpaläarktis“ (1998/2007)) oder dass die Oberseite schwach gefleckt ist (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011)) oder dass die Oberseite ockergelb, mit schwärzlichen Schaftstrichen versehen, ist (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013)) oder dass die Oberseite gelblichockerfarben, mit schwärzlichen Schaftstrichen versehen, ist (Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Die Augen sind leuchtend gelb (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder hellgelb (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013)) oder blassgelblich (Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder blassgelb bei den Altvögeln oder gelblichgrau bei den Jungvögeln (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Man findet, dass die Unterseite einheitlich gefärbt, fein dunkel gestrichelt ist (Beaman/Madge: „Handbuch der Vogelbestimmung, Europa und Westpaläarktis“ (1998/2007)) oder dass die Unterseite hell, „sehr blass“ gebändert, „fein quergemustet“ ist (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011)) oder dass die „Unterseite hellgrau oder blass ockergelb“ ist und mit dunklen Schaftstrichen versehen ist (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013)) oder dass die Unterseite blassgräulich oder blassockerfarbengelb ist und mit dunklen Schaftstrichen versehen ist (Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Die Grösse beträgt 21cm (Heinzel, Fitter, Parslow: „Pareys Vogelbuch“ (1988)) oder 20 bis 21cm (Beaman/Madge: „Handbuch der Vogelbestimmung, Europa und Westpaläarktis“ (1998/2007)) oder 20 bis 22cm (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011)) oder 18 bis 21cm (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) oder 18 bis 22cm (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012)).

Zur Nahrung zählen vorwiegend Insekten (Beaman/Madge: „Handbuch der Vogelbestimmung, Europa und Westpaläarktis“ (1998/2007)) oder „hauptsächlich Insekten“ (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011)). Zur Beute zählen aber auch kleine Vögel und kleine Säugetiere.

Die Blassen Zwergohreulen sind nachtaktiv (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011)).

Das Nest befindet sich in Höhlen, verlassenen Elsternestern (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011)) oder Spechthöhlen (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)).

Das Weibchen legt bis zu 5 Eier (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder 4 bis 6 weisse Eier (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).
 

Die Erstzucht gelang dem Zoo Tel Aviv (Israel) im Jahre 1972 (Gefiederte Welt (06/2011)).

Dieses Foto wurde im Naturkundemuseum Augsburg gemacht.

03. Indische Zwergohreule oder Hindu-Halsbandeule oder Indien-Halsbandeule (oder Halsring-Zwergohreule oder Halsband-Zwergohreule)
lat. Otus bakkamoena

Die Indischen Zwergohreulen sind in den baumbestandenen Feldhängen, baumbestandenen offenen Landschaften, Mangrovenwäldern, tropischen Waldgebieten, Waldsäumen, Savannen, Kulturlandschaften, Mangrovensümpfen, Parkanlagen verbreitet.

Als Verbreitungsgebiet findet man im allgemeinen Asien (Coomber: "Vögel" oder "Vögel; Enzyklopädie der Familien und Arten" (1992); "Grosses Lexikon der Tiere", Band 1, (1989)) oder Südostasien (Gefiederte Welt 08/2002; „Vogelpark Walsrode“, 27. Auflage) oder Südasien, Südostasien, Ostasien, Sundainseln, Philippinen (Felix, Hísek, Knotek, Knotková, Krb: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Asiens“ (1982)) oder Südasien, „Sri Lanka, Sumatera, Java, Bali, Kalimantan, Philippinen, Taiwan, China bis Ussuriland, Sachalin, Kurillen u. Japan“ (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) oder Ussurien (Knystautas: „Naturparadies UDSSR“ (1988)) oder „Muskat in Arabien bis Japan und Java“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder Indien bis Südostasien, Grosse Sunda-Inseln; Philippinen (Vogelpark Olching: Zooschild) oder von Java bis zu den ostsibirischen Tälern” (Kraus: „Faszination Eulen“ (2012)).

Es werden 18 Unterarten (Felix, Hísek, Knotek, Knotková, Krb: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Asiens“ (1982)) oder 5 Unterarten (Kraus: „Faszination Eulen“ (2012)) oder 4 Unterarten (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) angegeben.

Die Unterart Otus bakkamoena bakkamoena wird genaugenommen mit dem Verbreitungsgebiet „Sri Lanka (Ceylon) und Südindien“ (als Otus scops bakkamoena: Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder Südindien, Sri Lanka (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) angegeben.

Die Unterart Otus bakkamoena marathae wird genaugenommen mit dem Verbreitungsgebiet „Raipur, Indische Zentralprovinzen – Zentralprovinzen östlich bis Orissa und Bangladesh“ (als Otus scops marathae: Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder Mittelindien, Südwestbangalen (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013)) oder Zentralindien, Südwestbangalen (Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) angegeben.

Die Unterart Otus bakkamoena gangeticus wird genaugenommen mit dem Verbreitungsgebiet „Fatehgarh, Uttar Pradesh - Nordwestwestindien“ (als Otus scops gangeticus: Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder Nordwestindien (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) angegeben.

Die Unterart Otus bakkamoena deserticolor wird genaugenommen mit dem Verbreitungsgebiet „Hyderabad, Sindh – Südpakistan und Südostarabien“ (als Otus scops deserticolor: Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder Südpakistan, Südostarabien (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012) oder Südpakistan, Südostiran (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) angegeben.

Die Oberseite ist „gräulichbraun, schwarz und beigeweiss gesprenkelt“, leuchtend beigener Kragen am Hinterhals („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 3 (1993)) oder sandockerfarben, kräftig dunkelbraun gefleckt (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) oder „graubraun gesprenkelt” (Kraus: „Faszination Eulen“ (2012)) oder graubraun, hell und dunkel markiert, mit langen Strichen versehen (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013)) oder oder gräulichbraun, hell und dunkel markiert, mit langen Strichen versehen (Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Der Kopf ist gräulichbraun, die Stirn ist schwarz gezeichnet, die Augenbrauen sind hellbraun („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 3 (1993)).

Die Augen sind braun (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) oder haselnussbraun, dunkelbraun, selten gelblichbraun (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Die Unterseite ist „heller gräulichbraun“, gesprenkelt, undeutlich „schwarz und beigeweiss“ gezeichnet („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 3 (1993)) oder sandockerfarben, dunkelbraun längsgestrichelt (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) oder „eher sandfarben” (Kraus: „Faszination Eulen“ (2012)) oder mattockergelb, zum Bauch heller, „mit einigen dunklen Schaftstrichen“ versehen, wellenförmig quergebändert (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013)) oder gelbockerfarben, zum Bauch heller, mit mit einigen dunklen Schaftstrichen versehen, wellenförmig quergebändert (Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder ockerbüffellederfarben, mit mit einigen dunklen Schaftstrichen versehen, wellenförmig quergebändert (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Es wird eine graubraune Farbvariante und eine rotbraune Farbvariante (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) oder eine graubraune Farbvariante und eine rotbraun-büffellederfarbene Farbvariante (Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) angegeben.

Die Grösse beträgt 23cm (Felix, Hísek, Knotek, Knotková, Krb: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Asiens“ (1982)) oder 19 bis 23cm („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 3 (1993); Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986); Kraus: „Faszination Eulen“ (2012); Burton: „owls of the world“ (1992)) oder 18 bis 24cm (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder 20 bis 22cm (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Zur Nahrung zählen Vögel, kleine Säugetiere (kleine Nagetiere), Insekten (Heuschrecken, Grillen, Käfer) und Eidechsen. Die Jungvögel werden „hauptsächlich mit Kerbtieren gefüttert(Felix, Hísek, Knotek, Knotková, Krb: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Asiens“ (1982)).

Die Halsring-Zwergohreulen jagen in der Dunkelheit (Felix, Hísek, Knotek, Knotková, Krb: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Asiens“ (1982)) oder jagen nachts (Vogelpark Olching: Zooschild).

Das Nest werden Baumhöhlen (Felix, Hísek, Knotek, Knotková, Krb: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Asiens“ (1982); Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986); Kraus: „Faszination Eulen“ (2012); Vogelpark Olching: Zooschild) oder Baumlöchern (Knystautas: „Naturparadies UDSSR“ (1988)) verwendet.

Das Weibchen legt im Abstand von 2 Tagen (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) 2 bis 3 Eier (Felix, Hísek, Knotek, Knotková, Krb: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Asiens“ (1982)) oder 3 bis 5 Eier (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986); Kraus: „Faszination Eulen“ (2012); Vogelpark Olching: Zooschild) oder 3 bis 4 weisse Eier (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Das Weibchen brütet die Eier in ca. 26 Tagen (Felix, Hísek, Knotek, Knotková, Krb: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Asiens“ (1982); Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) oder in 23 bis 24 Tagen (Kraus: „Faszination Eulen“ (2012)) aus.

Das Männchen jagt während dieser Zeit (Knystautas: „Naturparadies UDSSR“ (1988)). Sobald das Männchen mit der Beute kommt, lässt das Weibchen das Männchen warten oder fliegt ihm das Weibchen entgegen, um die Beute entgegen zu nehmen (Knystautas: „Naturparadies UDSSR“ (1988)). Die Jungvögel verlassen mit etwa 3 Wochen das Nest (Kraus: „Faszination Eulen“ (2012)).

Beide Altvögel füttern die Jungvögel (Knystautas: „Naturparadies UDSSR“ (1988)) oder die folgenden 5 bis 6 Wochen werden die Jungvögel weiter durch die Altvögel gefüttert (Kraus: „Faszination Eulen“ (2012)).

Geschlechtsreif werden die Jungvögel mit einem Jahr (Kraus: „Faszination Eulen“ (2012)).

Die Erstzucht gelang dem Zoo Dehlwela (Sri Lanka) im Jahre 1943 (Gefiederte Welt (06/2011); Robiller: "Lexikon der Vogelhaltung" (1986)).

Diese Fotos wurden auf der Vogelausstellung Ornika gemacht.

Die nachfolgenden Fotos wurden auf der Vogelausstellung einer Nürnberger AZ-Ortsgruppe „Bayernschau 2003“ in Nürnberg gemacht.

Die nachfolgenden Fotos wurden in der Quarantänestation Eulenhof-Zoo (links, mitte) und in der Greifvogelwarte Feldatal (rechts) gemacht.

Die nachfolgenden Fotos wurden im Greifvogelpark Grafenwiesen aufgenommen.

Die nachfolgenden Fotos wurden im Vogelpark Niendorf (Timmendorfer Strand) aufgenommen.

Mit freundlicher Genehmigung von Gunnar Boldhaus, www.boldhaus.info , konnte dieses Foto verwendet werden.

Die nachfolgenden Fotos wurden im Vogelpark Olching gemacht.                                                 .

04. Rajah-Eule oder Radschaeule oder Radscha-Zwergohreule (oder Java-Ohreule(?))
lat. Otus brookii

Die Rajah-Eulen leben in den Bergwäldern, Gebirgswäldern, Regemwäldern.

Als Verbreitungsgebiet wird allgemein „Indonesien: Java, Sumatra; Malaysia: Sarawak(„Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 3 (1993)) oder „Borneo, Sumatra und Java“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder Sumatra, Java, Kalimantan (Burton: „owls of the world“ (1992)).

Es werden 2 Unterarten (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977); „S.C.R.O.-Deutschland: Jahresbericht 2013“; Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) angegeben.

Die Unterart Otus brookii brookii hat genaugenommen das Verbreitungsgebiet „Dulit, Sarawak – Nordwestkalimantan, ?Ostdjawa(Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder Bergregionen Borneos („S.C.R.O.-Deutschland: Jahresbericht 2013“; König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) oder Nordwestborneo (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012)). Von der Unterart Otus brookii brookii sind keine weiteren Nachweise nach dem Einsammeln der 2 Holotypen in den Jahren 1892 bis 1893 dokumentiert worden („S.C.R.O.-Deutschland: Jahresbericht 2013“; Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012)).

Die Unterart Otus brookii solokensis hat genaugenommen das Verbreitungsgebiet „Padang-Hochland im Solok-Gebirge/Sumatra“ (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder Sumatra („S.C.R.O.-Deutschland: Jahresbericht 2013“) oder Sumatras Hochland (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder die Berge Sumatras (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)). Die Unterart Otus brookii solokensis ist aufgrund massiver Abholzungsmassnahmen aufgund des Verlusts von Lebensraum bedroht („S.C.R.O.-Deutschland: Jahresbericht 2013“).

Die Oberseite ist tief dunkelbraun oder rotbraun, mit schwärzlichen Schaftstrichen versehen, hell gepunktet, dunkelbraun gewellt gebändert (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013)) oder sehr dunkel oder rötlichbraun, mit schwärzlichen Schaftstrichen versehen, blass gepunktet, dunkelbraun gewellt gebändert (Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder sehr dunkel oder rotbraun, mit schwärzlichen Schaftstrichen versehen, blass gepunktet, dunkelbraun gewellt gebändert (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Die Augen sind chromgelb oder orangegelb (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Die Unterseite ist hellrötlichbraun, variabel rotbraun und schwarz gescheckt (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013)) oder hellrötlichbraun, variabel dunkelrotbraun und schwarz gescheckt (Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder hellrotbraun, variabel rotbraun und schwarz gescheckt (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Die Augen sind gelb (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder cromegelb oder orangegelb (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013)) oder cromegelb oder orangegelb oder dunkelorange (Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Die Grösse beträgt 23cm (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); Burton: „owls of the world“ (1992)) oder 21 bis 25cm (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)). 

Zur Nahrung zählen Insekten.

05. Rötliche Zwergohreule oder Sumatra-Eule oder Röteleule oder Gelbschnabelzwergohreule oder Sumatraohreule
lat. Otus rufescens

Die Rötlichen Zwergohreulen leben in den Tieflandregenwäldern, immergrünen Wäldern.

Als Verbreitungsgebiet wird allgemein „Malaya, Sumatra; Java und Borneo(Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder die Malaiische Halbinsel, grosse Sunda-Inseln (Burton: „owls of the world“ (1992)).

Es werden 3 Unterarten (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977); „S.C.R.O.-Deutschland: Jahresbericht 2013“) oder 2 Unterarten (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) angegeben.

Die Unterart Otus rufescens rufescens wird genaugenommen mit dem Verbreitungsgebiet „Java, Sumatera, Bangka, Djawa (Java), Kalimantan(Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder Java, Sumatra, Banka, Belitung, Lingga, Borneo, Natuna Island („S.C.R.O.-Deutschland: Jahresbericht 2013“) oder Sumatra, Bangka, Java, Borneo (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder Sumatra, Java, Borneo (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) angegeben.

Die Unterart Otus rufescens malayensis wird genaugenommen mit dem Verbreitungsgebiet Ophir/Malaka (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder Süd-Thailand, Malaiische Halbinsel („S.C.R.O.-Deutschland: Jahresbericht 2013“; Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) angegeben.

Die Unterart Otus rufescens burbidgei wird genaugenommen mit dem Verbreitungsgebiet „Jolo/Sulu-Inseln“ (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder Sulu-Archipel: Tapul Island („S.C.R.O.-Deutschland: Jahresbericht 2013“) oder Sulu-Archipel (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) angegeben. Andererseits ist die Anerkennung der Unterart Otus rufescens burbidgei mangels Erforschung „derzeit als fragwürdig zu bezeichnen“ („S.C.R.O.-Deutschland: Jahresbericht 2013“) oder „der Status dieser Unterart und möglicherweise auch die Artzuordnung“ werden als „fragwürdig“ bezeichnet (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012)). Bei König/Weick („Owls of the World“ (2008)) wird die Unterart nicht aufgeführt.

Bei der Unterart Otus rufescens rufescens wird eine dunkle und eine helle Farbvariante unterschieden (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)). Des Weiteren wird die Unterart Otus rufescens rufescens auch als „helle” Farbvariante bezeichnet und die Unterart Otus rufescens malayensis „erscheint allgemein viel dunkler“ („S.C.R.O.-Deutschland: Jahresbericht 2013“) oder die Unterart Otus rufescens malayensis ist rotbrauner (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) oder die Unterart Otus rufescens malayensis ist auf der Oberseite „mehr rötlich braun“ und auf der Unterseite „mehr rötlich ockerfarben“ (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013)) oder die Unterart Otus rufescens malayensis ist auf der Oberseite mehr rötlich braun und auf der Unterseite rotbraunockerfarben (Mikkola: „Owls of the World“ (2012)).

Das Gefieder ist allgemein orangebraun (helle? Farbvariante wurde nicht angegeben: Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)).

Die Oberseite bei der hellen Farbvariante ist hellrötlichbraun, hellrötlichgelb gefleckt, mit Schaftstrichen versehen (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013)) oder ist gelbrötlichbraun, gefleckt, mit Schaftstrichen versehen (Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder ist gelbrotbraun, gefleckt, mit Schaftstrichen versehen (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) oder „tief braunrötlich mit kleinen blassrötlichen Dreiecken“ (helle? Farbvariante wurde nicht angegeben: Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder die Oberseite ist schwärzlichbraun, beige gefleckt auf den Schulterfedern (dunkle? Farbvariante wurde nicht angegeben: „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 3 (1993)).

Der Kopf ist schwärzlichbraun, beige gesprenkelt; die Augenbrauen sind beige (dunkle? Farbvariante wurde nicht angegeben: „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 3 (1993)).

Die Augen „sind kastanien- bis gelbbraun“ („S.C.R.O.-Deutschland: Jahresbericht 2013“) oder braun (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder kastanienbraun bis bernsteinbraun (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Die Unterseite bei der hellen Farbvariante ist gelblichbraun bis mattgelb, wenig gefleckt (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder zimtfarben bis büffellederfarben, wenig gefleckt (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) oder rot, mit winzigen schwarzen Spritzern „an den Federspitzen“ (helle? Farbvariante wurde nicht angegeben: Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder die Unterseite ist gelbbraun, dunkelbraun gefleckt (dunkle? Farbvariante wurde nicht angegeben: „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 3 (1993)).

Die Grösse beträgt 15 bis 18cm („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 3 (1993); „S.C.R.O.-Deutschland: Jahresbericht 2013“; Burton: „owls of the world“ (1992); Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)). 

Zur Nahrung zählen Insekten, Käfer, kleine Echsen und Falter. 

Das Nest befindet sich in Baumhöhlen, Spechthöhlen („S.C.R.O.-Deutschland: Jahresbericht 2013“).

Als Brutzeitraum findet man März bis Juli („S.C.R.O.-Deutschland: Jahresbericht 2013“).

05. Sunda-Zwergohreule (oder Halsbandeule)
lat. Otus lempiji (früher: Otus liempitschi)

Die Sunda-Zwergohreule leben in den Bergwäldern, trockenen Wäldern. Sekundärwälder, Plantagen.

Es werden 5 Unterarten („S.C.R.O.-Deutschland: Jahresbericht 2013“) oder 4 Unterarten (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) angegeben

Die Unterart Otus lempiji lempiji wird genaugenommen mit dem Verbreitungsgebiet „Java – Malaka, Sumatera, Bangka, Belitung, Djawa, Bali, Natuna Utari(als Otus asio lempiji: Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder „Malaiische Halbinsel, Sumatra, Banka, Belitung, Java, Borneo, Natuna Island“ („S.C.R.O.-Deutschland: Jahresbericht 2013“) oder Malaiische Halbinsel, Bali, Borneo: Kalimantan (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) angegeben.

Die Unterart Otus lempiji hypnodes wird genaugenommen mit dem Verbreitungsgebiet „Pulau Padang vor Ostsumatera((als Otus asio hypnodes: Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder Pulau Padang im Osten von Sumatra („S.C.R.O.-Deutschland: Jahresbericht 2013“; Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) angegeben.

Die Unterart Otus lempiji kangeanus wird genaugenommen mit dem Verbreitungsgebiet „Kangean/ nördlich Bali“ ((als Otus asio kangeanus: Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder Kangean Island („S.C.R.O.-Deutschland: Jahresbericht 2013“; Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) angegeben.

Die Unterart Otus lempiji lemurum wird genaugenommen mit dem Verbreitungsgebiet „Kanowit/Sarawak – Kalimantan“ ((als Otus asio lemurum: Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder Sarawak im Norden von Borneo („S.C.R.O.-Deutschland: Jahresbericht 2013“; Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) angegeben.

Die Unterart Otus lempiji condorensis wird genaugenommen mit dem Verbreitungsgebiet südliches Thailand („S.C.R.O.-Deutschland: Jahresbericht 2013“) angegeben.

Im allgemeinen variiert das Gefieder aufgrund der Unterarten „von sandfarben, über Brauntöne, grau- und schwarz gesprenkelt(„S.C.R.O.-Deutschland: Jahresbericht 2013“). Des weiteren werden eine helle und eine dunkle Farbvariante („S.C.R.O.-Deutschland: Jahresbericht 2013“) oder eine graubraune, eine braune und eine rote Farbvariante (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013)) oder eine graubraune, eine graubüffellederfarbene und eine rotbraune Farbvariante (Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) angegeben.

Die Oberseite ist sandbraun, „schwarz und mattgelb gesprenkelt und gefleckt“, schwarz bekleckst (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder sandbraun, schwarz und büffellederfarben gesprenkelt und gefleckt, schwarz bekleckst (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Die Augen sind dunkelbraun oder orangegelb („S.C.R.O.-Deutschland: Jahresbericht 2013“; Mikkola: „Owls of the World“ (2012); Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Die Unterseite ist je nach der Farbvariante hell grundgefiedert, fein schwarz gepunktet, mit feinen winkelförmigen Schaftmarkierungen gezeichnet, mit feinen Querlinien versehen (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) oder ist je nach der Farbvariante hell grundgefiedert, fein schwarz gepunktet, mit feinen winkelförmigen Schaftmarkierungen gezeichnet (Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder im allgemeinen ist das Brustgefieder „nur leicht gestreift“ („S.C.R.O.-Deutschland: Jahresbericht 2013“).

Die Grösse beträgt 19 bis 21cm („S.C.R.O.-Deutschland: Jahresbericht 2013“; Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) oder 23 bis 25cm (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013)).

Zur Nahrung zählen Insekten, kleine Nagetiere, Eidechsen, kleine Vögel, Vogeleier, Käfer.

Das Nest befindet sich in Baumnischen, Hütten, Scheunen („S.C.R.O.-Deutschland: Jahresbericht 2013“).

Das Weibchen legt 2 bis 3 (selten 4) Eier („S.C.R.O.-Deutschland: Jahresbericht 2013“) oder 2 bis 3 Eier (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Als Brutzeitraum wird „Januar bis April“ („S.C.R.O.-Deutschland: Jahresbericht 2013“) oder hauptsächlich Februar bis April, Ansonsten Juni bis Juli (König/Weick: „Owls of the World“ (2008))) angegeben.

Die nachfolgenden Fotos wurden im Vogelpark Niendorf (Timmendorfer Strand) gemacht.

07. Orient-Zwergohreule oder Südasiatische Zwergohreule oder Östliche Zwergohreule
lat. Otus sunia

Die Orient-Zwergohreulen leben in den Laubwäldern, Mischwäldern, Obstplantagen.

Als Verbreitungsgebiet findet man im allgemeinen Süd- und Südostasien (Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965); „Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) oder nördliches und westliches Ussuri-Gebiet (Knystautas: „Naturparadies UDSSR“ (1988)).

Als Überwinterungsgebiet wird allgemein Südostasien (Knystautas: „Naturparadies UDSSR“ (1988)) angegeben.

Es werden 8 Unterarten („S.C.R.O.-Deutschland: Jahresbericht 2013“) oder 7 Unterarten (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) angegeben.

Die Unterart Otus sunia sunia wird genaugenommen mit dem Verbreitungsgebiet „Nepal – Kumaon und Bhutan bis Punjab und Bangladesh“ (als Otus scops sunia: Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder „Himalaya-Region, Pakistan, Nord-Indien, Nepal, Bhutan, Bangladesh“ („S.C.R.O.-Deutschland: Jahresbericht 2013“) oder Pakistan, Nepal, Assam, Bangladesh (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder Pakistan, Nepal, Bhuthan, Bangladesh, Assam (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) angegeben.

Die Unterart Otus sunia rufipennis wird genaugenommen mit dem Verbreitungsgebiet „>Eastern Ghats<, Madras – von Bombay und Madras bis Südindien“ (als Otus scops rufipennis: Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder „Zentral- und Süd-Indien“ („S.C.R.O.-Deutschland: Jahresbericht 2013“) oder Indien: Bombay bis Madras (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder Indien: Bombay bis Madras südwärts (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) angegeben.

Die Unterart Otus sunia leggei wird genaugenommen mit dem Verbreitungsgebiet „Kotmalie – Sri Lanka“ (als Otus scops leggei: Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder Sri Lanka („S.C.R.O.-Deutschland: Jahresbericht 2013“; Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) angegeben.

Die Unterart Otus sunia malayanus wird genaugenommen mit dem Verbreitungsgebiet Malaka (als Otus scops malayanus: Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder „Süd-China, Myanmar, Thailand, Laos, Kambodscha, Vietnam, Malaysia“ („S.C.R.O.-Deutschland: Jahresbericht 2013“) oder Südchina, Malaiische Halbinsel (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) angegeben.

Die Unterart Otus sunia stictonotus wird genaugenommen mit dem Verbreitungsgebiet „China – Grosser Chingan bis Sichote Alin, Südlich bis Korea“ (als Otus scops stictonotus: Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder „Nord-China, Korea, Taiwan, Mandschurei, Südost-Sibirien, Amur- und Ussuriland“ („S.C.R.O.-Deutschland: Jahresbericht 2013“) oder Mandschurei bis Korea (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder Mandschurei, Amur, Ussuriland, Nordchina, Korea (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) angegeben. Für die Unterart Otus sunia stictonotus wird das Überwinterungsgebiet Südostchina, Taiwan (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) angegeben.

Die Unterart Otus sunia japonicus wird genaugenommen mit dem Verbreitungsgebiet „Japan – Hokkaido, Kyushu“ (als Otus scops japonicus: Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977); Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder Japan („S.C.R.O.-Deutschland: Jahresbericht 2013“; König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) angegeben.

Die Unterart Otus sunia modestus wird genaugenommen mit dem Verbreitungsgebiet „Port Blair, Süd Andamanen – Andamanen, Nikobaren, Hainandao?, Hinterindien; Grenze nach Norden?“ (als Otus scops modestus: Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder der Andamanen Inseln („S.C.R.O.-Deutschland: Jahresbericht 2013“) oder Assam, Myanmar, Nordwestthailand, Indochina, Andamanen, Nikobaren (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013)) oder Assam, Burma.Nordwestthailand, Indochina, Andamanen, Nikobaren (Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder Assam, bis zum Brahmaputra River, Burma.Nordwestthailand, Indochina, Andamanen, Nikobaren (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) angegeben.

Die Unterart Otus sunia nicobaricus wird genaugenommen mit dem Verbreitungsgebiet der Nikobaren Inseln („S.C.R.O.-Deutschland: Jahresbericht 2013“) angegeben. Die Unterart Otus sunia nicobaricus ist bei Mikkola („Handbuch Eulen der Welt“ (2013); „Owls of the World“ (2012)) und bei König/Weick („Owls of the World“ (2008)) noch nicht aufgeführt.

Im allgemeinen variiert das Gefieder „je nach Herkunft sehr stark“ („S.C.R.O.-Deutschland: Jahresbericht 2013“). Des Weiteren wird eine graue und eine rotbraune Farbvariante („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) oder eine helle und eine dunkle Farbvariante („S.C.R.O.-Deutschland: Jahresbericht 2013“) oder eine rötlichgraue, eine rote und eine graubraune Farbvariante (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013)) oder eine rötlichgraue, eine rotbraune und eine graubraune Farbvariante (Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) angegeben.

Die Oberseite ist gräulich, dunkelbraun in den Federmitten jeweils gezeichnet (Farbvariante wurde nicht angegeben: „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 3 (1993)) oder die Oberseite der graubraunen Farbvariante ist stärker gefleckt und gestrichelt (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Der Kopf ist gräulich, hellbraun in den Federmitten jeweils gestreift (Farbvariante wurde nicht angegeben: „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 3 (1993)).

Die Augen sind (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Der Schwanz ist gräulich, hellbraun quergestreift (Farbvariante wurde nicht angegeben: „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 3 (1993)).

Die Unterseite ist gräulich, dunkelbraun in den Federmitten jeweils gefleckt (Farbvariante wurde nicht angegeben: „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 3 (1993)) oder der Grundton der graubraunen Farbvariante ist graubraun (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013) oder der Grundton der graubraunen Farbvariante ist gräulichbraun (Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)). Des Weiteren ist die Unterseite am Hals und der Brust durch dunkele Schaftstriche, querverlaufende Kritzel gekennzeichnet (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Die Grösse beträgt 16 bis 18cm („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 3 (1993); Burton: „owls of the world“ (1992)) oder 17 bis 21cm („S.C.R.O.-Deutschland: Jahresbericht 2013“; Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Zur Nahrung zählen „vorwiegend“ Insekten (Knystautas: „Naturparadies UDSSR“ (1988)). Zur Beute zählen weiter Nagetiere (Knystautas: „Naturparadies UDSSR“ (1988)).

Das Nest befindet sich in Baumlöchern (Knystautas: „Naturparadies UDSSR“ (1988)) oder Baumhöhlen („S.C.R.O.-Deutschland: Jahresbericht 2013“).

Das Weibchen legt 3 bis 6 Eier („S.C.R.O.-Deutschland: Jahresbericht 2013“) oder 3 bis 4 weisse Eier (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Das Weibchen legt die Eier in 24 bis 25 Tagen („S.C.R.O.-Deutschland: Jahresbericht 2013“) ausgebrütet.

Als Brutzeitraum wird Mai bis Juni (Knystautas: „Naturparadies UDSSR“ (1988)) angegeben.

 

Dieses Foto der Orient-Zwergohreule wurde im Naturkundemuseum Erfurt aufgrund der Sonderausstellung „Eulen und Käuze“ zum 200. Geburtstag von Charles Darwin aufgenommen.

08. Manadoeule oder Celebes-Zwergohreule oder Celebesohreule oder Manado-Zwergohreule
lat. Otus manadensis

Die Manado-Zwergohreulen sind in den feuchten Wäldern, bewaldeten Gebieten, Plantagen verbreitet.

Als Verbreitungsgebiet findet man allgemein „Manado/Nordsulawesi“ (als Otus scops manadensis: Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder Celebes, Sundainseln, Molukken (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder Sulawesi, kleine Sunda-Inseln (Burton: „owls of the world“ (1992)).

Es werden 2 Unterarten („S.C.R.O.-Deutschland: Jahresbericht 2013“; König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) oder 3 Unterarten (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) angegeben.

Die Unterart Otus manadensis manadensis wird genaugenommen mit dem Verbreitungsgebiet Pelang Island („S.C.R.O.-Deutschland: Jahresbericht 2013“) oder Sulawesi (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) angegeben.

Die Unterart Otus manadensis mendeni wird genaugenommen mit dem Verbreitungsgebiet Pelang (als Otus scops mendeni: Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977); Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder Pelang Island („S.C.R.O.-Deutschland: Jahresbericht 2013“) oder Pelang (Banggai) (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) angegeben.

Die Unterart Otus manadensis kalidupae wird genaugenommen mit dem Verbreitungsgebiet der Tukangbesi-Inseln (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) angegeben.

Es wird eine rote und eine braune Farbvariante („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 3 (1993)) oder eine „sehr seltene rötliche“ und eine gelblichgraue Farbvariante („S.C.R.O.-Deutschland: Jahresbericht 2013“) oder eine sehr seltene rote und eine gelblichgraue (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013)) oder eine sehr seltene rotbraune und eine gelblichgraue (Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) angegeben.

Die Oberseite ist sienabraun, dunkelbraun in den Federmitten jeweils gezeichnet, hellbrauner Kragen am Hinterhals (Farbvariante wurde nicht angegeben: „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 3 (1993)) oder ist (allgemein) unregelmässig dunkelbraun und sepiabraun gefleckt, mit Schaftstreifen versehen (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012)).

Der Kopf ist sienabraun, auf der Stirn und in der Federohrenmitte dunkelbraun in den Federmitten jeweils gezeichnet (Farbvariante wurde nicht angegeben: „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 3 (1993)). Das Gesicht ist „zwischen den Augen heller braun“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 3 (1993)) oder „bräunlich oder auch sepiafarben und wird von schwarz endenden Federn umgeben(„S.C.R.O.-Deutschland: Jahresbericht 2013“).

Der Überaugensteif ist weisslich („S.C.R.O.-Deutschland: Jahresbericht 2013“; Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013)). Die Augen sind gelb („S.C.R.O.-Deutschland: Jahresbericht 2013“; Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Der Schwanz ist sienabraun, hellbraun quergestreift („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 3 (1993)).

Die Unterseite ist braungelb, schwarz in den Federmitten jeweils gezeichnet, weiss gefleckt (Farbvariante wurde nicht angegeben: „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 3 (1993)) oder die Brust ist rötlichbraun, der weisse Bauch ist spärlich gestichelt und gebändert (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder die Brust ist rotbraun, der weisse Bauch ist spärlich gestichelt und gebändert (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Die Manado-Zwergohreulen werden mit der Dämmerung aktiv („S.C.R.O.-Deutschland: Jahresbericht 2013“).

Die Grösse beträgt 19 bis 23cm („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 3 (1993); Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder 19 bis 20cm (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) oder 19 bis 22cm („S.C.R.O.-Deutschland: Jahresbericht 2013“; Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012)).

Zur Nahrung zählen „hauptsächlich“ Nachtfalter, Käfer, Grillen, kleine Wirbeltiere („S.C.R.O.-Deutschland: Jahresbericht 2013“).

Als Brutzeitraum wird Ende November bis März angegeben („S.C.R.O.-Deutschland: Jahresbericht 2013“).

Mit freundlicher Genehmigung von Willy Brüchle wurde das Foto der Manado-Zwergohreule verwendet. Das Foto wurde im Tangkoko-Nationalpark auf Sulawesi aufgenommen.

09. Serendib-Zwergohreule
lat. Otus thilohoffmanni

Die Serendib-Zwergohreulen leben in den 5 geschützten Regenwaldgebieten „im Tiefland von Kitulgak, Kanneliya und Eratna Gimale im südwestlichen Viertel der Insel, mit Hochburgen in der zusammenhängenden Sinharaja und Morapitiya-Runakana Reservaten(S.C.R.O.-Deutschland: „Eulenbestand 2007“).

Das Verbreitungsgebiet ist Sri Lanka (S.C.R.O.-Deutschland: „Eulenbestand 2007“) oder Südwest-Sri Lanka (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Als Bestand wurden 45 Individuen im Januar 2004, jedoch „sehr wahrscheinlich mehr(S.C.R.O.-Deutschland: „Eulenbestand 2007“), werden 200 bis 250 Individuen (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) angegeben.

Die Oberseite ist rotbraun, schwärzlich gepunktet (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Die Augen sind „gelb bis orange je nach Geschlecht(S.C.R.O.-Deutschland: „Eulenbestand 2007“) oder gelb (Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder orangegelb, bei Weibchen manchmal blassgelb (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Die Unterseite ist auf der Brust hellrötlichbraun, mit schwärzlichen Dreiecken gefleckt, der Bauch ist ungefleckt (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder ist auf der Brust hellrotbraun, mit schwärzlichen Dreiecken gefleckt, der Bauch ist ungefleckt (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Die Grösse beträgt 16 bis 17cm (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder 17cm (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Zur Nahrung zählen Insekten.

Mit freundlicher Genehmigung von Filippo Nucifora, http://calidris.jimdo.com / www.filipponucifora.com, konnte das Foto (Fotoausschnitt; aufgenommen: Sinharaja (Sri Lanka)) verwendet werden.

10. Afrika-Zwergohreule oder afrikanische Zwergohreule oder Senegal-Zwergohreule
lat. Otus senegalensis (früher: Otus scops senegalensis)

Die Afrika-Zwergohreulen leben in den halboffenen Waldgebieten, Buschlandschaften und Parklandschaften.

Als Verbreitungsgebiet findet man allgemein Afrika, südlich der Sahara (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) oder Gambia/Westafrika (als Otus scops senegalensis: Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder „südlich der Sahara fast in ganz Afrika“, ausgenommen der Wüsten, ausgenommen der Bergwälder, ausgenommen der dichten Regenwälder (Staatliches Museum für Tierkunde Dresden: Zoologische Abhandlungen, Band 50, Supplement (1998): König: „Lautäusserungen als interspezifische Differenzierungsmerkmale ...“).

Es werden 3 Unterarten (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) angegeben.

Die Unterart Otus senegalensis senegalensis wird genaugenommen mit dem Verbreitungsgebiet Afrika, südlich der Sahara (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) angegeben.

Die Unterart Otus senegalensis nivosus wird genaugenommen mit dem Verbreitungsgebiet Südostkenia (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) angegeben.

Die Unterart Otus senegalensis feae wird genaugenommen mit dem Verbreitungsgebiet Insel Annobon (Pagalu) in Äquatorial-Guinea (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) oder Insel Annobon (Pagalu) (Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) angegeben.

Es werden graue und braune Farbvariante (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) angegeben.

Die Oberseite ist fein bekritzelt und dunkel gestrichelt (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Die Augen sind gelb (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Die Unterseite ist heller, fein bekritzelt und dunkel gestrichelt (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013)) oder blasser, fein bekritzelt und dunkel gestrichelt (Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder etwas blasser, fein bekritzelt und dunkel gestrichelt (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Die Grösse beträgt 16 bis 19cm (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Zur Nahrung zählen Insekten, Wirbeltiere.

Das Weibchen legt 2 bis 3 weisse Eier (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)), die es in 24 Tagen ausbrütet (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Die Jungvögel verlassen mit 3 bis 4 Wochen das Nest (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) und werden bis zu einem Alter von ca. 60 Tagen von den Altvögel betreut (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

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Mit freundlicher Genehmigung von Kenth Esbensen, www.carphunters.com, wurde das Foto der Otus senegalensis verwendet.

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