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Block 2: Die „Vermarktung“ der Greifvögel und Eulen
11.01. Die Greifvögel und Eulen, vom Kauf, Verkauf, auch von Büchern, DVDs, Videos, Clips
11.02. Die Greifvögel und Eulen, zum Ansehen, Beobachten, Studieren...
 
11.03. Die Greifvögel und Eulen, zum "Essen und Trinken"
11.04. Die Greifvögel und Eulen, aus der christlichen Geschichte / aus der Bibel
11.05. Die Greifvögel und Eulen, von ägyptischen Göttern
11.06. Die Greifvögel und Eulen, von griechischen Göttern
11.07. Die Greifvögel und Eulen, von den Göttern der Mayas, Kelten, Chinesen
11.08. Die Greifvögel und Eulen,
aus der Geschichte der Mochica, der Indianer
11.09. Die Greifvögel und Eulen, auf Münzen und Geldscheinen
11.10. Die Greifvögel und Eulen, von Sternbildern, Nebeln und Sternhaufen
11.11. Die Greifvögel und Eulen, als Verzierung und Kunstwerke

Um Wiederholungen bei den einzelnen Abschnitten meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen zu vermeiden, verweise ich auf das Literaturverzeichnis, das sich auf der Seite “Greifvögel / Eulen 1” befindet. Hiermit untersage ich (Jens Wolf, www kaiseradler.de) jede weitere Verbreitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner Fotos in welcher und / oder durch welche Art und / oder Weise auch immer. Genauso untersage ich hiermit jede weitere Verarbeitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen oder Teilen daraus. Das Inhaltsverzeichnis befindet sich auf der Seite “Greifvögel / Eulen A”. Es sei darauf hingewiesen, dass die Möglichkeit besteht, dass im Lauf der Zeit aufgrund von Veränderungen im Bestand der in den Falknereien und/oder (zoologischen) Einrichtungen gehaltenen Arten, die fotografierten Arten nicht mehr gezeigt werden oder nun andere Arten zu sehen sind.

11.01. Die Greifvögel und Eulen, vom Kauf, Verkauf, auch von Büchern, DVDs, Videos, Clips
vom Kauf, Verkauf von Greifvögeln, Eulen
Verkaufs- und Kaufs-Angebote findet man in der Regel im Anzeigenteil der Zeitschrift "Gefiederte Welt" und auf einigen Webseiten der zoologischen Einrichtungen / Züchter.

Greifvögel und Eulen sind keine Kuscheltiere wie Katzen. Es entspricht auch nicht der Natur von Greifvögeln und Eulen wie Kanarienvögel permanent herumzuspringen! Des Weiteren gibt es strenge Haltungsvorschriften!

von Fachbüchern, DVDs, Videos, Clips und anderem
Fachbücher, DVDs, Videos, Video-Clips lassen sich einfach im Internet über entsprechende Suchmaschinen finden.

Das Literaturverzeichnis zu dieser wissenschaftlichen Ausarbeitung befindet sich im Kapitel „Greifvögel / Eulen 1“.

 

 

11.02. Die Greifvögel und Eulen, zum Ansehen, Beobachten, Studieren...
Um die Greifvögel und Eulen aus nächster Nähe (an)sehen zu können, hilft ein Besuch einer zoologischen Einrichtung, Falknerei, Vogelpark, Wildpark etc. meist weiter. Hier folgt nun nur ein Auszug der Prospekte. All diese Einrichtungen unterliegen dem Wandel der Zeit.

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Prospe-09Berlebeck

Eine Vielzahl verschiedener zoologischer Einrichtungen, Falknereien (Spezialzoos), Vogelparks, Wildparks sind im Kapitel "Webseiten bezüglich der Greifvögel und Eulen …" aufgeführt. Weitere (zoologische) Einrichtungen lassen sich einfach im Internet über die entsprechenden Suchmaschinen finden.

 

 

11.03. Die Greifvögel und Eulen, zum ”Essen und Trinken”
In China stellte man im 3. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung fest, dass Eulen eine Delikatesse für Feinschmecker sind.

Bereits in der Bibel steht im Buch Levitikus 11,13-18 (Zweites Buch der „Fünf Bücher des Mose“): „Unter den Vögeln sollt ihr folgende verabscheuen – man darf sie nicht essen, sie sind abscheulich: Aasgeier, Schwarzgeier, Bartgeier, Milan, die verschiedenen Bussardarten, … Adlereule, Kurzohreule, Langohreule und die verschiedenen Falkenarten, Kauz, Fischeule, … Weisseule, Kleineule, Fischadler ...(„Die heiligen Schriften der Welt: Christentum: Die Bibel“ (2005)).

In der südtürkischen Provinz Hatay werden „geschossene Greifvögel offenbar auch für den menschlichen Genuss aufbereitet“ (Stubbe/Stubbe: Beiträge zur Jagd- und Wildforschung, Band 30: "Greifvögel zwischen Schutz, Nutzung und Verfolgung" (2005)).

Das Gehirn der Schmutzgeier wird von einigen afrikanischen Eingeborenen aufgrund der Einbildung des "Erhaltens hellseherischer Fähigkeiten" ("Lebendige Wildnis, Tiere der Baumsavanne", Verlag Das Beste Stuttgart, 1995) gegessen. Kappengeier werden „in manchen Gegenden in Westafrikas“ als Buschfleisch geräuchert gegessen, was nach Schätzungen die Ursache für einen Geierverlust von einem Prozent „verantwortlich gemacht werden“ muss (FALKE Sonderheft: „Geier“ (2016)). Im südlichen Georgien werden werden aufgrund der Flugrute ins Überwinterungsgebiet Greifvögel trotz gesetzlichem Schutzes abgeschossen, um sie zu verspeissen (LBV Vogelschutz 02/2013).

Die Eskimos essen auch heute noch das Fleisch von Schnee-Eulen („Faszination Tier & Natur“ (Loseblatt-Sammelwerk)). In den nomadisierenden Völkern des Polarkreises wird „alles Essbare“ verwertet und so „gehört der Gerfalke, wie auch die Schnee-Eule zur Nahrung“ (“Der Falkner” (2005)). Da sich die Gerfalken „in manchen Landesteilen zu 80% von Schneehühnern” ernähren, soll „das Fleisch der Gerfalken nach Schneehuhn“ schmecken (“Der Falkner” ( 2005)). In Island ernähren sich die Gerfalken hauptsächlich von Papageientauchern, die nach Fisch schmecken, so dass „das Fleisch jener Gerfalken” auch entsprechend schmeckt und „gebraten serviert” wird (“Der Falkner” (2005)). Genaugenommen findet man diese Bräuche nur noch „bei der isländischen Landbevölkerung und Grönlands Nomaden” und „den russischen Polarvölkern” (“Der Falkner” (2005)).

Heute gibt es zum Beispiel Backwaren "Cracker" in Form von Eulen und Uhus im Fachhandel zum knabbern. Das "Käuzle" wird neben anderen Bieren in der Ochsenfurther Kauzen-Bräu Brauerei, www.kauzen.de , gebraut. Eine Eule im Logo hat auch die Pretzfelder Brauerei www.brauerei-nikl.de. Und neben dem "Eulenbier" gibt es auch das "Adler-Bier ”, in Wiernsheim (www.adlerbraeu.de), in Waibstadt (www.adler-waibstadt.de), in Coswig (www.adler-brauerei-coswig.de) und im schweizer Schwanden (www.brauereiadler.ch). “Falkenbiere” gibt es von "Falkenfelser" und in der Schweiz von www.falken.ch. 

Die “entsprechenden” Gaststätten und Apotheken gibt es zum Beispiel in Erlangen und Feucht. Eine “Adler-Bäckerei” gibt es in Postbauer-Heng usw. usf..

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11.04. Die Greifvögel und Eulen, aus der christlichen Geschichte / aus der Bibel
Die Bibel besteht „aus einer Anzahl von verschiedenen Schriften oder >Büchern<, die ungefähr zwischen 1000 v.Chr. Und 100 n.Chr. entstanden sind“ (Porter: „Das grosse Buch der Bibel“ (1996)) oder besteht aus einer „Sammlung von 66 Büchern“, wobei das Alte Testament „von etwa dreissig verschiedenen Autoren über einen Zeitraum von fast eintausend Jahren“ hauptsächlich in hebräisch geschrieben wurde und das Neue Testament „von etwa 9 Autoren auf Griechisch“ „in der zweiten Hälfte des ersten Jahrhunderts n.Chr.“ geschrieben wurde (Lawrence: „Der grosse Atlas zur Welt der Bibel: Länder, Völker , Kulturen“ (2007)).

In den Schriften des „Alten Testaments“ (der Hebräischen Bibel) in den „Fünf Büchern des Mose“ heisst es im zweiten „Buch Exodus“ (19,4): „Ich habt gesehen, was ich den Ägyptern angetan habe, wie ich euch auf Adlerflügeln getragen und hierher zu mir gebracht habe“ („Die heiligen Schriften der Welt: Christentum: Die Bibel“ (2005)).

Im Buch Levitikus 11,13-18 (Zweites Buch der „Fünf Bücher des Mose“) heisst es: „Unter den Vögeln sollt ihr folgende verabscheuen – man darf sie nicht essen, sie sind abscheulich: Aasgeier, Schwarzgeier, Bartgeier, Milan, die verschiedenen Bussardarten, … Adlereule, Kurzohreule, Langohreule und die verschiedenen Falkenarten, Kauz, Fischeule, … Weisseule, Kleineule, Fischadler ...“ („Die heiligen Schriften der Welt: Christentum: Die Bibel“ (2005)).

Im fünften „Buch Deuteronomium“ (32,11) heisst es im „Lied des Mose“: „… wie der Adler, der sein Nest beschützt und über seinen Jungen schwebt, der seine Schwingen ausbreitet, ein Junges ergreift und es flügelschlagend davon trägt“ („Die heiligen Schriften der Welt: Christentum: Die Bibel“ (2005)).

In den „Psalmen“ heisst es im 102,7: „Ich bin ... wie eine Eule in den öden Ruinen.“ Im 103,5 steht: „wie dem Adler wird dir die Jugend erneuert“ („Die heiligen Schriften der Welt: Christentum: Die Bibel“ (2005)).

Im Buch Jesaja heisst es im 13,21 „die Häuser sind voller Eulen“ („Die heiligen Schriften der Welt: Christentum: Die Bibel“ (2005)).

In den Schriften des Neuen Testaments heisst es im „Buch der Offenbarung“ oder der „Offenbarung des Johannes“ (von vielen als Prophezeiung für die Zukunft gesehen) in 8,13: „Und ich sah und hörte: Ein Adler flog hoch am Himmel und rief mit lauter Stimme: Wehe! Wehe! Wehe den Bewohnern der Erde! ...“ („Die heiligen Schriften der Welt: Christentum: Die Bibel“ (2005)).

Des Weiteren findet man, dass der Adler „das Tiersymbol des Evangelisten Johannes“ ist, wobei der Adler „für die geistige Kraft des Menschen“ steht (Binger: „Das Bilderlexikon der christlichen Symbole“).

Die nachfolgenden Fotos wurden in Nürnberg an einer Kirche (links) und in Dresden an der Trinitatis-Kirche (mitte, rechts) aufgenommen.

11.05. Die Greifvögel und Eulen, von ägyptischen Göttern
In Ägypten galten Geier als „Symbol der Sonne“ und „der Mutterschaft“ (Stubbe/Stubbe: Beiträge zur Jagd- und Wildforschung, Band 30: "Greifvögel zwischen Schutz, Nutzung und Verfolgung" (2005)) oder die Geier hatten im alten Ägypten unterschiedliche Bedeutungen, wie das „Sinnbild für die Liebe der Eltern zu ihren Kindern und“ die Geier symbolisierten „die göttliche Mutter“ ("Lebendige Wildnis, Tiere der Baumsavanne" (1995)). „Das Zeichen des Geiers“ war gleichzeitig „das ägyptische Wort für >Mutter<(Walker: „Die geheimen Symbole der Frauen...“ (1997)).

Die Königin Nefertari besass eine Geierhaube und „wenn der ägyptische König in die Schlacht zog, schützte ihn die Figur eines Geiers unter einem weissen Kopfschmuck“, wobei der Geier „die oberägyptische Landesgöttin Nechbet“ symbolisiert („Heilige Symbole: Schlüssel zu den grossen Mysterien der Welt“ (2009)). Die Geiergöttin El Kab (Nechbet; „die Weisse von Nechen“) wurde die „bevorzugte Schutzgöttin des oberägyptischen Königtums“ (Kess: „Der Götterglaube im alten Ägypten“ (1977)). Man findet auch, dass Nechbet „für die weisse Krone“, „für das Königskopftuch“ und „für die Geierhaube der Königinnen zuständig ist“ (Koch: „Geschichte der ägyptischen Religion...“ (1993)) oder dass der oberägyptischen Geiergöttin Nechbet die Lotusblume zugeordnet wird (Lurker: „Adler und Schlange...“ (1983)) oder dass der Geier „als Symbol Nechbets, der Geburtsgöttin und Schutzpatronin Oberägyptens“ galt ("Lebendige Wildnis, Tiere der Baumsavanne" (1995)).

Die Göttinnen und Schwestern Isis und Nephthys wurden „in einigen Fällen“ „als Weihe (Raubvögel dargestellt“ (Owusu: „Symbole Ägyptens“ (1998)). Isis, Mutter von Horus, „Gemahlin von Osiris“, wurde mit einer „Kopfbedeckung in Form eines Geiers“ dargestellt („Bunte Wissenswelt für Kinder: Greifvögel“).

Der Falken- und Königsgott „Horus“ stammt aus Unterägypten und wurde „zum Sohn des Osiris gemacht“ (Kess: „Der Götterglaube im alten Ägypten“ (1977)). Der Gott „Horus hatte den Kopf eines Falken“ („1000 Fragen, 1000 Antworten: Wunderbare Tierwelt“, Readers Digest Wissenswelt; 2006)) oder wurde „mit dem Kopf eines Falken“ dargestellt („Bunte Wissenswelt für Kinder: Greifvögel“) oder dMan findet, dass „die verschiedenen lokalen Gottheiten“ „zum überregionalen Gott Horus, dem Himmelsfalken“ verschmolzen, der den Himmel symbolisierte und dessen Augen „Sonne und Mond“ waren (Owusu: „Symbole Ägyptens“ (1998)), dass „das rechte Auge des Falkengottes Horus“ „als >das Auge des Re< (des Sonnengottes) bezeichnet“ wird und das linke Auge, das Horusauge „als Symbol des Mondes“ gilt („Heilige Symbole: Schlüssel zu den grossen Mysterien der Welt“ (2009)) oder dass die Augen Mond und Sonne waren (Wilkinson , Philip: „Mythologie: Kompakt & Visuell“ (2008); „Mythen Sagen: In der Bilderwelt der Völker und Kulturen“ (1999)). Nach einem Kampf von Horus mit seinem Onkel Seth (Blackwell, Blackwell: „Mythologie für Dummies“ (2004); „Mythen Sagen: In der Bilderwelt der Völker und Kulturen“ (1999)) oder nach einem Kampf von Horus mit seinem Bruder Seth, verlor Horus ein Auge und „so wurde Horus Herr über Unterägypten und Seth“ Landesgott von Oberägypten (Owusu: „Symbole Ägyptens“ (1998)) oder dass „Seth dem Horus ein Auge -den Mond-“ ausriss, worauf ihn die Göttin Hathor wieder heilte (Wilkinson , Philip: „Mythologie: Kompakt & Visuell“ (2008)) oder dass sich Horus sein „Königtum über Ägypten“ „im Kampf mit seinem Bruder“ Seth, der ihm dabei ein Auge ausriss, erstritten hat (Koch: „Geschichte der ägyptischen Religion...“ (1993)). Dennoch wurde später Horus der höchste Gott in ganz Ägypten (Owusu: „Symbole Ägyptens“ (1998)).

Einen Falkenkopf hatten der Kampfgott Month, der Sonnengott Chrons, der Totengott Sokaris und der Sonnengott Re ("Lebendige Wildnis, Tiere der Nadelwälder" (1994)).

Zwei der Beinamen von Ramses II waren „Horus“ und „der goldene Horus“ (Koch: „Geschichte der ägyptischen Religion...“ (1993)).

Die Eulen wurden „als einzige Lebewesen“ „mit nach vorne gedrehtem Gesicht abgebildet“ und der beunruhigende Ruf, der nachts zu hören war, „brachte sie in die Nähe der finsteren Mächte der Unterwelt“ (Owusu: „Symbole Ägyptens“ (1998)).

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Diese Fotos mit den Abbildungen der Falken wurden im Nürnberger FrankenCenter in der Ausstellung “Land der Pharaonen” aufgenommen.

11.06. Die Greifvögel und Eulen, von griechischen Göttern
Zeus lies Prometheus „zum Kaukasus bringen“, „an einen Felsen schmieden“ und schickte „einen Adler, der Tag für Tag die Leber des Gefesselten frass, die jede Nacht aufs Neue wuchs(Vogt: „Griechische Mythologie“) oder Zeus veranlasste, dass „Prometheus mit Fesseln, die niemand lösen könnte an ein fernes Felsmassiv im Kaukasus zu schlagen“ und „dort wurde er beinahe eine Ewigkeit lang jeden Tag von einem riesigen Adler heimgesucht, der seine Leberlappen herauspickte“ (Buxton: „Das grosse Buch der griechischen Mythologie“ (2005)) oder Zeus verschleppte Prometheus „in die Berge des Kaukasus und kettete ihn an einen Felsen“ und jeden Tag kam ein Adler, der „die Leber aus dem Leib“ riss und sie verschlang (Blackwell, Blackwell: „Mythologie für Dummies“ (2004)) oder der „Adler frass von der unsterblichen Leber des Prometheus“ (Zerling, Bauer: „Lexikon der Tiersymbolik: Mythologie, Religion, Psychologie“ (2003)). Die Leber des Prometheus „wuchs jede Nacht nach, wodurch die Qual des Prometheus sich über Jahrtausende hinweg wiederholen konnte“ (Buxton: „Das grosse Buch der griechischen Mythologie“ (2005)) oder jede Nacht wuchs „Prometheus eine neue Leber, so dass sein Martyrium nicht enden wollte“ (Blackwell, Blackwell: „Mythologie für Dummies“ (2004)) oder das Verzehrte „wuchs nachts wieder nach“ (Zerling, Bauer: „Lexikon der Tiersymbolik: Mythologie, Religion, Psychologie“ (2003)).

Herakles erlegt nach einer Variante „nach Jahrtausenden den Adler(Vogt: „Griechische Mythologie“) oder als Herakles „eine Salve aus Pfeilen auf den Adler“ abschoss, wurde der Adler von einem der Pfeile getötet (Buxton: „Das grosse Buch der griechischen Mythologie“ (2005)) oder Herakles tötete den Adler (Blackwell, Blackwell: „Mythologie für Dummies“ (2004)).

Zeus entführte als Adler verwandelt Ganymed, den „Sohn des Königs von Troja“ „auf den Olymp(Vogt: „Griechische Mythologie“) oder Zeus entführte den „trojanischen Prinzen Ganymedes; entweder in eigener Person oder verwandelt in einem Adler“ der Erde (Buxton: „Das grosse Buch der griechischen Mythologie“ (2005)).

Man findet auch, dass Zeus „von einem Adler begleitet“ wurde („Bunte Wissenswelt für Kinder: Greifvögel“) oder dass Zeus „Entsprechung in der Tierwelt“ der Adler ist (Buxton: „Das grosse Buch der griechischen Mythologie“ (2005)).

Zeus liess einmal zwei Adler in entgegengesetzte Richtungen nach Osten und Westen fliegen, die sich dann am Omphalos, dem „Nabel der Welt“ trafen (WIKIPEDIA.org).

Athene ist die Tochter von Zeus und Metis (Lücke, Lücke: „Die Götter der Griechen und Römer“ (2007); Buxton: „Das grosse Buch der griechischen Mythologie“ (2005); Vogt: „Griechische Mythologie“; Blackwell, Blackwell: „Mythologie für Dummies“ (2004)) oder Zeus hat „die Tochter aus sich selbst hervorgebracht“ (Lücke, Lücke: „Die Götter der Griechen und Römer“ (2007)). Des Weiteren findet man zu Athene auch die Namen Athena, Pallas, Pallas Athene (Lücke, Lücke: „Die Götter der Griechen und Römer“ (2007)). Das Sinnbild Athenes ist eine Eule (Vogt: „Griechische Mythologie“) oder eines der Symbole von Athene ist die Eule (Blackwell, Blackwell: „Mythologie für Dummies“ (2004)) oder Athenes Begleiterin ist eine Eule (Lücke, Lücke: „Die Götter der Griechen und Römer“ (2007)) oder als Attribute zu Athene findet man die Eule (Buxton: „Das grosse Buch der griechischen Mythologie“ (2005); Lücke, Lücke: „Die Götter der Griechen und Römer“ (2007)). Man findet aber auch, dass die griechische Göttin der Weisheit und der Wissenschaften Athene „und ihre römische Variante Minerva“ „Eulen und Käuzen die Leitung ihrer nächtlichen Geschäfte“ übertrugen (Zerling, Bauer: „Lexikon der Tiersymbolik: Mythologie, Religion, Psychologie“ (2003)).

Auch Tityos wurde „in die tiefste Unterwelt“ geschickt, „wo ihm , an den Boden gefesselt, zwei Geier die Leber zerhackten, die sich immer wieder erneuerte“ (Vogt: „Griechische Mythologie“).

Für Apollo war der Falke heilig (Walker: „Die geheimen Symbole der Frauen...“ (1997)).

Die schnellen, schönen und unverwundbaren Töchter der Meerestitanen Thaumas und Okeanide Elektra, die Vogelflügel hatten, sind Harpyien, wo bei Anzahl der Harpyien unbestimmt ist (WIKIPEDIA.org). Zeus beauftragt die Harpyien, die später zu Dämonen wurden, um Menschen zu töten, die ihn erzörnten oder um die Seelen der Toten in den Tartaros zu bringen (WIKIPEDIA.org).

11.07. Die Greifvögel und Eulen, von den Göttern der Mayas, Kelten, Chinesen
aus der Götterwelt der Mayas
In der Kultur der Maya ist die Harpyie „ein Symbol für die Zeit und wird daher mit dem Sonnengott Kinich Ahau in Verbindung gebracht, der Tag und Nacht trennt“, wobei die Harpyie für das >katun<, „eine Teilung des 7.200 Tage dauernden komplizierten Kalenders der Maya“ („Mythen Sagen: In der Bilderwelt der Völker und Kulturen“ (1999)).

 

aus der Götterwelt der Kelten
Für die ältesten Tiere wurden die Adler bei den Kelten gehalten, die „mit sämtlichem Wissen über Vergangenheit und Zukunft“ ausgestattet sind und den Sonnengöttern voranflogen (Zerling, Bauer: „Lexikon der Tiersymbolik: Mythologie, Religion, Psychologie“ (2003))

 

aus der Götterwelt der Chinesen
Die Halbbrüder Huang Di (Gelber Kaiser; Kriegergott) und Yan Di (Feuriger Kaiser, Flammender Herrscher) „liessen ihre riesigen Heere in der Zhoulu-Ebene“ aufmarschieren, wobei auch Tiere „unter denn Kämpfern beider Seiten“ waren „und Habichte und Geier“ den Himmel über dem Schlachtfeld verdunkelten („Im Land des Drachen: China“ (1998)).

Huang Di liess die zwei Götter Gu und Qin Pi töten, wobei sich Gu in „eine abscheuliche gelbgepunktete Eule mit blutroten Krallen“ verwandelte und sich Qin Pi „im Augenblick seines Todes“ „in einen riesigen Fischadler mit Tigerfüssen“ verwandelte („Im Land des Drachen: China“ (1998)).

Gun, ein Enkel von Huang Di, konnte sich in eine gehörnte Eule verwandeln („Im Land des Drachen: China“ (1998)).

11.08. Die Greifvögel und Eulen, aus der Geschichte der Mochica, der Indianer
aus der Geschichte der Mochica
Die Mochica-Kultur der nordperuanischen Küste, die „von 400 v.Chr. bis 600 n.Chr. blühte“, fertigte bereits Keramikfiguren an, wie Eulen in Kampfausrüstung und der Darstellung von Menschenopfern, bei denen ein Geier die Augen aushackt („Der Geist des Jaguars: Südamerika“ (1998)).

 

aus der Geschichte der Indianer
Die Adler waren für die Indianer ein Synonym für „Stolz, Kraft und Ausdauer“, was „sich u.a. in Tänzen, Riten und Zeremonien“ ausdrückte und deren Federn dienten „als Schmuck an Kriegshauben, Zaumzeug, Schildern, Rasseln, Kleidung, Zelten u.a. Gegenständen des täglichen und“ religiösen Lebens (van der Heyde: „Das Indianer-Lexikon“ (1997)) oder die verdienstvollsten und tapfersten Indianer zierten mit Adlerfedern ihre Haarschöpfe und Lanzen (Heeb, Jeier: „Mythen & Legenden: Indianer“ (2008)) oder „die Sioux der Plains wiederum hefteten sich Adler- und Habichtsfedern an ihre Kriegsausrüstung und ihren Kopfschmuck“ („Heilige Symbole: Schlüssel zu den grossen Mysterien der Welt“ (2009)) oder die Taos-Indianer führten heilige Adlertänze in Neu-Mexiko durch (Wilkinson , Philip: „Mythologie: Kompakt & Visuell“ (2008)).

Die Eulen waren von den meisten Indianern gefürchtet, weil diese den Tod und das Verderben ankündigten (Heeb, Jeier: „Mythen & Legenden: Indianer“ (2008)). Die Apachen brachen daher sogar Kriegszüge oder Jagdausflüge ab (Heeb, Jeier: „Mythen & Legenden: Indianer“ (2008)).

Das linke Foto wurde im Zoopark Erfurt aufgenommen.

11.09. Die Greifvögel und Eulen, auf Münzen und Geldscheinen
Vor Alexander dem Grossen waren „die Tetradrachmen mit dem Athena-Kopf und der Eule“ „die am weitesten verbreitete“ und „erfolgreichste Münzsorte der Griechen“, wobei man „die Einführung der >Eulen<“ bis „auf 594/93 v.Chr.“ vorschlägt zurückzudatieren (Alföldi: „Antike Numismatik“, Teil 1 (1978)). Man findet andererseits auch, dass die erste Silbermünze mit einem Eulen-Motiv, ein Steinkauz, der eine Schlange in einem der Fänge, auf die Jahresspanne 281 bis 272 vor unserer Zeitrechnung angegeben wird, dass die zu den ältesten Münzen mit einem Eulen-Motiv, einem Steinkauz, der eine Eidechse in einem der Fänge festhält; aus Kamarina auf Sizilien stammend, mit einer Zeitangabe von 420 bis 405 vor unsere Zeitrechnung versehen ist (Kauzbrief 20 (2008)).

Die athenischen Eulen werden später als grossartige Silberprägungen bezeichnet und „sind weit über die Grenzen der griechischen Welt hinaus beliebt und verbreitet(Alföldi, Hagen-Jahnke, Weschke: „Antike Goldmünzen: In der Münzsammlung der Deutschen Bundesbank“ (1980)). Man findet, dass viele kleinere Orte gezwungen werden, „die eigene Silberprägung ganz einzustellen oder wenigstens den attischen Münzfuss zu übernehmen“ (Alföldi, Hagen-Jahnke, Weschke: „Antike Goldmünzen: In der Münzsammlung der Deutschen Bundesbank“ (1980)).

Man findet Goldmünzen mit einem Adler auf der Rückseite, die auf die 2te Hälfte des 1sten Jahrhunderts v.Chr. datiert werden, Münzen mit einem Adler und einen Bild von Alexander des Grossen aus Elektron, die auf 331 bis 326v.Chr. datiert werden (Alföldi, Hagen-Jahnke, Weschke: „Antike Goldmünzen: In der Münzsammlung der Deutschen Bundesbank“ (1980)).

Die Grafschaft Holland prägte Goldmünzen im Jahr 1487 mit einem gekrönten Adlerschild, die Reichsstadt Nürnberg prägte Goldmünzen in den Jahren 1469 bis 1471 mit einem Adler, das Königreich Deutschland prägte Goldmünzen in den Jahren 1415 bis 1421? mit einem Adler, das Königreich Sizilien prägte Goldmünzen ab 1231 mit einem Adler (Weschke, Hagen-Jahnke: „Mittelalterliche Goldmünzen: In der Münzsammlung der Deutschen Bundesbank“ (1982)).

Des Weiteren wurden Goldmünzen im Herzogtum Brabant mit einem Doppeladler von 1521 bis 1545 geprägt, in der Stadt Magdeburg mit einem gekrönten doppelköpfigen Reichsadler 1628 geprägt, in der Reichsstadt Frankfurt a.M. mit dem gekrönten Frankfurter Adler 1657 geprägt und im Königreich Preussen mit dem gekrönten preussischen Adler 1746 geprägt (Alföldi, Hagen-Jahnke, Weschke, Walburg: „Neuzeitliche Goldmünzen: In der Münzsammlung der Deutschen Bundesbank“ (1985)).

Schweizer Kreuzer aus Silber wurden ab 1606 mit einem Doppeladler geprägt (Krause, Mishler, Bruce II: „Standard Catalog of World Coins: 1601-1700“ (2003)).

Der US-Bundesstaat Massachusetts prägte halbe Cent-Münzen mit einem Adler ab dem Jahre 1787 (Bruce II, Michael: „Standard Catalog of World Coins: 1701-1800“). Ebenso wurden in New York Münzen mit einem Adler-Motiv geprägt (Bruce II, Michael: „Standard Catalog of World Coins: 1701-1800“).

Die Reichskassenscheine von 1882 enthalten ein Wappen mit einem Adler mit einer Krone (Pick, Rixen: „Papiergeld Spezialkatalog Deutschland“ (1991)). Auch auf den Reichsbanknoten der Preussischen Hauptbank von 1876 ist der Adler mit einer Krone vertreten (Pick, Rixen: „Papiergeld Spezialkatalog Deutschland“ (1991)). Im Generalgouvernement Warschau, der nördliche Teil „stand bis 1918 unter deutscher, der südliche Teil unter österreichischer Verwaltung“ enthielten die Banknoten den polnischen Adler mit Krone (Pick, Rixen: „Papiergeld Spezialkatalog Deutschland“ (1991)).

Albanien prägt 1928 und 1929 Goldmünzen zur Probe mit einem Doppeladler (Schlumberger: „Goldmünzen Katalog“ (1980)). Im Deutschen Reich werden ab 1872 Goldmünzen mit dem Reichsadler geprägt (Schlumberger: „Goldmünzen Katalog“ (1980)). In Deutsch-Ostafrika werden 1916 Goldmünzen mit dem Reichsadler geprägt (Schlumberger: „Goldmünzen Katalog“ (1980)). Österreich prägt 1916 Goldmünzen mit einem Doppeladler (Schlumberger: „Goldmünzen Katalog“ (1980)). Jugoslawien prägt 1931 Goldmünzen mit einem Doppeladler mit einer Krone (Schlumberger: „Goldmünzen Katalog“ (1980)). Polen prägt 1976 zwei Goldmünzen „zum 200jährigen Bestehen der Vereinigten Staaten vom Amerika“ mit einem Adler-Motiv (Schlumberger: „Goldmünzen Katalog“ (1980)).

Russland prägt erste Goldmünzen mit einem Doppeladler, Kopeken im Zeitraum 1645 bis 1676, Dukaten im Zeitraum 1676 bis 1682 (Krause, Mishler, Bruce II: „Standard Catalog of World Coins: 1601-1700“ (2003)), prägt ab 1828 Platin-Münzen, Rubel, mit einem Doppeladler (Schlumberger: „Goldmünzen Katalog“ (1980)).

Im Jahre 2002 prägte Litauen 3000 Silbermünzen mit einer Schleiereule, Tyto alba auf der Rückseite (Schön, Schön: „Weltmünzkatalog: 1900-2006“, 35. Aufl. (2007)).

Die griechische 1-Euro-Münze enthält auf der Rückseite eine Eule (Schön: „Euromünzkatalog“, 8. Aufl. (2009)). Von dieser 1-Euro-Münze wurden 2003 11.600.000 Münzen normal und weitere 100.000 Münzen mit Stempelglanz-Qualität, 2004 9.970.000 Münzen normal und weitere 30.000 Münzen mit Stempelglanz-Qualität, 2005 und 2006 je 9.950.000 Münzen normal und weitere 50.000 Münzen mit Stempelglanz-Qualität geprägt (Schön: „Euromünzkatalog“, 8. Aufl. (2009)).

In Deutschland erschienen 2006 verschiedene 10 Euro Münzen zur Fussballweltmeisterschaft in Deutschland, zur 800 Jahrfeier von Dresden, von Karl Friedrich Schinkel und von Wolfgang Amadeus Mozart mit jeweils einem Adler-Motiv auf der Rückseite (Arnold, Küthmann, Steinhilber,: „Grosser Deutscher Münzkatalog von 1800 bis heute“, 22. Aufl. 2007 (2006)).

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Im Stadtmuseum Schwabach wurde die Goldmünze mit einem Doppeladler-Motiv aufgenommen.

11.10. Die Greifvögel und Eulen, von Sternbildern, Nebeln und Sternhaufen
Der griechische Astronom Ptolemaios erstellte im Jahre „150 ein Verzeichnis von 48 Sternbildern“ („Sternbilder von A-Z“ (1997)) oder Claudius Ptolemaios „erstellte einen Katalog mit mehr als 1.000 Sternen“, die „in 48 Sternbildern“ zusammengefasste (Cornelius: „Was Sternenbilder erzählen“ (1997)). Die holländischen Seefahrer Pieter Dirckszoon Keyser und Frederick de Houtman führten „gegen Ende des 16. Jahrhunderts“ „12 neue Sternbilder am südlichen Sternhimmel“ ein („Sternbilder von A-Z“ (1997)). Durch den Franzosen Nicolas Louis de Lacaille kamen weitere „14 weitere Sternbilder“ hinzu („Sternbilder von A-Z“ (1997)). Die Internationale Astronomische Union teilte den Sternenhimmel „in 88 Sternbilder“ definitiv ein („Sternbilder von A-Z“ (1997)) oder legte 1922 „die heutige Anzahl von 88 Sternbildern fest“ (WIKIPEDIA.org).

Charles Messier (1730 bis 1870) führte in seinen Messier-Katalog über 100 Himmelsobjekte, wie Galaxien, Nebel und Sternhaufen auf, die alle mit einem M, wie z.B. M16 für den Adler-Nebel oder Sternkönigin-Nebel beginnen (Larousse: „Handbuch der Astronomie“). Der NGC, New General Catalogue ist ein weiterer Katalog, der mehrere tausend Objekte aufführt, wie z.B. NGC 6611 für den Adler-Nebel oder Sternkönigin-Nebel (Larousse: „Handbuch der Astronomie“).

 

Sternbild Aquila (Adler)
Das Sternbild Aquila (Adler) befindet sich in der „Nähe zum Himmelsäquators“ („Astronomica, Eine Einführung in die Astronomie“) oder „auf dem Himmelsäquator“ (Ridpath: „Kompakt & Visuell: Astronomie“ (2007)) oder in der Äquatorialzone („GEO-Themenlexikon Astronomie, Planeten, Sterne, Galaxien“, Band „A-Men“, (2007)) oder „am Äquator“ (Cornelius: „Was Sternenbilder erzählen“ (1997))

Der hellste Stern des Sternbildes ist der Atair („Astronomica, Eine Einführung in die Astronomie“; „GEO-Themenlexikon Astronomie, Planeten, Sterne, Galaxien“, Band „A-Men“, (2007); Ridpath: „Kompakt & Visuell: Astronomie“ (2007)) oder der Stern Atair ist strahlend hell (Stott: „Erlebnis Sternenhimmel“, (1999)) oder der Stern Altair ist hell (Cornelius: „Was Sternenbilder erzählen“ (1997)) oder der Stern Altair „markiert den Kopf des Adlers“ (Larousse: „Handbuch der Astronomie“) oder der Hauptstern ist Atair (Herrmann: „Das grosse Lexikon der Astronomie“)

 

Sternbild Eule (Noctua)
Das Sternbild Eule erwähnte 1835 der amerikanische Astronom Elijah Burritt in seinem Sternenatlas „Geography of the Heavens“ (WIKIPEDIA.org). Der französische Astronom Pierre Charles Lemonnier benannte bereits 1776 das gleiche Sternbild als Einsiedlervogel oder Einsiedlerdrossel (WIKIPEDIA.org). Die Internationale Astronomische Union erkannte das Sternbild Eule jedoch nicht an (WIKIPEDIA.org).

 

Adler-Nebel oder Sternkönigin-Nebel (M16; NGC 6611; IC 4703)
Philippe Loys de Chéaux entdeckte „1745 oder 1746“ den Sternhaufen M16 mit dem Adler-Nebel (Stoyan, Binnewies, Friedrich, „Atlas der Messier-Objekte ...“ (2006)) oder den dunstigen Sternhaufen mit dem Nebel (Burnham, Dyer, Garfinkle, George, Kanipe, Levy, O'Byrne: „Der Sternenhimmel, ein astronomischer Wegweiser“ (2006)) oder den Emissionsnebel (Spence: „Das Kosmos Buch vom Weltraum“ (2000); Glover, Chaikin, Daniels: „Die Grosse National Geographic Enzyklopädie Weltall“ (2005)) oder den Adler-Nebel oder den Königin-Nebel („Sternbilder von A-Z“ (1997)).

Der Adler-Nebel befindet sich im Sternbild Serpens (Stoyan, Binnewies, Friedrich, „Atlas der Messier-Objekte ...“ (2006); Ridpath, Tirion: „Der Kosmos Himmelsführer“ (2004)) oder im Sternbild Serpens (Schlange) (Garlick: „Wissen neu erleben Astronomie“ (2005)) oder im Sternbild Schlange (Mackowiak: „Die Kosmos Sternstunde“ (2006); „GEO-Themenlexikon Astronomie, Planeten, Sterne, Galaxien“, Band „A-Men“, (2007); Spence: „Das Kosmos Buch vom Weltraum“ (2000)).

Von der Erde entfernt ist der Sternhaufen M16 mit dem Adler-Nebel 5.600 Lichtjahre entfernt und 35 Lichtjahre gross (Stoyan, Binnewies, Friedrich, „Atlas der Messier-Objekte ...“ (2006)) oder 7.000 Lichtjahre entfernt (Mackowiak: „Die Kosmos Sternstunde“ (2006); „GEO-Themenlexikon Astronomie, Planeten, Sterne, Galaxien“, Band „A-Men“, (2007)) oder 7.000 Lichtjahre entfernt und 50 Lichtjahre gross (Garlick: „Wissen neu erleben Astronomie“ (2005)) oder rund 8.500 Lichtjahre entfernt (Glover, Chaikin, Daniels: „Die Grosse National Geographic Enzyklopädie Weltall“ (2005)).

Man findet, dass der Nebel „die Form des Adlers mit nach Nordwesten gerichteten Kopf“, einem nach „Nordost-Südwest ausgerichtetem Körper“, einer nordöstlichen Schulter (Stoyan, Binnewies, Friedrich, „Atlas der Messier-Objekte ...“ (2006)) .

Der Adler-Nebel selbst besteht aus „Wassersoff und Helium“ (Garlick: „Wissen neu erleben Astronomie“ (2005)) oder „Wasserstoff und Staub“ (Mackowiak: „Die Kosmos Sternstunde“ (2006)) oder „Staub und Gas“ (Spence: „Das Kosmos Buch vom Weltraum“ (2000)). Im Adler-Nebel steigen „Säulen aus kühlem Gas und Staub“ „bis zu einem Lichtjahr“ auf (Ridpath, Tirion: „Der Kosmos Himmelsführer“ (2004)) oder die „turmartigen Gebilde“, „die bis zu einem Lichtjahr“ aufragen, werden auch „Säulen der Schöpfung genannt“ („GEO-Themenlexikon Astronomie, Planeten, Sterne, Galaxien“, Band „A-Men“, (2007)) oder die Säulen sind „Sternenentstehungsgebiete, in denen dichtes interstellares Gas unter eigenem Gewicht zu jungen Protosternen kollabiert“ (Glover, Chaikin, Daniels: „Die Grosse National Geographic Enzyklopädie Weltall“ (2005)).

 

Eulen-Nebel (M97; NGC 3587)
Pierre Méchain entdeckte am 16.02.1781 den Eulen-Nebel (Stoyan, Binnewies, Friedrich, „Atlas der Messier-Objekte ...“ (2006)) oder „im März 1781“ den Eulen-Nebel (Burnham, Dyer, Garfinkle, George, Kanipe, Levy, O'Byrne: „Der Sternenhimmel, ein astronomischer Wegweiser“ (2006)).

Der Eulen-Nebel liegt im Sternbild Bär („GEO-Themenlexikon Astronomie, Planeten, Sterne, Galaxien“, Band „A-Men“, (2007); Herrmann: „Das grosse Lexikon der Astronomie“) oder im Sternbild Ursa Maior (Stoyan, Binnewies, Friedrich, „Atlas der Messier-Objekte ...“ (2006); Ridpath: „Kompakt & Visuell: Astronomie“ (2007)).

Von der Erde entfernt ist der Eulen-Nebel (M97) 2.500 Lichtjahre („GEO-Themenlexikon Astronomie, Planeten, Sterne, Galaxien“, Band „A-Men“, (2007)) oder 3000? Lichtjahre (Herrmann: „Das grosse Lexikon der Astronomie“) oder 4.140 Lichtjahre entfernt (Stoyan, Binnewies, Friedrich, „Atlas der Messier-Objekte ...“ (2006)). Der Durchmesser beträgt 3 Lichtjahre (Burnham, Dyer, Garfinkle, George, Kanipe, Levy, O'Byrne: „Der Sternenhimmel, ein astronomischer Wegweiser“ (2006)) oder 3,5 Lichtjahre (Stoyan, Binnewies, Friedrich, „Atlas der Messier-Objekte ...“ (2006)).

Der Eulen-Nebel ähnelt einem Eulenkopf (Herrmann: „Das grosse Lexikon der Astronomie“). Man findet, dass die 2 Sterne in der Dunkelheit der Zentralregion „den Augen einer Eule“, „einem Augenpaar gleichen“ (Stoyan, Binnewies, Friedrich, „Atlas der Messier-Objekte ...“ (2006)) oder dass der Eulen-Nebel „seinen populären Namen durch die dunklen, eulenähnlichen Augen“ erhielt (Ridpath: „Kompakt & Visuell: Astronomie“ (2007)).

Der Eulen-Nebel ist ein planetarischer Nebel (Stoyan, Binnewies, Friedrich, „Atlas der Messier-Objekte ...“ (2006); Herrmann: „Das grosse Lexikon der Astronomie“; „Sternbilder von A-Z“ (1997)), der etwa 6.000 Jahre alt ist (Stoyan, Binnewies, Friedrich, „Atlas der Messier-Objekte ...“ (2006)).

 

Eulensternhaufen oder Eulenhaufen oder ET-Haufen oder Phi-Cassiopeiae-Haufen (NGC 457)
Der Eulensternhaufen NGC457 ist ein offener Sternhaufen, dessen „Konturen an eine Eule erinnern“ („Sternbilder von A-Z“ (1997)). Der ca. 9.000 Lichtjahre von der Erde entfernte Eulensternhaufen wurde von Friedrich Wilhelm Herschel am 18.10.1787 entdeckt und besteht seit ca. 20 Millionen Jahren (WIKIPEDIA.org).

Mitte oben: 1 Euro-Münze von Deutschland

Mitte unten: 1 Euro-Münze von Griechenland

Rechts: 5 Groszy-Münze von Polen

11.11. Die Greifvögel und Eulen, als Verzierung und Kunstwerke
An den Frontgiebel der Tempel brachten die Griechen Adler an, „die als magische Blitzableiter dienen sollten“ und die die „Vorläufer des >Wetterhahns auf Scheuen- oder Hausdächern“ waren („Das geheime Wissen der Frauen: Ein Lexikon“, 3. Aufl. (1996)). Zurückzuführen ist dieses auf den Glauben „an eine enge Verwandtschaft des Adlers mit dem Geist des Blitzes“ („Das geheime Wissen der Frauen: Ein Lexikon“, 3. Aufl. (1996)).

Aufgenommen im Greifvogelpark / Falknerei Katharinenberg)

Greifvögel (Adler) als Armlehnen im Schloss Sanssouci

Greifvögel (Adler) als Stuhlverzierung in der Walhalla

Greifvögel (Adler) als vor dem Hessisches Landesmuseum für Kunst und Natur (Wiesbaden).

Greifvögel (Adler) als Bankverzierung auf der Lehne am Fasanenschlösschen beim Schloss Moritzburg.

Greifvögel (Adler) als Verzierung im Dresdner Zwinger

Eule als Gebäudeverzierung in Nürnberg (Westfriedhof)

Ein Adler auf einem Bild an der Semperoper Dresden

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Links: Greifvögel auf Gemälden: Dieses Gemälde von Andenkondoren wurde im Naturkundemuseum Gotha fotografiert.

 

Rechts: Schaufenster-Dekoration im FrankenCenter (Nürnberg)

 

Links: Gemälde: Auf dieser Zeichnung befinden sich auch Greifvögel und Eulen (aufgenommen am Bayerwald-Tierpark-Eingang)

Rechts: Schaufenster-Dekoration in Nürnberg

Links: Bild aus bunten Steinen (aufgenommen in der Deutschen Greifenwarte Bernolph Frhr. von Gemmingen, Burg Guttenberg, früher: Deutsche Greifenwarte Claus Fentzloff, Burg Guttenberg )

 

Rechts: aquarell-bemaltes chinesisches Ei (aufgenommen im Stadtmuseum Schwabach)

 

 

 

Links: Greifvogel als Fenstergitter

 

 

 

 

 

Links: Weisskopfseeadler als Krawattenmotiv

 

 

 

 

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Greifvögel (Adler) als Verzierung (aus dem Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg)

Eule als Gefäss (aus dem Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg)

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