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Block 3: Ein Blick in die Artenvielfalt der Greifvögel und Eulen in Bild und Text
Familie 1: Habichtartige, lat. Accipitridae
Unterfamilie Bussardartige, lat. Buteoninae
Gattung: Adler, lat. Aquila

02. Iberienadler (oder Spanischer Kaiseradler oder Westlicher Kaiseradler oder Prinzenadler), lat. Aquila adalberti (früher Aquila heliaca adalberti)

In der Vergangenheit wurde der Kaiseradler, lat. Aquila heliaca, engl. Imperial Eagle, in die zwei Unterarten Aquila heliaca heliaca und Aquila heliaca adalberti untergliedert. Die Forscher Dr. Ingrid Seibold, Dr. Andreas J. Helbig, Dr. Bernd-Ulrich Meyburg, Dr. Juan José J. Negro und Prof. Michael Wink haben daraus aufgrund durchgeführter molekularbiologischer Untersuchungen (PCR und DNA: „Genetic Differentiation and Molecular Phylogeny of European Aguila Eagles according to Cytochrome b Nucleotide Sequences“, I. Seibold, A.J. Helbig, B.-U. Meyburg, J.J. Negro, M. Wink, 1996) zwei eigenständige Arten wieder gemacht.

Um Wiederholungen bei den einzelnen Abschnitten meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen zu vermeiden, verweise ich auf das Literaturverzeichnis, das sich auf der Seite “Greifvögel / Eulen 1” befindet. Hiermit untersage ich (Jens Wolf, www kaiseradler.de) jede weitere Verbreitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner Fotos in welcher und / oder durch welche Art und / oder Weise auch immer. Genauso untersage ich hiermit jede weitere Verarbeitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen oder Teilen daraus. Das Inhaltsverzeichnis befindet sich auf der Seite “Greifvögel / Eulen A”. Es sei darauf hingewiesen, dass die Möglichkeit besteht, dass im Lauf der Zeit aufgrund von Veränderungen im Bestand der in den Falknereien und/oder (zoologischen) Einrichtungen gehaltenen Arten, die fotografierten Arten nicht mehr gezeigt werden oder nun andere Arten zu sehen sind.

02. Iberienadler (oder Spanischer Kaiseradler oder Westlicher Kaiseradler oder Prinzenadler)
lat. Aquila adalberti (früher Aquila heliaca adalberti)

Der Iberienadler (oder Spanischer Kaiseradler oder Westlicher Kaiseradler oder Prinzenadler), lat. Aquila adalberti, wurde von Christian Ludwig Brehm im Jahre 1861 erstmalig beschrieben. Die lateinische Bezeichnung "Adalberti" bezieht sich auf den Vornamen Albert des damaligen Prinzen Albert von Preussen, daher auch Prinzenadler (Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder „zu Ehren von Prinz Adalbert von Preussen“ gab ihm Christian Ludwig Brehm den Namen (Heintzenberg: "Greifvögel und Eulen, Alle Arten Europas", 2013 (2.Aufl.)). Andererseits haben nun die Autoren der Liste aller „offiziellen deutschen Namen der Vögel der Erde“ der Art den offiziellen Namen Iberienadler gegeben (Vogelwarte Band 58: Heft 1: Februar 2020).

Die Iberienadler sind in den gebirgigen Gegenden in den Tälern, den Wäldern (insbesondere Eichenwäldern), den offenen Landschaften, den bewaldeten Schwemmlandebenen, den offenen Wäldern und Feldern, im leicht bewaldeten Tiefland und in den „bewaldeten Hochebenen, wo parkähnlich aufgelockerte Korkeichen- und Pinienwälder mit Zistrosen- und Heideflächen abwechseln(de la Fuente: „fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere“, Band 5 Eurasien und Nordamerika (1971)) in bis zu 1500m Höhe.

Die Reviergrösse oder der Aktionsrahmen beträgt mindestens 50 km² (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder „etwas mehr als 2000ha“ (de la Fuente: „fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere“, Band 5 Eurasien und Nordamerika (1971)).

Die Iberienadler sind Standvögel (Gensbol und Thiede: „Greifvögel“ (2005); Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006); Couzens: "Der grosse Vogelatlas" (2006); VÖGEL 04/2009; Nill, Pröhl, Bezzel: „Adler“ (2013)). Nur die Jungvögel verlassen die elterlichen Reviere, in dem sie Wegstrecken von „bis zu 350km“ fliegen, um sich in einem neuen Revier niederzulassen (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder „streifen in gewissen Umfang umher“ (Gensbol und Thiede: „Greifvögel“ (2005)).

Als Verbreitungsgebiet findet man Spanien und in Nordmarokko „erloschen“ (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder Spanien (Erritzoe: „The Birds of CITIS and How to Identify Then“ (1977); „Enzyklopädie Tiere, faszinierend und geheimnisvoll“ (2003); Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“; Limbrunner, Bezzel, Richarz, Singer: „Enzyklopädie der Brutvögel Europas“, Band 1) oder „das Gebiet um die Coto Donana im Süden Spaniens“ als „Hauptverbreitungsgebiet“ (Lang: „Die Vögel Europas“) oder „Zentral- und Südwestspanien“ (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“(2003)) oder Spanien und Portugal (Gooders: „Vögel Europas“ (1999); Smolik: „rororo Tierlexikon“: Band 3: Vögel; (1969); Tierpark Berlin Friedrichsfelde (Tierpark-Zooschild)) oder die Pyrenäenhalbinsel („Welt der Vögel“ (1976)) oder „den Süden der Pyrenäenhalbinsel und den Norden Marokkos“ (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder Spanien, Marokko (Wüst: "Avifauna Bavariae, Die Vogelwelt Bayerns im Wandel der Zeit", Band 1 (1979?); Diesselhorst, Fechter: „Knaurs Tierleben von A-Z, Band 1 (A-L)”, 1981) oder in Mordmarokko, Süd- und Mittelspanien (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) oder die Iberische Halbinsel (Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993); Heintzenberg: "Greifvögel und Eulen, Alle Arten Europas", 2013 (2.Aufl.)) oder „in Iberien“ (de la Fuente: „fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere“, Band 5 Eurasien und Nordamerika (1971)) oder der Iberischen Halbinsel und Nordwestafrika (Dr. Makatsch: „Die Eier der Vögel Europas“ (Band 1), 1974) oder „Südwesten der Iberischen Halbinsel“ (Bergmann, Helb, Baumann: "Die Stimmen der Vögel Europas" (2008)) oder „Süd-, West- und Mittelspanien, Portugal“ (Nicolai: „Greifvögel und Eulen“) oder „Zentral-, West- und Südspanien“, Portugal (Altenborough: „Unsere einzigartige Erde“ (1990)) oder Spanien, „früher auch Brutvogel Portugals und Nordafrikas“ (Gensbol und Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder Zentral- und Südspanien (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder Spanien und Portugal (Walters: „Die Signale der Vögel“ (2011)) oder Südwestspanien und Südportugal (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Nill, Pröhl, Bezzel: „Adler“ (2013)) oder Südwestspanien, seit 2003 wieder Portugal, seit 1995 wieder Marokko (Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder Nordwestafrika als seltener Besucher (Clark, Davies: „African Raptors“ (2018)) oder Spanien und Portugal sowie in Marokko (Vogelwarte Band 58: Heft 2: August 2020).

Aufgrund einer Untersuchung wurden junge Iberienadler GPS/GSM-Sendern „von der Oregon State University in Corvallis (USA) und dem Spanish National Research Council (CSIC) in Sevilla sowie dem Internationalen Zentrum für Vogelmigration (CIMA) in Cadiz“ ausgestattet und man konnte bei den Iberienadlern, die die „Strasse von Gibraltar nach Nordwestafrika überquerten“ „die Unterschiede in den Ausbreitungsmustern und“ das zeitweilige „Ansiedlungsverhalten zwischen Südspanien und Nordafrika“ vergleichen, wobei herauskam, dass es in Afrika „stärkere Ausbreitungsbewegungen“ gab, „die temporären Ansiedlungsbereiche“ grösser waren „als auf der Iberischen Halbinsel“ und die Iberienadler „in Afrika länger in den einzelnen Gebieten“ blieben und „zwischen diesen auch weitere Strecken“ zurücklegten als in Spanien (Vogelwarte Band 58: Heft 2: August 2020).

Zum Bestand der Iberienadler findet man „nur noch wenige Paare” (Pforr und Limbrunner: „Ornithologischer Bildatlas der Brutvögel Europas, Band 1 (1991)), „weniger als 30 Paare“ 1960 (VÖGEL 04/2009), 30 brütende Paare in den 60er Jahren (Walters: „Die Signale der Vögel“ (2011); Viering, Knauer: „Die letzten Tierparadiese“ (2011); Limbrunner, Bezzel, Richarz, Singer: „Enzyklopädie der Brutvögel Europas“, Band 1; FALKE 09/2019), 38 Paare im Jahre 1974 (FALKE 10/2009), einige Dutzend Exemplare („Lebendiges Tierreich, die neue Enzyklopädie in Farbe“, Band 18 (1988)), „weniger als 40 Paare“ „in den 1970er-Jahren“ (Nill, Pröhl, Bezzel: „Adler“ (2013)), 40 Paare (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)), „weniger als 60 Brutpaare“ (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)), „weniger als 100“ Brutpaare (Altenborough: „Unsere einzigartige Erde“ (1990)), 103 Brutpaare im Jahr 1980 (Vogelwarte Band 58: Heft 2: August 2020), „kaum 150“ Brutpaare (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“(2003)), 150 Paare (Mebs „Greifvögel Europas“ (2002); Limbrunner, Bezzel, Richarz, Singer: „Enzyklopädie der Brutvögel Europas“, Band 1), 175 Paare im Jahre 2002 (Gensböl/Thiede „Greifvögel“ (2005)), „nicht einmal mehr 200“ Paare (Falke 06/2005), etwa 180 Paare (Heintzenberg: „Greifvögel und Eulen“ (2007)), „nähert sich inzwischen 200“ Paare (Walters: „Die Signale der Vögel“ (2011)), „etwa 200“ Paare (Couzens: "Der grosse Vogelatlas" (2006)), über 200 Paare (VÖGEL 04/2009), 253 Brutpaare im Jahr 2008 (FALKE 10/2009), 282 Paare im Jahr 2010 (Nill, Pröhl, Bezzel: „Adler“ (2013)), über 500 Brutpaare im Jahr 2018 (Vogelwarte Band 58: Heft 2: August 2020).

Genau genommen findet man später zum Bestand der Iberienadler in Spanien „über 100“ Brutpaare (Nicolai: „Greifvögel und Eulen“), 152 Paare im Jahr 2001 (FALKE 09/2019), 182 Paare (Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)), 232 Brutpaare im Jahr 2007 (FALKE 06/2009), 279 Paare (Mebs: “Greifvögel Europas” (2012); Heintzenberg: "Greifvögel und Eulen, Alle Arten Europas", 2013 (2.Aufl.); Clark, Davies: „African Raptors“ (2018)), 499 Paare im Jahr 2016 in Spanien (FALKE 09/2019), 520 Paare im Jahr 2017 (FALKE 09/2019).

Genau genommen findet man später zum Bestand der Iberienadler in Portugal einige wenige in Portugal (Nicolai: „Greifvögel und Eulen“; Heintzenberg: "Greifvögel und Eulen, Alle Arten Europas", 2013 (2.Aufl.)), 1 bis 2 Paare (Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)), 3 Paare (Mebs: “Greifvögel Europas” (2012); Clark, Davies: „African Raptors“ (2018)), 16 Paare im Jahr 2017 (FALKE 09/2019), 15 Brutpaare in Portugal im Jahr 2018, „davon 9 in der Region um Castro Verde und Mertola“ (FALKE 04/2018).

Die Iberienadler sind durch „Entwaldung und übermässige Beweidung durch Rinder“, Pestizide, Abschuss, Kollisionen mit Überlandleitungen (Altenborough: „Unsere einzigartige Erde“ (1990)) oder „Habitatsumwandlung, Vergiftung, Hochspannungsleitungen“ (Walters: „Die Signale der Vögel“ (2011)) oder durch „Stromleitungen, Vergiftungen“, „direkte menschliche Verfolgung, speziell durch Balg- und Eiersammler“ (Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder durch Stromschläge an Strommasten (VÖGEL 04/2009) oder durch Stromschlag und durch ausgelegte Giftköder (FALKE 09/2019) bedroht. An Stromleitungen verunglückten mindestens 30% (Falke 06/2005) der jungen Iberienadler. Von 17,6 auf 80% (FALKE 06/2005) in den ersten 6 Monaten verbesserten sich die Überlebenschancen der markierten Iberienadler, nachdem die Stromkabel unter die Erde gelegt wurden. Auch FALKE (10/2009) steht weiter, das das Problem die Sterblichkeit der Jungvögel, die verursacht wird „durch „Exekution“ an Stromleitungstrassen und die Aufnahme von Giften, die zur Bekämpfung von Beutegreifern ausgelegt wurden“ (FALKE 10/2009) ist.

Im Zeitraum von 1990 bis 1999 wurden 57 Iberienadler vergiftet, weil sich spanische Bauern einbildeten, die Iberienadler würden ihre Lämmer wegfressen (VÖGEL 04/2009). Zur Jahrtausendwende setzte man 19 in Gefangenschaft aufgezogene Iberienadler in einer Gegend aus, in der Männer mit Auffassung leben, „dass jeder Mann in seinem Leben einen Adler töten müsse“, was dazuführte, dass in den kommenden 3 Jahren „mehr als die Hälfte der ausgesetzten Tiere“ vergiftete wurden (VÖGEL 04/2009). Der Grund warum dennoch die Bestandszahlen steigen, sind die erfolgreichen Bemühungen der Zentralregierung und mehrerer Provinzen seit 1987 in den Projekten „in der Extremadura und den >Montes de Toledo< südwestlich von Madrid“ und seit 1996 mit einem „Rettungsplan auf europäischer Ebene“ in dem 14.000 Hoch- und Mittelspannungsmasten umgebaut, der Sperrung und Bewachung der Brutreviere und der Aufklärungsarbeit der spanischen Ornithologen und Förster (VÖGEL 04/2009).

Zur Stimme (in Buchstaben formuliert) des Iberienadlers heisst es in der Literatur, dass diese wie „krau, krau, kroch, kroch, kroch“ (Pforr, Limbrunner: „Ornithologischer Bildatlas“, Band 1 (1991) oder „rau bellend >auk-auk-auk<“ (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011)) oder dunkel bellend, an Kolkraben erinnernd (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“(2003)) oder „scheltend“, an Kolkraben erinnernd (Delin, Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004)) oder „rauh >krock-krock-krock<“ (Nicolai: „Greifvögel und Eulen“) oder „bellend“ (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder tief bellend (Lang: „Die Vögel Europas“) oder „hundeähnlich bellend >auk<“ (Beaman/Madge: „Handbuch der Vogelbestimmung, Europa und Westpaläarktis“ (1998/2007)) oder „tief bellend >auk< >auk<“ (Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002)) klingt. Des Weiteren findet man zur Stimme, dass der Iberienadler „schrille auf- und absteigende "Triller" bei Erregung“ (Limbrunner, Bezzel, Richarz, Singer: „Enzyklopädie der Brutvögel Europas“, Band 1), oder „tiefes bellen“ (Gooders: „Vögel Europas“ (1999)) oder „bellende und rauhe Balzrufe“ (Limbrunner, Bezzel, Richarz, Singer: „Enzyklopädie der Brutvögel Europas“, Band 1) oder bellende Rufe zur Balz von sich gibt, <ko-gok>-Warnrufe (Nill, Pröhl, Bezzel: „Adler“ (2013)) von sich gibt. „Der Warnruf am Brutplatz ist ein gedämpftes >ko gok<“ (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2006)). Die Stimme ist „viel höher und melodischer als“ beim Kaiseradler (Bergmann, Helb, Baumann: "Die Stimmen der Vögel Europas" (2008)).

Das Gefieder der Iberienadler wird mit sehr dunkel (Gensbol, Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder dunkelbraun (Gooders: „Vögel Europas“ (1999); Lang: „Die Vögel Europas“) oder mit sehr dunkel braun-schwarz (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011); Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002)) oder schwarzbraun (Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (2005); „Lebendige Wildnis, Tiere der Taiga“ (1993); Delin, Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004); Nill, Pröhl, Bezzel: „Adler“ (2013)) oder „dunkelbraun bis schwarzbraun“, der Rücken und die Oberseite der Flügel ist „mit weissen Federn durchsetzt (kleine Flecke)“ (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) oder einfarbig schwarzbraun (Nicolai: „Greifvögel und Eulen“) oder „braun und schwarz“ (Walters: „Die Signale der Vögel“ (2011)) oder überwiegend schwarzbraun (Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006); Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) angegeben, wobei Männchen und Weibchen gleich gefiedert sind.

Zum Oberkopf, dem Scheitel, dem Hinterkopf, dem Hinterhals und dem Nacken der Iberienadler findet man in der Literatur, dass der Hinterkopf und der Nacken gelblich (Pforr, Limbrunner: „Ornithologischer Bildatlas“, Band 1 (1991) oder dass der Oberkopf hell (Gooders: „Vögel Europas“ (1999)) oder dass der Hinterkopf und Nacken gelb (Heintzenberg: „Greifvögel und Eulen, Alle Arten Europas“ (2007, 2013 (2.Aufl.))) oder dass der Scheitel und Nacken hellgelb (Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (2005)) oder dass der Scheitel und der Nacken hellgelblich (Lang: „Die Vögel Europas“) oder dass der Scheitel und Nacken gelblichweiss (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder dass der Kopf weniger beige (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder dass der „Kopf weniger rostisabellfarben und um den Flügelbug und auf den Kleinen Armdecken des Oberflügels eher weiss“ (Beaman/Madge: „Handbuch der Vogelbestimmung, Europa und Westpaläarktis“ (1998/2007)) oder dass der Kopf und der Nacken hell und cremefarben (Gensbol, Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder dass der Hinterkopf und der Nacken goldgelb (Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002)) oder dass der Hinterkopf und der Nacken hellgelblichbraun (Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006); Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder dass der Nacken blassgelbblich (Delin, Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004)) oder dass der Oberkopf und der Nacken fahl- bis rostgelb (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) oder dass der Nacken hell goldgelb (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011)) oder dass der Scheitel und Nacken blassgelb („Lebendige Wildnis, Tiere der Taiga“ (1993)) oder dass der Nacken und die Halsoberseite aufgehellt sind (Bergmann, Helb, Baumann: "Die Stimmen der Vögel Europas" (2008)) ist.

Der Iberienadler hat breite weisse Schulterflecken oder Schulterfedern. Des Weiteren hat der Iberienadler als Unterscheidungsmerkmal zum Kaiseradler eine weisse Flügelvorderkante. Möchte man es genau wissen, dann findet man in der Literatur „helle Flügelvorderkanten“ oder „helle Flügeldecken“ (Heintzenberg: „Greifvögel und Eulen, Alle Arten Europas“ (2007)) oder eine helle oder weisse Flügelvorderkante (Heintzenberg: "Greifvögel und Eulen, Alle Arten Europas", 2013 (2.Aufl.)S. 190, 192) oder einen „hellen Vorderrand der Armflügel“ (Nicolai: „Greifvögel und Eulen“) oder weisse Flügelbugecken (VÖGEL 04/2009) oder einen „weissen Vorderrand der Flügel“ (FALKE 09/2019) oder einen weissen „Vorderrand des Armflügels“ und weisse Schultern (Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002)) oder „einen auffälligen, oft etwas unterbrochenen weissen Vorderrand des Flügels“ (Limbrunner, Bezzel, Richarz, Singer: „Enzyklopädie der Brutvögel Europas“, Band 1) oder auffällig weisse „>Schultern< (oberer Armschwingen-Vorderrand) zusammen mit den weissen Abzeichen auf den Schulterfedern“ (Beaman/Madge: „Handbuch der Vogelbestimmung, Europa und Westpaläarktis“ (1998/2007)) oder „auffällig weisse Schulterflecken“ (Pforr, Limbrunner: „Ornithologischer Bildatlas“, Band 1 (1991) oder eine weisse „Flügelvorderkante“ und einen weissen „Schulterfleck“ (Lang: „Die Vögel Europas“) oder „weisse Flecken an Schultern und am Flügelbug“ (Nill, Pröhl, Bezzel: „Adler“ (2013)) oder eine weisse „Vorderkante des Armflügels“ und weisse Schulterfedern (Delin, Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004)) oder „ober- und unterseits rein weisse Flügelvorderkante, und grösserer, wie dessen Verlängerung wirkender weisser Schulterfleck“ (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011)) oder „hellen Flügelrand und ein helles Rückenband“ (Gooders: „Vögel Europas“ (1999)) oder „ausgedehntes weiss am Flügelvorderrand“ (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder mehr Weiss im Vorderflügel (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“(2003)) oder „mehr oder weniger weisse Vorderflügel“ (Gensbol, Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder auffällige weisse „Flecken auf den Schultern sowie am Flügelbug“ (Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006); Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder weisse Schulterflecken (Tierpark Berlin Friedrichsfelde (Tierpark-Zooschild); Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986); „Lebendige Wildnis, Tiere der Taiga“ (1993); Diesselhorst, Fechter: „Knaurs Tierleben von A-Z, Band 1 (A-L)”, 1981) oder weiss gefleckte „Schultern und Flügelbug“ (Walters: „Die Signale der Vögel“ (2011)) oder weisse Schultern (Couzens: "Der grosse Vogelatlas" (2006)) oder „weisse Schultern (im Flug Flügelvorderrand), deutlichere Hosenträger“ (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)).

Der Schwanz ist hell und hat eine breite schwarze Endbinde (Heintzenberg: „Greifvögel und Eulen, Alle Arten Europas“ (2007, 2013 (2.Aufl.)) oder ist hell, mit „silbergrauer Basis und breiter, dunkler Endbinde“ (Beaman/Madge: „Handbuch der Vogelbestimmung, Europa und Westpaläarktis“ (1998/2007)) oder ist hellgrau und eng gebändert an der Basis mit einer breiten dunklen Endbinde (Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002)) oder ist „hellgraubraun mit schmalen dunklen Binden“ (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) oder ist hellgrau mit einer sehr breiten dunklen Endbinde (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)). Der Schwanz hat eine helle grau ungebändert wirkende Schwanzbasis (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011)).

Die Grösse des Iberienadlers beträgt 68 bis 71cm (Gensbol, Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder 68 bis 83cm (Clark, Davies: „African Raptors“ (2018)) oder 71 bis 84cm (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder 72 bis 85cm (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011)) oder 72 bis 83cm (Beaman/Madge: „Handbuch der Vogelbestimmung, Europa und Westpaläarktis“ (1998/2007)) oder 72 bis 84cm (Gooders: „Vögel Europas“ (1999)) oder 74 bis 84cm (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“(2003)) oder 74 bis 85cm (Limbrunner, Bezzel, Richarz, Singer: „Enzyklopädie der Brutvögel Europas“, Band 1) oder 75 bis 84cm (Walters: „Die Signale der Vögel“ (2011)) oder 75 bis 85cm (Lang: „Die Vögel Europas“) oder 79 bis 84cm (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“; Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000); de la Fuente: „fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere“, Band 5 Eurasien und Nordamerika (1971)) oder 80cm (Pforr, Limbrunner: „Ornithologischer Bildatlas“, Band 1 (1991)) oder 70 bis 83cm (Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002)) oder 70 bis 85cm (Delin, Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004)) oder 78 bis 82cm (Heintzenberg: „Greifvögel und Eulen, Alle Arten Europas“ (2007; 2013 (2.Aufl.)); Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006); Couzens: "Der grosse Vogelatlas" (2006); Nill, Pröhl, Bezzel: „Adler“ (2013)) oder 78 bis 83cm (Heinzel, Fitter, Parslow: „Pareys Vogelbuch“ (1988); Nicolai: „Greifvögel und Eulen“).

Die Schnabellänge wird mit 4 bis 5cm (Gooders: „Vögel Europas“ (1999)) angegeben.

Die Flügelspannweite beträgt 175 bis 205cm (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“(2003)) oder 175 bis 210cm (Delin, Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004)) oder 177 bis 220cm (Limbrunner, Bezzel, Richarz, Singer: „Enzyklopädie der Brutvögel Europas“, Band 1) oder 183 bis 216cm (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder 180 bis 215cm (Beaman/Madge: „Handbuch der Vogelbestimmung, Europa und Westpaläarktis“ (1998/2007); Lang: „Die Vögel Europas“) oder 190 bis 215cm (Gensbol, Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder 180 bis 210cm (Couzens: "Der grosse Vogelatlas" (2006); Heintzenberg: „Greifvögel und Eulen, Alle Arten Europas“ (2007); Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006); Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011); Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder 185 bis 215cm (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000).

Zum Gewicht findet man allgemein 2,5 bis 3,5kg (de la Fuente: „fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere“, Band 5 Eurasien und Nordamerika (1971); Lang: „Die Vögel Europas“; Nicolai: „Greifvögel und Eulen“) oder 3kg (Pforr, Limbrunner: „Ornithologischer Bildatlas“, Band 1 (1991)).

Zum Gewicht des Männchens findet man um 2,6kg (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000) oder durchschnittlich 2,7kg (Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) und zum Gewichts des Weibchens findet man um 3,9kg (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000); Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder durchschnittlich 3,5kg (Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006); Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)).

Die Iberienadler lauern morgens auf einem erhöhten Ansitz auf die Beute und überraschen sie aus dem Hinterhalt oder erbeuten sie dann im Stossflug oder „flachen Sturzflug(de la Fuente: „fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere“, Band 5 Eurasien und Nordamerika (1971)). Andererseits wurde auch beobachtet, dass bei einer gemeinsamen Gänsejagd, der eine Partner die Gänse ablenkte und der andere Partner eine Gans in der Luft schlug bzw. ergriff (de la Fuente: „fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere“, Band 5 Eurasien und Nordamerika (1971)).

Das Kaninchen ist „die wichtigste Beute(Gensbol und Thiede: „Greifvögel“ (2005); „Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2008)) oder bildet mit „über 50%“ den grössten Beuteanteil (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006); VÖGEL 04/2009).

Andererseits ist die Beutetierliste „sehr breit“ und es werden „vor allem Kaninchen, Sumpfläufer, Blesshühner, Enten, Löffler, Gänse, Flamingos und andere Lagunenvögel“ (de la Fuente: „fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere“, Band 5 Eurasien und Nordamerika (1971)) erbeutet. Die „meisten Vögel“ werden aufgrund des Sturzfluges am Erdboden ergriffen oder erbeutet, mitunter wird auch die Beute anderer Greifvögel erbeutet und es wird auch Aas gefressen (Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)).

Zum Beutespektrum zählen auch junge Bodenvögel und junge Wasservögel (Gänse, Stockenten, Elstern, Fasane, Kraniche, Sumpfohreulen, Trappen), aber auch Tauben, Rohrweihen. Die Beute wird gekröpft, wenn sie mehr als 2 bis 3 kg wiegt, um zum Nest getragen zu werden (de la Fuente: „fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere“, Band 5 Eurasien und Nordamerika (1971)). Im Schreiten fängt er notfalls „zu Fuss” Reptilien, Frösche und Insekten. Auch Fische werden aus dem Wasser erbeutet und Aas gefressen.

Aufgrund von Untersuchungen bezüglich des zusätzlichen Anbietens von Futter (Aas: oft zuvor mit Medikamenten behandelte Stallkaninchen) stellte sich heraus, dass Iberienadler aufgrund der Antibiotika-Rückstände im Aas anfälliger für Krankheiten sind („Sonderheft-Greifvögel“ 2011).

Die Balzflüge des Iberienadlers werden als eindrucksvoll beschrieben (Gensbol und Thiede: „Greifvögel“ (2005); Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder mit stundenlanges kreisen und lautes rufen beschrieben (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“(2003)) oder beide Partner lassen sich einerseits „in immer kleiner werdenden Spiralen“ in die Höhe tragen und führen dann Sturzflüge durch, andererseits ist auch beobachtet worden, dass der tieferfliegende Partner sich auf die Rückseite dreht und der darüberfliegende Partner die Fänge fässt und „seinen Gefährten kreischend“ herumwirbelt, was alles „stundenlang“ und mit durchdringenden Schreien durchgeführt wird (de la Fuente: „fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere“, Band 5 Eurasien und Nordamerika (1971)).

Die Balz und die Balzflüge beginnen im Januar (Gensbol und Thiede: „Greifvögel“ (2005); Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006); VÖGEL 04/2009; FALKE 09/2019) oder „im Frühling“ (de la Fuente: „fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere“, Band 5 Eurasien und Nordamerika (1971)) oder „von Februar bis April“ (Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)). Die Begattungen der Iberienadler erfolgen „auf einem Baum“ (de la Fuente: „fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere“, Band 5 Eurasien und Nordamerika (1971)).

Das Nest wird in der Regel mehrere Jahre benutzt und daher auch jedes Jahr erweitert, verbessert und ausgebaut. Das Nest befindet sich in der Regel auf einer Korkeiche oder einer Steinkiefer (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder auf einer „Kork- oder Steineiche“ (de la Fuente: „fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere“, Band 5 Eurasien und Nordamerika (1971)) oder „nur auf Bäumen“ (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) „in 5-30m Höhe“ (Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) und ist mit frischem Gras, Moos und Zweigen ausgestattet. Der Durchmesser des Nestes beträgt 47-130cm oder 130cm (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)).

Das Weibchen legt im Abstand von mindestens 2 Tagen, „wahrscheinlich aber mehr Tagen(Dr. Makatsch: „Die Eier der Vögel Europas“ (Band 1), 1974) oder 2 Tagen „oder länger“ (Harrison: „Jungvögel, Eier und Nester“ (1975)) oder 4 Tagen (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) die Eier.

Gelegt werden vom Weibchen 1 bis 3 Eier (de la Fuente: „fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere“, Band 5 Eurasien und Nordamerika (1971)) oder 1 bis 4 Eier (Nill, Pröhl, Bezzel: „Adler“ (2013)) oder „(1) 2-3(4)“ weiss bis rotbräunliche, „mit vereinzelten braunen, grauen und violetten Abzeichen“ versehene Eier (Limbrunner, Bezzel, Richarz, Singer: „Enzyklopädie der Brutvögel Europas“, Band 1; Harrison: „Jungvögel, Eier und Nester“ (1975)) oder „gewöhnlich 2 Eier“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder „2 braun gefleckte, weisse Eier“ (Gooders: „Vögel Europas“ (1999)) oder 2 bis 3 weisse Eier, die bräunlich markiert sind (Lang: „Die Vögel Europas“) oder 2 bis 3 Eier (Nicolai: „Greifvögel und Eulen“) oder 2 bis 3 „weisse, matt braun gefleckte Eier“ (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) oder „(1) 2-4 Eier“ (Gensbol und Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder „2-3(1)“ weissliche, wenig grau oder bräunlich gefleckte Eier (Pforr, Limbrunner: „Ornithologischer Bildatlas“, Band 1 (1991)) oder 2 bis 3 Eier (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“(2003)) oder 1 bis 4 mattweisse, schwach gefleckte, aber auch „öfters“ ungefleckte Eier (Dr. Makatsch: „Die Eier der Vögel Europas“ (Band 1), 1974) oder 1 bis 4, meist 3 Eier (VÖGEL 04/2009) oder 1 bis 4 „meist 3“ weisse spärlich blassviolett und braun gefleckte Eier (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder selten 1, „in der Regel zwei bis drei Eier“ (FALKE 09/2019).

Zum Legezeitraum der Eier oder als Brutzeitraum wird „Mitte Februar bis Ende März“ (Gensbol und Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder „Mitte Februar“ (VÖGEL 04/2009) oder „Mitte Februar, meist Anfang März“ (Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder „meist im Februar oder Anfang März“ (FALKE 09/2019) oder „März bis April“ (Harrison: „Jungvögel, Eier und Nester“ (1975)) oder „ab Mitte Februar, in der Regel Anfang März“ (Nill, Pröhl, Bezzel: „Adler“ (2013)) oder „Mitte März/April“ in Spanien (Dr. Makatsch: „Die Eier der Vögel Europas“ (Band 1), 1974) angegeben.

Die Grösse der Eier wird mit 73,3 x 56,5 mm (Limbrunner, Bezzel, Richarz, Singer: “Enzyklopädie der Brutvögel Europas“ (Band 1); Harrison: „Jungvögel, Eier und Nester“ (1975)) oder 73,12 x 57,00 mm (Dr. Makatsch: „Die Eier der Vögel Europas“ (Band 1), 1974) oder 72 x 56mm (Pforr, Limbrunner: „Ornithologischer Bildatlas“, Band 1 (1991)) oder 69 x 56mm (Mebs/Schmitt: "Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens" (2006)) angegeben. Das Gewicht beträgt 105g (Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)).

Das Weibchen brütet die Eier in 43 Tagen (de la Fuente: „fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere“, Band 5 Eurasien und Nordamerika (1971); Harrison: „Jungvögel, Eier und Nester“ (1975); Dr. Makatsch: „Die Eier der Vögel Europas“ (Band 1), 1974; Pforr, Limbrunner: „Ornithologischer Bildatlas“, Band 1 (1991); Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“(2003); Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986); Gooders: „Vögel Europas“ (1999); Nicolai: „Greifvögel und Eulen“) oder in 44 Tagen (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006); Limbrunner, Bezzel, Richarz, Singer: „Enzyklopädie der Brutvögel Europas“, Band 1; VÖGEL 04/2009; Nill, Pröhl, Bezzel: „Adler“ (2013)) aus. Mitunter beteiligt sich das Männchen beim Ausbrüten der Eier (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)).

Die jungen Iberienadler besitzen nach dem Schlüpfen ein flauschig weisses Dunenkleid. Das Männchen bewacht, wenn es nicht jagt, das brütende oder den Jungvogel beschützende Weibchen. Erkennt das Männchen eine Gefahr ruft es das Weibchen herbei, um gemeinsam den Feind oder Eindringling zu verjagen und die Jungvögel zu beschützen. Mitunter schützt das Weibchen auch die Jungvögel mit ausgebreiteten Flügeln vor der Sonne (de la Fuente: „fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere“, Band 5 Eurasien und Nordamerika (1971)). Gefüttert werden die jungen Adler von beiden Elternteilen. Das Weibchen beteiligt sich an der Beutesuche, sobald die Jungvögel „40 Tage“ sind (de la Fuente: „fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere“, Band 5 Eurasien und Nordamerika (1971)). Die Jungvögel bekommen „nach 55 Tagen“ ein „fast vollständiges Federkleid“ (de la Fuente: „fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere“, Band 5 Eurasien und Nordamerika (1971)) und mit 60 Tagen werden ersten Flugversuche unternommen (de la Fuente: „fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere“, Band 5 Eurasien und Nordamerika (1971); Harrison: „Jungvögel, Eier und Nester“ (1975); Dr. Makatsch: „Die Eier der Vögel Europas“ (Band 1), 1974). Die Nestlingsdauer wird mit 60 Tagen (Gooders: „Vögel Europas“ (1999); Harrison: „Jungvögel, Eier und Nester“ (1975); Dr. Makatsch: „Die Eier der Vögel Europas“ (Band 1), 1974) oder 75 Tagen (Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006); Limbrunner, Bezzel, Richarz, Singer: „Enzyklopädie der Brutvögel Europas“, Band 1; VÖGEL 04/2009; Nill, Pröhl, Bezzel: „Adler“ (2013)) oder mit 60 bis 70 Tagen (Pforr, Limbrunner: „Ornithologischer Bildatlas“, Band 1 (1991)) oder mit „durchschnittlich 77“ Tagen (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder mit 65 bis 77 Tagen (Nicolai: „Greifvögel und Eulen“) angegeben. Anschliessend werden sie in der Umgebung weiter gefüttert. Die Jungvögel schlafen jedoch vorerst weiter im Nest.

Es werden „oft“ 2 oder 3 Jungvögel flügge (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“(2003)) oder auch 4 Jungvögel flügge (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder „drei und sogar vier“ Jungvögel flügge (Nill, Pröhl, Bezzel: „Adler“ (2013)) oder beide, selten 3, ausnahmsweise auch vier flügge (FALKE 09/2019). Andererseits fällt „häufig“ der jüngste Jungvogel den grösseren Geschwistern zum Opfer (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)).

Die Jungvögel sind dunkelrötlichbraun (Nill, Pröhl, Bezzel: „Adler“ (2013)) oder dunkelrötlichbraun, „später sandfarben“, jedoch ohne Längsstreifen (Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006); Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder ungestrichelt rötlichbraun, manchmal jedoch mit dünner Bruststrichelung (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011)) oder „einfarbig und ungestrichelt rostrot gefärbt“ (Heintzenberg: „Greifvögel und Eulen, Alle Arten Europas“ (2007, 2013 (2.Aufl.))) oder „einfarbig rötlichbraun“ (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“(2003)) oder „etwas rötlicher gefärbt“ (FALKE 09/2019) oder „eher rötlich“ und ohne Bruststreifung (Delin, Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004)) oder „rötlichbraun ohne Strichelung mit dunklen Schwungfedern und dunklem Schwanz“ (Lang: „Die Vögel Europas“) oder „rotbraun und normalerweise keine Streifen auf dem Körper“ (Gensbol, Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder „insgesamt mehr rotbraun und weniger deutlich gestrichelt“ (Beaman/Madge: „Handbuch der Vogelbestimmung, Europa und Westpaläarktis“ (1998/2007)) oder „stark rostfarben getönt, deutlich weniger gestreift“, wobei der Kopf und die Unterseite „oft einfarbig mit rötlicher Brustzeichnung“ versehen sind (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder „viel heller und rötlichbraun“ oder „rotbraun und oberseits ungefleckt“ (VÖGEL 04/2009).

Es wird angegeben, dass mit ausreichend Beute auch alle Jungvögel flügge werden (VÖGEL 04/2009) Kainismus (VÖGEL 04/2009) und die Jungvögel oft Aas im ersten Winter fressen (VÖGEL 04/2009).

Geschlechtsreif werden die Jungvögel mit 4 bis 5 Jahren (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006); Nill, Pröhl, Bezzel: „Adler“ (2013)) oder die Jungvögel „brüten meist mit vier bis fünf Jahren das erste Mal, in selteneren Fällen schon mit drei Jahren (4. Kalenderjahr)“ (FALKE 09/2019).

Ein Höchstalter von „über 40“ Jahren in Gefangenschaft (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006); Nill, Pröhl, Bezzel: „Adler“ (2013)) oder „40 Jahre und älter“ (Gensbol, Thiede: „Greifvögel“ (2005)) wird angegeben.

Mit freundlicher Genehmigung von Herrn Pröhl und www.fokus-natur.de konnte dieses Foto verwendet werden.

Mit freundlicher Genehmigung von Thorsten Stegmann, www.naturfotogalerie.de konnte dieses Foto einen jungen Iberienadlers verwendet werden.

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