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Block 3: Ein Blick in die Artenvielfalt der Greifvögel und Eulen in Bild und Text
Familie 4: Falken, lat. Falconidae
Unterfamilie Karakaras, Waldfalken, lat. Daptriinae
zu dieser Unterfamilie gehören die Gattungen: Herpetotheres (Lachhabichte), Micrastur (Waldfalken), Spiziapteryx (Neuwelt-Fälkchen), Phalcoboenus (Berg-Karakas), Milvago (Chimangos), Daptrius, Caracara (früher: Polyborus)

01. Lachfalk oder Lachhabicht, lat. Herpetotheres cachinnans
02. Sperberwaldfalke oder Rotkehl-Wanderfalk oder Gebänderter Waldfalke oder Rotkehlwaldfalk, lat.
Micrastur ruficollis
03. Tropfenfalke oder Tropfen-Zwergfalk oder Tropfenzwergfalke, lat Spiziapteryx circumcinctus

Um Wiederholungen bei den einzelnen Abschnitten meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen zu vermeiden, verweise ich auf das Literaturverzeichnis, das sich auf der Seite “Greifvögel / Eulen 1” befindet. Hiermit untersage ich (Jens Wolf, www kaiseradler.de) jede weitere Verbreitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner Fotos in welcher und / oder durch welche Art und / oder Weise auch immer. Genauso untersage ich hiermit jede weitere Verarbeitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen oder Teilen daraus. Das Inhaltsverzeichnis befindet sich auf der Seite “Greifvögel / Eulen A”. Es sei darauf hingewiesen, dass die Möglichkeit besteht, dass im Lauf der Zeit aufgrund von Veränderungen im Bestand der in den Falknereien und/oder (zoologischen) Einrichtungen gehaltenen Arten, die fotografierten Arten nicht mehr gezeigt werden oder nun andere Arten zu sehen sind.

01. Lachfalk oder Lachhabicht
lat. Herpetotheres cachinnans

Die Lachfalken leben in den trockenen, offenen, halboffenen Gebieten, Waldrändern, Lichtungen, Auwäldern, in bis 2.500m Höhe, tropischen Regenwäldern, lichten Wäldern in 2 Unterarten (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder in 4 Unterarten (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)).

Den Namen hat der Lachfalk von seinem „gellenden Alarmruf, der wie ein hysterisches Lachen klingt(Loseblatt-Sammelwerk „Faszination Tier & Natur“) oder von seinem „gackernden Alarmruf“ >gua-ko<, der „unaufhörlich wiederholt wird“ (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder vom „lauten Warnruf, der wie ein lautes Lachen klingt“ („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopadie“ (2007)) oder von seinem typischen „im Duett“ vorgetragen Ruf >gua-ko<, der „ohne Unterbrechung lange Zeit wiederholt wird“ (Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder vom „weit schallenden, schrillen >ha ha ha<, das bis 14mal wiederholt wird“ („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopadie“ (2007)) oder vom weitreichenden „>wah'co<, oft länger als“ eine Minute (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder vom „wha wha wha“ (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ (2006)). Die Rufe hört man „vor allem zur Morgen- und Abenddämmerung“ (Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder zur „im Morgengrauen und in der Abenddämmerung“ („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopadie“ (2007)) oder „in der Dämmerung“ (Everett: „Raubvögel der Welt“ (1978)).

Allgemein ohne die Gliederung in Unterarten wird das Verbreitungsgebiet mit Mexiko bis Ostbolivien, Nordargentinien, Paraguay, Südbrasilien (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“) oder Mexiko bis Mittelamerika („Grosses Lexikon der Tiere“, Band 1, (1989)) oder „Mexiko bis Argentinien“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder Mittel- und Südamerika (Everett: „Raubvögel der Welt“ (1978); „Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) oder „Mexiko bis Nordargentinien“ (Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder das tropische Amerika ("Lebendige Wildnis, Tiere der Nadelwälder" (1994)) angegeben.

Als Verbreitungsgebiet wird für die Unterart Herpetotheres cachinnaus chapmani in West-und Ostmexiko bis nach Honduras (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) angegeben.

Die Unterart Herpetotheres cachinnaus fulvescens ist an der Pazifischen Küste von Panama, Kolumbien, Ecuador, Nordperu (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder von Ostpanama, „entlang der Pazifikküste“, bis Nordwestperu (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) verbreitet.

Die Unterart Herpetotheres cachinnaus cachinnaus ist von Mexiko bis Ostbolivien, Nordargentinien, Paraguay und Südbrasilien (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder in Nikaragua, im Norden und im Osten der Anden, bis Zentralbrasilien (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) verbreitet.

Die Unterart Herpetotheres cachinnaus queribundus ist in Ostbolivien, Paraguay, Nordostargentinien, Süd- und Ostbrasilien (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) verbreitet.

Die Oberseite ist braunschwarz („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) oder dunkel („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopadie“ (2007)) oder dunkelbraun (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“;

Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009); Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ (2006)). Die Flügel sind „dunkelbraun” ("Lebendige Wildnis, Tiere der Nadelwälder" (1994)).

Der Scheitel und der Nacken sind weisslich („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) oder der Kopf ist cremefarben mit eine kräftigen dunklen >Räubermaske< (Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder der Kopf und der Hals sind „mattgelb“ und die „schwarze Gesichtsmaske erstreckt sich bis ins Genick“ (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“) oder das Gefieder ist „beige”, die Gesichtsmaske ist schwarz ("Lebendige Wildnis, Tiere der Nadelwälder" (1994)) oder der Kopf ist „hellbeige mit dunklen Schaftstricheln auf dem Scheitel“ und mit einer breiten schwarzen „Maske bis in den Nacken“ (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)).

Der Schwanz ist gebändert (Gosler: „Die Vögel der Welt“; "Lebendige Wildnis, Tiere der Nadelwälder" (1994)) oder „schwarzweiss gebändert“ (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“) oder schwärzlich „mit cremefarbenen Binden“ (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)).

Die Unterseite ist weisslich („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) oder „cremefarben“ (Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder „mattgelb“ (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“) oder „hellbeige“ (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)).

Die Unterart Herpetotheres cachinnaus fulvescens hat eine „tiefere Gelbtönig auf“ dem Kopf, der Unterseite und dem Schwanz (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)).

Die Grösse beträgt oder 43 bis 51cm (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“; Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); "Lebendige Wildnis, Tiere der Nadelwälder" (1994)) oder 46 bis 56cm (Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder 43 bis 52cm (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009); „Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopadie“ (2007)) oder „einen halben Meter Länge“ („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) oder 46 bis 55cm (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“) oder 45cm bei den Männchen und 55cm bei den Weibchen (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ (2006)).

Zur Nahrung zählen hauptsächlich Schlangen (auch Giftschlangen, wie die Harlekin-Korallenschlangen). Die Schlangen werden „mit einem kräftigen Biss hinter den Kopf, wodurch dieser abgetrennt werden kann“ getötet (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder die Schlange wird „beim Fang direkt hinter dem Kopf“ ergriffen („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007)). „Zum Schutze vor den gefährlichen Giftzähnen“ werden die „unempfindlichen Flügel“ vorgestreckt („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)). Die grossen Schlangen werden „zerteilt“ und die kleinen Schlangen werden „ganz verschluckt“ (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“).

Zur Nahrung zählen aber auch Eidechsen, Fledermäuse und kleine Nagetiere.

Als Nest wird eine Fels- oder Baumhöhle („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) oder eine hohe Baumhöhle oder eine Felshöhe oder ein anderes Vogelnest (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“) oder ein „Baum- oder Felsloch“ oder ein verlassenes Greifvogelnest (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder eine Felsspalte, Baumhöhle oder ein verlassenes Greifvogelnest („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007)) verwendet.

Das Weibchen legt das eine Ei (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder „1 einziges weissliches Ei mit vielen braunen Flecken“ (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“) „in Mexiko in der 1. Aprilhälfte“ (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“). Das Weibchen brütet dann das Ei in 30 Tagen aus. Das Männchen füttert das Weibchen und dann später den Jungvogel mit (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“). Das Weibchen beteiligt sich erst später mit der Beschaffung der Beute. Flügge ist der Jungvogel in ca. 40 Tagen. Die Elternvögel betreuen den Jungvogel noch weitere ca. 25 Tage.

Das Foto auf der linken Seite wurde im Hessischen Landesmuseum Darmstadt und das rechte Foto in Forschungsinstitut und Naturmuseum Senckenberg (Frankfurt) aufgenommen.

02. Sperberwaldfalke oder Rotkehl-Wanderfalk oder Gebänderter Waldfalke oder Rotkehlwaldfalk
lat. Micrastur ruficollis

Die Sperberwaldfalken leben in den tropischen und subtropischen Wäldern, Tieflandwäldern, Bergen, in bis 3000m Höhe in „ungefähr sechs Unterarten“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993) oder 7 Unterarten (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009); Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)).

Das „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)) führt als Gesamtverbreitungsgebiet, ohne eine Trennung bezüglich der Unterarten „Südmexiko, nach Süden durch Mittel- und Südamerika bis Südbrasilien und Nordargentinien“ auf. Des Weiteren findet man Südostmexiko, Costa Rica, Panama, bis Ostperu, Nordargentinien, Paraguay, bis Ost- und Südbrasilien (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“) oder „Mexiko bis Argentinien“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); "Lebendige Wildnis, Tiere der Nadelwälder" (1994)) oder „Südmexiko bis Nordargentinien“ (Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“) oder „Mittel- und Südamerika“ (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“).

Als Verbreitungsgebiet für die Unterart Micrastur ruficollis guerilla wird in Mexiko bis Nikaragua (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder in Südmexiko bis Nikaragua (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) angegeben.

Die Unterart Micrastur ruficollis interstes ist in Costa Rica, bis Kolumbien und Ecuador (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder in Costa Rica bis Westkolumbien und Westecuador (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) verbreitet.

Die Unterart Micrastur ruficollis zonothorax ist in Nordvenezuela, bis Ostkolumbien (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder in Nordvenezuela bis Ostkolumbien bis Nordostperu und Nordbolivien(?) (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) verbreitet.

Die Unterart Micrastur ruficollis ruficollis ist in Brasilien, südlich des Amazonas, bis „Misiones (Argentinien)“, Paraguay (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder in Brasilien, südlich des Amazonas, bis Paraguay und Nordostargentinien (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) verbreitet.

Die Unterart Micrastur ruficollis olrogi ist in Nordwestargentinien (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder in Nordwestargentinien und Südbolivien (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) verbreitet.

Die Unterart Micrastur ruficollis pelzelni ist an den Oberflüssen des Amazonas in Brasilien und in Ostperu (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder in Ostperu und Westbrasilien (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) verbreitet.

Weick/Brown („Die Greifvögel der Welt“ (1980)) geben die Unterart Micrastur ruficollis gilvicollis mit dem Verbreitungsgebiet Amazonien, Guayana, bis Südvenezuela an. Weick/Brown („Die Greifvögel der Welt“ (1980)) führen die Unterart Micrastur ruficollis concentricus nicht auf.

Ferguson-Lees/Christie („Die Greifvögel der Welt“ (2009)) geben die Unterart Micrastur ruficollis concentricus mit dem Verbreitungsgebiet des südlichen Amazonas, Guayana, bis Südvenezuela an. Ferguson-Lees/Christie („Die Greifvögel der Welt“ (2009)) führen die Unterart Micrastur ruficollis gilvicollis nicht auf.

Beim Männchen sind die Stirn und der Oberkopf „dunkelgrauund ansonsten ist der Kopf „heller grau“ oder „hellgrau“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)). Die oberen Flügeldecken, die Schulterfedern und die Armschwingen sind „grau“ und die Handschwingen sind „dunkel bräunlichgrau“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)). Der schwarze Schwanz ist mit „zwei bis fünf schmalen weissen Querbinden“ versehen und hat eine weisse „Spitze“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)). Die Unterseite ist „weisslich, eng schwarz gebändert“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)).

Das Weibchen ist auf der Oberseite brauner getönt und auf der Unterseite mit einer gröberen „Bänderung auf der Unterseite“ versehen („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)).

Zur grauen Morphe von Micrastur ruficollis ruficollis findet man einerseits, dass die Oberseite „grau“ und die Unterseite „weiss, grösstenteils gebändert“ (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) ist. Zur rötlichen Morphe findet man andererseits, dass „Wangen/Rücken/Kehle/Brust rotbraun“ und der Bauch ist gebändert (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) sind.

Andererseits findet man auch zur grauen Morphe allgemein, dass die Unterseite „grau“ ist und „verwaschen bräunlich auf den Schwingen und auf den Seiten der Brust“ ist (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“). Zur roten Morphe findet man auch allgemein, dass die „Oberseite rotbraun“ ist, „Kehle und Brust rötlich“ sind, das Gefieder „dunkler auf dem Scheitel und auf den kurzen Schwingen“ ist, die Unterseite „gleichmässig schwarz und weiss gebändert“ ist und der schwarze Schwanz „drei oder vier enge, weisse Bänder“ hat (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“). Neben der grauen und der roten Morphe gibt es noch Zwischenformen und dunkelgraue Vertreter (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“).

„Die Gefiederfärbung variiert je nach“ dem Verbreitungsgebiet (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“). Auch wird eine rötliche und eine graue Morphe bei den Unterarten Micrastur ruficollis ruficollis und Micrastur ruficollis zonothorax (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009); Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) beschrieben. Bei der Unterart Micrastur ruficollis olrogi gibt es ebenso eine rostbraue Phase (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)). Des Weiteren werden „Zwischenformen und dunkelgraue Vögel“ (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“) beschrieben. Oder es heisst allgemein, dass „diese ziemlich variable Art“ auf der Unterseite „dicht schwärzlich und weiss gebändert“ ist und auf der Oberseite „grau, rötlich oder braun“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) gefiedert ist. Des weiteren findet man dass das Weibchen auf dem Oberschwanz 3 und das Männchen 2 weisse Binden (Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) hat.

Allgemein findet man auch , dass die Oberseite des Männchens „dunkelgrau”, die Unterseite „weisslich mit feiner dunkler Bänderung” ist ("Lebendige Wildnis, Tiere der Nadelwälder" (1994)). Des Weiteren findet man, dass die Oberseite des Weibchens „dunkelbraun” ist ("Lebendige Wildnis, Tiere der Nadelwälder" (1994)).

Die Grösse beträgt oder 31 bis 38cm (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“; Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); "Lebendige Wildnis, Tiere der Nadelwälder" (1994)) oder 33 bis 38cm (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009); „Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopadie“ (2007); Campbell: „Das grosse Vogelbuch“; Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“) oder 35cm bei den Männchen und 40cm bei den Weibchen (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ (2006)).

Zur Nahrung zählen kleine Säugetiere (Mäuse), Vögel, Reptilien (Eidechsen), Ameisen. Gejagt wird die Beute in kleinen Gruppen (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“).

Mit freundlicher Genehmigung konnte das Foto der Unterart Micrastur ruficollis interstes von Nick Athanas, www.antpitta.com , verwendet werden. Das Foto wurde in Ecuador aufgenommen.

03. Tropfenfalke oder Tropfen-Zwergfalk oder Tropfenzwergfalke
lat Spiziapteryx circumcinctus

Die Tropfenzwergfalken sind trockenen Waldlandschaften, Trockensavannen, Buschlandschaften, Halbwüsten, in bis 500m Höhe verbreitet.

Als Verbreitungsgebiet wird Argentinien (Everett: „Raubvögel der Welt“ (1978)) oder West- und Nordargentinien (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder Nordargentinien (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); "Lebendige Wildnis, Tiere der Nadelwälder" (1994)) oder West- und Nordargentinien und Nordwestparaguay („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)) oder Südostbolivien, Westparaguay, Nord- und Zentralargentinien und Westuruguay (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) angegeben.

Der Oberkopf und der Nacken sind „gräulichbraun mit schwarzen Schaftstrichen“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)) oder der Kopf ist hellbraun ("Lebendige Wildnis, Tiere der Nadelwälder" (1994)). Das Kinn, die Kehle, die Wangen, die Stirn, der Überaugenstreif sind „weisslich“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)) oder der Überaugenstreif ist „weiss“ (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)). Der Bartstreif ist „schwarz“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)).

Die Oberseite ist „graubraun, dunkel gestrichelt“ (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder der Rücken ist „gräulichbraun mit schwarzen Schaftstrichen“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)) oder der Rücken ist dunkel ("Lebendige Wildnis, Tiere der Nadelwälder" (1994)). Die Punkte auf den Flügeln sind weiss (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009); Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ (2006)). Der Bürzel ist weiss (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009); „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)).

Die Oberflügelseite ist „gräulichbraun mit schwarzen Schaftstrichen“ und die „Hand- und Armschwingen“ sind „dunkler schwärzlichbraun mit weissen Flecken“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)) bzw. mit weissen Punkten (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) versehen.

Der Schwanz ist dunkel ("Lebendige Wildnis, Tiere der Nadelwälder" (1994)) oder „schwärzlichbraun“ mit weiss gefleckten mittleren Schwanzfedern („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)) oder der Schwanz enthält 4 seitliche Binden (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) und die Schwanzspitze ist „weiss“ (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009); „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)).

Die Unterseite ist „weiss, meist beige getönt, Brust dünn gestrichelt“ (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder die Brust ist „hell gräulichbraun, bräunlich gestreift, manchmal mit bräunlicher Tönung“ und der Bauch und die Hosen sind „weiss“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)) oder die Brust ist hellbraun und mit dunklen Streifen versehen und der Bauch ist weiss ("Lebendige Wildnis, Tiere der Nadelwälder" (1994)).

Die Grösse beträgt oder 28 bis 31cm (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder 25 bis 31cm (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder 28cm ("Lebendige Wildnis, Tiere der Nadelwälder" (1994)) oder 28cm bei den Männchen und 31cm bei den Weibchen (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ (2006)).

Zur Nahrung zählen Vögel.

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