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Block 3: Ein Blick in die Artenvielfalt der Greifvögel und Eulen in Bild und Text
Ordnung Habichtartige Greifvögel (kurz Habichtartige), lat. Accipitriformes
Familie: Eigentliche Habichtartige, lat. Accipitridae
Unterfamilie: Echte Adler, lat. Aquilinae
Gattungen Lophaetus, Oroaetus, Spizastur, Ictinaetus

20. Schopfadler, lat. Lophaetus occipitalis (früher: Spizaetus occipitalis)
21. Glanzhaubenadler oder Glanzadler oder Isidoradler, lat. Oroaetus isidori (früher: Spizaetus isidori)
22. Schwarzweiss-Haubenadler oder Elsteradler, lat. Spizastur melanoleucus
23. Malaienadler oder Malayenadler oder Schwarzadler, lat. Ictinaetus malayensis

Um Wiederholungen bei den einzelnen Abschnitten meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen zu vermeiden, verweise ich auf das Literaturverzeichnis, das sich auf der Seite “Greifvögel / Eulen 1” befindet. Hiermit untersage ich (Jens Wolf, www kaiseradler.de) jede weitere Verbreitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner Fotos in welcher und / oder durch welche Art und / oder Weise auch immer. Genauso untersage ich hiermit jede weitere Verarbeitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen oder Teilen daraus. Das Inhaltsverzeichnis befindet sich auf der Seite “Greifvögel / Eulen A”. Es sei darauf hingewiesen, dass die Möglichkeit besteht, dass im Lauf der Zeit aufgrund von Veränderungen im Bestand der in den Falknereien und/oder (zoologischen) Einrichtungen gehaltenen Arten, die fotografierten Arten nicht mehr gezeigt werden oder nun andere Arten zu sehen sind.

20. Schopfadler
lat. Lophaetus occipitalis (früher: Spizaetus occipitalis)

Die Schopfadler leben in den offenen Gebieten, parkartigen Gebieten, Plantagen, an Flüssen liegende Galleriewäldern, Steppenwäldern, Graslandschaften mit einzelnen Bäumen, an den See und Flüssen, bewässerte Savannen, in den Waldlandschaften, in bis zu 3000m Höhe.

Als Verbreitungsgebiet wird allgemein „Afrika“ (Deutscher Bund für Vogelschutz e.V.: „Zum Fliegen geboren; Das Weltreich der Vögel“ (1988)) oder Afrika, südlich der Sahara (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel”; Dr. Schmitz: „Tiere in freier Natur“ (1984); Olsen: "Adler und Geier, Grosstiere der Welt" (1991); Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965)) oder südlich der Sahara, Senegal bis Äthiopien, bis Kapland (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder „Afrika vom Roten Meer bis zum Senegal und der Insel Madagaskar“ (Mennigen: „Brehms Tierleben Vögel“) oder Südmauretanien, Eritrea, Äthiopien, Südsomalia, Nordangola bis Ost-Südafrika (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)).

Das Gefieder ist schwärzlich (Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder braunschwarz („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)) oder braun („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995); Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965)) oder „sehr“ dunkelbraun, „wobei der Bauch dunkler und die Brust heller sind“ und die Oberseite einen „bräunlich purpurnen Schimmer“ hat (Mennigen: „Brehms Tierleben Vögel“) oder „schwarz(„Grosses Lexikon der Tiere“, Band 1, (1989)) oder „schwarz“ mit „weiss gesäumten Schltern, weissen Beinen“, wobei andererseits die Weibchen braun/weisse Beine haben können (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)).

Der Schwanz hat weisse Streifen (Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965)) oder der Schwanz ist gebändert (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)).

Die Haubenfedern sind besonders lang ausgezogen (Dr. Schmitz: „Tiere in freier Natur“ (1984)) oder der Schopf ist lang („Grosses Lexikon der Tiere“, Band 1, (1989)) oder die „Nackenfedern sind zu einem Schopf verlängert“ (Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965)). Die Augen sind gelb („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)).

Die Grösse beträgt 47 bis 56cm („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)) oder 51 bis 56cm (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“; Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder 55cm (Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965)) oder 56cm („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) oder 50 bis 52cm (Mennigen: „Brehms Tierleben Vögel“) oder 50 bis 55cm (Dr. Schmitz: „Tiere in freier Natur“ (1984)) oder 50 bis 58cm (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder 52 bis 58cm (Gosler: „Die Vögel der Welt“)).

Zur Nahrung zählen kleine Säugetiere (Feldratten, Eichhörnchen, Nagetiere), kleine Vögel (Tauben, Webervögel), Fische, Frösche, Reptilien (Echsen, Eidechsen, Schlangen) und Insekten. Schopfadler halten „vom Ast eines Akazienbaumes“ mitunter nach Beutetieren Ausschau (Nicolai: „Vogelleben“ (1973)). Die Schopfadler jagen frühs und abends (Greifvogelpark Buchs: Zooschild).

Das Nest befindet sich auf einem Baum (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder oft auf Randbäumen und auch oft in solchen, „die von stechenden Insekten (Bienen, Wespen) bewohnt werden“ („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)).

Das Weibchen legt „1 oder 2 Eier(Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder 1 bis 2 mattweisse „mit roten und braunen Flecken versehenen“ Eier (Mennigen: „Brehms Tierleben Vögel“) oder 1 bis 2 weisse rötlich gefleckte Eier („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)) im Brutzeitraum „März bis Oktober“ („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)) oder 1 bis 3 Eier (Greifvogelpark Buchs: Zooschild).

Das Weibchen brütet die Eier allein oder mit Hilfe des Männchens (Mennigen: „Brehms Tierleben Vögel“) in 40 Tagen allein aus.

Flügge sind die jungen Schopfadler mit „zehn bis 14 Wochen“ (Mennigen: „Brehms Tierleben Vögel“) oder mit 65 bis 70 Tagen („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)). Bis zum Herbst bleibt die Familie zusammen und während dieser Zeit werden die Jungvögel weiter betreut und gefüttert (Mennigen: „Brehms Tierleben Vögel“), Das Männchen füttert zuerst nur das Weibchen und dann die Jungvögel mit. Die Jungvögel haben ein brauneres Gefieder (Gosler: „Die Vögel der Welt“).

Die nachfolgenden Fotos wurden in Greifvogelpark Buchs gemacht.                                   .

Mit freundlicher Genehmigung von Edi Day, www.dayfoto.ch , wurde dieses Foto (aufgenommen: Masai Mara) verwendet.

21. Glanzhaubenadler oder Glanzadler oder Isidoradler
lat. Oroaetus isidori (früher: Spizaetus isidori)

Die Glanzhaubenadler leben in den subtropischen Wäldern, den Bergwäldern, den bewaldeten Berghängen, Küstengebieten, in den Gebirgen bis in Höhen von 1.600m und nistet bis 2.500m, lebt aber auch bis 3.400m Höhe (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009) oder 1.600 bis 2.800m Höhe (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder bis 3.500m Höhe („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)).

Als Verbreitungsgebiet werden die Anden („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1); Everett: „Raubvögel der Welt“ (1978)) oder die „Anden von Venezuela bis Argentinien“ (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder „Merida, Anden Venezuelas bis Bolivien“, Argentinien (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder Nordwestvenezuela bis Nordostkolumbien, Ecuador, Peru, Mittelbolivien, Nordwestargentinien („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder Westvenezuela bis Nordwestargentinien (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) angegeben.

Bedroht werden die Glanzhaubenadler durch Abholzungen (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“).

Die Oberseite ist braunschwarz (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ (2006)) oder „schwarz glänzend“ (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) bzw. „schwarz, mit leichtem leichten Glanz“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder „schwarz“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)).

Der Kopf ist braunschwarz (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ (2006)) oder „schwarz glänzend“ (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009); „Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)) oder der Kopf ist „schwarz, mit leichtem leichten Glanz“, die Kehle ist „schwarz“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder der Kopf und die Haube sind „schwarz“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder der Kopf, die 8 bis 10cm lange Haube und der Hals sind schwarz glänzend („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)).

Die Unterseite ist kastanienbraun (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ (2006)); Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder dunkelkastanienbraun („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder „rötlich-braun“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder „braunrötlich“ („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)) und die Unterseite ist „mit vereinzelten schwarzen Schaftstreifen“ versehen („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder „fein schwarz gestrichelt, die Hosen sind schwarz“ (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) bzw. die Schenkel sind „schwarz“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)). 

Auf dem hellgrauen (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder grauen (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder blassgrau weisslich gesprenkelten („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) Schwanz befindet sich eine breite schwarze Endbinde (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder eine „breite Subterminalbinde“ oder „das endständige Drittel“ ist schwarz („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)).

Zum Weibchen findet man, dass der Kopf schwarz und der Körper „kastanienbraun“ ist (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)).

Die Grösse beträgt 63,5 bis 73,5cm („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)) oder 63 bis 74cm (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel; „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993); Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder 70cm bei den Männchen und 85cm bei den Weibchen (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ (2006)).

Zur Nahrung zählen Säugetiere (Affen (z.B. Wollaffen), Eichhörnchen, Faultiere), Reptilien (Leguane) und grosse Vögel (Hokkohühner, Guanhühner).

Das Nest, das jedes Jahr wieder verwendet wird, befindet sich in 20 – 30 m Höhe und ist „mehr als 1m hoch und 2m breit(Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“). Das Weibchen legt ein Ei (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder ein weisses und braun geflecktes Ei („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)) im April („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)) und brütet es in 36 Tagen aus. Flügge sind die Jungvögel in 4 Monaten.

Mit freundlicher Genehmigung konnte das Foto von Nick Athanas, www.antpitta.com , verwendet werden. Das Foto des Jungvogels wurde in Ecuador aufgenommen.

22. Schwarzweiss-Haubenadler oder Elsteradler
lat. Spizastur melanoleucus

Die Schwarzweiss-Haubenadler leben in den Savannen, Lichtungen, Waldlandschaften, Waldrändern, feuchten Wäldern, tropischen Wäldern, Galleriewäldern, an den Flüssen, in bis zu 3000m Höhe.

Als Verbreitungsgebiet findet man Südmexiko bis Nordostargentinien (Dierschke: „1000 Vögel“) oder Südmexiko bis Argentinien (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder Süd- und Ostmexiko bis nach Ostperu, Paraguay, Argentinien (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder Mittel- und Südamerika (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder das Mittlere Südamerika („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)) oder Süd- und Ostmexiko bis Westkolumbien, östlich der Anden, Ostkolumbien, Venezuela, Guayana, bis Bolivien, Argentinien, Südostbrasilien (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009))

Das Gefieder wird allgemein mit schwarz-weiss (Dierschke: „1000 Vögel“) oder mit „schwarzweisser Habitus“ (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) beschrieben.

Die Oberseite ist schwarz („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2008); Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder der Rücken und die Oberflügelseite sind schwarz (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“, (2006)).

Der Kopf ist weiss („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2008); Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“, (2006); Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)). Die Augenmaske ist schwarz (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“, (2006)). Der Schopf ist dunkel (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder die Kappe ist schwarz (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009); Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ (2006)) oder die Haube ist schwarz (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)).

Die Unterseite ist weiss („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2008); Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“, (2006); Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)).

Beim Männchen sind genaugenommen die Maske, die Kappe, der Rücken und die Schultern schwarz und die Flügel sind brauner (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)). Der Kopf und die Unterseite sind weiss (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)). Der gräuliche Schwanz hat 3 bis 4 Binden (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)).

Das Weibchen ist genaugenommen „fast ganz weiss“, die Armschwingen sind leicht gebändert, die Handschwingenspitzen sind schwarz (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)).

Die Grösse beträgt 48 bis 51cm („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)) oder 53 bis 61cm (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder 51 bis 61cm (Dierschke: „1000 Vögel“; Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009); „Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2008)) oder 55cm beim Männchen und 60cm beim Weibchen (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“, (2006)).

Zur Nahrung zählen Säugetiere, Vögel (Kormorane), Kröten und Reptilien.

Die Schwarzweiss-Haubenadler kreisen auf der Suche nach der Beute in einer Höhe von 200m (Dierschke: „1000 Vögel“). Die Beute wird „aus der Luft in Bäumen“ gegriffen („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2008)).

Das einzige bisher gefundene Nest war in einer Höhe von 40m auf einem Baum. (Dierschke: „1000 Vögel“).

Das linke und das mittlere Foto wurden im Forschungsinstitut und Naturmuseum Senckenberg (Frankfurt) aufgenommen. Mit freundlicher Genehmigung von Herbert Grimm vom Naturkundemuseum Erfurt, www.naturkundemuseum-erfurt.de, wurde das rechte Foto verwendet.

23. Malaienadler oder Malayenadler oder Schwarzadler
lat. Ictinaetus malayensis

Die Malaienadler leben im Dschungel, in bewaldeten Hügeln und Bergen, in den immergrünen Bergwäldern, in bis zu 3.100m Höhe.

Allgemein als Verbreitungsgebiet findet man „Indien, Sri Lanka, Burma, Malaysia“, bis nach „Sulawesi, Molukken“ (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder „Indien bis zu Malaiischen Archipel“ (Everett: „Raubvögel der Welt“ (1978)).

Für die Unterart Ictinaetus malayensis perniger wird als Verbreitungsgebiet Indien bis nach Assam und Sri Lanka (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder Indien im Norden, Nepal, Indien im Süden, Sri Lanka („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)) oder die Vorberge des Himalaja von Nordindien bis Assam und Westmyanmar (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) angegeben.

Die Unterart Ictinaetus malayensis malayensis ist in Burma, Malaya bis nach Fokien, Ostindien und auf „Java, Sumatra, Borneo, Sulawesi, Sula-Inseln(Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder Burma, im Süden Mittel- und Südostchina, „Taiwan, südlich über Indonesien“, „Malaiische Halbinsel bis zu den Grossen Sunda-Inseln, Sulawesi“, „Molukken, möglicherweise Banggai- und Sula-Inseln“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)) oder in Ostmyanmar bis Südostasien bis zu den grossen Sunda-Inseln und den Molukken (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) verbreitet. Die Unterart Ictinaetus malayensis malayensis ist die kleinere Unterart (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)).

Das Gefieder ist „schwarz(Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder „vorwiegend schwarz“ (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder schwarzbraun, jedoch der Bürzel ist weiss und der Schwanz hat 8 helle Bänder („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) oder „schwarz bis dunkel schokoladenbraun“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder „einfarbig schwarzbraun, aber Bürzel und Bereiche und Augen/Schnabel weisslich“ (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)). Auf dem „schwarzen“ oder „schwarz bis dunkel schokoladenbraunen“ oder „schwarzbraunen“ Schwanz befindet sich eine „leicht graue Schwanzbänderung“ (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder genaugenommen sind die „Steuerfedern gebändert mit grauen Innenfahnen“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)).

Die Grösse beträgt 58,5 bis 75cm („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)) oder 69 bis 81cm (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“; „Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2008); „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder 65 bis 80cm (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder 63 bis 74 (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder 75cm (Gosler: „Die Vögel der Welt“).

Die Hauptbeute besteht „hauptsächlich aus Jungvögeln und Eiern(Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder „hauptsächlich von den Eiern und Jungen anderer Vogelarten, die er aus dem Nest holt” („Lebendiges Tierreich, die neue Enzyklopädie in Farbe“, Band 18 (1988)). Die Malaienadler suchen „Vogelnestern mit Eiern oder Jungen“ (Everett: „Raubvögel der Welt“ (1978)) und holen sich die Nester „von den Zweigen“ und fressen die Eier und die Jungvögel (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder nehmen „manchmal das ganze Nest mit, um den Inhalt auf einer Warte in Ruhe zu verzehren“ (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder ergreifen „oft ganze Vogelnester, um Nestlinge und Eier dann im Flug zu fressen“ („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2008)). Mitunter werden die Eier ganz hinuntergeschluckt („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)).

Des Weiteren zählen zur Nahrung kleine Säugetiere (Fledermäuse, Nagetiere, Flughörnchen), Vögel (Schwalben), Kriechtiere, Eidechsen, Frösche, Kerbtiere, grosse Insekten.

Der Balzflug wird als spektakulär („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2008)) beschrieben.

Das Nest befindet sich in einem hohen Baum („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)). Das Weibchen legt ein weisses, dicht hellrot geflecktes Ei („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) oder ein Ei (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder 1 bis 2 Eier („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)) im Brutzeitraum von November bis März in Südindien („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)).

Mit freundlicher Genehmigung von Gaby Schulemann-Maier, www.fotoreiseberichte.de, wurde das Foto des Malaienadlers (Unterart Ictinaetus malayensis perniger) verwendet. Aufnahmeort: Galaha.

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