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Block 3: Ein Blick in die Artenvielfalt der Greifvögel und Eulen in Bild und Text
Familie 2: Eulen, lat. Strigidae
Unterfamilie, lat. Striginae
Tribus Megascopini:

Gattung: Megascops (Neuwelt-Kreischeulen), Psilocops (Ponderosa-Zwergohreulen)

01. Ostkreischeule oder Kreischeule oder Schreieule oder Pfeifeule, lat. Megascops asio (früher Otus asio)
02. Westkreischeule oder Kennicotti-Kreischeule, lat. Megascops kennicottii (früher Otus kennicottii)
03.
Choliben-Zwergohreule oder Cholibaeule oder Tropen-Kreischeule oder oder Tropenschreieule oder Sperberkreischeule, lat. Megascops choliba (früher Otus choliba)
04. Unterart: ?, lat. Megascops choliba luctisomus
05. Unterart: ?, lat. Megascops choliba crucigerus
06. Schwarzkappen-Kreischeule oder Kappeneule oder Mönchskreischeule oder Düstere Kreischeule, lat. Megascops atricapillus (früher: Otus atricapillus oder Megascops atricapilla)
07. Salvins Schreieule oder Salvineule oder Savin-Kreischeule
oder Rotkreischeule,, lat. Megascops ingens (früher: Otus ingens)

Um Wiederholungen bei den einzelnen Abschnitten meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen zu vermeiden, verweise ich auf das Literaturverzeichnis, das sich auf der Seite “Greifvögel / Eulen 1” befindet. Hiermit untersage ich (Jens Wolf, www kaiseradler.de) jede weitere Verbreitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner Fotos in welcher und / oder durch welche Art und / oder Weise auch immer. Genauso untersage ich hiermit jede weitere Verarbeitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen oder Teilen daraus. Das Inhaltsverzeichnis befindet sich auf der Seite “Greifvögel / Eulen A”. Es sei darauf hingewiesen, dass die Möglichkeit besteht, dass im Lauf der Zeit aufgrund von Veränderungen im Bestand der in den Falknereien und/oder (zoologischen) Einrichtungen gehaltenen Arten, die fotografierten Arten nicht mehr gezeigt werden oder nun andere Arten zu sehen sind.

01. Ostkreischeule oder Kreischeule oder Schreieule oder Pfeifeule
lat. Megascops asio (früher Otus asio)

Die Ostkreischeulen leben in den Wäldern, Waldrändern, Tannenwäldern, offenen Wäldern, Parklandschaften, Kaktuswüsten, Vororten grösserer Städte.

Als Verbreitungsgebiet findet man allgemein „Alaska bis Mexiko(„Audubons Birds of America, Die Vogelwelt Amerikas“ (1986)) oder Ost-Nordamerika, Süd-Quebec und Ontario bis Ost-Montana, Mitteltexas, Südkanada bis Florida und Nordostmexiko (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder östliches Nordamerika (Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder Nordost-Nordamerika (Dierschke: „1000 Vögel“) oder „Alaska und Neu-Braunschweig“ (Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969)) oder Südkanada, östliche USA („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007)) oder die „Südhälfte Nordamerikas“ („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 8 (Vögel 2)) oder Südost-Alaska, „Kanada bis Florida und Zentralmexiko“ (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“) oder Süd-Kanada, West-Kanada, USA (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder „Kanada bis Mexiko” (Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“) oder die Ostseite der Rocky Mountains (Burton: „owls of the world“ (1992)).

Die Ostkreischeulen sind Standvögel „mit kleinen winterlichen Wanderungen(Campbell: „Das grosse Vogelbuch“).

Es werden 51 Subspezies (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder 6 Unterarten (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) beschrieben .

Die Unterart Megascops asio asio wird genaugenommen mit dem Verbreitungsgebiet „Catesby, South Carolina – zwischen Virginia, Georgia und Ostoklahoma(Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder „South Carolina, Georgia, Virginia“, Ost-Oklahoma (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder Süd-Carolina, Georgia, Virginia, Oklahoma (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) angegeben.

Die Unterart Megascops asio naevius wird genaugenommen mit dem Verbreitungsgebiet „New York – Südostkanada und Osten der USA“ (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder Südontario bis Nordost-USA (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder Südostkanada bis Nordost-USA (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) angegeben.

Die Unterart Megascops asio maxwelliae wird genaugenommen mit dem Verbreitungsgebiet „Gebirge von Colorado – Nordwesten der USA“ (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder im Westen der Grossen im Nordwesten der USA (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder im Westen der Grossen im Nord der USA (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) angegeben.

Die Unterart Megascops asio swenki wird genaugenommen mit dem Verbreitungsgebiet „Dawes/Nebraska – westlich der grossen Seen, nach Süden bis Oklahoma“ (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) angegeben. Die Unterart Megascops asio swenki wird von König/Weick („Owls of the World“ (2008)) und von Mikkola („Handbuch Eulen der Welt“ (2013); „Owls of the World“ (2012)) nicht mehr aufgeführt.

Die Unterart Megascops asio floridanus wird genaugenommen mit dem Verbreitungsgebiet „Indian River, Florida – Florida bis Louisiana“ (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder Florida bis Louisiana, Arkansas (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder Florida, Golfküste bis Louisiana (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) angegeben.

Die Unterart Megascops asio hasbroucki wird genaugenommen mit dem Verbreitungsgebiet „Palo Pinto, Texas – Texas, Teile Oklahomas“ (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder Kansas bis Oklahoma, Texas (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013)) oder Zentral-Kansas bis Oklahoma, Texas (Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder Oklahoma, Texas (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) angegeben.

Die Unterart Megascops asio mccalli wird genaugenommen mit dem Verbreitungsgebiet „Unterer Rio Grande, Texas – Südtexas bis Durango, Nordmexiko“ (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder Rio Grande bis Nordostmexiko (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder Südtexas bis Nordostmexiko (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) angegeben.

Die Unterart Megascops asio semplei wird genaugenommen mit dem Verbreitungsgebiet „südl. Monterrey, Nuevo Leon – Gebirge von Nuevo Leon / Nordostmexiko“ (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) angegeben. Die Unterart Megascops asio semplei wird von König/Weick („Owls of the World“ (2008)) und von Mikkola („Handbuch Eulen der Welt“ (2013); „Owls of the World“ (2012)) nicht mehr aufgeführt.

Es wird eine graue und eine rostrote Farbvariante (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder eine graue und eine rotbraune Farbvariante („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995); Dunn, Alderfer: „Field Guide to the Birds of North America“ (2011)) oder eine graubraune und eine rötlichbraune Farbvariante („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007))

oder eine graubraune und eine rotbraune Farbvariante (Dierschke: „1000 Vögel“) oder eine graue und eine rote Farbvariante (Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder eine gräuliche und eine rotbraune Farbvariante (S.C.R.O.-Deutschland: „Eulenbestand 2010“) oder eine graue, eine rötliche und eine braune Farbvariante (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“) oder eine graubraune, eine graue und eine rote Farbvariante (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013)) oder eine gräulichbraune, eine graue und einer rote Farbvariante (Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) angegeben.

Genaugenommen ist bei der grauen Farbvariante die Oberseite graubraun, braun gestrichelt (Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder die Oberseite ist grau, auf dem Rücken und den Schwingen hell gebändert (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“).

Genaugenommen ist bei der grauen Farbvariante die Unterseite „weiss, kräftig dunkelbraun gestrichelt“ und des Weiteren mit weissen Bauchstreifen versehen (Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder die Unterseite ist hellgrau, schwarz gefleckt (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“).

Genaugenommen ist bei der roten Farbvariante die Oberseite zimtrötlich (Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder bei der rötlichen Farbvariante ist die Oberseite rotbraun, auf dem Rücken und den Schwingen hell gebändert (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“).

Genaugenommen ist bei der roten Farbvariante die Unterseite „weiss, rötlich gebändert und gestrichelt(Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder bei der rötlichen Farbvariante ist die Unterseite hell rotbraun, schwarz gefleckt (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“).

Oder die Oberseite ist mit der Farbe der Farbvariante grundgefiedert, mit schwärzlichen Schaftstrichen und dunklen Kritzeln versehen (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Oder die Unterseite ist weisslich, dunkel längsgesteift, dünn quergebändert (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012)).

Das Gesicht ist schwarz gesäumt („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007)) oder der Gesichtsschleier hat einen schwarz gestreiften Rand (Gosler: „Die Vögel der Welt“).

Die Augen sind gelb (Gosler: „Die Vögel der Welt“; Campbell: „Das grosse Vogelbuch“; Dunn, Alderfer: „Field Guide to the Birds of North America“ (2011)) oder leuchtend gelb (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013)) oder oder hellgelb (Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Der Schnabel ist hell (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“; „Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007)) oder olivgrün (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013)) oder olivgrünlich (Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder grünlicholiv (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Die Grösse beträgt 22cm (Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969); Dunn, Alderfer: „Field Guide to the Birds of North America“ (2011)) oder 18 bis 23cm (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) oder 19 bis 23cm (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“; Burton: „owls of the world“ (1992)) oder 18 bis 25cm (Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“) oder 18 bis 25,5cm (Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder 16 bis 25cm („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007); Dierschke: „1000 Vögel“) oder 16,5 bis 25cm (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“) oder 23cm beim Weibchen und 21cm beim Männchen (S.C.R.O.-Deutschland: „Eulenbestand 2010“).

Zur Nahrung zählen Fische, kleine Säugetiere, Vögel, Reptilien (Eidechsen), Amphibien (Frösche), Insekten (Heuschrecken).

Es werden Vögel mitunter erbeutet, „die grösser sind als die Ostkreischeule“ selbst (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“).

Die Ostkreischeulen jagen „in der Dämmerung und nachts(Dierschke: „1000 Vögel“) oder jagen in der Abenddämmerung (Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“) oder werden in der Abenddämmerung aktiv und „sind fast ausschliesslich nachtaktiv“ (S.C.R.O.-Deutschland: „Eulenbestand 2010“). Die Ostkreischeulen haben ein weiches und lockeres Gefieder, dessen Schwungfedern „ausgefranste Ränder“ haben, „die den Luftstrom über die Flügel verlangsamen und den Flug lautlos machen“ („Die Enzyklopädie der Tiere“ (2006)).

Die Ostkreischeulen schlafen „mit zusammengekniffenen Augen und aufgestellten Federohren, wobei ihr Kopf leicht zur Seite gedreht ist und der Schnabel im Gefieder steckt“ (S.C.R.O.-Deutschland: „Eulenbestand 2010“).

Das Nest befindet sich „in Baumhöhlen, alten Spechthöhlen, Gebäuden, Nistkästen“ (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“) oder Baumhöhlen, Spechthöhlen (Dierschke: „1000 Vögel“; Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“).

Das Weibchen legt im Abstand von 2 Tagen (S.C.R.O.-Deutschland: „Eulenbestand 2010“) 4 bis 8 weisse Eier (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“) oder 4 bis 5, manchmal bis 8 Eier (Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“) oder 4 bis 6 Eier (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder 3 bis 7 weisse Eier (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) oder 3 bis 8 weisse Eier (S.C.R.O.-Deutschland: „Eulenbestand 2010“).

Das Weibchen brütet die Eier (Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“) oder „hauptsächlich“ das Weibchen brütet die Eier (S.C.R.O.-Deutschland: „Eulenbestand 2010“) in 26 Tagen (König/Weick: „Owls of the World“ (2008); S.C.R.O.-Deutschland: „Eulenbestand 2010“) aus.

Als Brutzeitraum wird „April bis Mai“ (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“) oder mit dem Februar als Beginn und je nach Verbreitungsgebiet bis zum Juli (Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“) oder „März bis April“ (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) angegeben.

Das Männchen beschafft währenddessen die Nahrung (Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“; S.C.R.O.-Deutschland: „Eulenbestand 2010“).

Die Jungvögel verlassen mit 14 bis 20 Tagen als Ästlinge das Nest und verbringen die kommenden Tage in der Nestumgebung (S.C.R.O.-Deutschland: „Eulenbestand 2010“). Beide Altvögel füttern dann die Jungvögel (Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“). Die Jungvögel sind mit 4 bis 6 Wochen selbständig und verlassen die Altvögel (S.C.R.O.-Deutschland: „Eulenbestand 2010“).

Ein Höchstalter von 14 Jahren (Dierschke: „1000 Vögel“) oder in Volierenhaltung von über 20 Jahren (S.C.R.O.-Deutschland: „Eulenbestand 2010“) wird angegeben. 

Die Erstzucht gelang dem Zoo Louisville (USA) im Jahre 1972 (Gefiederte Welt (06/2011)).

Das linke Foto (Otus asio) wurde im Hessischen Landesmuseum Darmstadt aufgenommen.

 

Das rechte Foto (Amerikanische Zwergohreule, lat. Asio asio) wurde im Naturkundemuseum Bamberg aufgenommen. Unklare ältere Bezeichnungen in Deutsch und Latein. Möglicherweise auch Megascops asio

02. Westkreischeule oder Kennicotti-Kreischeule
lat. Megascops kennicottii (früher Otus kennicottii)

Die Westkreischeulen leben in den Kaktuswüsten, Eichenwäldern.

Als Verbreitungsgebiet wird die Westseite der Rocky Mountains (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“; Burton: „owls of the world“ (1992)) oder westliches Nordamerika („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007)) oder Südkanada, Rocky Mountains, West-Nordamerika, Mexiko, Küstenregionen des Nordwest-Pazifiks (Kraus: „Faszination Eulen“ (2012)) angegeben.

Es werden 8 Unterarten (Kraus: „Faszination Eulen“ (2012); Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) angegeben.

Die Unterart Megascops kennicottii kennicottii wird genaugenommen mit dem Verbreitungsgebiet „Sitka, Alaska – Küstenregion von Südostalaska bis Westwashington, Vancouver Insel“ (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder Südalaska, Küste von Oregon, Vancouver Island (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder Südalaska, Nordwestkanada, Küsten von Nord-Kalifornien (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) angegeben.

Die Unterart Megascops kennicottii bendirei wird genaugenommen mit dem Verbreitungsgebiet „Nicasio, Kalifornien – Küstenregionen Kaliforniens“, „Teile Niederkaliforniens“ (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder Washington, Idaho, bis Südkalifornien, bis Montana, Wyoming (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder Idaho, Montana, Washington, Oregon (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) angegeben.

Die Unterart Megascops kennicottii aikeni wird genaugenommen mit dem Verbreitungsgebiet „El Paso, Colorado – Südwesten der USA bis Nordmexiko“ (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder Südwest-USA bis Nord-Sonora in Mexiko (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013)) oder Südwest-USA bis Nordzentral-Sonora in Mexiko (Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder Südwest-USA bis Nordmexiko (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) angegeben.

Die Unterart Megascops kennicottii yumanensis wird genaugenommen mit dem Verbreitungsgebiet „10 Meilen westlich von Pilot Knob, 1 Meile südlich der Grenze zwischen den USA und Mexiko, Baja California, Mexiko“ (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder Colorado-Wüste, Baja California bis Nordwest-Sonora in Mexiko (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder Süd-USA, Baja California, Zentralmexiko (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) angegeben.

Die Unterart Megascops kennicottii cardonensis wird genaugenommen mit dem Verbreitungsgebiet „10 Meilen östlich El Rosario, Nieder-Kalifornien – San Jacinto und San Gabriel – Gebirge in Südkalifornien, Teile Nieder-Kaliforniens“ (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder Südkalifornien (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013)) oder Südkalifornien, pazifische Seite von Lower California (Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder Südkalifornien, pazifische Seite von Baja California (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) angegeben.

Die Unterart Megascops kennicottii xanthusi wird genaugenommen mit dem Verbreitungsgebiet „Santa Anita / Niederkalifornien – Süden Niederkalifornien“ (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder Baja California (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) angegeben.

Die Unterart Megascops kennicottii suttoni wird genaugenommen mit dem Verbreitungsgebiet „Portezuelo, Hidalgo / Mexiko“ (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder Rio Grande in Texas bis ins mexikanische Hochland (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder Texas bis ins mexikanische Hochland (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) angegeben.

Die Unterart Megascops kennicottii vinaceus wird genaugenommen mit dem Verbreitungsgebiet „Durasno, Chihuahua – Durasno in Chihuahua und El Orito in Nordostsinaloa“ (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder Mexiko: Sonora bis Sinaloa (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013)) oder Mexiko: Zentral-Sonora bis Sinaloa (Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder Mexiko (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) angegeben.

Das Gefieder „variiert je nach Standort“ vom „Nordwesten eher bräunlich bis graubraun gefärbt, wogegen die südlichen Arten mehr grau befiedert sind(Kraus: „Faszination Eulen“ (2012)) oder einige Westkreischeulen im Nordwesten sind bräunlich, ansonsten sind die Westkreischeulen grau (Dunn, Alderfer: „Field Guide to the Birds of North America“ (2011)) oder die seltene braunen Farbvarianten kommen im Norden vor, ansonsten kommen die Westenkreischeulen in der grauen Farbvariante vor (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder die braune Farbariante ist selten, die meisten Westenkreischeulen kommen in der grauen Farbvariante vor (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Die Oberseite ist des Weiteren mit schwärzlichen Schaftstrichen, feinen Kritzeln gezeichnet (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Die Augen sind hellgelb (Kraus: „Faszination Eulen“ (2012)) oder leuchtend gelb (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013)) oder hellgelb (Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Der Schnabel ist dunkel (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder schwärzlich oder dunkelgrau (Dunn, Alderfer: „Field Guide to the Birds of North America“ (2011)) oder schwärzlich (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Die hellere Unterseite ist des Weiteren mit schwärzlichen Schaftstrichen, unregelmässig quergebändert gezeichnet (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Die Grösse beträgt 18 bis 24cm (Kraus: „Faszination Eulen“ (2012)) oder 22cm (Dunn, Alderfer: „Field Guide to the Birds of North America“ (2011)) oder 19 bis 23cm (Burton: „owls of the world“ (1992)) oder 21 bis 24cm (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder 22 bis 24cm (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Zur Nahrung zählen Insekten, kleine Säugetiere (Nagetiere), Frösche, kleine Vögel (Singvögel), Würmer, Frösche.

Die Westkreischeulen sind „vorwiegend nachtaktiv“ und beginnen mit dem Einbruch der Dämmerung mit der Jagd (Kraus: „Faszination Eulen“ (2012)).

Die Balz beginnt im Januar bis Februar (Kraus: „Faszination Eulen“ (2012)) oder im späten Februar (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Das Nest befindet sich in einer Baumhöhle (Kraus: „Faszination Eulen“ (2012)).

Das Weibchen legt 2 bis 7, meist 3 Eier (Kraus: „Faszination Eulen“ (2012)) oder 3 bis 7 weisse Eier (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Das Weibchen brütet die Eier in 27 bis 33 Tagen (Kraus: „Faszination Eulen“ (2012)) oder in 26 Tagen (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) aus. Als Brutzeitraum wird März bis April angegeben (Kraus: „Faszination Eulen“ (2012)).

Die Jungvögel verlassen mit 4 Wochen das Nest (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) oder werden flügge mit 33 Tagen (Kraus: „Faszination Eulen“ (2012)).

Geschlechtsreif werden die Westkreischeulen mit einem Jahr (Kraus: „Faszination Eulen“ (2012)).

Männchen und Weibchen bleiben „meist auch lebenslang“ zusammen (Kraus: „Faszination Eulen“ (2012)).

Die Erstzucht gelang dem Driftwood Research and Breeding Center for Owls (S.C.R.O.-Canada; existiert nicht mehr; Kanada) im Jahre 1992 (Gefiederte Welt (06/2011)).

Die nachfolgenden Fotos wurden im Zoo Magdeburg (links, mitte) und im Tierpark Berlin (Friedrichsfelde; rechts) gemacht.

Die nachfolgenden Fotos wurden auf der Vogelausstellung Ornithea gemacht.

Die nachfolgenden Fotos wurden im Greifvogelpark Buchs (links) und in der Quarantänestation Eulenhof-Zoo (mitte) gemacht.

Die nachfolgenden Fotos wurden im Vogelpark Niendorf (Timmendorfer Strand) gemacht.                        .

03. Choliben-Zwergohreule oder Cholibaeule oder Tropen-Kreischeule oder oder Tropenschreieule oder Sperberkreischeule
lat. Megascops choliba (früher Otus choliba)

Die Choliba-Zwergohreulen sind in den trockenen Waldgebieten, Trockenwäldern, trockenen Buschsavannen, Waldrändern, aufgelockerten Tieflandregenwäldern, baumbestandenen Landschaften verbreitet.

Als Verbreitungsgebiet findet man im allgemeinen das tropische Südamerika („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 8 (Vögel 2)) oder das tropische und subtropische Südamerika, ausgenommen Westperu, ausgenommen Chile, ausgenommen Südargentinien (“Stuttgarter Beiträge zur Naturkunde (Serie A; Biologie)“: Nr. 511: König: „Lautäusserungen als interspezifische Isolationsmechanismen bei Eulen der Gattung Otus ...“) oder Mittel- und Südamerika (Gefiederte Welt 08/2002) oder Südamerika (Kraus: „Faszination Eulen“ (2012)) oder „Costa Rica bis zum argentinischen Buenos Aires“ (Felix: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Amerika“ (1981)) oder Costa Rica bis Nordargentinien (Gosler: „Die Vögel der Welt“; Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder „Argentinien, Bolivien, Brasilien, Costa Rica, Ecuador, Französisch-Guyana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad, Venezuela“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 3 (1993)).

Es werden 7 oder 9 Unterarten (Kraus: „Faszination Eulen“ (2012)) oder 8 Unterarten (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder 9 Unterarten (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) angegeben.

Die Unterart Megascops choliba choliba wird genaugenommen mit dem Verbreitungsgebiet „Paraguay – Südbrasilien und Ostparaguay bis Buenos Aires“ (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder Brasilien: Süden des Mato Grosso und Sao Paolo; bis Ostparaguay (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) angegeben.

Die Unterart Megascops choliba luctisomus hat genaugenommen als Verbreitungsgebiet „Escazu/Costa Rica – Costa Rica bis Nordwestkolumbien, Arch. De las Perlas“ (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder „Pazifische Hänge von Costa Rica zur Kanalzone nach West-Panama und Pearl Island bis nach Nordwest-Kolumbien“ (S.C.R.O.-Deutschland: „Eulenbestand 2010“) oder Costa Rica bis Nordwestkolumbien (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder pazifische Seite von Costa Rica, Panamakanal, Pearl Island bis Nordwestkolumbien (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Die Unterart Megascops choliba margaritae wird genaugenommen mit dem Verbreitungsgebiet „Isla de Margarita / Venezuela – Nordkolumbien, Nordvenezuela, Isla de Magarita“ (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder Insel Margarita, Nordkolumbien bis Nordvenezuela (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder Insel Margarita, Nordvenezuela (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) angegeben.

Die Unterart Megascops choliba crucigerus wird genaugenommen mit dem Verbreitungsgebiet „Ostkolumbien und Nordostperu bis Nordostbrasilien, Trnidad“ (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder Ostkolumbien, Venezuela, Ostperu, Nordostbrasilien, Surinam, Guyana, Trinidad (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder Ostkolumbien, Ostecuador, Venezuela, Ostperu, Nordostbrasilien, Surinam, Guyana, Trinidad (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) angegeben.

Die Unterart Megascops choliba duidae wird genaugenommen mit dem Verbreitungsgebiet „Duida/Venezuela“ (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder Südvenezuela: Berge Duida und Neblina (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) angegeben.

Die Unterart Megascops choliba decussatus wird genaugenommen mit dem Verbreitungsgebiet „Bahia – Zentral-, Ost-, Südostbrasilien“ (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder Mittelbrasilien, Südbrasilien (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013)) oder Zentralostbrasilien, Südbrasilien (Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder Zentralbrasilien, Südbrasilien (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) angegeben.

Die Unterart Megascops choliba uruguaiensis wird genaugenommen mit dem Verbreitungsgebiet Südostbrasilien, Uruguay, Nordostargentinien (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder Südostbrasilien: „Santa Catarina, Rio Grande do Sul“, Uruguay, Nordostargentinien (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) angegeben.

Die Unterart Megascops choliba surutus wird genaugenommen mit dem Verbreitungsgebiet „Rio Surutu, Buenavista, Dept. Santa Cruz / Bolivien“ (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder Bolivien (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) angegeben.

Die Unterart Megascops choliba wetmorei wird genaugenommen mit dem Verbreitungsgebiet „Perto Casado, Paraguay Chaco – Chaco von Paraguay und Argentinien“ (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder Paraguay: Chaco bis Argentinien: Buenos Aires (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder Paraguay: Chaco bis Nordwestargentinien: Mendoza, Nord-Buenos Aires (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) angegeben.

Das Gefieder ist im allgemeinen je nach Unterart „von Hellbraun über Dunkelbraun bis hin zur graubraunen Schattierung“ verschieden (Kraus: „Faszination Eulen“ (2012)). Oder man findet, dass eine rote und eine graue Farbvariante (Burton: „owls of the world“ (1992)) oder „3 verschiedene Farbmorphen“ (“Stuttgarter Beiträge zur Naturkunde (Serie A; Biologie)“: Nr. 511: König: „Lautäusserungen als interspezifische Isolationsmechanismen bei Eulen der Gattung Otus ...“) oder eine graubraune, eine rote und eine braune Farbvariante (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) angegeben werden.

Die Oberseite ist fein strichförmig gezeichnet, die Schulterfedern, Flügeldecken sind mit weissen Spitzen versehen (Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder ist auf dem Scheitel, dem Rücken und dem Mantel mit schwärzlichen Schaftstrichen versehen (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Das Gesicht ist schwarz umrahmt (Gosler: „Die Vögel der Welt“; Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ (2006)) oder hat eine schwarzbraune Gesichtsbegrenzung (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder „der Gesichtsschleier ist kräftig dunkel umsäumt, besonders breit an den Seiten“ (“Stuttgarter Beiträge zur Naturkunde (Serie A; Biologie)“: Nr. 511: König: „Lautäusserungen als interspezifische Isolationsmechanismen bei Eulen der Gattung Otus ...“).

Die Augen sind lichtgelb (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder gelb (Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder hellgelb bis goldgelb (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013)) oder lichtgelb bis goldgelb (Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder blassgelb bis goldgelb (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) oder gelb oder orangegelb (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ (2006)) oder gelb, auch gelegentlich bräunlich (“Stuttgarter Beiträge zur Naturkunde (Serie A; Biologie)“: Nr. 511: König: „Lautäusserungen als interspezifische Isolationsmechanismen bei Eulen der Gattung Otus ...“).

Die Unterseite ist braungrau, schwarz gestreift (Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder ist „fein gebändert“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder ist weiss bis fast weiss und mehr oder weniger kräftig schwärzlich gezeichnet (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder ist durch „ein >Fischgrätenmuster< auf den Deckfedern“ gezeichnet (“Stuttgarter Beiträge zur Naturkunde (Serie A; Biologie)“: Nr. 511: König: „Lautäusserungen als interspezifische Isolationsmechanismen bei Eulen der Gattung Otus ...“) oder ist durch ein >Grätenmuster< gekennzeichnet (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013)).

Die Grösse beträgt 18 bis 22cm (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder 19 bis 23cm (Felix: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Amerika“ (1981)) oder 19 bis 23cm (Burton: „owls of the world“ (1992)) oder 22cm (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ (2006)) oder 23cm (Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder 25cm (Kraus: „Faszination Eulen“ (2012)) oder 20 bis 25cm (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder 21 bis 25cm (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Zur Nahrung zählen kleine Wirbeltiere, Insekten (Käfer, Falter), Spinnen.

Die Choliba-Zwergohreulen jagen nach dem Einbruch der Dunkelheit (Felix: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Amerika“ (1981)) oder sind „gänzlich nachtaktiv“ (Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder sind nachtaktiv (Kraus: „Faszination Eulen“ (2012); Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)).

Als Nest werden verlassene Nester, Höhlen (Felix: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Amerika“ (1981)) oder verlassene Nester, Baumhöhlen (Kraus: „Faszination Eulen“ (2012)) verwendet.

Das Weibchen legt 2 bis 5 Eier (Felix: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Amerika“ (1981); Kraus: „Faszination Eulen“ (2012)) oder 1 bis 3 weisse Eier (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Das Weibchen brütet die Eier allein (Felix: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Amerika“ (1981); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) oder das Weibchen brütet die Eier „ausschliesslich“ (Kraus: „Faszination Eulen“ (2012)) in 24 Tagen (Felix: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Amerika“ (1981)) oder in 28 Tagen (Kraus: „Faszination Eulen“ (2012)) aus.

Die Jungvögel verlassen als Ästlinge das Nest in ca. 4 Wochen (Felix: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Amerika“ (1981)) oder in ca. 5 Wochen (Kraus: „Faszination Eulen“ (2012)). Anschliessend werden die Jungvögel noch weiter durch die Altvögel betreut (Kraus: „Faszination Eulen“ (2012)). Flügge sind die Jungvogel in weiteren 2 Wochen (Felix: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Amerika“ (1981)).

Männchen und Weibchen bleiben nur zur jeweiligen Brutperiode zusammen (Kraus: „Faszination Eulen“ (2012)).

Die nachfolgenden Fotos wurden im Greifvogelpark Buchs gemacht.                                             .

04. Unterart: ?
lat. Megascops choliba luctisomus

Die Unterart Megascops choliba luctisomus hat genaugenommen als Verbreitungsgebiet „Escazu/Costa Rica – Costa Rica bis Nordwestkolumbien, Arch. De las Perlas“ (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder „Pazifische Hänge von Costa Rica zur Kanalzone nach West-Panama und Pearl Island bis nach Nordwest-Kolumbien“ (S.C.R.O.-Deutschland: „Eulenbestand 2010“) oder Costa Rica bis Nordwestkolumbien (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder pazifische Seite von Costa Rica, Panamakanal, Pearl Island bis Nordwestkolumbien (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Die Unterart ist Megascops choliba luctisomus hat lange Flügel (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012)).

Mit freundlicher Genehmigung von Dieter Kloessing, www.dieter-kloessing.de , wurde das Foto verwendet. Das Foto wurde in Jacó in Costa Rica aufgenommen.

Vielen Dank auch an Prof. Claus König für die Hilfe bei der Bestimmung (unter Vorbehalt, weil eine Überprüfung mangels DNA- bzw. Lautäusserungsanalyse nicht möglich war/ist.)

05. Unterart: ?
lat. Megascops choliba crucigerus

Die Unterart Megascops choliba crucigerus wird genaugenommen mit dem Verbreitungsgebiet „Ostkolumbien und Nordostperu bis Nordostbrasilien, Trnidad“ (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder Ostkolumbien, Venezuela, Ostperu, Nordostbrasilien, Surinam, Guyana, Trinidad (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder Ostkolumbien, Ostecuador, Venezuela, Ostperu, Nordostbrasilien, Surinam, Guyana, Trinidad (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) angegeben.

Die Unterart Megascops choliba crucigerus ist ockergelb auf den Körperfedern gefleckt (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013)) oder gelblich auf den Körperfedern gefleckt (Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Mit freundlicher Genehmigung von Norbert Flauger, www.bugparadise.com konnte dieses Foto verwendet werden.

06. Schwarzkappen-Kreischeule oder Kappeneule oder Mönchskreischeule oder Düstere Kreischeule
lat. Megascops atricapillus (früher: Otus atricapillus oder Megascops atricapilla)

Die Schwarzkappen-Kreischeulen bevorzugen die „dichten Wäldern mit üppigen Unterwuchs“, leben aber auch in den „tropischen Waldgebieten“ (“Stuttgarter Beiträge zur Naturkunde (Serie A; Biologie)“: Nr. 511: König: „Lautäusserungen als interspezifische Isolationsmechanismen bei Eulen der Gattung Otus ...“, S. 17).

Als Verbreitungsgebiet wird allgemein Nordostargentinien, Südostbrasilien, Paraguay („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 3 (1993)) oder Brasilien (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder Nordostargentinien, Südostbrasilien, Ostparaguay bzw. Ostbrasilien „norwärts bis etwa Rio de Janeiro”, Ostparaguay, den Amambay-Bergen (“Stuttgarter Beiträge zur Naturkunde (Serie A; Biologie)“: Nr. 511: König: „Lautäusserungen als interspezifische Isolationsmechanismen bei Eulen der Gattung Otus ...“, S. 23, 17) angegeben.

Die Schwarzkappen-Kreischeulen sind Standvögel (“Stuttgarter Beiträge zur Naturkunde (Serie A; Biologie)“: Nr. 511: König: „Lautäusserungen als interspezifische Isolationsmechanismen bei Eulen der Gattung Otus ...“, S. 23).

Es werden 6 Unterarten (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) in der älteren Literatur angegeben.

Die Unterart Megascops atricapillus atricapillus wird genaugenommen mit dem Verbreitungsgebiet „>Rio<-Zentralbrasilien, nördlich von Goyaz“ (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder Ostbrasilien, Uruguay, Ostparaguay, Nordargentinien (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder Ostbrasilien, Ostparaguay, Nordargentinien (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) angegeben.

Die Unterart Megascops atricapillus maximus wird genaugenommen mit dem Verbreitungsgebiet „Vermelho / Parana - Parana“ (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) angegeben.. Andererseits führen Mikkola („Handbuch Eulen der Welt“ (2013); „Owls of the World“ (2012)) und König/Weick („Owls of the World“ (2008)) die Unterart Megascops atricapillus maximus nicht mehr auf.

Die Unterart Megascops atricapillus sanctaecaterinae wird genaugenommen mit dem Verbreitungsgebiet „Südbrasilien – Santa Catharina“ (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) angegeben. Andererseits führen Mikkola („Handbuch Eulen der Welt“ (2013); „Owls of the World“ (2012)) und König/Weick („Owls of the World“ (2008)) die Unterart Megascops atricapillus sanctaecaterinae als eigenständige Art Santa Catarina-Kreischeule oder Langohrkreischeule, lat. Megascops sanctaecatarinae auf.

Die Unterart Megascops atricapillus pintoi wird genaugenommen mit dem Verbreitungsgebiet „Südbrasilien - ?Rio Grande de Sul“ (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) angegeben. Andererseits führt Mikkola („Handbuch Eulen der Welt“ (2013); „Owls of the World“ (2012)) die Unterart Megascops atricapillus pintoi nicht mehr auf. König/Weick („Owls of the World“ (2008)) halten die Unterart Megascops atricapillus pintoi als ein Synonym der Santa Catarina-Kreischeule oder Langohrkreischeule, lat. Megascops sanctaecatarinae.

Die Unterart Megascops atricapillus watsoni wird genaugenommen mit dem Verbreitungsgebiet „Orinoko, Venezuela – Südamerika nördlich des Amazonas, östlich der Anden“ (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) angegeben. Andererseits führen Mikkola („Handbuch Eulen der Welt“ (2013); „Owls of the World“ (2012)) und König/Weick („Owls of the World“ (2008)) die Unterart Megascops atricapillus watsoni als eigenständige Art Watson-Kreischeule oder Watsoneule oder Rotbauchkreischeule, lat. Megascops watsonii auf.

Die Unterart Megascops atricapillus usta wird genaugenommen mit dem Verbreitungsgebiet „Teffe – Amazonas bis Nordargentinien, mit Ausnahme des Ostens des Kontinents“ (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) angegeben. Andererseits führen Mikkola („Handbuch Eulen der Welt“ (2013); „Owls of the World“ (2012)) und König/Weick („Owls of the World“ (2008)) die Unterart Megascops atricapillus usta als eigenständige Art Usta-Kreischeule, lat. Megascops usta auf.

Es wird eine graue, eine braune und eine rote Farbvariante (“Stuttgarter Beiträge zur Naturkunde (Serie A; Biologie)“: Nr. 511: König: „Lautäusserungen als interspezifische Isolationsmechanismen bei Eulen der Gattung Otus ...“) oder eine schwärzlichbraune und eine rotbraune Farbvariante (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ (2006)) oder eine erdbraune, eine rote und eine graue Farbvariante (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013)) oder eine dunkelerdbraune, eine rote und eine graue Farbvariante (Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) angegeben.

Die Oberseite ist gefleckt und bekritzelt (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Der Oberkopf ist dunkel (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ (2006)) oder „oft einfarbig schwärzlich“, der Hinterkopf ist „von einem hellen Saum umrandet“ (“Stuttgarter Beiträge zur Naturkunde (Serie A; Biologie)“: Nr. 511: König: „Lautäusserungen als interspezifische Isolationsmechanismen bei Eulen der Gattung Otus ...“) oder der Scheitel ist bald einfarbig dunkelbraun oder schwärzlich (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Die Augen sind braun oder mattgelb (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ (2006)) oder dunkelbraun, selten bernsteingelb (“Stuttgarter Beiträge zur Naturkunde (Serie A; Biologie)“: Nr. 511: König: „Lautäusserungen als interspezifische Isolationsmechanismen bei Eulen der Gattung Otus ...“) oder dunkelkastanienbraun, kastanienbraun, manchmal bernsteingelb (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013)) oder oder dunkel, kastanienbraun, manchmal hell oder bernsteingelb (Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Die Unterseite ist auf der Brust mit dunklen Schaftstrichen, die kräftig querverästelt sind, mit einer zusätzlich feinen wellenförmigen Querzeichnung versehen (“Stuttgarter Beiträge zur Naturkunde (Serie A; Biologie)“: Nr. 511: König: „Lautäusserungen als interspezifische Isolationsmechanismen bei Eulen der Gattung Otus ...“) oder die Unterseite ist bekritzelt, mit dunklen Schaftstrichen versehen, die mit jeweils 2 oder 3 Seitenästen versehen sind (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013)) oder die Unterseite ist dunkel bekritzelt, mit dunklen Schaftstrichen versehen, die mit jeweils 2 oder 3 Seitenästen versehen sind (Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder die Unterseite ist mit dunklen Schaftstrichen versehen, die mit jeweils 2 oder 3 Seitenästen versehen sind (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Die Grösse beträgt 24cm (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ (2006)) oder 19 bis 23cm (Burton: „owls of the world“ (1992)) oder 22 bis 23cm (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Zur Nahrung zählen Insekten und kleine Wirbeltiere.

Das Weibchen legt 2 bis 3 weisse Eier (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Mit freundlicher Genehmigung konnte das Foto von Nick Athanas, www.antpitta.com , verwendet werden. Foto wurde in Brasilien aufgenommen.

07. Salvins Schreieule oder Salvineule oder Salvin-Kreischeule oder Rotkreischeule
lat. Megascops ingens (früher: Otus ingens)

Salvins Schreieulen leben an den Berghängen, Wäldern.

Als Verbreitungsgebiet wird allgemein mit „Bolivien, Ecuador, Kolumbien, Peru, Venezuela(„Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 3 (1993)) angegeben.

Es werden 4 Unterarten (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder 2 Unterarten (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) angegeben.

Die Unterart Megascops ingens ingens wird genaugenommen mit dem Verbreitungsgebiet „Jima / Ekuador“ (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder Ostecuador, Nordbolivien (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) angegeben.

Die Unterart Megascops ingens minimus wird genaugenommen mit dem Verbreitungsgebiet Santa Ana, 600m, „Rio Coroico, Dept. La Paz / Bolivien“ (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977))

angegeben. Andererseits führt Mikkola („Handbuch Eulen der Welt“ (2013); „Owls of the World“ (2012)) die Unterart Megascops ingens minimus nicht mehr auf. König/Weick („Owls of the World“ (2008)) fügen die Unterart Megascops ingens minimus der Unterart Megascops ingens ingens zu.

Die Unterart Megascops ingens colombianus wird genaugenommen mit dem Verbreitungsgebiet El Tambo, 1.500m, Kolumbien (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) angegeben. Andererseits führen Mikkola („Handbuch Eulen der Welt“ (2013); „Owls of the World“ (2012)) und König/Weick („Owls of the World“ (2008)) die Unterart Megascops ingens colombianus als eigenständige Art Kolumbien-Kreischeule oder Kolumbieneule, lat. Megascops colombianus auf.

Die Unterart Megascops ingens venezuelanus wird genaugenommen mit dem Verbreitungsgebiet „Cerro Pejochaima, Rio Negro, Sierra de Perija, 1.700m, Zulia / Venezuela – Venezuela bis Kolumbien“ (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder Venezuela bis Ostkolumbien (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) angegeben.

Die Oberseite ist dunkelolivbraun, rötlichbraun oder graubraun, mit weissen Punkten versehen, dunkel bekritzelt (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013) oder dunkelolivgelbbraun, rötlichbraun, graubraun, mit weissen Punkten versehen, dunkel bekritzelt (Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder dunkelolivgelbbraun, rotbraun, graubraun, mit weissen Punkten versehen, dunkel bekritzelt (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Der Oberkopf ist gebändert (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder der Scheitel ist dunkel gefleckt (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013).

Die Augen sind gelblichbraun bis dunkelbraun (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ (2006)) oder honigbraun (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Die Unterseite ist hell, mit Schaftstrichen versehen, dunkel und mattgelb bekritzelt (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013)) oder hell, mit Schaftstrichen versehen, dunkel und mattgelb bis weiss bekritzelt (Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder blass, mit Schaftstrichen versehen, dunkel und büffellederfarben bis weiss bekritzelt (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Die Grösse beträgt 23 bis 28cm (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder 28cm (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ (2006)) oder 19 bis 23cm (Burton: „owls of the world“ (1992)) oder 25 bis 28cm (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Zur Nahrung zählen Insekten und kleine Wirbeltiere.

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