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Block 3: Ein Blick in die Artenvielfalt der Greifvögel und Eulen in Bild und Text
Ordnung Habichtartige Greifvögel (kurz Habichtartige), lat. Accipitriformes
Familie: Habichtartige, lat. Accipitridae
Unterfamilie: Echte Adler, lat. Aquilinae
Gattung: Aquila (Adler)

04. Steppenadler, lat. Aquila nipalensis (früher: Aquila rapax nipalensis)
05. Unterart: ?-Steppenadler, lat. Aquila nipalensis orientalis

Um Wiederholungen bei den einzelnen Abschnitten meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen zu vermeiden, verweise ich auf das Literaturverzeichnis, das sich auf der Seite “Greifvögel / Eulen 1” befindet. Hiermit untersage ich (Jens Wolf, www kaiseradler.de) jede weitere Verbreitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner Fotos in welcher und / oder durch welche Art und / oder Weise auch immer. Genauso untersage ich hiermit jede weitere Verarbeitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen oder Teilen daraus. Das Inhaltsverzeichnis befindet sich auf der Seite “Greifvögel / Eulen A”. Es sei darauf hingewiesen, dass die Möglichkeit besteht, dass im Lauf der Zeit aufgrund von Veränderungen im Bestand der in den Falknereien und/oder (zoologischen) Einrichtungen gehaltenen Arten, die fotografierten Arten nicht mehr gezeigt werden oder nun andere Arten zu sehen sind.

04. Steppenadler
lat. Aquila nipalensis (früher: Aquila rapax nipalensis)

Die Steppenadler leben in den offenen und trockenen Gebieten, in den Steppen, flachen Grassteppen, Buschlandschaften, in den Halbwüsten, in den offenen und bewaldeten Hügeln.

Als Verbreitungsgebiet findet man allgemein den Balkan, südwestliche Sowjetunion „bis Transbaikalien, Mongolei“ (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) oder den „Balkan bis zur Mongolei“ („Zooführer Tiergarten Straubing“ (2007)) oder Ukraine, Marokko, Ostsibirien, Burma (Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965)) oder „Südrussland bis Transbaikalien“ (Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969)) oder Zentralasien (Gooders: „Vögel Europas“ (1999)) oder Europa und die „Steppen nördlich des Kaspischen Meeres“ (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011)) oder „Südosteuropa bis Zentralasien“ („Lebendige Wildnis, Tiere der Taiga“ (1993)) oder Osteuropa bis Zentralchina, im Süden des Himalaja bis nach Indien (Varnhorn: "Altantica: Erlebnis Erde: Tierparadiese unserer Erde: Savannen" (2008)) oder Asien, Afrika (Blaszkiewitz: „Tierpark Berlin; Wegweiser durch den Tierpark“, (2012 (48. Aufl.); 2013 (49.Aufl.)) oder „Südostafrika, Osteuropa und Westzentralasien“ (Greifvogelstation Hellenthal: Zooschild) oder „Zentral- bis Südafrika und Zentralasien“ (Adlerwarte Berlebeck: Zooschild) oder Südeuropa bis in die Mongolei („Vogelpark Walsrode“, 27. Auflage) oder Südosteuropa und Mittelasien („Parkguide“ des Vogelparks Walsrode, 36. Auflage) oder „von Südrussland bis nach Zentralasien“ (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder Südosteuropa, Zentralasien, Westmandschurei, bis zum Aralsee, Nordwestchina, Mongolei (Nill, Pröhl, Bezzel: „Adler“ (2013)).

Genaugenommen ist die Unterart Aquila nipalensis nipalensis von der Aralsteppe bis Transbaikal und der Mongolei (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder in Ostkasachstan, Tibet, bis in die Mongolei, Nordostchina (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder in Ostkasachstan, Mongolei, Nordchina (Vogelwarte Band 45: Heft 2: Mai 2007) verbreitet.

Die Steppenadler fliegen „Ende August bis Anfang Oktober“ (Gensböl, Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder Oktober bis November (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011)) ins Überwinterungsgebiet und überfliegen Höhen von 7900m.

Als Überwinterungsgebiet wird allgemein Afrika (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011); Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder „südlich der Sahara bis Südafrika(„Ornithologische Jahresberichte des Museum Heineanum 26 (2008)“) oder in Afrika, südlich der Sahara für die russischen Steppenadler (Varnhorn: "Altantica: Erlebnis Erde: Tierparadiese unserer Erde: Savannen" (2008)) oder „Südasien, bis zur Arabischen Halbinsel und nach Ost- und Süd-Afrika“ („Parkguide“ des Vogelparks Walsrode, 36. Auflage) oder „Ostafrika oder Indien“ („Zooführer Tiergarten Straubing“ (2007)) oder Arabien und Afrika „von der östlichen Sahelzone bis in den Norden Namibias und Südafrikas“ (Vogelwarte Band 49: Heft 4: Dezember 2011) angegeben.

Für eine Untersuchung wurden in Arabien und in Südafrika „16 durchziehende und überwinternde Steppenadler“ besendert und dabei kam heraus, dass die jungen Steppenadler ca. 6 Monate, anderthalb Monate länger als die alten Steppenadler, im Überwinterungsgebiet blieben, dass die Frühjahrszugstrecken „zwischen 3.489 und 9.738km“ lang waren und die Flugdauer „zwischen 28 und 54 Tagen“ lag (Vogelwarte Band 49: Heft 4: Dezember 2011).

Die Unterart Aquila nipalensis nipalensis überwintert genaugenommen in Indien (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder in Südasien (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder die Steppenadler nördlich des Himalajas überwintern in Indien (Varnhorn: "Altantica: Erlebnis Erde: Tierparadiese unserer Erde: Savannen" (2008)).

Man findet auch, dass die „westlichen Populationen“ im „im östlichen Afrika“ („Lebendige Wildnis, Tiere der Taiga“ (1993)) oder die „westliche Rasse“ im östlichen Afrika (Gensböl, Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder die westasiatischen Steppenadler auf der Arabischen Halbinsel, in Ost- und Südafrika (Nill, Pröhl, Bezzel: „Adler“ (2013)) überwintern..

Der Hintergrund für den Zug der Steppenadler vom Sommer- ins Überwinterungsgebiet ist die Tatsache, dass sich die Beute, die Ziesel, in der kalten Jahreszeit in die unterirdischen Bauten zurückziehen (Varnhorn: "Altantica: Erlebnis Erde: Tierparadiese unserer Erde: Savannen" (2008)). Standvögel sind hingegen die indischen Steppenadler (Varnhorn: "Altantica: Erlebnis Erde: Tierparadiese unserer Erde: Savannen" (2008)).

Die Steppenadler kommen „Mitte Februar bis Ende April“ (Gensböl, Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder im März (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011)) oder „ab Mitte März“ (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) zurück.

Der europäische Bestand wird mit 15.000 bis 25.000 Brutpaaren (im russischen Verbreitungsgebiet: Gensböl, Thiede: „Greifvögel“ (2005)), mit 1.400 Paaren (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)), mit 1.400 Brutpaaren (in Südrussland und Westkasachstan: Nill, Pröhl, Bezzel: „Adler“ (2013)), mit „800 bis 1.200“ Brutpaaren „oder 1.600 bis 2.400“ geschlechtsreifen Vögeln (FALKE 11/2015) angegeben.

Der Bestand der Steppenadler „ist in den vergangenen knapp fünfzig Jahren geradezu ins Bodenlose“ mit einem „Populationsverlust von 80 Prozent oder mehr“ abgestürzt (FALKE 11/2015). Als Ursachen für den Bestandseinbruch werden der „Umbau der Landwirtschaft“ „mit einer damit einhergehenden Reduktion der Zieselbestände als Hauptnahrungsquelle“, die Kollisionen an Stromleitungen und laut neueren Untersuchungen auch „die Verwendung des schmerz- und entzündungshemmenden Wirkstoffs Diclofenac in der Tiermast“ (FALKE 11/2015) angegeben.

Das Gefieder ist allgemein „einfarbig dunkelbraun“ (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder dunkelbraun („Lebendige Wildnis, Tiere der Taiga“ (1993)) oder dunkel graubraun und in vielen Fällen „einfarbig dunkel (schwärzlich)“ (Gensbol und Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder mittel- bis dunkelbraun (Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002)) oder „dunkel- bis mittelbraun“ (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986); Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011)) oder „einheitlich braun“ (Gooders: „Vögel Europas“ (1999)) oder fast einfarbig braun (Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969)) oder dunkel (Nill, Pröhl, Bezzel: „Adler“ (2013)).

Der Nacken ist allgemein „oft etwas heller braun“ (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011)) oder ist durch einen rostgelben Nackenfleck (Beaman/Madge: „Handbuch der Vogelbestimmung, Europa und Westpaläarktis“ (1998/2007)) oder durch einen „rotbraunen Nackenfleck“ (Gensbol und Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder „zumeist mit goldbraunem Nackenfleck“ (Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002)) gekennzeichnet.

Die Unterart Aquila nipalensis nipalensis wird mit „braun bis dunkelbraun“, gelben Nackenfleck, braunen Augen (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder mit „noch dunkler als orientalis“ (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) angegeben.

Die Grösse wird mit 59 bis 66cm (Gensbol und Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder 60 bis 81cm (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder 62 bis 74cm (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011); Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002)) oder 66 bis 86cm (Gooders: „Vögel Europas“ (1999)) oder 66 bis 79cm (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); „Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1); Nill, Pröhl, Bezzel: „Adler“ (2013)) oder 75cm (Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969)) oder 80cm (Varnhorn: "Altantica: Erlebnis Erde: Tierparadiese unserer Erde: Savannen" (2008)) oder 66 bis 81cm bei der Unterart Aquila nipalensis orientalis (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) angegeben.

Zur Nahrung zählen kleine Säugetiere (Ziesel), Vögel (junge Bodenvögel), Eidechsen, Insekten (Heuschrecken) und Aas. Die Steppenadler fressen als Hauptnahrung Ziesel (Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965)) oder während der Aufzucht der Jungvögel „ausschliesslich“ Ziesel (Gensböl, Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder „fast ausschliesslich“ Ziesel (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)). Steppenadler erkennen ein Kaninchen auf 1.000m und ein Insekt auf 100m (Varnhorn: "Altantica: Erlebnis Erde: Tierparadiese unserer Erde: Savannen" (2008)). Das Sehvermögen des Steppenadlers ist im Vergleich zum Menschen „bis zu achtmal stärker“ (Varnhorn: "Altantica: Erlebnis Erde: Tierparadiese unserer Erde: Savannen" (2008)).

Die Balzflüge werden als eindrucksvoll „mit Aufsteilen, Herabstürzen und Wiederaufsteilen“ (Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) beschrieben.

Steppenadler sind „Bodenbrüter“ („Lebendige Wildnis, Tiere der Taiga“ (1993)) oder das Nest befindet sich auf Bäumen (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011)) oder „meist auf dem Boden“ (Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969) oder auf dem Boden (Schöber/Harland: „1000 Tierbabys“)) oder auf einem Erdhügel (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011)) oder auf Bodenerhöhungen, Sträuchern, Strohhaufen (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder auf Bodenerhöhungen, Sträuchern, Strohhaufen, „auf einer Felsnase am Hang“ (Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder „auf einer Erhöhung im Gelände“ (Gensböl, Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder auf einem Hügel, Heuhaufen, auf einem Busch oder in einer Ruine (Gooders: „Vögel Europas“ (1999)) oder „auf dem Erdboden, Bäumen“ und „in Felswänden“ (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) oder auf Boden, selten auf Büschen und Bäumen („Parkguide“ des Vogelparks Walsrode, 36. Auflage).

Das Nest hat einen Durchmesser von 70 bis 120cm und befindet sich in einer Höhe von 1 bis 2m. Das Nest bauen beide Altvögel (Gensböl, Thiede: „Greifvögel“ (2005)). Das Nest wird jährlich ausgebaut (Schöber/Harland: „1000 Tierbabys“). Dieses wird mit Stroh, Gras und Fell ausgepolstert.

Das Weibchen legt 1 bis 3 Eier (Gensböl, Thiede: „Greifvögel“ (2005); Varnhorn: "Altantica: Erlebnis Erde: Tierparadiese unserer Erde: Savannen" (2008); Adlerwarte Berlebeck: Zooschild) oder 1 bis 3 weisse, „schwach braun und grau“ gefleckte Eier (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder 2 „weisse, schwach gefleckte Eier“ („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)) oder 1 bis 3 „leicht gefleckte, weisse Eier“ (Gooders: „Vögel Europas“ (1999)) oder 1 bis 2 Eier (Greifvogelstation Hellenthal: Zooschild) oder meist 2, oder 1 oder 3 Eier (Dr. Makatsch: „Die Eier der Vögel Europas“ (Band 1), 1974) oder 2 bis 3 Eier (Nill, Pröhl, Bezzel: „Adler“ (2013)) oder „meist 2 oder 3“ weisse, „schwach braun und grau“ gefleckte Eier (Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder 2 Eier (Schöber/Harland: „1000 Tierbabys“) oder 2 Eier (Unterart Aquila nipalensis orientalis: Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983)) oder „2 weisse, leicht braun gefleckt braun gefleckte Eier“ (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)).

Als Zeitraum wird „Mitte April bis Anfang Mai“ (Gensböl, Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder „April oder Mai“ (Varnhorn: "Altantica: Erlebnis Erde: Tierparadiese unserer Erde: Savannen" (2008)) oder „April/Mai“ („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)) oder „ab Mitte April“ (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder „ab Mitte April“ „in der Kaspi-Senke“ (Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) angegeben.

Das Weibchen brütet die Eier „allein“ (Gensböl, Thiede: „Greifvögel“ (2005); Schöber/Harland: „1000 Tierbabys“; Varnhorn: "Altantica: Erlebnis Erde: Tierparadiese unserer Erde: Savannen" (2008)) in 40 Tagen (Schöber/Harland: „1000 Tierbabys“) oder in 40 bis 43 Tagen (Greifvogelstation Hellenthal: Zooschild) oder in ca. 45 Tagen (Gensböl, Thiede: „Greifvögel“ (2005); Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006); Gooders: „Vögel Europas“ (1999); Dr. Makatsch: „Die Eier der Vögel Europas“ (Band 1), 1974; Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983); Nill, Pröhl, Bezzel: „Adler“ (2013)) oder in bis zu 7 Wochen (Varnhorn: "Altantica: Erlebnis Erde: Tierparadiese unserer Erde: Savannen" (2008)) oder in 43 bis 45 Tagen (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) aus. Das Männchen beschafft währenddessen die Beute (Schöber/Harland: „1000 Tierbabys“).

Es beschaffen beide Altvögel die Beute für den Nachwuchs (Varnhorn: "Altantica: Erlebnis Erde: Tierparadiese unserer Erde: Savannen" (2008)).

Flügge werden die Jungvögel nach der Nestlingszeit mit 55 bis 60 Tagen (Unterart Aquila nipalensis orientalis: Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983)) oder mit 6 bis 8 Wochen (Varnhorn: "Altantica: Erlebnis Erde: Tierparadiese unserer Erde: Savannen" (2008)) oder mit ca. 60 Tagen (Gensböl, Thiede: „Greifvögel“ (2005); Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006); Gooders: „Vögel Europas“ (1999); Nill, Pröhl, Bezzel: „Adler“ (2013); Adlerwarte Berlebeck: Zooschild) oder mit 60 bis 80 Tagen (Greifvogelstation Hellenthal: Zooschild) oder „ca. 85“ Tage(n) (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) oder mit ca. 3 Monaten (Schöber/Harland: „1000 Tierbabys“).

Geschlechtsreif sind die Jungvögel in etwa 4 Jahren (Nill, Pröhl, Bezzel: „Adler“ (2013)).

Die Jungvögel haben das Altgefieder mit 5 bis 6 Jahren (Gensböl, Thiede: „Greifvögel“ (2005)).

Ein Höchstalter von 40 Jahren in Gefangenschaft (Varnhorn: "Altantica: Erlebnis Erde: Tierparadiese unserer Erde: Savannen" (2008)) oder 41 Jahren in Gefangenschaft (Gensböl, Thiede: „Greifvögel“ (2005); Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Nill, Pröhl, Bezzel: „Adler“ (2013)) konnte festgestellt werden.

Die nachfolgenden Fotos wurden im Tierpark Chemnitz aufgenommen.                                .

Die nachfolgenden Fotos wurden im Wildpark & Greifvogelzoo Potzberg aufgenommen.                     .

Die nachfolgenden Fotos wurden in der Falknerei Lindl (in Oberfrauenau (bei Zwiesel)) aufgenommen.               .

Die nachfolgenden Fotos wurden im Tierpark Berlin Friedrichsfelde aufgenommen.                                    .

Die nachfolgenden Fotos wurden im Vogelpark Steinen aufgenommen.                                     .

greifadlerA99NEU1SteppenadlerSteinen greifadlerA99NEU2SteppenadlerSteinen

Die nachfolgende Fotos wurden im Wildparadies Tripsdrill gemacht.

Die nachfolgenden Fotos wurden in der Falknerei Adlerhorst (links), im Greifvogelzoo Bayerischer Jagdfalkenhof Schloss Schillingsfürst (mitte) gemacht.

Die nachfolgenden Fotos wurden im Fürstlichen Falkenhof Schloss Schillingsfürst gemacht.                             .

Die nachfolgenden Fotos wurden in der Falknerei Lawitschka im Erlebnis-Wildpark “Alte Fasanerie” in Klein-Auhein (bei Hanau) gemacht.

greifadlerC05SteppenadlerKleinAuheim

Die nachfolgenden Fotos wurden in der Falknerei Rabenstein (Fläming: links), im Wildpark Mautern (mitte) und dem Zoo Schmiding / Wels (rechts) aufgenommen.

Die nachfolgenden Fotos wurden in der Adlerwarte Berlebeck (links), im Zoo Neunkirchen (mitte) und im Vogelpark Marlow (rechts) aufgenommen.

Die nachfolgenden Fotos wurden in der Falknerei Burg Hohenaschau (links, mitte) und in der Falknerei Wörlitzer Park (rechts) aufgenommen.

Die Fotos unterhalb dieser Zeilen wurden im Greifvogelpark / Falknerei Konzenberg gemacht.

Die Fotos unterhalb dieser Zeilen wurden im Tierpark Suhl aufgenommen.

Die Fotos unterhalb dieser Zeilen wurden in der Stauferfalknerei Kloster Lorch aufgenommen.

Die Fotos unterhalb dieser Zeilen wurden im Tierpark Hofgeismar-Sababurg aufgenommen.

Die Fotos einer Beobachtungsstudie unterhalb dieser Zeilen wurden im Wildpark Hundshaupten in der Falknerei Kolitsch aufgenommen.
... beim beobachten

... den Kopf streckend zum besseren fixieren

... den Kopf drehend zum besseren fixieren

... am Kopf kratzend

... den Kopf drehend und gähnend

... startend

... fliegend

... laufend

... die Oberseite

... mantelnd (die Beute mit den Flügeln verdeckend und fressend)

Die Fotos unterhalb dieser Zeilen wurden im Wildpark Hundshaupten (Präsentation des Greifvogelaufangstation Mittelfranken e.V.) aufgenommen.   

Die nachfolgenden Fotos (ca. 3 Monate alter Jungvogel) wurden im Jagdfalkenhof Schaaf im Wildgehege Moritzburg aufgenommen.

Die nachfolgenden Fotos wurden im Falkenhof Ravenberge (links), auf der Vogelausstellung ORNIKA in Bad Schönborn (mitte) gemacht.

Die nachfolgenden Fotos wurden in der Greifvogelwarte Feldatal gemacht.

Die nachfolgenden Fotos unterhalb dieser Zeilen wurden in der Falknerei Herrmann (Plauen) aufgenommen.

Die nachfolgenden Fotos wurden im Harzfalkenhof Bad Sachsa gemacht.                                  .

Die nachfolgenden Fotos wurden in der Falknerei im Wisentgehege Springe aufgenommen.                             .

Die nachfolgenden Fotos wurden im Falkenhof Schütz (Kranichfeld) aufgenommen.                              .

Die nachfolgenden Fotos wurden im Bayerischen Jagdfalkenhof Schloss Tambach aufgenommen.               .

Die nachfolgenden Fotos wurden im Vogelpark Karlsdorf-Neuthard gemacht.                                  .

Die Fotos unterhalb dieser Zeilen wurden in der Garuda-Falknerei aufgenommen.                                 .

Die Fotos unterhalb dieser Zeilen wurden in der Falknerei Burg Greifenstein (Sandra Jung & Benedikt Nyssen GbR) aufgenommen. .

greifadlerG40SteppenadlerGreifensteinBadBlankenburg1

Die nachfolgenden Fotos wurden in der Falknerei Schreyer vor der Burg Cardolzburg aufgenommen.                  .

Die nachfolgenden Fotos wurden im Greifvogel- und Eulenpark Triberg gemacht.                                    .

05. Unterart: ?-Steppenadler
lat. Aquila nipalensis orientalis

Die Unterart Aquila nipalensis orientalis ist eine Unterart des Steppenadlers (siehe dort) und lebt in den offenen Landschaften und den Steppen.

Als Verbreitungsgebiet findet man für die Unterart Aquila nipalensis orientalis Osteuropa, Zentralasien, bis nach Südsibirien und zur Kirgisensteppe (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder Europa und Westasien (Gensböl, Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder Osteuropa bis Südsibirien, Kirgisensteppe (Wildpark Schwarze Berge: Zooschild) oder Südosteuropa, bis Ostkasachstan (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder Osteuropa bis Zentral-Kasachstan (Vogelwarte Band 45: Heft 2: Mai 2007).

Als Überwinterungsgebiet der Unterart Aquila nipalensis orientalis wird Afrika (Wildpark Schwarze Berge: Zooschild) oder Afrika bis Transvaal (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder in Ostafrika, Nahost, Südwestasien (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder im „im östlichen Afrika“ für die „westlichen Populationen“ („Lebendige Wildnis, Tiere der Taiga“ (1993)) oder im östlichen Afrika für die „westliche Rasse“ (Gensböl, Thiede: „Greifvögel“ (2005)) angegeben.

Die Unterart Aquila nipalensis orientalis wird mit „generell dunkleres und einfarbigeres Adultgefieder“ (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder mit einfarbig dunkelbraun (Unterart Aquila nipalensis orientalis: Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983)) oder mit „kleiner“ und mit kleinem oder fehlendem Nackenfleck (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) beschrieben.

Man findet andererseits in diesem Zusammenhang, dass Clark (2005) „auf der Basis von über 300 untersuchten Bälgen“ aufzeigt, „dass in diesem grossen Areal die Unterschiede zwischen westlichen und östlichen Populationen lediglich auf geringfügigen klinalen Abänderungen beruhen; die östlichen Vögel sind etwas grösser als die westlichen“ und dass empfohlen wird, „beim Steppenadler keine Subspezies anzuerkennen und ihn als monotypisch zu betrachten“ (Vogelwarte Band 45: Heft 2: Mai 2007).

Zur Nahrung zählen hauptsächlich Nagetiere (Wildpark Schwarze Berge: Zooschild), auch kleine Säugetieren, Eidechsen, Schlangen (Wildpark Schwarze Berge: Zooschild).

Das Weibchen legt meist 2, gelegentlich aber auch nur 1 oder 3 Eier (Dr. Makatsch: „Die Eier der Vögel Europas“ (Band 1), 1974) oder 2 Eier (Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983)) oder 1 bis 3 Eier (Wildpark Schwarze Berge: Zooschild)

Das Weibchen brütet die Eier in etwa 45 Tagen (Dr. Makatsch: „Die Eier der Vögel Europas“ (Band 1), 1974) aus.

Die nachfolgenden Fotos wurden im Sächsischen Adler- und Jagdfalkenhof Schloss Augustusburg (zur Burg Wolkenstein umgezogen) aufgenommen.

rechts: Gewölle

 

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Die nachfolgenden Fotos wurden in der Eventfalknerei im Wildpark Schwarze Berge aufgenommen.

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