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Block 3: Ein Blick in die Artenvielfalt der Greifvögel und Eulen in Bild und Text
Familie 2: Eulen, lat. Strigidae
Unterfamilie, lat. Asioninae

Tribus Asionini
Gattungen: Asio (Waldohreulen inkl. Rhinoptynx (Streifenohreulen)), Pseudoscops (Jamaika-Ohreulen), Nesasio (Salomonenkäuze)

01. Jamaikaeule oder Jamaika-Ohreule, lat. Pseudoscops grammicus
02. Temminck-Weissgesichtseule oder Weissgesichtseule oder Büscheleule oder Schwarzbüscheleule oder Nordbüscheleule, lat. Ptilopsis leucotis (früher Otus leucotis)
03. Grant-Kreischeule oder Südliche Weissgesichtseule oder Grant-Weissgesichtseule oder Südbüscheleule, lat. Ptilopsis granti (früher Otus granti oder Ptilopsis leucotis granti)

Um Wiederholungen bei den einzelnen Abschnitten meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen zu vermeiden, verweise ich auf das Literaturverzeichnis, das sich auf der Seite “Greifvögel / Eulen 1” befindet. Hiermit untersage ich (Jens Wolf, www kaiseradler.de) jede weitere Verbreitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner Fotos in welcher und / oder durch welche Art und / oder Weise auch immer. Genauso untersage ich hiermit jede weitere Verarbeitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen oder Teilen daraus. Das Inhaltsverzeichnis befindet sich auf der Seite “Greifvögel / Eulen A”. Es sei darauf hingewiesen, dass die Möglichkeit besteht, dass im Lauf der Zeit aufgrund von Veränderungen im Bestand der in den Falknereien und/oder (zoologischen) Einrichtungen gehaltenen Arten, die fotografierten Arten nicht mehr gezeigt werden oder nun andere Arten zu sehen sind.

01. Jamaikaeule oder Jamaika-Ohreule
lat. Pseudoscops grammicus

Die Jamaikaeulen leben in den Waldgebieten, offenen Gebieten, buschbewachsenen Gebieten, Waldrändern, Parklandschaften.

Das Verbreitungsgebiet ist Jamaika (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977); Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 3 (1993); Kappeler: "Eulen, Das Buch der Tierfamilien" (1989); „Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopadie“ (2007); Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“; Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Im allgemeinen wird das Gefieder mit hellbraun, dunkel gestreift und gefleckt beschrieben (Kappeler: "Eulen, Das Buch der Tierfamilien" (1989)).

Die Oberseite ist genaugenommen dunkelbernsteinbraun und dunkelbraun gestreift und gesprenkelt („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 3 (1993)) oder dunkelbraun („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopadie“ (2007)) oder warmgelbbraun, wobei Mantel, Schulterfedern und Flügeldecken, schwärzlich gezeichnet sind (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013)) oder warmgelbbraun bis braun, wobei Mantel, Schulterfedern und Flügeldecken, schwärzlich gezeichnet sind (Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Der Kopf ist genaugenommen dunkelbernsteinbraun und „mit dunkelbraunen Längsstreifen“ versehen und der Gesichtsschleier ist „bernsteinbraun, an den Seiten weiss, braun eingefasst“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 3 (1993)) oder das Gesicht ist dunkel (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder das „Gesicht hat unten einen hellen Rand“ („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopadie“ (2007)) oder das Gesicht ist warmrötlich oder hellgelblichbraun (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013)) oder das Gesicht ist warmrötlich oder blassgelblichbraun (Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder das Gesicht ist warmrotbraun bis braun bis blasszimtfarben (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Die Federohren sind 2 bis 3cm (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder kurz („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 3 (1993)) oder klein (Kappeler: "Eulen, Das Buch der Tierfamilien" (1989)) oder lang, braun, schwärzlich gefleckt (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013)) oder lang, braun gesprenkelt, schwärzlich (Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder braun gesprenkelt, schwärzlich (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Die Augen sind haselnussbraun (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977); Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) oder dunkeläugig („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 8 (Vögel 2)) oder gelb (Kappeler: "Eulen, Das Buch der Tierfamilien" (1989)).

Der Schwanz ist dunkelbernsteinbraun und „mit dunkelbraunen Querstreifen“ versehen („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 3 (1993)) oder warmrotbraun bis braun, dunkel gebändert (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Die Unterseite ist genaugenommen braungelb und mit Y-förmigen dunkelbraunen „Längsstreifen mit Querstrichen“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 3 (1993)) oder die Unterseite ist breit schwarz längsgestreift und mit „wenigen Querbinden“ versehen (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder die Unterseite ist rotbraun („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopadie“ (2007)) oder die Unterseite ist heller, gelblicher, „mit langen dunklen Schaftstrichen“ versehen (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013)) oder die Unterseite ist blasser, mattgelb, dunkel gestreift (Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder die Unterseite ist blasser, büffellederfarben, dunkel gestreift (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Die Grösse beträgt 28 bis 33cm (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); Kappeler: "Eulen, Das Buch der Tierfamilien" (1989)) oder 31cm („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 3 (1993); Burton: „owls of the world“ (1992)) oder 27 bis 33cm (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) oder 27 bis 34cm („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopadie“ (2007); Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder 30 bis 36cm (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“).

Zur Nahrung zählen Insekten, Frösche, kleine Vögel und kleine Säugetiere (Mäuse).

Die Jamaikaeulen jagen „nachts(Kappeler: "Eulen, Das Buch der Tierfamilien" (1989)) oder sind nachtaktiv („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopadie“ (2007)) oder „nur nachts aktiv“ (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“).

Das Nest befindet sich in einer Baumhöhle (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977); Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder einer Baumhöhle oder einer geschützten Astgabel (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder einem Baumloch („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopadie“ (2007)).

Das Weibchen legt 2 Eier (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977); Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder 2 weisse Eier (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

02. Temminck-Weissgesichtseule oder Weissgesichtseule oder Büscheleule oder Schwarzbüscheleule oder Nordbüscheleule
lat. Ptilopsis leucotis (früher Otus leucotis)

Die Weissgesichtseulen sind in den offenen baumbestandenen Savannen, dornigen Akaziensavannen, Waldlandschaften, Regenwälder verbreitet.

Als Verbreitungsgebiet, ohne Untergliederung in Unterarten, wird „Afrika südlich der Sahara“ (Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969); „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 3 (1993)) angegeben.

Genaugenommen ist das Verbreitungsgebiet der Unterart Ptilopsis leucotis leucotis „Senegal – Zentralafrika einschl. Staaten am Golf von Guinea, östl. bis Äthiopien“ (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder Afrika, südlich der Sahara (Dierschke: „1000 Vögel“) oder Zentralafrika („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopadie“ (2007)) oder „Senegambien bis Somalia und Äthiopien“, Nordkenia (Staatliches Museum für Tierkunde Dresden: Zoologische Abhandlungen, Band 50, Supplement (1998): König: „Lautäusserungen als interspezifische Differenzierungsmerkmale ...“) oder Senegal, Gambia, bis Äthiopien, Somalia, bis Norduganda, Kenia (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013)) oder Senegal, Gambia, bis Äthiopien, Somalia, bis Norduganda, Nord- und Zentralkenia (Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder Senegambien, bis Sudan, Somalia, Norduganda, Nordkenia (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Die Unterart Ptilopsis leucotis margarethae hat als Verbreitungsgebiet „Zankab, Bahr el Abiad – Sudan“ (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)). Die Unterart Ptilopsis leucotis margarethae wird von König (Staatliches Museum für Tierkunde Dresden: Zoologische Abhandlungen, Band 50, Supplement (1998): „Lautäusserungen als interspezifische Differenzierungsmerkmale ...“) und von Mikkola („Handbuch Eulen der Welt“ (2013); „Owls of the World“ (2012)) nicht mehr aufgeführt. König/Weick („Owls of the World“ (2008)) geben andererseits an, dass die Unterart Ptilopsis leucotis margarethae nur eine blasse Farbvariante ist.

Des Weiteren geben König/Weick („Owls of the World“ (2008)) an, dass die Unterart Ptilopsis leucotis nigrovertex nur eine dunkle Farbvariante ist.

Die Unterart Ptilopsis leucotis granti hat als Verbreitungsgebiet „Südwestafrika – Südafrika nördlich bis zum unteren Kongo“ (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder den Süden Afrikas („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopadie“ (2007)) oder Nordkenia „bis Südafrika und Namibia“ (Staatliches Museum für Tierkunde Dresden: Zoologische Abhandlungen, Band 50, Supplement (1998): König: „Lautäusserungen als interspezifische Differenzierungsmerkmale ...“). Die Unterart Ptilopsis leucotis granti wurde inzwischen zur eigenständigen Art Grant-Kreischeule oder Südliche Weissgesichtseule oder Grant-Weissgesichtseule oder Südbüscheleule, lat. Ptilopsis granti erhoben (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Das Gefieder ist im allgemein hell und wenig kontrastreich („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopadie“ (2007)) oder grau, dunkel und hell gezeichnet (Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969)).

Die Oberseite ist grau (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) oder hellgraubraun, mit vielen dunklen Schaftstrichen versehen (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013) oder blassgräulichbraun, mit vielen dunklen Schaftstrichen versehen (Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Die Gesichtsumrahmung ist schwarz (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977); Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)).

Die Augen sind gelb (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder gelb bis kräftig orangefarben (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) oder tiefbernsteingelb oder orange (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)). 

Die Unterseite ist mit langen dünnen schwärzlichen Längsstreifen versehen und zart dünn quergewellt (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder ist grauweiss und dünnschwärzlich längsgestrichelt und „schwach gewellt“ (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) oder hell, mit dunklen Schaftstreifen versehen, fein bekritzelt (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013) oder blass, mit dunklen Schaftstreifen versehen, fein bekritzelt (Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Es wird angegeben, dass neben der hellen Farbvariante auch noch eine dunkle Farbvariante existiert (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)). 

Die Grösse beträgt 19 bis 24cm (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986); Kappeler: "Eulen, Das Buch der Tierfamilien" (1989); Burton: „owls of the world“ (1992)) oder 23cm („Grosses Lexikon der Tiere“, Band 1, (1989)) oder 24 bis 25cm (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) oder 25cm (Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969)) oder 25 bis 28cm (Dierschke: „1000 Vögel“) oder 20 bis 28cm (Kraus: „Faszination Eulen“ (2012)).

Zur Nahrung zählen Mäuse, kleine Vögel, Insekten, Skorpione, Eidechsen. Spinnen, Heuschrecken.

Die Weissgesichteulen werden mit der Dämmerung aktiv und jagen nachts (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder werden mit dem Beginn der Dämmerung aktiv (Kraus: „Faszination Eulen“ (2012)) oder sind „tag- und nachtaktiv“ (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) oder jagen nachts (Dierschke: „1000 Vögel“) oder sind „überwiegend tagaktiv“ (Greifvogelpark Bruchs: Zooschild).

Als Nest wird eine Baumloch oder „Greifvogel-, Turako- und Krähennester(Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder ein altes Greifvogel-, Reiher- oder Krähennest verwendet (Dierschke: „1000 Vögel“) oder eine Baumhöhle oder der direkte Boden (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) oder ein verlassenes Kugelnest oder eine Baumhöhle (Ornika: Zooschild) verwendet.

Das Weibchen legt im Abstand von 2 bis 3 Tagen (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) 3 Eier (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder 2 bis 3 Eier (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986); Ornika: Zooschild) oder 1 bis 4 Eier (Kraus: „Faszination Eulen“ (2012)) oder 2 bis 3 weisse Eier oder 1 bis 4 weisse Eier (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) oder 2 bis 4 Eier (Greifvogelpark Bruchs: Zooschild).

Als Brutzeitraum wird einerseits September bis Dezember, aber auch das ganze Jahr über (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) angegeben.

Das Weibchen brütet „nur“ die Eier (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) in 29 Tagen (Kraus: „Faszination Eulen“ (2012)) oder 30 Tagen (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) aus.

Flügge sind die Jungvögel mit etwa 5 Wochen (Kraus: „Faszination Eulen“ (2012)).

Geschlechtsreif sind die Jungvögel mit einem Jahr (Kraus: „Faszination Eulen“ (2012)).

Die nachfolgenden Fotos (Otus leucotis) wurden im Vogelpark Abensberg gemacht.

reuleLeucotisAbensberg

Die nachfolgenden Fotos (Otus leucotis) wurden im Zoo Berlin Tiergarten gemacht.

Die nachfolgenden Fotos (Otus leucotis) wurden im Vogelpark Olching gemacht.

Die nachfolgenden Fotos wurden im Vogelpark Niendorf (Timmendorfer Strand) aufgenommen.

Die nachfolgenden Fotos wurden im Greifvogelpark Buchs (links), am ersten/alten Standort der Greifvogelanlage am Spatzenwald (mitte: Weissgesichtsohreule, Otus leucotis) und im Greifvogelpark / Falknerei Konzenberg (rechts: Otus leucotis) gemacht.

Die nachfolgenden Fotos (bezeichnet als “Weißgesichteule” (ohne lateinischen Namen)) wurden auf der Vogelausstellung Ornika aufgenommen.

Die nachfolgenden Fotos (bezeichnet als Nördliche Weißgesichteule, lat. Ptilopsis leucotis) wurden auf der Vogelausstellung Ornika aufgenommen.

eulekauz684NördlWeissgesichtseuleLeucotisOrnika

Die nachfolgenden Fotos (Weissgesichtseule, lat. Ptilopsis leucotis) wurden in der Quarantänestation Eulenhof-Zoo gemacht.

Die nachfolgenden Fotos (Weissgesichtseule, lat. Ptilopsis leucotis) wurden im Zoo Neunkirchen gemacht.

Die nachfolgenden Fotos (bezeichnet als “Weißgesichteule”) wurden in der Stauferfalknerei Kloster Lorch aufgenommen.

Die nachfolgenden Fotos wurden in der Garuda-Falknerei aufgenommen.                                      .

03. Grant-Kreischeule oder Südliche Weissgesichtseule oder Grant-Weissgesichtseule oder Südbüscheleule
lat. Ptilopsis granti
(früher Otus granti oder Ptilopsis leucotis granti)

Die Grat-Kreischeulen sind in den trockenen Wäldern, Halbwüsten,Savannen, trockenen Baumsavannen, in Flussnähe verbreitet.

Als Verbreitungsgebiet findet man Afrika („Vogelpark Walsrode“ (als „Parkguide“ ab Auflage 36 bezeichnet), 27.+31.+33.+36. Auflage) oder Afrika, südlich der Sahara (Weltvogelpark: Zooschild) oder „Südwestafrika – Südafrika nördlich bis zum unteren Kongo“ (früher als Unterart Ptilopsis leucotis granti: Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder den Süden Afrikas („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopadie“ (2007)) oder Nordkenia „bis Südafrika und Namibia“ (Staatliches Museum für Tierkunde Dresden: Zoologische Abhandlungen, Band 50, Supplement (1998): König: „Lautäusserungen als interspezifische Differenzierungsmerkmale ...“) oder Westkamerun, bis Namibia, bis Ostsüd-Uganda, Südkenia, Südafrika: Lesotho (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013)) oder von Kamerun, Namibia, bis Süduganda, Südkenia, Südafrika: Lesotho (Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder Süduganda, Südkenia, Kongo, Angola, Namibia, Kap-Provinz Natal (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)). 

Die Oberseite ist dunkelgrau, mit schwarzen Schaftstrichen versehen und fein bekritzelt (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Das Gesicht ist weiss („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopadie“ (2007); Ornihea: Zooschild) oder reinweiss (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)). Die Gesichtsumrahmung ist schwarz (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977); „Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopadie“ (2007); Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Die Augen sind gelb (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder orangefarben („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopadie“ (2007)) oder „orangerot bis rubinrot“ (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013)) oder orangerot bis dunkel rubinrot (Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder orangerot bis rot bei den Altvögeln, gelblichgrau bis gelb bei den Jungvögeln (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)). Des Weiteren bilden einige weisse Gesichtsfedern einen „Schnurrbart“ („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopadie“ (2007)).

Die Unterseite mit langen dünnen schwärzlichen Längsstreifen versehen und zart dünn quergewellt (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder hellgrau, „mit feinen schwärzlichen Schaftstrichen und Kritzeln“ (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013)) oder blassgrau, mit feinen schwärzlichen Schaftstrichen und dunklen Kritzeln (Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Die Grösse beträgt 22 bis 25cm („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopadie“ (2007)) oder 22 bis 28cm (Kraus: „Faszination Eulen“ (2012)) oder 22 bis 24cm (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) oder 28cm (Ornihea: Zooschild). 

Zur Nahrung zählen Insekten (Heuschrecken), kleine Vögel und kleine Säugetiere (Mäuse).

Die Grat-Kreischeulen werden mit der Dämmerung aktiv und jagen nachts (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder werden mit der Dämmerung aktiv (Kraus: „Faszination Eulen“ (2012)).

Als Nest wird eine Baumloch oder „Greifvogel-, Turako- und Krähennester(Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder verlassene Reisignester „kleiner Greifvögel oder in den dornigen, überdachten Nestern der Büffelweber“ („Vogelpark Walsrode“ (als „Parkguide“ ab Auflage 36 bezeichnet), 27.+31.+33.+36. Auflage) verwendet.

Das Weibchen legt 3 Eier (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder 1 bis 4 Eier (Kraus: „Faszination Eulen“ (2012)) oder 2 bis 3 Eier (Weltvogelpark: Zooschild) oder 2 bis 3 weisse Eier (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) oder 2 bis 5 Eier (Ornihea: Zooschild).

Als Brutzeitraum wird einerseits September bis Dezember, aber auch das ganze Jahr über (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) angegeben.

Das Weibchen brütet die Eier in 29 Tagen (Kraus: „Faszination Eulen“ (2012)) oder in 30 Tagen (König/Weick: „Owls of the World“ (2008) aus.

Flügge sind die Jungvögel mit etwa 5 Wochen (Kraus: „Faszination Eulen“ (2012)).

Geschlechtsreif sind die Jungvögel mit einem Jahr (Kraus: „Faszination Eulen“ (2012)).

Mit freundlicher Genehmigung von Herrn Frank Schulter, www.ornithea.de, wurde das Foto verwendet.

Die nachfolgenden Fotos wurden auf der Vogelausstellung Ornithea gemacht.

Die oberen Fotos wurden im Vogelpark Walsrode (heute: Weltvogelpark) und die unteren Fotos wurden im Weltvogelpark (früher: Vogelpark Walsrode), bezeichnet als Südbüscheleule, lat. Ptilopsis granti, gemacht.

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