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Block 3: Ein Blick in die Artenvielfalt der Greifvögel und Eulen in Bild und Text
Familie 4: Falken, lat. Falconidae
Unterfamilie Falken, lat. Falconinae

zu dieser Unterfamilie gehören die Gattungen: Polihierax (Halsband-Zwergfalken), Microhierax (eigentliche Zwergfalken oder Echtzwergfalken), Falco (Falken)

10. Turmfalke, lat. Falco tinnunculus

Um Wiederholungen bei den einzelnen Abschnitten meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen zu vermeiden, verweise ich auf das Literaturverzeichnis, das sich auf der Seite “Greifvögel / Eulen 1” befindet. Hiermit untersage ich (Jens Wolf, www kaiseradler.de) jede weitere Verbreitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner Fotos in welcher und / oder durch welche Art und / oder Weise auch immer. Genauso untersage ich hiermit jede weitere Verarbeitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen oder Teilen daraus. Das Inhaltsverzeichnis befindet sich auf der Seite “Greifvögel / Eulen A”

10. Turmfalke
lat. Falco tinnunculus

Die Turmfalken leben in den Felslandschaften, Feuchtgebieten, Ackerlandgebieten, Heidelandschaften, offenen Landschaften, Graslandschaften, in Höhen bis 5500m, Parklandschaften, Steppen, in den dichten Wäldern, den tropischen Savannen, in den Mooren, aber auch in den Städten.

Als Verbreitungsgebiet findet man allgemein Europa (Hume: „Vögel in Europa“, (2013); Trommer: „Greifvögel“) oder Europa und Asien (Veselovsky: „Illustriertes Lexikon der Vögel“ (1998); Thiede „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) oder Eurasien, ausser Irland (Gooders: „Vögel Europas“ (1999)) oder Europa, Afrika, Asien, („Lebendiges Tierreich, die neue Enzyklopädie in Farbe“, Band 18 (1988); „Vollmer Welt in Farbe: Vögel“ (1972); Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969); Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965); Dr. Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“ (1988); Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“; „Urania Tierreich: die grosse farbige Enzyklopädie, Band Vögel“ (1995); Pott: „Das grosse Ravensburger Tierlexikon von A-Z“ (2002); FALKE 02/2014) oder „Afrika, Europa, Asien“ bzw. „Eurasien und Afrika“ (Tennesen; „Falken“) oder „Europa, Nordafrika, Nord- und Westasien“ („Enzyklopädie Tiere, faszinierend und geheimnisvoll“ (2003)) oder „Eurasien, Japan und Afrika“ (König: "Rendezvouz mit Tier und Mensch" (1974)) oder Eurasien, Afrika (Dierschke: „1000 Vögel“) oder Nord- bis Südeurasien, „Afrika südlich der Sahara“ (Schodde: „Die Enzyklopädie der Vögel“ (2005); „Die Enzyklopädie der Tiere“ (2006)) oder „Europa, Nordafrika, Nord- und Westasien“ („Enzyklopädie Tiere, faszinierend und geheimnisvoll“ (2003)) oder „Europa, Afrika und Asien, ausser der den nördlichen Teilen und vielen Inseln“ (Loseblatt-Sammelwerk „Faszination Tier & Natur“) oder „auf sämtlichen Kontinenten mit Ausnahme der Antarktis“ (Forshaw: "Enzyklopädie der Tierwelt", Band Vögel (1991)) oder Europa, Afrika, China, Russland, Indien, Südostasien (Yoo Bum-joo: „Vögel Koreas“ (2007)) oder ganz Europa, ausser Island, in weiten Teilen Afrikas und Asiens (Bairlein, Dierschke, Dierschke, Salewski, Geiter, Hüppop, Köppen, Fiedler: „Atlas des Vogelzugs; Ringfunde deutscher Brut- und Gastvögel“ (2014)).

Die Turmfalken sind „vielerorts“ „ganzjährig anwesend“ (Bairlein, Dierschke, Dierschke, Salewski, Geiter, Hüppop, Köppen, Fiedler: „Atlas des Vogelzugs; Ringfunde deutscher Brut- und Gastvögel“ (2014)) oder man findet, dass die Altvögel „sesshafter als die Jungvögel“ sind („Buch der Vogelwelt, Mitteleuropas“ (1973)) oder sind in Mitteleuropa „überwiegend Standvögel“ (NABU-Broschüre „Der Turmfalke; Vogel des Jahres 2007“, 08/2006) oder sind in fast ganz Europa „Stand- oder Strichvogel“ („Enzyklopädie Tiere, faszinierend und geheimnisvoll“ (2003)) oder sind in Mitteleuropa „teilweise“ Standvögel (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder „von Dänemark bis zur Krim sind die Turmfalken Standvögel“ (Brichetti: „Vögel, in Garten, Park und freier Natur“ (2002)) oder sind in Mitteleuropa „meist Standvögel“ (FALKE 02/2014).

Andererseits sind die Turmfalken aufgrund von Ringvogelauswertungen in Nord- und Osteuropa, Sibirien, China grösstenteils Zugvogel (Bairlein, Dierschke, Dierschke, Salewski, Geiter, Hüppop, Köppen, Fiedler: „Atlas des Vogelzugs; Ringfunde deutscher Brut- und Gastvögel“ (2014)) oder „manche Vögel“ sind jedoch. Zugvögel (NABU-Broschüre „Der Turmfalke; Vogel des Jahres 2007“, 08/2006) oder die „nord- und osteuropäischen Populationen“ sind „durchweg Zugvögel“ (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder nord- und osteuropäischen Turmfalken sind Zugvögel (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder die Turmfalken aus „Nord- und Nordosteuropa“ sind Zugvögel („Enzyklopädie Tiere, faszinierend und geheimnisvoll“ (2003)) oder „die nördlichen Populationen überwintern etwas südlich ihrer Brutgebiete“ (Brichetti: „Vögel, in Garten, Park und freier Natur“ (2002)).

Die Zugvögel ziehen „September/Oktober“ (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000); Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder „Ende des Sommers“ (NABU-Broschüre „Der Turmfalke; Vogel des Jahres 2007“, 08/2006) ins Überwinterungsgebiet und kommen „Anfang April“ (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder „März/April, teilweise auch erst im Mai“ (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) zurück.

Als Überwinterungsgebiet findet man Südwesteuropa und Nordafrika („Buch der Vogelwelt, Mitteleuropas“ (1973)) oder Afrika, Indien (Veselovsky: „Illustriertes Lexikon der Vögel“ (1998)) oder Südeuropa, Nordafrika (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder Arabien, „Afrika südlich der Sahara“ (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder Mittelmeerländer, Afrika (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder Mittelmeerländer, Nordafrika (Loseblatt-Sammelwerk „Faszination Tier & Natur“) oder das südliche Europa („Enzyklopädie Tiere, faszinierend und geheimnisvoll“ (2003)) oder Südeuropa, Afrika (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) oder das südliche Afrika ist das Überwinterungsgebiet aus dem Nordwesten Eurasien stammender Populationen (Schodde: „Die Enzyklopädie der Vögel“ (2005)) oder Nordafrika und „gelegentlich“ auch Deutschland für „Turmfalken aus Nord- und Osteuropa“ (NABU-Broschüre „Der Turmfalke; Vogel des Jahres 2007“, 08/2006) oder England bis Südafrika, Nordindien, Sri Lanka (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder die wärmeren Gebiete im Süden, „während Brutvögel aus Nordosteuropa hier überwintern“ (FALKE 02/2014).

Es werden 14 Unterarten (König: "Rendezvouz mit Tier und Mensch" (1974)) oder „zahlreiche Rassen“ (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder 11 Unterarten (Piechocki: „Der Turmfalke“, NBB Bd. 116; Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder „10 oder 11 Unterarten“ (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder 12 Unterarten (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) oder ca. ein Dutzend Unterarten (Brichetti: „Vögel, in Garten, Park und freier Natur“ (2002)) oder etliche Unterarten (FALKE 02/2014) angegeben.

Als Verbreitungsgebiet der Unterart Falco tinnunculus tinnunculus wird die Westpaläarktis, bis Nordostsibirien (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder Europa, Nordwestafrika, Asien, Nordarabien, „Persien, Belutschistan, Ladakh“, der Westhimalaja, „Tibet, Gobi, Yakutien, Amur, Ussuri“ (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder Nordwestafrika, Eurasien, Mittel-Inseln, Britische Inseln, Paläarktische Region (Piechocki: „Der Turmfalke“, NBB Bd. 116) oder Europa, Nordafrika, Asien, bis Ostzentralsibirien, Bhutan, bis Nordchina (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) angegeben. Als Zugvögel zieht diese Unterart nach „Tansania, Malawi, Indien, Sri Lanka, Burma“ (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder nach Afrika und Südasien (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Die Unterart Falco tinnunculus interstinctus ist genaugenommen im „Kaschmir bis Ladakh, der Mandschurei, Korea, Japan“, Nordchina, „Kansu, Sikiang“ (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder „Japan, Korea, China, Burma, Assam und Himalajagebirge“ (Piechocki: „Der Turmfalke“, NBB Bd. 116) oder in China, bis Japan, bis zum Himalaja, Indochina (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) verbreitet. Als Zugvögel zieht diese Unterart nach „Indien, Burma, Malaya, Thailand, Indochina, Hainan, Philippinen“ (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder nach Südasien (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Die Unterart Falco tinnunculus objurgatus ist genaugenommen in Südindien von Mysore und Nelliampathy-Hügeln bis Sri Lanka (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder in „Süd- und Westindien sowie Sri Lanka“ (Piechocki: „Der Turmfalke“, NBB Bd. 116) oder in Westindien und Sri Lanka (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) verbreitet.

Die Unterart Falco tinnunculus alexandri ist genau genommen auf den südlichen Kapverdischen Inseln (Piechocki: „Der Turmfalke“, NBB Bd. 116; Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005); Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder auf den östlichen und südlichen Kapverdischen Inseln (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) verbreitet.

Die Unterart Falco tinnunculus neglectus ist genau genommen auf den nördlichen Kapverdischen Inseln (Piechocki: „Der Turmfalke“, NBB Bd. 116; Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005); Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder auf den nordwestlichen Kapverdischen Inseln (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) verbreitet.

Die Unterart Falco tinnunculus dacotiae ist genau genommen auf den östlichen Kanarischen Inseln (Piechocki: „Der Turmfalke“, NBB Bd. 116; Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005); Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009))) oder auf den östlichen Kanarischen Inseln und Lanzarote (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) verbreitet.

Die Unterart Falco tinnunculus canariensis ist genau genommen auf den westlichen Kanarischen Inseln und Madeira (Piechocki: „Der Turmfalke“, NBB Bd. 116; Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005); Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) verbreitet.

Die Unterart Falco tinnunculus rupicolaeformis ist genau genommen in Ägypten, Nordsudan, Arabien (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder in Ägypten, Nordsudan und der arabischen Halbinsel (Piechocki: „Der Turmfalke“, NBB Bd. 116) oder in Ägypten, Südarabien (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder Ägypten, Arabien (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) verbreitet. Als Zugvögel zieht diese Unterart nach Nordäthiopien (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)).

Die Unterart Falco tinnunculus rufescens ist genau genommen in den afrikanischen „Savannen südlich der Sahara östwärts bis Äthiopien” (Piechocki: „Der Turmfalke“, NBB Bd. 116) oder südlich der Sahara, Ober-Guinea, bis Äthiopien, Kamerun, Nordangola, bis Südtansania (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder Westafrika, bis Eritrea, bis Nordangola, bis Südtansania (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) verbreitet.

Die Unterart Falco tinnunculus archeri ist genau genommen in Somalia, Kenias Südküste (Piechocki: „Der Turmfalke“, NBB Bd. 116) oder in Somalía, Kenias Südküste, bis Lamu, Insel Socotra (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder in Somalia, Nordostkenia?, Insel Socotra (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) verbreitet.

Die Unterart Falco tinnunculus rupicolus ist genau genommen in Angola, bis Tansania, bis zum Kapland (Piechocki: „Der Turmfalke“, NBB Bd. 116) oder Südtansania, Nordangola, bis zu Kapland (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder Zentralangola, bis Mosambik, bis zur Kapprovinz (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) verbreitet.

Der Bestand der Wanderfalken in Deutschland wird mit 41.000 bis 90.000 Turmfalken-Brutpaaren im Jahr 1982 (Broschüre „Schützen wir unsere Greifvögel“, 1991), mit mindestens 43.000 Paaren in Deutschland und Österreich (Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005), 50.000 Brutpaaren (NABU-Broschüre „Der Turmfalke; Vogel des Jahres 2007“ (08/2006); „Gefiederte Welt“ 12/2006), mit ca. 57.000 Paaren (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)), mit 44.000 bis 74.000 Revieren („Vögel in Deutschland“: 2013 (Bestand 2005-2009)) bzw.(?!), mit 44.000 bis 74.000 Brutpaaren (LBV-Broschüre „Der Habicht, Vogel des Jahres 2015“), mit 44.000 bis 74.000 Brutpaaren (Bairlein, Dierschke, Dierschke, Salewski, Geiter, Hüppop, Köppen, Fiedler: „Atlas des Vogelzugs; Ringfunde deutscher Brut- und Gastvögel“ (2014); „Berichte zum Vogelschutz“ (52/2015)), mit 43.000 bis 65.000 Paaren (FALKE 02/2014) angegeben.

Der Bestand der Turmfalken beträgt 3.000 Brutpaare in der Schweiz (FALKE 01/2009). In Wien wird der Bestand der Turmfalken mit 250 bis 400 Brutpaaren (Tagungsbroschüre zum „8. Symposium Populationsökologie von Greifvogel- und Eulenarten...“) angegeben.

Der europäische Bestand der Turmfalken wird mit 230.000 Brutpaaren („Europa westlich der UdSSR“: Loseblatt-Sammelwerk „Faszination Tier & Natur“) oder mit 353.000 Paaren im Jahr 2000 (Mebs: „Greifvögel Europas“), mit einigen 100.000 Paaren (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)), mit 256.000 bis 324.000 Turmfalken-Paaren (Brichetti: „Vögel, in Garten, Park und freier Natur“, 2002), mit 327.000 bis 447.000 Brutpaaren (in der Westpaläarktis (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)), mit 395.000 bis 530.000 Paaren (in der Westpaläarktis (Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“, 2006), 90.000 Brutpaaren in Mitteleuropa und 350.000 Brutpaaren in Gesamt-Europa (NABU-Broschüre „Der Turmfalke; Vogel des Jahres 2007“, 08/2006), mit 290.000 bis 490.000 Brutpaaren (FALKE 01/2007), mit 350.000 Brutpaaren („Gefiederte Welt“ 12/2006; FALKE 01/2009), mit rund 399.000 Paaren (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)), mit 330.000 bis 500.000 Paaren (FALKE 02/2014) angegeben.

Der Weltbestand der Turmfalken wird mit ein bis zwei Millionen Brutpaaren (Falke 01/2007) angegeben.

Der Kopf des Männchens ist grau (Elkharassi: „Sahara: Tiere-Pflanzen-Spuren“, (2006); DJV: "Unsere Greifvögel", 1992; Tennesen; „Falken“; „Bunte Wissenswelt für Kinder: Greifvögel“; Gooders: „Vögel Europas“ (1999); Blase: „Die Jägerprüfung“ (2007); Brichetti: „Vögel, in Garten, Park und freier Natur“ (2002); Enzyklopädie Tiere, faszinierend und geheimnisvoll“ (2003); Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983); FALKE 02/2014; „LBV-Artenwissen: Vögel erkennen und bestimmen“; Pott: „Das grosse Ravensburger Tierlexikon von A-Z“ (2002)) oder blaugrau („Buch der Vogelwelt, Mitteleuropas“ (1973); de la Fuente, "fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere", Band 5 Eurasien und Nordamerika, 1971; Hume: „Vögel in Europa“, (2013); "LBV-Kompakt Greifvögel"; Loseblatt-Sammelwerk „Faszination Tier & Natur“; Yoo Bum-joo: „Vögel Koreas“ (2007); Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005); „Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007); Trommer: „Greifvögel“; Delin/Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004)) oder grau und „dünn gestrichelt“ (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer“ (2011)) oder „graublau mit ganz feiner dunkler Strichelung“ (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder hellgrau (NABU-Broschüre „Der Turmfalke; Vogel des Jahres 2007“, 08/2006) oder „hellgraublau“ (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder der Kopf und der Nacken ist graublau (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) oder aschgrau (Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002)) oder der Oberkopf ist grau (Zimmer/Eisenreich: „Greifvögel und Eulen sowie Rabenvögel“, (2006); Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969)) oder der Oberkopf ist blaugrau (Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965)) oder der Oberkopf und der Nacken sind blaugrau (Thiede „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) oder der oder der Kopf ist grau bei der Unterart Falco tinnunculus tinnunculus (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Die Kehle ist weiss (de la Fuente, "fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere", Band 5 Eurasien und Nordamerika, 1971).

Die Oberseite des Männchens ist rostfarben bzw. der Rücken ist „hell rostfarben mit schwarzen Flecken“ (Hume: „Vögel in Europa“, (2013)) oder die Oberseite ist rostrot (Blase: „Die Jägerprüfung“ (2007)) oder der Rücken ist rostrot und mit schwarzen Flecken versehen (Tennesen; „Falken“) oder der Rücken ist braun und schwarz gepunktet (Gooders: „Vögel Europas“ (1999)) oder die Oberseite ist rotbraun und schwarz gepunktet (Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002)) oder die Oberseite ist kastanienrot, schwarz gestreift (Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983)) oder die Oberseite ist „rotbraun“ ("LBV-Kompakt Greifvögel"; Pott: „Das grosse Ravensburger Tierlexikon von A-Z“ (2002)) oder „die Oberseite ist rötlich braun“, schwarz gefleckt (Brichetti: „Vögel, in Garten, Park und freier Natur“ (2002)) oder die Oberseite ist rostbraun, der Nacken ist grau (de la Fuente, "fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere", Band 5 Eurasien und Nordamerika, 1971) oder die Oberseite ist „rotbraun mit einigen schwarzen Flecken“ (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder der Rücken ist rotbraun „mit kleinen, dunklen Flecken“ (NABU-Broschüre „Der Turmfalke; Vogel des Jahres 2007“, 08/2006; Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder die Oberseite ist rotbraun, schwarz gefleckt („Enzyklopädie Tiere, faszinierend und geheimnisvoll“ (2003)) oder der Rücken und die Flügeldecken sind rotbraun und „mit kleinen dunklen Flecken“ versehen (Delin/Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004)) oder die Oberseite ist „rotbraun, schwach gefleckt“, der Hinterrücken ist grau (Zimmer/Eisenreich: „Greifvögel und Eulen sowie Rabenvögel“, (2006)) oder der Rücken ist rotbraun und schwarz gesprenkelt („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007)) oder der Rücken ist rostrot und mit schwarzen tropfenförmigen Flecken versehen (Trommer: „Greifvögel“) oder der Rücken und die Oberflügeldecken sind „tief rotbraun, fein schwarz gepunktet“ (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer“ (2011)) oder die Oberflügeldecken sind rostbraun (Dunn, Alderfer: „Field Guide to the Birds of North America“ (2011)) oder der Rücken und die „Flügeldecken sind rotbraun“ und dunkel gefleckt (Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969)) oder der Rücken ist kräftig braun gestreift (Loseblatt-Sammelwerk „Faszination Tier & Natur“) oder die Oberseite ist braun und dunkel gefleckt (FALKE 02/2014) oder der Rücken und die Flügeldecken sind „rotbraun, schwarz gepunktet“ (Yoo Bum-joo: „Vögel Koreas“ (2007)) oder der Rücken ist kastanienbraun bei der Unterart Falco tinnunculus tinnunculus (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Die äusseren Flügel des Männchens sind braunschwarz (Hume: „Vögel in Europa“, (2013)), die Flügelspitzen sind dunkel ("LBV-Kompakt Greifvögel") oder die Schwungfedern sind dunkelbraun (Delin/Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004)) oder „die Schwingen sind schwarzbraun“ (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) und die Flügeldecken sind „rotbraun und schwarz gefleckt“ (Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965)).

Der Schwanz des Männchens ist grau (Elkharassi: „Sahara: Tiere-Pflanzen-Spuren“, (2006); DJV: "Unsere Greifvögel", 1992; Tennesen; „Falken“; Zimmer/Eisenreich: „Greifvögel und Eulen sowie Rabenvögel“, (2006); „Bunte Wissenswelt für Kinder: Greifvögel“; Blase: „Die Jägerprüfung“ (2007); „LBV-Artenwissen: Vögel erkennen und bestimmen“; de la Fuente, "fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere", Band 5 Eurasien und Nordamerika, 1971; Dunn, Alderfer: „Field Guide to the Birds of North America“ (2011); Pott: „Das grosse Ravensburger Tierlexikon von A-Z“ (2002)) oder „blaugrau“ ("LBV-Kompakt Greifvögel"; Loseblatt-Sammelwerk „Faszination Tier & Natur“; Yoo Bum-joo: „Vögel Koreas“ (2007)) oder „blaugrau“ mit einer schwarzen Binde („Buch der Vogelwelt, Mitteleuropas“ (1973)) oder blaugrau mit einer breiten dunklen Endbinde (Trommer: „Greifvögel“) oder „grau mit schwarzer Endbinde“ (Hume: „Vögel in Europa“, (2013)) oder blaugrau und mit einer breiten schwarzen Endbinde (Thiede „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) oder grau, mit einen schwarzen Binde und eine weissen Schwanzspitze („Enzyklopädie Tiere, faszinierend und geheimnisvoll“ (2003); Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969)) oder grau, mit einen deutlichen schwarzen Binde und eine weissen Schwanzspitze (FALKE 02/2014) oder „hellblau-grau“ mit einer schwarzen Endbinde (NABU-Broschüre „Der Turmfalke; Vogel des Jahres 2007“, 08/2006; Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder graublau mit einer breiten schwarzen Endbinde (Delin/Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004); Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) oder blaugrau mit einer breiten schwarzen Subterminanbinde (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder aschgrau „mit einem schmalen weissen und einem breiten schwarzen Endsaum“ (Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965)) oder der Oberschwanz blaugrau mit einer breiten dunklen Schwanzendbinde (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer“ (2011)) oder der Schwanz ist grau, hat eine schwarze Subterminalbinde und eine weisse Schwanzspitze bei der Unterart Falco tinnunculus tinnunculus (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Die Unterseite des Männchens ist „rahmfarben mit dunkelbraunen Längsflecken“ (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder die Unterseite ist „rahmfarben, dunkel gefleckt“ (Pott: „Das grosse Ravensburger Tierlexikon von A-Z“ (2002)) oder die Unterseite ist „gelblich mit Längsstreifen und kleinen dunklen Tropfenflecken“ (NABU-Broschüre „Der Turmfalke; Vogel des Jahres 2007“, 08/2006) oder die Unterseite ist „gelblich mit Längsreihen kleiner, dunkler Tropenflecken“ (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder die Unterseite ist blassbraun (Tennesen; „Falken“) oder die Brust ist hell weissgefleckt (de la Fuente, "fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere", Band 5 Eurasien und Nordamerika, 1971) oder die Unterseite ist „rahmgelb mit einzelnen Flecken“ („Enzyklopädie Tiere, faszinierend und geheimnisvoll“ (2003)) oder die Unterseite ist bräunlichweiss und dunkel gefleckt (Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969)) oder die Unterseite ist hell beigebraun und dunkel gefleckt (Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002)) oder die Unterseite ist „hell mit dunklen Längsflecken“ (Trommer: „Greifvögel“) oder die Unterseite ist deutlich längsgefleckt (Brichetti: „Vögel, in Garten, Park und freier Natur“ (2002)) oder die Unterseite ist hell und dunkel gefleckt (FALKE 02/2014) oder die Unterseite ist hellblond, dunkelbraun gesprenkelt (Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983)) oder die Unterseite ist auf der Brust und dem Bauch rahmfarben, dunkel längsgefleckt (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) oder die Unterseite ist auf der Brust und dem Bauch „rahmfarben mit länglichen dunklen Flecken“ (Blase: „Die Jägerprüfung“ (2007)) oder „beige mit schwarzen Flecken/Stricheln“ auf der Brust und den Flanken bei der Unterart Falco tinnunculus tinnunculus (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Der Kopf des Weibchens ist braun (Hume: „Vögel in Europa“, (2013); DJV: "Unsere Greifvögel", 1992; „Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007); Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002); „LBV-Artenwissen: Vögel erkennen und bestimmen“; Pott: „Das grosse Ravensburger Tierlexikon von A-Z“ (2002)) oder rostrot („Bunte Wissenswelt für Kinder: Greifvögel“) oder „rostbraun gestrichelt“ (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder rotbraun und dunkel gefleckt und gebändert (NABU-Broschüre „Der Turmfalke; Vogel des Jahres 2007“, 08/2006) oder rotbraun und dicht dunkel gefleckt und quergebändert (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder „bräunlich“ und gestrichelt (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer“ (2011)) oder ziegelrot, dunkel quergestreift (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) oder der Scheitel und der Nacken sind „braun oder dunkelgrau“ gestreift (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)).

Die Oberseite des Weibchens ist „rotbraun , stark dunkel gefleckt und quergebändert“ (Zimmer/Eisenreich: „Greifvögel und Eulen sowie Rabenvögel“, (2006)) oder die Oberseite ist rotbraun und kräftig braun gestreift (Loseblatt-Sammelwerk „Faszination Tier & Natur“) oder die Oberseite ist kastanienrot, dünn schwarz gestreift (Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983)) oder die Oberseite ist rotbraun und schwarzbraun quergebändert (Delin/Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004)) oder Oberseite ist bräunlich, dunkel gebändert (Brichetti: „Vögel, in Garten, Park und freier Natur“ (2002)) oder die Oberseite ist rostbraun und dunkel gebändert (Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002)) oder die Oberseite ist rötlichbraun, grob gefleckt und quergebändert (Trommer: „Greifvögel“) oder die Oberseite ist „warm braun“ und „dunkel gebändert“ (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer“ (2011)) oder die Oberseite ist „brauner“ als beim Männchen und kräftig dunkel gebändert (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder die Oberseite ist braun und schwarz gebändert (Gooders: „Vögel Europas“ (1999)) oder die Oberseite ist „rostbraun und schwarz gebändert” („Enzyklopädie Tiere, faszinierend und geheimnisvoll“ (2003)) oder der Rücken ist rostrot („Bunte Wissenswelt für Kinder: Greifvögel“) oder der Rücken und die Flügel sind gebändert (Hume: „Vögel in Europa“, (2013)) oder der Rücken ist quergebändert (de la Fuente, "fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere", Band 5 Eurasien und Nordamerika, 1971) oder der „Rücken dunkel gebändert“ (Pott: „Das grosse Ravensburger Tierlexikon von A-Z“ (2002)) oder der Rücken rotbraun und dunkel gefleckt und gebändert (NABU-Broschüre „Der Turmfalke; Vogel des Jahres 2007“, 08/2006) oder der Rücken ist rotbraun und dicht dunkel gefleckt und quergebändert (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder die Oberseite ist „überwiegend rostbraun”, auf dem Rücken schwarzlich gefleckt, auf dem Mantel und den Decken „stark schwarzlich gebändert” bei der Unterart Falco tinnunculus tinnunculus (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Der Schwanz des Weibchens ist braun (Hume: „Vögel in Europa“, (2013); DJV: "Unsere Greifvögel", 1992; Pott: „Das grosse Ravensburger Tierlexikon von A-Z“ (2002)) oder der Schwanz ist braun und hat ein schwarzes Band („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007)) oder der Schwanz ist rostrot („Bunte Wissenswelt für Kinder: Greifvögel“) oder der Schwanz ist „braun mit mehreren dunkleren Querbändern“ (Zimmer/Eisenreich: „Greifvögel und Eulen sowie Rabenvögel“, (2006)) oder der Schwanz ist braun „mit schwarzer Bänderung“ („LBV-Artenwissen: Vögel erkennen und bestimmen“) oder der Schwanz ist gestreift und hat „eine schwarze Binde“ („Buch der Vogelwelt, Mitteleuropas“ (1973)) oder der Schwanz ist rötlich und schwarz dicht gebändert (de la Fuente, "fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere", Band 5 Eurasien und Nordamerika, 1971) oder der Schwanz ist schmal gebändert (FALKE 02/2014) oder rotbraun und dunkel gefleckt und gebändert (NABU-Broschüre „Der Turmfalke; Vogel des Jahres 2007“, 08/2006) oder rotbraun und dicht dunkel gefleckt und quergebändert (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder braun und „schmal dunkel gebändert“ und mit einer breiten Schwanzendbinde versehen (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer“ (2011)) oder der Schwanz ist „eng dunkelbraun quergebändert“ (Thiede „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)).

Die Unterseite des Weibchens ist „rahmfarben und stärker gefiedert als das Männchen“ (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder „stärker gefleckt als beim Männchen“ (NABU-Broschüre „Der Turmfalke; Vogel des Jahres 2007“, 08/2006) oder ist hell und stark gefleckt (Loseblatt-Sammelwerk „Faszination Tier & Natur“) oder ist „hellgrau oder schwach gelbbraun“, dicht und dunkel gefleckt (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder ist gelblichbraun und schwarz gefleckt (Gooders: „Vögel Europas“ (1999)) oder hellblond, dunkelbraun gesprenkelt (Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983)) oder ist hell, dicht dunkelbraun längsgefleckt (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) oder ist beige und gestrichelt bei der Unterart Falco tinnunculus tinnunculus (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Eine Grössenspanne von 27 bis 35cm (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009); „Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007)) oder 29 bis 35cm (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder 34 bis 36cm (Loseblatt-Sammelwerk „Faszination Tier & Natur“) oder 34 bis 38cm (Dr. Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“ (1988)) oder 34 bis 39cm (Hume: „Vögel in Europa“, (2013)) oder 31 bis 35cm ("Lebendige Wildnis, Tiere der Nadelwälder", 1994; Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder 31 bis 37cm (de la Fuente, "fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere", Band 5 Eurasien und Nordamerika, 1971; Svensson: „Der Kosmos Vogelführer“ (2011); Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002)) oder 31 bis 38cm Thiede „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) oder 32 bis 35cm (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000); Gooders: „Vögel Europas“ (1999); Delin/Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004); Brichetti: „Vögel, in Garten, Park und freier Natur“ (2002)) oder 32 bis 39cm (Dierschke: „1000 Vögel“; Bezzel: „Deutschlands Vögel“ (2011)) oder 33cm („Urania Tierreich: die grosse farbige Enzyklopädie, Band Vögel“ (1995)) oder 34cm (Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965); Heinzel, Fitter, Parslow: „Pareys Vogelbuch“ (1988); Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969); Pott: „Das grosse Ravensburger Tierlexikon von A-Z“ (2002)) oder 35cm ("LBV-Kompakt Greifvögel"; Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); NABU-Broschüre „Der Turmfalke; Vogel des Jahres 2007“ (08/2006); „Bunte Wissenswelt für Kinder: Greifvögel“; „Gefiederte Welt“ 12/2006) oder 38cm (Schodde: „Die Enzyklopädie der Vögel“ (2005); „Die Enzyklopädie der Tiere“ (2006)) oder 33cm bei den Männchen und 38,5cm bei den Weibchen (Yoo Bum-joo: „Vögel Koreas“ (2007)) wird angegeben.

In der amerikanischen Literatur gibt es Grössenangaben für die Ausnahmeerscheinungen von 29 bis 38cm (Wheeler, Clark: „A Photographic Guide to North American Raptors“ (1995)) und von 34cm (Dunn, Alderfer: „Field Guide to the Birds of North America“ (2011)).

Die Nahrung besteht zu 80% aus Mäusen, meist Feldmäusen („Buch der Vogelwelt, Mitteleuropas“ (1973)) oder zu 85 bis 90% aus Mäusen, besonders aus Feldmäusen (König: "Rendezvouz mit Tier und Mensch" (1974)) oder „fast ausschliesslich“ bzw. zu „90%“ aus Mäusen (Trommer: „Greifvögel“) oder „in manchen Gegenden“ bis zu 80% aus Feldmäusen (Loseblatt-Sammelwerk „Faszination Tier & Natur“) oder zu „über 90%“ aus Wühlmäusen und anderen Nagetieren (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) oder „bevorzugt“ aus Feldmäusen (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder hauptsächlich „Wühlmäuse, gefolgt von Langschwanzmäusen“ (FALKE 02/2014). Zur Nahrung zählen auch kleine Vögel (Sperlinge, Amseln, Feldlerchen, Schwalben, Drosseln, Stare), Säugetiere (Maulwürfen, Ratten), Eidechsen, Frösche, Regenwürmer, Insekten (Käfer, Grillen. Heuschrecken) und in strengen Wintern auch Äpfel.

Turmfalken können Mäuse in 1.500m Entfernung im Gras entdecken (Fressen und gefressen werden“ (1993)). Mit dem Rüttelflug (Wildpark / Falknerei Potzberg: Zooschild; Gefiederte Welt 11/1992), der in 10 bis 15m Höhe (Dr. Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“ (1988); König: "Rendezvouz mit Tier und Mensch" (1974)) oder in 10m Höhe (Delin/Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004)) oder in 10 bis 40m Höhe (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder in bis zu 50m Höhe (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) oder in 20 bis 40m Höhe (NABU-Broschüre „Der Turmfalke; Vogel des Jahres 2007“, 08/2006) „minutenlang“ durchgeführt wird (Dr. Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“ (1988)) oder der „mehrere Minuten lang“ andauern kann, schlägt der Turmfalke schnell mit den Flügeln und hat dabei den Schwanz breit gefächert, um so in der Luft auf einer Stelle zur Beutesuche stehen zu können („Bunte Wissenswelt für Kinder: Greifvögel“) oder der als Stabilisierungsfläche dienende Schwanz ist breitgefächert und der Körper ist aufgerichtet (NABU-Broschüre „Der Turmfalke; Vogel des Jahres 2007“, 08/2006). Der Kopf wird dabei so gehalten, dass der Boden nach Beute abgesucht werden kann (Burton: „Das Leben der Vögel“ (1985)). Entdeckt der Turmfalke dann ein Beutetier, beginnt der Turmfalke „zunächst in grossen Kreisen abwärts“ zu kreisen, um anschliessend „im Sturzflug“ hinabzustossen („Lebendiges Tierreich, die neue Enzyklopädie in Farbe“, Band 19 (1988)) oder der Turmfalke stösst sofort steil herunter, sobald er eine Beute entdeckt hat (Dr. Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“ (1988)) oder der Turmfalke stösst im Stossflug auf die entdeckte Beute (NABU-Broschüre „Der Turmfalke; Vogel des Jahres 2007“, 08/2006) oder der Turmfalke steigt in „abwechselnden Sturz- und Rüttelflügen herab“, um die Beute „am Boden mit den Zehen zu ergreifen“ (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“).

Die Beute wird mit den scharfen Krallen gegriffen und „durch einen gezielten Biss in den Nacken oder Hinterkopf“ getötet (FALKE 02/2014) oder „durch einen Biss in den Nacken“ getötet („LBV-Artenwissen: Vögel erkennen und bestimmen“). Andererseits fand man in einer Untersuchung (FALKE 06/1998) heraus, dass Turmfalken mit den fest zupackenden Füssen das Zentralnervensystem verletzen, die Schnabelhiebe keine tödliche Auswirkung haben und am Ende die Beute erstickt. Nach einer 3 jährigen Beobachtung stellte man fest, dass Turmfalken (FALKE 05/2011) in ihrem Jagdrevier bis zu 5cm hohes Gras, das vor maximal 14 Tagen zuvor gemäht wurde, auf dem sie einfacher Beutetiere ergreifen konnten, bevorzugen.

Die Turmfalken jagen fast bis „zur vollständigen Dunkelheit“ (Stiefel: „Ruhe und Schlaf bei Vögeln“, NBB 487 (1976)) oder die Turmfalken erbeuten Vögel „in der Regel“ mit einem Überraschungsangriff (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) und „zu Fuss“ werden Regenwürmer, Schnecken und Insekten aufgenommen (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)). Die Turmfalken erkennen dabei Mäuse in einer Entfernung auf 300m („LBV-Artenwissen: Vögel erkennen und bestimmen“) und Käfer „auf etwa 50m“ („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007); „LBV-Artenwissen: Vögel erkennen und bestimmen“).

Die Turmfalken können ultraviolettes Licht sehen („Vögel - Die grosse Bild-Enzyklopädie“, 2007; Bezzel: „Deutschlands Vögel“ (2011); „Abenteuer Erde: Unbekannte Tierwelt“, 1977; „LBV-Artenwissen: Vögel erkennen und bestimmen“; FALKE 05/2009; FALKE 02/2014; VÖGEL 03/2016; FALKE 01/2017) und erkennen den „UV-reflektierenden Harn und Kot“ von Wühlmäusen, die die Angewohnheit haben, „ihr Revier mit Urin zu markieren“ (VÖGEL 03/2016).

Die Balz der Turmfalken findet im „Frühjahr“ (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder im März bis April statt. Zu dieser Zeit werden auch die Reviere besetzt, sofern sie nicht schon durch Standvögel besetzt sind. Die Balzflüge werden als anmutig beschrieben (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder als eindrucksvoll beschrieben (Loseblatt-Sammelwerk „Faszination Tier & Natur“; Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)). Zur Balz jagt das Männchen das Weibchen oder es führt mehrfach Scheinangriffe auf das Weibchen durch („Buch der Vogelwelt, Mitteleuropas“ (1973)) oder es werden „kurze Verfolgungsjagden und Kreisen mit Scheinstößen des Männchens gegen das Weibchen“ durchgeführt, oder das Männchen umkreist das sitzende Weibchen, berührt es mit den Flügeln und steigt dann wieder nach oben auf oder dreht ab oder vollführt im Balzflug „schraubenförmige Drehungen“ (FALKE 02/2014). Auch wird beschrieben, dass das Männchen auf das sitzende Weibchen mehrere kurze kreisförmige Scheinangriffe durchführt (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder, dass das Männchen auf das sitzende Weibchen mehrere Scheinangriffe durchführt, bis dieses sich auch in die Luft für die Balzflüge begibt (Loseblatt-Sammelwerk „Faszination Tier & Natur“). Die Balz wird mit Lautäusserungen begleitet (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)). Der Balzflug des Männchens „endet häufig im sogenannten V-Flug mit angewinkelten Flügeln“ am oder im Nest, „wo das paarungsbereite Weibchen wartet“ (FALKE 02/2014). Die Begattungen werden nicht nur in der Fortpflanzungszeit, sondern bereits auch im Februar durchgeführt (NABU-Broschüre „Der Turmfalke; Vogel des Jahres 2007“, 08/2006). Aufgrund von durchgeführten Experimenten fand man heraus, dass Turmfalkenweibchen leichte Männchen bevorzugen, da diese erfolgreicher jagen. Das Männchen übergibt während der Balz Beutestücke von Schnabel zu Schnabel dem Weibchen.

Aufgrund von gesammelten Daten (FALKE 04/1997 nach H. Schmid) konnte festgestellt werden, dass sich der Turmfalke vom Nestbrüter zu 70% im Jahre 1921 zum Gebäude- und Nistkastenbrüter zu 95% im Jahre 1988 anpasste. Die Nester der Turmfalken befinden sich in Steinbrüchen, Türmen, Gebäuden, verlassenen Baumnestern („Buch der Vogelwelt, Mitteleuropas“ (1973)) oder in Turmnischen, Felsnischen, Mauernischen, verlassenen Krähennestern, Elsternnestern (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder in Baumhöhlen, auf einem Felssims, einem verlassenen Krähennest oder einem Nistkasten (Dr. Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“ (1988)) oder alten Krähennestern, auf Felsen, auf Hausdächern (Veselovsky: „Illustriertes Lexikon der Vögel“ (1998)) oder in Felsnischen, Felshöhlen, Mauerlöchern, verlassenen Elsternnestern, Krähennestern und auch Nistkästen (Zimmer/Eisenreich: „Greifvögel und Eulen sowie Rabenvögel“, (2006)) oder in verlassenen Elsternnestern, Krähennestern, in Steinbrüchen, an Felsen, in Mäuerlöchern (Trommer: „Greifvögel“) oder alten Krähennestern, „in hochgelegene Nischen“, „auf Simsen von Gebäuden“ (Gefiederte Welt 11/1992) oder an Felsen, an Gebäuden, in alten Krähennestern (Heinzel, Fitter, Parslow: „Pareys Vogelbuch“ (1988)) oder in alten Krähennestern, Greifvogelhorsten, Felsspalten (Pott: „Das grosse Ravensburger Tierlexikon von A-Z“ (2002)) oder in Baumlöchern, Steinbrüchen, verlassenen Krähennestern („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007)) oder auch „an Kirchtürmen, Masten und anderen hohen Gebäuden“ (NABU-Broschüre „Der Turmfalke; Vogel des Jahres 2007“, 08/2006) oder „in Felsspalten, Steinbrüchen, Baumhöhlen, Türmen und verlassenen Vogelnestern“ (Wildpark / Falknerei Potzberg: Zooschild) oder in Höhlen in Steinbrüchen, in Mauerlöchern, verlassenen Elsternnestern, Krähennestern (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder in alten Vogelnestern, in Felswänden, in Nistkästen (Bezzel: „Deutschlands Vögel“ (2011)) oder in Felsspalten, an Türmen, in Baumkronen, verlassenen Krähen- und Elsternnestern (Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965)) oder in Felssteilwänden, alten Greifvogel-, Krähen- und Elternnestern, in Gebäudenischen, Dachböden, Scheunen, Ruinen, Brücken, Kirchtürmen, Industriebauten (Müller: „Die geheime Sprache der Vögel“ (2011)) oder auf Felsvorsprüngen, in Gebäuden, Nistkästen oder auf dem Boden (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder in verlassenen Elsternestern, Felsspalten, Felshöhlen, so auch in Ruinen, Dachböden, Mauern, Brücken (FALKE 02/2014).

Der Landesverband Eulen-Schutz in Schleswig-Holstein e.V. gibt („Eulenwelt“ 2003 bis 2016) für die untersuchten Gebiete im Bundesland Schleswig-Holstein in Schleiereulenkästen im Jahre 2001 190 Turmfalkenbruten, 2002 180 Turmfalkenbruten, 2003 181 Turmfalkenbruten, 2004 244 Turmfalkenbruten, 2005 279 Turmfalkenbruten, 2006 211 Turmfalkenbruten, 2007 399 Turmfalkenbruten, 2008 439 Turmfalkenbruten, 2009 327 Turmfalkenbruten, 2010 298 Turmfalkenbruten 2011 298 Turmfalkenbruten, 2012 345 Turmfalkenbruten, 2013 308 Turmfalkenbruten, 2014 349 Turmfalkenbruten, 2015 561 Turmfalkenbruten, an.

Turmfalken können auch in „in kleinen Kolonien“ brüten (Zimmer/Eisenreich: „Vogelnester-Vogeleier“ (2006)) oder in Kolonien brüten (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)).

Das Weibchen legt im Abstand von 1 bis 2 Tagen (Zimmer/Eisenreich: „Vogelnester-Vogeleier“ (2006)) oder im Abstand von 2 Tagen (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006); Makatsch „Der Vogel und sein Ei“, NBB003 (1959/2005)) oder im Abstand von 1 bis 2, selten 4 Tagen (Harrison: „Jungvögel, Eier und Nester“ (1975)) oder im Abstand von 2 bis 3 Tagen (Loseblatt-Sammelwerk „Faszination Tier & Natur“) 4 bis 6 „kurzovale bis kurzelliptische“ glanzlose weisse „sehr variabel lehmgelb bis dunkelrot“ gefleckte Eier (Zimmer/Eisenreich: „Vogelnester-Vogeleier“ (2006)) oder 3 bis 5 Eier (Wildpark / Falknerei Potzberg: Zooschild) oder 3 bis 5 „stark rotbraun“ gezeichnete Eier („Buch der Vogelwelt, Mitteleuropas“ (1973)) oder „4 oder 5 Eier“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder 4 bis 6 Eier (Hume: „Vögel in Europa“, (2013); Zimmer/Eisenreich: „Greifvögel und Eulen sowie Rabenvögel“, (2006); Trommer: „Greifvögel“; Thiede „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) oder 4 bis 6 gelblichweisse, stark rotbraun gefleckte Eier (Bezzel: „Deutschlands Vögel“ (2011)) oder „4 bis 6 gelblich weisse, kräftig rotbraun gefleckte Eier“ (Pott: „Das grosse Ravensburger Tierlexikon von A-Z“ (2002)) oder 4 bis 6 weisse, „rotbraun gefleckte Eier“ (Yoo Bum-joo: „Vögel Koreas“ (2007)) oder 4 bis 6 „helle, braunrot gefleckte Eier” (FALKE 02/2014) oder 3 bis 6 Eier (Schodde: „Die Enzyklopädie der Vögel“ (2005); „Die Enzyklopädie der Tiere“ (2006); Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) oder 3 bis 4, selten 5 gelbliche, dicht rotbraun gefleckte Eier (Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder 3 bis 6 weisse, „stark gelblich braun“ gefleckte Eier (Brichetti: „Vögel, in Garten, Park und freier Natur“ (2002)) oder 3 bis 6 dicht rotbraun gesprenkelte Eier (König: "Rendezvouz mit Tier und Mensch" (1974)) oder 3 bis 7 Eier (NABU-Broschüre „Der Turmfalke; Vogel des Jahres 2007“, 08/2006) oder 3 bis 7, meistens 5 Eier (de la Fuente, "fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere", Band 5 Eurasien und Nordamerika, 1971) oder rund 5 rotbraune Eier (Gefiederte Welt 11/1992). oder 4 bis 5 Eier (Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983)) oder 5 bis 7 Eier (Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965)) oder 4 bis 5 „weisse, stark braun gefleckte Eier“ (Gooders: „Vögel Europas“ (1999)) oder 3 bis 6, meistens 5 weisse mit rostfarbenen Flecken versehene Eier (Loseblatt-Sammelwerk „Faszination Tier & Natur“) oder bis zu 7 Eier („Enzyklopädie Tiere, faszinierend und geheimnisvoll“ (2003)) oder „3-6 (8)“ Eier (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder 4 bis 6, meist 5 gelbliche „mehr oder weniger stark rotbraun“ gefleckte Eier (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder „3-7, meist 5 oder 6“ gelbliche rotbraun gefleckte Eier (Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder 4 bis 6, selten 7 „gelblichweisse, mit dichten, rotbraunen Flecken versehene Eier“ (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder 4 bis 9 Eier (Dr. Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“ (1988)) oder „(3)4-6(7)” weisse oder gelblich rostfarbene, „stark dunkel rotbraun” gefleckte und „rötlichbraun, violett, grau oder gelblichbraun” gezeichnete Eier (Harrison: „Jungvögel, Eier und Nester“ (1975)).

Das Weibchen brütet die Eier „meist allein“ (Zimmer/Eisenreich: „Vogelnester-Vogeleier“ (2006)) oder „allein“ (Zimmer/Eisenreich: „Greifvögel und Eulen sowie Rabenvögel“, (2006); Stiefel: „Ruhe und Schlaf bei Vögeln“, NBB 487 (1976); FALKE 02/2014) oder „meistenteils“ (Harrison: „Jungvögel, Eier und Nester“ (1975)) oder „hauptsächlich“ (Gooders: „Vögel Europas“ (1999)) oder „nur“ (Gefiederte Welt 11/1992) oder „vor allem“ („Buch der Vogelwelt, Mitteleuropas“ (1973)) aus.

Die Brutdauer wird mit 18 bis 30 Tagen (Trommer: „Greifvögel“) oder 27 bis 31 Tagen (Zimmer/Eisenreich: „Vogelnester-Vogeleier“ (2006); de la Fuente, "fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere", Band 5 Eurasien und Nordamerika, 1971; Harrison: „Jungvögel, Eier und Nester“ (1975)) oder 21 bis 27 Tagen (Zimmer/Eisenreich: „Greifvögel und Eulen sowie Rabenvögel“, (2006)) oder 28 Tagen („Buch der Vogelwelt, Mitteleuropas“ (1973)) oder 29 Tagen (Loseblatt-Sammelwerk „Faszination Tier & Natur“; Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Makatsch „Der Vogel und sein Ei“, NBB003 (1959/2005)) oder 29 Tagen bzw. 27 bis 31 Tagen (NABU-Broschüre „Der Turmfalke; Vogel des Jahres 2007“, 08/2006; Seiten 3, 13) oder 30 Tagen (Gefiederte Welt 11/1992) oder 27 bis 29 Tagen (Dr. Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“ (1988); Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005); Thiede „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005); Gooders: „Vögel Europas“ (1999); Brichetti: „Vögel, in Garten, Park und freier Natur“ (2002)) oder 27 bis 30 Tagen (Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983)) oder 27 bis 32 Tagen (FALKE 02/2014) oder 28 bis 29 Tagen (Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder 28 bis 30 Tagen (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000); Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) oder 28 bis 31 Tagen (Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969)) oder ca. 32 Tagen (Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) angegeben.

Das Männchen beschafft in dieser Zeit die Nahrung (Loseblatt-Sammelwerk „Faszination Tier & Natur“; Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder versorgt währenddessen das Weibchen (Gefiederte Welt 11/1992).

Das Weibchen brütet „gelegentlich zweimal im Jahr“ („Enzyklopädie Tiere, faszinierend und geheimnisvoll“ (2003)) oder „ganz ausnahmsweise“ können Zweitbruten dokumentiert werden (Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)).

Als Brutzeitraum wird ab Ende April (Zimmer/Eisenreich: „Vogelnester-Vogeleier“ (2006)) oder „ab April“ („Enzyklopädie Tiere, faszinierend und geheimnisvoll“ (2003); Brichetti: „Vögel, in Garten, Park und freier Natur“ (2002); Pott: „Das grosse Ravensburger Tierlexikon von A-Z“ (2002)) oder „März bis Juli“ (Bezzel: „Deutschlands Vögel“ (2011)) oder „ab Mitte April“ (Trommer: „Greifvögel“) oder „März bis Juli“ (Hume: „Vögel in Europa“, (2013)) oder „Mitte April bis Mitte Mai“ (NABU-Broschüre „Der Turmfalke; Vogel des Jahres 2007“, 08/2006; Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder bei milder Witterung ab „Ende März oder Anfang April“, ansonsten zwischen „Mitte April und Mitte Mai“ (Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder „Mitte April bis Mai“ („Buch der Vogelwelt, Mitteleuropas“ (1973)) oder „April bis Mai“ (König: "Rendezvouz mit Tier und Mensch" (1974)) oder „zwischen April und Juni“ (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder „April bis Juni“ (Loseblatt-Sammelwerk „Faszination Tier & Natur“) oder ab Mitte März in Mitteleuropa (Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder „Mitte April“ in Mitteleuropa (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) oder „Ende März“ (Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983)) oder „auf den Kanaren im Februar, Nordafrika im April, Ende März in Südeuropa und Anfang Juni im Norden“ (Harrison: „Jungvögel, Eier und Nester“ (1975)) angegeben.

Die jungen Turmfalken werden mit 27 bis 29 Tagen (Zimmer/Eisenreich: „Vogelnester-Vogeleier“ (2006); König: "Rendezvouz mit Tier und Mensch" (1974); Gooders: „Vögel Europas“ (1999)) oder mit 27 bis 30 Tagen („Buch der Vogelwelt, Mitteleuropas“ (1973)) oder mit 28 bis 30 Tagen (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) oder mit 27 bis 32 Tagen (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005); Thiede „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) oder mit 28 bis 32 Tagen (Zimmer/Eisenreich: „Greifvögel und Eulen sowie Rabenvögel“, (2006); Loseblatt-Sammelwerk „Faszination Tier & Natur“; Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder mit 29 Tagen (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder in 27 bis 39 Tagen (Harrison: „Jungvögel, Eier und Nester“ (1975)) oder in „etwa 30 Tagen“ (Trommer: „Greifvögel“) oder mit viereinhalb Wochen (FALKE 02/2014) oder „nach etwa einem Monat“ (Brichetti: „Vögel, in Garten, Park und freier Natur“ (2002)) oder in „ungefähr einem Monat” (Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983)) oder mit 5 Wochen (Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969)) oder in 35 bis 42 Tagen (Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) flügge.

Die Jungvögel werden danach „noch einige Wochen“ von den Altvögeln betreut (Zimmer/Eisenreich: „Greifvögel und Eulen sowie Rabenvögel“, (2006); Harrison: „Jungvögel, Eier und Nester“ (1975)) oder werden „noch einige Zeit“ von den Altvögeln betreut (Zimmer/Eisenreich: „Vogelnester-Vogeleier“ (2006)) oder werden runde 30 Tage von den Altvögeln betreut (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder werden noch 4 Wochen von den Altvögeln „begleitet und gefüttert“ (NABU-Broschüre „Der Turmfalke; Vogel des Jahres 2007“, 08/2006) oder werden noch „etwa 4 Wochen“ mit Beute versorgt (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder werden noch einem Monat geführt (Thiede „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) oder werden noch 2 bis 3 Wochen betreut (FALKE 02/2014).

In einer Untersuchung durch Videoaufzeichnungen von 10 Turmfalkenbruten bezüglich des Fütterungsaufwandes „in Abhängigkeit zum Alter der Jungvögel“ stellte man fest, dass „bei einem Nestlingsalter von 15 bis 17 Tagen“ die meisten Beutestücke geliefert wurden (FALKE 12/2012). Andererseits verringerte sich die Beutegrösse mit dem zunehmenden Alter der Jungvögel als diese selbständig mit dem Fressen begannen (FALKE 12/2012).

Der Nachwuchs der Turmfalken ist „nach wissenschaftlichen Untersuchungen“ überwiegend weiblich, wenn der Nachwuchs spät im Jahr grossgezogen wird und vermehrt männlich, wenn der Nachwuchs früh im Jahr grossgezogen wird (VÖGEL 02/2016).

Geschlechtsreif sind die Turmfalken bereits im ersten Jahr (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000); Loseblatt-Sammelwerk „Faszination Tier & Natur“; NABU-Broschüre „Der Turmfalke; Vogel des Jahres 2007“ (08/2006); Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005); Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006); Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993); FALKE 02/2014) oder im Folgejahr (VÖGEL 02/2016).

Männchen und Weibchen bleiben „zumeist ein Leben lang zusammen“ (NABU-Broschüre „Der Turmfalke; Vogel des Jahres 2007“, 08/2006) oder sind „anscheinend lebenslang verheiratet“ (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)).

Ein Höchstalter von 3 bis 4 Jahren (Loseblatt-Sammelwerk „Faszination Tier & Natur“) oder bis 15 Jahre (Hume: „Vögel in Europa“, (2013)) oder von 16 Jahren (NABU-Broschüre „Der Turmfalke; Vogel des Jahres 2007“, Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006); 08/2006) oder von bald 18 Jahren in der Wildnis (Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder von 18 Jahren in Gefangenschaft (Trommer: „Greifvögel“; Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder von 21 Jahren (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder von 23 Jahren (Bezzel: „Deutschlands Vögel“ (2011)) oder von 25 Jahren in der Gefangenschaft (Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) wird angegeben.

Die nachfolgenden Fotos wurden im Zoo Halle aufgenommen.                                                .

Die nachfolgenden Fotos wurden in der Falknerei Burg Obernburg (links), im Tierpark Hofgeismar-Sababurg (mitte) und in der Falknerei im Erlebnis-Wildpark “Alte Fasanerie” in Klein-Auhein (bei Hanau; rechts) aufgenommen.

Die nachfolgenden Fotos wurden im Bayerwald Tierpark Lohberg aufgenommen.                                   .

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Die nachfolgenden Fotos wurden im Tierpark Meissen gemacht.                                     .

Die Fotos unterhalb dieser Zeilen wurden im Wildgehege Moritzburg (links), in der Greifvogelwarte Burg Landskron (mitte) und im Greifvogelpark Saarburg (rechts) aufgenommen.

Die nachfolgenden Fotos wurden im Wildpark Eekholt gemacht.

Die nachfolgenden Fotos wurden im Tierpark Bochum (links, mitte) und im Greifvogelpark / Falknerei Konzenberg (rechts) gemacht.

Die nachfolgenden Fotos eines männlichen Jungvogels wurden in der Greifvogelwarte Feldatal gemacht.

Die nachfolgenden Fotos wurden im Adler- und Wolfspark Kasselburg aufgenommen.                               .

Die nachfolgenden Fotos wurden im Affen- und Vogelpark Eckenhagen aufgenommen.                       

Die nachfolgenden Fotos wurden im Tierpark München (Hellabrunn) aufgenommen.                               .

Die nachfolgenden Fotos wurden Vogelpark Olching aufgenommen.                       

Die nachfolgenden Fotos in der LBV Vogelauffang- und Pflegestation Regenstauf (Pflegefälle in einer geschlossenen Voliere mit „Sichtlöchern“)) gemacht.

Die nachfolgenden Fotos wurden in der Falknerei im Wildpark Daun (2 Jungvögel: links, mitte) gemacht.

Die nachfolgenden Fotos wurden im Zoo Köln gemacht.                                              .

Die nachfolgenden Fotos wurden im Zoopark Erfurt gemacht.                                              .

Die Fotos unterhalb dieser Zeilen wurden im Wildparadies Tripsdrill aufgenommen.                                  .

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Die Fotos unterhalb dieser Zeilen wurden im Zoo Neuwied aufgenommen.                                  .

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