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Block 3: Ein Blick in die Artenvielfalt der Greifvögel und Eulen in Bild und Text
Ordnung Habichtartige Greifvögel (kurz Habichtartige), lat. Accipitriformes
Familie: Eigentliche Habichtartige, lat. Accipitridae
Unterfamilie Bussardartige Greifvögel, lat. Buteoninae
Gattungen: Butastur (Heuschreckenbussarde), Geranospiza (Sperberweihen)

11. Weissaugenbussard oder Weissaugenteesa, lat. Butastur teesa
12. Heuschreckenteesa oder Heuschreckenbussard, lat. Butastur rufipennis
13. Sperberweihe, lat. Geranospiza caerulescens

Um Wiederholungen bei den einzelnen Abschnitten meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen zu vermeiden, verweise ich auf das Literaturverzeichnis, das sich auf der Seite “Greifvögel / Eulen 1” befindet. Hiermit untersage ich (Jens Wolf, www kaiseradler.de) jede weitere Verbreitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner Fotos in welcher und / oder durch welche Art und / oder Weise auch immer. Genauso untersage ich hiermit jede weitere Verarbeitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen oder Teilen daraus. Das Inhaltsverzeichnis befindet sich auf der Seite “Greifvögel / Eulen A”. Es sei darauf hingewiesen, dass die Möglichkeit besteht, dass im Lauf der Zeit aufgrund von Veränderungen im Bestand der in den Falknereien und/oder (zoologischen) Einrichtungen gehaltenen Arten, die fotografierten Arten nicht mehr gezeigt werden oder nun andere Arten zu sehen sind.

11. Weissaugenbussard oder Weissaugenteesa
lat. Butastur teesa

Die Weissaugenbussarde leben in den offenen Landschaften, den offenen Wäldern, Kulturlandschaften, in bis zu 1.200m Höhe.

Als Verbreitungsgebiet wird Asien (Everett: „Raubvögel der Welt“ (1978)) oder Nordwestindien bis Kerala, bis Assam, Burma und Tenasserim (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder „Indien und Burma“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder der indische Subkontinent bis Burma (Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder Südiran, „indischer Subkontinent (ausser Sri Lanka)“, West- und Südmyanmar (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Die Oberseite ist „rostbraun mit dunklen Stricheln“, die Schultern sind „weiss gefleckt“ und der Schwanz ist rötlich (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Die Stirn ist weiss (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“). Das Auge ist weiss (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980))) oder weissgelb (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“. Die Kehle ist weiss und mit „schwarzem Streif“ versehen (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980))) bzw. mit „Bart- und Kehlstreif“ versehen (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Die Unterseite ist braun und auf der oberen Brust „mit schwarzen Schaftstrichen“ und auf der unteren Brust „beige gebändert“ und der Bauch und die Hosen sind „beige/rötlich(Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Die Grösse beträgt 38 bis 43cm (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“; Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder 42cm (Gosler: „Die Vögel der Welt“).

Zur Nahrung zählen Insekten, Frösche und Eidechsen.

12. Heuschreckenteesa oder Heuschreckenbussard
lat. Butastur rufipennis

Die Heuschreckenteesas leben in den Waldrändern, lichten Wäldern, abgebrannten Grasflächen, Savannen, mit Sträuchern versehenen Steppen, Buschlandschaften, Kulturlandschaften, Halbwüsten.

Als Verbreitungsgebiet wird Afrika, tropisches Asien (Everett: „Raubvögel der Welt“ (1978)) oder Afrika, südlich der Sahara („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopadie“ (2007)) oder „Senegal bis Somalia“, Nordäthiopien (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder „Senegal bis Somalia“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder West-, Zentral und Ostafrika (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder Senegambien bis Nordwestsomalia, Disperal bis Tansania und Nord-DR-Kongo (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) angegeben.

Es wird einerseits angegeben, dass die Heuschreckenteesas Wanderungen bis Tanganjika durchführen (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)). Andererseits ziehen die westafrikanischen Heuschreckenteesas aufgrund der Trockenzeit im Oktober bis November in den Süden in die stärker bewaldeten Gebiete und kommen im Februar bis März (während der Regenzeit wird gebrütet) wieder zurück ("Königreich der Tiere von A-Z", Bd. 4 (1981)). Bei ostafrikanischen Heuschreckenteesas wurden keine so umfangreichen Wanderungen festgestellt ("Königreich der Tiere von A-Z", Bd. 4 (1981)).

Die Oberseite ist graubraun („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopadie“ (2007) oder „graubraun“ und „dunkel gestrichelt“ und die Federn des Mantels und der Schultern sind rostbraun gesäumt, die Spitzen der Handschwingen sind schwarz (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“). Die Kehle ist weiss und hat einen schwarzen Mittelstreifen (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder ist „weisslich beige“ und hat einen schwarzen Mittelstreifen und die Unterseite ist „variabel rötlich“ und die Brust ist „schwarz gestreift(Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) oder die Unterseite ist „rötlich braun“ gestreift („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopadie“ (2007). Weick/Brown („Die Greifvögel der Welt“ (1980)) geben des Weiteren allgemein zum Gefieder nur „rostbraune Farbtöne“ an.

Die Grösse beträgt 39 bis 44cm (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) oder 36 bis 41cm (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder 35cm („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopadie“ (2007); "Königreich der Tiere von A-Z", Bd. 4 (1981)) oder 35 bis 40cm (Everett: „Raubvögel der Welt“ (1978)).

Zur Nahrung zählen Insekten (wie z.B. Heuschrecken, Gottesanbeterinnen, geflügelte Termiten, Geradflügler) und kleine Wirbeltiere (Vögel, Säugetiere, Reptilien, Schlangen).

Das aus Zweigen bestehende Nest befindet sich sehr oft auf einer Akazie und wird mit Blättern ausgelegt. Das Weibchen legt ihre 1 bis 3 „bläulichen, z.T. mit grauvioletten, braun besprenkelten Eier“ im Zeitraum „zwischen März und Mai“ „vom Niger bis Somalia("Königreich der Tiere von A-Z", Bd. 4 (1981)).

Mit freundlicher Genehmigung von Sylvia Urbaniak, www.greifvogelhilfe-mg.de , wurde dieses Foto verwendet.

13. Sperberweihe
lat. Geranospiza caerulescens

Die Sperberweihen leben im tropischen Flachland, in Wassernähe, in sumpfigen Wäldern, in Regenwäldern, in Mangrovensümpfen, in bis zu 750m Höhe.

Als Verbreitungsgebiet wird allgemein „Zentral- und Mittelamerika(Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder „Mittel- und Südamerika” („Lebendiges Tierreich, die neue Enzyklopädie in Farbe“, Band 18 (1988); Everett: „Raubvögel der Welt“ (1978)) oder Mexiko bis Argentinien (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) angegeben.

Genaugenommen ist die Unterart Geranospiza caerulescens caerulescens in Ostkolumbien, Ecuador, Venezuela, Gayana, Brasilien bis zum Amazonas (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder der „Ostabfall der Kordilleren von Kolumbien und Ecuador bis zu den Guyanas und dem amazonischen Peru und Brasilien“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder in Ostecuador, Kolumbien, bis Guyana, bis Brasilien (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder in Nord- und Ostkolumbien bis Nordbrasilien und bis Ostperu (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) verbreitet.

Die Unterart Geranospiza caerulescens livens ist genaugenommen in Nordwestmexiko (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993); Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) verbreitet.

Die Unterart Geranospiza caerulescens nigra ist genaugenommen in Mexiko (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder von Mexiko (ausser Nord – und Westmexiko) bis zum Panamakanal (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder Nordmexiko bis zum Panamakanal („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder in West-, Ost- und Südmexiko bis Zentralpanama (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) oder Lateinamerika (als Sperberweihe, lat. Geranospiza nigra, bezeichnet; Collins: "Die letzten Regenwälder" (1990), S.84) verbreitet.

Die Unterart Geranospiza caerulescens balzarensis ist genaugenommen an der pazifischen Küste von Ostpanama bis Nordwestperu (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder „Panama östlich des Kanals entlang den zum Pazifik geneigten Landesteilen bis“ Westkolumbien, Westecuador, Nordwestperu („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder in Ostpanama, Westkolumbien bis Nordwestperu (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) verbreitet.

Die Unterart Geranospiza caerulescens gracilis ist genaugenommen in Nodostbrasilien bis Bahin (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) oder in Nordostbrasilien („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) verbreitet.

Die Unterart Geranospiza caerulescens flexipes ist genaugenommen in Südbrasilien, Nordargentinien, Bolivien, Gran Chaco von Paraguay (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder Südbrasilien, Bolivien, Paraguay, nördliches Mittelargentinien, Uruguay („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder in Bolivien, Südbrasilien, Paraguay, Nordargentinien, Uruguay (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) verbreitet.

Zum Gefieder findet man allgemein „schwarz oder grau, wobei“ die grauen Morphen auf der Unterseite „weiss gebändert sind(Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) bzw. dass die Oberseite ist „hellgrau“ und die Unterseite ist dunkelgrau ist („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopadie“ (2007)).

Geranospiza caerulescens caerulescens: Das Gefieder ist „grau“ und der Bauch und die Hosen sind „weiss oder beige gebändet“ (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Geranospiza caerulescens nigra: Der Kopf und die Oberseite sind „schieferschwarz mit einer mehr oder weniger blaugrünen Schattierung“ und der Schwanz ist „schieferschwarz“ mit 2 weissen Querbinden und einer weissen Spitze („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))). die Unterseite ist „schieferschwarz mit einer mehr oder weniger blaugrünen Schattierung“ und „bei manchen Formen“ sind Bauch und Hosen weiss quergestreift oder mit „undeutlichen weissen Spitzen“ versehen („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))). Es handelt sich um die „dunkelste Unterart“ (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Die Grösse beträgt 38 bis 54cm (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) oder 41 bis 51cm (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)); Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder 45 bis 51cm („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopadie“ (2007); Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder bei den Männchen 45cm und bei den Weibchen 53cm (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ (2006)).

Zur Nahrung zählen Echsen, Schlangen, Insekten und Frösche.

Dieses Foto wurde im Hessischen Landesmuseum Darmstadt gemacht.

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