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Block 3: Ein Blick in die Artenvielfalt der Greifvögel und Eulen in Bild und Text
Familie 2: Eulen, lat. Strigidae
Unterfamilie, lat. Striginae
Tribus Strigini: 
Gattungen: Strix (Käuze inkl. Ciccaba (Tropen-Waldkäuze)), Jubula (Mähneneulen)

05. Habichtskauz, lat. Strix uralensis

Kapitel 1: Artenbeschreibung
Kapitel 2: Beobachtungsstudien in Bildern verschiedener Einrichtungen
Klick hier zum Kapitel 3: Beobachtungsstudie in Bildern aus dem Tiergarten Nürnberg

Um Wiederholungen bei den einzelnen Abschnitten meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen zu vermeiden, verweise ich auf das Literaturverzeichnis, das sich auf der Seite “Greifvögel / Eulen 1” befindet. Hiermit untersage ich (Jens Wolf, www kaiseradler.de) jede weitere Verbreitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner Fotos in welcher und / oder durch welche Art und / oder Weise auch immer. Genauso untersage ich hiermit jede weitere Verarbeitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen oder Teilen daraus. Das Inhaltsverzeichnis befindet sich auf der Seite “Greifvögel / Eulen A”. Es sei darauf hingewiesen, dass die Möglichkeit besteht, dass im Lauf der Zeit aufgrund von Veränderungen im Bestand der in den Falknereien und/oder (zoologischen) Einrichtungen gehaltenen Arten, die fotografierten Arten nicht mehr gezeigt werden oder nun andere Arten zu sehen sind.

05. Habichtskauz
lat. Strix uralensis

Kapitel 1: Artenbeschreibung
Die Habichtskäuze leben in den lockeren Mischwäldern, Nadelwäldern, Fichtenwäldern, Laubwäldern, Buchenwäldern, lichten alten Wäldern, Berghängen, Taiga, Waldrändern, Waldwiesen, Heidegebieten, Moorgebieten, Kahlschlägen, Parks, Gärten.

Aufgrund des lateinischen Namens wird der Habichtskauz auch als Uralkauz bezeichnet (Mebs/Scherzinger: "Die Eulen Europas" (2000)). Die Habichtskäuze sind sehr standorttreu (Kraus: „Faszination Eulen“ (2012)) oder bleiben dem Revier treu (Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie: „Habichtskauz, Wiederansiedlung in Österreich“) oder sind Standvögel („Enzyklopädie Tiere, faszinierend und geheimnisvoll“ (2003); „Brehms Neue Tierenzyklopädie“, Band 6 (Vögel 2); Thiede: „Greifvögel und Eulen“, 3.Aufl. (2005)). Die Reviergrösse beträgt 100-10.000ha (Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie: „Habichtskauz, Wiederansiedlung in Österreich“).

Als Verbreitungsgebiet, ohne die Untergliederung in Unterarten, findet man „Bundesrepublik Deutschland, DDR, Finnland, Japan, Jugoslawien, Korea, Norwegen, Polen, Rumänien, Schweden, UdSSR, Volksrepublik China“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 3 (1993)) oder „Nördliche Paläarktis(S.C.R.O.-Deutschland: „Eulenbestand 2010“) oder „Skandinavien, Ost- und Südosteuropa“ ("Wegweiser durch den Tiergarten der Stadt Nürnberg" (1989)) oder Eurasien (Tiergarten Nürnberg: Zooschild; "Wegweiser durch den Tiergarten Nürnberg" (2007; 2011; 2012/2013); Schodde: „Die Enzyklopädie der Vögel“ (2005); „Die Enzyklopädie der Tiere“ (2006)) oder Osteuropa („Geheimnisvolle Welt der Vögel“; Tomus-Verlag) oder Osteuropa, Zentralasien (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder nördliches Europa und Asien (Pott: „Das grosse Ravensburger Tierlexikon von A-Z“ (2002)) oder Nordosteuropa („Von Alpen bis Zoo; Faszination Alpenzoo“) oder „Europa, Asien“ (Wildpark Schwarze Berge: Zooschild) oder „Skandinavien, Nordrussland und Sibirien“ (Wember: "Die Namen der Vögel Europas" (2005)) oder „Schweden Finnland, Baltikum (vor allem Estland), Weissrussland, gebietsweise Balkanhalbinsel“, äusserster Osten Mitteleuropas (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003)) oder Skandinavien, Osteuropa, Asien ("Lebendige Wildnis, Tiere der Nadelwälder" (1994)) oder „Norwegen bis Japan“ (Thiede: „Greifvögel und Eulen“, 3.Aufl. (2005)) oder Europa, „Asien bis Japan“ („Welt der Vögel in Farbe“ (1976)) oder Nord-, Südosteuropa, Ostasien (Dierschke: „1000 Vögel“) oder Nord- und Osteuropa (Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie: „Habichtskauz, Wiederansiedlung in Österreich“) oder Nord-, Osteuropa, Alpen, Karpaten, Sibirien, Japan („Enzyklopädie Tiere, faszinierend und geheimnisvoll“ (2003)) oder Mittel-, Südosteuropa, Nord-, Osteuropa bis Ostsibirien, bis zur Mandschurei, bis Korea, Sachalin, Japan, Westchina (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) oder Ussurien (Knystautas: „Naturparadies UDSSR“ (1988)) oder Eurasien, Ostpreussen, Bayerischer Wald („Buch der Vogelwelt, Mitteleuropas“ (1973)) oder „Skandinavien über Russland bis nach Korea und Japan“ (Aebischer: „Eulen und Käuze“ (2008)) oder Nordeurasien, Ostalpen, Böhmerwald (Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969)) oder „Norden Eurasiens bis Nordpolen“, Karpaten, Böhmerwald (Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965)) oder „von Schweden und Finnland ostwärts über West- und Ostsibirien bis nach Japan“ (Gefiederte Welt 07/2007) oder „Schweden, Finnland, Russland, Sibirien bis nach China, Korea und Japan“ (Kraus: „Faszination Eulen“ (2012)) oder Skandinavien, Nordostpolen, bis zum Ochotskischen Meer, bis Japan („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) oder Nordosteuropa bis in die Taiga Eurasiens, bis Sibirien, bis Sachalin, Korea, Japan und isoliert in Zentralchina, isoliert in Mittel- und Südosteuropa (Mebs/Scherzinger: "Die Eulen Europas" (2000)) oder „Sachalin, NO-Mongolei, Mandschurei, nördliche Gebiete Koreas“ (Yoo Bum-joo: „Vögel Koreas“ (2007)) oder Nordeuropa, Südosteuropa, Nordasien, Japan (Vogelpark Niendorf: Zooschild).

Es werden 11 Unterarten (Gefiederte Welt 07/2007) oder viele Unterarten (Greifvogelstation Hellenthal: Zooschild) oder 10 Unterarten (Mebs/Scherzinger: "Die Eulen Europas" (2000); Brichetti: „Vögel in Garten, Park und freier Natur“ (2002)) oder „zwischen sieben und neuen“ Unterarten (Kraus: „Faszination Eulen“ (2012)) oder 9 Rassen („Brehms Neue Tierenzyklopädie“, Band 6 (Vögel 2)) oder 8 Unterarten (S.C.R.O.-Deutschland: „Eulenbestand 2010“; Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) oder 3 Unterarten (Beaman/Madge: „Handbuch der Vogelbestimmung, Europa und Westpaläarktis“ (1998/2007); Vogelpark Niendorf: Zooschild) oder 3 Unterarten in Europa (Aebischer: „Eulen und Käuze“ (2008)) angegeben.

Der Eurasischer Habichtskauz, lat. Strix uralensis liturata hat als Verbreitungsgebiet „Älvkarleby, Uppland – Nordeuropa, im Osten bis zur Wolga(Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder Nordosteuropa (Mebs/Scherzinger: "Die Eulen Europas" (2000)) oder „Nordeuropa, Baltische Staaten und Weissrussland“ (Aebischer: „Eulen und Käuze“ (2008)) oder schwedisches Lappland, Ostalpen, bis Wolga (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Die Unterart ?, lat. Strix uralensis uralensis hat als Verbreitungsgebiet das „Ural-Gebirge – Westsibirien bis Osteuropa“ (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder Teile Russlands (Aebischer: „Eulen und Käuze“ (2008)) oder Südural bis Sibirien (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Der Sibirischer Habichtskauz, lat. Strix uralensis yenisseensis hat als Verbreitungsgebiet „Krasnojarsk – Mittelsibirisches Plateau(Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder das Mittelsibirische Plateau (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)). Zur Überwinterung ziehen die Sibirischen Habichtskäuze, lat. Strix uralensis yenisseensis nach Transbaikalien und Nordostmongolei (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Die Unterart ?, lat. Strix uralensis macroura hat als Verbreitungsgebiet „Österreich – Nordwestkarpaten, Alpenländer bis Westbalkan(Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder Mitteleuropa (Mebs/Scherzinger: "Die Eulen Europas" (2000)) oder Mitteleuropa, Karpaten, Balkan (Aebischer: „Eulen und Käuze“ (2008)) oder Nordwestkarpaten, Westbalkan (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder Nordwestkarpaten, Transsylvanien, Westbalkan (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Die Unterart ?, lat. Strix uralensis carpathica hat als Verbreitungsgebiet die „Nordostkarpaten bis Ostbalkan“ (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder die Karpaten (Mebs/Scherzinger: "Die Eulen Europas" (2000)). König/Weick („Owls of the World“ (2008)) führen die Strix uralensis carpathica als Synonym zur Strix uralensis macroura auf.

Die Unterart ?, lat. Strix uralensis coreensis hat als Verbreitungsgebiet „Taianzan – Korea bis Jilin“ (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)). König/Weick („Owls of the World“ (2008)) führen die Strix uralensis coreensis als Synonym zur Strix uralensis nikolskii auf.

Die Unterart ?, lat. Strix uralensis japonica hat als Verbreitungsgebiet „Sapporo - Hokkaido“ (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder Nordjapan, Hokkaido (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Die Hondoeule, lat. Strix uralensis hondoensis hat als Verbreitungsgebiet „Iwaki, Hondo – Nord- und Zentralhondo (Honshu)“ (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder Honso (Vogelpark Niendorf: Zooschild) oder Nord- und Mittel-Honshu in Japan (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Die Unterart ?, lat. Strix uralensis fuscescens hat als Verbreitungsgebiet „Japan – West- und Südhondo (Honshu) bis Kryshu“ (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder West- und Süd-Honshu, Kyushu in Japan (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Die Unterart ?, lat. Strix uralensis nikolskii hat als Verbreitungsgebiet „Südostsibirien – Chabarowski krai und Primorski krai“ (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder Transbaikalien, Sachalin, Nordostchina, Korea (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder Transbaikalien, bis Vitim, Sachalin, Nordostchina, Korea (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Die Unterart ?, lat. Strix uralensis tatibanai hat als Verbreitungsgebiet „Keton, Sisuka-gun / Sachalin“ (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)). König/Weick („Owls of the World“ (2008)) führen Strix uralensis tatibanai als Synonym zur Strix uralensis nikolskii auf.

Die Unterart ?, lat. Strix uralensis daurica hat als Verbreitungsgebiet „Transbaikalien bis zum Westen der Chabarowski krai und Heilong-jiang“ (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)). König/Weick („Owls of the World“ (2008)) führen Strix uralensis daurica als Synonym zur Strix uralensis nikolskii auf.

Die Unterart ?, lat. Strix uralensis buturlini hat als Verbreitungsgebiet „Enerdech-See, Westzentraljakutien - Nordostasien“ (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)). König/Weick („Owls of the World“ (2008)) führen Strix uralensis buturlini als Synonym zur Strix uralensis uralensis auf.

Der Sichuankauz oder Davidskauz, lat. Strix uralensis davidi hat als Verbreitungsgebiet „Mupin, Szechuan – Westsichuan“ (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder das „Bergland von Sichuan (China)(S.C.R.O.-Deutschland: „Eulenbestand 2010“) oder die Bergwälder Sichuans (ageulen.de: 16.11.2007: Wolfgang Scherzinger: „Der Davidskauz ...“). Andererseits wurde der Sichuankauz oder Davidskauz, lat. Strix uralensis davidi zur eigenständigen Art Sichuankauz oder Davidskauz, lat. Strix davidi (S.C.R.O.-Deutschland: „Eulenbestand 2010“; in West-Sichuan: Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); in West-Sichuan: Mikkola: „Owls of the World“ (2012); in West-Sichuan, Zentral-Sichuan, Paohing:König/Weick: „Owls of the World“ (2008); in Zentralchina „in den Bergwäldern von Sichuan“: ORNITHOLOGISCHER ANZEIGER: Band 53, Heft ½ (2014); in Sichuan, Gansu: Kauzbrief 27 (2015); in „Lian Hua Shan (Provinz Gansu) und Jiuzhaigou (Provinz Sichuan)“ Eulenrundblick 65) definiert.

Der Bestand der Habichtskäuze in Europa wird mit ca. 1.036 Paaren (in Mitteleuropa: Mebs/Scherzinger „Die Eulen Europas“, 2000), mit 11.000 bis 14.000 Paaren (Brichetti: „Vögel, in Garten, Park und freier Natur“ (2002)), mit maximal 1.000 Paaren (in Ost-und Mitteleuropa: Thiede „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) angegeben.

Die Habichtskäuze waren 1925 in Deutschland ausgerottet (LBV-Vogelschutz 04/2013). Der Bestand der Habichtskäuze in Deutschland wird allgemein mit 6 Paaren 1998 (Mebs/Scherzinger: "Die Eulen Europas" (2000)), mit 4 bis 8 Revieren (Bestand: 2005: DDA: „Vögel in Deutschland“ (2009)), mit 5 bis 6 Revieren (Bestand 2005-2009: „Vögel in Deutschland“ (2013)), mit 5 bis 6 Paarren (Bestand 2005-2009: „Vögel in Deutschland“ (2014)), mit 5 bis 6 Brutpaaren („Berichte zum Vogelschutz“ (52/2015); Aebischer: „Eulen und Käuze“ (2008)), mit 26 Revieren (DDA: „Vögel in Deutschland“ (2014)) angegeben.

Seit 1975 erfolgt im Nationalpark Bayerischer Wald eine Wiederansiedlung bzw. Auswilderung (LBV-Vogelschutz 04/2013; Eulenrundblick 42/43; Thiede: „Greifvögel und Eulen“, 3.Aufl. (2005)). Man findet, dass bis einschliesslich 1993 160 Habichtskäuze ausgewildert wurden (Eulenrundblick 42/43), dass 1990 2 erfolgreiche Freilandbruten dokumentiert wurden (Eulenrundblick 42/43), dass 1991 4 erfolgreiche Freilandbruten dokumentiert wurden (Eulenrundblick 42/43), dass 1992 4 erfolgreiche Freilandbruten mit 6 flüggen Jungvögeln dokumentiert wurden (Eulenrundblick 42/43), dass 1993 5 erfolgreiche Freilandbruten mit 7 flüggen Jungvögeln dokumentiert wurden (Eulenrundblick 42/43), dass 1996 6 brütende Paare dokumentiert wurden (Thiede: „Greifvögel und Eulen“, 3.Aufl. (2005)), dass 2005 Habichtskäuze ausgewildert wurden (VÖGEL 04/2017), dass „wieder rund 30 Paare in freier Wildbahn“ leben und brüten (LBV-Vogelschutz 04/2016).

Der Bestand der Habichtskäuze in Österreich wird mit bis 5 Brutpaaren (Aebischer: „Eulen und Käuze“ (2008)) angegeben.

Man findet des Weiteren, dass „in der italienischen Region Friaul-Julisch Venetien“ „zumindest 13 von Männchen besetzte Reviere nachgewiesen werden, in 4 der Reviere waren die Männchen zudem mit Weibchen verpaart“ („Eulenpost Oktober 2017“).

Der Bestand der Habichtskäuze in der Tschechischen Republik wird mit 5 Paaren 1990 (Mebs/Scherzinger: "Die Eulen Europas" (2000)), mit 25 bis 40 Brutpaaren (Kauzbrief 26 (2014)) angegeben.

Der Bestand der Habichtskäuze in Schweden wird mit maximal 4.000 Brutpaaren (Mebs/Scherzinger: "Die Eulen Europas" (2000)) angegeben.

Der Bestand der Habichtskäuze in Finnland wird mit maximal 4.000 Brutpaaren (Mebs/Scherzinger: "Die Eulen Europas" (2000)) angegeben.

Der Bestand der Habichtskäuze in Estland wird mit 2.500 Brutpaaren (Mebs/Scherzinger: "Die Eulen Europas" (2000)) angegeben.

Der Bestand der Habichtskäuze in Weissrussland wird mit 1.200 Brutpaaren (Mebs/Scherzinger: "Die Eulen Europas" (2000)) angegeben.

Der Bestand der Habichtskäuze in Rumänien wird mit 1.000 Brutpaaren (Mebs/Scherzinger: "Die Eulen Europas" (2000)) angegeben.

Andererseits findet man auch als Bestand der Habichtskäuze über 1.000 Brutpaare in Lettland, Weissrussland, Schweden und Rumänien (Aebischer: „Eulen und Käuze“ (2008)).

Eine Wiederansiedlung des Habichtskauzes im Wiederansiedlungsprojekt Nationalpark Bayrischer Wald / Böhmerwald wird seit 1975 durchgeführt (Mebs/Scherzinger: "Die Eulen Europas" (2000); FALKE 05/2009); FALKE 10/2007; Gefiederte Welt 07/2007; „Eulenrundblick“, Nr. 60). Die Gründerpaare stammen aus dem Bestand „der nordischen Unterart Strix uralensis liturata und der südlichen Unterart aus den Karpaten bzw. aus dem Balkan Strix uralensis macroura zusammen“ (Gefiederte Welt 07/2007). Die Habichtskäuze werden im Alter von 3 bis 4 Monaten ausgewildert (Gefiederte Welt 07/2007). Es wird angegeben, dass 1975 2 junge Habichtskäuze ausgewildert wurden (FALKE 10/2007), dass 186 junge Habichtskäuze ausgewildert wurden, mindestestens 6 freilebene Brutpaare festgestellt wurden (Mebs/Scherzinger: "Die Eulen Europas" (2000)), dass etwa 200 junge Habichtskäuze ausgewildert wurden (FALKE 05/2009), dass bis 2005 über 200 junge Habichtskäuze ausgewildert wurden (Aebischer: „Eulen und Käuze“ (2008); FALKE-Sonderheft Eulen (2014)), dass 212 junge Habichtskäuze ausgewildert wurden (Gefiederte Welt 07/2007; „Eulenrundblick“ Nr. 60; VÖGEL 03/2009), dass bis 2005 216 junge Habichtskäuze ausgewildert wurden (FALKE 10/2007). Zum Projekt findet man, dass im Jahr 1989 die erste erfolgreiche Habichtskauz-Brut dokumentiert wurde (FALKE 05/2009; Gefiederte Welt 07/2007), zwischen 1975 bis 2005 47 Bruten dokumentiert wurden, „wovon 31 Bruten mit insgesamt 59 Jungen erfolgreich waren“ (Gefiederte Welt 07/2007) oder „im Nationalpark Bayerischer Wald seit 1985 wenigstens 47 Brutversuche des Habichtskauzes statt, davon wenigstens 31 erfolgreich, mit 59 ausgeflogenen Jungen“ (FALKE 10/2007), im Jahr 2007 2 von 7 Habichtskauz-Brutpaaren erfolgreich brüteten (FALKE 05/2009), sich ein Bestand von 6 bis 8 Habichtskauz-Brutpaaren entwickelte („Eulenrundblick“, Nr. 60), sich bis 2005 ein Bestand von 6 bis 10 Brutpaaren entwickelte (VÖGEL 03/2009), „23 dokumentierte Jungvögel in den Nistkästen” grossgezogen wurden („Eulenpost Oktober 2017“). Des Weiteren wird angegeben, dass im benachbarten Nationalpark Sumava 76 junge Habichtskäuze zwischen 1995 bis 2005 ausgewildert wurden (FALKE 10/2007; „Eulenrundblick“ Nr. 60), wobei sich ein Bestand im benachbarten Nationalpark Sumava von 2 bis 3 Brutpaaren entwickelte („Eulenrundblick“, Nr. 60).

In Niederösterreich werden „im Biosphärenpark Wienerwald und im Wildnisgebiet am Dürenstein“ junge Habichtskäuze „aus Zoos und Zuchtstationen des Forschungsinstituts für Wildtierkunde und Ökologie der Veterinärmedizinischen Universität Wien (VUW) gemeinsam mit den österreichischen Bundesforsten“ (FALKE 04/2009) ausgewildert. Des Weiteren wurden für die Habichtskäuze „361 Nistkästen in Wirtschaftswäldern angebracht“ (S.C.R.O.-Deutschland: „Jahresbericht 2014“). Es ist das Ziel eine Absicherung des Genflusses zwischen den nördlichen Populationen in Deutschland und der Tschechische Republik und den südlichen Populationen in Slowenien und in Italien herzustellen (S.C.R.O.-Deutschland: „Eulenbestand 2009“; S.C.R.O.-Deutschland: „Jahresbericht 2010, 2014“) und „in beiden österreichischen Gebieten der Wiederansiedlung, den Biosphärenreservat Wiederwald und dem Wildnisgebiet Dürrenstein“ „einen Bestand von je 25 bis 30 Paaren aufzubauen, bevor sich die Natur sich selbst überlassen wird.“ (ausgehangene Tiergarteninformation 24/2017 vom 23.05.2017). So wird angegeben, dass seit 2008 70 junge Habichtskäuze im Wildnisgebiet Dürrenstein ausgewildert wurden, von denen 20 starben (Eulenrundblick 64), dass im Jahr 2012 im Wildnisgebiet Dürrenstein 2 Habichtskauz-Brutpaare 8 Jungvögel grosszogen (Eulenrundblick 64), dass im Jahr 2012 im Biosphärenpark Wienerwald 30 Jungvögel flügge wurden (“Abenteuer StadtNatur-Tag” 24.05.2014: Werbetafel des Tiergartens Nürnberg am Stand), dass bis 2013 153 Habichtskäuze ausgewildert wurden (Alpenzoo Innsbruck: Infotafel), dass im Jahre 2014 im Biosphärenpark Wienerwald 8 Habichtskauz-Brutpaare 17 Jungvögel gross zogen (ageulen.de: Habichtskauz-Wiederansiedlungsprojekt (April 2014)), dass bis 2014 von 47 Habichtskauz-Brutpaaren insgesamt 187 junge Habichtskäuze grossgezogen worden und „im Wiener Wald und im Wildnisgebiet Dürrenstein“ ausgewildert (S.C.R.O.-Deutschland: „Jahresbericht 2014“), dass im Zeitraum von 2011 bis 2014 „23 begonnene und mindestens 21 erfolgreiche Bruten“ von „mindestens 10, wahrscheinlich sogar 15“ Brutpaaren im Freiland dokumentiert wurden, die „mindestens 50“ Jungvögel grosszogen (S.C.R.O.-Deutschland: „Jahresbericht 2014“), dass die 49 Zuchtpaare („Züchtern in Österreich und ganz Europa“) 19 Jungvögel grosszogen („Eulenpost Juni 2016“), dass „ca. 50% der österreichischen Zuchtpaare“ „in der Eulen- und Greifvogelstation Haringsee leben“ („Eulenpost März 2017“), dass erstmals 14 Habichtskauz-Brutpaare in Niederösterreich, „davon je 7 im Wildnisgebiet und im Wienerwald“, mit 4 Jungvögeln im Wildnisgebiet Dürrenstein und 5 Jungvögeln im Biosphärenpark Wienerwald dokumentiert wurden („Eulenpost Juni 2016“), dass 45 junge Habichtskäuze „an den 5 Freilassungs-Standorten im Biosphärenpark Wienerwald 32 Habichtskäuze und an den 2 Standorten im Wildnisgebiet Dürrenstein 13 Käuze freigelassen“ wurden („Eulenpost August 2016“) und bisher „weit über 400“ Nistkästen angebracht („Eulenpost Dezember 2016“), dass „in den beiden österreichischen Gebieten der Wiederansiedlung, den Biosphärenreservat Wiederwald und dem Wildnisgebiet Dürrenstein“ nun „inzwischen wieder 17 Brutpaare“ sich angesiedelt haben und „immerhin 117 Käuze in der Natur“ grosszogen (ausgehangene Tiergarteninformation 24/2017 vom 23.05.2017), dass 32 Jungvögel „im Biosphärenpark Wienerwald und 18“ weitere Jungvögel „im und rund um das Wildnisgebiet Dürrenstein“ gross gezogen worden („Eulenpost Juli 2017“), dass 35 Jungvögel grossgezogen wurden, wovon 30 freigelassen wurden, 5 Jungvögel dem Zuchtnetzwerk zugegliedert wurden („Eulenpost Juli 2017“), dass ein neues und damit 15. Habichtskauz-Revier im Wienerwald entdeckt wurde („Eulenpost Januar 2018“), dass „derzeit über 430 Nistkästen“ „von über 70 ehrenamtlichen Helfenden“ kontrolliert wurden („Eulenpost April 2018“).

Die Erstzucht gelang dem Tiergarten Nürnberg im Jahre 1965 (Franz Robiller: "Lexikon der Vogelhaltung", 1986; "Wegweiser durch den Tiergarten Nürnberg" (2007; 2011; 2012/2013; die Ausgabe von 1989 "Wegweiser durch den Tiergarten der Stadt Nürnberg" hat die Jahresangabe 1963 enthalten; Mögel, Orgeldinger, Söder: „Tiergarten Nürnberg, Der Landschaftszoo am Schmausenbuck und seine Direktoren“ (2014)). Seit 2003 hat auch der Tiergarten Nürnberg 17 Habichtskäuze in den Nationalpark Bayrischer Wald und im „Biosphärenreservat Wienerwald ausgewildert (ausgehangene Presseinformation vom 29.05.2012 im Tiergarten) oder seit 2003 20 Habichtskäuze „im Nationalpark Bayerischer Wald, im Biosphärenreservat Wienerwald und im Wildnisgebiet Dürrenstein“ ausgewildert und 5 Habichtskäuze an österreichische Zuchtstationen gegeben (tiergarten.nuernberg.de: 22.05.2015: „Wieder Eulen für die Natur“) oder „seit 2003 insgesamt 32 Jungtiere erfolgreich aufgezogen“ und im Juni 2017 wurden weitere 4 junge Habichtskäuze „vor Ort in Auswilderungsvolieren gesetzt“ (ausgehangene Tiergarteninformation 24/2017 vom 23.05.2017). 14 Habichtskäuze wurden in den Nationalpark Bayrischer Wald und 4 Habichtskäuze nach Österreich ausgewildert (Mögel, Orgeldinger, Söder: „Tiergarten Nürnberg, Der Landschaftszoo am Schmausenbuck und seine Direktoren“ (2014)). Insgesamt wurden in den Nationalpark Bayrischer Wald, Wienerwald, Wildnisgebiet Dürnstein 25 junge Habichtkäuze seit 2003 ausgewildert (Verein der Tiergartenfreunde Nürnberg e.V./Tiergarten Nürnberg: „Tiergartenzeitung“ 12 (04/2016)) oder von den 32 Jungvögeln wurden 27 Jungvögel „im bayerischen Wald und im Wiener Biospärenreservat ausgewildert“ und 5 Jungvögel gingen „an andere Zuchtstationen“ (Verein der Tiergartenfreunde Nürnberg e.V.: „Tiergartenzeitung“ 15 (11/2017)) oder seit 2003 wurden 32 Habichtskäuze, wobei 14 Jungvögel „in den Nationalpark Bayerischer Wald“, 13 Jungvögel „in das Biosphärenreservat Wienerwald bzw. in das Wildnisgebiet Dürrenstein (Österreich)“ gingen, abgegeben und 5 Jungvögel gingen „an Zuchtstationen“ (tiergarten.nuernberg.de: 18.01.2018: „Aktuelles aus dem Tiergarten“).

Auch „der Alpenzoo beteiligt sich an einem Nachzucht- und Auswilderungsprogramm in Österreich“ („Von Alpen bis Zoo; Faszination Alpenzoo“). Der Alpenzoo konnte bisher 21 junge Habichtskäuze auswildern (Alpenzoo Innsbruck: Infotafel). Von den 25 freigelassenen Habichtskäuzen, die 2013 ausgewildert wurden, stammten 3 Jungvögel aus dem Alpenzoo (Alpenzoo Innsbruck: Infotafel).

Die aus der Greifvogelstation Berg am Irchel stammenden Habichtskäuze wurden im Wienerwald „mit einem Alter von 90 bis 100 Tagen“ ausgewildert (gefiederte-welt.de am 20.07.2017 „30 junge Habichtskäuze ...“).

Der Tiergarten Schönbrunn lies „die am 8. April“ geschlüpften Habichtskäuze im Wildnisgebiet Dürrenstein „mit einem Alter von 90 bis 100 Tagen“ auswildern (gefiederte-welt.de am 20.07.2017 „30 junge Habichtskäuze ...“).

Im Naturpark Steinwald startete 2017 ein „Projekt zur Wiedereinbürgerung der Habichtskäuze“, welches „über einen Zeitraum von 10 Jahren mit rund 650.000 Euro Kosten kalkuliert“ wurde (Habichtskauz-Projekt: Projektbeschreibung: www.landschaft-artenschutz.de; S.C.R.O.-Deutschland: „Jahresbericht 2017“). Der bayrische „Naturpark Steinwald im Landkreis Tirschenreuth/Oberpfalz“ ist das Kerngebiet (Habichtskauz-Projekt: Auswilderungsgebiet: www.landschaft-artenschutz.de). Junge Habichtskäuze werden „in Freilandvolieren an das Klima und auf die artgemäße Jagd nach ihrer Hauptbeute, den Mäusen, eingewöhnt“ (Habichtskauz-Projekt: Projektbeschreibung: www.landschaft-artenschutz.de; S.C.R.O.-Deutschland: „Jahresbericht 2017“). Die ersten 4 weiblichen und 2 männlichen jungen Habichtskäuze, wovon 2 „aus dem Nationalpark Bayerischer Wald“ und 4 „aus dem Opel-Zoo Kronberg im Taunus“ stammten, verbrachten rund vier Wochen in Eingewöhnungsvolieren und wurden im Juli „in ihren neuen und gleichzeitig alten Lebensraum in Nordostbayern entlassen“ (Neuigkeiten: 11. August 2017: Habichtskauzprojekt ...: www.landschaft-artenschutz.de) und zuvor „auf Anordnung des Regierungspräsidiums Darmstadt gechippt“ (Wiederansiedlungsprojekt Habichtskauz Nordbayern: Tätigkeitsbericht 2017). In diesem Zusammenhang hat man begonnen „mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Tirschenreuth und den regional zuständigen Naturschutzbehörden“ „im Rahmen des Vertragsnaturschutzprogramms Wald (VNP Wald) rund 200 Biotopbäume für den Habichtskauz erhalten“ (Neuigkeiten: 16. September 2017: Zweihundert Biotopbäume ...: www.landschaft-artenschutz.de), es wurden 64 Brutkästen angebracht (Neuigkeiten: 11. Oktober 2017: Spenden für ...: www.landschaft-artenschutz.de).

Das Gefieder ist im allgemeinen grauweiss bis braunweiss, „kräftig dunkelbraun längsgestreift(Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) oder grauweiss, dunkelbraun gestreift („Enzyklopädie Tiere, faszinierend und geheimnisvoll“ (2003)) oder „hellgrau-weiss bis hellbraun-weiss“, dunkelgrau oder dunkelbraun gestreift, „bis hin zum fast schwärzlichen Gefieder“ (Kraus: „Faszination Eulen“ (2012)) oder „verwaschen graubraun“ (Delin, Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004)) oder hellgraubraun, dunkelbraun gestreift (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011)) oder „graubraun, kräftig dunkel gefleckt und gestreift“ (Pott: „Das grosse Ravensburger Tierlexikon von A-Z“ (2002)) oder „mattweiss, grau und schwarz“ (Thiede: „Greifvögel und Eulen“, 3.Aufl. (2005)) oder hellgrau, dunkelgestreift (WWF-Österreich: „Lass sie leben“) oder „graubraun, kräftig schwarzbraun längsgestreift“ (Yoo Bum-joo: „Vögel Koreas“ (2007)).

Die Oberseite ist genaugenommen mit derben dunklen Längsstreifen versehen (Mebs/Scherzinger: "Die Eulen Europas" (2000)) oder graubraun, dicht dunkelbraun gezeichnet (Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002)) oder bräunlichgrau (Aebischer: „Eulen und Käuze“ (2008)) oder düstergrauweiss, dunkelbraun längsgestreift (Mennigen: „Brehms Tierleben Vögel“) oder dunkel gestrichelt (Beaman/Madge: „Handbuch der Vogelbestimmung, Europa und Westpaläarktis“ (1998/2007)) oder weisslich und dunkel gefleckt, gesprenkelt und gestrichelt (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder gelblichgrau („naturgucker“: 34: Januar/Februar 2018) oder gräulichbraun bis braun (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

Der Gesichtsschleier ist hell, mit „dunkler Radialstrichelung und dunklem Mittelstrich“ versehen und „perlenartig eingefasst“ (Mebs/Scherzinger: "Die Eulen Europas" (2000)) oder „einfarbig braunweiss“ (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) oder grau (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder einheitlich rahmgrau (Beaman/Madge: „Handbuch der Vogelbestimmung, Europa und Westpaläarktis“ (1998/2007)) oder einfarbig graubraun (Aebischer: „Eulen und Käuze“ (2008)) oder einfarbig ungezeichnet (Brichetti: „Vögel in Garten, Park und freier Natur“ (2002)) oder einfarbig gelbbraun (Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002)) oder „einfarbig hellgrau bis hellbraun“ (Kraus: „Faszination Eulen“ (2012)) oder blass (VÖGEL 03/2009) oder besteht „aus weissen – an den äussersten Spitzen schwarzen – Federn“ (Mennigen: „Brehms Tierleben Vögel“).

Das Gesicht ist gelblichgrau (Delin, Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004)) oder das Gesicht ist gräulichweiss, von den Augen aus mit schwärzlichen Strichen gezeichnet (Mennigen: „Brehms Tierleben Vögel“) oder der Schleier ist gelbbraun (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011)) oder der Schleier ist hell ("LBV-Kompakt Eulen und Käuze"). Ausgehend von der Stirn bis zur Schnabelbasis geht „eine dünne dunkle Linie“ (Aebischer: „Eulen und Käuze“ (2008)).

Die Augen sind dunkelbraun (Gefiederte Welt 02/2017; König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) oder braun (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977); Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) oder tiefdunkelbraun (Mennigen: „Brehms Tierleben Vögel“) oder sehr dunkelbraun (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder schwarzbraun (Mebs/Scherzinger: "Die Eulen Europas" (2000); „Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 8 (Vögel 2); Pott: „Das grosse Ravensburger Tierlexikon von A-Z“ (2002); Thiede: „Greifvögel und Eulen“, 3.Aufl. (2005)) oder dunkel („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995); VÖGEL 03/2009; Aebischer: „Eulen und Käuze“ (2008); Heinzel, Fitter, Parslow: „Pareys Vogelbuch“ (1988); Brichetti: „Vögel in Garten, Park und freier Natur“ (2002); Beaman/Madge: „Handbuch der Vogelbestimmung, Europa und Westpaläarktis“ (1998/2007)) oder schwarzgrau (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder dunkel bzw. schwarz (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003)) oder schwarz (Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002); Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011); Yoo Bum-joo: „Vögel Koreas“ (2007); Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie: „Habichtskauz, Wiederansiedlung in Österreich“; „naturgucker“: 34: Januar/Februar 2018).

Die Unterseite ist genaugenommen längsgestrichelt (Gefiederte Welt 02/2017) oder längs gestreift ("Wegweiser durch den Tiergarten der Stadt Nürnberg" (1989)) oder mit derben dunklen Längsstreifen versehen (Mebs/Scherzinger: "Die Eulen Europas" (2000)) oder graubraun, dicht dunkelbraun gezeichnet (Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002)) oder „heller mit länglichen dunklen Flecken ohne feine Queräste“ (Aebischer: „Eulen und Käuze“ (2008)) oder gelblichschwarz, mit schmalen braunen Schaftflecken versehen (Mennigen: „Brehms Tierleben Vögel“) oder „etwas weiss und längsgefleckt“ (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder dunkel gestrichelt (Brichetti: „Vögel in Garten, Park und freier Natur“ (2002); Beaman/Madge: „Handbuch der Vogelbestimmung, Europa und Westpaläarktis“ (1998/2007)) kräftig dunkel längsgestreift ("LBV-Kompakt Eulen und Käuze") oder rötlichgelb, stark gestreift (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder sehr hellgraubraun oder schmutzig weiss, stark braun gestrichelt (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012); König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) oder die Brust ist kräftig längsgefleckt ("Lebendige Wildnis, Tiere der Nadelwälder" (1994)) oder die Brust ist längsgestreift (Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie: „Habichtskauz, Wiederansiedlung in Österreich“).

Es wird angegeben, dass eine graue und eine dunkelbraune Farbvariante („Welt der Vögel in Farbe“ (1976)) oder dass eine graue und eine bräunliche Farbvariante (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder dass eine helle und eine dunkle Farbvariante (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“ (2013); Mikkola: „Owls of the World“ (2012)) oder dass eine grau, braune und rote Farbvariante (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) unterschieden wird.

Die Grösse beträgt bis zu 60cm (WWF-Österreich: „Lass sie leben“; Tiergarten Nürnberg: Zooschild; Verein der Tiergartenfreunde Nürnberg e.V./Tiergarten Nürnberg: „Tiergartenzeitung“ 12 (04/2016); „Enzyklopädie Tiere, faszinierend und geheimnisvoll“ (2003); Delin, Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004); „Brehms Neue Tierenzyklopädie“, Band 6 (Vögel 2); „Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 8 (Vögel 2); www.landschaft-artenschutz.de; S.C.R.O.-Deutschland: „Jahresbericht 2017“) oder 61cm („Buch der Vogelwelt, Mitteleuropas“ (1973); Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969); Heinzel, Fitter, Parslow: „Pareys Vogelbuch“ (1988); Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); Thiede: „Greifvögel und Eulen“, 3.Aufl. (2005)) oder 55cm (Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie: „Habichtskauz, Wiederansiedlung in Österreich“) oder 55 bis 60cm (Aebischer: „Eulen und Käuze“ (2008)) oder 50 bis 59cm (Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002); Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011)) oder 58 bis 61cm (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000); "Lebendige Wildnis, Tiere der Nadelwälder" (1994)) oder 50cm (Yoo Bum-joo: „Vögel Koreas“ (2007)) oder 50 bis 62cm (Dierschke: „1000 Vögel“) oder 50 bis 62cm (Vogelpark Niendorf: Zooschild) oder 58 bis 62cm („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopadie“ (2007)) oder 60 bis 62cm („Von Alpen bis Zoo; Faszination Alpenzoo“; Brichetti: „Vögel in Garten, Park und freier Natur“ (2002); Beaman/Madge: „Handbuch der Vogelbestimmung, Europa und Westpaläarktis“ (1998/2007); Pott: „Das grosse Ravensburger Tierlexikon von A-Z“ (2002); Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003)) oder 53 bis 61cm (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) oder 54 bis 61cm (Mebs/Scherzinger: "Die Eulen Europas" (2000); Kraus: „Faszination Eulen“ (2012); "LBV-Kompakt Eulen und Käuze") oder 65 bis 68cm (Mennigen: „Brehms Tierleben Vögel“) oder ca. 62cm („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) oder 59cm („naturgucker“: 34: Januar/Februar 2018) oder 58,5cm (Burton: „owls of the world“ (1992)).

Die Weibchen sind „deutlich grösser und schwerer“ („Von Alpen bis Zoo; Faszination Alpenzoo“; Mebs/Scherzinger: "Die Eulen Europas" (2000)) oder grösser und heller („Brehms Neue Tierenzyklopädie“, Band 6 (Vögel 2)).

Zur Hauptnahrung zählen Mäuse und Spitzmäuse, während der Aufzucht des Nachwuchses zu „etwa 74%“ Wühlmäuse, „hauptsächlich Erdmäuse, Rötelmäuse und Schermäuse(Mebs/Scherzinger: "Die Eulen Europas" (2000)) oder bis zu 85% Kleinsäuger (Thiede: „Greifvögel und Eulen“, 3.Aufl. (2005)) oder zur Nahrung zählen „vorwiegend“ Wühlmäuse, Spitzmäuse, Bilche (Aebischer: „Eulen und Käuze“ (2008)) oder zur Nahrung zählen „vorwiegend Wühlmäuse“ (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003)).

Zur Nahrung zählen des Weiteren kleine Säugetiere (Eichhörnchen, Spitzmäuse, Kaninchen, junge Hasen), kleine Vögel (Birkhühner, Schneehühner, Tauben), Reptilien (Eidechsen), Amphibien, Fische und Insekten (Käfer, Heuschrecken). Zur Beute zählen auch „andere Eulen(Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011)).

Die Habichtskäuze können Mäuse unter einer Schneedecke von 30cm lokalisieren (Verein der Tiergartenfreunde Nürnberg e.V./Tiergarten Nürnberg: „Tiergartenzeitung“ 12 (04/2016)) oder unter einer Schneedecke von 20 bis 30cm lokalisieren und ergreifen (Mebs/Scherzinger: "Die Eulen Europas" (2000)) der unter einer Schneedecke von 20 cm lokalisieren und ergreifen (Aebischer: „Eulen und Käuze“ (2008)).

Habichtskäuze sind „vorwiegend dämmerungs- und nachtaktiv“ (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder nacht- und tagaktiv (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) oder nachtaktiv („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopadie“ (2007)) oder „hauptsächlich nachts aktiv“ (Delin, Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004)) oder jagt „hauptsächlich bei Dunkelheit“ (Greifvogelstation Hellenthal: Zooschild; Wildpark Schwarze Berge: Zooschild) oder jagen „in der Dämmerung und nachts“, im arktischen Sommer auch tagaktiv, während der Aufzucht der Jungvögel „auch tagaktiv“ (Aebischer: „Eulen und Käuze“ (2008)) oder jagen „tagsüber oder nachts“ („Faszination Tier“ (1994)) oder sind nachtaktiv, selten am Tag aktiv (Brichetti: „Vögel in Garten, Park und freier Natur“ (2002)) oder sind „dämmerungsaktiv, fakultativ auch tagaktiv“ (Eulenrundblick 67) oder haben eine nächtliche Lebensweise (Thiede: „Greifvögel und Eulen“, 3.Aufl. (2005)) oder „Nachtaktiv, aber auch tagsüber zugange“ (Yoo Bum-joo: „Vögel Koreas“ (2007)) oder jagen „direkt nach der Abenddämmerung“ bis „kurz vor dem Morgengrauen am aktivsten“ (Dierschke: „1000 Vögel“) oder „vorwiegend dämmerungs- und nachtaktiv“, „auch tagsüber rege“ bei der Aufzucht des Nachwuchses oder in „strengen Wintertagen“ (Mebs/Scherzinger: "Die Eulen Europas" (2000)) oder dämmerungsaktiv und „im Herbst und Winter auch tagakiv“ (Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie: „Habichtskauz, Wiederansiedlung in Österreich“).

Die Herbstbalz wird als lautstark und mit einer „zum Teil nicht beschreibbaren Lautfülle“ beschrieben, wobei „am bekanntesten“ das „Bellen“ ist (Mebs/Scherzinger: "Die Eulen Europas" (2000)) oder die Balz beginnt „Mitte Dezember“ (Kraus: „Faszination Eulen“ (2012)). Des Weiteren sind die Balzrufe der Männchen im März bis April zu hören („Geheimnisvolle Welt der Vögel“; Tomus-Verlag), die „wie das Bellen einer Bulldogge“ beschrieben werden („Geheimnisvolle Welt der Vögel“; Tomus-Verlag). Die Rufe des Weibchens werden als „kreischend“ beschrieben („Geheimnisvolle Welt der Vögel“; Tomus-Verlag). Die Kopulation erfolgt „zum abendlichen Aktivitätsbeginn“, „ausserhalb des Brutplatzes“, wobei das Männchen mit den Flügeln schlägt, schrill zwitschert (Mebs/Scherzinger: "Die Eulen Europas" (2000)).

Die Nest befindet sich in einer verlassenen Baumhöhle, einem verlassenen Greifvogelhorst („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 8 (Vögel 2); „Geheimnisvolle Welt der Vögel“; Tomus-Verlag) oder in Baumhöhlen, Mauerspalten, Kirchtürmen, Heustadeln, Steinbrüchen, Nestern anderer Vögel („Von Alpen bis Zoo; Faszination Alpenzoo“) oder in Höhlen (Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965)) oder in Baumhöhlen (Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie: „Habichtskauz, Wiederansiedlung in Österreich“) oder in ein Baumloch (Knystautas: „Naturparadies UDSSR“ (1988)) oder in Baumhöhlen, Stümpfen abgebrochener Bäume, alten Greifvogelhorsten (WWF-Österreich: „Lass sie leben“) oder „in großen Baumhöhlen, auf abgebrochenen höheren Baumstümpfen“, verlassenen Greifvogelhorsten, künstlichen Nisthilfen (www.landschaft-artenschutz.de; S.C.R.O.-Deutschland: „Jahresbericht 2017“) oder in Nistkästen, Baumhöhlen, alten Greifvogelhorsten (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977)) oder in „grossen Baumhöhlen“, „verlassenen Greifvogelhorsten“ („Vogelpark Walsrode“, 27.+31.+33. Auflage; Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder in alten Greifvogelhorsten, „in abgebrochenen hohlen Bäumen“, Nistkästen (Pott: „Das grosse Ravensburger Tierlexikon von A-Z“ (2002)) oder in Baumhöhlen, Felsnischen, Greifvogelhorsten (Wildpark Schwarze Berge: Zooschild) oder in abgebrochenen Bäumen, alten Greifvogelnestern (Delin, Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004)) oder in Baumhöhlen, alten Greifvogelhorsten (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986); „Enzyklopädie Tiere, faszinierend und geheimnisvoll“ (2003); „Welt der Vögel in Farbe“ (1976)) oder in Baumhöhlen, Felsspalten, verlassenen Greifvogelhorsten (Brichetti: „Vögel in Garten, Park und freier Natur“ (2002)) oder in Baumhöhlen, alten Greifvogelhorsten, Nistkästen (Mebs/Scherzinger: "Die Eulen Europas" (2000); Aebischer: „Eulen und Käuze“ (2008)) oder in Baumhöhlen, Nestern grosser Vögel (Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002)) oder in verlassenen Greifvogelhorsten, Baumstümpfen, Nistkästen (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011)).

Das Weibchen legt im Abstand von 2 bis 3 Tagen (Mebs/Scherzinger: "Die Eulen Europas" (2000); Aebischer: „Eulen und Käuze“ (2008)) oder im Abstand von 2 bis 5 Tagen (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) 2 bis 4 Eier (Eck/Busse: „Eulen“, NBB Band 469 (1977); Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003)) oder 2 bis 4 weisse Eier (Brichetti: „Vögel in Garten, Park und freier Natur“ (2002)) oder 3 bis 4 Eier (Tiergarten Nürnberg: Zooschild; Kraus: „Faszination Eulen“ (2012); „Enzyklopädie Tiere, faszinierend und geheimnisvoll“ (2003)) oder 3 bis 4, seltener 5 weisse Eier (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder 2 bis 5 Eier (Aebischer: „Eulen und Käuze“ (2008)) oder 3 bis 5 Eier (Mennigen: „Brehms Tierleben Vögel“) oder 2 bis 6 Eier (Greifvogelstation Hellenthal: Zooschild; Wildpark Schwarze Berge: Zooschild; Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) oder „1-6, meist 3-4 Eier“ (Mebs/Scherzinger: "Die Eulen Europas" (2000)) oder 3 bis 5 oder 1 bis 6 Eier (Thiede: „Greifvögel und Eulen“, 3.Aufl. (2005)) oder „1 bis 6, meist aber 3 bis 4 einfarbig weisse Eier“ (Pott: „Das grosse Ravensburger Tierlexikon von A-Z“ (2002)) oder 3 bis 4 (1 bis 6) weisse Eier (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)).

In Südfinnland wurde von 1965 bis 1986 „eine Bestandserhebung und Erforschung der Brutbiologie“ von Habichtskauzpaaren, die beinahe alle in Nistkästen brüteten, wobei im Verlauf der Studie 1.300 Bruten überwacht wurden, durchgeführt (Deutscher Falkenorden (1987)). Im Verlauf dieser Studie wurden 2.700 Jungvögel beringt, 1.100 weibliche Altvögel beringt „und in 350 Fällen wurde auch der männliche Kauz“ beringt (Deutscher Falkenorden (1987)). Man hat dokumentiert, dass „in Perioden mit geringem Mäusevorkommen“ „bis zu 90% der Paare keine Eier legen“, sich ansonsten die Brutzeit um bis zu 4 Wochen nach hinten verschiebt „und das Gelege um zwei“ oder „mehr Eier kleiner“ ist (Deutscher Falkenorden (1987)). Ebenso wurde dokumentiert, dass „die Bindung an den Partner und“ den Nistplatz gross ist, „jedoch nicht unbedingt auf Lebenszeit“ (Deutscher Falkenorden (1987)).

Die Eier brütet das Weibchen „allein(Greifvogelstation Hellenthal: Zooschild; Wildpark Schwarze Berge: Zooschild; Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986); Aebischer: „Eulen und Käuze“ (2008)) oder das Weibchen brütet „alleine“ (Mennigen: „Brehms Tierleben Vögel“) oder das Weibchen brütet „nur“ („Von Alpen bis Zoo; Faszination Alpenzoo“) aus. Das Männchen bewacht und verteidigt das Nest („Geheimnisvolle Welt der Vögel“; Tomus-Verlag).

Als Brutzeit werden 28 Tage („Von Alpen bis Zoo; Faszination Alpenzoo“; Tiergarten Nürnberg: Zooschild; Mebs/Scherzinger: "Die Eulen Europas" (2000); Kraus: „Faszination Eulen“ (2012)) oder 27 bis 29 Tage (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986); „Enzyklopädie Tiere, faszinierend und geheimnisvoll“ (2003); Aebischer: „Eulen und Käuze“ (2008); Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder 27 bis 34 Tage (Brichetti: „Vögel in Garten, Park und freier Natur“ (2002); Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003)) oder 28 bis 35 Tage (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) oder 31 bis 34 Tage (Thiede: „Greifvögel und Eulen“, 3.Aufl. (2005)) angegeben.

Als Legebeginn findet man „Mitte April bis Mitte April“ „in der Ostslowakei“ (Mebs/Scherzinger: "Die Eulen Europas" (2000)) oder „im März oder Anfang April“ (Aebischer: „Eulen und Käuze“ (2008)) oder „Ende März oder Anfang April“ (Knystautas: „Naturparadies UDSSR“ (1988)) oder „zwischen Februar und Mai“ (Brichetti: „Vögel in Garten, Park und freier Natur“ (2002)).

Als Brutzeitraum findet man Mitte Februar bis Mitte April (Kraus: „Faszination Eulen“ (2012)) oder „Ende Februar bis April“ (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)).

In mäusearmen Jahren brüten die Habichtskäuze nicht (WWF-Österreich: „Lass sie leben“) oder setzen „bis zu 90% der Paare mit der Brut“ in Finnland aus (Mebs/Scherzinger: "Die Eulen Europas" (2000)).

Die Jungvögel verlassen mit „rund 35 Tagen, bei Störungen schon früher, das Nest“ (VÖGEL 03/2009).

Die Nestlingszeit beträgt 32 bis 39 Tage (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder 34 bis 35 Tage (Thiede: „Greifvögel und Eulen“, 3.Aufl. (2005)) oder 35 Tage (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)). Oder die Jungvögel verlassen mit „einem Monat das Nest“ (Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie: „Habichtskauz, Wiederansiedlung in Österreich“) oder die ersten Flüge werden mit 31 bis 36 Tagen gemacht (Mebs/Scherzinger: "Die Eulen Europas" (2000)). Flügge sind die Jungvögel mit 6 bis 7 Wochen („Geheimnisvolle Welt der Vögel“; Tomus-Verlag) oder mit 5 bis 7 Wochen (Kraus: „Faszination Eulen“ (2012)) oder mit 40 Tagen (Aebischer: „Eulen und Käuze“ (2008); Brichetti: „Vögel in Garten, Park und freier Natur“ (2002)) oder mit 45 Tagen (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) oder mit 3 Monaten (Verein der Tiergartenfreunde Nürnberg e.V./Tiergarten Nürnberg: „Tiergartenzeitung“ 12 (04/2016)).

Die Jungvögel sind mit 2 bis 3 Monaten selbständig (Thiede: „Greifvögel und Eulen“, 3.Aufl. (2005)) und verlassen die Altvögel mit 4 Monaten (Aebischer: „Eulen und Käuze“ (2008)).

Die Altvögel verteidigen ihren Nachwuchs heftig und aggressiv mit den Krallen, den Flügel und dem Schnabel und vertreiben so Rehe, Kühe und Menschen (Opelzoo: Zooschild) oder die besonders die Weibchen sind „am Brutplatz sehr aggressiv und furchtlos auch gegenüber dem Menschen“ (Thiede: „Greifvögel und Eulen“, 3.Aufl. (2005)).

Die Sterberate beträgt 60 % im ersten Lebensjahr (Mebs/Scherzinger: "Die Eulen Europas" (2000)).

Geschlechtsreif werden die Jungvögel zum „Ende des 1. Lebensjahres(Mebs/Scherzinger: "Die Eulen Europas" (2000)) oder während des ersten Jahres (König/Weick: „Owls of the World“ (2008)) oder in 2 bis 3 Jahren (Kraus: „Faszination Eulen“ (2012)). Erste Brutversuche gibt es mit 2, 4 oder 5 Jahren (Deutscher Falkenorden (1987)).

Männchen und Weibchen leben in einer Dauerehe (Mebs/Scherzinger: "Die Eulen Europas" (2000); Vogelpark Niendorf: Zooschild) oder „bleiben jahrelang zusammen“ (Aebischer: „Eulen und Käuze“ (2008)) oder bleiben „ein Leben lang“ treu (Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie: „Habichtskauz, Wiederansiedlung in Österreich“).

Ein Höchstalter von 15 bis 20 Jahren („Von Alpen bis Zoo; Faszination Alpenzoo“) oder ca. 30 Jahren (Tiergarten Nürnberg: Zooschild) oder 22 Jahren in der Wildnis und 30 Jahren in Gefangenschaft (Mebs/Scherzinger: "Die Eulen Europas" (2000)) wird angegeben.

Als privater Züchter vermeldete Herr Brehm im Jahre 1909 seinen privaten Zuchterfolg (Franz Robiller: "Lexikon der Vogelhaltung", 1986). Des weiteren findet man den Tiergarten Nürnberg mit der „Erstzucht“ im Jahre 1965 (Gefiederte Welt (06/2011)).

 

 

Kapitel 2: Beobachtungsstudien in Bildern verschiedener Einrichtungen

Prospekt zur “Habichtskauz Wiederansiedlung in Österreich” der “Veterinärmedizinischen Universität Wien, Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie”

Nachfolgend: Unterart des Eurasischer Habichtskauz, lat. Strix uralensis liturata: ?

Die nachfolgenden Fotos wurden im Vogelpark Niendorf (Timmendorfer Strand) gemacht.

Die nachfolgenden Fotos wurden im Wisentgehege Springe gemacht.

Die nachfolgenden Fotos wurden in der Greifvogelstation Hellenthal (links), im Greifvogelpark Grafenwiesen (mitte) und im Wildpark Schwarze Berge (rechts) gemacht.

eulekauzC292HabichtskauzSchwarzeBerge

Die nachfolgenden Fotos wurden im Bayerwald-Tierpark Lohberg gemacht.

Die Fotos unterhalb dieser Zeilen wurden im Wildpark Hundshaupten in der Falknerei Kolitsch aufgenommen.           .

Die nachfolgenden Fotos wurden im Tierpark Gotha gemacht.                                               .

Die nachfolgenden Fotos wurden im Wildpark Eekholt (links), im Weltvogelpark (früher: Vogelpark Walsrode) (mitte) und in der La Volerie des Aigles, Château de Kintzheim (Greifvogelwarte Burg Kintzheim) (rechts) gemacht.

Die nachfolgenden Fotos wurden im Tierpark Thale gemacht.                                                .

Die nachfolgenden Fotos wurden im Tierpark Suhl gemacht.

Die nachfolgenden Fotos wurden im Opelzoo gemacht.

Die nachfolgenden Fotos wurden in der Falknerei Adlerhorst (links), im Zoo Magdeburg (mitte) gemacht.

Die nachfolgenden Fotos wurden in der Falknerei Ronneburg gemacht.

Die nachfolgenden Fotos wurden im Vogelpark Abensberg gemacht.

Die nachfolgenden Fotos einer Beobachtungsstudie wurden im Alpenzoo Innsbruck gemacht.                      .
... vor dem Bad eines Jungvogels

... badender Jungvogels                                                                       .

... Jungvogel, nach dem Bad                                                                       .

... Altvogel                                                                                      .

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Die nachfolgenden Fotos wurden in der Deutschen Greifenwarte Bernolph Frhr. von Gemmingen, Burg Guttenberg (früher: Deutsche Greifenwarte Claus Fentzloff, Burg Guttenberg) gemacht.

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