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Kleinspecht, lat. Dendrocopos minor, Linnaeus, 1758

Mittelspecht, lat. Dendrocopos medius, Linnaeus, 1758

 

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Kleinspecht, lat. Dendrocopos minor, Linnaeus, 1758

Die Kleinspechte sind im allgemeinen in Europa, bis Ostasien, Nordwestafrika (Dierschke: „1000 Vögel“) oder Europa, ausgenommen dem Norden (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder „Nordwestafrika und fast ganz Eurasien“ („rororo Tierlexikon“(in 5 Bänden, Band 3 (Vögel)) 1969) oder „Europa bis Ostasien“ (Diesselhorst, Fechter: „Knaurs Tierleben von A-Z, Band 1 (A-L)“ (1981)) oder Europa, ausser Island, bis in die borale „Waldzone Asiens bis Kamtschatka“ (Bairlein, Dierschke, Dierschke, Salewski, Geiter, Hüppop, Köppen, Fiedler: „Atlas des Vogelzugs; Ringfunde deutscher Brut- und Gastvögel“ (2014)) oder „Europa ausser Island, Irland, dem Norden Grossbritanniens, den grössten Teil der Iberischen Halbinsel sowie den Mittelmeerinseln“ (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003)) oder Südwesteuropa, „Grossbritannien, über ganz Asien bis Japan“ (Puchta, Richartz: „Steinbachs grosser Vogelführer“ (2006)) oder Europa, Asien, bis Japan (Bezzel: „BLV Handbuch Vögel“ (2006)) verbreitet.

Es werden aufgrund des Verbreitungsgebietes 13 Unterarten („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 8 (Vögel 3); Gorman: „Woodpeckers of the World“ (2014); Puchta, Richartz: „Steinbachs grosser Vogelführer“ (2006); Blume, Tiefenbach: "Die Buntspechte", NBB 315 (1997)) unterschieden.

Die Unterart Dendrocopos minor hortorum ist genaugenommen in Kontinentaleuropa (Gorman: „Woodpeckers of the World“ (2014)) verbreitet. Man findet aber auch, dass in Deutschland die Unterart Dendrocopos minor hortorum als Standvogel verbreitet ist (Bairlein, Dierschke, Dierschke, Salewski, Geiter, Hüppop, Köppen, Fiedler: „Atlas des Vogelzugs; Ringfunde deutscher Brut- und Gastvögel“ (2014)).

Die Unterart Dendrocopos minor comminutus ist genaugenommen in England, Wales (Gorman: „Woodpeckers of the World“ (2014); Blume, Tiefenbach: "Die Buntspechte", NBB 315 (1997)) verbreitet.

Die Unterart Dendrocopos minor minor ist genaugenommen in Skandinavien bis zum Ural (Gorman: „Woodpeckers of the World“ (2014)) verbreitet.

Die Unterart Dendrocopos minor kamtschatkensis ist genaugenommen im Ural bis in die Nordmongolei (Gorman: „Woodpeckers of the World“ (2014)) verbreitet.

Die Unterart Dendrocopos minor immaculatus am Anadyr-Becken, Kamtschatka (Gorman: „Woodpeckers of the World“ (2014)) verbreitet.

Die Unterart Dendrocopos minor amurensis ist genaugenommen am Mündungsbecken des Amurs, Nordostchina, Nordostkorea, Sachalin, Hokkaido (Gorman: „Woodpeckers of the World“ (2014)) verbreitet.

Die Unterart Dendrocopos minor buturlini ist genaugenommen auf der Iberischen Halbinsel, Südfrankreich, Italien, Balkan (Gorman: „Woodpeckers of the World“ (2014)) verbreitet.

Die Unterart Dendrocopos minor ledouci ist genaugenommen in Nordostalgerien, Nordwesttunesien (Gorman: „Woodpeckers of the World“ (2014)) verbreitet.

Die Unterart Dendrocopos minor danfordi ist genaugenommen in Griechenland, europäische Türkei (Gorman: „Woodpeckers of the World“ (2014)) verbreitet.

Die Unterart Dendrocopos minor colchicus ist genaugenommen imKaukasus, Transkaukasien, ausgenommen dem Südosten (Gorman: „Woodpeckers of the World“ (2014)) verbreitet.

Die Unterart Dendrocopos minor quadrifasciatus ist genaugenommen in Südosttranskaukasien (Gorman: „Woodpeckers of the World“ (2014)) verbreitet.

Die Unterart Dendrocopos minor hyrcanus ist genaugenommen in Nordiran (Gorman: „Woodpeckers of the World“ (2014)) verbreitet.

Die Unterart Dendrocopos minor morgani ist genaugenommen in Nordwestiran (Gorman: „Woodpeckers of the World“ (2014)) verbreitet.

Die Kleinspechte leben in den Laubwäldern, „Parks, Gärten“ (Dierschke: „1000 Vögel“) oder in den lichten Laub- und Mischwäldern, Auwäldern, Parks, Obstkaumkulturen (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder in den dichten Laub- und Mischwäldern, Parks, grossen Obstgärten („Buch der Vogelwelt, Mitteleuropas“ (1973 und 1994)) oder in der „Waldzone der Paläarktis“ (Zahner, Wimmer: „Spechte & Co. ...“ (2019)).

Dabei halten sich die Kleinspechte „oft in den Kronen von Laubbäumen“ (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003)) oder „vorwiegend in den Baumkronen“ (Brehms Neue Tierenzyklopädie“, Band 6 (Vögel 2)) oder „häufig in den Baumkronen“ (VÖGEL 04/2021) oder „meist recht versteckt im Kronenbereich der Bäume“ (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder „zumeist im hohen Wipfelbereich“ („rororo Tierlexikon“(in 5 Bänden, Band 3 (Vögel)) 1969) oder oft „hoch oben in den Kronen der Bäume“ (Ruge: „Entdecke die Spechte“ (2016)) auf.

Der Bestand der Kleinspechte in Mitteleuropa wird mit 60.000 bis 140.000 Brutpaaren (Gygax, Lücke, Graf: „Vogelarten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz“ (2013)) angegeben.

Der Bestand der Kleinspechte in Österreich wird mit 2.200 bis 4.500 Brutpaaren (Pühringer, Sulzbacher „... Nationalpark Kalkalpen ... “: Nationalpark Kalkalpen: Jahrestagung der Arbeitsgruppe Spechte … 2009 (1. Aufl. 03/2011)), mit 2.000 bis 4.000 Paaren (Gygax, Lücke, Graf: „Vogelarten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz“ (2013)) angegeben.

Der Bestand der Kleinspechte in Oberösterreich wird mit 100 bis 300 Brutpaaren (Pühringer, Sulzbacher „... Nationalpark Kalkalpen ... “: Nationalpark Kalkalpen: Jahrestagung der Arbeitsgruppe Spechte … 2009 (1. Aufl. 03/2011)) angegeben.

Der Bestand der Kleinspechte in der Schweiz wird mit 2.500 bis 3.000 Paaren (Gygax, Lücke, Graf: „Vogelarten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz“ (2013)) angegeben.

Der Bestand der Kleinspechte in Luxemburg wird mit 250 bis 500 Paaren im Jahr 2015 (Klein: „Specht-Monitoring in Luxemburg“ (Lanius 36 (2016)); Froehlich-Schmitt: „Spechte im Saarland …“ (Lanius 36 (2016))) angegeben.

Der Bestand der Kleinspechte in Deutschland wird mit 10.000 bis 30.000 Paaren (Gygax, Lücke, Graf: „Vogelarten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz“ (2013)) oder mit etwa 30.000 Brutpaaren (NABU, LBV: „Der Grünspecht, Vogel des Jahres 2014“) oder mit 25.000 bis 41.000 Brutpaaren (Bairlein, Dierschke, Dierschke, Salewski, Geiter, Hüppop, Köppen, Fiedler: „Atlas des Vogelzugs; Ringfunde deutscher Brut- und Gastvögel“ (2014)) oder mit 25.000 bis 41.000 Brutpaaren (Weiss: „ Spechte in Nordrhein-Westfalen ...“ (Charadrius 2017 (Heft 1-2))) angegeben.

Der Bestand der Kleinspechte in Nordrhein-Westfalen wird mit 3.000 bis 4.700 Brutpaaren (Weiss: „ Spechte in Nordrhein-Westfalen ...“ (Charadrius 2017 (Heft 1-2))) angegeben.

Der Bestand der Kleinspechte im Nationalpark Hainich / Thüringen wird im Jahr 2014 mit 8 bis 10 Brutpaaren (Henkel, Schacky: „Specht-Monitoring 2005 bis 2015 im Nationalpark Hainich / Thüringen“ (Charadrius 2017 (Heft 1-2))) oder mit 10 Brutpaaren (Nationalparkverwaltung Hainich: „Spechte im Nationalpark Hainich“) angegeben.

Der Bestand der Kleinspechte im „130ha grossen Eichenwald am nordöstlichen Harzrand bei Ballenstedt“ wird mit 3 Revierpaaren im Jahr 1996, mit einem Revierpaar im Jahr 2004 (FALKE 05/2006, S.156) angegeben.

Der Bestand der Kleinspechte im EU-Vogelschutzgebiet „Hessisches Ried mit Kühkopf-Knoblochsaue“ wird mit 35 bis 40 Revieren (FALKE 08/2011, S.338) angegeben

Der Bestand der Kleinspechte im Saarland wird mit 250 bis 500 Brutpaaren (Froehlich-Schmitt: „Spechte im Saarland ...“ (Lanius 36 (2016))) angegeben.

Der Bestand in Süddeutschland ist „in den letzten Jahren erheblich zurückgegangen“ (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003)).

Die Oberseite ist schwarz, weiss gebändert (Diesselhorst, Fechter: „Knaurs Tierleben von A-Z, Band 1 (A-L)“ (1981)) oder „lebhaft schwarz-weiss gebändert“ („rororo Tierlexikon“(in 5 Bänden, Band 3 (Vögel)) 1969).

Man findet auch, dass der Rücken „dunkel und schwarzweiss gebändert“ ist (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder schwarz, weiss quergebändert (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer“ (2011)) oder gestreift ist (Ruge: „Entdecke die Spechte“ (2016)) oder dunkel quergebändert ist (naturgucker: 28: Januar/Februar 2017) oder weiss quergebändert ist (Blume, Tiefenbach: "Die Buntspechte", NBB 315 (1997); VÖGEL 04/2021) oder schwarzweiss gebändert ist (Bezzel: „BLV Handbuch Vögel“ (2006); Nationalparkverwaltung Hainich: „Spechte im Nationalpark Hainich“). Des Weiteren wird angegeben, dass der „oberer Teil des Mantels und der Schultern“ schwarz ist , wobei dann „die übrigen Schulter- und Rückenfedern“ weiss quergebändert sind (Gygax, Lücke, Graf: „Vogelarten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz“ (2013)), dass die „untere Rückenpartie gebändert“ ist („Buch der Vogelwelt, Mitteleuropas“ (1973 und 1994)).

Die Unterseite ist weisslich („rororo Tierlexikon“(in 5 Bänden, Band 3 (Vögel)) 1969) oder die Unterseite ist weisslich, „dunkel gestrichelt“ (naturgucker: 28: Januar/Februar 2017; VÖGEL 04/2021) oder die „Unterseite ist gräulich weiss, an der Brust schwach gelbbräunlich“ (Gygax, Lücke, Graf: „Vogelarten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz“ (2013)). Man findet auch, dass die Brust schwarz längsgestreift ist (Blume, Tiefenbach: "Die Buntspechte", NBB 315 (1997)), dass der Bauch bräunlichgrau ist („rororo Tierlexikon“(in 5 Bänden, Band 3 (Vögel)) 1969).

Die Flanken sind schwarz längsgestreift (Blume, Tiefenbach: "Die Buntspechte", NBB 315 (1997)) oder wenig dunkel gestrichelt („rororo Tierlexikon“(in 5 Bänden, Band 3 (Vögel)) 1969).

Die Augen sind rotbraun (Gygax, Lücke, Graf: „Vogelarten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz“ (2013)) oder bei den Jungvögeln „hell braungrau“, „später rotbraun“ und dann bei den Altvögel „dunkel karminrot“ (Blume, Tiefenbach: "Die Buntspechte", NBB 315 (1997)).

Der Kopfseitenstreif ist schwarz und geht nicht bis zum Scheitel (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer“ (2011)) oder „zwischen dem schwarzen Wangenstreif und dem Nacken“ sind die Kopfseiten weiss (VÖGEL 04/2021).

Der Scheitel des Männchens ist rot (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000); „Buch der Vogelwelt, Mitteleuropas“ (1973 und 1994); Ruge: „Entdecke die Spechte“ (2016); Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003); Gygax, Lücke, Graf: „Vogelarten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz“ (2013); Puchta, Richartz: „Steinbachs grosser Vogelführer“ (2006)) oder die Kopfplatte ist rot („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 8 (Vögel 3); Diesselhorst, Fechter: „Knaurs Tierleben von A-Z, Band 1 (A-L)“ (1981); Bezzel: „BLV Handbuch Vögel“ (2006); Blume, Tiefenbach: "Die Buntspechte", NBB 315 (1997)) oder die Sirn ist rot (Nationalparkverwaltung Hainich: „Spechte im Nationalpark Hainich“) oder der Scheitel ist karminrot („Buch der Vogelwelt, Mitteleuropas“ (1973 und 1994)) oder der Scheitel ist rot und schwarz eingefasst (FALKE 06/2008, S.215; Svensson: „Der Kosmos Vogelführer“ (2011); naturgucker: 28: Januar/Februar 2017; VÖGEL 04/2021) oder die Scheitelkappe ist mattrot und schwarzgerahmt („rororo Tierlexikon“(in 5 Bänden, Band 3 (Vögel)) 1969)

Der Scheitel des Weibchens ist schmutzigweiss (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder der Scheitel ist weiss („Buch der Vogelwelt, Mitteleuropas“ (1973 und 1994)) oder der Vorderscheitelfleck ist schmutzigweiss, schwarz eingefasst (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer“ (2011)) oder die Kopfplatte ist bräunlichweiss („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 8 (Vögel 3)) oder „auf einigen Kopffedern“ befinden sich „manchmal höchstens rote Spitzen“ (Blume, Tiefenbach: "Die Buntspechte", NBB 315 (1997)). Man findet des Weiteren, dass die Stirnplatte weiss ist (Bezzel: „BLV Handbuch Vögel“ (2006)) oder dass die Stirn weisslich ist (Nationalparkverwaltung Hainich: „Spechte im Nationalpark Hainich“).

Die Grösse beträgt 14cm (Diesselhorst, Fechter: „Knaurs Tierleben von A-Z, Band 1 (A-L)“ (1981)) oder 14,5cm („Buch der Vogelwelt, Mitteleuropas“ (1973 und 1994); „rororo Tierlexikon“(in 5 Bänden, Band 3 (Vögel)) 1969) oder 14 bis 15cm (Gygax, Lücke, Graf: „Vogelarten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz“ (2013); Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003); Gygax, Lücke, Graf: „Vogelarten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz“ (2013)) oder 15cm (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder 14 bis 16cm (Dierschke: „1000 Vögel“; Gorman: „Woodpeckers of the World“ (2014); Zahner, Wimmer: „Spechte & Co. ...“ (2019)) oder 14 bis 16,5cm (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer“ (2011); naturgucker: 28: Januar/Februar 2017; VÖGEL 04/2021) oder 16cm („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 8 (Vögel 3)).

Die „Bruthöhlen werden meistens in totem Morschholz angelegt, nicht selten auch in relativ dünnen Seitenästen“ (Nationalparkverwaltung Hainich: „Spechte im Nationalpark Hainich“) oder befinden sich „in einen morschen Baumstamm oder Ast – in Bodennähe oder in 20m Höhe“ („Buch der Vogelwelt, Mitteleuropas“ (1973 und 1994)) oder befinden sich „in weichen oder morschen Laubbäumen“ (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder befinden sich „in weichem Totholz oft in Seitenästen“ (Zahner, Wimmer: „Spechte & Co. ...“ (2019)) oder befinden sich „meist in einen Seitenast“ (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003)) oder befinden sich in weichem oder morschem oder totem Holz, in alten Laubbäumen, „wie Weiden, Pappeln, Erlen, Birken, Rosskastanien, Eschen, Obstbäumen“, in morschen oder faulen Harthölzer, wie Eichen, Buchen, „nur ganz selten“ in Nadelbäumen (Bezzel: „BLV Handbuch Vögel“ (2006)) oder befinden sich „in Stämmen oder Ästen von Weichhölzern, Obstbäumen oder weissfaulen Buchen, toten Baumstümpfen und dürren Ästen in Eichen in Höhen von 1-25m“ (Blume, Tiefenbach: "Die Buntspechte", NBB 315 (1997)).

Die Höhlen sind selbstgemeiselt (Diesselhorst, Fechter: „Knaurs Tierleben von A-Z, Band 1 (A-L)“ (1981)) oder gemeiselt („Buch der Vogelwelt, Mitteleuropas“ (1973 und 1994)) oder selbstgezimmert (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) von beiden („Buch der Vogelwelt, Mitteleuropas“ (1973 und 1994)) oder von „Männchen und Weibchen“ (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003) ) oder von „Männchen und Weibchen“, wobei der „der Arbeitsanteil des Männchens grösser als der des Weibchens“ ist (Bezzel: „BLV Handbuch Vögel“ (2006)).

Die Kleinspechte beginnen mit dem Höhlenbau Anfang bis Mitte April, sind „mitunter nach 12-16 Tagen“ fertig (Bezzel: „BLV Handbuch Vögel“ (2006)) oder in „etwa ein bis zwei Wochen“ fertig (Blume, Tiefenbach: "Die Buntspechte", NBB 315 (1997)). Man findet des Weiteren, dass Kleinspechte „nicht selten“ „mehrere Höhlen hintereinander“ anlegen, „bis eine als Bruthöhle dient“ (Blume, Tiefenbach: "Die Buntspechte", NBB 315 (1997)).

Das Weibchen legt 4 bis 6 glänzendweisse Eier („Buch der Vogelwelt, Mitteleuropas“ (1973 und 1994)) oder 5 bis 6 weissglänzende Eier (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder 4 bis 6 Eier (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003)) oder 5 bis 6 Rier („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 8 (Vögel 3)) oder 4 (5 bis 6) Eier (Bezzel: „BLV Handbuch Vögel“ (2006)) oder 5 bis 6 rein weiss glänzende Eier (Blume, Tiefenbach: "Die Buntspechte", NBB 315 (1997)) oder bis zu 9 Eier (Zahner, Wimmer: „Spechte & Co. ...“ (2019)). Man findet aber auch, dass Kleinspechtweibchen „manchmal Eier in den Höhlen von zwei Männchen, also zweimal fünf oder gar sechs Eier“ legen (Ruge: „Entdecke die Spechte“ (2016)).

Beide Altvögel brüten („Buch der Vogelwelt, Mitteleuropas“ (1973 und 1994); Blume, Tiefenbach: "Die Buntspechte", NBB 315 (1997)) die Eier aus.

Ausgebrütet sind die Eier in 10 bis 12 Tagen (Bezzel: „BLV Handbuch Vögel“ (2006); Nationalparkverwaltung Hainich: „Spechte im Nationalpark Hainich“; Blume, Tiefenbach: "Die Buntspechte", NBB 315 (1997)) oder 11 bis 12 Tagen (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003)) oder 12 Tagen („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 8 (Vögel 3)) oder etwa 14 Tagen (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000); „Buch der Vogelwelt, Mitteleuropas“ (1973 und 1994)).

Die jungen Kleinspechte sind flügge mit 18 Tagen (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder mit 3 Wochen (Dierschke: „1000 Vögel“) oder mit 21 Tagen („Buch der Vogelwelt, Mitteleuropas“ (1973 und 1994); Blume, Tiefenbach: "Die Buntspechte", NBB 315 (1997)) oder mit 18 bis 20 Tagen („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 8 (Vögel 3)) oder mit 19 bis 21 Tagen (Bezzel: „BLV Handbuch Vögel“ (2006)) oder mit 3 Wochen (Nationalparkverwaltung Hainich: „Spechte im Nationalpark Hainich“).

Die jungen Kleinspechte werden dann noch weitere 1 bis 2 Wochen betreut (Dierschke: „1000 Vögel“) oder „noch 8 bis 14 Tage“ betreut (Nationalparkverwaltung Hainich: „Spechte im Nationalpark Hainich“; Blume, Tiefenbach: "Die Buntspechte", NBB 315 (1997)).

Geschlechtsreif sind die Jungvögel zum Ende des ersten Jahres (Nationalparkverwaltung Hainich: „Spechte im Nationalpark Hainich“; Blume, Tiefenbach: "Die Buntspechte", NBB 315 (1997)).

Die Kleinspechte leben in einer „Einehe (Saison, auch Dauerehe)“ (Blume, Tiefenbach: "Die Buntspechte", NBB 315 (1997)).

Die Nahrung suchen die Kleinspechte „meist in den Baumwipfeln“ (Brehms Neue Tierenzyklopädie“, Band 6 (Vögel 2)). Zur Nahrung selbst zählen „vor allem Insekten“ (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003)) oder „meist Larven und Puppen von Käfern, Kleinschmetterlingen, Gallwespen, Fliegen und Spinnen; auch Johannisbeeren und Himmelsbeeren; im Winter auch Sämereien an Vogelfutterplätzen“ („Buch der Vogelwelt, Mitteleuropas“ (1973 und 1994)).

Ein Höchsalter von 6 Jahren aufgrund einer Beringung konnte festgestellt werden (Blume, Tiefenbach: "Die Buntspechte", NBB 315 (1997)).

 

 

 

Mittelspecht, lat. Dendrocopos medius, Linnaeus, 1758

Die Mittelspechte sind allgemein in Mitteleuropa, Frankreich, Nordspanien, Ost- und Südosteuropa, teilweise die Türkei, Kaukasus, Iran (Bairlein, Dierschke, Dierschke, Salewski, Geiter, Hüppop, Köppen, Fiedler: „Atlas des Vogelzugs; Ringfunde deutscher Brut- und Gastvögel“ (2014)) oder Europa, Vorderasien (ausgenommen Portugal, Spanien, Pyränenstreifen, Grossbritannien, Niederlande, Skandinavische Länder) („rororo Tierlexikon“(in 5 Bänden, Band 3 (Vögel)) 1969) oder Europa, Vorderasien (Blume: „Spechte fremder Länder“ (2006 (1971))) oder „Nordspanien, Frankreich, Mittel-, Ost- und Südosteuropa“ (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003)) oder Europa (ausgenommen Island, Britische Inseln, fast ganz Fennoskandien, Teile Spaniens, viele Mittelmeerinseln) (Bezzel: „BLV Handbuch Vögel“ (2006)) oder „Europa bis Iran“ (Dierschke: „1000 Vögel“) oder „Mitteleuropa bis etwa zum 55. Breitengrad und im Osten etwa bis zum Ural“ (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder Europäische Union, Vorderasien (Puchta, Richartz: „Steinbachs grosser Vogelführer“ (2006)) oder Europa, Teile Vorderasiens (Diesselhorst, Fechter: „Knaurs Tierleben von A-Z, Band 2 (M-Z)“ (1981)) oder Europa bis südwestliches Asien („Die Natur: Visuelle Enzyklopädie der Pflanzen, Tiere, Mineralien, Mikroorganismen und Pilze“ (2010)) oder „von Frankreich bis zur Ostsee sowie auf der Balkan-Halbinsel und vom Schwarzmeergebiet bis zum Kaukasus, auch in Nordspanien, Italien“ (Gygax, Lücke, Graf: „Vogelarten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz“ (2013)) oder Mittel- und Südeuropa bis zum Kaukasus (FALKE-Sonderheft 2020: „Vögel im Wald“; S.42) verbreitet.

Das Verbreitungsgebiet des Mittelspechts reicht mittlerweile „bis weit in den Norden Schleswig-Holsteins“, bis „über die Grenze nach Dänemark hat es in den letzten 48 Jahren lediglich einer geschafft“ (FALKE 07/2013, S.27).

Die Mittelspechte werden in 7 Rassen (Blume: „Spechte fremder Länder“ (2006 (1971))) oder 4 Unterarten (Gorman: „Woodpeckers of the World“ (2014)) oder 3 Unterarten (Blume, Tiefenbach: "Die Buntspechte", NBB 315 (1997); Puchta, Richartz: „Steinbachs grosser Vogelführer“ (2006)) untergliedert.

Die Unterart Dendrocopos medius medius ist genaugenommen in weiten Teilen Europas „bis ans Mittelmeer, nach“ Südosten „bis Anatolien, von der Atlantikküste bis zu den Pyrenäen“, ausgenommen der Länder Norwegen, Finnland, Dänemark, Schweden? (Blume, Tiefenbach: "Die Buntspechte", NBB 315 (1997)) oder in Nordwestspanien, Italien, Balkan, Kontinentaleuropa, Westrussland, Ukraine (Gorman: „Woodpeckers of the World“ (2014)) verbreitet.

Die Unterart Dendrocopos medius caucasicus ist genaugenommen im Kaukasus, Anatolien (Blume, Tiefenbach: "Die Buntspechte", NBB 315 (1997)) oder in der Nordtürkei, Kaukasus, Nordwerstiran (Gorman: „Woodpeckers of the World“ (2014)) verbreitet.

Die Unterart Dendrocopos medius anatoliae ist genaugenommen in West- und Südkleinasien (Gorman: „Woodpeckers of the World“ (2014)) verbreitet.

Die Unterart Dendrocopos medius sanctijjohannis ist genaugenommen in Zargos, Gebirge westlich des Irans (Blume, Tiefenbach: "Die Buntspechte", NBB 315 (1997)) oder Nordirak, Südwestiran (Gorman: „Woodpeckers of the World“ (2014)) verbreitet.

Die Mittelspechte leben in den Laubwäldern (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer“ (2011); Dierschke: „1000 Vögel“) oder in den Auwäldern, lichten Eichenwäldern (naturgucker: 28: Januar/Februar 2017) oder in den Gärten, Parks, Friedhöfen (naturgucker: 28: Januar/Februar 2017) oder in den Laubmischwäldern, Auwäldern („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 8 (Vögel 3)) oder in den Eichenwäldern (NABU, LBV: „Der Buntspecht, Vogel des Jahres 1997“; Bezzel: „BLV Handbuch Vögel“ (2006); Gygax, Lücke, Graf: „Vogelarten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz“ (2013)) oder „fast nur noch in Eichenwäldern“ (FALKE (03/2004: „Themenheft Spechte“); S.82) oder in den Buchenwäldern, „wenn der herrschende Baumbestand mindestens 180 bis 200 Jahre alt ist“ (FALKE-Sonderheft 2020: „Vögel im Wald“; S42).

Die Reviergrösse beträgt 10 bis 30ha (Zahner, Wimmer: „Spechte & Co. ...“ (2019)) oder 3 bis 10ha, in Mitteleuropa „20 bis 40ha, gelegentlich bis 60ha“ (Blume, Tiefenbach: "Die Buntspechte", NBB 315 (1997)).

Der Bestand der Mittelspechte in Europa wird mit 140.000 bis 310.000 Brutpaaren (FALKE 08/2011) angegeben.

Der Bestand der Mittelspechte in Deutschland wird mit 25.000 bis 56.000 Brutpaaren (FALKE 03/2010, S.109), wird mit 24.000 bis 48.000 Brutpaaren (FALKE 08/2011), mit 40.000 bis 70.000 Paaren (Gygax, Lücke, Graf: „Vogelarten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz“ (2013)), mit 7.000 bis 11.000 Paaren (Gygax, Lücke, Graf: „Vogelarten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz“ (2013)), mit 27.000 bis 48.000 Brutpaaren angegeben (Bairlein, Dierschke, Dierschke, Salewski, Geiter, Hüppop, Köppen, Fiedler: „Atlas des Vogelzugs; Ringfunde deutscher Brut- und Gastvögel“ (2014); Weiss: „Spechte in Nordrhein-Westfalen ...“ (Charadrius 2017 (Heft 1-2))), mit 25.000 bis 56.000 Brutpaaren (NABU, LBV: „Der Grünspecht, Vogel des Jahres 2014“) angegeben.

Man findet, dass „über 20 Prozent des Weltbestandes“ „in deutschen Wäldern“ brüten (FALKE (03/2004: „Themenheft Spechte“); S.82) oder dass in Deutschland „rund 20 % des Weltbestandes“ leben (FALKE 08/2011).

Der Bestand der Mittelspechte in einem der grössten norddeutschen Eichenwälder, dem Schaumburger Wald, wird „mit über 400“ Paaren (FALKE 02/2006; S.39) angegeben.

Der Bestand der Mittelspechte in Nordrhein-Westfalen wird mit 1.600 bis 2.600 Brutpaaren, 2015 mit 5.000 bis 7.500 Brutpaaren (Weiss: „ Spechte in Nordrhein-Westfalen ...“ (Charadrius 2017 (Heft 1-2)), Seiten 15, 19) angegeben.

Der Bestand der Mittelspechte im Saarland wird allgemein mit 150 bis 300 Brutpaaren, mit maximal 250 Brutpaaren, nach einer ADEBAR-Kartierung mit 210 bis 440 Brutpaaren (Froehlich-Schmitt: „Spechte im Saarland ...“ (Lanius 36 (2016))) angegeben.

In einer Untersuchung der Mittelspechte im südöstlichen Saarland wurden in den Jahren 2010 bis 2015 ca. 23 Mittelspecht-Reviere dokumentiert (Froehlich-Schmitt: „Höhlenbäume des Mittelspechts ... im Saarland“ (Charadrius 2017 (Heft 1-2))).

Im Rahmen einer Mittelspecht-Kartierung im Jahr 2012 im südöstlichen Saarland wurden „15 Höhlenbäume mit 10 erfolgreichen Bruten gefunden“ (Vogelwarte Band 50: Heft 4: Dezember 2012). Ausgehend von dieser Studie schätzt man den Bestand „für den Saar-Pfalz-Kreis auf 200 bis 300 Paare“ „und für das Saarland auf etwa 1.000 bis 1.500 Paare“ (Vogelwarte Band 50: Heft 4: Dezember 2012).

Der Bestand der Mittelspechte in Niedersachsen wird im Jahr 1999 mit 1.200 Paaren (FALKE 04/2003; S.111) angegeben.

Im Rahmen einer Mittelspecht-Studie aus den Jahren 2003 bis 2007 „für den Untersuchungsraum NW-Niedersachsen (Ostfriesland, Oldenburger Land, Bremen und Lkr. Cuxhaven)“ errechnete man „einen mittleren Bestand von 529 Revieren“, „einen maximalen Bestand von 627 Revieren“ (Vogelwarte Band 46: Heft 4: Dezember 2008).

Der Bestand der Mittelspechte in Hessen wird mit 5.000 Mittelspechten (FALKE 08/2006; S.254), mit „mehr als 5.000“ Revieren (FALKE 08/2006; S.256), mit 7.800 bis 11.000 Revieren (Vogelwarte Band 45: Heft 4: August 2007), mit 10.000 Brutpaaren (HGON-Untersuchung: FALKE 02/2009, S.49), mit 5.000 bis 9.000 Brutpaaren, aktuell jedoch auf 8.000 bis 12 000 Paaren „eher realistisch“ geschätzt (FALKE 08/2011) angegeben. In Hessen leben „18 bis 20 % des deutschen und rund 3 bis 6 % des Weltbestandes“ (FALKE 08/2011).

Aufgrund einer Untersuchung von 70 Messtischblatt-Vierteln im Jahr 2004 dokumentierte man „insgesamt 634 Mittelspechtreviere“ und errechnete für Hessen einen Bestand von 5.000 bis 7.000 Brutpaaren/Revierpaaren; „31-33 % des deutschen und bis zu 3 % des Weltbestandes“ (Vogelwarte Band 45: Heft 4: August 2007). In einer weiteren im Jahr 2006 durchgeführten Untersuchung „wurden 56 % mehr Mittelspecht-Reviere“ dokumentiert und man errechnete für Hessen einen Bestand von 7.800 bis 11.000 Brutpaaren/Revierpaaren (Vogelwarte Band 45: Heft 4: August 2007).

Der Bestand der Mittelspechte im EU-Vogelschutzgebiet „Hessisches Ried mit Kühkopf-Knoblochsaue“ wird mit 130 bis 140 Revieren (FALKE 08/2011, S.318, 338) angegeben.

Der Bestand der Mittelspechte in den Wäldern der südlichen hessischen Oberrheinebene wird mit 170 bis 200 Revieren (FALKE 08/2011, S.318) angegeben.

Im hessischen Landkreis Gross-Gerau brüten „allein zwischen 900 bis 1100 Paare“ (FALKE 08/2011).

Der Bestand der Mittelspechte im „130ha grossen Eichenwald am nordöstlichen Harzrand bei Ballenstedt“ wird mit 11 Revierpaaren im Jahr 1996, mit 9 Revierpaaren im Jahr 2002, mit 11 Revierpaaren im Jahr 2004 (FALKE 05/2006, S.156) angegeben.

Der Bestand der Mittelspechte wird im Nationalpark Hainich in Thüringen mit 70 Paaren (FALKE 03/2005; S.74), im Jahr 2014 mit 60 bis 70 Brutpaaren (Henkel, Schacky: „Specht-Monitoring 2005 bis 2015 im Nationalpark Hainich / Thüringen“ (Charadrius 2017 (Heft 1-2)); FALKE 10/2015, S.40; FALKE 03/2019, S.39) oder im Jahr 2014 mit 60 bis 80 Brutpaaren (Nationalparkverwaltung Hainich: „Spechte im Nationalpark Hainich“) angegeben.

Der Bestand der Mittelspechte in den 32 Europäischen Vogelschutzgebieten in Sachsen-Anhalt wird mit 1.195 bis 1.348 Mittelspechtrevieren (Vogelwarte Band 49: Heft 1: Februar 2011), mit etwa 1.200 Revieren (FALKE 10/2017, S.20) oder 1.197 bis 1.350 Brutpaaren/Revierpaaren (FALKE 10/2017, S.21), mit 1.197 bis 1.350 Revieren im Rahmen einer Ersterfassung (Vogelwarte Band 55: Heft 4: Dezember 2017) angegeben.

Der Bestand der Mittelspechte „zwischen Dessau und“ der Saalemündung wird mit 301 Brutpaaren (Vogelwarte Band 49: Heft 1: Februar 2011) angegeben. Der Bestand der Mittelspechte „für das gesamte EU-SPA Mittlere Elbe wird“ „auf mindestens“ 500 bis 550 Brutpaare (Vogelwarte Band 49: Heft 1: Februar 2011) geschätzt.

Der Bestand der Mittelspechte in den eichenreichen Hartholzauenwäldern des Biosphärenreservats Mittelelbe wird mit 720 bis 750 Paaren, davon im „Vogelschutzgebiet Mittelelbe, einschliesslich Steckby-Lödderitzer Forst (500–550 Reviere)“, im „FFHGebiet Elbaue zwischen Saalemündung und Magdeburg (120–125 Reviere)“ (FALKE 10/2017, S.33) angegeben.

Der Bestand der Mittelspechte wird im Kreis Hildburghausen „in den Wäldern entlang des „Grünen Bandes““ mit 80 bis 100 Revieren (FALKE 04/2012, S.149f.) angegeben.

Der Bestand der Mittelspechte in den bayerischen Vogelschutzgebieten wird „mit mehr 2.000“ Brutpaaren, „entspricht mehr als die Hälfte des Bayerischen Brutbestands“, angegeben (Lauterbach, Schwaiger, Löffler: „Spechte in den bayerischen Vogelschutzgebieten“ (ORNITHOLOGISCHER ANZEIGER: Band 57, Heft 1/2 (2018))).

Der Bestand der Mittelspechte im Nationalpark Kellerwald wird mit 200 bis 220 Paaren (FALKE 08/2011, S.318, 342) angegeben.

Der Bestand der Mittelspechte im Mönchbruch und den Wäldern bei Mörfelden-Walldorf und Rüsselsheim wird mit 280 bis 320 Revieren (FALKE 08/2011, S.318) angegeben.

Der Bestand der Mittelspechte im Jägersburger/Gernsheimer Wald wird mit 130 bis 150 Revieren (FALKE 08/2011, S.318) angegeben.

Der Bestand der Mittelspechte bei Herborn und Lemptal wird mit 125 bis 150 Revieren (FALKE 08/2011, S.318) angegeben.

Der Bestand der Mittelspechte im Spessart bei Bad Orb wird mit 110 bis 130 Revieren (FALKE 08/2011, S.318) angegeben.

Der Bestand der Mittelspechte im FFH-Gebiet Schwanheimer Wald wird mit 50 bis 90 Revieren (FALKE 08/2011, S.318) angegeben.

Der Bestand der Mittelspechte in den Rheinauen bei Biblis und Gross-Rohrhein wird mit 55 bis 65 Revieren (FALKE 08/2011, S.318) angegeben.

Der Bestand der Mittelspechte in Luxemburg wird mit 200 bis 400 Paaren im Jahr 2015 (Klein: „Specht-Monitoring in Luxemburg“ (Lanius 36 (2016)); Froehlich-Schmitt: „Spechte im Saarland …“ (Lanius 36 (2016))) angegeben.

Der Bestand der Mittelspechte in Österreich wird mit 2.900 bis 4.300 Brutpaaren (Pühringer, Sulzbacher „... Nationalpark Kalkalpen ... “: Nationalpark Kalkalpen: Jahrestagung der Arbeitsgruppe Spechte … 2009 (1. Aufl. 03/2011)), mit 3.000 bis 4.000 Paaren (Gygax, Lücke, Graf: „Vogelarten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz“ (2013)) angegeben.

Der Bestand der Mittelspechte in Oberösterreich wird mit 30 bis 50 Brutpaaren (Pühringer, Sulzbacher „... Nationalpark Kalkalpen ... “: Nationalpark Kalkalpen: Jahrestagung der Arbeitsgruppe Spechte … 2009 (1. Aufl. 03/2011)) angegeben.

Der Bestand der Mittelspechte in der Schweiz wird mit 700 bis 1.000 Paaren (Gygax, Lücke, Graf: „Vogelarten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz“ (2013)) angegeben.

Der Bestand der Mittelspechte im schweizer Kanton Zürich ging „zwischen 1978 und 2002“ im Bestand und in der besiedelten Fläche um 30% zurück (Vogelwarte Band 47: Heft 4: Dezember 2009). Der Bestand der Mittelspechte im Kanton Zürich wird mit 148 Revieren im Jahr 1988, mit 104 Revieren im Jahr 2002 (Vogelwarte Band 49: Heft 1: Februar 2011) angegeben.

Der Bestand der Mittelspechte in der Schweiz „im Züricher Weinland, Rafzerfeld und Blauen“ wird mit 116 Brutpaaren im Jahr 2009 (Vogelwarte Band 49: Heft 1: Februar 2011) angegeben.

In einer 40 jährigen Mittelspecht-Untersuchung eines 10km² grossen Waldgebiets im Züricher Weinland wurden 1978 67 Revieren, 2004 50 Paaren und 2016 84 Paaren (Bühlmann: „40 Jahre Mittelspecht … im Niderholz bei Zürich“ (Lanius 36 (2016))) dokumentiert.

In einer in den Nordvogesen in Ostfrankreich „(>Forets, rochers et etangs du Pays de Bitche<)“ durchgeführten Untersuchung dokumentierte man 123 Mittelspecht-Reviere im Jahr 2005 und man fand von 2001 bis 2009 52 Bruthöhlen (Muller: „Spechte in den Nordvogesen“ (Lanius 36 (2016)); Vogelwarte Band 55: Heft 1: Februar 2017).

Die Oberseite ist schwarz (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000); Bezzel: „BLV Handbuch Vögel“ (2006); VÖGEL 01/2012).

Die Schultern oder Schulterflecke oder Schulterfedern sind weiss (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003); Bezzel: „BLV Handbuch Vögel“ (2006); Gygax, Lücke, Graf: „Vogelarten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz“ (2013); Nationalparkverwaltung Hainich: „Spechte im Nationalpark Hainich“; VÖGEL 01/2012) oder oval und weiss (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer“ (2011)) oder schmal, gross und weiss (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)).

Die Unterseite „ist grauweiss und dunkel längs gestrichelt“, „der Bauch ist verwaschen rötlich“ (Ruge: „Entdecke die Spechte“ (2016)) oder „die Unterseite ist grauweiss“ (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder die Unterseite ist gelbbrauch, gestrichelt (naturgucker: 28: Januar/Februar 2017) oder die Unterseite ist auf der Vorderbrust weiss, die Brust ist schwach gelblich (Blume, Tiefenbach: "Die Buntspechte", NBB 315 (1997)) oder die Vorderbrust ist weisslich, die Brust ist gelblich (Gygax, Lücke, Graf: „Vogelarten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz“ (2013)) oder die Brust und der Bauch sind längsgestrichelt („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 8 (Vögel 3)) oder die Brust und der Bauch sind „zart längs gestrichelt“ (Nationalparkverwaltung Hainich: „Spechte im Nationalpark Hainich“) oder der Bauch ist gestrichelt (VÖGEL 04/2021) oder der Bauch ist gelblich gestrichelt (FALKE 06/2008, S.213) oder der Bauch ist gelblichbraun (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer“ (2011)) oder der Bauch ist gelbbräunlich, gestrichelt (VÖGEL 04/2021) oder der Bauch ist hellrosa (Blume, Tiefenbach: "Die Buntspechte", NBB 315 (1997); Gygax, Lücke, Graf: „Vogelarten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz“ (2013)) oder der Bauch ist mattrosa („rororo Tierlexikon“(in 5 Bänden, Band 3 (Vögel)) 1969) oder der Bauch ist rosa (Bezzel: „BLV Handbuch Vögel“ (2006)).

Die Unterschwanzdecken sind hellrosa (Blume, Tiefenbach: "Die Buntspechte", NBB 315 (1997); Gygax, Lücke, Graf: „Vogelarten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz“ (2013)) oder rosa (Bezzel: „BLV Handbuch Vögel“ (2006); naturgucker: 28: Januar/Februar 2017; VÖGEL 04/2021) oder rosarot (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003)) oder rosafarben (Nationalparkverwaltung Hainich: „Spechte im Nationalpark Hainich“) oder karminrosa (Diesselhorst, Fechter: „Knaurs Tierleben von A-Z, Band 2 (M-Z)“ (1981)). Man findert auch, dass der Unterschwanz mattrosa ist („rororo Tierlexikon“(in 5 Bänden, Band 3 (Vögel)) 1969).

Die Flanken sind fein dunkel gestrichelt (naturgucker: 28: Januar/Februar 2017) oder dunkel gestrichelt (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer“ (2011); VÖGEL 04/2021) oder kräftig dunkel gestreift („rororo Tierlexikon“(in 5 Bänden, Band 3 (Vögel)) 1969) oder dunkel längsgefleckt (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder gestrichelt (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003); Diesselhorst, Fechter: „Knaurs Tierleben von A-Z, Band 2 (M-Z)“ (1981); VÖGEL 01/2012). Man findet auch, dass die Körperseiten fein gestrichelt sind (Gygax, Lücke, Graf: „Vogelarten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz“ (2013)) oder die Brustseiten dunkel längsgestrichelt sind (Bezzel: „BLV Handbuch Vögel“ (2006)).

Im Allgemeinen ist die Kopfplatte ist rot (Dierschke: „1000 Vögel“; Bezzel: „BLV Handbuch Vögel“ (2006)) oder die Kopfplatte ist leuchtend hellrot (Puchta, Richartz: „Steinbachs grosser Vogelführer“ (2006)) oder der Scheitel ist rot (Diesselhorst, Fechter: „Knaurs Tierleben von A-Z, Band 2 (M-Z)“ (1981)) oder der Scheitel ist kräftig rot „, der beim Männchen etwas weiter nach hinten reicht“ (FALKE 06/2008, S.213) oder die Kopfplatte ist rot, beim Männchen „meistens etwas dunkler als beim Weibchen“ (Ruge: „Entdecke die Spechte“ (2016)).

Die Kopfplatte des Männchens ist hell, karminrot (Gygax, Lücke, Graf: „Vogelarten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz“ (2013)) oder der Scheitel des Männchens ist leuchtend rot (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder der Scheitel des Männchens ist deutlich rot oder roter (naturgucker: 28: Januar/Februar 2017; VÖGEL 04/2021) oder der Scheitel des Männchens ist kräftig rot, häufig gesträubt (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003)) oder der Scheitel des Männchens ist rot oder die Kappe orangerot (VÖGEL 01/2012; Bild oder Text) oder die Kopfplatte des Männchens ist bis zum Hinterkopf hell kaminrot „und leuchtet intensiv“ (Blume, Tiefenbach: "Die Buntspechte", NBB 315 (1997)) oder der Oberkopf, der Nacken des Männchens sind rot („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 8 (Vögel 3)).

Die Kopfplatte des Weibchens ist rot und geht „im hinteren Teil in ein bräunliches Rotgold über“ (Blume, Tiefenbach: "Die Buntspechte", NBB 315 (1997)) oder die Kopfplatte des Weibchens ist hell, karminrot, „geht im Hinterkopf in ein bräunliches Rotgold über“ (Gygax, Lücke, Graf: „Vogelarten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz“ (2013)) oder der Scheitel des Weibchens ist orangerot (naturgucker: 28: Januar/Februar 2017; VÖGEL 04/2021) oder der Vorderkopf des Weibchens ist rot („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 8 (Vögel 3)) oder der rote Scheitel des Weibchens ist „etwas blasser“ (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder der Scheitel des Weibchens ist „etwas blasser“ als beim Männchen (VÖGEL 01/2012) oder der Scheitel des Weibchens ist rot (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer“ (2011)) oder der Oberkopf des Weibchens ist rot (Nationalparkverwaltung Hainich: „Spechte im Nationalpark Hainich“) oder die Kopfplatte des Weibchens ist mattrot bis orange und die Scheitelfedern sind „kürzer als beim Männchen“ (FALKE 04/2011).

Die Kopffedern von Männchen und Weibchen sind schmal verlängert und bilden einen Schopf, der bei Erregung aufgestellt werden kann (Blume, Tiefenbach: "Die Buntspechte", NBB 315 (1997)) oder „die Kopffedern sind leicht verlängert, so dass bei gesträubten Gefieder eine schwache Haube entsteht“ (Gygax, Lücke, Graf: „Vogelarten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz“ (2013)) oder das Männchen hat verlängerte, leuchtend rote Scheitelfedern, die beim drohen gesträubt werden können (FALKE 04/2011).

Die Augen sind rot („rororo Tierlexikon“(in 5 Bänden, Band 3 (Vögel)) 1969) oder dunkel (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer“ (2011)) oder „rotbraun bis hell rotbraun“ (Gygax, Lücke, Graf: „Vogelarten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz“ (2013)) oder dunkelbraun bei Altvögeln (Blume, Tiefenbach: "Die Buntspechte", NBB 315 (1997)).

Der schwarze Bartstreif wird nach den Schnabel zu braun und geht nicht zum Oberkopf (Blume, Tiefenbach: "Die Buntspechte", NBB 315 (1997)) oder ist „an der Schnabelbasis bräunlich“ (Gygax, Lücke, Graf: „Vogelarten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz“ (2013)). Man findet auch, dass der Wangenstreif „nicht bis zum Schnabel“ reicht und auch nicht bis zum Nacken geht (VÖGEL 04/2021).

Die Grösse beträgt 20 bis 22cm (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003); Zahner, Wimmer: „Spechte & Co. ...“ (2019); Dierschke: „1000 Vögel“; Gorman: „Woodpeckers of the World“ (2014); „Die Natur: Visuelle Enzyklopädie der Pflanzen, Tiere, Mineralien, Mikroorganismen und Pilze“ (2010); Gygax, Lücke, Graf: „Vogelarten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz“ (2013)) oder 21cm („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 8 (Vögel 3); Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder 22cm („rororo Tierlexikon“(in 5 Bänden, Band 3 (Vögel)) 1969; „Buch der Vogelwelt, Mitteleuropas“ (1973 und 1994); Diesselhorst, Fechter: „Knaurs Tierleben von A-Z, Band 2 (M-Z)“ (1981)) oder 19,5 bis 22cm (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer“ (2011)).

Die Mittelspechte bevorzugen für ihre Baumhöhlen „in erster Linie in Eichen“ („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 8 (Vögel 3)) oder hämmern die Baumhöhle „oft in Seitenäste von Eichen oder Obstbäumen“ (VÖGEL 04/2021).

Genaugenommen stellte man in einer in den Nordvogesen in Ostfrankreich „(>Forets, rochers et etangs du Pays de Bitche<)“ durchgeführten Untersuchung fest, dass von 2001 bis 2009 43 Eichen (83%), 6 Buchen, 2 Kiefern und eine Fichte als Höhlenbäume verwendet wurden (Muller: „Spechte in den Nordvogesen“ (Lanius 36 (2016))).

Genaugenommen entdeckte man in einer von 2010 bis 2015 durchgeführten Untersuchung im südöstlichen Saarland 30 Bruthöhlen von Mittelspechten, die sich zu 50% in einer Eiche und zu 37% in einer Rotbuche befanden (Froehlich-Schmitt: „Höhlenbäume des Mittelspechts ... im Saarland“ (Charadrius 2017 (Heft 1-2))).

Männchen und Weibchen bauen die Baumhöhle gemeinsam (Nationalparkverwaltung Hainich: „Spechte im Nationalpark Hainich“).

Mittelspechte bauen die Höhle nicht jährlich neu (Zahner, Wimmer: „Spechte & Co. ...“ (2019)) oder „geeignete Höhlen werden oft jahrelang wiederbenutzt“ (Nationalparkverwaltung Hainich: „Spechte im Nationalpark Hainich“).

Als nachfolgende Benutzer der von den Mittelspechten angelegten Baumhöhlen findet man die Sperlingskäuze (Muller: „Spechte in den Nordvogesen“ (Lanius 36 (2016)); FALKE 11/2009, S.436).

Das Weibchen legt 4 bis 7 Eier (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003)) oder 5 bis 7 Eier (Zahner, Wimmer: „Spechte & Co. ...“ (2019)) oder 5 bis 6 Eier (Blume, Tiefenbach: "Die Buntspechte", NBB 315 (1997)S. 81) oder 5 bis 6 rein weissglänzende Eier (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder (4) 5 bis 6 oder mehr weisse Eier (Bezzel: „BLV Handbuch Vögel“ (2006)).

Das Weibchen legt die Eier „ab Mitte April(Bezzel: „BLV Handbuch Vögel“ (2006)).

Ausgebrütet sind die Eier in 11 bis 14 Tagen (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003); Nationalparkverwaltung Hainich: „Spechte im Nationalpark Hainich“; Blume, Tiefenbach: "Die Buntspechte", NBB 315 (1997); Bezzel: „BLV Handbuch Vögel“ (2006)) oder 12 Tagen („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 8 (Vögel 3)) oder 11 bis 12 Tagen (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)).

Männchen und Weibchen brüten die Eier aus, wobei das Männchen mehr brütet (Bezzel: „BLV Handbuch Vögel“ (2006)) oder „nachts sitzt das Männchen auf den Eiern“ (Blume, Tiefenbach: "Die Buntspechte", NBB 315 (1997)).

Die jungen Mittelspechte sind flügge mit 18 bis 21 Tagen (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder 20 bis 23 Tagen (Nationalparkverwaltung Hainich: „Spechte im Nationalpark Hainich“; Bezzel: „BLV Handbuch Vögel“ (2006)) oder 22 bis 23 Tagen oder bis zu 25 bis 26 Tagen „für die südschwedische Population“, sofern diese nicht „in jüngster Zeit erloschen“ ist (Blume, Tiefenbach: "Die Buntspechte", NBB 315 (1997), S. 81, 92).

Die jungen Mittelspechte werden nach dem ausfliegen „noch 1 bis 2 Wochen“ betreut (Nationalparkverwaltung Hainich: „Spechte im Nationalpark Hainich“) oder werden noch „zwei bis drei Wochen“ geführt (Blume, Tiefenbach: "Die Buntspechte", NBB 315 (1997)) oder bleiben als Familie noch weitere 8 Tage zusammen („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 8 (Vögel 3)).

Zu Nahrung zählen Insekten, Käfer, Larven, Eicheln, Bucheckern (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003)) oder Insekten, Insektenlarven, andere Wirbellose (Gygax, Lücke, Graf: „Vogelarten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz“ (2013)) oder Raupen, Käfer (Ruge: „Entdecke die Spechte“ (2016)). Im Winter zählen zur Nahrung auch Äpfel (FALKE 01/2003; S.27).

In einer von 1995 bis 1997 durchgeführten Untersuchung von ganzjährig gesammelten Kotproben des Buntspechts und des Mittelspechts am „Ostrand des Flyschwienerwaldes zwischen Gallitzinberg und Heuberg am Westrand von Wien“ kam heraus, dass sich die Mittelspechte im Winter von Käfer, Ameisen, Spinnen und zu 22,5% aus vegetarischer Nahrung ernähren (Vogelwarte Band 47: Heft 4: Dezember 2009; Michalek, Kristin: „Nahrung von Buntspecht ..., Mittelspecht … im Wienerwald“: Nationalpark Kalkalpen: Jahrestagung der Arbeitsgruppe Spechte … 2009 (1. Aufl. 03/2011)).

Geschlechtsreif werden die Mittelspechte „gegen Ende des ersten Lebensjahres“ (Nationalparkverwaltung Hainich: „Spechte im Nationalpark Hainich“).

Die Mittelspechte leben in einer Saisonehe (Nationalparkverwaltung Hainich: „Spechte im Nationalpark Hainich“).

Das Höchstalter der Mittelspechte wird mit 8 bis 9 Jahren (Blume, Tiefenbach: "Die Buntspechte", NBB 315 (1997)) angegeben.

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