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Block 3: Ein Blick in die Artenvielfalt der Greifvögel und Eulen in Bild und Text
Familie 4: Falken, lat. Falconidae
Unterfamilie Falken, lat. Falconinae

zu dieser Unterfamilie gehören die Gattungen: Polihierax (Halsband-Zwergfalken), Microhierax (eigentliche Zwergfalken oder Echtzwergfalken), Falco (Falken)

11. Gerfalke (oder Jagdfalke), lat. Falco rusticolus

Um Wiederholungen bei den einzelnen Abschnitten meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen zu vermeiden, verweise ich auf das Literaturverzeichnis, das sich auf der Seite “Greifvögel / Eulen 1” befindet. Hiermit untersage ich (Jens Wolf, www kaiseradler.de) jede weitere Verbreitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner Fotos in welcher und / oder durch welche Art und / oder Weise auch immer. Genauso untersage ich hiermit jede weitere Verarbeitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen oder Teilen daraus. Das Inhaltsverzeichnis befindet sich auf der Seite “Greifvögel / Eulen A”. Es sei darauf hingewiesen, dass die Möglichkeit besteht, dass im Lauf der Zeit aufgrund von Veränderungen im Bestand der in den Falknereien und/oder (zoologischen) Einrichtungen gehaltenen Arten, die fotografierten Arten nicht mehr gezeigt werden oder nun andere Arten zu sehen sind.

11. Gerfalke (oder Jagdfalke)
lat. Falco rusticolus

Die Gerfalken sind in der Taiga, der offenen oder locker bewaldeten nordische Tundra, den nordischen und angrenzenden Wäldern, den Felsküsten, den Flusstälern, den Steilküsten, oberhalb der Baumgrenze, in Höhen bis 1500m, in felsigen Steilküsten verbreitet.

Bedroht sind die Gerfalken durch illegale Aushorstungen und durch Bejagungen in Sibirien (Dierschke: „1000 Vögel“).

Als Verbreitungsgebiet findet man allgemein „Island, Grönland, Skandinavien“, Finnland, „das arktische Asien und Nordamerika(Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder Nordamerika und Nordeurasien (Dierschke: „1000 Vögel“) oder Nordamerika und Eurasien („Das moderne Tierlexikon (in zwölf Bänden)“, Band 3 (Els-Haz), 1981) oder Alte und Neue Welt ("Lebendige Wildnis, Tiere der Nadelwälder" (1994); Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965); "Wegweiser durch den Tiergarten der Stadt Nürnberg" (1989)) oder die Holarktis (Tennesen; „Falken“) oder die Polargegenden (Everett: „Raubvögel der Welt“ (1978)) oder die nördlichen Breiten des Polarkreises („Natur erleben“ 02/2017) oder die „arktischen Regionen“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder die Arktis (Coomber: "Vögel" oder "Vögel; Enzyklopädie der Familien und Arten" (1992)) oder rund um die Arktis (Nill, Pröhl, Lohmann: „Falken“ (2012)) oder der „Hohe Norden“ („Welt der Vögel in Farbe“ (1976)) oder die Polargegenden („Enzyklopädie Tiere, faszinierend und geheimnisvoll“ (2003); “Der Falkner” ( 2016)) oder zirkumpolar („ORDEN DEUTSCHER FALKONIERE“ (2010)) oder in der Arktis und Subarktis (Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) oder die Palearktik (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) oder das arktische „Europa, Nordamerika, Asien, Nordamerika, Grönland und Island“ („Grosses Lexikon der Tiere“ (1989)) oder „arktische Teile Europas, Asiens, Nordamerikas, Grönlands, Island” (Dr. Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“ (1988)) oder die arktischen Regionen oder Gebiete Eurasiens und Nordamerikas („Lebendiges Tierreich, die neue Enzyklopädie in Farbe“, Band 18 (1988); Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder Grönland, Island, die arktischen „Zonen Europas, Asiens und Nordamerikas“ (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder die „nördliche Halbkugel südwärts bis Kamtschatka, Island“, Südnorwegen, Ostgrönland („Urania Tierreich: die grosse farbige Enzyklopädie, Band Vögel“ (1995)) oder das arktische Europa, Asien, Nordamerika, Grönland, Island (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder Europa, Island, Skandinavien, Nordrussland (Brichetti: „Vögel, in Garten, Park und freier Natur“ (2002)) oder die „Arktis von Alaska” „bis Grönland, Island”, Nordeurasien (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Die nordrussischen und sibirischen Gerfalken sind Zugvögel und fliegen zur Überwinterung 1.000 bis 2.000km in den Süden (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder die nordrussischen Gerfalken „ziehen teilweise nach Süden oder Westen” (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003)) oder die russischen Gerfalken sind Zugvögel, die „von der Tundra- in die Taigazone” ziehen und dann wieder „Mitte Februar bis Anfang März“ zurückgekehrt sind (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)).

Die Gerfalken in Europa sind Standvögel (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)).

Als Verbreitungsgebiet in Nordamerika findet man „in der Arktis und Subarktis von Alaska, dem Yukon Territory und den Northwest Territories“ (Breiter: „Tier- und Pflanzenführer Westkanada, Alaska“, (2006)) „im Winter auch in Südalaska und bis ins südliche British Columbia und Alberta“ (Breiter: „Tier- und Pflanzenführer Westkanada, Alaska“, (2006)).

Als Überwinterungsgebiet findet man noch allgemein den Norden der USA, Zentraleuropa, Südzentral- und Südostrussland (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Genaugenommen findet man zur Unterart des Kleinen Gerfalken, lat. Falco rusticolus rusticolus das Verbreitungsgebiet Skandinavien (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder Nordeuropa bis zur Kanin-Halbinsel (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)). Die Unterart Falco rusticolus rusticolus ist die kleinste und dunkelste Unterart (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)). Andererseits geben Ferguson-Lees, Christie („Die Greifvögel der Welt“ (1980)) rusticolus für die graue Farbvariante (nicht Unterart) an.

Zur Unterart Falco rusticolus intermedius wird als Verbreitungsgebiet die Kanin-Halbinsel bis zur Jennessi-Mündung angegeben (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)). Die etwas grössere Unterart Falco rusticolus intermedius ist heller, „überwiegend grau“, aber auch mit weissen Individuen vetreten (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)).

Das Verbreitungsgebiet der Unterart Falco rusticolus grebnitzkii ist von der Jennessi-Mündung bis zur Beringstrasse (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)). Die „wieder etwas“ grössere Unterart Falco rusticolus grebnitzkii hat gleichmässig viele graue und weisse Vertreter (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)).

Zur Unterart Labradorfalke, lat Falco rusticolus obsoletus wird das Verbreitungsgebiet Südgrönland und der südliche Teil des amerikanischen Verbreitungsgebietes oder auch Kanada und Ostsibirien angegeben (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005), Seiten 180, 356). Die Unterart Labradorfalke, lat Falco rusticolus obsoletus hat die dunkelste Farbvariante und auch eine graue Farbvariante (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)).

Das Verbreitungsgebiet der Unterart Grönlandfalke oder Grosser Gerfalke oder Polarfalke, lat. Falco rusticolus candicans sind die „nördlichen Küstengebiete Grönlands“, die „hocharktischen Inseln Kanadas“ und die hocharktische „Tundra Sibiriens“ (Ciesielski: „Der Gerfalke“, NBB, Band 264, 2007) oder Grönland (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder nördlich der Unterart des Labradorfalken, lat Falco rusticolus obsoletus (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)). Die Unterart Grönlandfalke oder Grosser Gerfalke oder Polarfalke, lat. Falco rusticolus candicans ist die weisse Farbvariante (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)). Andererseits geben Ferguson-Lees, Christie („Die Greifvögel der Welt“ (1980)) Candicans für die weisse Farbvariante (nicht Unterart) in Grönland an.

Zur Unterart Falco rusticolus islandus findet man das Verbreitungsgebiet „Island und Südostgrönland“ (Ciesielski: „Der Gerfalke“, NBB, Band 264, 2007) oder Island (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) und den deutschen Namen „Isländer“ (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)). Die Unterart Isländer, lat. Falco rusticolus islandus ist als graue Farbvariante vertreten (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)). Andererseits geben Ferguson-Lees, Christie („Die Greifvögel der Welt“ (1980)) islandus für die graue Farbvariante (nicht Unterart) an.

Ferguson-Lees, Christie („Die Greifvögel der Welt“ (1980)) und Weick/Brown („Die Greivögel der Welt“) führen andererseits keine Unterart auf. Man findet hier, dass in den hocharktischen Gebieten die weisse Farbvariante überwiegt, die graue Farbvariante in den niederarktischen Gebieten überwiegt und die dunkle Farbvariante in den borealen und subarktischen Gebieten überwiegt (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder dass die weisse Farbvariante „am häufigsten in Grönland und in der Hocharktis“ auftritt, die graue Farbvariante in der Subarktis auftritt und die dunkle Farbvariante überwiegend in der Taiga auftritt, wobei andererseits alle Farbvarianten „im gesamten Verbreitungsgebiet vorkommen” können (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)). Des Weiteren findet man, dass die „weiße Gerfalken Rasse, die auf Grönland und Ostsibirien häufig aufzufinden ist“ existiert („ORDEN DEUTSCHER FALKONIERE“ (2010)) und „der einfarbige, schwarze Labrador Gerfalke im Norden Kanadas“ vorkommt („ORDEN DEUTSCHER FALKONIERE“ (2010)) oder für Europa die graue Farbvariante, für Skandinavien werden dunkle und helle Farbvarianten, für Nordgrönland, nördliches Nordamerika, Ostsibirien, (Europa nur in Ausnahmen) die weisse Farbvariante existiert (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder eine dunkelgraue Farbvariante in Fennoskandien und Russland, eine graue Farbvariante, eine hellgraue Farbvariante in Island und eine weisse Farbvariante vorwiegend in Grönland und Sibirien vorkommt (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer“ (2011)) oder eine weisse Rasse in Grönland vorkommt („Welt der Vögel in Farbe“ (1976)) oder in Nordgrönland sind fast alle Gerfalken weiss und in Nordsibirien ist „etwa die Hälfte der gesamten Population“ weiss, dunkel gefleckt ist (Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965)) oder dass das Gefieder einerseits „sehr variabel“ ist und andererseits die grönländischen Gerfalken „zumeist fast ganz weiss“ sind (Brichetti: „Vögel, in Garten, Park und freier Natur“ (2002)) oder dass eine schwarze kanadische, eine „fast ganz“ dunkelbraune nordskandinavische, eine „nahezu weisse“ grönländische Farbvariante, aber auch Übergangsformen, vorkommt (Nill, Pröhl, Lohmann: „Falken“ (2012)) oder eine graue mit graubraunem Gefieder und eine grönländische weisse mit reinweissem Gefieder und dunklen Armschwingen vorhandene Farbvariante (Everett: „Raubvögel der Welt“ (1978)) oder das Gefieder„sehr variabel von fast ganz dunkelgrau bis weiss mit wenigen dunklen Flecken“ ist, wobei die weisse Farbvariante in Island und Grönland häufig vorkommt und die weisse Farbvariante in Nordgrönland vorherrscht (Heinzel, Fitter, Parslow: „Pareys Vogelbuch“ (1988)).

In der weiteren Fachliteratur findet man dann auch allgemein drei Farbvariationen („ORDEN DEUTSCHER FALKONIERE“ (2010)) oder eine schwarze, eine graue und eine weisse Farbvariante (Breiter: „Tier- und Pflanzenführer Westkanada, Alaska“, (2006)) oder eine dunkelbraune, eine graue und eine weisse Farbvariante (Dierschke: „1000 Vögel“) oder eine dunkle, eine graue und eine weisse Farbvariante (Dr. Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“ (1988); „Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007); Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005); Dunn, Alderfer: „Field Guide to the Birds of North America“ (2011); Wheeler, Clark: „A Photographic Guide to North American Raptors“ (1995)) oder eine graue und eine helle Farbvariante (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder eine dunkle und eine weisse Farbvariante ("Lebendige Wildnis, Tiere der Nadelwälder", 1994) oder eine graubraune und eine weisse Farbvariante ("Wegweiser durch den Tiergarten der Stadt Nürnberg" (1989)) oder „verschiedene Farbphasen” („Lebendiges Tierreich, die neue Enzyklopädie in Farbe“, Band 19 (1988)) oder eine graue und eine weisse Farbvariante ("Jagdlexikon", BLV-Verlag (1996)) oder 3 „variable, jedoch gut gegeneinander abgrenzbare“ Farbvarianten (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)).

Des Weiteren findet man, dass das Gefieder „variiert von graubraun bis grau“ bis „fast einfarbig schneeweiss“ (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder das Gefiederfärbung reicht vom reinen „Weiss mit wenigen dunklen Abzeichen bis zu fast völligem Schwarz” (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder die Gefiederfärbung reicht von bräunlicher bis blaugrauer Oberfläche mit hellen Querbändern und weisslicher Unterseite mit dunklen Flecken (Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969)) oder das Gefieder ist „variabel von fast gänzlich weiss über grau und graubraun bis fast ganz düster“ (Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002)).

Die arktischen Gerfalken sind „silbergrau oder ganz weiss“ (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)). Die grönländischen Gerfalken sind „fast weiss“ oder die Oberseite ist gräulich, die Unterseite ist fein gestrichelt oder die isländischen Gerfalken liegen mit der Gefiederfärbung „dazwischen“ (Delin/Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004)). Die nordeuropäischen Gerfalken haben „eine graue Oberseite mit dunkler Querbänderung“ (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder eine schiefergraue Oberseite (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) und haben „eine weissliche Unterseite”, die mehr oder weniger gefleckt ist (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder eine weisse Unterseite, die mit dunklen tropfenförmigen Flecken (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)).

Die schwarze Farbvariante ist im allgemeinen „schwarz mit hellen Flecken und Federrändern“ (Tennesen; „Falken“).

Die dunkle Farbvariante ist im allgemeinen mittelgrau und „hellgrau gebändert“ (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer“ (2011)).

Die dunkle Farbvariante ist auf der Oberseite „graubraun bis schiefergrau“ (Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) oder die dunkle Farbvariante ist auf der Oberseite grau ("Lebendige Wildnis, Tiere der Nadelwälder", 1994). Die dunkle Farbvariante ist auf dem Bürzel und dem Schwanz hellgrau (Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)).

Die dunkle Farbvariante ist auf der Unterseite „weisslich mit schwarzer Musterung“ ("Lebendige Wildnis, Tiere der Nadelwälder", 1994) oder die dunkle Farbvariante ist auf der Unterseite „weiss, mit dunklen Flecken” (Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)).

Die dunkle Farbvariante ist genaugenommen beim Weibchen auf der Unterseite dunkelbraun, wobei die Brust weiss gestreift ist und der Bauch und die Hosen gebändert sind (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Des Weiteren findet man, dass allgemein „die dunkelsten Exemplare“ ein „graubraunes Federkleid mit dunklen Streifen oder Flecken“ besitzen („Lebendiges Tierreich, die neue Enzyklopädie in Farbe“, Band 19 (1988)), dass die europäischen Gerfalken eine „graue Oberseite und eine weisse Unterseite mit dunklen Längsflecken“ haben (Nill, Pröhl, Lohmann: „Falken“ (2012)).

Die graue Farbvariante ist auf der Oberseite „schiefergrau bis graubraun“, wobei die Federn hell gesäumt sind (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder die graue Farbvariante ist auf der Oberseite ist hellgrau (Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) oder die graue Farbvariante ist grau oder graubraun und „aschgrau gebändert oder gefleckt” (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer“ (2011)). Die graue Farbvariante hat auf dem Schwanz „zahlreiche dunkle Querbinden und eine breite Endbinde“ (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)).

Bei der grauen Farbvariante ist der Backenstreif nur schwach ausgebildet (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)).

Die graue Farbvariante ist auf der Unterseite weisslich und mit dunklen Längsflecken versehen und die „Flanken grob quergefleckt sind“ (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder die graue Farbvariante ist „fein dunkel gepunktet und gestreift“ und an den Flanken und den Hosen „leicht gebändert“ (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer“ (2011)) oder die graue Farbvariante ist auf der Unterseite weiss, dunkel gefleckt (Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)).

Die graue Farbvariante ist genaugenommen beim Weibchen auf der Oberseite „dunkel schiefergrau, heller gesäumt/gebändert”, auf dem Scheitel und dem Nacken „grau, meist hell gestrichelt“ und der Bartstreif ist nur leicht vorhanden (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Die hellgraue Farbvariante hat ein hellgraues, weisslich gebändertes Gefieder (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer“ (2011)).

Die helle Farbvariante ist „überwiegend weiss gefärbt“ (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder ist „ganz weiss mit dunklen Streifen und Bändern“ (Tennesen; „Falken“) oder die weisse Farbvariante ist bis „auf einige schwarze Flecke“ weiss ("Lebendige Wildnis, Tiere der Nadelwälder", 1994) oder die weisse Farbvariante hat ein dunkel geflecktes Gefieder (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer“ (2011)) oder die weisse Farbvariante ist weiss, auf der Unterseite jedoch mit dunklen Flecken (Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) oder die weisse Farbvariante ist „fast weiss mit nur wenigen schwarzen Flecken“ („Grosses Lexikon der Tiere“ (1989)) oder die weisse Farbvariante ist beim Männchen auf dem Rücken und den Flügeln „manchmal fast einfarbig“ (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Bei der weissen Farbvariante sind genaugenommen beim Männchen „oft dunkle Strichel am Kopf“ (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) oder bei der hellen Farbvariante fehlt der Backenstreif (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder bei der weissen Farbvariante ist beim Männchen der Backenstreif manchmal leicht vorhanden (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Die helle Farbvariante hat dunkle Flügelspitzen (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder die weisse Farbvariante hat schwarze Flügelspitzen ("Lebendige Wildnis, Tiere der Nadelwälder", 1994; Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) oder die weisse Farbvariante hat dunkle Flügelspitzen (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer“ (2011)).

Bei der weissen Farbvariante ist beim Männchen die Unterseite weiss und auf den Flanken und den Hosen befinden sich „manchmal“ feine Flecke oder Strichel (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Für die Gerfalken wird eine Grösse von 48 bis 60cm (Dierschke: „1000 Vögel“) oder 50 bis 60cm (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005); „Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007)) oder 50cm („Enzyklopädie Tiere, faszinierend und geheimnisvoll“ (2003); Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969); „Urania Tierreich: die grosse farbige Enzyklopädie, Band Vögel“ (1995); Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965)) oder 50 bis 63cm (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder 51 bis 55cm (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000); "Lebendige Wildnis, Tiere der Nadelwälder", 1994) oder 51 bis 56cm (Heinzel, Fitter, Parslow: „Pareys Vogelbuch“ (1988); Everett: „Raubvögel der Welt“ (1978)) oder 46 bis 58cm („ORDEN DEUTSCHER FALKONIERE“ (2010)) oder 51 bis 58cm (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder 55 bis 60cm (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003); Delin/Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004)) oder 53 bis 63cm (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer“ (2011); Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002); Nill, Pröhl, Lohmann: „Falken“ (2012)) oder 60cm („Grosses Lexikon der Tiere“ (1989)) oder 55 bis 64cm (Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) oder 64cm (Coomber: "Vögel" oder "Vögel; Enzyklopädie der Familien und Arten" (1992)) oder 52 bis 65cm beim Weibchen und 49 bis 55cm beim Männchen (“Der Falkner” ( 2016)) angeben.

Für die Nordamerikanischen Gerfalken wird eine Grösse von 51cm (Breiter: „Tier- und Pflanzenführer Westkanada, Alaska“, (2006)) oder 50 bis 61cm (Wheeler, Clark: „A Photographic Guide to North American Raptors“ (1995)) und von 51 bis 64cm (Dunn, Alderfer: „Field Guide to the Birds of North America“ (2011)) angegeben.

Der Weltbestand wird mit 10.000 Brutpaaren und 3000 Einzelexemplaren („ORDEN DEUTSCHER FALKONIERE“ (2010)) angegeben.

Der europäische Bestand der Gerfalken wird mit 940 Paaren (Mebs: „Greifvögel Europas“, 2002), mit 800 bis 1.250 Brutpaaren (in der Westpaläarktis (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)), mit 1.100 Paaren in Nordwesteuropa bzw. 1.250 in Nordeuropa (Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)), mit 805 bis 1.251 Paaren (in der Westpaläarktis (Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“, 2006)), mit rund 1.500 Paaren (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Nill, Pröhl, Lohmann: „Falken“ (2012)) angegeben.

Der Bestand der finnischen Gerfalken wird mit etwa 30 Paaren (FALKE 07/1995) angegeben.

Der Bestand der schwedischen Gerfalken wird mit 110 Brutpaaren („Natur erleben“ 02/2017) angegeben.

Die Hauptbeutetiere sind im Landesinneren zu 90% Schneehühner (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder zu 92% Schneehühner (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder die Beute besteht „überwiegend aus Schneehühnern und Lemmingen“ (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder die Beute sind „vor allem Schneehühner und Lemminge“ in der Tundra (Dierschke: „1000 Vögel“) oder die Beute sind „vorwiegend Schneehühner und Lemminge“ (Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002)) oder die Beute sind „vor allem“ Schneehühner ("Lebendige Wildnis, Tiere der Nadelwälder", 1994) oder die Beute sind „hauptsächlich” Schneehühner (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003)) oder die Beute sind „meist Schneehühner“ (Delin/Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004)) oder die „Hauptbeute“ sind Schneehühner (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) oder „in manchen Landesteilen zu 80% von Schneehühnern“ und in Island hauptsächlich Papageientaucher (“Der Falkner” (2005))..

Andererseits besteht an den Küsten oder Küstengebieten die Beute „vorwiegend“ aus Seevögel (Dierschke: „1000 Vögel“) oder „überwiegend“ aus Seevögeln (Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002)) oder „vor allem“ aus Meeresvögeln ("Lebendige Wildnis, Tiere der Nadelwälder", 1994) oder hauptsächlich aus „Möwen, Enten und Alken” (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder aus vielen Seevögeln, wie „Möwen, Lummen, Enten“ (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)).

Bei Verfolgungen erreichen Gerfalken Geschwindigkeiten von bis zu 360km/h (Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) oder führen rasante Verfolgungsflüge im Steilstoss durch (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993))

Zur Nahrung zählen des Weiteren Enten, Drosseln, Birkhühner, Moor-Schneehühner, Auerhühner, Möwen, Gänse und Finken, kleine Säugetiere, (wie Wühlmäuse, Eichhörnchen, Schneehasen). Gelegentlich werden auch Bussarde und Eulen erbeutet (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“).

Die Beute wird dabei „im Pirschflug in 7-20m Höhe“ oder im Kreisflug in 150-300m Höhe entdeckt (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) und „fast stets“ nach einer Luftverfolgung und „sehr selten“ am Boden geschlagen (Rheinwald: „Atlas der Vogelwelt“ (1994)) oder „die Beute wird oft kilometerweit aus geringer Höhe verfolgt“, bis die Beute ermattet (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003)) oder Gerfalke stützt sich von oben auf die Beute oder der Gerfalke greift die Beute „von unten an und packt den Vogel nach einer plötzlichen Drehung“ (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003)) oder „im Flug verfolgt, aber dann zumeist am Boden geschlagen“ („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007)). Gerfalken genügt das Stern- und Mondlicht, um in den Polarnächten bis zu 160 km/h schnell zu fliegen (Dröscher: „Sonderberichte aus der Tierwelt“, 1992) oder jagen auch in den Polarnächten (Stiefel: „Ruhe und Schlaf bei Vögeln“, NBB 487 (1976)).

Die Balzflüge werden als kunstvoll beschrieben (Dr. Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“ (1988)) und beginnen „im Februar” (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) und dabei wird sich in die Höhe geschraubt und anschliessend im Sturzflug dem Horst rufend entgegengestützt (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005); Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003)).

Das Nest befindet sich in einer Felsnische, einem verlassenen Rauhbussardhorst oder einem verlassenen Kolkrabennest (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000); Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder in einem verlassenen Nest eines Steinadlers oder Rauhfussbussards oder Kolkraben oder in einer Felsnische (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003)) oder in einem verlassenen Kolkrabennest, Rauhfussbussardhorst (Rheinwald: „Atlas der Vogelwelt“ (1994); Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005); Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) oder in einen Felsenhorst (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder in Felsen, alten Baumnestern (Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) oder an Felsüberhängen, alten Rauhfussbussardnestern (Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002)).

Das Weibchen legt im Abstand von 2 bis 3 Tagen (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder von 3 Tagen (Harrison: „Jungvögel, Eier und Nester“ (1975)) 3 bis 4 Eier ("Wegweiser durch den Tiergarten der Stadt Nürnberg" (1989)) oder 3 bis 4 weisse, „dicht und fein lehmfarben, rötlichbraun“ gefleckte Eier (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder 4 Eier (Rheinwald: „Atlas der Vogelwelt“ (1994); Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder 4 bräunliche Eier („Urania Tierreich: die grosse farbige Enzyklopädie, Band Vögel“ (1995)) oder 2 bis 7 Eier (Dr. Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“ (1988)) oder 3 bis 4 hellgelbe dicht fein hellrötlichbraun gefleckte Eier (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder 3 oder 4 hellgelbe, dicht fein hellrötlichbraun gefleckte Eier (Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder 3 bis 5 Eier (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003); Nill, Pröhl, Lohmann: „Falken“ (2012); „ORDEN DEUTSCHER FALKONIERE“ (2010)) oder 3 bis 5 gelblichbraune, dicht rostbraun gefleckte Eier (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) oder „3-5 (2-7)” Eier (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder „3-5 (7) Eier“ (Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) oder „(2)3-5(-7)” hellrostbraune oder gelblichweisse oder reinweisse, „fein rot oder rötlichbraun” gepunktete Eier (Harrison: „Jungvögel, Eier und Nester“ (1975)).

Das Weibchen brütet „fast allein“ (Stiefel: „Ruhe und Schlaf bei Vögeln“, NBB 487 (1976)) oder „hauptsächlich(Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder meistens (Harrison: „Jungvögel, Eier und Nester“ (1975)) die Eier in 27 bis 29 Tagen (Dr. Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“ (1988)) oder in 28 bis 29 Tagen (Harrison: „Jungvögel, Eier und Nester“ (1975)) oder in ca. 30 Tagen ("Wegweiser durch den Tiergarten der Stadt Nürnberg" (1989)) oder in „ca. 30 bis 35“ Tagen (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder in 30 bis 36 Tagen (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder in rund 35 Tagen (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005); Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005); Nill, Pröhl, Lohmann: „Falken“ (2012)) oder in 34 bis 35 Tagen (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993); „ORDEN DEUTSCHER FALKONIERE“ (2010)) oder in 34 bis 36 Tagen (Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder in 4 Wochen („Urania Tierreich: die grosse farbige Enzyklopädie, Band Vögel“ (1995)) aus.

Das Weibchen legt die Eier im April bis Anfang Mai (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) oder als Brutzeitraum findet man „Anfang April bis Mitte Mai“ (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder „Anfang April bis Anfang Mai“ (Harrison: „Jungvögel, Eier und Nester“ (1975)) oder „ab Anfang April“ in Skandinavien (Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)).

Das Männchen schafft das Futter heran, zuerst nur für das Weibchen und später auch für die jungen Gerfalken mit (Dr. Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“ (1988)). Das Weibchen beteiligt sich erst später bei der Futterbeschaffung (Dr. Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“ (1988)).

Die Nestlingszeit wird mit 45 bis 50 Tagen (Nill, Pröhl, Lohmann: „Falken“ (2012)) angegeben oder flügge sind die Jungvögel mit etwa 45 Tagen (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000); „Urania Tierreich: die grosse farbige Enzyklopädie, Band Vögel“ (1995)) oder mit 46 bis 49 Tagen (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Harrison: „Jungvögel, Eier und Nester“ (1975)) oder mit 46 bis 53 Tagen (Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder mit 49 bis 56 Tagen (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005); Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) oder nach etwa 47 Tagen ("Wegweiser durch den Tiergarten der Stadt Nürnberg" (1989)) oder mit 47 bis 49 Tagen (47 bis 49 Tage ist die Wachstumsphase: „ORDEN DEUTSCHER FALKONIERE“ (2010)) oder mit 50 Tagen (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) oder mit 7 bis 8 Wochen (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003)).

Betreut werden die jungen Gerfalken danach noch einen Monat (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) oder noch „mindestens weitere 30 Tage” (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder noch weitere 30 Tage (Nill, Pröhl, Lohmann: „Falken“ (2012)) oder noch „weitere 4 Wochen“ (Harrison: „Jungvögel, Eier und Nester“ (1975)) oder noch 4 bis 6 Wochen (Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)).

Geschlechtsreif werden die Gerfalken mit 2 Jahren (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000); Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder die Weibchen mit 2 oder 3 Jahren und die Männchen 4 Jahren (Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder mit 3 Jahren („ORDEN DEUTSCHER FALKONIERE“ (2010)).

Die Paare „bleiben zusammen(Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder „halten lebenslang zusammen“ (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)).

Gerfalken brüten „offenbar nicht jedes Jahr” (Harrison: „Jungvögel, Eier und Nester“ (1975)) oder brüten bei Nahrungsmangel, zu wenig Schneehühnern, nicht (Rheinwald: „Atlas der Vogelwelt“ (1994); Dr. Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“ (1988)).

Ein Höchstalter von 25 bis 30 Jahren („ORDEN DEUTSCHER FALKONIERE“ (2010)) oder von 13 Jahren in der Wildnis (Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) und von 19 Jahren in Gefangenschaft (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) wird angegeben.

Die nachfolgenden Fotos wurden in der Greifvogelzuchtstation Hagenbachklamm (links), im Wildpark Mautern (mitte) und im Jagdfalkenhof Schaaf im Wildgehege Moritzburg (rechts) aufgenommen.

Die nachfolgenden Fotos wurden im Greifvogelgehege Bispingen (links), in der Falknerei Lindl (in Oberfrauenau (bei Zwiesel); mitte) und im Greifvogelpark / Falknerei Konzenberg (rechts) aufgenommen.

Die nachfolgenden Fotos wurden im Wildpark Bad Marienberg (in die Falknerei fotografiert) aufgenommen.

Die nachfolgenden Fotos wurden im Sächsischen Jagdfalkenhof Schloss Augustusburg aufgenommen.

Die nachfolgenden Fotos wurden im Falkenhof Schütz (Kranichfeld) aufgenommen.                                  .

Die nachfolgenden Fotos wurden im Falkenhof auf dem Grossen Feldberg bei Schmitten gemacht.

Die nachfolgenden Fotos wurden auf der Vogelausstellung Ornika gemacht.

Die nachfolgenden Fotos unterhalb dieser Zeilen wurden in der Falknerei Herrmann (Plauen) aufgenommen.

Die nachfolgenden Fotos wurden in der Falknerei Ronneburg gemacht.

greiffalken402GerfalkeRonneburg greiffalken403GerfalkeRonneburg

Die nachfolgenden Fotos wurden in der Falknerei Bongartz im Tierpark Niederfischbach gemacht.

Die nachfolgenden Fotos wurden in der Falknerei Pierre Schmidt (Falknerei Schloss Gymnich) gemacht.

Die Fotos unterhalb dieser Zeilen wurden in der Garuda-Falknerei aufgenommen.                                       .

Die nachfolgenden Fotos wurden im Vogelpark Abensberg gemacht.                                       .

Dieses Foto wurde im Naumann-Museum in Köthen aufgenommen. Im Naumann-Museum mit F. candicans bezeichnet. Candicans steht für die weisse Farbvariante (laut Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“) in Grönland.

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Diese Fotos wurden im Naturkundemuseum Bamberg gemacht. Im Naturkundemuseum Bamberg als Hierofalco norvegicus („Norwegischer Jagdfalke“) bezeichnet. "norvegicus" steht möglicherweise nur für das Land, wo der Falke gefangen wurde. Im Buch von Weick: “Die Greifvögel der Welt” wird zwar einerseits von Hierofalco auf Falco verwiesen, aber Unterarten werden nicht aufgeführt. Auch die Bücher von Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ und „Der Gerfalke“ (von Ciesielskie) führen diese Unterart(?) nicht auf.

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