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Block 3: Ein Blick in die Artenvielfalt der Greifvögel und Eulen in Bild und Text
Familie 4: Falken, lat. Falconidae
Unterfamilie Falken, lat. Falconinae

zu dieser Unterfamilie gehören die Gattungen: Polihierax (Halsband-Zwergfalken), Microhierax (eigentliche Zwergfalken oder Echtzwergfalken), Falco (Falken)

01. Langschwanzzwergfalke oder Fielden-Zwergfalk, lat. Poliohierax insignis (früher: Neohierax insignis)
02. Halsband-Zwergfalke, lat. Polihierax semitorquatus
03. Rotkehlfälkchen oder Indischer Zwergfalk oder Indienzwergfalke oder Rotschenkelzwergfalke, lat. Microhierax caerulescens
04. Finkenfälkchen oder Malaiischer Zwergfalk oder Malaienzwergfalke oder Schwarzschenkelzwergfalke oder Finkenfalke, lat. Microhierax fringillarius
05. Zweifarbenfälkchen oder Philippinen-Zwergfalke, lat. Microhierax erythrog
enys oder Microhierax erythrogonys

06. Weissscheitelfälkchen oder Nordborneo-Zwergfalk oder Borneozwergfalke, lat. Microhierax latifrons
07. Elsterfälkchen oder Trauer-Zwergfalk oder Weissstirnzwergfalke, lat. Microhierax melanoleucus

Um Wiederholungen bei den einzelnen Abschnitten meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen zu vermeiden, verweise ich auf das Literaturverzeichnis, das sich auf der Seite “Greifvögel / Eulen 1” befindet. Hiermit untersage ich (Jens Wolf, www kaiseradler.de) jede weitere Verbreitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner Fotos in welcher und / oder durch welche Art und / oder Weise auch immer. Genauso untersage ich hiermit jede weitere Verarbeitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen oder Teilen daraus. Das Inhaltsverzeichnis befindet sich auf der Seite “Greifvögel / Eulen A”. Es sei darauf hingewiesen, dass die Möglichkeit besteht, dass im Lauf der Zeit aufgrund von Veränderungen im Bestand der in den Falknereien und/oder (zoologischen) Einrichtungen gehaltenen Arten, die fotografierten Arten nicht mehr gezeigt werden oder nun andere Arten zu sehen sind.

01. Langschwanzzwergfalke oder Fielden-Zwergfalk
lat. Poliohierax insignis (früher: Neohierax insignis)

Die Langschwanzzwergfalken sind in den Baumsavannen, offenen Landschaften, trockenen Wäldern, trockenen Waldrändern, Lichtungen, in bis 900m Höhe verbreitet.

Als Gesamtverbreitungsgebiet, ohne eine Trennung in Unterarten, wird „Birma (Tenasserim), nach Südosten bis China (Cochin), Thailand und Vietnam“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)) oder „Burma bis Kambodscha“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder Südwestasien (Everett: „Raubvögel der Welt“ (1978)) angegeben.

Als Verbreitungsgebiet wird für die Unterart Poliohierax insignis insignis das obere Burma (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder West- und Zentralmyanmar (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) angegeben.

,Die Unterart Poliohierax insignis cinericeps ist in „Tenasserim, Laos, Indochina“ (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder Südmyanmar „(Tenasserim), Thailand“, Südvietnam (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) verbreitet.

Die Unterart Poliohierax insignis harmandi ist in „Bas Loas, Süd-Annam, China“ (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder in Zentral- und Südloas, Kambodscha und Südvietnam (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) verbreitet.

Auf der Oberseite ist der obere „Rücken hellgrau mit schwarzen Längsstreifen“ und der untere Rücken ist „grau(„Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) oder „schiefergrau mit stark gestricheltem“ Mantel bei der Unterart Poliohierax insignis cinericeps, „heller“ bei der Unterart Poliohierax insignis insignis (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder der Rücken der Unterart Poliohierax insignis cinericeps ist „dunkler“ (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)).

Die Schwingen sind braun „mit versteckten weissen Flecken“ (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder genau genommen die oberen Flügeldecken sind „grau“ und zusätzlich sind die „kleinen und mittleren Flügeldecken schwarz längsgestreift“ und die grossen „Flügeldecken und Handschwingen“ sind „dunkelbraun, auf den inneren Fahnen stark weiss gebändert, bei den mittleren Handschwingen auch die äusseren Fahnen“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))).

Der Kopf ist „hellgrau, dunkler grau gestreift“ und das Kinn und die Kehle sind „weiss“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) oder der Kopf und der Hals sind „schiefergrau mit stark gestricheltem“ Mantel bei der Unterart Poliohierax insignis cinericeps (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder der Kopf des Männchens des Unterart Poliohierax insignis harmandi ist „noch heller“ mit reduzierten Schaftstrichen (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)).

Beim Weibchens ist der Kopf „rot“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder „dunkel rötlichbraun“ sind „Stirn, Scheitel, Nacken und oberer Rücken(„Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)) oder „rotbraun mit weniger Strichelung“ sind der Scheitel, der Nacken und der Mantel bei der Unterart Poliohierax insignis cinericeps (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)).

Die Unterseite ist „weiss, Brust und Flanken schwarz gestreift(„Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) bzw. „ganz weiss“ bei der Unterart Poliohierax insignis cinericeps und zusätzlich sind die Brust und die Flanken „leicht gestichelt“ bei der Unterart Poliohierax insignis insignis (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)).

Die Grösse beträgt ca. 25 bis 28cm (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder 24 bis 27cm (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)).

Zur Nahrung zählen Insekten, Fröschen und Eidechsen.

Das Nest befindet sich auf einem Baum (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)).

02. Halsband-Zwergfalke
lat. Polihierax semitorquatus

Die Halsband-Zwergfalken sind in Trockengebieten mit Dornbüschen und Gestrüpp, trockenen Buschlandschaften, trockenen Akazienlandschaften, in bis 1600m Höhe verbreitet. Die Halsband-Zwergfalken trifft man paarweise an (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“; Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)), mitunter aber auch in kleinen Gruppen von bis zu 4 Vögeln (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“).

Als Gesamtverbreitungsgebiet ohne die Trennung in Unterarten findet man allgemein Afrika (Deutscher Bund für Vogelschutz e.V.: „Zum Fliegen geboren; Das Weltreich der Vögel“ (1988); “Der Falkner” (2016)) oder Ost- und Südafrika (Everett: „Raubvögel der Welt“ (1978); Dierschke: „1000 Vögel“; Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); "Lebendige Wildnis, Tiere der Nadelwälder" (1994); Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“; „Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) oder „Sudan bis nach Südafrika“ („Lebendiges Tierreich, die neue Enzyklopädie in Farbe“, Band 18 (1988)) oder einerseits „im Nordosten von Sudan, von Äthiopien und Somalia südlich bis Tansania“ und andererseits „im Süden in Namibia, Botswana, Südafrika“ (Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder „zwei verschiedene (nicht zusammenhängende) Verbreitungsgebiete“, wobei das eine Verbreitungsgebiet „vom Victoriasee nordwestwärts bis Somalia, das andere im Süden zwischen den Flüssen Cubango und Oranje“ ist („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)).

Die Halsband-Zwergfalken sind in der Unterart Polihierax semitorquatus castanotus in Ostafrika, in Somalia und im Sudan (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder im Sudan, bis Somalia, bis in den Nordosten der DR Kongo und Nordtansania (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) verbreitet.

Die Unterart Polihierax semitorquatus semitorquatus ist im Süden Afrikas, von Angola bis Süd-Tanganjika bis zum Fluss Oranje und in Lesotho (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder in Südwestangola bis Nordwest- und Nordzentral-Südafrika (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) verbreitet.

Die Oberseite des Männchens ist „grau“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); „Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007); Gosler: „Die Vögel der Welt“; "Lebendige Wildnis, Tiere der Nadelwälder" (1994)) oder die Oberseite ist „blaugrau“, der Bürzel ist „weiss“ (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder der Rücken und der Bürzel sind „blaugrau“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))). Die oberen Flügeldecken sind „blaugrau“, die Handschwingen sind „schwarz“ und die äusseren Fahnen sind „weiss gefleckt“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) oder auf dem schwarzen Grossgefieder befinden sich „weisse Flecken“, die Armschwingen haben „weisse Spitzen“ (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)).

Das Gesicht ist weiss (Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder die Stirn, das Kinn und die Kehle, die Wangen und die Ohrdecken sind weiss und der Scheitel und der Nacken sind „dunkel blaugrau“ und der Hinterhals zwischen dem Nacken und dem Rücken ist weiss („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))).

Der Mantel des Weibchens ist kastanienbraun (Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder der Rücken ist „kastanienbraun“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); „Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007); Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder der Rücken und die Schulterfedern sind „dunkel rötlichbraun“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)) oder die Oberseite ist braun ("Lebendige Wildnis, Tiere der Nadelwälder" (1994)).

Der Schwanz ist „schwarz“, wobei die äusseren „Fahnen weiss gefleckt sind“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)) und die Schwanzspitze ist „weiss“ (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder der „Schwanz ist schwarz mit weissen Tüpfelreihen” ("Lebendige Wildnis, Tiere der Nadelwälder" (1994)).

Die Unterseite ist „weiss“ (Gosler: „Die Vögel der Welt“; Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)); Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009); "Lebendige Wildnis, Tiere der Nadelwälder" (1994)).

Die Unterart Polihierax semitorquatus castanotus ist „dunkler“ und „bunter gefärbt“ (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)).

Die Grösse beträgt 18 bis 21cm („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007); Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder 19cm (Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder 17 bis 24cm ("Lebendige Wildnis, Tiere der Nadelwälder" (1994)) oder 19 bis 24cm (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“; Dierschke: „1000 Vögel“; Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder 19cm (Everett: „Raubvögel der Welt“ (1978)) oder 20cm („aussereuropäische Vögel“ (1973); Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969)) oder 24cm (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)).

Zur Nahrung zählen hauptsächlich Insekten (Everett: „Raubvögel der Welt“ (1978)), wobei die Insekten „in der Luft“ (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder „meist im Sturzflug“ (Dierschke: „1000 Vögel“) oder „im schnellen Sturzflug“ („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007)) erbeutet werden. Zur Nahrung zählen des Weiteren Eidechsen, kleine Vögel und Säugetiere.

Das Nest befindet sich in einem verlassenen Webervogelnest („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995); Gosler: „Die Vögel der Welt“; Deutscher Bund für Vogelschutz e.V.: „Zum Fliegen geboren; Das Weltreich der Vögel“ (1988)) oder einem verlassenen Büffelwebernest ("Lebendige Wildnis, Tiere der Nadelwälder" (1994)). Das Weibchen brütet dort die 3 weissen Eier („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) oder 2 bis 4 Eier (Dierschke: „1000 Vögel“) aus. Dieses Nest dient dann auch als Regenschutz bzw. als Schutz vor Unwetter (Dierschke: „1000 Vögel“).

Die nachfolgenden Fotos wurden auf der Vogelausstellung Ornika gemacht.                                         .

Die nachfolgenden Fotos wurden im Weltvogelpark (früher: Vogelpark Walsrode) aufgenommen.

03. Rotkehlfälkchen oder Indischer Zwergfalk oder Indienzwergfalke oder Rotschenkelzwergfalke
lat. Microhierax caerulescens

Die Rotschenkelzwergfalken sind in bis zu 2000m Höhe in den Waldlichtungen und Waldrändern verbreitet und leben gewöhnlich „paarweise“ (Felix, Hísek, Knotek, Knotková, Krb: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Asiens“ (1982)) oder „paarweise zur Brutzeit(Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) oder „paarweise, zuweilen aber auch in Familienverbänden von 5-6 Individuen“ ("Königreich der Tiere von A-Z", Bd. 4 (1981)). Die Nacht und auch die Regentage verbringen die Rotschenkelzwergfalken in verlassenen Spechthöhlen und Bartvogelhöhlen ("Königreich der Tiere von A-Z", Bd. 4 (1981)).

Als Gesamtverbreitungsgebiet ohne die Trennung in Unterarten führt das „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)) „Indien vom westlichen Himalaja ostwärts durch Birma bis China und südwärts bis Vietnam“, auf. Des Weiteren findet man allgemein Südostasien („Vogelpark Walsrode“, 13. Auflage) oder „das Himalaja-Gebiet und Südostasien“ (Felix, Hísek, Knotek, Knotková, Krb: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Asiens“ (1982)) oder das südöstliche „Asien, Indien und Indiochina“ („aussereuropäische Vögel“ (1973)) oder „Nordindien bis Vietnam“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder der Himalaja, „Nordindien bis Myanmar“, Indochina (Schodde: „Die Enzyklopädie der Vögel“ (2005); „Die Enzyklopädie der Tiere“ (2006)) oder Indien bis Malaysia (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder „Himalaja, Nordindien, Südostchina“ (Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“) oder „Indien, Burma, Thailand, Siam“ und Kambodscha (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)). Robiller („Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) gibt nur kurz an, dass 2 Unterarten unterschieden werden.

Die Rotschenkelzwergfalken sind in der Unterart Microhierax caerulescens caerulescens in Indien bis Assam und bis Cachar (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder in den Vorbergen des Himalajas (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) verbreitet.

Die Unterart Microhierax caerulescens burmanicus ist in „Burma, Shan-Staaten, Thailand, Siam, Kambodscha“, bis Assam (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder in Myanmar bis Laos, bis Indochina (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) verbreitet.

Die Oberseite ist schwarz („aussereuropäische Vögel“ (1973)) oder „glänzend schwarz“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)); Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) . Die Flügeloberseite ist „glänzend schwarz“ und auf den Armschwingen befinden sich „einige weisse Flecke“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) oder die Flügel und der Schwanz sind „schwarzweiss getupft“ (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)).

Der Scheitel ist „schwarz“, die Stirn, der Überaugenstreif, die Wangen und der Nacken sind „weiss“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) oder die „Kopfzeichnung“ ist schwarz und der Überaugenstreif ist weiss (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) oder die Stirn und der der Überaugenstreif sind „weiss“ (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)). Der schwarze Augenstreif ist bis zum Hals heruntergehend („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) und wird auch als „gebogene schwarze Maske“ (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) bezeichnet. Das Kinn und die Kehle sind „dunkel rötlichbraun“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) oder der Kehlfleck ist rot („aussereuropäische Vögel“ (1973)).

Die Unterseite ist oben auf der Brust „weisslich“ und darunter „dunkelrostbraun“ (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder die Brust ist „weiss mit braunrötlicher Tönung“ und der Bauch und die Hosen sind „dunkel rötlichbraun“ und die Flanken sind „schwarz“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) oder auf dem Bauch, den Flanken und den Schenkeln „rostbraun“ (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)).

Die Weibchen sind auf der Stirn bräunlichroter und „auf den Flügeln weisser(„Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))).

Die Unterart Microhierax caerulescens burmanicus hat eine „breitere weisse Nackenzone“ und eine hellere Unterseite (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)).

Die Grösse beträgt „8 bis 13cm("Königreich der Tiere von A-Z", Bd. 4 (1981)) oder 16cm („Vogelpark Walsrode“, 13. Auflage) oder 17cm („aussereuropäische Vögel“ (1973)) oder „bis 18cm“ (Schodde: „Die Enzyklopädie der Vögel“ (2005); „Die Enzyklopädie der Tiere“ (2006)) oder 18cm (Felix, Hísek, Knotek, Knotková, Krb: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Asiens“ (1982)) oder 19cm (Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“) oder 14 bis 17cm (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder 14 bis 19cm (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“; Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)).

Zur Nahrung (Felix, Hísek, Knotek, Knotková, Krb: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Asiens“ (1982); Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“; "Königreich der Tiere von A-Z", Bd. 4 (1981); Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) zählen Insekten (Heuschrecken, Libellen, Schmetterlinge, die im Flug erbeutet werden und kleine Vögel.

Das Nest befindet sich einer alten Baumhöhle (Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“; Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) oder einer verlassenen Spechthöhle („Vogelpark Walsrode“, 13. Auflage) oder einer verlassenen Spechthöhle oder Bartvogelhöhle (Felix, Hísek, Knotek, Knotková, Krb: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Asiens“ (1982); Schodde: „Die Enzyklopädie der Vögel“ (2005); „Die Enzyklopädie der Tiere“ (2006); „aussereuropäische Vögel“ (1973)).

Das Weibchen legt 4 weissliche Eier (Felix, Hísek, Knotek, Knotková, Krb: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Asiens“ (1982)) oder „3 bis 5 Eier“ ("Königreich der Tiere von A-Z", Bd. 4 (1981)) oder „4-5“ weisse Eier (Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“ oder 4 bis 5 Eier (Schodde: „Die Enzyklopädie der Vögel“ (2005); „Die Enzyklopädie der Tiere“ (2006)) oder 4 bis 6 schmutzigweisse Eier (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)).

Die Rotschenkelzwergfalken leben „nach dem Ausfliegen der Jungvögel … noch eine Zeitlang im Familienverband“ (Felix, Hísek, Knotek, Knotková, Krb: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Asiens“ (1982)) oder „in Familienverbänden von 5-6 Individuen“ ("Königreich der Tiere von A-Z", Bd. 4 (1981)) zusammen.

Die Spechthöhlen oder Bartvogelhöhlen werden auch bei Regen als Aufenthaltsort ("Königreich der Tiere von A-Z", Bd. 4 (1981)) benutzt.

Die nachfolgenden Fotos wurden im Naturkundemuseum Augsburg (links) und im Hessischen Landesmuseum Darmstadt (rechts) gemacht.

04. Finkenfälkchen oder Malaiischer Zwergfalk oder Malaienzwergfalke oder Schwarzschenkelzwergfalke oder Finkenfalke
lat. Microhierax fringillarius

Die Finkenfälkchen leben an den Wäldern, Waldrändern, Lichtungen in bis 1500m Höhe.

Als Verbreitungsgebiet wird Süd-Tenasserim, „Malaya, Sumatra, Borneo, Java, Bali(Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder „von der thailändischen Halbinsel nach Süden zu den Inseln Malaysias und Indonesiens, nach Osten bis Borneo“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) oder Südostasien („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995); „1000 Fragen, 1000 Antworten: Wunderbare Tierwelt“ (2006)) oder Indien bis Philippinen (Everett: „Raubvögel der Welt“ (1978)) oder Malaiische Halbinsel, „bis Bali und Südborneo“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder Südthailand, Malaysia, Indonesien ("Lebendige Wildnis, Tiere der Nadelwälder" (1994)) oder Süd-Myanmar (Süd-Tenasserim), Malaiische Halbinsel und die Grossen Sunda-Inseln (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) angegeben.

Die Oberseite ist stahlschwarz („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) oder „schwarz“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980) oder „glänzend schwarz“ (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder „schwarzgrau” ("Lebendige Wildnis, Tiere der Nadelwälder" (1994)) oder der Rücken, der Bürzel und die Oberschwanzdecken sind „schwarz mit bläulichgrünem, metallischen Schimmer“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)). Die Oberflügelseite ist „glänzend schwarz“ und auf den innersten Armschwingen befinden sich einige weisse Flecke („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)). Der Schwanz ist gestreift ("Lebendige Wildnis, Tiere der Nadelwälder" (1994)).

Die Stirn ist „weiss“, die Wangen sind schwarz und weiss umrandet, die Kehle ist weiss oder rötlich (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder die Stirn ist „weiss“ und „hinter dem Auge zu den Ohrdecken“ befindet sich ein schwarzer Streifen, so dass die Wangen schwarz gezeichnet sind und das Kinn und die Kehle sind „weiss oder hell bräunlich weiss bis hell bräunlichrot“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)) oder der Kopf ist weiss gezeichnet ("Lebendige Wildnis, Tiere der Nadelwälder" (1994)).

Die Unterseite ist „ockerfarben und weiss“ gemustert („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) oder „weiss auf der Brust und rotbraun unterseits“ und schwarzen „Schenkeln“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder „rötlichweiss mit dunklen Federn an den Schenkeln” ("Lebendige Wildnis, Tiere der Nadelwälder" (1994)) oder weiss auf der Brust, rostbraun auf dem Bauch, schwarzen Flanken und schwarze äussere Hosen (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder die Brustseiten sind „weiss“, die Brustmitte, der Bauch und die Hosen sind „dunkel rötlichbraun“ und die Flanken sind „schwärzlich“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))).

Die Grösse beträgt 15cm („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995); "Lebendige Wildnis, Tiere der Nadelwälder" (1994); Everett: „Raubvögel der Welt“ (1978)) oder 14 bis 15,5cm (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder 14 bis 16cm (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)).

Zur Nahrung zählen kleine Vögel und Insekten.

Das Nest befindet sich in einer Höhle („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)).

Die linken Fotos wurden im Vogelkundemuseum Heineanum, das mittlere Foto wurde im Hessischen Landesmuseum Darmstadt und das rechte Foto wurde im Naturkundlichen Museum Mauritianum Altenburg aufgenommen.

Die nachfolgenden Fotos wurden im Forschungsinstitut und Naturmuseum Senkenberg (Frankfurt) aufgenommen.

05. Zweifarbenfälkchen oder Philippinen-Zwergfalke
lat. Microhierax erythrogenys oder Microhierax erythrogonys

Die Philippinen-Zwergfalken leben an den Waldrändern, Lichtungen, an den Flüssen verbreitet.

Die Philippinen-Zwergfalken sind auf den Philippinen auf den Inseln „Luzon, Mindanao, Mindoro, Bohol, Samar, Cebu, Negros“ (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder auf den „Philippinen ausser Palawan“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) verbreitet.

Ferguson-Lees/Christie („Die Greifvögel der Welt“ (2009)) untergliedern die Philippinen-Zwergfalken in die Unterart Microhierax erythrogenys erythrogenys oder Microhierax erythrogonys erythrogonys mit dem Verbreitungsgebiet „Luzon, Catanduanes, Mindoro, Negros, Bohol“ und in der Unterart Microhierax erythrogenys meridionalis oder Microhierax erythrogonys meridionalis mit dem Verbreitungsgebiet „Samar, Leyte, Cebu, Calicoan, Mindanao“.

Man findet Microhierax erythrogenys bei Gilliard/Steinbacher ("Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969)) und bei Ferguson-Lees/Christie („Die Greifvögel der Welt“ (2009)) und man findet Microhierax erythrogonys bei Weick/Brown („Die Greifvögel der Welt“ (1980)), bei Lloyd/Lloyd („Greifvögel und Eulen“ (1980)) und im „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)).

Die Oberseite ist grünlich schwarz (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder „schwarz mit grünlichem Glanz“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) oder „glänzend schwarz“ (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder schwarz (Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969)).

Der Oberkopf und der Nacken sind „schwarz mit bläulichgrünem, metallischen Glanz“ und die Wangen, die Kehle und die Ohrdecken sind „weiss“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)) oder „an den Halsseiten“ ist das Gefieder „weiss“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder die Wangen sind weiss (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)).

Die Unterseite ist „weiss“ und die Schenkel sind grünlich schwarz (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder die Unterseite ist „weiss“ und die Hosen sind „schwarz“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) oder die Unterseite ist „weiss (Bauch manchmal bräunlich getönt)“ (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)).

Die Grösse beträgt 15 bis 18cm (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder 15,5 bis 18cm (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder 16cm (Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969)).

Zur Nahrung zählen grosse Insekten, kleine Vögel und kleine Säugetiere.

Das Weibchen legt in eine Baumhöhle (Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969); Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) „3-4 Eier“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)).

Diese Fotos wurden im Zoologischen Museum Göttingen gemacht.

Diese Fotos wurden im Zoologischen Museum Göttingen gemacht.

06. Weissscheitelfälkchen oder Nordborneo-Zwergfalk oder Borneozwergfalke
lat. Microhierax latifrons

Die Borneozwergfalken leben in den Waldlichtungen in bis 1200m Höhe.

Als Verbreitungsgebiet wird Nordwestborneo (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder Nordwestborneo „von der Darvil-Bucht an der Ostküste bis Lawas im Westen“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) oder Nordborneo (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder Borneo („Die grosse Larousse Natur Enzyklopädie“, (2002)) oder Südostasien („1000 Fragen, 1000 Antworten: Wunderbare Tierwelt“ (2006)) angegeben.

Das Gesicht und der Scheitel sind weiss, der Streifen entlang der Ohrdecken und der Nacken sind schwarz („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) oder die Stirn und der Vorderscheitel sind „weiss“ (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)).

Die Oberseite ist „schwarz“ und nur die innersten Armschwingen haben „einige weisse Flecke“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) oder die Oberseite ist „glänzend bläulich schwarz, einschliesslich“ der dreieckigen Erweiterungen an den „Halsseiten und“ der Maske (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)).

Die Unterseite ist auf der „Brust weiss“ und ab dem Bauch „weiss mit rötlicher Tönung“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) oder „weiss mit bräunlich getöntem Bauch“ und Unterschwanz, sowie schwarzen „Flanken und Aussenseiten der Hosen“ (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)).

Beim Weibchen ist die Stirn und der Scheitel „dunkel rötlichbraun“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) oder die Stirn und der Vorderscheitel sind „kastanienbraun“ (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)).

Die Grösse beträgt „knapp 16cm“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder 14 bis 16cm (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)).

Zur Nahrung zählen Libellen.

 

 

 

07. Elsterfälkchen oder Trauer-Zwergfalk oder Weissstirnzwergfalke
lat. Microhierax melanoleucus

Die Elsterfälkchen leben in den Waldlichtungen, bewaldeten Vorgebirgen, an Bäumen, die sich an Flüssen befinden, in bis 1500m Höhe verbreitet.

Die Elsterfälkchen sind in Assam, Laos, Südostchina, Nordannam (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder in „Nordostindien, nach Osten bis Hongkong, nach Süden bis Laos“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) oder in Nordostindien, in Südostchina, in Nordindochina und Ostbangladesch (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) verbreitet.

Die Oberseite ist „schwarz“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder „glänzend schwarz“ (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009); „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))). Die inneren Armschwingen haben einige weisse Flecke („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))).

Am Kopf ist die Stirn und der Überaugenstreif „weiss“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder die Stirn ist „meist“ weiss und um die schwarzen Wangen sind weiss umrandet (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder die Stirn ist „weisslich“ und die Ohrdecken sind „schwarz, vom Scheitel durch einen schmalen Überaugenstreif getrennt“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))).

Die Unterseite ist „weiss“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder das Kinn, die Kehle und die Unterseite sind „weiss“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))).

In der dunklen Morphe ist die Stirn „manchmal schwarz“ und auch der Überaugenstreif ist „manchmal unvollständig“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))).

Die Grösse beträgt 15,5 bis 18cm (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder 16 bis 18cm (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)).

Zur Nahrung zählen kleine Säugetiere, kleine Vögel und Eidechsen.

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