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Block 3: Ein Blick in die Artenvielfalt der Greifvögel und Eulen in Bild und Text
Familie 4: Falken, lat. Falconidae
Unterfamilie Falken, lat. Falconinae

zu dieser Unterfamilie gehören die Gattungen: Polihierax (Halsband-Zwergfalken), Microhierax (eigentliche Zwergfalken oder Echtzwergfalken), Falco (Falken)

12. Sakerfalke oder nördlicher Würgfalke oder Würgfalke, lat. Falco cherrug
13. Unterart: ?-Sakerfalke, lat. Falco cherrug cherrug
14. Unterart: Donau-Sakerfalke, lat. Falco cherrug cyanopus
15. Unterart: ?-Sakerfalke, lat. Falco cherrug milvipes
16. Unterart: ?-Sakerfalke, lat. Falco cherrug hendersoni

Um Wiederholungen bei den einzelnen Abschnitten meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen zu vermeiden, verweise ich auf das Literaturverzeichnis, das sich auf der Seite “Greifvögel / Eulen 1” befindet. Hiermit untersage ich (Jens Wolf, www kaiseradler.de) jede weitere Verbreitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner Fotos in welcher und / oder durch welche Art und / oder Weise auch immer. Genauso untersage ich hiermit jede weitere Verarbeitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen oder Teilen daraus. Das Inhaltsverzeichnis befindet sich auf der Seite “Greifvögel / Eulen A”. Es sei darauf hingewiesen, dass die Möglichkeit besteht, dass im Lauf der Zeit aufgrund von Veränderungen im Bestand der in den Falknereien und/oder (zoologischen) Einrichtungen gehaltenen Arten, die fotografierten Arten nicht mehr gezeigt werden oder nun andere Arten zu sehen sind.

12. Sakerfalke oder nördlicher Würgfalke oder Würgfalke
lat. Falco cherrug

Die Sakerfalken leben in den offenen Gebieten, Steppen, Wüsten, in Höhen bis 2.700m, Hochflächen, Waldlandschaften, Waldsteppen, hügelige Graslandschaften, Gebirgen, ausgedehnten Feuchtgebieten.

Die Sakerfalken verharren „stundenlang unbeweglich auf einem Sitzplatz“ („De Agostini: Falcons & Co. Maxxi Edition“: Würgfalke (2017)).

Als Verbreitungsgebiet wird allgemein Europa und Asien (Tennesen; „Falken“) oder Ost- und Südosteuropa, Zentralasien, Mandschurei, bis Turkestan, bis Nordpersien (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder „Niederösterreich bis Transbaikalien“ (Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969)) oder „Österreich, Ungarn bis Nordostchina“ (Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) oder Eurasien (Everett: „Raubvögel der Welt“ (1978); Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983)) oder Mitteleuropa, Asien („Grosses Lexikon der Tiere“ (1989)) oder Südosteuropa bis Zentralasien (Dierschke: „1000 Vögel“; Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder Zentralasien („Parkguide“ des Vogelparks Walsrode, 36. Auflage) oder Osteuropa „bis Tibet und zur Mandschurei“ (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“) oder Südosteuropa, bis Zentralasien, bis Mittelchina („Urania Tierreich: die grosse farbige Enzyklopädie, Band Vögel“ (1995)) oder Osteuropa bis Zentralasien (Kugi, Kassin: „Das grosse Vogelbuch...“ (1991)) oder Osteuropa, bis Sibirien, bis Nordchina (Brichetti: „Vögel, in Garten, Park und freier Natur“ (2002)) oder Südosteuropa bis China (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder Osteuropa, Russland, Mittlerer Osten, Asien („De Agostini: Falcons & Co. Maxxi Edition“: Würgfalke (2017)) oder die Balkanstaaten, Ungarn, Slowakei, Südost-Sowjetunion, bis Zentralasien, bis China (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) oder „Ungarn, Südrussland bis Transbaikalien und durch Kleinasien bis Indien“ (Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965)) oder Südosteuropa, Mittel- und Südrussland, Südsibirien, innerasiatische Hochländer, bis Nordwestchina ("Wegweiser durch den Tiergarten der Stadt Nürnberg" (1989)) oder Mongolei bis China, Südrussland „bis Bulgarien, Rumänien, Ungarn, Österreich, Kroatien und Tschechien“ (Nill, Pröhl, Lohmann: „Falken“ (2012)) oder Zentralchina bis Südosteuropa (Bairlein, Dierschke, Dierschke, Salewski, Geiter, Hüppop, Köppen, Fiedler: „Atlas des Vogelzugs; Ringfunde deutscher Brut- und Gastvögel“ (2014)) angegeben.

Als Zugvögel ziehen die russischen Sakerfalken ab „Ende September / Anfang Oktober(Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) ins Überwinterungsgebiet und kommen im „März / Anfang April“ (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) wieder zurück. Die rumänischen Zugvögel sind oft nur zwischen „Dezember und Januar“ im Überwinterungsgebiet (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)).

Als Überwinterungsgebiet findet man Südosteuropa, Nordostafrika und für die asiatischen Individuen: Indien (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder Afrika und Indien (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder Ostafrika, Arabien, Indien (Dierschke: „1000 Vögel“) oder Nordostafrika, Arabien, Nordindien, Südchina (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“) oder der Nahe Osten, der Kaukasus und Nordostafrika, in Ausnahmen auch in Ungarn, Österreich, Tschechien und der Slowakei (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)).

Es werden 2 Unterarten (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005); Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006); Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder 6 Unterarten (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder 4 Unterarten (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) oder „verschiedene Rassen“ (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“) angegeben.

Die Unterart Falco cherrug cherrug ist genaugenommen in der Westpaläarktis (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder „von der Wolga bis“ zur „Steppe von Minussinsk“ (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder im westlichen Teil des Verbreitungsgebietes „bis zum Jenissei und zum Fuss des Alaigebirges“ (Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder Europa (Heintzenberg: "Greifvögel und Eulen, Alle Arten Europas" (2007)) oder Zentraleuropa, bis Südzentralsibirien, Kasachstan (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) verbreitet. Als Überwinterungsgebiet findet man Nordwestindien, Sudan (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder Südosteuropa, Ostafrika, bis Westindien (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Die Unterart Falco cherrug milvipes ist genaugenommen in Zentralasien (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder in der Mongolei, Südtransbaikalien, Westmandschurei (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder Südostsibirien, Nordmongolei, Nord-, West- und Zentralchina (Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder Südzentralsibirien, Nordwestchina, bis Transbaikalien (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) verbreitet. Als Überwinterungsgebiet findet man Westpakistan, Nordwestindien (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder Iran, Nordwestindien, Zentralchina (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Die Unterart Falco cherrug hendersoni hat genaugenommen das Verbreitungsgebiet Pamir, Himalaya bis Kansu (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder „Pamir bis Hochplateau von Tibet“ (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Die Unterart Falco cherrug coatsi hat genaugenommen das Verbreitungsgebiet Tien-Shan, bis Nordostiran (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder Transkaspien, Ostusbekistan, Südkasachstan (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Die Unterart Falco cherrug cyanopus hat genaugenommen das Verbreitungsgebiet von Böhmen bis zur Wolga (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)).

Der Weltbestand der Sakerfalken wird mit 13.000 bis 27.000 Brutpaare im Jahr 1990 laut IUCN (Nill, Pröhl, Lohmann: „Falken“ (2012)) angegeben.

Der europäische Bestand der Sakerfalken wird mit 550 Paaren (2002, Mebs: „Greifvögel Europas“), 360 bis 540 Paaren im Jahr 2002 (FALKE 12/2010), mit 350 Paaren (Heintzenberg: "Greifvögel und Eulen, Alle Arten Europas" (2007)) mit 500 bis 650 Brutpaaren (in der Westpaläarktis: Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)), mit 354 bis 527 Paaren (in der Westpaläarktis: Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“, 2006), mit 600 Paaren (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer“ (2011)), mit rund 700 Paaren (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) angegeben.

Der Bestand der Sakerfalken betrugt in Ungarn 30 Brutpaare in den 70er Jahren und zuletzt 120 Brutpaare (FALKE 05/1999).

Der Bestand der Sakerfalken wird mit 5 bis 10 Paaren (WWF-Österreich: „Artenreiches Österreich: Buch der Arten“), mit 20 Paaren in Österreich (Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) angegeben.

Der Bestand der Sakerfalken wird in Bulgarien mit 20 bis 40 Brutpaaren um 1980, mit 10 bis 15 Brutpaaren zur Jahrtausendwende, im Jahr 2006 mit 34 Brutpaaren mit 6 Bruten, im Jahre 2007 mit 23 Brutpaaren mit 6-7 Bruten, im Jahr 2008 mit 44 Brutpaaren mit 7-8 Bruten, im Jahr 2009 mit 42 Brutpaaren mit mindestens 9 Bruten und im Jahr 2010 mit 34 Brutpaaren mit 5 Bruten (FALKE 12/2010) angegeben.

Der Bestand der Sakerfalken wird in China wird mit ca. 5.000 Brutpaaren (Nill, Pröhl, Lohmann: „Falken“ (2012)) angegeben.

In der Mongolei wurden in einem Kunsthorstprojekt der International Wildlife Consultants Ltd. und deren mongolischen Forschungspartnern sowie dem Wildlife Science and Conservation Center 5.000 künstliche Nistplätze „in vier verschiedenen Ausführungen“ für Sakerfalken errichtet und „ein Memorandum zwischen der mongolischen und der Regierung der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) unterzeichnet(“Der Falkner” ( 2015)). Im Ergebnis konnten „im zweiten Jahr“ nach dem Aufstellen der Kunsthorste 380 Sakerfalken-Paare, aus den geschätzt „zwischen 1.246 und 1.319 Jungvögel“ hervorgingen, überwacht werden, was im Vergleich zum Jahr 2011 mit 200 Sakerfalken-Paaren in Kunsthorsten „eine 90%-ige Erhöhung des natürlichen Zuchtbestands“ war (“Der Falkner” ( 2014)). Im Jahr 2014 wurden „insgesamt 2.495 Jungvögel beringt“ (“Der Falkner” ( 2015)). Andererseits wurden die Kunsthorste auch von 905 Turmfalken-Paaren, 298 Hochlandbussard-Paaren und 269 Kolkraben-Paaren angenommen (“Der Falkner” ( 2015)).

Die Oberseite ist braun (Dierschke: „1000 Vögel“; Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000); Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder dunkelbraun (Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983)) oder bussardbraun (Heinzel, Fitter, Parslow: „Pareys Vogelbuch“ (1988)) oder sepiabraun, rotbraun getönt (Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002)) oder „lehm- oder rostbraun“ (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) oder dunkelrötlichbraun ("Jagdlexikon", BLV-Verlag (1996)) oder der Rücken ist braun (Tennesen; „Falken“) oder die Oberseite ist dunkelbraun, die Flügelfedern sind gelblich gesäumt (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“) oder die Oberseite ist „dunkelbraun, heller gefleckt und gebändert“ (Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) oder der Rücken und der Mantel sind gelbbraun (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer“ (2011)) oder der Mantel, der Rücken, die Oberflügeldecken sind „warmbräunlich, manchmal gelblichbraun“ („naturgucker“: 35: März/April 2018).

Der Kopf ist hell (Heinzel, Fitter, Parslow: „Pareys Vogelbuch“ (1988)) oder der Kopf ist sehr hell (Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002)) oder der Kopf ist weisslich, bräunlich längsgefleckt (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) oder der Kopf ist hell cremefarben (Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) oder der Kopf ist weiss, dunkelbraun gestreift (Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983)) oder der Kopf ist hellbraun, der Scheitel „dünn gestreift“, der Überaugenstreif ist weisslich (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer“ (2011)) oder der Kopf ist sehr hell, „auf Stirn und Scheitel“ fein gestrichelt, der Überaugenstreif ist hell („naturgucker“: 35: März/April 2018) oder der Scheitel und der Nacken sind „braun gestreift“ (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder der Scheitel und der Nacken sind „rahmfarben bis mattgelb mit schwarzer Streifung“ (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“) oder der Kopf variiert „von cremefarben hell und gefleckt bis zu einfarbig braun“ (Tennesen; „Falken“) oder der Kopf ist hell und der Scheitel ist braun gestreift (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder der Scheitel und deer Nacken sind hell, dunkelbraun gestreift ("Jagdlexikon", BLV-Verlag (1996)).

Der Backenstreif ist dunkel (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000); Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983)) oder der Bartstreif ist „kaum zu sehen“ (Heinzel, Fitter, Parslow: „Pareys Vogelbuch“ (1988)) oder der „Bartstreif ist nur wenig deutlich“ (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)). Die Wachshaut ist gelb, bei Jungvögeln bläulichweiss (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)).

Die Unterseite ist „weisslich“ und ist mit dunklen Tropfen, die an den Flanken „kräftiger“ sind (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder die Unterseite ist weiss, dunkel gestrichelt (Brichetti: „Vögel, in Garten, Park und freier Natur“ (2002)) oder die Unterseite ist hell, „die mehr oder weniger dunkel gefleckt ist“ (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder die Unterseite ist weiss, braun gefleckt (Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983)) oder die Unterseite ist weisslich, reichlich längsgefleckt (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) oder die Unterseite variiert „von cremefarben hell und gefleckt bis zu einfarbig braun“ (Tennesen; „Falken“) oder „hell weisslich mit kräftiger, dunkelbrauner Streifung“ (Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002)) oder die weiss, braungefleckt oder gestreift ("Jagdlexikon", BLV-Verlag (1996)) oder Unterseite ist auf der Brust und dem Bauch hell, dunkel längsgestrichelt, die Hosen sind dunkel gestrichelt („naturgucker“: 35: März/April 2018).

Beim Männchen ist genaugenommen die Unterseite cremefarben und etwas „dunkelbraun gefleckt und gebändert“ und beim Weibchen ist genaugenommen die Unterseite cremefarben und stark „dunkelbraun gefleckt und gebändert“ (Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)).

Des Weiteren findet man, dass eine helle und eine dunkle Farbvariante vorhanden sein soll (Nill, Pröhl, Lohmann: „Falken“ (2012)), wobei die helle Farbvariante eine hellbraune Oberseite und die dunkle Farbvariante eine dunkelbraune Oberseite hat (Nill, Pröhl, Lohmann: „Falken“ (2012)).

Falco cherrug cherrug: Die Oberseite ist „braun/graubraun“ und „hell gesäumt“ und der Kopf ist beige und rötlich getönt und zusätzlich dunkel gestrichelt (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)). Der Schwanz ist gefleckt (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)). Der Überaugenstreif ist weisslich (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) und der Bartstreif ist dünn (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) oder schwach Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980). Die Unterseite ist beige und variabel gefleckt (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Donau-Sakerfalke, lat. Falco cherrug cyanopus: Der Kopf und die Oberseite sind „viel dunkler“ und die Unterseite ist „viel stärker gestreift“ (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)).

Falco cherrug milvipes: Die Oberseite und der Schwanz sind „rötlich gebändert“ (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) oder hat auf der Oberseite ein rostrotes Band (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)). Der Scheitel und der Nacken sind „rosarot, dunkel gestreift“ (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)). Die Unterseite ist „variabel“, wobei die Flanken und Hosen „mehr gebändert“ sind (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) oder die Unterseite hat eine ausgeprägte Zeichnung (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)).

Die Grösse beträgt 45cm (Kugi, Kassin: „Das grosse Vogelbuch...“ (1991)) oder 46cm (Heinzel, Fitter, Parslow: „Pareys Vogelbuch“ (1988); Campbell: „Das grosse Vogelbuch“; Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965)) oder 46 bis 52cm (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder 46 bis 58cm (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) oder 47 bis 55cm (Dierschke: „1000 Vögel“; Svensson: „Der Kosmos Vogelführer“ (2011); Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002); Delin/Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004); Heintzenberg: "Greifvögel und Eulen, Alle Arten Europas" (2007); Nill, Pröhl, Lohmann: „Falken“ (2012); „naturgucker“: 35: März/April 2018) oder 54cm („aussereuropäische Vögel“ (1973)) oder 47 bis 57cm (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) oder 49cm beim Männchen und 54cm beim Weibchen (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder 60cm („De Agostini: Falcons & Co. Maxxi Edition“: Würgfalke (2017)).

Die Sakerfalken suchen die Beute im Suchflug in einer Höhe von 10 bis 20m (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder in 15 bis 30m Höhe rütteln die Sakerfalken wie die Turmfalken und stürzen sich dann auf die Beute (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“).

Die Hauptbeute sind im Sommer Ziesel (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000); "Jagdlexikon", BLV-Verlag (1996); Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) oder sind Ziesel ("Wegweiser durch den Tiergarten der Stadt Nürnberg" (1989)) oder sind verschiedene Zieselarten oder während der Brut mitunter „30-50%“ Vögel (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder sind „vorwiegend“ dann „Vögel bis zur Entengrösse“ (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“) oder Säuger (Everett: „Raubvögel der Welt“ (1978)). Ansonsten zählen zur Nahrung Vögel (Wachteln, Tauben), kleine Säugetiere (Wühlmäuse, Hamster, Lemminge) und Eidechsen. Im Winter zählen zur Hauptbeute „hauptsächlich Vögel von Ammern- und Wildentengrösse“ ("Jagdlexikon", BLV-Verlag (1996)).

Die Balz beginnt „Ende Februar“ in Südosteuropa (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) und dabei steigen die Sakerfalken auf eine grosse Höhe „mit breit gefächertem Schwanz“ und stürzen dann „laut wichernd zum Horst hinunter“ (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)).

Das Nest befindet sich in einer Felsnische oder in einem verlassenen Graureihernest oder Saatkrähennnest (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder in einen Felshang oder in einen Baumhorst (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder in „alten Greifvogelhorsten“ (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder in verlassenen Graureiher- oder Saatkrähennestern, auf Felsen (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“) oder in verlassenen Nestern einer anderen Vogelart ("Wegweiser durch den Tiergarten der Stadt Nürnberg" (1989)) oder in einen verlassenen Greifvogelnest, an einem Felsen (Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002); Nill, Pröhl, Lohmann: „Falken“ (2012)) oder auf dem Boden (Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) oder in einer Graureiherkolonie (Delin/Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004)) oder es werden verlassene Nester von Graureihern, Störchen oder Kormoranen verwendet oder auch erbeutet in dem die Besitzer, Mäusebussarde, Seeadler, Kaiseradler, „nicht selten“ vertrieben werden (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)). Seit dem Jahr 2005 wurden an Strommasten Nisthilfen aufgrund des Projekts „Nachhaltiges Trassenmanagement“ in Niederösterreich und im Burgenland angebracht (Dvorak, Probst: „Aktionsplan zum Schutz der Greifvögel in Österreich“, 2010). 30% der ungarischen Sakerfalken brüten bereits in Kunsthorsten (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)).

Das Weibchen legt im Abstand von 2 Tagen (Harrison: „Jungvögel, Eier und Nester“ (1975)) oder 2 bis 3 Tagen (Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder 4 bis 5 Eier (Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983)) oder 2 bis 4 Eier (Kugi, Kassin: „Das grosse Vogelbuch...“ (1991)) oder 3 bis 4 weisse, „dicht und fein lehmbraun“ gefleckte Eier (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder 3 bis 5 Eier (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993); Nill, Pröhl, Lohmann: „Falken“ (2012)) oder 3 bis 5, meist 4 helle und dicht fein gelbbraun gefleckte Eier (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder 2 bis 6 Eier (Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) oder „3-5 (2-6)“ Eier (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder „3 bis 5, meist 4, ausnahmsweise 6“ helle, gelbbraun gefleckte Eier (Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder 3 bis 6 „blassbraune, stark rotbraun und manchmal violett gefleckte Eier“ (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“) oder 3 bis 6 dunkel gepunktete Eier („De Agostini: Falcons & Co. Maxxi Edition“: Würgfalke (2017)) oder „(3)4-5(6)” rahmfarbene oder braungelbe und braunrot, manchmal violett oder fast schwarz gefleckte Eier (Harrison: „Jungvögel, Eier und Nester“ (1975)).

Als Brutzeitraum findet man die „zweite Märzhälfte“ (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder „Mitte/Ende März bis Anfang April“ (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder „Anfang April“ (Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983)) oder ab dem März (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) oder „Ende März im Süden bis Anfang Mai im Norden“ (Harrison: „Jungvögel, Eier und Nester“ (1975)).

Das Weibchen brütet die Eier „allein“ (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000); "Wegweiser durch den Tiergarten der Stadt Nürnberg" (1989)) oder „nur“ (Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983)) oder „hauptsächlich“ (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006); Campbell: „Das grosse Vogelbuch“; Harrison: „Jungvögel, Eier und Nester“ (1975)) oder „die meiste Zeit“ (Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) aus. Das Männchen beschafft währenddessen die Beute für das brütende Weibchen (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000); Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); „Parkguide“ des Vogelparks Walsrode, 36. Auflage).

Als Legezeitraum wird „im März/April“ (Nill, Pröhl, Lohmann: „Falken“ (2012)) oder als Brutzeitraum werden 28 bis 30 Tage (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“; Harrison: „Jungvögel, Eier und Nester“ (1975); Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983)) oder etwa/ca. 30 Tage (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000); Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005); Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005); Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993); „Parkguide“ des Vogelparks Walsrode, 36. Auflage; Nill, Pröhl, Lohmann: „Falken“ (2012)) oder 30 bis 35 Tage ("Wegweiser durch den Tiergarten der Stadt Nürnberg" (1989)) oder 35 Tage („De Agostini: Falcons & Co. Maxxi Edition“: Würgfalke (2017)) oder 36 bis 38 Tage (Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) angegeben.

Flügge sind die Jungvögel in ca. 40 Tagen (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder in 40 bis 45 Tagen (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Campbell: „Das grosse Vogelbuch“; Harrison: „Jungvögel, Eier und Nester“ (1975); Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983); Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) oder in 45 bis 50 Tagen (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005); Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) oder in 48 bis 50 Tagen (Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder nach einer Nestlingszeit von bis zu 50 Tagen (Nill, Pröhl, Lohmann: „Falken“ (2012)).

Danach werden die Jungvögel noch ca. einen Monat (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder 30 bis 40 Tage (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“; Harrison: „Jungvögel, Eier und Nester“ (1975); Nill, Pröhl, Lohmann: „Falken“ (2012)) oder 30 bis 45 Tage (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005); Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) oder 4 bis 6 Wochen (Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder 6 bis 8 Wochen (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) betreut.

Geschlechtsreif sind die Jungvögel in „wahrscheinlich“ 2 Jahren (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder „wohl meist“ in 2 Jahren (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder „wahrscheinlich“ mit 2 oder 3 Jahren (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)).

Die Brutpaare „scheinen lebenslang“ zusammenzubleiben (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder scheinen „lebenslänglich“ zusammenzubleiben (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)).

Ein Höchstalter von 23 Jahren (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder 25 Jahren („De Agostini: Falcons & Co. Maxxi Edition“: Würgfalke (2017)) wird angegeben.

Die Fotos unterhalb dieser Zeilen wurden in der Falknerei Adlerhorst (links), im Zoo Kaiserslautern (mitte) und in der Falknerei Wörlitzer Park (rechts) gemacht.

Die Fotos unterhalb dieser Zeilen wurden in der Falknerei Rabenstein (Ahorntal / Fränkische Schweiz: Burg Rabenstein; links), in der Falknerei Falkenstein (mitte) und im Fürstlichen Falkenhof Schloss Schillingsfürst (rechts) gemacht.

Die Fotos unterhalb dieser Zeilen wurden im Sächsischen Jagdfalkenhof Schloss Augustusburg gemacht.
... liegend

... links: Männchen und rechts: Weibchen                                             .

... links: Männchen und rechts: Weibchen                                             .

Die nachfolgenden Fotos wurden im Zoo Neuwied aufgenommen.

Die nachfolgenden Fotos wurden im Tierpark Bochum aufgenommen.

Die nachfolgenden Fotos wurden im Wildpark Johannismühle (links, mitte) und in der Falknerei Pierre Schmidt (Falknerei Schloss Gymnich); (rechts) aufgenommen.

Die nachfolgenden Fotos wurden im Jagdfalkenhof Schaaf im Wildgehege Moritzburg aufgenommen.

Die nachfolgenden Fotos wurden in der Falknerei Bongartz (Hoher Meissner) im Bergwildpark Meissner (links oben), in der Falknerei Rabenstein (Fläming; links unten) und im Greifvogelpark / Falknerei Konzenberg (mitte) und im Wildpark & Greifvogelzoo Potzberg (rechts) aufgenommen.

Die nachfolgenden Fotos eines Jungvogels unterhalb dieser Zeilen wurden in der Falknerei Herrmann (Plauen) aufgenommen.

Die Fotos unterhalb dieser Zeilen wurden im Tierpark München (Hellabrunn) gemacht.

Die Fotos unterhalb dieser Zeilen wurden in der Falknerei Lenggries (links), in der Burgfalknerei Hohenbeilstein (mitte) und im Tierpark Hofgeismar-Sababurg (rechts) gemacht.

Die nachfolgenden Fotos wurden im Bayerwald-Tierpark Lohberg (links), im Wildparadies Tripsdrill (mitte) aufgenommen.

Die nachfolgenden Fotos wurden im Bayrischen Jagdfalkenhof Schloss Tambach aufgenommen.

13. Unterart: ?-Sakerfalke
lat. Falco cherrug cherrug

Die Unterart Falco cherrug cherrug ist genaugenommen in der Westpaläarktis (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder „von der Wolga bis“ zur „Steppe von Minussinsk“ (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder im westlichen Teil des Verbreitungsgebietes „bis zum Jenissei und zum Fuss des Alaigebirges“ (Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder Europa (Heintzenberg: "Greifvögel und Eulen, Alle Arten Europas" (2007)) oder Zentraleuropa, bis Südzentralsibirien, Kasachstan (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) verbreitet. Als Überwinterungsgebiet findet man Nordwestindien, Sudan (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder Südosteuropa, Ostafrika, bis Westindien (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Die Oberseite ist „braun/graubraun“ und „hell gesäumt“ und der Kopf ist beige und rötlich getönt und zusätzlich dunkel gestrichelt (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)). Der Schwanz ist gefleckt (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)).

Der Überaugenstreif ist weisslich (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) und der Bartstreif ist dünn (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) oder schwach Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980).

Die Unterseite ist beige und variabel gefleckt (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Die nachfolgenden Fotos (bezeichnet als Falco cherrug cherrug) wurden im Falkenhof auf dem Grossen Feldberg bei Schmitten gemacht.

Die nachfolgenden Fotos (bezeichnet als Falco cherrug cherrug) wurden im Wildgehege Hundshaupten in der Falknerei Kolitsch gemacht.

sitzend, fliegend und die Flugmuskulatur trainierend

14. Unterart: Donau-Sakerfalke
lat. Falco cherrug cyanopus

Die Unterart Donau-Sakerfalke, lat. Falco cherrug cyanopus hat genaugenommen das Verbreitungsgebiet von Böhmen bis zur Wolga (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder ist an der Donau in den Ländern Österreich, Polen und Ungarn verbreitet.

Für den Donau-Sakerfalken existiert ein Auswilderungsprojekt, an dem sich der Oberösterreichische Jagdfalkenhof beteiligt.

Der Kopf und die Oberseite der Unterart Donau-Sakerfalke, lat.
Falco cherrug cyanopus sind „viel dunkler“ und die Unterseite ist „viel stärker gestreift(Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)).

Das Weibchen legt ihre Eier in ein verlassenes Nest (eines Graureihers oder einer Saatkrähe) oder an einen Felsen.

Die nachfolgenden Fotos wurden im Bayrischen Jagdfalkenhof Schloss Tambach (bezeichnet mit Falco cherrug cyanopus) aufgenommen.

Die nachfolgenden Fotos wurden im Greifvogelzoo Bayerischer Jagdfalkenhof Schloss Schillingsfürst (bezeichnet mit Falco cherrug cyanopus) aufgenommen.   

Die nachfolgenden Fotos wurden in der Greifvogelpark / Falknerei Katharinenberg (bezeichnet als Donau-Sakerfalke) gemacht.

15. Unterart: ?-Sakerfalke
lat. Falco cherrug milvipes

Die Unterart Falco cherrug milvipes ist genaugenommen in Zentralasien (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder in der Mongolei, Südtransbaikalien, Westmandschurei (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder Südostsibirien, Nordmongolei, Nord-, West- und Zentralchina (Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder Südzentralsibirien, Nordwestchina, bis Transbaikalien (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) verbreitet. Als Überwinterungsgebiet findet man Westpakistan, Nordwestindien (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder Iran, Nordwestindien, Zentralchina (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Die Unterart Falco cherrug milvipes ist auf der Oberseite und dem Schwanz „rötlich gebändert“ (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) oder hat auf der Oberseite ein rostrotes Band (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)). Der Scheitel und der Nacken sind „rosarot, dunkel gestreift“ (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)). Die Unterseite ist „variabel“, wobei die Flanken und Hosen „mehr gebändert“ sind (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) oder die Unterseite hat eine ausgeprägte Zeichnung (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)).

Diese Fotos wurden in der Falknerei Burg Hohenaschau gemacht.

16. Unterart: ?-Sakerfalke
lat. Falco cherrug hendersoni

Die Unterart Falco cherrug hendersoni hat genaugenommen das Verbreitungsgebiet Pamir, Himalaya bis Kansu (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder „Pamir bis Hochplateau von Tibet“ (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Die Oberseite ist ziegelrot quergezeichnet und die Unterseite gezeichnet (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)).

Diese Fotos wurden in der Falknerei Burg Hohenaschau gemacht.

 

 

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