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Block 3: Ein Blick in die Artenvielfalt der Greifvögel und Eulen in Bild und Text
Familie 1: Habichtartige, lat. Accipitridae
Unterfamilie Milane, lat. Milvinae

Gattungen: Harpagus, Ictinia (Schwerbeweihe), Rostrhamus, Milvus, Helicolestes, Lophoictinia, Hamirostra, Haliastur

01. Schneckenweih oder Schneckenmilan, lat. Rostrhamus sociabilis
02. Unterart: Everglades-Schneckenweih, lat. Rostrhamus sociabilis plumbeus
03. Grauschwebeweih oder Südschwebeweih oder Schwebeweih, lat. Ictinia plumbea
04. Mississippiweih oder Mississippi-Schwebeweih oder Schwebeweih, lat. Ictinia mississippiensis
05. Doppelzahnweih oder Zwischenweih oder Zahnweih, lat. Harpagus bidentatus
06. Keilschwanzweih oder Pfeifmilan oder Pfeifweih, lat. Haliastur sphenurus
07. Brahminenweih oder Brahminenmilan, lat. Haliastur indus
08. Schwarzbrustmilan oder Bussardmilan oder Haubenmilan oder Australischer Schwarzhalsmilan, lat. Hamirostra melanosternon (früher Hamirostra melanosterna)
09. Schopfmilan (oder auch Schwebeweih), lat. Lophoictinia isura

Um Wiederholungen bei den einzelnen Abschnitten meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen zu vermeiden, verweise ich auf das Literaturverzeichnis, das sich auf der Seite “Greifvögel / Eulen 1” befindet. Hiermit untersage ich (Jens Wolf, www kaiseradler.de) jede weitere Verbreitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner Fotos in welcher und / oder durch welche Art und / oder Weise auch immer. Genauso untersage ich hiermit jede weitere Verarbeitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen oder Teilen daraus. Das Inhaltsverzeichnis befindet sich auf der Seite “Greifvögel / Eulen A”. Es sei darauf hingewiesen, dass die Möglichkeit besteht, dass im Lauf der Zeit aufgrund von Veränderungen im Bestand der in den Falknereien und/oder (zoologischen) Einrichtungen gehaltenen Arten, die fotografierten Arten nicht mehr gezeigt werden oder nun andere Arten zu sehen sind.

01. Schneckenweih oder Schneckenmilan
lat. Rostrhamus sociabilis

Die Schneckenweihen sind in den Feuchtgebieten mit offenen Süssgewässern oder Süsswasser-Sümpfen, überschwemmten Wiesen, Reisfelder bis zu 1000m Höhe verbreitet.

Als Verbreitungsgebiet findet man allgemein „Florida, Karibik, Mexiko, Mittel- und Südamerika“ (Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“) oder Florida, Kuba, bis Mexiko, bis Argentinien (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder Florida bis Mittelargentinien (Burton: „Das Leben der Vögel“ (1985)) oder „Florida bis Argentinien“ (VÖGEL 03/2016) oder die Everglades-Sümpfe, Westindischen Inseln, Südamerika ("Zum Fliegen geboren; Das Weltreich der Vögel", 1988) oder Florida, Kuba, Mexiko bis Argentinien und Uruguay („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) oder Südflorida, Kuba, Ostmexiko bis Argentinien und Uruguay (Dr. Felix: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Amerikas“ (1981)) oder der Südosten der USA, Mittelamerika und das nordöstliche Südamerika („Die Enzyklopädie der Tiere“ (2006)) oder Mittelamerika und nördliches Südamerika (Schodde: „Die Enzyklopädie der Vögel“ (2005)) oder Kuba, Südflorida, Ostmexiko bis Peru (Winter: „aussereuropäische Vögel“ (1973)) oder „in Mittelamerika und dem grössten Teil Südamerikas“ (von Treuenfels: „Tierwelten, von der Vielfalt ihrer Arten und ihrer Lebensräume, (2001)) oder Florida, Mexiko, Karibik bis „zur Pampa in Argentinien“ („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007)).

Betrachtet man die 4 Unterarten bezüglich der Verbreitungsgebiete findet man zum Everglades-Schneckenweih, lat. Rostrhamus sociabilis plumbeus die Eerglades-Sümpfe in den USA in Florida (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) bzw in Florida (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“), zur Unterart Rostrhamus sociabilis sociabilis „Nikaragua bis Uruguay und“ Nordargentinien (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) bzw. Honduras bis Zentralargentinien (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“), zur Unterart Rostrhamus sociabilis levis die Inseln de Pinos und Kuba (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) bzw. die Insel der Jugend und Kuba (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) und zur Unterart Rostrhamus sociabilis major Ostmexiko und Nordguatemala (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) bzw. Ostmexiko, Guatemala und Belize (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Schneckenweihen versammeln „sich mitunter in grosser Zahl“ („Die Enzyklopädie der Tiere“ (2006)) oder „in grossen Schwärmen“ (Schodde: „Die Enzyklopädie der Vögel“ (2005)) oder „bis zu 200“ Individuen (Dr. Felix: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Amerikas“ (1981))

Das Gefieder des Männchens ist schieferschwarz („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995); Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ (2006); Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) oder dunkelgrau (von Treuenfels: „Tierwelten, von der Vielfalt ihrer Arten und ihrer Lebensräume, (2001)) oder grösstenteils dunkelgrau (Wheeler, Clark: „A Photographic Guide to North American Raptors“, 1995) oder grauschwarz (Dunn, Alderfer: „Field Guide to the Birds of North America“, 2011). Das Gesichtshaut ist rot (Schodde: „Die Enzyklopädie der Vögel“ (2005); „Die Enzyklopädie der Tiere“ (2006)) bzw. die Zügel sind rot (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“). Die Schwanzwurzel ist weiss („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) oder die Schwanzbasis ist weiss (Wheeler, Clark: „A Photographic Guide to North American Raptors“, 1995; Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ (2006)) bzw. die Schwanzbasis und die Schwanzspitze sind weiss (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Das Gefieder des Weibchens ist braun und die Unterseite ist „kräftig längsgefleckt“ („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) oder braungefleckt und auf der Unterseite hellgestreift (von Treuenfels: „Tierwelten, von der Vielfalt ihrer Arten und ihrer Lebensräume, (2001)) oder dunkelbraun (Dunn, Alderfer: „Field Guide to the Birds of North America“, 2011) oder grösstenteils dunkelbraun, wobei die Federn auf der Oberseite gelbbraun gesäumt sind und die fahlgraue Unterseite dunkel längsgestreift ist (Wheeler, Clark: „A Photographic Guide to North American Raptors“, 1995) oder dunkelbraun, wobei die Federn der Oberseite gelbbraun gesäumt sind und die Unterseite beige gefleckt ist (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“). Das Kinn, die Flächen über und unter dem Auge und die Schwanzbasis sind weiss (Wheeler, Clark: „A Photographic Guide to North American Raptors“, 1995).

Die Füsse sind rot (Schodde: „Die Enzyklopädie der Vögel“ (2005); „Die Enzyklopädie der Tiere“ (2006)) bzw. leuchten rot (von Treuenfels: „Tierwelten, von der Vielfalt ihrer Arten und ihrer Lebensräume, (2001)) bzw. „dunkel orange“ beim Männchen und „gelborange“ beim Weibchen (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Die Grösse beträgt 35cm (Winter: „aussereuropäische Vögel“ (1973)) oder 38cm (Dr. Felix: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Amerikas“ (1981); Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“) oder 35 bis 42cm (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder 43cm (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“; Schodde: „Die Enzyklopädie der Vögel“ (2005); „Die Enzyklopädie der Tiere“ (2006); Dunn, Alderfer: „Field Guide to the Birds of North America“, 2011) oder 40 bia 44cm (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ (2006)) oder 40 bis 45cm („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995); „Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007); Dierschke: „1000 Vögel“) oder 46cm (Rheinwald: „Atlas der Vogelwelt“ (1994)) oder 41 bis 47cm (Wheeler, Clark: „A Photographic Guide to North American Raptors“, 1995) oder 39 bis 48cm (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Zur Nahrung zählen „vor allem Wasserschnecken der Gattung Pomacea(Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder „ausschliesslich von Wasserschnecken der Gattungen Pomacea“ (Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“) oder „fast ausschliesslich die grossen, farbenprächtigen” Pomacea-Schnecken (Rheinwald: „Atlas der Vogelwelt“ (1994)) oder „Blasenschnecken aus der Gattung Ampullaria“ („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) oder „nur Süsswasserschnecken“ (Schodde: „Die Enzyklopädie der Vögel“ (2005)) oder Süsswasserdeckelschnecken (Burton: „Das Leben der Vögel“ (1985)) oder nur „wasserlebende Schnecken aus dem Süsswasser der Tieflandsümpfe“ („Die Enzyklopädie der Tiere“ (2006)) oder im Süsswasser lebende Apfelschnecken (von Treuenfels: „Tierwelten, von der Vielfalt ihrer Arten und ihrer Lebensräume, (2001)) oder Apfelschnecken, die „mit den Füssen aus dem flachen Wasser“ gegriffen werden (Dierschke: „1000 Vögel“). Die Schnecke wird mit den Fängen festgehalten und das Fleisch wird mit dem langen schlanken Schnabel herausgezogen (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) genaugenommen wird mit dem Schnabel der Retraktormuskel der Schnecke durchtrennt, um das Schneckenfleisch herauszuziehen (Schodde: „Die Enzyklopädie der Vögel“ (2005)) oder es wird auf einen Ast geflogen und gewartet bis der „Vorderleib aus der Schale ragt; dann durchbohrt“ der Schneckenweih die Schnecke mit dem Schnabel und „wenn die Muskulatur der Schnecke dann erschlafft, wird die Verbindung mit der Schale durch heftiges Schütteln gelöst“ („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) oder der Schneckenweih setzt sich mit der erbeuteten Schnecke auf einen Pfahl und wartet bis die Schnecke herauskriecht, um dann die Schnecke mit dem Schnabel aufzuspiessen und um dann das Gehäuse „mit einem Ruck des Kopfes“ fortzuschleudern (Burton: „Das Leben der Vögel“ (1985)) oder der Schneckenweih hält die Schnecke mit einem Bein fest und wartet bis sie aus dem Haus kommt, um ihr dann mit dem scharfen Schnabel einen Schlag zu versetzen, um das Nervensystem zu lähmen, so dass sie aus dem Haus geschüttelt werden kann (Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“) oder entweder wird solange gewartet „bis die Schnecke ihren Kopf von selbst heraussteckt“, um die Schnecke mit dem Schnabel zu durchbohren oder es wird mit der Schnabelspitze „unter den verschliessbaren Deckel des Gehäuseeingangs“ gefahren, um den Muskel- und Nervenstrang zu durchtrennen, der die Schnecke mit dem Haus verbindet, um dann die Schnecke herausziehen zu können (von Treuenfels: „Tierwelten, von der Vielfalt ihrer Arten und ihrer Lebensräume, (2001)).

200 Schnecken werden täglich von eine Schneckenweihe gefressen (Dr. Felix: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Amerikas“ (1981)). Zur Nahrung zählen ebenso Krebse („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007)) und Fische (Winter: „aussereuropäische Vögel“ (1973)).

Bei den Balzflügen führen die Schneckenweihen „allerlei akrobatische Wendungen“ durch (Dr. Felix: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Amerikas“ (1981)).

Die Schneckenweihen brüten mitunter „im hohen Gras häufig kolonieweise“ (von Treuenfels: „Tierwelten, von der Vielfalt ihrer Arten und ihrer Lebensräume, (2001)) oder in Brut-Kolonien von bis zu 90 Paaren (Dierschke: „1000 Vögel“). Die Nester befinden sich „zwischen den Wasserpflanzen“ (Schodde: „Die Enzyklopädie der Vögel“ (2005); „Die Enzyklopädie der Tiere“ (2006)) bzw. in 1 bis 5m Höhe in einem Busch, der aus dem Wasser ragt (Dr. Felix: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Amerikas“ (1981)). Der Durchmesser des Nestes beträgt ca. 30cm (Dr. Felix: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Amerikas“ (1981)). Das Weibchen legt 2-3 Eier (Schodde: „Die Enzyklopädie der Vögel“ (2005); „Die Enzyklopädie der Tiere“ (2006)) oder 2 bis 4 Eier (von Treuenfels: „Tierwelten, von der Vielfalt ihrer Arten und ihrer Lebensräume, (2001)) oder 3-4 Eier (Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“) oder 2-5 weissliche mit braunen Tupfern versehene Eier (Dr. Felix: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Amerikas“ (1981)). Beide Altvögel brüten die Eier aus (Dr. Felix: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Amerikas“ (1981); Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“) in 26 Tagen (Dr. Felix: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Amerikas“ (1981) aus. Flügge werden die Jungvögel bereits nach einem Monat (Dr. Felix: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Amerikas“ (1981)). 

Mit freundlicher Genehmigung von Jürgen Sohns, www.sohns-wildlife.de, wurde dieses Foto verwendet.

02. Everglades-Schneckenweih
lat. Rostrhamus sociabilis plumbeus

Der Everglades-Schneckenweih ist eine Unterart des Schneckenweihs oder Schneckenmilans, lat. Rostrhamus sociabilis (siehe dort). Diese Unterart wurde 1874 vom Wissenschaftler Ridgway zuerst beschrieben.

Als Verbreitungsgebiet werden die Everglades-Sümpfe in den USA in Florida (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) bzw. Florida (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) angegeben. Die Everglades-Schneckenweihen stehen in Florida unter Schutz, da diese kurz vor der Ausrottung aufgrund der Trockenlegung der Sumpfanlagen standen.

Der Bestand sank „zeitweilig auf vier Vögel(Rheinwald: „Atlas der Vogelwelt“ (1994)) und wird mit „selten, fast ausgerottet“ beschrieben (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)). Einen Bestand von „etwa 500“ Exemplaren findet man im Buch „Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007).

Als Nahrung zählen hauptsächlich Apfelschnecken („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007)) bzw. „fast ausschliesslich die grossen, farbenprächtigen” Pomacea-Schnecken (Rheinwald: „Atlas der Vogelwelt“ (1994)).

Mit freundlicher Genehmigung konnte das Fotos eines Everglades-Schneckenweihs von Bernhard Walker (www.bwalker.de ) verwendet werden. Das Foto wurde südlich von Clewiston, in Florida aufgenommen.

03. Grauschwebeweih oder Südschwebeweih oder Schwebeweih
lat. Ictinia plumbea

Die Grauschwebeweihen leben in den Bergwäldern, Mangroven, Auwäldern, Waldrändern, Galleriewäldern, offenem baumbestandenen Gelände, an den Küsten und in Höhen bis 2600m Höhe. Die Grauschwebeweihen sind gesellig. Es wird eine geschätzte „Mindestpopulation“ von 274.000 Individuen („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)) angegeben.

Als Verbreitungsgebiet wird „Zentralmexiko bis Nordargentinien und Paraguay(Dr. Felix: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Amerikas“ (1981)) bzw. „Mexiko bis Nordargentinien“ (Gosler: „Die Vögel der Welt“) bzw. Mittel- und Südamerika (Everett: „Raubvögel der Welt“ (1978)) bzw. von Nordostmexiko bis Westecuador bis Paraguay und Nordargentinien („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)) bzw. von Südmexiko, Panama, „Guayana, Venezuela, Kolumbien, Ecuador, Peru“, „Bolivien, Paraguay, Brasilien“ und Nordargentinien (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) bzw. Zentralmexiko bis Nordargentinien (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) angegeben.

In Südmexiko bis Panama leben die Grauschwebeweihen nur im Sommer (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)). Als Zugvögel ziehen die Grauschwebeweihen im Herbst „von Mexiko und Zentralamerika in die Tropen Südamerikas“ (Dr. Felix: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Amerikas“ (1981)) bzw. nach Südamerika (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“). Andererseits ziehen auch die Grauschwebeweihen aus den „kälteren Zonen Argentiniens“ in den Norden (Dr. Felix: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Amerikas“ (1981)).

Das Gefieder ist im Allgemeinen „fast vollständig dunkelgrau mit rostfarbenem Feld an der Basis der Handschwingen“ (Gosler: „Die Vögel der Welt“).

Der Kopf ist hellblaugrau („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) oder grau (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ (2006)) oder „blass aschgrau“, die „Kopfseiten mittelgrau“, der Bereich um das Auge ist jeweils „schwärzlich“ und ein unauffälliger Zahn befindet sich „auf jeder Seite des Oberkiefers“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)) oder der Kopf ist grau, der Scheitel und die Kehle sind heller gefiedert (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“). Das Gefieder ist um die roten Augen schwärzlich (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“). Der Schnabel ist schwarz („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)). Die Grauschwebeweihen haben „nur einen Zahn am Oberschnabel“ („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)).

Die Oberseite ist blaugrau („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) oder schwärzlichgrau, wobei die Handschwingen rotbraun sind (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ (2006)) oder ist auf dem oberen Rücken blass aschgrau und das Rückengefieder ist „schwärzlich schieferfarben, leicht glänzend“, die Flügel sind „schwärzlich schieferfarben, leicht glänzend“ und die Handschwingen sind „sehr ausgedehnt rötlich braun“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)) oder die Oberseite ist „dunkel schiefergrau“, die Handschwingen sind rot (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Die Unterseite ist hellblaugrau („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) oder grau (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ (2006); Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) oder mittelgrau („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))

Der Schwanz ist „schwärzlich schieferfarben, leicht glänzend“ und mit weissen Flecken, die 2 Bänder ergeben, versehen („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)) bzw. der Schwanz ist doppelt gebändert („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)).

Die Grösse beträgt rund 32cm (Dr. Felix: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Amerikas“ (1981)) oder etwa 35cm („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) oder 36cm (Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder 36 bis 38cm („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993); Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder 34 bis 37cm (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ (2006)) oder 29 bis 38cm (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Die Nahrung „besteht vorwiegend aus Insekten“, die im Flug mit den Fängen ergriffen wird (Dr. Felix: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Amerikas“ (1981)). Zur Nahrung zählen andererseits auch Frösche, Termiten, Zikaden (Insekten) und Leguane.

Das Nest wird entweder in Wäldern in ca. 30m Höhe (Dr. Felix: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Amerikas“ (1981)) oder in 10 bis 12m Höhe „über dem Wasserspiegel, in den Aussenästen der Mangroven“ (Dr. Felix: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Amerikas“ (1981)) angelegt. Das Weibchen legt 2 bis 3 „braungetupfte weissliche Eier“ in das Nest. Beide Altvögel brüten die Eier gemeinsam in 30 Tagen (Dr. Felix: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Amerikas“ (1981)) aus. Flügge sind die Jungvögel in ca. 36 Tagen (Dr. Felix: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Amerikas“ (1981)).

Dieses Foto wurde im Naturkundemuseum Bamberg gemacht.

04. Mississippiweih oder Mississippi-Schwebeweih oder Schwebeweih
lat. Ictinia mississippiensis

Die Mississippiweihen leben in den Waldgebieten, Waldränder, Schutzwaldstreifen, Auwäldern, Parklandschaften, offenen Landschaften in Höhen bis zu 1200m Höhe. Es wird eine geschätzte „Mindestpopulation“ von 274.000 Individuen („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)) angegeben.

Als Verbreitungsgebiet werden die „mittleren Südstaaten der USA(„Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) bzw. das südliche „Drittel der USA, von Arizona bis Florida(„Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)) bzw. wird der Süden der USA (Everett: „Raubvögel der Welt“ (1978); „Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007)) bzw. im Zentrum und im Süden der USA (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) bzw. die USA (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) angegeben.

Als Überwinterungsgebiet wird „Südamerika, südlich“ bis Nordargentinien und Paraguay („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)) bzw. „Paraguay und Nordargentinien“ („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007)) bzw. „Florida, Mexiko, Guatemala, Costa Rica (selten), Paraguay, Argentinien(Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) bzw. Südamerika (Dunn, Alderfer: „Field Guide to the Birds of North America“, 2011) bzw. Zentral-Südamerika (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) angegeben.

Beim Männchen sind der Kopf und der Nacken blass aschgrau und die Kehle ist blassgrau („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)) oder der Kopf ist blassgrau (Dunn, Alderfer: „Field Guide to the Birds of North America“, 2011) oder der Kopf ist weisslich (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) oder der Kopf ist hellgrau, „beim Männchen ist er heller als beim Weibchen“ („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007)). Der Bereich um das rote Auge ist schwarz (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) bzw. der Bereich um die tiefrote Iris ist schwarz („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)). Ein unauffälliger Zahn befindet sich an den „beiden Kanten des Oberkiefers(„Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)). Der Schnabel ist schwarz („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))

Beim Männchen ist die Oberseite dunkelgrau (Dunn, Alderfer: „Field Guide to the Birds of North America“, 2011) oder dunkel schieferfarben aschgrau und „zum Flügel hin schwärzlich“, die Armschwingen sind blass aschgrau, die Handschwingen sind „schieferfarben schwärzlich („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)) oder die Oberseite ist dunkelgrau und die Flügelspitzen sind schwarz („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007)) oder das Gefieder ist schiefergrau, die Armschwingen sind silbrig, die Handschwingen sind etwas rostbraun (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Beim Männchen ist der Schwanz „schieferfarben schwärzlich(„Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)) oder schwarz (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Beim Männchen ist die Unterseite schiefergrau („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)) oder hellgrau („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007)) oder hellschiefergrau (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) oder heller als die Oberseite (Dunn, Alderfer: „Field Guide to the Birds of North America“, 2011). Die Beine sind lachsfarben orangerot („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)) oder orange (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Beim Weibchen ist der Kopf grau und die Armschwingen sind grau mit weissen Spitzen (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Die Grösse beträgt 34 bis 36cm („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993); Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder 35 bis 38cm („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007)) oder 31 bis 37cm (Wheeler, Clark: „A Photographic Guide to North American Raptors“, 1995; Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) oder 37cm (Dunn, Alderfer: „Field Guide to the Birds of North America“, 2011) oder 35 bis 38cm (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ (2006)).

Zur Nahrung zählen Mäuse, Vogel, Insekte und Reptilien.

Die Mississippiweihen brüten in „lockeren Kolonien(„Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007)). Das Nest befindet sich in einem mittelgrossen bis hohen Baum in Parks oder in Plantagenbäumen. Das Weibchen legt 1 bis 3 Eier.

05. Doppelzahnweih oder Zwischenweih oder Zahnweih
lat. Harpagus bidentatus

Die Doppelzahnweihen leben in den Wäldern und bewaldeten Savannen und haben zwei Zähne („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)).

Als Verbreitungsgebiet wird allgemein das tropische „Amerika von Mexiko bis Peru und Bolivien(„Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) oder Mittel- und Südamerika (Everett: „Raubvögel der Welt“ (1978)) angegeben.

Genaugenommen lebt die nördliche Unterart Harpagus bidentatus fasciatus in Südmexiko bis Westkolumbien, Ecuador, Panama (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) bzw. in Mexiko bis Westecuador (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Die andere Unterart Harpagus bidentatus bidentatus lebt südlicher in Guayana, Venezuela, Ost- und Zentralperu, Ostbolivien, im Amazonas Brasiliens, Trinidad (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) bzw. in Ostkolumbien bis Ostbrasilien bis Ostbolivien (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Allgemein findet man, dass die Oberseite schwärzlichbraun ist (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ (2006)).

Allgemein findet man, dass die Unterseite rotbraun ist und unterhalb der Brust auf den Hosen weiss quergestreift ist (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ (2006)) oder dass die Unterseite rostbäuchig ist (Everett: „Raubvögel der Welt“ (1978)) oder dass der Bauch allgemein rostbarben ist („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)).

Harpagus bidentatus bidentatus: Beim Männchen ist der Kopf „grauer“ als die Oberseite und die weisse Kehle hat einen dunklen Streif (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“). Beim Männchen ist die Oberseite düster graubraun und die Unterseite „rostbraun, leicht gebändert“ (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) bzw. „Unterseitenfarben“ sind „verwaschener“ (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)). Die Weibchen sind auf der Unterseite „kräftig rostbraun“ gefiedert (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Harpagus bidentatus fasciatus: Bei der Unterart Harpagus bidentatus fasciatus ist die Unterseite „deutlicher gebändert“ (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) bzw. bei den Männchen „weiss, variabel verwaschen rostbraun“, „grau gebändert“ und beim Weibchen auf „Brust und Bauch“ breit rostbraun gebändert, „wenig grau“ (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Die Grösse beträgt 30 bis 36cm (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder 31cm bei den Männchen und 37cm bei den Weibchen (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ (2006)) oder 29 bis 35cm (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Mit freundlicher Genehmigung von Herbert Grimm vom Naturkundemuseum Erfurt www.naturkundemuseum-erfurt.de wurde das Foto verwendet.

06. Keilschwanzweih oder Pfeifmilan oder Pfeifweih
lat. Haliastur sphenurus

Die Keilschwanzweihen sind in den offenen Landschaften, lichten Wäldern, in Feuchtgebieten, in Gewässernähe, auch in offenen und trockenen Landschaften bis in 1400m Höhe verbreitet.

Die Keilschwanzweihen sind „sehr gesellig(Gosler: „Die Vögel der Welt“) und sind „paarweise oder in kleinen Trupps“ (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“) anzutreffen. Die Keilschwanzweihen geben Pfeiftöne („lautes Pfeifen am Tag und in der Dämmerung“ (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“), „laut pfeifend mit abfallendem Ton“ (Gosler: „Die Vögel der Welt“)) von sich.

Als Verbreitungsgebiet wird Australien, Neuguinea und Neukaledonien (Gosler: „Die Vögel der Welt“) bzw. „fast ganz Australien, Neuguinea und einige weitere Inseln“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) bzw. Kontinentalaustralien, Ostneuguinea und Neukaledonien (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“) bzw. „Australien (ohne Tasmanien)“, Ostneuguinea und Neukaledonien (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) bzw. Australien und nördliches Tasmanien (Fehling: „Australien; Natur-Reiseführer“, (2003)) bzw. „Neuguinea, Neukaledonien, Australien“ (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) angegeben.

Das „Gefieder ist insgesamt sandbraun gesprenkelt oder gestreift“ (Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder das Gefieder ist braun „mit gelblicher Zeichnung“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder das Gefieder ist „allgemein braun mit blassen Rändern an den Flügelfedern und an den Flügeldecken“, die Flügelspitzen sind schwarz und die Schwanzspitze ist grau (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“) oder das Gefieder ist „mittelbraun“, wobei der Kopf und der Bauch hellbraun sind (Fehling: „Australien; Natur-Reiseführer“, (2003)) oder der Kopf und die Unterseite sind hellbraun und zusätzlich längsgestreift, die Flügel sind dunkel (Simpson, Day: „Birds of Australia“, (2012)) oder das Gefieder ist „braun, rostbraun, sandfarben“, wobei die Oberseite und die Schwingen „dunkler“ sind, der Kopf „heller“ ist, die Unterseite „gestrichelt“ ist und der Schwanz „grau“ ist (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Die Grösse beträgt 51 bis 59cm (Gosler: „Die Vögel der Welt“; Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) oder 51 bis 56cm (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder 50 bis 55cm (Fehling: „Australien; Natur-Reiseführer“, (2003)) oder 50 bis 56cm (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“) oder 50 bis 60cm (Simpson, Day: „Birds of Australia“, (2012))

Zu Nahrung zählen kleine Säugetiere bis zum Kaninchen, Insekten, Heuschrecken, Fische, Frösche, Reptilien, junge Vögel und Abfall.

Das Nest befindet sich auf einem Baum (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)). Das Weibchen legt 2 bis 3 Eier (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder 2 bis 3 bläulichweisse mit braunen und violetten Flecken versehene Eier (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“) oder 1 bis 4 Eier (Fehling: „Australien; Natur-Reiseführer“, (2003)) im Zeitraum „Juli bis Oktober“ (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“).

Die Eier werden „wahrscheinlich hauptsächlich“ vom Weibchen in „etwa 4 Wochen(Campbell: „Das grosse Vogelbuch“) oder in 31 bis 34 Tagen (Fehling: „Australien; Natur-Reiseführer“, (2003)) ausgebrütet. Die Nestlingszeit wird mit „mindestens 40“ Tagen angegeben (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“) bzw. mit 6 Wochen sind die Jungvögel flügge (Fehling: „Australien; Natur-Reiseführer“, (2003)).

Mit freundlicher Genehmigung konnten die Fotos (Fotoausschnitte) von Markus Gierisch verwendet werden.

07. Brahminenweih oder Brahminenmilan
lat. Haliastur indus

Die Brahminenweihen leben wasserreichen Landschaften, an den Flüssen, Feuchtgebieten, Küsten, Küstensümpfen, Mangrovensümpfen, Mangrovenwäldern, Küstengebieten, Mündungsgebieten, Binnengewässern, Stauseen, in Berglandschaften, Graslandschaften, bis 3000m Höhe und dieses auch in der Nähe von Städten und Dörfern an Reisfeldern. An „guten Nahrungs- und Schlafplätzen“ findet man „grosse Ansammlungen(Gosler: „Die Vögel der Welt“).

Als Verbreitungsgebiet findet man allgemein Süd- und Südostasien und Nordaustralien (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder „Südasien und Australien“ (Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969)) oder Australien, Südasien, Neuguinea, den Salomonen (Baehr: „Tier- und Pflanzenführer Australien“, (2006)) oder Indien, Südostasien, Südchina, Nordaustralien (Everett: „Raubvögel der Welt“ (1978)) oder „Indien, Südchina, Australasien(Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“) oder Indien, Indochina, bis Australien (Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965)) oder „Indien bis Südchina, Java bis Australien“ („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) oder „Indien, Sri Lanka“, das tropische asiatische „Festland ausser Malaysia“ (Franz Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) oder „Indien bis Nordaustralien“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder Südostasien und Nordaustralien (Dierschke: „1000 Vögel“).

Genaugenommen ist die Unterart Haliastur indus indus in Indien, Sri Lanka, dem tropisch asiatischen Festland (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) bzw. Indien, Sri Lanka bis Südchina, Vietnam (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“), die Unterart Haliastur indus flavirostris auf den Solomonen (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“), die Unterart Haliastur indus girrenera in Australien, den Molukken, den Bismarck-Louisiaden-Admiralty Inseln und auf Neuguinea (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) bzw. in Australien, den Molukken, Neuguinea, dem Bismarck-Achipel (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) und die Unterart Haliastur indus intermedius auf den Philippinen, Indonesien, Borneo und Malaya (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) bzw. auf der Malaiischen Halbinsel, den Sunda-Inseln, Sulawesi und den Philippinen (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Zum Gefieder findet man allgemein, dass das Gefieder „weiss und rotbraun“ ist (Fehling: „Australien; Natur-Reiseführer“, (2003)).

Der Kopf, der Hals, die Brust und Teile des Rückens sind weiss (Franz Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) oder der Kopf, der Hals, die Brust sind weiss (Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969); Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965)) oder dass „Hals, Kopf und Brust“ „schneeweiss“ sind („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007)) oder glänzend weiss sind (Simpson, Day: „Birds of Australia“, (2012)) oder der Kopf und die Unterseite auf der Brust weiss sind und auf dem Bauch rotbraun ist (Baehr: „Tier- und Pflanzenführer Australien“, (2006)).

Die Oberseite ist rotbraun (Baehr: „Tier- und Pflanzenführer Australien“, (2006); Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969); Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) oder der Rücken ist kastanienbraun („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007); Simpson, Day: „Birds of Australia“, (2012)) und die sind Handschwingen sind schwarz (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)).

Das Gefieder der Unterart Haliastur indus indus ist „weiss (mit schwarzen Schaftstrichen) und kastanienbraun“, das Grossgefieder ist „rötlich“ und die Flügelspitzen sind schwarz (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Die Grösse beträgt 46cm (Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“) oder 48cm (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“; Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder 50cm (Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969); Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965)) oder 45 bis 50cm (Baehr: „Tier- und Pflanzenführer Australien“, (2006)) oder 43 bis 51cm (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); Fehling: „Australien; Natur-Reiseführer“, (2003)) oder 45 bis 50cm („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007)) oder 45 bis 50cm (Simpson, Day: „Birds of Australia“, (2012)) oder 45 bis 51cm (Dierschke: „1000 Vögel“) oder 44 bis 52 cm (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Zur Nahrung zählen Krabben, Schlangen, Reptilien, Frösche, Insekten (Heuschrecken), kleine Säugetiere, junge Vögel und Aas. Fische werden von der Wasseroberfläche ergriffen (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“).

Das Nest befindet sich „auf Bäumen“, Mangroven, „selten auf Gebäuden(Franz Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) oder „meist in Bäumen oder in Mangroven(Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder in Bäumen (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)). Das Nest befindet sich am Wasser, besteht aus Reisig und Zweigen und ist im inneren mit Wolle und Lumpen ausgepolstert. Das Nest ist ca. 40 bis 60cm breit (Dierschke: „1000 Vögel“).

Das Weibchen legt 2 bis 3 Eier (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder 4 Eier (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder 1 bis 4 Eier (Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“) oder 1 bis 4 „weisse, wenig braun gefleckte Eier(Franz Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) oder bis zu 4 Eier (Dierschke: „1000 Vögel“). Das Weibchen brütet die Eier aus (Dierschke: „1000 Vögel“; Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) bzw. in 26 bis 27 Tagen aus (Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“). Das Männchen beschafft währenddessen die Nahrung (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“; Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“). In der Regel wird nur ein Jungvogel flügge (Dierschke: „1000 Vögel“).

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Mit freundlicher Genehmigung von Peter Schwarz, www.peter-schwarz.de wurde das linke Fotos des Brahminenweihs verwendet. Das Foto wurde in den Mangroven von Langkawi aufgenommen.

Mit freundlicher Genehmigung von Detlev Raske, www.sri-lanka-live.de wurde das rechte Fotos des Brahminenweihs verwendet.

Aus dem Leben der Brahminenweihen (Eine Beobachtungsstudie in Bildern) aus dem Zoo Berlin Tiergarten
... rufend

... sich streckend

... beobachtend

... sich putzend

... die Flugmuskulatur trainierend

... beim fressen

Die nachfolgenden Fotos wurden im Naturkundlichen Museum Mauritianum Altenburg (links), im Forschungsinstitut und Naturkundemuseum Senckenberg (Frankfurt; mitte oben), im Hessischen Landesmuseum Darmstadt (mitte unten) und im Naturkundemuseum Bamberg (bezeichnet mit Bussardweih, lat. Haliastur sphenurus; Oder ist es vielleicht doch (auch) ein Brahminenweih oder Brahminenmilan, lat. Haliastur indus zu sehen?) aufgenommen.

08. Schwarzbrustmilan oder Bussardmilan oder Haubenmilan oder Australischer Schwarzhalsmilan
lat. Hamirostra melanosternon (früher Hamirostra melanosterna)

Die Schwarzbrustmilane sind in den Wüsten, lichten Wäldern, Savannen, Buschlandschaften, trockenen Gebieten, an baumbestandenen Flüssen, an den Flüssen im tropischen australischen Norden bis in 1000m Höhe verbreitet.

Als Verbreitungsgebiet wird Australien (Dierschke: „1000 Vögel“) bzw. Nord- und Zentralaustralien, am häufigsten in Nordqueensland und im Nordterritorium (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) bzw. Tasmanien und fast ganz Australien mit Ausnahme der Süd- und Ostküste (Felix: „Die Tiere Australiens“) angegeben.

Das Gefieder ist „überwiegend schwarz“ (Gosler: „Die Vögel der Welt“; Fehling: „Australien; Natur-Reiseführer“, (2003)). Das Gesicht ist schwärzlich (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“). Die Schwarzbrustmilane besitzen einen Federschopf („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)).

Die Oberseite ist schwarzgrau („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) oder schwärzlich, der Hinterhals jedoch rotbraun (Simpson, Day: „Birds of Australia“, (2012)) oder der Rücken ist schwärzlich, der Nacken ist rostbraun (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) oder der Rücken ist braun (Gosler: „Die Vögel der Welt“; Fehling: „Australien; Natur-Reiseführer“, (2003)).

Die Schultern sind rostbraun (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) oder gesprenkelt (Simpson, Day: „Birds of Australia“, (2012); Gosler: „Die Vögel der Welt“; Fehling: „Australien; Natur-Reiseführer“, (2003)).

Die Unterseite ist rostbraun, „öfter gänzlich schwarzrotbraun“ gefleckt („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) oder schwärzlich (Simpson, Day: „Birds of Australia“, (2012)) oder die Brust ist schwärzlich und der Bauch rostbraun (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Die „Schenkeln und Schwanzpartien“ sind ebenso gesprenkelt (Gosler: „Die Vögel der Welt“; Fehling: „Australien; Natur-Reiseführer“, (2003)). Der Schwanz ist braun (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Die Grösse beträgt 55 bis 60cm (Felix: „Die Tiere Australiens“) oder (etwa) 60cm („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995); Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969)) oder 50 bis 60cm (Simpson, Day: „Birds of Australia“, (2012)) oder 51 bis 61cm (Gosler: „Die Vögel der Welt“; Dierschke: „1000 Vögel“; Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“; Fehling: „Australien; Natur-Reiseführer“, (2003)) oder 53 bis 61cm (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)).

Zur Nahrung zählen kleine Säugetiere (Kaninchen, junge Kängurus), Insekten, Kriechtiere (Eidechsen), Vögel, Eier (Emus, Kraniche) und Aas. Schwarzbrustmilane jagen mitunter „in Schwärmen bis zu 50 Vögeln(Felix: „Die Tiere Australiens“) räubern die „Nester anderer Greifvögel“ (Fehling: „Australien; Natur-Reiseführer“, (2003)).

Die Eier bodenbrütender Vögel, wie Kraniche und Emus werden aufgebrochen und deren Inhalt gefressen (Felix: „Die Tiere Australiens“) bzw. Emu-Eier werden dazu „mit einem Stein geknackt“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) bzw. Emu-Eier werden mit Steinen mit den Schnabel beworfen (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) bzw. werden mit Schnabelschlägen oder mit Steinen, die mit dem Schnabel geworfen werden, bearbeitet (Fehling: „Australien; Natur-Reiseführer“, (2003)). Oder die Schwarzbrustmilane nehmen einen Stein mit den Fängen auf und werfen ihn aus 3 bis 4m Höhe auf die Emu-Eier, um die Schale aufzubrechen, um an den Inhalt zu kommen („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) bzw. schleudern „Steine gegen Vogeleier“, „um sie zu öffnen“ (Dierschke: „1000 Vögel“) oder lassen „im Flug Steine auf die Gelege des Emus fallen“, so dass die Eischalte „zerbricht“ (Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969)).

Das Nest befindet sich in Bäumen (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); Fehling: „Australien; Natur-Reiseführer“, (2003)) bzw. in einer Höhe von 6 bis 20m auf einem Baum (Felix: „Die Tiere Australiens“).

Das Weibchen legt 2 Eier (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder 2 bis 3 Eier (Fehling: „Australien; Natur-Reiseführer“, (2003)) oder 1 bis 4 weiss bis gelblich „rostrot, rot und schokoladenbraun oder violett“ gefleckte Eier (Felix: „Die Tiere Australiens“). Als Brutzeitraum wird Juni bis Dezember, am häufigsten September oder Oktober angegeben (Felix: „Die Tiere Australiens“).

Beide Altvögel „brüten abwechselnd“ (Fehling: „Australien; Natur-Reiseführer“, (2003)) oder das Weibchen brütet die Eier (Felix: „Die Tiere Australiens“) in etwa einem Monat (Felix: „Die Tiere Australiens“) oder in 36 Tagen (Fehling: „Australien; Natur-Reiseführer“, (2003)) aus. In der Regel wird nur ein Jungvogel gross (Felix: „Die Tiere Australiens“). Der oder die Jungvögel werden in 60 Tagen flügge (Fehling: „Australien; Natur-Reiseführer“, (2003)).

09. Schopfmilan (oder auch Schwebeweih)
lat. Lophoictinia isura

Die Schopfmilane sind in den Wäldern, offenen Landschaften, Waldflusslandschaften und Buschlandschaften bis zu 1000m Höhe verbreitet.

Als Verbreitungsgebiet wird Australien, ohne Südostaustralien und ohne Tasmanien (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) bzw. Australien (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) angegeben.

Das Gesicht ist weiss (Simpson, Day: „Birds of Australia“, (2012)) oder cremefarben (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“). Die Oberseite ist dunkelbraun, der Nacken rostbraun und die Schultern sind hell gefiedert (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“). Die Unterseite ist rostbraun (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) bzw. auf der Brust stark gestreift (Simpson, Day: „Birds of Australia“, (2012)).

Zur Nahrung zählen Reptilien, junge Vögel und Raupen.

Die Grösse beträgt 48 bis 51cm (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder 51cm (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder 50 bis 55cm (Simpson, Day: „Birds of Australia“, (2012)) oder 50 bis 56cm (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Das Nest befindet sich „gewöhnlich in Gewässernähe“ auf einem Baum (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)). Das Weibchen legt 2 bis 3 Eier (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)).

Mit freundlicher Genehmigung konnte das Fotos des Lophoictinia isura von Larry Dunis, genehmigt von Vik Dunis, www.bushpea.com verwendet werden.

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