Meine rein persönlich private Internetseite

Block 1: Ein zusammenfassender Überblick über die Welt der Greifvögel und Eulen
08.01. Klassifizierung / Nomenklatur: aus der Geschichte
08.02. Klassifizierung / Nomenklatur: aus der Namensverwirrung / Artenverwirrung
08.03. Klassifizierung / Nomenklatur: von Kenntnisständen / Auffassungen / Lehrmeinungen
08.04. Klassifizierung / Nomenklatur: aus der Klasse der Vögel
08.05. Ordnung: Habichtartige Greifvögel (kurz Habichtartige), lat. Accipitriformes
08.06. Ordnung: Sekretäre, lat. Sagittariiformes
08.07. Ordnung: Neuweltgeier, lat. Cathartiiformes
08.08. Ordnung: Stelzvögel oder Schreitvögel, lat. Ciconiiformes

Um Wiederholungen bei den einzelnen Abschnitten meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen zu vermeiden, verweise ich auf das Literaturverzeichnis, das sich auf der Seite “Greifvögel / Eulen 1” befindet. Hiermit untersage ich (Jens Wolf, www kaiseradler.de) jede weitere Verbreitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner Fotos in welcher und / oder durch welche Art und / oder Weise auch immer. Genauso untersage ich hiermit jede weitere Verarbeitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen oder Teilen daraus. Das Inhaltsverzeichnis befindet sich auf der Seite “Greifvögel / Eulen A”. Es sei darauf hingewiesen, dass die Möglichkeit besteht, dass im Lauf der Zeit aufgrund von Veränderungen im Bestand der in den Falknereien und/oder (zoologischen) Einrichtungen gehaltenen Arten, die fotografierten Arten nicht mehr gezeigt werden oder nun andere Arten zu sehen sind.

08.01. Klassifizierung / Nomenklatur: aus der Geschichte
Die Aussage "Bereits unter den allerfrühesten Tierdarstellungen der Menschheit in prähistorischen Höhlenmalerein finden sich Darstellungen von Eulen." findet man im Buch "Schleier-Eulen". Aristoteles erhob im 4. Jahrhundert v.u.Z „die Tierkunde in den Rang einer Wissenschaft“, untergliederte die Ornithologie in die „wichtigsten Zweige und beschrieb etwa 140 Vögel“ (Bruns: „Ullstein Vogelbuch“). „Im 1 .Jh. n. Chr.“ erstellte der römische „Historiker und Schriftsteller Plinius“ die „Historia Naturalis“, welches auch die „Geier erwähnt“ ("Lebendige Wildnis, Tiere der Baumsavanne" (1995)).

Auf ungefähr 1.800 Jahre wird das aus Ägypten stammende und in Alexandria entstandene Buch „Physiologus“, welches „Beschreibungen von zahlreichen Pflanzen, Steinen und Tieren“ enthält, zurückdatiert ("Lebendige Wildnis, Tiere der Baumsavanne" (1995)). Das Buch „Physiologus“ enthält auch Beschreibungen des Adlers, des Kauzes und der Geier ("Lebendige Wildnis, Tiere der Baumsavanne" (1995)).

Der frühere Sekretär der Zoologischen Gesellschaft London Philip Lutley Sclater teilte die „Erde vorwiegend auf der Grundlage von Vogelstudien in zoogeografische Regionen ein“ (Fisher, Peterson: "Das Bunte Buch der Vögel" (1979)). Die 6 grossen Regionen sind die Nearktische Region: Nordamerika, die Netropische Region: Südamerika, die Paläarktische Region: Eurasien, die Äthiopische Region: Afrika, die Orientalische Region: Südasien und die Australische Region: Australien/Neuguinea (Rheinwald: „Atlas der Vogelwelt“ (1994)). Andererseits findet man auch einerseits die Subfaunas „der Antarktischen und Subarkischen Regionen“, als „Antarktischer Faunenbezirk“ und „Holarktische Fauna“ bezeichnet, die „Neuseeländische Unterfauna“ mit Neuseeland und seinen Trabanteninseln und die „Madagassische Unterfauna“ mit Madagaskar und seinen Nebeninseln (Fisher, Peterson: "Das Bunte Buch der Vögel" (1979)). Andererseits findet man dann auch allgemein die Polarregionen: Antarktis mit den umliegenden Inseln und die Subregion Madagaskar mit den umliegenden Inseln (Fisher, Peterson: "Das Bunte Buch der Vögel" (1979)).

Ernst Mayr (FALKE 03/2006) entdeckte, dass neue Populationen entstehen, wenn sie durch Raum (Gebirge, Ozeane, Wüsten, Wälder etc.) und über längere Zeiträume ohne Kontakt zur Ursprungspopulation entstehen können. Aufgrund der auftretenden Mutationen (FALKE 03/2006) werden die Populationen so verschiedenen, dass auch bei einem späteren Zusammentreffen sich nicht mehr miteinander verpaaren.

Es werden weltweit „bis zu 15 Millionen Arten“ angegeben, von denen „1,8 Millionen Arten – darunter Tiere, Pflanzen und Mikroorganismen“ bekannt sind („Sächsische Zeitung“: 17./18.05.2008: „Der Gipfel der Bedrohung“) oder es gibt rund weltweit 10 bis 20 Millionen Tier- und Pflanzenarten und „wissenschaftlich beschrieben sind nur etwa 1,8 Millionen“ (WWF Jahresbericht 2011/2012) oder es werden weltweit 3 bis 10 Millionen Tier- und Pflanzenarten, von denen „1,7 Millionen wissenschaftlich dokumentiert“ wurden, angegeben (Verein der Tiergartenfreunde Nürnberg e.V.: „Tiergartenzeitung“ 9 (11/2014)) oder von den 1,7 Millionen wissenschaftlich erfassten Tier- und Pflanzenarten sind 10.000 Vogelarten (PM 08/2008) oder die Anzahl „der rezenten Vogelarten“ liegt „bei etwa 10.000“ (“Stuttgarter Beiträge zur Naturkunde (Serie A; Biologie)“: Nr. 511: König: „Lautäusserungen als interspezifische Isolationsmechanismen bei Eulen der Gattung Otus ...“) oder es werden etwa 10.000 Vogelarten angegeben (Unwin: „Atlas der Vögel“ (2012); Gefiederte Welt (03/2015)) oder es werden 8.600 Vogelarten angegeben (Rheinwald: „Atlas der Vogelwelt“ (1994); Nicolai: „Vogelleben“ (1973); Burton: „Das Leben der Vögel“ (1985)) oder es werden 8.600 Vogelarten, wobei es „vor 7 bis 2 Millionen Jahren“ „etwa 11.000 bis 12.000 Arten gelebt haben“, angegeben (Dossenbach/Dossenbach: “Das wundervolle Leben der Vögel”) oder es werden rund 8.700 Arten angegeben („Buch der Vogelwelt, Mitteleuropas“ (1973)) oder es werden etwa 9.800 Arten angegeben (Naturkundemuseum Erfurt: „Eulen & Käuze ...“) oder es werden etwa 9.500 Arten angegeben (Fisher, Peterson: "Das Bunte Buch der Vögel" (1979)) oder es werden etwa 9.000 Arten angegeben (Heinzel, Fitter, Parslow: „Pareys Vogelbuch“ (1988); Coomber: "Vögel" oder "Vögel; Enzyklopädie der Familien und Arten" (1992)) oder es werden 9.000 residente Arten angegeben (Hummel: „Anatomie und Physiologie der Vögel“) oder es werden über 9.000 Vogelarten angegeben (Heinzel, Fitter, Parslow: „Pareys Vogelbuch“ (1988); Dierschke: „1000 Vögel“) oder es werden oder von den derzeit 9.998 vorhandenen Vogelarten sind 137 Vogelarten ausgestorben, 192 „vom Aussterben bedroht, 362 stark gefährdet und 669 gefährdet“ laut der Roten Liste von 2009 (FALKE 01/2010) oder 11.000 Arten (Vogelwarte Band 55: Heft 4: Dezember 2017) oder es sind „11.121 Vogelarten, von denen 10.965 noch existieren“ (VÖGEL 02/2017).

Es werden jährlich 15.000 Arten neu registriert (PM 08/2008) oder jährlich 20.000 Arten neu beschrieben (Verein der Tiergartenfreunde Nürnberg e.V.: „Tiergartenzeitung“ 9 (11/2014)). Andererseits ist nur von ca. 74.000 Spezies bekannt, „ob und wie stark sie bedroht ist“ (Verein der Tiergartenfreunde Nürnberg e.V.: „Tiergartenzeitung“ 9 (11/2014)).

Carl (Carolus) von Linné war der Direktor des Botanischen Gartens in Uppsala („Lexikon der Biologie“, Band 8 (Kapk bis Lyn) (2002)), der den Botanischen Garten erweiterte und umgestaltete (Goerke: "Carl von Linné" (1989)). Als schwedischer Professor der Medizin und der Botanik führte und veröffentlichte Carl (Carolus) von Linné im Jahr 1735 den ersten Entwurf der „binären Nomenklatur oder binominalen Nomenklatur, die jede biologische Art mit einem zweiteiligen lateinischen Namen benennt, der aus dem Gattungsnamen“ und einem artspezifischen Zusatz besteht, in seinem Werk „Systema naturae“ („Lexikon der Biologie“, Band 8 (Kapk bis Lyn) (2002)). Linné führte die „Gliederung der Vogelklasse in Ordnungen, Gattungen und Spezies“ ein (Bruns: „Ullstein Vogelbuch“) oder führte die Untergliederung in Klasse, Ordner, Gattung, Art ein (Klinger: „Die wichtigen Biologen“ (2008)) oder „die Grundlage der binären (binominalen) Nomenklatur Linnés bildet der aus zwei Wörtern bestehende Name“, wobei „das erste Wort die Gattung“ bezeichnet, „das zweite die Art“, wobei der Artname „immer klein geschrieben“ wird und „im Genus dem Gattungsnamen angepasst“ („Productus horridus, Lima striata usw.“) wird (Richter: "Handbuch des Fossiliensammlers" (1991)). „Am 01.01.1758“ (Richter: "Handbuch des Fossiliensammlers" (1991)) oder im Jahr 1758 erschien bereits die 10. Auflage der „Systema naturae“, die 4.326 Tierarten enthielt (Klinger: „Die wichtigen Biologen“ (2008)) und mit dieser Auflage wurde das „Verfahren zur Benennung von Arten“ zum „Standard in der gesamten Biologie“ („Lexikon der Biologie“, Band 8 (Kapk bis Lyn) (2002)).

Allgemein definiert sich die Ordnung als Zusammenfassung „grosser, einander nicht näher verwandter Gruppierungen, die ihrerseits wieder in Familien“ untergliedert sind (Coomber: "Vögel" oder "Vögel; Enzyklopädie der Familien und Arten" (1992)). Die Familien wiederum bestehen „aus mindestens einer, meist aber mehreren Gattungen“, die „untereinander sehr viel näher verwandt“ sind als die Familien (Coomber: "Vögel" oder "Vögel; Enzyklopädie der Familien und Arten" (1992)). Eine Gattung unterteilt wiederum sich in „einige oder mehrere Arten“, wobei „die Arten einer Gattung“ „in der Regel sehr nahe verwandt“ sind (Coomber: "Vögel" oder "Vögel; Enzyklopädie der Familien und Arten" (1992)).

100 Jahre später wurde aus dem binären das trinäre System. Mit der Einführung der trinären Nomenklatur oder ternären Nomenklatur werden die geografischen Rassen oder Unterarten unterschieden („Lexikon der Biologie“, Band 10 (Nav bis Phali) (2002)) oder „ein Trinomen“ bekommt man mit dem dritten Wort, der Unterart (Richter: "Handbuch des Fossiliensammlers" (1991)).

Im Jahre 1905 wurde das System von Carl (Carolus) von Linné auf dem Zoologen- und Geologenkonkress für alle Pflanzen, Tiere und Fossilien als verbindlich erklärt (Richter: "Handbuch des Fossiliensammlers" (1991)). Bezüglich der Namen wurde festgelegt, dass die Familiennamen-Endungen Ableitungen des Gattungsnamens mit der Endung "-idae" sein sollten und dass die Unterfamilien die Namensendung "-inae" erhalten sollten („Lexikon der Biologie“, Band 10 (Nav bis Phali) (2002)). Des Weiteren wird angegeben, dass die „Gattung, Untergattung, Art und Unterart“ kursiv geschrieben wird (Richter: "Handbuch des Fossiliensammlers" (1991)) oder dass „der Gattungsname stets mit grossen Anfangsbuchstaben, die Bezeichnung der Art bzw. Unterart immer mit kleinen Anfangsbuchstaben geschrieben“ werden sollten (Brichetti: „Vögel, in Garten, Park und freier Natur“ (2002)) oder dass die Art immer grossgeschrieben, die Gattung immer kleingeschrieben, der Name immer „kursiv geschrieben oder unterstrichen werden“ sollte, „um deutlich zu machen, dass es sich um die offizielle wissenschaftliche Bezeichnung eines Organismus handelt“ (Kratz/Rae: „Biologie für Dummies“, 3.Aufl.).

Zum vollständigen Artnamen gehören der Erst-Beschreiber und das Jahr der wissenschaftlichen Erstbeschreibung („Lexikon der Biologie“, Band 10 (Nav bis Phali) (2002); „Duden: Schülerduden Biologie“ (2009)).

Ein Beispiel für die vollständige Bezeichnung ist zum Beispiel
Kaiseradler, lat. Aquila heliaca, Savigny, 1809
Die Gattung heisst " Aquila" und die Art wird mit "heliaca" bezeichnet. Der Forscher / Entdecker Savigny beschrieb im Jahr 1809 zuerst den Kaiseradler.

Carl von Linné verwendete „überwiegend lateinische, aber auch altgriechische Termini“ für die Nomenklatur (Greifvögel und Falknerei 2013). Aus dem Lateinischen kommen beispielsweise "Aquila" (bedeutet: Adler), "Accipiter" (bedeutet: Habicht), "Buteo" (bedeutet: Bussard) und aus dem Griechischen kommen "Haliaeetus" (bedeutet: Meer), "Gyps" (bedeutet: Geier), "Circus" (bedeutet: Weihe), "Tyto" (bedeutet: Eule, eine von vielen Bezeichnungen für "Eule") und "Otus" (bedeutet: Ohreule, auf das Ohr zurückgehend). "Athene" selbst geht auf die Göttin der Weissheit Pallas Athene, Tochter von Zeus, im alten Griechenland zurück. Der Sagenkönig in Athen war Pandion (der Fischadler ...). Dieses gilt nicht nur für den Gattungsnamen sondern auch für den Namen der Art (für den zweiten lateinischen Namen). So steht "Heliaca" bei "Aquila heliaca" (dem Kaiseradler) im griechischen für "zur Sonne gehörend". Bei der Schleiereule (Tyto alba) kommt "Alba" aus dem Latein und bedeutet: weiss.

Neben Carl (Carolus) von Linné, der die Klassifizierung mit seinem Werk "Systema Naturae" einführte und Christian Ludwig Brehm, der den Vornamen des Prinzen Albert von Preussen „nahm“ und damit einen Greifvogel der Gattung „Aquila“ im Jahre 1861 zu Ehren des Prinzen benannte ("Aquila adalberti" oder "Spanischer Kaiseradler" oder "Prinzenadler"), gab es noch eine „handvoll“ mehr Ornithologen, die die Welt der Greifvögel und Eulen zum ersten Mal beschrieben. Dazu zählen unter anderem die Deutschen Johann Friedrich Gmelin (1748-1804: Medizinprofessor und Professur für Chemie, Botanik und Mineralogie), Johann Jakob Kaup (1803-1873: von Großherzog Ludwig III. zum Professor für Zoologie berufen), Hermann Schlegel (1804 -1884: Direktor des Naturkundemuseums in Leiden (Temmincks Nachfolger)), die Briten John L. Latham (1740-1837: Mitbegründer der Linnean Society of London), Thomas Walker Horsfield (1773-1859: Kurator des Museums der East India Company in London und späterer Stellvertretender Geschäftsführer der Zoological Society of London), Dr. Brian Houghton Hodgson (1800-1894), Richard Bowdler Sharpe (1847- 1909: Gründer des „British Ornithologists Club“, Senior Assistant am Britischen Museum in London und assistierender Museumsaufseher), der Schotte Allan Octavian Hume (1829-1912: Gründer des Indischen Nationalkongresses, Sammler von rund 102.000 vogelkundliche Exponaten des indischen Subkontinents und Gründer des South London Botanical Institute in London), die Italiener Charles Lucien Jules Laurent Bonaparte (1803-1857: Neffe von Kaiser Napoléon Bonaparte), Graf Tommaso Salvadori (1835-1923: Vizedirektor des Museums für Zoologie der Universität Turin) der Niederländer Coenraad Jacob Temminck (1778-1858: erste Direktor des Rijks Museum van Natuurlijke Historie in Leiden, Verfasser des Standardwerks über Europäische Vögel „ Manuel d'ornithologie ou Tableau systematique des oiseaux qui se trouvent en Europe“, welches Jahrzehnte gültig war) und der Franzose Louis Jean Pierre Vieillot (1748-1831: einer der ersten, der den Federwechsel, das Verhalten und die Anatomie der Vögel untersuchte.

Im Jahr 1907 wurde das Typusverfahren „verbindlich eingeführt; es bildet zusammen mit dem Prioritätsprinzip die Grundlage der Nomenklatur“, wonach „jede Art durch ein Typusexemplar belegt, jede Gattung durch eine Typusart und jede Familie durch eine Typusgattung“ belegt wird (Richter: "Handbuch des Fossiliensammlers" (1991)). Beim Typusverfahren wählt der Autor „aus seinem Material, beispielsweise mehreren Stücken eine Art, ein möglichst >typisches< Einzelstück und kennzeichnet es als den Holotypus“, der „am deutlichsten alle artbestimmenden Merkmale“ zeigt und als „Urmeter der Art“ gilt (Richter: "Handbuch des Fossiliensammlers" (1991)) oder „die Entdeckung neuer Arten wird in der Regel zunächst mit Fachkollegen diskutiert“ und dann möglichst in einer wissenschaftlichen Fachzeitschrift publiziert (Brief: Antwort vom 10.02.2007 von Prof. C. König). Damit „Fachwissenschaftler die Möglichkeit“ haben, „das Belegstück der neuen Spezies mit bereits bekannten zu vergleichen“, muss der Publikation der neuen Art „durch ein Präparat (wissenschaftlicher Balg) belegt sein, das in einem Museum als „Holotypus“ registriert ist“ (Brief: Antwort vom 10.02.2007 von Prof. C. König).

 

Die nachfolgenden Aufnahmen eines Holotypus (Astur tenuirostris) wurden im Hessischen Landesmuseum Darmstadt gemacht.

Das Staatliche Museum für Naturkunde in Stuttgart veröffentlichte unter anderem zwei deutschsprachige Erstbeschreibung in den „Stuttgarter Beiträgen zur Naturkunde“ (Serie A; Biologie) unter der Nummer 428 (vom 01.09.1989) der Bergwald-Kreischeule oder Hoyeule, lat. Megascops hoyi (oder früher lat. Otus hoyi) und unter der Nummer 688 (vom 13.12.2005) des Sick-Sperlingskauzes oder Sickzwergkauzes, lat. Glaucidium sicki.

Im Jahre 1866 wurde der Holotypus der auf der Insel Siau lebenden Siau-Zwergohreule, lat. Otus siaoensis der Natur entnommen, im Jahre 1998 wurde die Siau-Zwergohreule, lat. Otus siaoensis im ca. 50ha grossen Waldgebiet in einer Suche nicht wieder entdeckt (S.C.R.O.-Deutschland: „Eulenbestand 2009“; S.C.R.O.-Deutschland: „Jahresbericht 2013“). Die Siau-Zwergohreule, lat. Otus siaoensis gilt als extrem selten „oder bereits ausgestorbene Eulenart“ (S.C.R.O.-Deutschland: „Eulenbestand 2009“) oder „ob die Eule bis heute wirklich überlebt hat oder doch schon ausgestorben ist, kann definitiv derzeit niemand bestätigen“ (S.C.R.O.-Deutschland: „Jahresbericht 2013“).

Auch von der Vaurienachtschalbe oder Vaurien-Nachtschalbe, lat. Caprimulgus centralasicus ist nur ein einziges gesammeltes Muster aus dem Jahr 1929 bekannt (Cleere/Nurney: „Nightjars, a guide to nightjars and related nightbirds“ (1998); Cleere: „Nightjars of the World“ (2010)).

Ebenso ist von der Prigoginenachtschalbe, lat. Caprimulgus prigoginei nur ein einziges gesammeltes Muster aus dem Jahr 1955 bekannt (Cleere/Nurney: Нightjars, a guide to nightjars and related nightbirds￿(1998); Cleere: Нightjars of the World￿(2010)).

1990 entdeckte man in Süd-Äthiopien im Nechisar-Nationalpark einen Flügel einer Ziegenmelkerart neben einer Strasse, die noch nicht (Falke 09/1995) beschrieben war. Erst 1995 folgte nach langer wissenschaftlicher Analyse die Beschreibung der Art als Nachisar-Nightjar, lat. Caprimulgus solala (Falke 09/1995), wobei die Art selbst noch nicht lebend entdeckt wurde.

Zum Abschluss bekommt die neu beschriebene Art seinen Namen. Christian Ludwig Brehm gab 1861 einem der zur Gattung „Aquila“ zählenden Greifvogel den Namen vom Prinzen Albert von Preussen, abgeleitet zu "adalberti" und definierte so die Art. Am Ende stand der Name "Aquila adalberti" oder "Spanischer Kaiseradler" oder "Prinzenadler" oder "Westlicher Kaiseradlerr". Somit wurde dann der Prinz Albert von Preussen geehrt. Geehrt werden durch eine Namensvergabe einer neu entdeckten Tier- oder Pflanzenart kann man mit einer „Spende >von mindestens 2.600 Euro<“ über den Verein Biopat, www.biobat.de (PM 07/2008).

Die Forscher Dr. Ingrid Seibold, Dr. Andreas J. Helbig, Dr. Bernd-Ulrich Meyburg, Dr. Juan José J. Negro und Prof. Michael Wink haben zum Beispiel den Kaiseradler, lat. Aquila heliaca mit seinen 2 Unterarten (Aquila heliaca heliaca und Aquila heliaca heliaca) molekularbiologisch untersucht (PCR und DNA: „Genetic Differentiation and Molecular Phylogeny of European Aguila Eagles according to Cytochrome b Nucleotide Sequences“, I. Seibold, A.J. Helbig, B.-U. Meyburg, J.J. Negro, M. Wink, 1996) und die Unterarten zu zwei eigenständigen Arten Kaiseradler oder östlicher Kaiseradler, lat. Aquila heliaca und Spanischer Kaiseradler oder Prinzenadler oder Westlicher Kaiseradler, lat. Aquila Adalberti gemacht.

Beispiele für entsprechende Molekular-Biologische Untersuchungen (aus dem Internet (zum Teil in ENGLISCH)):
Beispiel 1: www.raptor-research.de/pdfs/a_rp700p/a_rp706.pdf
Beispiel 2: http://journals.cambridge.org/action/displayAbstract;jsessionid=36F11D82482E76BFBDC51C358D98BB4F.tomcat1?fromPage=online&aid=306416
Beispiel 3:www.raptor-research.de/summary/a_rp700s/a_rp710.html

 

 

08.02. Klassifizierung / Nomenklatur: aus der Namensverwirrung / Artenverwirrung
Zur Nomenklatur findet man, dass „alle wissenschaftlich untersuchten und beschriebenen Pflanzen und Tiere, also auch alle Fossilien“ nur „einen wissenschaftlichen Namen, der weltweit gültig ist“, tragen (Richter: "Handbuch des Fossiliensammlers" (1991)) oder jede Art hat einen internationalen wissenschaftlichen Namen, der „aus dem lateinischen abgeleitet“ ist (Coomber: "Vögel" oder "Vögel; Enzyklopädie der Familien und Arten" (1992)). Damit sorgt die Nomenklatur, die keine Wissenschaft ist, „sondern ein rein technisches Hilfsmittel der Taxonomie“ dann „nur für eindeutige Namen“ (Richter: "Handbuch des Fossiliensammlers" (1991)). Eine Unterscheidung in Unterarten erfolgt, wenn „zwischen den Populationen kleine Unterschiede“ feststellbar sind, so dass ein dritter Name zur Unterscheidung beigefügt wurde (Coomber: "Vögel" oder "Vögel; Enzyklopädie der Familien und Arten" (1992)). Warum man dann andererseits heute noch in der deutschen Fachliteratur so viele deutsche (verwirrende?) Namen (Synonyme?) bezüglich der Greifvögel und Eulen für jeweils ein und dieselbe Art findet, verwendet, ist unklar. Einige Beispiele dazu:

Im Buch "Die Raubvögel der Welt" findet man zum Australischen Habicht die zwei lateinischen Bezeichnungen Accipiter Fasciatus und (!) Erythrotriorchis radiatus. Andererseits findet man auch unter Accipiter fasciatus die deutsche Bezeichnung Bänderhabicht ("Die grosse Enzyklopädie der Vögel", "Die Greifvögel" und Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“). Unter Erythrotriorchis radiatus findet man ebenso die deutsche Bezeichnung Australischer Habicht ("Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs"), Australhabicht (Weick: "Die Greifvögel der Welt") und Fuchshabicht (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“). Im Buch "Die grosse Enzyklopädie der Vögel" findet man dann noch den Fuchshabicht unter Accipiter Radiatus.

Unter der lateinischen Bezeichnung Accipiter madagascariensis findet man die deutsche Bezeichnung Madagaskarhabicht oder Madagaskar-Habicht im Buch "Die Raubvögel der Welt". In den Büchern "Die grosse Enzyklopädie der Vögel", "Die Greifvögel", "Weick: Die Greifvögel der Welt" und Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ findet man dazu die deutsche Bezeichnung Madagaskarsperber. Unter der lateinischen Bezeichnung Accipiter henstii findet man auch (!) den Madagaskar-Habicht in den Büchern "Die grosse Enzyklopädie der Vögel", "Die Greifvögel", „Die Habichte“ und Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“. Andererseits findet man auch unter Accipiter henstii den Hensthabicht in den Büchern "Die Raubvögel" und "Weick: Die Greifvögel der Welt".

Im Buch "Die Raubvögel der Welt" findet man unter Accipiter brevipes den Levantsperber und den Kurzschwanzsperber. In den Büchern "Die Enzyklopädie der Vögel" und Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ findet man unter Accipiter brevipes nur den Kurzfangsperber. Im Buch „Die Greifvögel“ findet man den Kurzfanghabicht (als Accipiter brevipes). Im Buch "Die Raubvögel der Welt" findet man unter Accipiter badius den Schikra und (hier auch!) den Kurzfangsperber. Im Buch "Die grosse Enzyklopädie der Vögel" findet man unter Accipiter badius nur den Schikra unter und in den Büchern „Weick: Die Greifvögel der Welt“ und „Kosmos-Tierwelt, Tiere Asiens“ findet man unter Accipiter badius den Shikra (2 Schreibweisen von Schikra und Shikra oder Rechtschreibfehler?). Das Buch „Greifvögel und Eulen“ nennt unter Accipiter badius die deutschen Namen Kurzfangsperber und Shikra. In „Parays Vogelbuch“ findet man den Accipiter badius mit der Bezeichnung Schikra. Unter Accipiter badius findet man bei Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ den Schikrasperber.

Der Nationalvogel der Philippienen, der Affenadler, lateinisch Pithecophaga jefferyi, wurde vom Präsidenten Marcos zum Philippinenadler (FALKE 05/2004) umbenannt. Im Buch „Das Moderne Tierlexikon, Band 1 (A-Bis)“ findet man unter Pithecophaga jefferyi den philippinischen Affenadler. Interessant in diesen Zusammenhang ist der Philippienenadler ("Die Greifvögel", "Die grosse Enzyklopädie der Vögel") oder Philippienen-Haubenadler ("Die Raubvögel", "Weick: Die Greifvögel der Welt"), der die lateinische Bezeichnung Spizaetus philippensis trägt.

Genauso verwirrend für den Laien sind die Arten, die neben einem lateinischen Namen bis zu 3 oder sogar bis zu 5 völlig verschiedene deutsche Namen haben. Einige Beispiele dieser Artenverwirrung:

So verbirgt sich unter Accipiter superciliosus der Däumlingshabicht ("Die Greifvögel", "Die grosse Enzyklopädie der Vögel"), der Zwergsperber ("Die Raubvögel"), der Augenstreifsperber (Weick: “Die Greifvögel der Welt"; Ortlieb: “Die Sperber”), der Amerika-Zwergsperber ("Weick: Die Greifvögel der Welt") und der Däumlingssperber (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Unter Accipiter cirrhocephalus findet man Sydneysperber ("Die Greifvögel", "Die grosse Enzyklopädie der Vögel", Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“), den Halsbandhabicht ("Die Raubvögel"), den Kragensperber ("Weick: Die Greifvögel der Welt"), den Ringsperber ("Weick: Die Greifvögel der Welt") und den Australiensperber (Die Sperber").

Mit Accipiter brachyurus bezeichnet man den Dreifarbensperber ("Die Greifvögel", "Die grosse Enzyklopädie der Vögel", Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“), den New Britain-Habicht ("Die Raubvögel"), den Kehlringsperber ("Weick: Die Greifvögel der Welt"), den Kurzschwanzsperber ("Weick: Die Greifvögel der Welt") und den Weissbauchsperber ("Die Sperber").

Der Accipiter meyerianus ist der Meyerhabicht ("Die Greifvögel", "Die grosse Enzyklopädie der Vögel", Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“),der Schwarzrückenhabicht ("Die Raubvögel"), der Papuahabicht ("Weick: Die Greifvögel der Welt") und der Südseehabicht ("Weick: Die Greifvögel der Welt", „Die Habichte“).

Bezüglich des (oder der) deutschen Namen(s) "Rotbrustsperbers" und "Rotbauchsperbers" könnte man es eigentlich aufgeben. Zu beiden findet man die lateinischen Bezeichnungen Accipiter rufiventris und Accipiter rhodogaster. Im Einzelnen findet man bei Accipiter rhodogaster den Schlegelsperber ("Die grosse Enzyklopädie der Vögel", "Die Greifvögel", Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“) und den Rotbrusthabicht ("Die Raubvögel") und den Rotbauchsperber ("Weick: Die Greifvögel der Welt"). Bei Accipiter rufiventris findet man Rotbrustsperber ("Weick: Die Greifvögel der Welt") und den Rotbauchsperber ("Die grosse Enzyklopädie der Vögel", "Die Greifvögel", "Die Raubvögel", Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“) und Afrikanischer Sperber ("Die Raubvögel"). Hier sei angemerkt, dass "Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs" die Art Accipiter rufiventris als Unterart des Sperbers Accipiter nisus, nämlich als Accipiter nisus rufiventris auflistet. Einen Rotbrusthabicht findet man auch unter Accipiter toussenelii bei Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“.

 Mit Aviceda subcristata bezeichnet man die Papuaweih(e) („Die grosse Enzyklopädie der Vögel“, „Die Greifvögel“, „Die Vögel der Welt“, Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“), den Haubenkuckucksaar („Weick: Die Greifvögel der Welt“, „Greifvögel und Eulen“, „Schützen wir unsere Greifvögel“), den Australischen Schopfbussard („Grzimeks Tierleben“, „Tierwelt Australiens“, „Raubvögel der Welt“). Das Buch „Lebendiges Tierreich, die neue Enzyklopädie in Farbe“ nennt die drei deutschen Namen (ohne lateinischen Namen): „Australischer Baza, auch Schopfbussard und Pazifischer Baza genannt“. Laut dem Buch „Weick: Die Greifvögel der Welt“ ist Baza ein Synonym für Aviceda. Im Hessischen Landesmuseum Darmstadt wird der Name “Falkenweihe, lat. Berzo subcristata” verwendet und im Forschungsinstitut und Naturkundemuseum Senckenberg (Frankfurt) werden die Namen “Haubenweihe” und Papuaweihe verwendet.

Verwirrend wird es auch beim Hieraaetus dubius. Hier findet man Kleiner Habichtsadler ("Die Raubvögel"), den Ayres-Habichtsadler ("Die Raubvögel"), den Fleckenadler ("Die Greifvögel", "Die Raubvögel"), den Afrika-Zwergadler ("Weick: Die Greifvögel der Welt") und den Ayres-Zwergadler ("Weick: Die Greifvögel der Welt"). Im Buch Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ findet man den Fleckenadler mit der lateinischen Bezeichnung Hieraaetus ayresii.

Auf nur drei deutsche Namen bringt es Micrastur semitorquatus. Diese sind Kappenwaldfalke ("Die Greifvögel", "Die grosse Enzyklopädie der Vögel", "Weick: Die Greifvögel der Welt", Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“), Schwarzkappen-Waldfalk ("Die Raubvögel") und Halsringwaldfalke ("Weick: Die Greifvögel der Welt").

Mit Bubo ketupu wird der Sunda-Fischuhu ("Die grosse Enzyklopädie der Vögel“, „Die Vögel der Welt“) bezeichnet. Im Buch "Urania Tierreich, Band Vögel" findet man unter der lateinischen Bezeichnung Ketupa ketupu den Sunda-Fischuhu. Im Buch „Eulen“ findet man neben Bubo ketupu auch Ketupa ketupu und dort findet man auch nur die Bezeichnung Roter Fischuhu, denn schliesslich gehört laut diesem Buch der Rote Fischuhu zum Formenkreis des Sunda-Fischuhus. Im „Erkennungsband 3 des Washingtoner Artenschutzabkommens“ findet man nur Ketupa ketupu und nur die deutsche Bezeichnung Malaien-Fischuhu. Andererseits findet man dann auch im Buch "Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs" unter Malaien-Fischuhu nur die lateinische Bezeichnung Ketupa ketupa. Im Buch „Die Welt der Eulen“ findet man unter Ketupa ketupa nur den Roten Fischuhu. Das Buch „Eulen“ gibt die deutsche Bezeichnung Malayenfischeule für die lateinische Bezeichnung Ketupa ketupa an. Im 2008 erschienenen Buch “Owls of the World” (2.Aufl.) von König / Weick, in dem der neuste Stand der Eulenforschung (aufgrund durchgeführter DNA- und Stimmuntersuchungen) festgeschrieben wurde, findet man nur Bubo ketupu (Deutscher Name: Sunda-Fischuhu; Synonym: Ketupa ketupu; Name in der Erstbeschreibung: Strix ketupu) mit den 4 Unterarten Bubo ketupu ketupu, Bubo ketupu aagaardi, Bubo ketupu pageli und Bubo ketupu minor. Demnach geht Ketupa ketupa möglicherweise auf einen Irrtum? oder Rechtschreibfehler? zurück.

Der Himalaja-Fischuhu wird lateinisch mit Bubo flavipes ("Die grosse Enzyklopädie der Vögel", König/Weick:„Owls of the world“) oder lateinisch mit Ketupa flavipes ("Die Welt der Eulen") oder mit Bubo ketupu flavipes ("Eulen") bezeichnet. In "Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs" findet man unter dem lateinischen Namen Ketupa flavipes statt Himalaja-Fischuhu nur den deutschen Namen Gelbbrauner Fischuhu.

Mit Bubo leucostictus bezeichnet man den Käfer-Uhu („Eulen“, „Greifvögel und Eulen“, König/Weick:„Owls of the world“) den Gelbfuss-Uhu („Die Welt der Eulen“, „Eulen“, König/Weick:„Owls of the world“) und den Schwachschnabeluhu ("Die grosse Enzyklopädie der Vögel").

Mit lateinisch Scotopelia bouvieri wird die Mamorfischeule ("Die grosse Enzyklopädie der Vögel"), die Streifen-Fischeule ("Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs"), die Streifeneule ("Die Welt der Eulen") und die Bouvierfischeule ("Greifvögel und Eulen") bezeichnet. Aufgrund der neuen Klassifizierung (König/Weick:„Owls of the world“) wurde daraus: Bubo bouvieri (Mamorfischeule)

Unter Tyto aurantia findet man die Goldeule ("Die grosse Enzyklopädie der Vögel", „Eulen“, König/Weick:„Owls of the world“) die Neupommern-Schleiereule ("Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs") und die Amerika-Schleiereule (Greifvögel und Eulen“).

Unter den beiden lateinischen Bezeichnungen Ciccaba albitarsus oder (!) Strix albitarsus findet man den Rötelkauz ("Die grosse Enzyklopädie der Vögel", König/Weick:„Owls of the world“), den Rostbindenwaldkauz ("Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs"), den Rotbandkauz ("Greifvögel und Eulen") und den Rostflecken-Waldkauz ("Eulen").

Unter Otus choliba findet man die Cholibaeule ("Die grosse Enzyklopädie der Vögel"), die Tropen-Kreischeule ("Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs"), die Choliben-Zwergohreule ("Kosmos Tierwelt, Band Amerika"), die Sperberkreischeule ("Greifvögel und Eulen") und die Tropenschreieule ("Eulen"). Andererseits führten die Eulenforscher Prof. König, Weick und Becking aufgrund durchgeführter DNA- und Stimmuntersuchungen neue Eulen-Namen ein und änderten damit auch die Eulen-Klassifizierung (veröffentlicht 1999 in deren Buch „Owls – Guide to the World of the World“, übernommen im Auszug in der S.C.R.O.-Deutschland: „Eulenbestand 2008“), so dass die Cholibaeule oder Tropen-Kreischeule oder Choliben-Zwergohreule oder Sperberkreischeule oder Tropenschreieule lateinisch mit Megascops choliba bezeichnet wird. Als deutschen Namen findet man unter Megascops choliba dann Choliba-Kreischeule (König/Weick:„Owls of the world“) und Cholibaeule (Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“).

Mit der lateinischen Namen Pulsatrix melanota bezeichnet man den Bindenkauz ("Die grosse Enzyklopädie der Vögel"), den Gebänderten Brillenkauz ("Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs"), den Roststreifenkauz ("Greifvögel und Eulen"), den Kleinen Brillenkauz ("Eulen") und den Bänderbrillenkauz (König/Weick:„Owls of the world“).

Unter Otus beccarii findet man die Beccarieule ("Die grosse Enzyklopädie der Vögel"; Mikkola: „Handbuch Eulen der Welt“), die Schouten-Zwergohreule ("Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs"), die Biak-Zwergohreule ("Greifvögel und Eulen") und die Beccari-Zwergohreule (König/Weick:„Owls of the world“).

Zur lateinischen Bezeichnung Otus trichopsis gehören die Fleckeneule ("Die grosse Enzyklopädie der Vögel"), die Gefleckte Kreischeule ("Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs"), die Honduraskreischeule ("Greifvögel und Eulen") und die Gefleckte Schreieule ("Eulen"). Andererseits führten die Eulenforscher Prof. König, Weick und Becking aufgrund durchgeführter DNA- und Stimmuntersuchungen neue Eulen-Namen ein und änderten damit auch die Eulen-Klassifizierung (veröffentlicht 1999 in deren Buch „Owls – Guide to the World of the World“, übernommen im Auszug in der S.C.R.O.-Deutschland: „Eulenbestand 2008“), so dass die Cholibaeule oder Tropen-Kreischeule oder Choliben-Zwergohreule oder Sperberkreischeule oder Tropenschreieule lateinisch mit Megascops trichopsis bezeichnet. Als deutschen Namen findet man unter Megascops trichopsis dann Flecken-Kreischeule König/Weick:„Owls of the world“).

Auch bei den Schwälmen ist es ähnlich. So findet man zur Hakenschwanz-Nachtschwalbe die lateinische Bezeichnung lat. Macropsalis creagra („Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) und(!) Macropsalis forcipata („Die BLV Enzyklopädie Vögel der Welt“). Andererseits findet man unter der lateinischen Bezeichnung Macropsalis creagra auch die Scheren-Nachtschwalbe („Urania Tierreich: Vögel“, „Grzimeks Tierleben, Band Vögel“, „Enzyklopädie der Tierwelt: Vögel“).

Zur Geschichte der Namensgebung findet man zum Fischadler, lat. Pandion haliaetus folgende im Laufe der Zeit verwendete Namen: „Fluss-, Wasseradler, (Grosser) Weissbauch, Blaufuss, (Kleiner) Fischgeier, -geyer, -a(a)r, -weih, -hacht, -gacht; zweideutig wegen der Verwechslung mit Ardea cinerea auch Fischreiger, -raiger, -raigl, -ragl; Hacht“ (Wüst: "Avifauna Bavariae, Die Vogelwelt Bayerns im Wandel der Zeit", Band 1 (1979?)).

Für den Habicht, lat. Accipiter gentilis als zweites Beispiel findet man folgende früher verwendete Namen bis man sich auf einen deutschen Namen einigte: „Hühnerhabicht, -vogel, -falk, -geier, Hennenhacht, -hack, -vogel, -falk, Taubenhabicht, -hacht, -hack, -vogel, -falk, -falck, -geier, -geyer, -stösser, Vogelstössel, Hasenstössel, -stossel, H(o)acht, Hawerch, Stockfalk, der Vogel, Weih, Hassenfänger, Feldhühnerfänger, Taubenfänger, Vogelgeier, Vogel Hacht, Eichvogel, Habbicht, (Scharfer) Geier, Falk, Stossvogel und Issländer“ (Wüst: "Avifauna Bavariae, Die Vogelwelt Bayerns im Wandel der Zeit", Band 1 (1979?)).

Andererseits schaut man sich beispielsweise den Bismarckweih oder Schwarzen Wespenbussard oder Schwarzwespenbussard, lat. Henicopernis infuscata an, findet man da auch mehrere englische Namen, wie New Britain Buzzard, New Britain Honey-Buzzard und Black Honey-Buzzard. Zum Savannenbussard oder Froschbussard, findet man mehrere lateinischer Bezeichnungen: Buteogallus meridionalis und die Synonyme: Heterospizias meridionalis und Heterospiza meridionalis und Falco meridionalis.

Im 2009 erschienen Buch “Die Greifvögel der Welt” von James Ferguson-Lees und David Christie ist eine „Ständige Kommission für deutsche Vogelnamen des Internationalen Komitees und der Deutschen-Ornithologen-Gesellschaft“ (Deutsche Ornithologen Gesellschaft: www.do-g.de) aufgeführt. Aber eine Zusammenfassung oder Übersicht, die alle Arten und Unterarten, welche die Deutschen und Lateinischen Namen bezüglich der Greifvögel und Eulen auflistet, existiert derzeit noch nicht.

Anlaufstellen / Informationen zur Taxonomie im Allgemeinen:
IOC World Bird List (Welt-Vogel-Liste; (ENGLISCH)): www.worldbirdnames.org

Globale Taxonomie Initiative (GTI): www.gti-kontaktstelle.de
Internationaler Code der Zoologischen Nomenklatur (ENGLISCH): www.iczn.org; www.iczn.org/iczn/index.jsp

 

 

08.03. Klassifizierung / Nomenklatur: von Kenntnisständen / Auffassungen / Lehrmeinungen
Die Anzahl der Greifvogelarten wird insgesamt mit 205 Arten (Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969)) oder 226 Arten (Hummel: „Anatomie und Physiologie der Vögel“) oder mit 235 Arten (Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (2005)) oder mit rund 260 Arten (Dossenbach/Dossenbach: “Das wundervolle Leben der Vögel”; Nicolai: „Vogelleben“ (1973)) oder mit 262 Arten (Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965)) oder mit 270 Arten („Urania Tierreich: Vögel“) oder mit 271 Arten (Steitz / Stengel: „Die Stämme und Klassen des Tierreichs“) oder mit 280 Arten (Fisher/Peterson: „Das bunte Buch der Vögel“ (1979); „Die grosse Larousse Natur Enzyklopädie“, (2002); „Das grosse Buch des Allgemeinwissens: Natur“ (1992)) oder je Auffassung mit 287 Arten oder mit 290 Arten (Brown: „Die Greifvögel“ (1979)) oder mit 290 Arten (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993); Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005); Mebs: “Greifvögel Europas” (2002); Landesamt für Umweltschutz Baden-Württemberg: „Schützen wir unsere Greifvögel“ (1991)) oder mit 291 Arten („Welt der Vögel in Farbe“ (1976)) oder mit 292 Arten (Olsen: "Adler und Geier, Grosstiere der Welt" (1991); Forshaw: "Enzyklopädie der Tierwelt", Band Vögel (1991)) oder mit fast 300 Arten („Lebendiges Tierreich, Die neue Enzyklopädie in Farbe“, Band 18 (1988); Dr. Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“ (1988)) oder mit rund 300 Arten (Mebs: “Greifvögel Europas” (2012); Unwin: „Atlas der Vögel“ (2012)) oder mit 304 Arten (Schodde: „Die Enzyklopädie der Vögel“ (2005); „Die Enzyklopädie der Tiere“ (2006)) oder mit 305 bis 312 Arten (Mebs, Schmitt: "Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens" (2006)) oder mit 307 Arten („Tiere -grosse Bild-Enzyklopädie mit über 2000 Arten“ (2001)) oder mit 319 Arten („Die Natur: Visuelle Enzyklopädie der Pflanzen, Tiere, Mineralien, Mikroorganismen und Pilze“ (2010)) oder mit rund 320 Arten („Faszination Tier“ (1994)) mit 338 Arten (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) angegeben.

Die Anzahl der Habichtartigen oder Habichtverwandten wird mit mehr als 200 Spezies (Kugi, Kassin: „Das grosse Vogelbuch...“ (1991)) oder mit etwa 217 Arten (Familie Accipitridae: Rheinwald: „Atlas der Vogelwelt“ (1994)) oder mit 211 bis 217 Arten (Familie Accipitridae: Dr. Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“ (1988)) oder mit 219 Arten (Familie Accipitridae: Coomber: "Vögel" oder "Vögel; Enzyklopädie der Familien und Arten" (1992)) oder mit über 220 Arten (als Ordnung Accipitriformes definiert: Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993); Unwin: „Atlas der Vögel“ (2012)) oder mit 232 Arten (Greife: „Buch der Vogelwelt, Mitteleuropas“ (1973)) angegeben.

Die Gemeinsamkeiten, die die Ursache für die damalige Eingliederung der Neuweltgeier in die Ordnung der Stelzvögel oder Schreitvögel, lat. Ciconiiformes waren, sind das Spritzen von Kot zur Kühlung auf die Füsse (Forshaw: "Enzyklopädie der Tierwelt", Band Vögel (1991); Olsen: "Adler und Geier, Grosstiere der Welt" (1991); Dr. Schürer: „Zoo Wuppertal“ (2006); Greifvögel und Falknerei 2013), genaugenommen das Spritzen von Kot „auf die Beine“, wobei die Verdunstungskälte „bei Hitze zur Thermoregulierung nützlich“ ist (König: "Auf Darwins Spuren" (1983)), das Verwenden des Schnabels als Aggressionswerkzeug wie die Störche (König: "Auf Darwins Spuren" (1983); Greifvögel und Falknerei 2013), das durchgehende Nasenloch (Fischer: „Die Geier“, NBB311 (2005); Forshaw: "Enzyklopädie der Tierwelt", Band Vögel (1991); Olsen: "Adler und Geier, Grosstiere der Welt" (1991); Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969); (Greifvögel und Falknerei 2013)), die sehr schwach entwickelten Hinterzehen (Greifvögel und Falknerei 2013), das „Schnäbeln vor Kopula“ (Greifvögel und Falknerei 2013), stimmlos zu sein, so dass nur geknappt, gezischt werden kann (Greifvögel und Falknerei 2013).

So hielten einige Wissenschaftler die Neuweltgeier „für Verwandte der Störche“ („Greifvögel und Falknerei“ (1989)) oder gaben an, dass die Neuweltgeier stammesgeschichtlich „einer Gruppe storchenartiger Vögel“ zuzuordnen wären (Fischer: „Die Geier“, NBB311 (2005)) oder gaben an, dass die Neuweltgeier aufgrund der Anpassungskonvergenz zu Greifvögel geworden sind; „aufgrund einiger Merkmale muss man sie eher zu Ordnung der Störche (Ciconiiformes) rechnen“ ("Das grosse Buch des Allgemeinwissens" (1992)) oder gaben an, dass sich die „Geier der Neuen Welt von den Störchen ableiten“ lassen (Altenborough: „Unsere einzigartige Erde“ (1990)) oder dass „als nächste Verwandte“ die Störche gelten (Dr. Schürer: „Zoo Wuppertal“ (2006)) oder dass die Andenkondore „doch genetisch eher mit den Störchen verwandt“ sind („Erlebnis-Zoo Hannover“ (2012)) oder dass die Kondore „nunmehr in die Storchenverwandtschaft“ einzugliedern sind ("Wegweiser durch den Tiergarten der Stadt Nürnberg" (1989)) oder dass der Kondor „eigentlich kein Geier, sondern ein Verwandter der Störche“ ist ("Wegweiser durch den Tiergarten Nürnberg" (2007; 2011; 2012/2013)) oder dass die Neuweltgeier „weder zu den Altweltgeiern, noch zu anderen Accipitriformes oder den Falconiformes engere verwandtschaftliche Beziehung“ haben und daher eher „zu den Schreitvögeln (Ciconiiformes)“ zählen (Greifvögel und Falknerei 2009/2010). Oder man findet, dass die „Familie der Störche aufgrund molekularbiologischer Kennzeichen und genetischer Untersuchungen ausserdem die Neuweltgeier als Unterfamilie Cathartinae zugeordnet“ bekommen hat (Schulz: „Der Weissstorch“ (1993)) oder „obwohl Störche traditionell der Verwandtschaft anderer grosser Schreitvögel (Ciconiiformes) zugeordnet werden, sind viele Taxonomen heute der Auffassung, dass die Neuweltgeier (Catharidae) zur engsten Verwandtschaft der Störche gehören. Fossile Funde von wahrscheinlich langbeinigen Geiervorfahren unterstützen diese Theorien“ (Janssen/Hormann/Rohde: „Der Schwarzstorch“, NBB: Bd.: 468 (2004)).

Aufgrund von Sequenziergeräten, die komplette Genome sequenzieren können, statt nur einzelnen Gene, können „ganze Genome, Transcriptome (also alle exprimierten Gene) und Epigenome (Modifikation, z. B. Methylierung des aktiven oder nicht aktiven Genoms)“ analysiert werden (Prof. Wink: „Der erste phylogenomische Stammbaum der Vögel“; Vogelwarte 53, 2015). Ein Ast (Prof. Wink: „Der erste phylogenomische Stammbaum der Vögel“; Vogelwarte 53, 2015) führt unter anderem zu den Eulen (Strigiformes), den Greifvögeln, lat. Accipitriformes (Habichtartige, lat. Accipitridae und den Neuweltgeier, lat. Cathartidae). Somit haben die Greifvögel, inkl. der Neuweltgeier, einen gemeinsamen Vorfahren (Prof. Wink: „Der erste phylogenomische Stammbaum der Vögel“; Vogelwarte 53, 2015). Damit werden die Neuweltgeier, lat. Cathartidae „wieder zu den Greifvögeln im engeren Sinne, also als Schwestergruppe zu den Adlern, Bussarden, Milanen und Altweltgeiern (Accipitriformes)“ zugeordnet (Eulenrundblick 66) oder damit „zählen die Neuweltgeier (Cathartidae) nicht länger zu den Ciconiiformes“ sondern stellen „wieder zu den Greifvögeln im engeren Sinne“, eine „Schwestergruppe zu den Adlern, Bussarden, Milanen und Altweltgeiern (Ordnung Accipitriformes)“ dar (FALKE 09/2018).

Die Anzahl der Neuweltgeierarten wird mit 6 Arten (Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969)) oder 7 Arten (Rheinwald: „Atlas der Vogelwelt“ (1994); Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993); „Lebendiges Tierreich, Die neue Enzyklopädie in Farbe“, Band 18 (1988); „Buch der Vogelwelt, Mitteleuropas“ (1973); Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) angegeben.

Die Anzahl der Fischadlerarten wird mit einer Art (Rheinwald: „Atlas der Vogelwelt“ (1994); Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993); „Lebendiges Tierreich, Die neue Enzyklopädie in Farbe“, Band 18 (1988); Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969); Dr. Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“ (1988); Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“; Perrins: "Die BLV Enzyklopädie, Vögel der Welt" (2004); Coomber: "Vögel" oder "Vögel; Enzyklopädie der Familien und Arten" (1992); „Urania Tierreich: Vögel“; „Die grosse Larousse Natur Enzyklopädie“, (2002); „Das grosse Buch des Allgemeinwissens: Natur“ (1992)) angegeben.

Die Anzahl der Sekretärarten wird mit einer Art (Rheinwald: „Atlas der Vogelwelt“ (1994); „Lebendiges Tierreich, Die neue Enzyklopädie in Farbe“, Band 18 (1988); Kugi, Kassin: „Das grosse Vogelbuch...“ (1991); „Buch der Vogelwelt, Mitteleuropas“ (1973); Veselovsky: „Illustriertes Lexikon der Vögel“ (1998); Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969); Dr. Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“ (1988); „Welt der Vögel in Farbe“ (1976); Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“; Coomber: "Vögel" oder "Vögel; Enzyklopädie der Familien und Arten" (1992); „Die grosse Larousse Natur Enzyklopädie“, (2002); „Das grosse Buch des Allgemeinwissens: Natur“ (1992)) angegeben.

Die Anzahl der Falkenarten wird mit 52 Arten (Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (2005)) oder mit 58 Arten (Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969); Kugi, Kassin: „Das grosse Vogelbuch...“ (1991)) oder mit etwa 60 Arten („Bunte Wissenswelt für Kinder: Greifvögel“; Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993); „Lebendiges Tierreich, Die neue Enzyklopädie in Farbe“, Band 18 (1988); de la Fuente, "fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere", Band 5 Eurasien und Nordamerika (1971); „Urania Tierreich: Vögel“; „Die grosse Larousse Natur Enzyklopädie“, (2002); „Das grosse Buch des Allgemeinwissens: Natur“ (1992)) oder 61 Arten (Rheinwald: „Atlas der Vogelwelt“ (1994); Hummel: „Anatomie und Physiologie der Vögel“) oder 60 oder 61 Arten (Dr. Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“ (1988)) oder 62 Arten („Buch der Vogelwelt, Mitteleuropas“ (1973); Coomber: "Vögel" oder "Vögel; Enzyklopädie der Familien und Arten" (1992)) angegeben.

Genaugenommen findet man folgende Untergliederungen:
Ordnung Falconiformes (Greifvögel)
Unterordnung Cathartae (Sarcorhamphi)
Oberfamilie Neocathartoidea
Familie Neocathartidae
Oberfamilie Cathardoidea
Familie Cathardidae
Familie Teraornithidae
Unterordnung Falcones (Accipitres)
Oberfamilie Sagittariodea
Familie Sagittariidae (Sekretär)
Oberfamilie Falconoidea (Accipitroidea)
Familie Pandionidae
Familie Falconidae (Falke)
Familie Accipitridae (Greife)
(Quelle: Kuhn: "Die vorzeitlichen Vögel" (1971))

Oder man findet:
Familie Sekretär, lat. Sagittariidae
Familie Habichtartige. lat. Accipitridae
Familie Fischadler, lat. Pandionidae
Familie Neuweltgeier, lat. Cathartidae
Familie Falken, lat. Falconidae
(Quelle: Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965))

Oder man findet
Familie Neuweltgeier, lat. Cathartidae
Familie Habichtartige. lat. Accipitridae
Familie Falken, lat. Falconidae
Familie Sekretär, lat. Sagittariidae
(Quelle: de la Fuent: "fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere", Band 1 Afrika (1971)S. 297)

Oder man findet:
Ordnung Falconiformes
Unterordnung Cathartae
Super-Familie Cathartoidea
Familie Cathartidae
Unterordnung Accipitres
Super-Familie Accipitroidea
Familie Pandionidae
Super-Familie Sagittarioidea
Familie Sagittariidae
Familie Accipitridae
Unterordnung Falcones
Familie Falconidae
Unterfamilie Daptriinae
Unterfamilie Herpetotherinae
Unterfamilie Micrasturinae
Unterfamilie Falconinae
Tribus Polihieracini
Tribus Faconini
(Quelle: Weick / Brown („Die Greifvögel der Welt“ (1980))

Oder man findet:
Unterordnung Cathartae
Familie Cathartidae
Unterordnung Sagittarii
Familie Sagittariidae
Unterordnung Accipitres
Familie Accipitridae
Familie Falconidae
(Quelle: Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993))

Oder man findet:
Unterordnung Cathart
idae
Familie Neuweltgeier, lat. Cathartidae
Unterordnung Accipitr
idae
Familie Fischadler, lat. Pandionidae
Familie Habichtartige. lat. Accipitridae
Familie Sekretär, lat. Sagittariidae
Unterordnung Falcon
idae
Familie Falkenartige, lat. Falconidae
(Quelle: Everett: „Raubvögel der Welt“ (1978))

Oder man findet:
Ordnung Falconiformes
Unterordnung Cathartae
Unterordnung Falcones
(Quelle: Steitz / Stengel: „Die Stämme und Klassen des Tierreichs“)

Oder man findet:
Ordnung Neuweltgeier, lat. Cathartiiformes
Ordnung Accipitriformes
Ordnung Falconiformes
(Quelle: Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005))

Oder man findet:
Ordnung Greifvögel. lat. Falconiformes
Familie Neuweltgeier, lat. Cathartidae
Familie Sekretär, lat. Sagittariidae
Familie Habichtartige. lat. Accipitridae
Familie Falken, lat. Falconidae
(Quelle: de la Fuent: "fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere", Band 1 Afrika (1971); „Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“ Band 7 (Vögel 1))

Oder man findet:
Ordnung Greifvögel. lat. Falconiformes
Unterordnung Neuweltgeier, lat. Cathartae
Überfamilie Cathartoidea
Familie Cathartidae
Unterordnung Greife, lat. Accipitres
Überfamilie Eigentliche Greife. lat. Accipitroidea
Familie Fischadler, lat. Pandionidae
Familie Habichtartige, lat. Accipitridae
Überfamilie Sagittaroidea
Familie Sekretär, lat. Sagittariidae
Unterordnung Falken, lat. Falcones
Familie Falconidae
(Quelle: Brown: „Die Greifvögel“ (1979))

Oder man findet:
Ordnung Greifvögel lat. Falconiformes
Familie Sekretäre, lat. Sagittariidae
Familie Habichtartige oder Habichtverwandte oder Greife. lat. Accipitridae
Familie Fischadler, lat. Pandionidae
Familie Neuweltgeier, lat. Cathartidae
Familie Falken, lat. Falconidae
(Quellen: Burger: „Wissen neu erleben: Vögel“ (2007); Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965); Dr. Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“ (1988); Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“; Ferguson-Lees / Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009))

Oder man findet die ältere Systematik:
Ordnung Ciconiiformes
Unterordnung Ciconii
Infraordnung Falconides
Parvordnung Accipitrida
Familie Accipitridae
Familie Sagittariidae
Parvordnung Falconida
Familie Falconidae
Infraordnung Ciconiides
Parvordnung Ciconiida
Familie Ciconiidae
Unterfamilie Neuweltgeier, lat. Cathartinae
Unterfamilie Störche, lat. Ciconiinae
(Quelle: Mebs, Schmitt: "Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens" (2006))

Oder man findet:
Ordnung Stelzvögel oder Schreitvögel, lat. Ciconiiformes
Familie: Neuweltgeier, lat. Cathartidae
Ordnung Accipitriformes
Familie: Fischadler, lat. Pandionidae
Familie: Habichtartige, lat. Accipitridae
Ordnung Sagittariiformes
Familie: Sekretäre, lat. Sagittariidae
Ordnung Falconiformes
Familie: Falken, lat. Falconidae
Familie: Karakaras, lat. Daptriidae
Familie: Waldfalken, lat. Herpetotheridae

(Quelle: Mebs, Schmitt: "Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens" (2006))

Oder man findet:
Ordnung Habichtartige Greifvögel (kurz Habichtartige), lat. Accipitriformes
Familie: Habichtartige, lat. Accipitridae
Unterfamilie Aare oder Gleitaare, lat. Elaninae
Unterfamilie Höhlenweihen, lat. Polyboridinae
Unterfamilie Bartgeierartige, lat. Gypaetinae
Unterfamilie Endemische Australasiatische Kites, lat. Lophoictinae
Unterfamilie Wespenbussarde, lat. Perninae
Unterfamilie Schlangenadler, lat. Circaetinae
Unterfamilie Moderne Altweltgeier, lat. Aegypiinae
Unterfamilie Neuwelt-Adler, lat. Harpiinae
Unterfamilie Echte Adler, lat. Aquilinae
Unterfamilie Singhabichte, lat. Melieracinae
Unterfamilie Habichtartige im engeren Sinne, lat. Accipitrinae
Unterfamilie Weihen, lat. Circinae
Unterfamilie Milane, lat. Milvinae
Unterfamilie Seeadler, lat. Haliaeetinae
Unterfamilie Bussardartige Greifvögel, lat. Buteoninae
Familie: Fischadler, lat. Pandionidae
Ordnung Sekretäre, lat. Sagittariiformes
Familie: Sekretäre, lat. Sagittariidae
Ordnung Neuweltgeier, lat. Cathartiiformes
Familie: Neuweltgeier, lat. Cathartidae
Ordnung Falkenartige Greifvögel (kurz Falkenartige), lat. Falconiformes
Familie: Falken, lat. Falconidae
Unterfamilie Lach- und Waldfalken, lat. Herpetotherinae
Unterfamilie Karakaras, lat. Polyborinae
Unterfamilie Zwergfalken, lat. Polihieracinae
Unterfamilie Falken, lat. Falconinae

(Quellen: „Greifvögel und Falknerei“ 2009/2010, 2013)

 

Die Ordnung Strigiformes enthält (49 fossile Arten und) 109 rezendente Arten (Eck/Busse „Die Eulen“ (1977)) oder 134 Arten („Veselovsky; „Illustriertes Lexikon der Vögel“ (1998)) oder „134 Arten und 25 Gattungen“ (Mikkola: „Der Bartkauz“, NBB 538 (1981/1995)) oder 144 Arten (Fisher/Peterson: „Das bunte Buch der Vögel“ (1979); „Buch der Vogelwelt, Mitteleuropas“ (1973); Nicolai: „Vogelleben“ (1973); „Die grosse Larousse Natur Enzyklopädie“, (2002)) oder 146 Arten (Steitz / Stengel: „Die Stämme und Klassen des Tierreichs“) oder rund 146 Arten („Vögel in Wald und Flur, die Welt der Wilden Tiere" (1980)) oder 205 Arten (Unwin: „Atlas der Vögel“ (2012); „Tiere -grosse Bild-Enzyklopädie mit über 2000 Arten“ (2001)) oder 11 Schleiereulenarten und 121 Eulenarten (Kugi, Kassin: „Das grosse Vogelbuch...“ (1991)) oder 10 Schleiereulenarten und 123 Eulenarten (Rheinwald: „Atlas der Vogelwelt“ (1994)) oder 10 bis 12 Schleiereulenarten und 134 Eulenarten (Dr. Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“ (1988)) oder „knapp 145 Arten“ oder 11 Schleiereulenarten und 130 Eulenarten („Brehms Neue Tierenzyklopädie“, Band 6 (Vögel 2)) oder 9 Schleiereulenarten und 133 Eulenarten (Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969)) oder 12 Schleiereulenarten und 124 Eulenarten (Coomber: "Vögel" oder "Vögel; Enzyklopädie der Familien und Arten" (1992)) oder 14 Schleiereulenarten und 160 Eulenarten (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder „über 100“ Eulenarten („Vögel in Wald und Flur, die Welt der Wilden Tiere" (1980); „Faszination Tier“ (1994)) oder 130 Arten (Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965)) oder über 130 Arten (Burton: „owls of the world“ (1992)) oder 134 Arten oder 10 Schleiereulenarten und „mehr als 130“ Eulenarten („Lebendiges Tierreich, Die neue Enzyklopädie in Farbe“, Band 20 (1988), Seiten 1194, 1199) oder ca. 162 Arten (Forshaw: "Enzyklopädie der Tierwelt", Band Vögel (1991)) oder über 200 Arten (Naturkundemuseum Erfurt: „Eulen & Käuze ...“; Staatliches Museum für Tierkunde Dresden: „Zoologische Abhandlungen“, Band 50/Suppl., Nr. 4, 10.12.1998) oder 212 Eulenarten (S.C.R.O.-Deutschland: Eulenbestand 2008 (, in Bezug auf König / Weick / Becking („Owls – Guide to the Owls of the World“ (1999); Mebs/Scherzinger „Die Eulen Europas“ (2000)) oder 220 Eulenarten (Kraus: „Faszination Eulen“ (2012)) oder 225 Eulenarten (S.C.R.O.-Deutschland: Eulenbestand 2008) oder 249 Arten (Mikkola: „Owls of the World“(2012); „Handbuch Eulen der Welt“ (2013)) oder 250 Arten (König / Weick: “Owls of the World” (2.Aufl. 2008)).

Untergliedert wird die Ordnung Strigiformes in 2 Familien („Brehms Neue Tierenzyklopädie“, Band 6 (Vögel 2); Burger: „Wissen neu erleben: Vögel“ (2007); Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965); Dr. Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“ (1988); Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“; „Die Enzyklopädie der Tiere“ (2006)); „Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 8 (Vögel 2); „Tiere -grosse Bild-Enzyklopädie mit über 2000 Arten“ (2001); Forshaw: "Enzyklopädie der Tierwelt", Band Vögel (1991); Coomber: "Vögel" oder "Vögel; Enzyklopädie der Familien und Arten" (1992); Eulenrundblick 66; Kauzbrief 28/2016; S.C.R.O.-Deutschland: „Jahresbericht 2015“; Kraus: „Faszination Eulen“ (2012); König / Weick: “Owls of the World” (2.Aufl. 2008); Mikkola: „Owls of the World“(2012); „Handbuch Eulen der Welt“ (2013))
Ordnung Strigiformes
Familie Tytonidae
Familie Strigidae

Bezieht man die Versteinerungen mit ein, findet man:
Familie Strigidae
Unterfamilie Protostriginae
Unterfamilie Tytoninae
Unterfamilie Striginae
(Quelle: Kuhn: "Die vorzeitlichen Vögel" (1971); Eck/Busse „Die Eulen“ (1977))

Oder man findet noch:
Ordnung Strigiformes
Familie Protostrigidae
Familie Tytonidae
Familie Strigidae
(Kugi, Kassin: „Das grosse Vogelbuch...“ (1991))

Oder man findet noch:
Ordnung Strigiformes
Familie Ogygoptygidae
Familie Protostrigidae
Familie Sophiornithidae
Familie Tytonidae
Familie Strigidae
(Quelle: Burton: „owls of the world“ (1992))

Oder man findet noch:
Ordnung Strigiformes
Familie Tytonidae
Familie Strigidae
Unterfamilie Striginae
Unterfamilie Surniinae
Unterfamilie Asioninae
(Quelle: König / Weick: “Owls of the World” (2.Aufl. 2008))

Oder man findet noch:
Ordnung Strigiformes
Familie Tytonidae
Unterfamilie Tytoniae
Unterfamilie Phodilinae
Familie Strigidae
Unterfamilie Striginae
Unterfamilie Surniinae
Unterfamilie Ninixinae
(Quellen: Eulenrundblick 66; Kauzbrief 28/2016; S.C.R.O.-Deutschland: „Jahresbericht 2015“)

 

Zur Ordnung der Eulen, lat. Strigiformes findet man, dass diese „eher mit den Caprimulgiformes“ verwandt ist (Steitz / Stengel: „Die Stämme und Klassen des Tierreichs“). Aufgrund der Veröffentlichungen der Ergebnisse der DNA-Untersuchungen der Wissenschaftler Sibley, Ahlquist und Monroe im Jahre 1988 wurden die Schwalmvögel oder Nachtschwalben oder Schwalmartigen in Form der 2 Unterordnungen Aegotheli und Caprimulgi in die Ordnung Strigiformes einsortierten (Cleere/Nurney: „Nightjars, a guide to nightjars and related nightbirds“ (1998)). Auch in der Buchbesprechung des Werks von Weick: „Owls (Strigiformes)“ von 2006 im „Eulenrundblick 57“ wird auf die Wissenschaftler Sibley und Ahlquist und deren Veröffentlichungen von 1990 kurz eingegangen, so dass es auch hier heisst: „In die Ordnung der Strigiformes werden neuerdings auch die Eulenschalme und Nachtschwalben im Rang von Unterordnungen eingereiht“ (Eulenrundblick 57) bzw. die Wissenschaftler Sibley und Ahlquist „gingen von einer nahen Verwandtschaft zwischen Strigiformes und Caprimulgiformes aus“ (Eulenrundblick 66). Aufgrund neuer Erkenntnisse hat Cleere („Nightjars of the World“ (2010)) bereits die Ordnung Caprimulgiformes eingesetzt. Für die Strigiformes und Caprimulgiformes „führten konvergente Anpassungen an die nächtliche Lebensweise zu ähnlichen Merkmalen“ (Eulenrundblick 66). Zur Vervollständigung bleibt die Ordnung Caprimulgiformes daher hier aufgeführt.

Die Ordnung Caprimulgiformes enthält über 100 Arten („Veselovsky; „Illustriertes Lexikon der Vögel“ (1998)) oder knapp 100 Arten in 22 Gattungen in einer Art dem Fettschwälme, 12 Arten der Schwälme, 5 Arten der Tagschläfer, 7 Arten der Höhlenschwälme und 70 Arten der Nachtschwalben („Brehms Neue Tierenzyklopädie“, Band 6 (Vögel 2)) oder eine Art der Fettschwälme, 12 Arten der Schwälme, 5 Arten der Tagschläfer, 5 Arten der Höhlenschwälme und 69Arten der Ziegenmelker (Kuhn: "Die vorzeitlichen Vögel" (1971)) oder eine Art der Fettschwälme, 12 Arten der Eulenschwälme, 5 Arten der Tagschläfer, 8 Arten der Höhlenschwälme und 67 Arten der Nachtschwalben (Rheinwald: „Atlas der Vogelwelt“ (1994)) oder eine Art der Fettschwälme, 13 Arten der eigentlichen Schwälme, 5 Arten der Tagschläfer, 8 Arten der Höhlenschwälme und 70 Arten der Nachtschwalben („Buch der Vogelwelt, Mitteleuropas“ (1973)) oder eine Art der Fettschwälme, 13 Arten der Schwälme, 5 Arten der Tagschläfer, 7 bis 8 Arten der Höhlenschwälme und 67 bis 72 Arten der Ziegenmelker (Dr. Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“ (1988)) oder eine Art der Fettschwälme, 13 Arten der Eulenschwälme, 5 Arten der Tagschläfer, 8 Arten der Höhlenschwälme und 82 Arten der Nachschwalben (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder eine Art der Fettschwälme, 12 Arten der Eulenschwälme, 7 Arten der Tagschläfer, 9 Arten der Höhlenschwälme und 89 Arten der Nachschwalben (Perrins: "Die BLV Enzyklopädie, Vögel der Welt" (2004)) oder eine Art der Fettschwälme, 12 Arten der Schwälme, 5 Arten der Tagschläfer, 5 Arten der Höhlenschwälme und 69 Arten der Ziegenmelker (Kugi, Kassin: „Das grosse Vogelbuch...“ (1991)) oder eine Art der Fettschwälme, 12 Arten in 2 Gattungen der Schwälme, 5 Arten der Tagschläfer, 7 Arten der Höhlenschwälme und 69 Arten in 17 Gattungen der Nachtschwalben („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 8 (Vögel 2)) oder eine Art der Fettschwälme, 13 Arten in 2 Gattungen der Eulenschwälme, 5 Arten der Tagschläfer, 8 Arten der Höhlenschwälme und 75 Arten in 19 Gattungen der Nachtschwalben (Coomber: "Vögel" oder "Vögel; Enzyklopädie der Familien und Arten" (1992)) oder 72 Arten („Lebendiges Tierreich, Die neue Enzyklopädie in Farbe“, Band 21 (1988)) oder 93 Arten (Steitz / Stengel: „Die Stämme und Klassen des Tierreichs“) oder 96 Arten (Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965)) 118 Arten (Unwin: „Atlas der Vögel“ (2012); „Tiere – Die grosse Bild-Enzyklopädie mit über 2000 Arten“ (2001)) oder 102 Arten (Forshaw: "Enzyklopädie der Tierwelt", Band Vögel (1991)) oder 118 Arten (Schodde: „Die Enzyklopädie der Vögel“ (2005); „Die Enzyklopädie der Tiere“ (2006)) oder 119 Arten (Cleere/Nurney: „Nightjars, a guide to nightjars and related nightbirds“ (1998)) oder 135 Arten (Cleere: „Nightjars of the World“ (2010)).

Untergliedert wird die Ordnung Caprimulgiformes im allgemeinen in 5 Familien („Die faszinierende Welt der Tiere“ (1993); Burger: „Wissen neu erleben: Vögel“ (2007; „Tiere – Die grosse Bild-Enzyklopädie mit über 2000 Arten“ (2001); „Buch der Vogelwelt, Mitteleuropas“ (1973); Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965); Dr. Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“ (1988); Forshaw: "Enzyklopädie der Tierwelt", Band Vögel (1991); „Brehms Neue Tierenzyklopädie“, Band 6 (Vögel 2); „Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 8 (Vögel 2); Schodde: „Die Enzyklopädie der Vögel“ (2005); „Die Enzyklopädie der Tiere“ (2006); Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“; Kugi, Kassin: „Das grosse Vogelbuch...“ (1991)).

Genaugenommen findet man:
Ordnung: Schwalmvögel oder Nachtschwalben oder Schwalmartige, lat. Caprimulgiformes
Unterordnung Steatornithidae
Familie Steatornithes
Unterordnung Caprimulgi
Familie Podargidae
Familie Aegothelidae
Familie Caprimulgidae
Familie Nyctibiidae
(Quelle: Kuhn: "Die vorzeitlichen Vögel" (1971))

Oder findet man:
Ordnung: Schwalmvögel oder Nachtschwalben oder Schwalmartige, lat. Caprimulgiformes
Familie Fettschwälme, lat. Steatornithidae
Familie Schwalme, lat. Podargidae
Familie Höhlenschwalme oder Zwergschwälme, lat. Aegothelidae
Familie Ziegenmelker oder Nachtschwalben und Falkennachtschwalben, lat. Caprimulgidae
Familie Tagschläfer, lat. Nyctibiidae
(Quelle: „Lebendiges Tierreich, Die neue Enzyklopädie in Farbe“, Band 21 (1988); Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“; Dr. Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“ (1988); Forshaw: "Enzyklopädie der Tierwelt", Band Vögel (1991))

Oder man findet:
Ordnung Strigiformes
Unterordnung Aegotheli
Familie Aegothelidae
Unterordnung Caprimulgi
Infraordnung Podargides
Infraordnung Caprimulgides
Parvordnung Steatornithida
Überfamilie Steatornithoidea
Familie Steatornithidae
Überfamilie Nyctibioidea
Familie Nyctibiidae
Parvordnung Caprimulgida
Überfamilie Eurostopodoidea
Familie Eurostopodidae
Überfamilie Caprimulgoidea
Familie Caprimulgidae
(Quelle: Cleere/Nurney: „Nightjars, a guide to nightjars and related nightbirds“ (1998))

Oder man findet:
Ordnung Caprimulgiformes
Familie Caprimulgidae
Familie Podargidae
Familie Nyctibiidae
Familie Steatornithidae
Familie Aegothelidae
(Quelle: Cleere: „Nightjars of the World“ (2010))

Bezieht man die Versteinerungen im allgemeinen mit ein, findet man des Weiteren:
Ordnung Falconiformes
Familie Sekretärgeier, lat. Neocathartidae
Familie Neuweltgeier, lat. Cathartidae
Familie Riesengeier, lat. Teratornithidae
Familie Sekretär, lat. Sagittariidae
Familie Habichtartige. lat. Accipitridae
Familie Fischadler, lat. Pandionidae
Familie Falken, lat. Falconidae
Ordnung der Stelzvögel oder Schreitvögel, lat. Ciconiiformes
Familie Reiher, lat. Ardeidae
Familie Störche, lat. Ciconiidae
Familie Schuhschnabel, lat. Balaenicipitidae
Familie Schattenvögel, lat. Scopidae
Familie Ibisse und Löffler, lat. Plataleidae
Ordnung Eulen, lat. Strigiformes
Familie Schleier- und Maskeneulen, lat. Tytonidae
Familie Eozänkäuze, lat. Protostrigidae
Familie Eulen, lat. Strigidae
Ordnung: Schwalmvögel oder Nachtschwalben oder Schwalmartige, lat. Caprimulgiformes
Familie Fettschwälme, lat. Steatornithidae
Familie Schwalme, lat. Podargidae
Familie Höhlenschwalme oder Zwergschwälme, lat. Aegothelidae
Familie Ziegenmelker oder Nachtschwalben und Falkennachtschwalben, lat. Caprimulgidae
Familie Tagschläfer, lat. Nyctibiidae
(Quelle: Fisher/Peterson: „Das bunte Buch der Vögel“ (1979))

Oder man findet:
Ordnung Falconiformes
Familie Falconidae
Familie Sagittariidae
Familie Accipitridae
Familie Pandionidae
Ordnung Ciconiiformes
Familie Ciconiidae
Familie Balaenicipitidae
Familie Teratornithidae
Familie Vulturidae
Ordnung Strigiformes
Familie Ogygoptyngidae
Familie Protostrigidae
Familie Strigidae
Familie Tytonidae
Ordnung: Caprimulgiformes
Familie Aegothelidae
Familie Podargidae
Familie Steatornithidae
Familie Caprimulgidae
Familie Tagschläfer, lat. Nyctibiidae
(Quelle: Carroll: „Paläontologie und Evolution der Wirbeltiere“ (1993))

Pielowski („Die Greifvögel“ (1993)) stellte bereits fest, dass „beinahe jedes Fachbuch, ganz gleich welcher Art es auch sei”, „eine andere Reihenfolge und Aufstellung der Arten” enthält und dass sich jeder Autor „dabei auf eine von ihm selbst gewählte Autorität auf dem Gebiet der Systematik” beruft, „es sei denn, er hält sich selber für eine solche”, was zu einer Verwirrung „für weniger orientierte Aussenstehende sowie Laien” führt und „das ganze zoologische System schon etwas fragwürdig” oder „nicht mehr ganz glaubwürdig” erscheinen lässt.

 

 

08.04. Klassifizierung / Nomenklatur: aus der Klasse der Vögel
Die Vogel werden in die Urkiefervögel (Palaeognathae) und in die Neukiefervögel (Neognathae) untergliedert (Unwin: „Atlas der Vögel“ (2012); Prof. Wink: „Der erste phylogenomische Stammbaum der Vögel“; Vogelwarte 53, 2015). Die Neukiefervögel (Neognathae) werden wiederum in die Galloanserae und in die Neoaves untergliedert und danach wird Neoaves aufgesplittet.

Ein Ast (Prof. Wink: „Der erste phylogenomische Stammbaum der Vögel“; Vogelwarte 53, 2015) führt unter anderem zu den Eulen (Strigiformes), den Greifvögeln, lat. Accipitriformes (Habichtartige, lat. Accipitridae) und den Accipitriformes (Neuweltgeier, lat. Cathartidae). Somit haben die Greifvögel, inkl. der Neuweltgeier, einen gemeinsamen Vorfahren (Prof. Wink: „Der erste phylogenomische Stammbaum der Vögel“; Vogelwarte 53, 2015).

Ein anderer Ast führt unter anderem zu den Falken, lat. Falconiformes (Falconidae), die sich zusammen mit den Passeriformes (Oscines), den Passeriformes (Suboscines), den Passeriformes (Acanthisittidae), den Psittaciformes und den Cariamiformes entwickelten (Prof. Wink: „Der erste phylogenomische Stammbaum der Vögel“; Vogelwarte 53, 2015) oder aufgrund der Genomdaten gehören die Falken (Falconidae) nicht mehr zu den Accipitriformes, „sondern basal zu den Papageien/Sperlingsvögeln“ (Eulenrundblick 66; FALKE 09/2018), was dazu geführt hat, dass die „neue Ordnung Falconiformes nur die Falken (Familie Falconidae)“ beinhaltet (FALKE 09/2018).

Ein weiterer Ast (Prof. Wink: „Der erste phylogenomische Stammbaum der Vögel“; Vogelwarte 53, 2015) führt unter anderem zu den Ziegenmelkern oder Nachtschwalben und Falkennachtschwalben Caprimulgiformes (Caprimulgidae).

Im Jahr 2014 hat man es geschafft „42 Millionen Basenpaare von 48 Vogelarten aus 34 Vogelordnungen“ auszuwerten, wobei man die Stelzvögel oder Schreitvögel, lat. Ciconiiformes (bisher) vergessen hatte zu sequenzieren (Prof. Wink: „Der erste phylogenomische Stammbaum der Vögel“; Vogelwarte 53, 2015; Eulenrundblick 66) bzw. das Heidelberger Institut für Theoretische Studien untersuchte „nur das Genom von 48 Vogelarten, doch stammten diese aus allen wichtigen Abstammungslinien heutiger Vögel“, wobei die Forscher insgesamt „pro Spezies etwa 14.000 Gene in ihre Analyse“ einbezogen und feststellten, dass „sechs der insgesamt 46 Verzweigungslinien“ „bisher nicht eindeutig bestimmt werden“ konnten und dass „der Platz der Eulen … noch nicht festgelegt“ ist (VÖGEL 03/2015). Die „Rekonstruktion eines umfassenden Stammbaums der Vögel“ mit seinen „10.500 existierenden Vogelarten“ ist das Ziel von „von 200 Wissenschaftlern aus 80 Laboratorien und der chinesischen Sequenzierirma BGI“ (Prof. Wink: „Der erste phylogenomische Stammbaum der Vögel“; Vogelwarte 53, 2015). Im Oktober 2015 folgte ein genomischer Stammbaum, „der 198 Arten aus fast allen Familien umfasst und auf Nucleotidsequenzen von 259 Kerngenen beruht“ (Eulenrundblick 66).

Man findet, dass „die früher in einer Ordnung Falconiformes erfassten Habichtartigen und Falkenartigen Greifvögel“ in die Ränge „eigener, nicht näher miteinander verwandter Ordnungen erhoben“ wurden (Greifvögel und Falknerei 2009/2010 ) und dass nach der molekularen Neuordnung „der vormaligen Ordnung Falconiformes“ nun die „vier getrennten neuen OrdnungenAccipitriformes Habichtartige Greifvögel (kurz Habichtartige)“), Sagittariiformes Sekretäre“), CathartiiformesNeuweltgeier“) und FalconiformesFalkenartige Greifvögel (kurz Falkenartige)“) geschaffen wurden (Greifvögel und Falknerei 2013).

In der nachfolgenden Auflistung wurden fossile, ausgestorbene Vögel (rot geschrieben), lebende Greifvögel, Eulen, Schwalmartige alle(?) vollständig(?) richtig(?) zusammengefasst. Die schwarz geschriebenen Arten, so auch die Stelz- oder Schreitvögel, habe ich nicht „behandelt”. Die deutschen Namen bezüglich der Arten und Unterarten waren nicht alle auffindbar (oder mangels entsprechender Literatur nicht alle verfügbar).

Reich Tiere, lat. Animalia
Stamm Chordatiere, lat. Chordata
Unterstamm, lat. Vertebrata
Klasse Vögel, lat. Aves

Unterklasse Erstvögel oder Primitive Vögel, lat. Sauriurae
Ordnung ?
Familie ?

Vor-Vogel, lat. Proavis oder? Ururvogel, lat. Protoavis texensis (Trias-Periode)

Ordnung ?
Familie ?

?, lat. Confuciusornis sanctus (Oberjura bis Unterkreide)

Ordnung ?
Familie ?

?, lat. Aurornis xui (Jura)

Unterklasse Altvögel oder urtümliche Vögel, lat. Archaeornithes
Ordnung Juravögel, lat. Archaeopterygiformes (obere Jura-Periode)
Familie Archaeopterygidae
Urvogel, lat. Archaeopteryx lithographica
?, lat. Archaeopteryx macrura (? sofern Feder und erster Urvogelfund (Archaeopteryx lithographica) nicht ein und die gleiche Art / Gattung sind)
?, lat. Archaeornis siemensi
?, lat. Wellnhofia grandis


Ordnung ?
Familie ?
Chinavogel, lat. Sinoris santensis
Ordnung ?
Familie ?
?, lat. Epidexipteryx
Ordnung ?
Familie ?
Madagaskar-Urvogel, lat. Rahonavis ostromi
Ordnung ?
Familie ?
?, lat. Microraptor zhaoianus
?, lat. Microraptor gui

Unterklasse Neuvögel oder echte Vögel, lat. Neornithes
Überordnung Zahnvögel, lat. Odontognathae
Ordnung: Zahntaucher oder Westvögel, Hesperornithiformes

?, lat. Enaliornis (untere Kreide-Periode, vor 136 bis 65 Millionen Jahren)
?, lat. Baptornis (obere Kreide-Periode, vor 136 bis 65 Millionen Jahren)
?, lat. Neogaeornis (obere Kreide-Periode, vor 136 bis 65 Millionen Jahren)
Zahnvogel, lat. Hesperornis (obere Kreide-Periode, vor 136 bis 65 Millionen Jahren)
Zahnvogel, lat. Hesperornis regalis)
?, lat. Coniornis (obere Kreide-Periode)

Überordung Typische Vögel oder Neugaumenvögel, lat. Neognathae (?oder Kielbrustvögel, lat. Carinatae?)
Ordnung: Kreidemöwen oder Fischvögel, lat. Ichthyornithiformes

?, lat. Ichthyornis (6 Arten; obere Kreide-Periode, vor 136 bis 65 Millionen Jahren)
?, lat. Ichthyornis victor
Familie Apatornithidae
?, lat. Apatornis

 

08.05. Ordnung: Habichtartige Greifvögel (kurz Habichtartige), lat. Accipitriformes
Ordnung Habichtartige Greifvögel (kurz Habichtartige), lat. Accipitriformes
Familie: Habichtartige, lat. Accipitridae
(mit 23 fossilen Gattungen und 114 fossilen Arten)
?, lat. Aquilavus (oberes Eozän und Oligozän und Miozän, vor 54 - 7 Millionen Jahren)
?, lat. Palaeohierax (unteres Miozän, vor 26 - 7 Millionen Jahren)
?, lat. Neophrontops (mittleres Miozän, vor 26 - 7 Millionen Jahren)
?, lat. Palaeocircus (oberes Eozän)
Riesen- oder Haast-Adler, lat. Harpagornis Moorei
Westtethys-Seeadler, lat. ?
Mitteltethys-Seeadler, lat. ?
Südosttethys-Seeadler, lat. ?
Loye-Miller-Bussard, lat. ?
?, lat. Palaeoborus (Altweltgeier)
Maltageier, lat. Gyps melitensis
Amerika-Schmutzgeier oder Amerikanischer Schmutzgeier oder Nordamerikanischer Schmutzgeier, lat. Neophrontops americanus, L. Miller
?, lat. Neophrontops vetustus, Wetmore
?, lat. Neophrontops dakotensis, Compton
?, lat. Neophrontops slaughteri, Feduccia
?, lat. Neophrontops vallecitoensis, Howard
?, lat. Palaeoborus umbrosus, Cope
?, lat. Neogyps errans, L. Miller
?, lat. Palaeoborus howardae, Wetmore
Loye-Miller-Geier, lat. ?
?, lat. Messelastur gratulator, Peters, 1994

Unterfamilie Aare oder Gleitaare, lat. Elaninae
Gattungen: Elaninae, Chelictinia, Gampsonyx
Amerikanischer Gleitaar oder Weissschwanzgleitaar oder Weissschwarzaar, lat. Elanus leucurus, Vieillot, 1818
Unterart: ?, lat. Elanus leucurus leucurus, Vieillot, 1818
Unterart: ?, lat. Elanus leucurus majusculus, Bangs & Penard, 1920

Schwarzachselaar oder Schwarzachsel-Gleitaar, lat. Elanus scriptus, Gould, 1842
Gleitaar oder Schwarzflügel-Gleitaar, lat. Elanus caeruleus, Desfontaines, 1789
Unterart: ?, lat. Elanus caeruleus sumatranus, Salomonsen, 1953
Unterart: ?, lat. Elanus caeruleus vociferus,
Unterart: ?, lat. Elanus caeruleus caeruleus, Desfontaines, 1789
Unterart: ?, lat. Elanus caeruleus hypoleucus, Gould, 1859
Australischer Gleitaar oder Schwarzschultergleitaar, lat. Elanus axillaris (früher: Elanus notatus), Gould, 1838
Schwalbenschwanzaar oder Schwalbengleitaar oder afrikanischer Schwalbenschwanzaar, lat. Chelictinia riocourii, Vieillot, 1822
Perlenweih oder Perlenaar oder Perlaar, lat. Gampsonyx swainsonii, Vigors, 1825
Unterart: ?, lat. Gampsonyx swainsonii swainsonii, Vigors, 1825
Unterart: ?, lat. Gampsonyx swainsonii leonae, Chubb, 1918
Unterart: ?, lat. Gampsonyx swainsonii magnus, Chubb, 1918

Unterfamilie Höhlenweihen, lat. Polyboridinae
Gattung: Polyboroides
Afrikahöhlenweihe oder Höhlenweihe oder Äthiopische Höhlenweihe oder Schlangensperber, lat. Polyboroides typus, A. Smith, 1829
Unterart: ?, lat. Polyboroides typus pectoralis, Sharpe, 1903
Unterart: ?, lat. Polyboroides typus typus, A. Smith, 1829
Madagaskarhöhlenweihe oder Höhlenweihe oder Schlangensperber, lat. Polyboroides radiatus (früher Polyboroides radiatur), Scopoli, 1786

Unterfamilie Bartgeierartige, lat. Gypaetinae
Gattungen: Gypaetus, Neophron, Gypohierax
Bartgeier, lat. Gypaetus barbatus, Linnaeus, 1758
Unterart: Zentralasiatische Bartgeier, lat. Gypaetus barbatus hemalachanus, Hutton, 1838
Unterart: Nacktfuss-Bartgeier oder Afrikanischer Bartgeier, lat. Gypaetus barbatus meridionalis, Keyserling & Blasius, 1840
Unterart: ?, lat. Gypaetus barbatus aureus, Hablizl, 1783
Unterart: Eurasischer Bartgeier, lat. Gypaetus barbatus barbatus, Linnaeus, 1758
Schmutzgeier, lat. Neophron percnopterus, Linnaeus, 1758
Unterart: Gelbschnabel-Schmutzgeier, lat. Neophron percnopterus ginginianus, Latham, 1790
Unterart: Schmutzgeier, lat. Neophron percnopterus percnopterus, Linnaeus, 1758
Unterart: ?, lat. Neophron percnopterus majorensis
Geierseeadler oder Palmgeier oder Palmnussgeier oder Geierfischadler oder Angolageier, lat. Gypohierax angolensis, Gmelin, 1788

Unterfamilie Endemische Australasiatische Kites, lat. Lophoictinae
Gattungen: Erythrotriorchis, Lophoictinia (Schopfmilan), Hamirostra, Megatriorchis (Salvadorihabichte),

Prachthabicht oder Bunthabicht oder Bürgershabicht, lat. Erythrotriorchis buergersi (früher: Accipiter buergersi), Reichenow, 1914
Fuchshabicht oder Australhabicht oder Australischer Habicht, lat. Erythrotriorchis radiatus (früher: Accipiter radiatus), Latham, 1801
Schwarzbrustmilan oder Bussardmilan oder Haubenmilan oder Australischer Schwarzhalsmilan, lat. Hamirostra melanosternon (früher Hamirostra melanosterna), Gould, 1841
Schopfmilan (oder auch Schwebeweih), lat.
Lophoictinia isura, Gould, 1838
Salvadorihabicht oder Doriae-Habicht oder Neuguineahabicht, lat. Megatriorchis doriae (früher: Accipiter doriae), Salvadori & D’Albertis, 1876

Unterfamilie Wespenbussarde, lat. Perninae
Gattungen: Pernis (Wespenbussarde), Aviceda (Schopfbussarde oder Haubenkuckucksaare), Chondrohierax (Hakenweih), Machaerhamphus (Fledermausaar), Elanoides (Schwalbenweihe), Henicopernis (Honigbussarde), Leptodon (Cayenneweih), Eutriorchis (Madagaskarschlangenhabicht)

Wespenbussard, lat. Pernis apivorus, Linnaeus, 1758
Sibirischer Wespenbussard oder Schopfwespenbussard, lat. Pernis orientalis (früher: Pernis apivorus orientalis), Taczanowski, 1891
Haubenwespenbussard oder Östlicher Wespenbussard oder Schopfwespenbussard oder Malaien-Wespenbussard, lat. Pernis ptilorhynchus (früher: Pernis apivorus ptilorhynchus), Temminck, 1821

Unterart: Haubenwespenbussard oder Östlicher Wespenbussard oder Schopfwespenbussard, lat. Pernis ptilorhynchus ptilorhynchus, Temminck, 1821
Unterart: ?, lat. Pernis ptilorhynchus ruficollis, Lesson, 1830
Unterart: ?, lat. Pernis ptilorhynchus philippensis, Mayr, 1939
Unterart: ?, lat. Pernis ptilorhynchus torquatus, Lesson, 1831
Unterart: ?, lat. Pernis ptilorhynchus palawanensis, Stresemann, 1940
Celebes-Wespenbussard oder Malayen-Wespenbussard, lat. Pernis celebensis, Walden, 1872
Philippinenwespenbussard, lat. Pernis steerei (früher: Pernis celebensis steerei), W.L.Sclater, 1919
Unterart: Philippinenwespenbussard, lat. Pernis steerei steerei, W.L.Sclater, 1919
Unterart: ?, lat. Pernis steerei winkleri,
Haubenkuckucksaar oder Australischer Schopfbussard oder Papuaweih(e) oder australischer Baza oder pazifischer Baza oder Schopfbussard oder Falkenweihe oder Haubenweihe, lat. Aviceda subcristata (früher: Berzo subcristata), Gould, 1838
Unterart: ?, lat. Aviceda subcristata subcristata, Gould, 1838
Unterart: ?, lat. Aviceda subcristata megala, Stresemann, 1913
Unterart: ?, lat. Aviceda subcristata stenozona, Gray, 1858
Unterart: ?, lat. Aviceda subcristata waiguinsis, Mayr, 1940
Unterart: ?, lat. Aviceda subcristata stresemanni, Siebers, 1930
Unterart: ?, lat. Aviceda subcristata rufa, Schlegel, 1866
Unterart: ?, lat. Aviceda subcristata pallida, Stresemann, 1933
Unterart: ?, lat. Aviceda subcristata timorlaoensis, Meyer, 1893
Unterart: ?, lat. Aviceda subcristata gurneyi, Ramsey, 1882
Unterart: ?, lat. Aviceda subcristata robusta, Mayr, 1945
Unterart: ?, lat. Aviceda subcristata proxima, Mayr, 1945
Unterart: ?, lat. Aviceda subcristata njikena, Condon & Amadon, 1954
Unterart: ?, lat. Aviceda subcristata obscura, Junge, 1956
Unterart: ?, lat. Aviceda subcristata reinwardtii, Müller und Schlegel, 1843
Unterart: ?, lat. Aviceda subcristata bismarckii, Sharpe, 1888
Unterart: ?, lat. Aviceda subcristata coultasi, Mayr, 1945
Schopfkuckucksaar oder Indischer Schopfbussard oder Hinduweih, lat. Aviceda jerdoni, Blyth, 1842
Unterart: Schopfkuckucksaar oder Indischer Schopfbussard oder Hinduweih, lat. Aviceda jerdoni jerdoni, Blyth, 1842
Unterart: ?, lat. Aviceda jerdoni ceylonensis, Legge, 1876
Unterart: ?, lat. Aviceda jerdoni borneensis, Brüggemann, 1876
Unterart: ?, lat. Aviceda jerdoni magnirostris, Kaup, 1847
Unterart: ?, lat. Aviceda jerdoni celebensis, Schlegel, 1873
Kuckucksweih oder afrikanischer Kuckuck-Schopfbussard oder Binsenbussard(?) oder Bindenbussard oder Afrikakuckucksaar, lat. Aviceda cuculoides, Swainson, 1837
Unterart: ?, lat. Aviceda cuculoides cuculoides, Swainson, 1837
Unterart: ?, lat. Aviceda cuculoides verreauxi, Lafresnaye, 1846
Unterart: ?, lat. Aviceda cuculoides batesi, Swann, 1920
Lemurenweih oder Madagaskar-Schopfbussard oder Madagaskarkuckucksaar oder Kehlstreifkuckucksaar, lat. Aviceda madagascariensis, A. Smith, 1834
Dreifarbenweih oder Zwergschopfbussard oder Zwergschopfaar, lat. Aviceda leuphotes, Dumont, 1820
Unterart: ?, Aviceda leuphotes leuphotes, Dumont, 1820
Unterart: ?, Aviceda leuphotes syama, Hodgson, 1836
Unterart: ?, Aviceda leuphotes andamanica,
Langschwanzweih oder Papua-Wespenbussard, lat. Henicopernis longicauda, Garnot, 1828
Bismarckweih oder Schwarzer Wespenbussard oder Schwarzwespenbussard, lat. Henicopernis infuscata oder Henicopernis infuscatus, Gurney, 1882
Cayenneweih oder Cayennemilan, lat. Leptodon cayanensis, Latham, 1790
Unterart: Cayenneweih oder Cayennemilan, lat. Leptodon cayanensis cayanensis, Latham, 1790
Unterart: ?, lat. Leptodon cayanensis monachus,
Kragenweih, lat. Leptodon forbesi, Swann, 1922
Langschnabelweih oder Langschnabelmilan oder Hakenweih oder Berghakenweih, lat. Chondrohierax uncinatus, Temminck, 1822
Unterart: ?, lat. Chondrohierax uncinatus uncinatus, Temminck, 1822
Unterart: ?, lat. Chondrohierax uncinatus aquilonis, Friedmann, 1934
Unterart: ?, lat. Chondrohierax uncinatus mirus, Friedmann, 1934
Kuba-Langschnabelmilan oder Langschnabelmilan oder Langschnabelweih oder Kuba-Langschnabelweih, lat. Chondrohierax wilsonii (früher: Chondrohierax uncinatus wilsonii), Cassin, 1847
Fledermausaar oder Fledermaus-Gleitaar, lat. Machaerhamphus alcinus, Westermann, 1851
Unterart: ?, lat. Machaerhamphus alcinus alcinus, Westermann, 1851

Unterart: ?, lat. Machaerhamphus alcinus papuanus, Mayr, 1940
Unterart: ?, lat. Machaerhamphus alcinus anderssoni, Gurney, 1865
Schwalbenweih oder Schwalbenschwarzmilan, lat. Elanoides forficatus, Linnaeus, 1758
Unterart: ?, lat. Elanoides forficatus forficatus, Linnaeus, 1758
Unterart: ?, lat. Elanoides forficatus yetata, Vieillot, 1818

Unterfamilie Schlangenadler, lat. Circaetinae
Gattungen: Terathopius (Gaukler), Circaetus (Schlangenadler oder Freilandschlangenadler), Dryotriorchis (Schlangenbussarde), Spilornis (Schlangenhabichte oder waldbewohnende Schlangenweihen), Pithecophaga (Affenadler)
Gaukler, lat. Terathopius ecaudatus, Daudin, 1800
Schlangenadler, lat. Circaetus gallicus, Gmelin, 1788
Unterart: Eurasischer Schlangenadler, lat. Circaetus gallicus gallicus, Gmelin, 1788
Unterart: ?, lat. Circaetus gallicus heptneri,
Beaudouin-Schlangenadler, lat. Circaetus beaudouini (früher: Circaetus gallicus beaudouini), Verreaux & des Murs, 1862
Schwarzbrust-Schlangenadler, lat. Circaetus pectoralis (früher: Circaetus gallicus pectoralis), Smith, 1830
Streifenschwanzschlangenadler oder Graubrustschlangenadler, lat. Circaetus fasciolatus, Kaup, 1850
Brauner Schlangenadler oder Afrikanischer Schlangenadler oder Einfarb-Schlangenadler, lat. Circaetus cinereus, Vieillot, 1818
Kongo-Schlangenhabicht oder Schlangenbussard, lat. Dryotriorchis spectabilis, Schlegel, 1863
Unterart: Kongo-Schlangenhabicht oder Schlangenbussard, lat. Dryotriorchis spectabilis spectabilis, Schlegel, 1863
Unterart: ?, Dryotriorchis spectabilis batesi, Sharpe, 1904
Philippinen-Schlangenhabicht oder Philippinen-Schlangenweihe, lat. Spilornis holospilus, Vigors, 1831
Schlangenhabicht oder Schlangenweihe oder Indischer Schlangenhabicht, lat. Spilornis cheela, Latham, 1790
Unterart: Schlangenhabicht oder Schlangenweihe oder Indischer Schlangenhabicht, lat. Spilornis cheela cheela, Latham, 1790
Unterart: ?, lat. Spilornis cheela spilogaster, Blyth, 1853
Unterart: ?, lat. Spilornis cheela melanotis, Jerdon, 1844
Unterart: ?, lat. Spilornis cheela burmanicus, Swann, 1920
Unterart: ?, lat. Spilornis cheela ricketti, Sclater, 1919
Unterart: ?, lat. Spilornis cheela hoya, Swinhoe, 1866
Unterart: ?, lat. Spilornis cheela rutherfordi, Swinhoe, 1870
Unterart: ?, lat. Spilornis cheela davisoni, Hume, 1873
Unterart: ?, lat. Spilornis cheela malayensis, Swann, 1920
Unterart: ?, lat. Spilornis cheela batu, Meyer de Schauensee & Ripley, 1940
Unterart: ?, lat. Spilornis cheela palawanensis, Sclater, 1919
Unterart: ?, lat. Spilornis cheela pallidus, Walden, 1872
Unterart: ?, lat. Spilornis cheela richmondi
Unterart: ?, lat. Spilornis cheela bido, Horsfield, 1821
Simeulueschlangenweihe, lat. Spilornis abbotti (früher: Spilornis cheela abbotti), Richmond, 1903
Nikobarenschlangenweihe, lat. Spilornis minimus (früher: Spilornis cheela minimus), Hume, 1873
Niasschlangenweihe, lat. Spilornis asturinus (früher: Spilornis cheela asturinus), A.B. Meyer, 1884
Baweanschlangenweihe, lat. Spilornis baweanus (früher: Spilornis cheela baweanus), Oberholzer, 1917
Natunaschlangenweihe, lat. Spilornis natunensis (früher: Spilornis cheela natunensis), Chasen, 1934
Bergschlangenweihe, lat. Spilornis kinabaluensis (früher: Spilornis cheela kinabaluensis), W.L. Slater, 1919
Mentawaischlangenweihe, lat. Spilornis sipora, (früher: Spilornis cheela sipora), Chasen & Kloss, 1926
Riukiuschlangenweihe, lat. Spilornis perplexus, (früher: Spilornis cheela perplexus), Swann,1922
Bandschlangenadler oder Braunbrustschlangenadler oder Weissbandschlangenadler, lat. Circaetus cinerascens, S.W.v. Müller, 1851
Celebesschlangenweihe oder Celebesschlangenhabicht oder Rotkamm-Schlangenhabicht, lat. Spilornis rufipectus, Gould, 1857
Unterart: Celebesschlangenweihe oder Celebesschlangenhabicht oder Rotkamm-Schlangenhabicht, lat. Spilornis rufipectus rufipectus, Gould, 1857
Unterart: ?, lat. Spilornis rufipectus sulaensis, Schlegel, 1866
Andamanenschlangenweihe oder Andamanen-Schlangenweihe oder Andamanenschlangenhabicht, lat. Spilornis elgini, Tytler, 1863
Zwergschlangenweihe oder Kloss-Schlangenweihe, lat. Spilornis klossi, Richmond, 1902
Madagaskarschlangenhabicht oder Schlangenhabicht oder Madagaskar-Zwergadler, lat. Eutriorchis astur, Shape, 1875
Affenadler oder philippinischer Affenadler oder Philippinenadler, lat. Pithecophaga jefferyi, Ogilvie-Grant, 1896

Unterfamilie Moderne Altweltgeier, lat. Aegypiinae
Gattungen: Gyps (Gänsegeier, inkl. Pseudogyps (Truggeier)), Aegypius (inkl. Sarcogyps, inkl. Trigonoceps), Necrosyrtes
Kapgeier oder Fahlgeier, lat. Gyps coprotheres, J.R. Forster, 1798
Himalaya- oder Schneegeier, lat. Gyps himalayensis, Hume, 1869
Gänsegeier (oder Weisskopfgeier), lat. Gyps fulvus, Hablizl, 1783
Unterart: Gänsegeier (oder Weisskopfgeier), lat. Gyps fulvus fulvus, Hablizl, 1783
Unterart: Zimtgeier (früher auch zusätzlich Indischer Gänsegeier?), lat. Gyps fulvus fulvescens, Hume, 1869
Sperbergeier, lat. Gyps rueppellii, A.E. Brehm, 1852
Unterart: Sperbergeier, lat. Gyps rueppellii rueppellii, A.E. Brehm, 1852
Unterart: Somalisperbergeier, lat. Gyps rueppelli erlangeri, Salvadori, 1905
Indischer Gänsegeier oder indischer Geier oder Langschnabelgeier oder Indiengeier, lat. Gyps indicus, Scopoli, 1786
Schmalschnabelgeier oder Schlankschnabelgeier oder Dünnschnabelgeier, lat. Gyps tenuirostris (früher: Gyps indicus tenuirostris), G.R. Gray, 1844
Zwerggänsegeier oder Weissrückengeier, lat. Gyps africanus (früher: Pseudogyps africanus), Salvadori, 1865
Bengalgeier oder Begalengeier, lat. Gyps bengalensis (früher: Pseudogyps bengalensis), Gmelin, 1788
Ohrengeier, lat. Aegypius tracheliotus (früher: Torgos tracheliotus), J.R. Forster, 1796
Unterart: ?, lat. Aegypius tracheliotus todei, Kleinschmidt
Unterart: ?, lat. Aegypius tracheliotus negevensis,
Unterart: ?, lat. Aegypius tracheliotus tracheliotus, J.R. Forster, 1796
Mönchsgeier (oder Kuttengeier), lat. Aegypius monachus, Linnaeus, 1766
Wollkopfgeier, lat. Aegypius occipitalis (früher: Trigonoceps occipitalis), Burchell, 1824
Lappengeier oder Kahlkopfgeier, lat. Aegypius calvus (früher: Sarcogyps calvus), Scopoli, 1786
Kappengeier, lat. Necrosyrtes monachus, Temminck, 1823

Unterfamilie Neuwelt-Adler, lat. Harpiinae
Gattungen Harpienartige / Harpia, Morphnus, Harpyopsis
Woodward-Adler, lat. Morphnus woodwardi
Harpyie, lat. Harpia harpyja, Linnaeus, 1758
Würgadler oder Sperberadler, lat. Morphnus guianensis, Daudin, 1800
Papua-Adler oder Neuguinea-Würgadler oder Harpyienadler, lat. Harpyopsis novaeguineae, Salvadori, 1875

Unterfamilie Echte Adler, lat. Aquilinae
Gattung Aquila (Adler), Hieraaetus (Habichtsadler), Clanga
Östlicher Kaiseradler oder Kaiseradler, lat. Aquila heliaca (früher Aquila heliaca heliaca) Savigny, 1809
Spanischer Kaiseradler oder Westlicher Kaiseradler oder Prinzenadler, lat. Aquila adalberti (früher Aquila heliaca adalberti) Ch. I. Brehm, 1861
Steppenadler, lat. Aquila nipalensis (früher: Aquila rapax nipalensis), Hodgson, 1833
Unterart: ?-Steppenadler, Aquila nipalensis nipalensis, Hodgson, 1833
Unterart: ?-Steppenadler, lat. Aquila nipalensis orientalis, Cabanis, 1854
Savannenadler oder Raubadler, lat. Aquila rapax (irrtümlich: Aquila nepalensis rapax), Temminck, 1838
Unterart: Savannenadler oder Raubadler, lat. Aquila rapax rapax, Temminck, 1838
Unterart: ?, lat. Aquila rapax belisarius, Levaillant jr., 1849
Steinadler, lat. Aquila chrysaetos, Linnaeus, 1758
Unterart: Europäischer Steinadler, lat. Aquila chrysaetos chrysaetos, Linnaeus, 1758
Unterart: Mittelasiatischer Steinadler, lat. Aquila chrysaetos daphanea (früher/irrtümlich: Aquila chrysaetos daphanes), Severtzov, 1872
Unterart: Nordafrikanischer Steinadler, lat. Aquila chrysaetos homeyeri, Severtzov, 1888
Unterart: Ostasiatischer Steinadler, lat. Aquila chrysaetos kamtschatica, Severtzov, 1888
Unterart: Japanischer Steinadler, lat. Aquila chrysaetos japonica, Severtzov, 1888
Unterart: Amerikanischer Steinadler, lat. Aquila chrysaetos canadensis, Linnaeus, 1758
Kaffernadler oder Verreaux-Adler, lat. Aquila verreauxii, Lesson, 1830
Keilschwanzadler, lat. Aquila audax (früher: Uraetus audax), Latham, 1801
Unterart: ?, lat. Aquila audax audax, Latham, 1801
Unterart: ?, lat. Aquila audax fleayi, Condon & Amadon, 1954
Gurney-Adler oder Molukken-Adler, lat. Aquila gurneyi, G.R.Gray, 1860
Indiensavannenadler, lat. Aquila vindhiana (früher Aquila rapax vindhiana), Franklin, 1831
Habichtsadler, lat. Aquila faciatus (früher: Hieraaetus faciatus), Vieillot, 1822
Unterart: Habichtsadler, lat. Aquila faciatus faciatus (früher: Hieraaetus faciatus faciatus, Vieillot, 1822
Unterart: ?, lat. Aquila faciatus renschi (früher: Hieraaetus faciatus renschi), Stresemann, 1932
Zwergadler, lat. Aquila pennatus (früher: Hieraaetus pennatus), Gmelin, 1788
Afrikanischer Habichtsadler, lat. Hieraaetus spilogaster (früher: Hieraaetus faciatus spilogaster), Bonaparte, 1850
Silberadler oder Wahlbergadler, lat. Hieraaetus wahlbergi (früher: Aquila wahlbergi), Sundevall,1851
Rotbauchadler oder Rotbauchzwergadler oder Indienzwergadler, lat. Hieraaetus kienerii, Geoffroy, 1835
Unterart: Rotbauchadler oder Rotbauchzwergadler oder Indienzwergadler, lat. Hieraaetus kienerii kienerii, Geoffroy, 1835
Unterart: ?, lat. Hieraaetus kienerii formosus, Stresemann,1924
Fleckenadler oder Haubenzwergadler, lat. Hieraaetus ayresii, Gurney, 1862 (oder früher (nur warum?): Kleiner Habichtsadler oder Ayres-Habichtsadler oder Fleckenadler oder Afrika-Zwergadler oder Ayres-Zwergadler, lat. Hieraaetus dubius, Smith, 1830)
Kaninchenadler oder Kleinadler oder Australienzwergadler, lat. Hieraaetus morphnoides, Gould, 1841
Unterart: Kaninchenadler oder Kleinadler oder Australienzwergadler, lat. Hieraaetus morphnoides morphnoides, Gould, 1841
Unterart: ?, lat. Hieraaetus morphnoides weiskei, Reichenow, 1900
Schelladler, lat. Clanga clanga (früher: Aquila clanga), Pallas, 1811
Schreiadler, lat. Clanga pomarina (früher: Aquila pomarina), Ch L. Brehm, 1831

Gangesadler oder Indischer Schreiadler, lat. Clanga hastata (früher: Aquila hastata oder früher Aquila pomarina hastata), Lesson, 1834
Gattungen: Spizaetus (inkl. Cassinaetus; Neuwelt-Haubenadler), Stephanoaetus (Kronenadler), Polemaetus (Kampfadler), Lophaetus, Oroaetus, Cassinaetus, Spizastur, Ictinaetus
Willet-Adler, lat. Spizaetus willetti
Prachthaubenadler oder Prachtadler
, lat. Spizaetus ornatus, Daudin, 1800
Unterart: ?, lat. Spizaetus ornatus vicarius, Friedmann, 1935
Unterart: Prachthaubenadler oder Prachtadler, lat. Spizaetus ornatus ornatus, Daudin, 1800
Tyrannenhaubenadler oder Tyrannhaubenadler oder Tyrannenadler, lat. Spizaetus tyrannus
Unterart: ?, lat. Spizaetus tyrannus tyrannus, Wied, 1820
Unterart: ?, lat. Spizaetus tyrannus serus, Friedmann, 1950
Nepalhaubenadler oder Bergadler, lat. Spizaetus nipalensis, Hodgson, 1836
Unterart: Nepalhaubenadler oder Bergadler, lat. Spizaetus nipalensis nipalensis, Hodgson, 1836
Unterart: ?, lat. Spizaetus nipalensis orientalis, Temminck & Schlegel, 1844
Unterart: ?, lat. Spizaetus nipalensis kelaarti, Legge, 1878
Traueradler oder Blyth-Haubenadler, lat. Spizaetus alboninger oder(!) Nisaetus alboninger, Blyth, 1845
Einfarb-Haubenadler oder Wechsel-Haubenadler oder Veränderlicher Haubenadler oder Haubenadler, lat. Spizaetus cirrhatus, Gmelin, 1788
Unterart: Einfarb-Haubenadler oder Wechsel-Haubenadler oder Veränderlicher Haubenadler oder Haubenadler, lat. Spizaetus cirrhatus cirrhatus, Gmelin, 1788

Unterart: ?, lat. Spizaetus cirrhatus ceylanensis, Gmelin, 1788
Schwarzachseladler oder Afrikanischer Haubenadler, lat. Spizaetus africanus (früher: Cassinaetus africanus), Cassin, 1865
Javaadler oder Java-Haubenadler oder Bartelsadler, lat. Spizaetus bartelsi, Stresemann, 1924
Celebesadler oder Celebes-Haubenadler, lat. Spizaetus lanceolatus, Temminck & Schlegel, 1844
Philippinenadler oder Philippinen-Haubenadler, lat. Spizaetus philippensis, Gould, 1863
Nördlicher Philippinen-Haubenadler, lat. Spizaetus philippensis philippensis, Gould, 1863 (oder eigene Art: Spizaetus philippensis)
Südlicher Philippinen-Haubenadler, lat. Spizaetus philippensis pinskeri (oder eigene Art: Spizaetus pinskeri)
Dschungeladler oder Zwerghaubenadler oder Hauben-Zwergadler oder Wallace-Haubenadler, lat. Spizaetus nanus, Wallace, 1868
Unterart: Dschungeladler oder Zwerghaubenadler oder Hauben-Zwergadler oder Wallace-Haubenadler, lat. Spizaetus nanus nanus, Wallace, 1868
Unterart: ?, lat. Spizaetus nanus stresemanni, Amadon, 1953
Zweitrachten-Haubenadler, lat. Spizaetus limnaetus, (früher: Spizaetus cirrhatus limnaetus), Horsfield, 1821
Andamanenhaubenadler, lat. Spizaetus andamanensis, (früher: Spizaetus cirrhatus andamanensis), Tytler, 1865 
Floreshaubenadler, lat. Spizaetus floris (früher: Spizaetus cirrhatus floris), Hartert, 1898
Simeuluehaubenadler, lat. Spizaetus vanheurni, (früher: Spizaetus cirrhatus vanheurni), Junge, 1936
Kronenadler, lat. Stephanoaetus coronatus (früher: Spizaetus coronatus), Linnaeus, 1766
Kampfadler, lat. Polemaetus bellicosus (früher: Hieraaetus bellicosus), Daudin, 1800
Schopfadler, lat. Lophaetus occipitalis (früher: Spizaetus occipitalis), Daudin, 1800
Glanzhaubenadler oder Glanzadler oder Isidoradler, lat. Oroaetus isidori (früher: Spizaetus isidori), Des Murs, 1845
Schwarzweiss-Haubenadler oder Elsteradler, lat. Spizastur melanoleucus, Vieillot, 1816
Malaienadler oder Malayenadler oder Schwarzadler, lat. Ictinaetus malayensis, Temminck, 1822
Unterart: ?, lat. Ictinaetus malayensis perniger, Hodgson, 1836
Unterart: Malaienadler oder Malayenadler oder Schwarzadler, lat. Ictinaetus malayensis malayensis, Temminck, 1822

Unterfamilie Singhabichte, lat. Melieracinae
Gattungen: Melierax (Singhabichte), Micronisus (Gabar-Habicht), Kaupifalco?Urotriorchis?
Grosser Singhabicht oder Heller Singhabicht oder Heller Grauflügel-Singhabicht, lat. Melierax canorus (irrtümlich Canorus musicus), Thunb, 1799
Weissbürzel-Singhabicht, lat. Melierax poliopterus (früher: Melierax canorus poliopterus), Cabanis, 1868
Graubürzel-Singhabicht oder Kleiner Singhabicht oder Dunkler Singhabicht oder Dunkler Grauflügel-Singhabicht oder Heuschreckenhabicht, lat. Melierax metabates, Heuglin, 1861
Unterart: ?, lat. Melierax metabates metabates, Heuglin, 1861
Unterart: ?, lat. Melierax metabates ignoscens, Friedmann, 1928
Unterart: ?, lat. Melierax metabates neumanni, Hartert, 1914
Unterart: ?, lat. Melierax metabates theresae, Meinertzhagen, 1939
Unterart: ?, lat. Melierax metabates mechowi, Cabanis, 1882
Gabar-Habicht, lat Micronisus gabar (früher: Melierax gabar), Daudin, 1800
Unterart: Gabar-Habicht, lat. Micronisus gabar gabar (früher: Melierax gabar gabar), Daudin, 1800

Unterart: ?, lat. Micronisus gabar niger, (früher: Melierax gabar niger),
Unterart: ?, lat. Micronisus gabar aequatorius, (früher: Melierax gabar aequatorius),
Sperberbussard oder Kehlstreifbussard oder Eidechsenbussard, lat. Kaupifalco monogrammicus, Temminck, 1824
Unterart: ?, lat. Kaupifalco monogrammicus monogrammicus, Temminck, 1824
Unterart: ?, lat. Kaupifalco monogrammicus meridionalis, Hartlaub & Monteiro, 1860
Langschwanzhabicht, lat. Urotriorchis macrourus, Hartlaub, 1855

Unterfamilie Habichtartige im engeren Sinne, lat. Accipitrinae
Gattung: Accipiter (Echthabichte),
Habicht, lat. Accipiter gentilis
Unterart: Europäischer Habicht, lat. Accipiter gentilis gallinarum, Brehm, 1831
Unterart: Skandinavisch-Baltischer Habicht, lat. Accipiter gentilis gentilis, Linnaeus, 1758
Unterart: Sibirischer Habicht, lat. Accipiter gentilis buteoides, Menzbier, 1882
Unterart: ?, lat. Accipiter gentilis albidus, Menzbier, 1882
Unterart: Amerikanischer Habicht, lat. Accipiter gentilis atricapillus, Wilson, 1812
Unterart: ?, lat. Accipiter gentilis laingi, Taverner, 1940
Unterart: ?, lat. Accipiter gentilis apache, van Rossem, 1940
Unterart: ?, lat. Accipiter gentilis fujiyamae, Swann & Hartert, 1923
Unterart: ?, lat. Accipiter gentilis schvedowi, Menzbier, 1882
Unterart: ?, lat. Accipiter gentilis arrigonii, Kleinschmidt, 1903
Blaukopfsperber oder Graukopfhabicht oder Celebes-Schopfhabicht, lat. Accipiter griseiceps, Schlegel, 1862
Sperber, lat. Accipiter nisus, Linnaeus, 1758
Unterart: Sperber, lat. Accipiter nisus nisus, Linnaeus, 1758
Unterart: ?, lat. Accipiter nisus nisosimilis, Tickell, 1833
Unterart: ?, lat. Accipiter nisus dementjevi,
Unterart: ?, lat. Accipiter nisus wolterstorffi, Kleinschmidt, 1901
Unterart: ?, lat. Accipiter nisus granti, Sharpe, 1890
Unterart: ?, lat. Accipiter nisus pinicus, Erlanger, 1897
Unterart: ?, lat. Accipiter nisus melaschistos, Hume, 1869
Rotbrustsperber oder Rotbauchsperber oder Afrikanischer Sperber, lat. Accipiter rufiventris (früher: Accipiter nisus rufiventris), Smith, 1830
Unterart: ?, lat. Accipiter rufiventris rufiventris, Smith, 1830
Unterart: ?, lat. Accipiter rufiventris perspicillaris, Rüppell, 1836
Grauhabicht oder Weissbrauenhabicht oder weisser Habicht (oder Neuhollandhabicht oder Eidechsenhabicht oder Rotbrusthabicht), lat Accipiter novaehollandiae, Gmelin, 1788
Rostbauchhabicht, lat. Accipiter hiogaster (früher: Accipiter novaehollandiae hiogaster), S. Müller, 1841
Unterart: Rostbauchhabicht, lat. Accipiter hiogaster hiogaster, S. Müller, 1841
Unterart: ?, lat. Accipiter hiogaster natalis, (oder früher??: Weihnachtsinsel-Habicht, lat. Accipiter fasciatus natalis, Lister, 1888)
Unterart: ?, lat. Accipiter hiogaster sylvestris, Wallace, 1863
Unterart: ?, lat. Accipiter hiogaster albiventris, Salvadori, 1875
Unterart: ?, lat. Accipiter hiogaster polionotus, Salvadori, 1890
Unterart: ?, lat. Accipiter hiogaster pallidiceps, Mayr, 1940
Unterart: ?, lat. Accipiter hiogaster pulchellus, Ramsay, 1881
Unterart: ?, lat. Accipiter hiogaster malaitae, Mayr, 1931
Unterart: ?, lat. Accipiter hiogaster rubianae, Rotschild & Hartert, 1905
Unterart: ?, lat. Accipiter hiogaster rufoschistaceus, Rotschild & Hartert, 1902
Unterart: ?, lat. Accipiter hiogaster bougainvillei, Rotschild & Hartert, 1905
Unterart: ?, lat. Accipiter hiogaster manusi, Mayr, 1945
Unterart: ?, lat. Accipiter hiogaster matthiae, Mayr, 1945
Unterart: ?, lat. Accipiter hiogaster lavongai, Mayr, 1945
Unterart: ?, lat. Accipiter hiogaster lihirensis, Stresemann, 1933
Unterart: ?, lat. Accipiter hiogaster dampieri, Gurney, 1882
Unterart: ?, lat. Accipiter hiogaster misulae, Mayr, 1940
Unterart: ?, lat. Accipiter hiogaster pallidimas, Mayr, 1940
Unterart: ?, lat. Accipiter hiogaster leucosomus, Sharpe, 1874
Unterart: ?, lat. Accipiter hiogaster misoriensis, Salvadore, 1875
Mantelhabicht oder Schwarzmantelhabicht oder Schwarzmantelsperber, lat. Accipiter melanochlamys, Salvadori, 1875
Unterart: ?, lat. Accipiter melanochlamys melanochlamys, Salvadori, 1875
Unterart: ?, lat. Accipiter melanochlamys schisacinus,
Besrasperber, lat. Accipiter virgatus, Temminck, 1822
Unterart: Besrasperber, lat. Accipiter virgatus virgatus, Temminck, 1822
Unterart: ?, lat. Accipiter virgatus rufotibialis, Sharpe, 1887
Unterart: ?, lat. Accipiter virgatus vanbemmeli, Voous, 1950
Unterart: ?, lat. Accipiter virgatus abdulali,
Unterart: ?, lat. Accipiter virgatus besra, Jerdon, 1839
Unterart: ?, lat. Accipiter virgatus quagga,
Unterart: ?, lat. Accipiter virgatus confusus, Hartert, 1910
Unterart: ?, lat. Accipiter virgatus quinquefasciatus,
Unterart: ?, lat. Accipiter virgatus kashmiriensis,
Unterart: ?, lat. Accipiter virgatus affinis,
Unterart: ?, lat. Accipiter virgatus fuscipectus,
Unterart: ?, lat. Accipiter virgatus nisoides,
Rabaulhabicht oder Blaugrausperber oder Blaugrauhabicht, lat. Accipiter luteoschistaceus, Rotschild & Hartert, 1926
Eckschwanzsperber, lat. Accipiter striatus, Vieillot, 1807

Unterart: ?, lat. Accipiter striatus fringilloides, Vigors, 1828
Unterart: ?, lat. Accipiter striatus venator, Wetmore, 1914
Unterart: ?, lat. Accipiter striatus striatus, Vieillot, 1807
Unterart: ?, lat. Accipiter striatus madrensis, Storer, 1952
Unterart: ?, lat. Accipiter striatus suttoni, van Rossem, 1939
Unterart: ?, lat. Accipiter striatus velox, Wilson, 1812
Unterart: ?, lat. Accipiter striatus perobscurus, Snyder, 1938
Andensperber, lat. Accipiter ventralis (früher: Accipiter striatus ventralis), Sclater, 1866
Rotschenkelsperber, lat. Accipiter erythronemius (früher: Accipiter striatus erythronemius), Kaup, 1850
Weissbrustsperber, lat. Accipiter chionogaster (früher: Accipiter striatus chionogaster), Kaup, 1851
Rundschwanzsperber oder Coopershabicht, lat. Accipiter cooperii, Bonaparte, 1828
Däumlingshabicht oder Zwergsperber oder Augenstreifsperber oder Amerika-Zwergsperber oder Däumlingssperber, lat. Accipiter superciliosus, Linnaeus, 1766

Unterart: ?, lat. Accipiter superciliosus superciliosus, Linnaeus, 1766
Unterart: ?, lat. Accipiter superciliosus fontanieri, Bonaparte, 1853
Schikrasperber oder Schikra oder Shikra, lat. Accipiter badius, Gmelin, 1788
Unterart: ?, lat. Accipiter badius badius, Gmelin, 1788
Unterart: ?, lat. Accipiter badius sphenurus, Rüppell, 1836
Unterart: ?, lat. Accipiter badius polyzonoides oder Accipiter badius polyzonöides, Smith, 1838
Unterart: ?, lat. Accipiter badius cenchroides, Severtzow, 1873
Unterart: ?, lat. Accipiter badius dussumieri, Temminck, 1824
Unterart: ?, lat. Accipiter badius poliopsis, Hume, 1874
Zweifarbensperber, lat. Accipiter bicolor
Unterart: ?, lat. Accipiter bicolor bicolor, Vieillot, 1817
Unterart: ?, lat. Accipiter bicolor fidens, Bangs & Noble, 1918
Unterart: ?, lat. Accipiter bicolor guttifer, Hellmayr, 1917
Unterart: ?, lat. Accipiter bicolor pileatus, Temminck, 1823
Chilesperber, lat. Accipiter chilensis (früher: Accipiter bicolor chilensis), Philippi & Landbeck, 1864
Afrikahabicht oder Afrikanischer Habicht oder Tachirohabicht, lat. Accipiter tachiro, Daudin, 1800
Unterart: Afrikahabicht oder Afrikanischer Habicht oder Tachirohabicht, lat. Accipiter tachiro tachiro, Daudin, 1800
Unterart: ?, lat. Accipiter tachiro pembanensis,
Unterart: ?, lat. Accipiter tachiro sparsimfasciatus, Reichw., 1895
Unterart: ?, lat. Accipiter tachiro croizati,
Unterart: ?, lat. Accipiter tachiro unduliventer, Rüppell, 1836
Rotbrusthabicht, lat. Accipiter toussenelii (früher: Accipiter tachiro toussenelii), J.&E. Verreaux, 1855
Unterart: Rotbrusthabicht, lat. Accipiter toussenelii toussenelii, J.&E. Verreaux,
Unterart: ?, lat. Accipiter toussenelii lopezi, Alexander, 1903
Unterart: ?, lat. Accipiter toussenelii canescens, Chapin, 1921
Unterart: ?, lat. Accipiter toussenelii macroscelides, Hartlaub, 1855
Graubauchhabicht, lat. Accipiter poliogaster, Temminck, 1824
Schopfhabicht oder Haubensperber, lat. Accipiter trivirgatus, Temminck, 1824
Unterart: ?, lat. Acipiter trivirgatus trivirgatus, Temminck, 1824
Unterart: ?, lat. Acipiter trivirgatus indicus, Hodgson, 1836
Unterart: ?, lat. Acipiter trivirgatus peninsulae, Koelz, 1949
Unterart: ?, lat. Acipiter trivirgatus castroi, Manuel & Gilliard, 1952
Unterart: ?, lat. Acipiter trivirgatus palawanus, Mayr, 1949
Unterart: ?, lat. Acipiter trivirgatus extimus, Mayr, 1945
Unterart: ?, lat. Acipiter trivirgatus layardi, Whistler & Kinner, 1936
Unterart: ?, lat. Acipiter trivirgatus formosae,
Unterart: ?, lat. Acipiter trivirgatus niasensis, Mayr, 1949
Unterart: ?, lat. Acipiter trivirgatus microstictus, Mayr, 1949
Unterart: ?, lat. Acipiter trivirgatus javanicus, Mayr, 1949
Rotflankenhabicht oder Rotbauchsperber oder Kastanienhabicht oder Kastaniensperber, lat. Accipiter castanilus, Bonaparte, 1853
Unterart: ?, lat. Acipiter castanilus castanilus, Bonaparte, 1853
Unterart: ?, lat. Acipiter castanilus beniensis, Lönnberg, 1917
Kurzfangsperber oder Levantsperber, lat. Accipiter brevipes, Severtzow, 1850
Nikobarensperber oder Nicobar-Schikra oder Nikobarenschikra, lat. Accipiter butleri, Gurney, 1898
Unterart: ?, lat. Accipiter butleri butleri, Gurney, 1898
Unterart: ?, lat. Accipiter butleri obsoletus, Richmond, 1902
Froschsperber oder Grauer Froschhabicht oder Chinesenschikra oder Chinesenhabicht, lat. Accipiter soloensis, Horsfield, 1821
Echsenhabicht oder Francesperber, lat. Accipiter francesii, Smith, 1834
Unterart: Anjouaninsel-Sperber, lat. Accipiter francesii pusillus, Gurney, 1875
Unterart: Echsenhabicht oder Francesperber, lat. Accipiter francesii francesii, Smith, 1834
Unterart: ?, lat. Accipiter francesii brutus, Schlegel, 1866
Unterart: ?, lat. Accipiter francesii griveaudi, Benson, 1960
Fleckschwanzsperber oder Fleckenschwanzsperber oder Schwanzgefleckter Sperber oder Fleckschwanzhabicht, lat. Accipiter trinotatus, Bonaparte, 1850
Bänderhabicht oder Australischer Habicht, lat. Accipiter fasciatus, Vigors & Horsfield, 1827
Unterart: Weihnachtsinsel-Habicht, lat. Accipiter fasciatus natalis, Lister, 1888
Unterart: ?, lat. Accipiter fasciatus fasciatus, Vigors & Horsfield, 1827
Unterart: ?, lat. Accipiter fasciatus didimus, Mathews, 1912
Unterart: ?, lat. Accipiter fasciatus polycryptus, Rothschild & Hartert, 1914
Unterart: ?, lat. Accipiter fasciatus dogwa, Rand, 1941
Unterart: ?, lat. Accipiter fasciatus buruensis, Stresemann, 1914
Unterart: ?, lat. Accipiter fasciatus stresemanni, Rensch, 1931
Unterart: ?, lat. Accipiter fasciatus wallacei, Sharpe, 1874
Unterart: ?, lat. Accipiter fasciatus savu, Mayr, 1941
Unterart: ?, lat. Accipiter fasciatus hellmayri, Stresemann, 1922
Unterart: ?, lat. Accipiter fasciatus vigilax, Wetmore, 1926
Unterart: ?, lat. Accipiter fasciatus tjendanae, Stresemann, 1925
Elsterhabicht oder Bunthabicht oder Weisskehlhabicht oder Weisskehlsperber, lat. Accipiter albogularis, Gray, 1870
Unterart: ?, lat. Accipiter albogularis albogularis, Gray, 1870
Unterart: ?, lat. Accipiter albogularis sharpei, Oustalet, 1877
Unterart: ?, lat. Accipiter albogularis woodfordi, Sharpe, 1888
Unterart: ?, lat. Accipiter albogularis eichhorni, Hartert, 1926
Unterart: ?, lat. Accipiter albogularis gilvus, Mayr, 1945
Fidschihabicht oder Fiji-Habicht oder Fidschisperber, lat. Accipiter rufitorques, Peale, 1848
Weissbauchhabicht oder Neukaledonien-Sperber oder Schwarzkehlhabicht, lat. Accipiter haplochrous, Sclater, 1859
Halmaherahabicht oder Gray-Habicht oder Molukkenhabicht, lat. Accipiter henicogrammus oder? Accipiter henicogrammicus, G.R.Gray, 1860
Trughabicht oder Nachäffersperber oder Imitatorhabicht, lat. Accipiter imitator, Hartert, 1926
Aschkopfhabicht oder Neuguinea-Graukopfhabicht oder Neubritanien-Graukopfhabicht oder Graukopfhabicht, lat. Accipiter poliocephalus, G.R. Gray, 1858
Prinzenhabicht oder New Britain-Graukopfhabicht oder Schieferkopfhabicht, lat. Accipiter princeps, Mayr, 1934
Halsbandsperber oder Amerikanischer Kragensperber oder Halsringsperber oder Halbringsperber, lat. Accipiter collaris, Sclater, 1860
Waldsperber oder Rotschenkelsperber oder Rotfusssperber, lat. Accipiter erythropus, Hartlaub, 1855
Unterart ?, lat. Accipiter erythropus erythropus, Hartlaub, 1855
Unterart ?, lat. Accipiter erythropus zenkeri, Reichenow, 1894
Zwergsperber oder Amerikanischer Zwergsperber, lat. Accipiter minullus, Daudin, 1800
Unterart ?, lat. Accipiter minullus minullus, Daudin, 1800
Unterart ?, lat. Accipiter tropicalis,
Trillersperber oder Japanischer Habicht oder Hondosperber, lat. Accipiter gularis, Temminck & Schlegel, 1845
Unterart ?, lat. Accipiter gularis gularis, Temminck & Schlegel, 1845
Unterart ?, lat. Accipiter gularis iwasakii,
Unterart ?, lat. Accipiter gularis sibiricus,
Archboldsperber oder Celebes-Zwerghabicht oder Kleinsperber, lat. Accipiter nanus, W.Blasius, 1897
Sydneysperber oder Halsbandhabicht oder Kragensperber oder Ringsperber oder Australiensperber, lat. Accipiter cirrhocephalus, Vieillot, 1817
Unterart ?, lat. Accipiter cirrhocephalus cirrhocephalus, Vieillot, 1817

Unterart ?, lat. Accipiter cirrhocephalus quaesitandus, Mathews, 1915
Unterart ?, lat. Accipiter cirrhocephalus papuanus, Rothschild & Hartert, 1913
Unterart ?, lat. Accipiter cirrhocephalus rosselianus, Mayr, 1940
Graukehlhabicht, lat. Accipiter griseogularis, Gray, 1860
Unterart Graukehlhabicht, lat. Accipiter griseogularis griseogularis, Gray, 1860
Unterart ?, lat. Accipiter griseogularis mortyi, Hartert, 1925
Unterart ?, lat. Accipiter griseogularis obiensis, Hartert, 1903
Dreifarbensperber oder New Britain-Habicht oder Kehlringsperber oder Kurzschwanzsperber oder Weissbauchsperber, lat. Accipiter brachyurus, Ramsay, 1879
Rotnackensperber oder Molukkenhabicht oder Molukkensperber oder Graukehlsperber, lat. Accipiter erythrauchen, G.R.Gray, 1860
Unterart ?, lat. Accipiter erythrauchen erythrauchen, G.R.Gray, 1860
Unterart ?, lat. Accipiter erythrauchen ceramensis, Schlegel, 1862
Schlegelsperber oder Rotbrusthabicht oder Rotbauchsperber, lat. Accipiter rhodogaster, Schlegel, 1862
Unterart ?, lat. Accipiter rhodogaster rhodogaster, Schlegel, 1862
Unterart ?, lat. Accipiter rhodogaster sulaensis, Schlegel, 1866
Unterart ?, lat. Accipiter rhodogaster butonensis, Voous, 1954
Madagaskarsperber oder Madagaskar-Habicht, lat. Accipiter madagascariensis, Smith, 1834
Ovambosperber oder Ovambohabicht, lat. Accipiter ovampenis, Gurney, 1875
Gundlachsperber oder Gundlach-Habicht oder Kubasperber, lat. Accipiter gundlachii, Lawrence, 1860
Unterart ?, lat. Accipiter gundlachii gundlachii, Lawrence, 1860
Unterart ?, lat. Accipiter gundlachii wileyi,
Mohrenhabicht oder Trauerhabicht, lat. Accipiter melanoleucus, Smith, 1830
Madagaskarhabicht oder Hensthabicht, lat. Accipiter henstii, Schlegel,1873
Meyerhabicht oder Schwarzrückenhabicht oder Papuahabicht oder Südseehabicht, lat. Accipiter meyerianus, Shape, 1878

Unterfamilie Weihen, lat. Circinae
Gattung: Circus (Weihen)
Schwarzweihe oder Mohrenweihe, lat. Circus maurus, Temminck, 1828
Wiesenweihe, lat. Circus pygargus, Linnaeus, 1758
Kornweihe, lat. Circus cyaneus, Linnaeus, 1766
Amerikanische Kornweihe oder Amerikanische Hudsonweihe oder Hudsonweihe, lat. Circus hudsonius (früher: Circus cyaneus hudsonius), Linnaeus, 1766
Rohrweihe, lat. Circus aeruginosus, Linnaeus, 1758
Unterart: ?, lat. Circus aeruginosus aeruginosus, Linnaeus, 1758
Unterart: ?, lat. Circus aeruginosus harterti, Zeidlitz, 1914
Mangroveweihe, lat. Circus spilonotus (früher: Circus aeruginosus spilonotus), Kaup, 1847
Papuaweihe, lat. Circus spilothorax (früher: Circus aeruginosus spilothorax), Salvadori & d’Albertis, 1875
Madagaskarweihe, lat. Circus macrosceles (früher: Circus aeruginosus macrosceles), A. Newton, 1863
Réunion-Weihe oder Réunionweihe, lat. Circus maillardi (früher: Circus aeruginosus maillardi), Verreaux, 1863
Sumpfweihe oder australische Rohrweihe, lat. Circus approximans (früher: Circus aeruginosus approximans), Peale, 1848
Unterart: ?, lat. Circus approximans approximans (früher: Circus aeruginosus approximans), Peale, 1848
Unterart: ?, lat. Circus approximans gouldi (früher: Circus aeruginosus gouldi), Bonaparte, 1849
Sumpfweihe oder Australweihe oder Fleckenweihe, lat. Circus assimilis, Jardine & Selby, 1828
Steppenweihe, lat. Circus macrourus, Gmelin, 1771
Elsterweihe oder Schwarzweissweihe oder Scheckweihe, lat. Circus melanoleucos, Pennant, 1769
Grauweihe oder Aschgraue Weihe, lat. Circus cinereus, Vieillot, 1816
Froschweihe oder Afrikanische Rohrweihe, lat. Circus ranivorus, Daudin, 1800
Weissbrauenweihe oder Langschwingenweihe oder Langflügelweihe, lat. Circus buffoni, Gmelin, 1788

Unterfamilie Milane, lat. Milvinae
Gattungen: Harpagus (Doppelzahnweihe), Ictinia (Schwebeweihe), Rostrhamus, Helicolestes, Haliastur (Rundschwanzmilane), Milvus (Gabelschwanzmilane)
Doppelzahnweih oder Zwischenweih oder Zahnweih, lat. Harpagus bidentatus, Latham, 1790
Unterart: ?, lat. Harpagus bidentatus fasciatus, Lawrenze, 1868
Unterart: ?, lat. Harpagus bidentatus bidentatus, Latham, 1790
Braunschenkelweih oder (!) Rotschenkelweih, lat. Harpagus diodon, Temminck, 1823
Grauschwebeweih oder Südschwebeweih oder Schwebeweih, lat. Ictinia plumbea, Gmelin, 1788
Mississippiweih oder Mississippi-Schwebeweih oder Schwebeweih, lat. Ictinia mississippiensis, Wilson, 1811
Schneckenweih oder Schneckenmilan, lat. Rostrhamus sociabilis, Vieillot, 1817
Unterart: Everglades-Schneckenweih, lat. Rostrhamus sociabilis plumbeus, Ridgway, 1874
Unterart: ?, lat. Rostrhamus sociabilis sociabilis, Vieillot, 1817
Unterart: ?, lat. Rostrhamus sociabilis levis, Friedmann, 1933
Unterart: ?, lat. Rostrhamus sociabilis major, Nelson & Goldmann, 1933
Hakenweih oder Langschnabelmilan oder Schlankschnabelmilan oder Waldschneckenmilan, lat. Rostrhamus hamatus oder (!) Helicolestes hamatus, Temminck, 1821
Brahminenweih oder Brahminenmilan, lat. Haliastur indus, Boddaert, 1783
Unterart: ?, lat. Haliastur indus indus, Boddaert, 1783
Unterart: ?, lat. Haliastur indus flavirostris, Condon & Amadon, 1954
Unterart: ?, lat. Haliastur indus girrenera, Vieillot, 1825
Unterart: ?, lat. Haliastur indus intermedius, Blyth, 1865
Keilschwanzweih oder Pfeifmilan oder Pfeifweih, lat. Haliastur sphenurus, Vieillot, 1818
Schwarzmilan (oder Schwarzer Milan), lat. Milvus migrans
Unterart: ?, lat. Milvus migrans affinis, Gould, 1838
Unterart: ?, lat. Milvus migrans govinda, Sykes, 1832
Unterart: ?, lat. Milvus migrans migrans, Boddaert, 1783
Unterart: ?, lat. Milvus migrans formosanus
Sibirische Schwarzmilan oder Schwarzohrmilan, lat. Milvus lineatus (früher: Milvus migrans lineatus), JE Gray, 1831
Schmarotzermilan oder Ägyptische Schmarotzermilan oder Gelbschnabelmilan, lat. Milvus aegyptius (früher: Milvus migrans aegyptius), Gmelin, 1788 
Unterart: ?, lat. Milvus Aegyptius aegyptius (früher: Milvus migrans aegyptius), Gmelin, 1788
Unterart: ?, lat. Milvus Aegyptius parasitus (früher: Milvus migrans parasitus), Daudin, 1800
Rotmilan (oder Roter Milan oder Gabelweihe), lat. Milvus milvus, Linnaeus, 1758

Unterfamilie Seeadler, lat. Haliaeetinae
Gattungen: Haliaeetus, Icthyophaga
Weisskopfseeadler, lat. Haliaeetus leucocephalus, Linnaeus, 1766
Unterart: Weisskopfseeadler, lat. Haliaeetus leucocephalus leucocephalus, Linnaeus, 1766
Unterart: ?, lat. Haliaeetus leucocephalus alascanus, Townsend, 1897
Unterart: ?, lat. Haliaeetus leucocephalus washingtoniensis, Audubon
Riesenseeadler, lat. Haliaeetus pelagicus, Pallas, 1811
Unterart: Riesenseeadler, lat. Haliaeetus pelagicus pelagicus, Pallas, 1811
Unterart: Korea-Seeadler oder Schwarzer Seeadler, lat. Haliaeetus pelagicus niger, Heude, 1887
Schreiseeadler, lat. Haliaeetus vocifer, Daudin, 1800
Seeadler, lat. Haliaeetus allicilla, Linnaeus, 1758
Unterart: Eurasischer Seeadler oder Europäisch-Nordasiatischer Seeadler, lat. Haliaeetus albicilla albicilla, Linnaeus, 1758
Unterart: ?, lat. Haliaeetus albicilla groenlandicus, Brehm, 1831
Bindenseeadler oder Bandseeadler, lat. Haliaeetus leucorphus, Pallas, 1771
Weissbauchseeadler oder Weissbauch-Seeadler oder Weissbrustseeadler, lat. Haliaeetus leucogaster, Gmelin, 1789
Salomonen-Seeadler, lat. Haliaeetus sanfordi, Mayr, 1936
Madagaskar-Seeadler oder Madagaskar-Schreiseeadler, lat. Haliaeetus vociferoides, Des Murs, 1845
Graukopfseeadler oder Weissschwanz-Fischadler oder Weissschwanz-Tauchadler oder Teichadler, lat. Ichthyophaga ichthyaetus oder(?) Ichthyophaga ichtyaetus, Horsfield, 1821
Braunschwanzseeadler oder Braunschwanz-Fischadler oder kleine Fischadler oder Tauchadler oder Flussadler, lat. Ichthyophaga humilis, Müller & Schlegel, 1841 (früher: Ichthyophaga nana, Blyth, 1842 )
Unterart: ?, lat. Ichthyophaga humilis humilis, Müller & Schlegel, 1841
Unterart: ?, lat. Ichthyophaga humilis plumbea, Jerdon, 1871

Unterfamilie Bussardartige Greifvögel, lat. Buteoninae
Gattung: Buteo

Bussarde, lat. Buteo (einzelne Arten(?), mittleres und oberes Oligozän)
Mäusebussard, lat. Buteo buteo, Linnaeus, 1758
Unterart: Mäusebussard, lat. Buteo buteo buteo, Linnaeus, 1758
? Unterart: Azorenbussard, lat. Buteo buteo rothschildi
? Kanarenbussard, lat. Buteo buteo insularum, Floericke,
? Kapverdenbussard, lat. Buteo buteo bannermani, Swann,
? Madeirabussard, lat. Buteo buteo harterti, Swan
? Unterart: ?: lat. Buteo buteo arrigonii
? Unterart: Zimmermann-Bussard, lat. Buteo buteo zimmermannae
Unterart: Falkenbussard, lat. Buteo buteo vulpinus, Gloger, 1833
Unterart: Kaukasus-Falkenbussard-Bussard, lat. Buteo buteo menetriesi, Bogdanov, 1879
Unterart: ?, lat. Buteo buteo japonicus, Temminck & Schlegel, 1844
Himalaja-Bussard, lat. Buteo refectus, Portenko, 1929 (früher: Unterart: ?, lat. Buteo buteo refectus)
Unterart: ?, lat. Buteo buteo toyoshimai, Momiyama, 1927
Unterart: ?, lat. Buteo buteo oshiroi,
? , lat. Buteo (buteo) hodgsoni, Dickinson & Svensson, 2012
Schakalbussard oder Felsenbussard, lat. Buteo rufofuscus, Forster, 1798
Archerbussard, lat. Buteo archeri (früher: Buteo rufofuscus archeri), W.Sclater, 1918
Augurbussard, lat. Buteo augur (früher: Buteo rufofuscus augur), Rüppell, 1836
Adlerbussard oder Steppenbussard, lat. Buteo rufinus, Cretschmar, 1827
Unterart: ?, lat. Buteo rufinus rufinus, Cretschmar, 1827    
Unterart: ?, lat. Buteo rufinus cirtensis, Levaillant jr., 1850
Rotschwanzbussard, lat. Buteo jamaicensis, Gmelin, 1788
Unterart: Krider-Rotschwanzbussard, lat. Buteo jamaicensis kriderii, Hoopes, 1873
Unterart: ?, lat. Buteo jamaicensis socorroensis, Nelson, 1898
Unterart: ?, lat. Buteo jamaicensis suttoni,
Unterart: ?, lat. Buteo jamaicensis fumosus, Nelson, 1898
Unterart: ?, lat. Buteo jamaicensis hadropus, Storer, 1962
Unterart: Rotschwanzbussard, lat. Buteo jamaicensis jamaicensis, Gmelin, 1788
Unterart: ?, lat. Buteo jamaicensis costaricensis oder Buteo jamaicensis costariciensis, Ridgway, 1874
Unterart: ?, lat. Buteo jamaicensis solitudinis, Barbour, 1935
Unterart: ?, lat. Buteo jamaicensis alascensis, Grinnell, 1909
Unterart: ?, lat. Buteo jamaicensis harlani, Audubon, 1830
Unterart: ?, lat. Buteo jamaicensis calurus, Cassin, 1855
Unterart: ?, lat. Buteo jamaicensis borealis, Gmelin, 1788
Unterart: ?, lat. Buteo jamaicensis fuertesi, Sutton & Van Tyne, 1935
Unterart: ?, lat. Buteo jamaicensis umbrinus, Bangs, 1901
Königsrauhfussbussard oder Königsbussard, lat. Buteo regalis, G.R. Gray, 1844
Rauhfussbussard, lat. Buteo lagopus, Pontoppidan, 1763
Unterart: ?, Buteo lagopus sanctijohannis oder Buteo lagopus sancti-johannis, Gmelin, 1788
Unterart: Rauhfussbussard, Buteo lagopus lagopus, Pontoppidan, 1763
Unterart: ?, Buteo lagopus menzbieri, Dementriev, 1951
Unterart: ?, Buteo lagopus kamchatkensis, Dementriev, 1931
Weissschwanzbussard, lat. Buteo albicaudatus, Vieillot, 1816
Unterart: ?, lat. Buteo albicaudatus hypsopodius oder hypospodius, Guerney, 1876
Unterart: ?, lat. Buteo albicaudatus colonus, Berlepsch, 1892
Unterart: ?, lat. Buteo albicaudatus albicaudatus, Vieillot, 1816
Galapagosbussard, lat. Buteo galapogoensis, Gould, 1837
Hochlandbussard oder Mongolenbussard oder Steinbussard, lat. Buteo hemilasius, Temminck & Schlegel, 1844
Rotschulterbussard, lat. Buteo lineatus, Gmelin, 1788

Unterart: ?, lat. Buteo lineatus lineatus, Gmelin, 1788
Unterart: ?, lat. Buteo lineatus elegans, Cassin, 1855
Unterart: ?, lat. Buteo lineatus texanus, Bishop, 1912
Unterart: ?, lat. Buteo lineatus alleni, Ridgway, 1885
Unterart: ?, lat. Buteo lineatus extimus, Bangs, 1920
Mohrenbussard oder Bandschwanzbussard oder Bänderschwanzbussard oder Schwarzstreifbussard, lat. Buteo albonotatus, Kaup, 1847
Wegebussard oder Rotschnabelbussard oder Grossschnabelbussard, lat. Buteo magnirostris (früher: Asturina magnirostris), Gmelin, 1788
Unterart: ?, lat. Buteo magnirostris griseocauda, Ridgway, 1873
Unterart: ?, lat. Buteo magnirostris petulans, van Rossem, 1935
Unterart: ?, lat. Buteo magnirostris insidiatrix,
Unterart: ?, lat. Buteo magnirostris ecuadoriensis,
Unterart: ?, lat. Buteo magnirostris magnirostris, Gmelin, 1788
Unterart: ?, lat. Buteo magnirostris occiduus, Bangs, 1911
Unterart: ?, lat. Buteo magnirostris saturatus, Sclater & Salvin, 1876
Unterart: ?, lat. Buteo magnirostris nattereri, Sclater & Salvin, 1869
Unterart: ?, lat. Buteo magnirostris magniplumis, Bertoni, 1901
Unterart: ?, lat. Buteo magnirostris pucherani, I.&E. Verreaux, 1855
Unterart: ?, lat. Buteo magnirostris conspectus, Peters, 1913
Unterart: ?, lat. Buteo magnirostris gracillis, Ridgway, 1885
Unterart: ?, lat. Buteo magnirostris sinushonduri, Bond, 1936
Unterart: ?, lat. Buteo magnirostris alius, Peters & Griscom, 1929
Graubussard oder Zweibindenbussard oder Mexikanischer Zweibindenbussard, lat. Buteo nitidus (früher: Asturina nitida), Latham, 1790

Unterart: ?, lat. Buteo nitidus nitidus, Latham, 1790
Unterart: ?, lat. Buteo nitidus pallidus, Todd, 1915
Unterart: ?, lat. Buteo nitidus plagiatus, Schlegel, 1862
Unterart: ?, lat. Buteo nitidus costaricensis oder Buteo nitidus costariciensis, Swann, 1922
Präriebussard, lat. Buteo swainsoni, Bonaparte, 1838
Madagaskarbussard oder Madagaskar-Bussard, lat. Buteo brachypterus, Hartlaub, 1860
Weissbürzelbussard oder Weissflügelbussard, lat. Buteo leucorrhous, Quoy & Gaimard, 1824
Haitibussard oder Ridgway-Bussard oder Hispaniolabussard, lat. Buteo ridgwayi, Cory, 1883
Breitflügelbussard oder Breitschwingenbussard, lat. Buteo platypterus, Vieillot, 1823
Unterart: ?, lat. Buteo platypterus cubanensis, Burns, 1911
Unterart: ?, lat. Buteo platypterus insulicola, Riley, 1908
Unterart: ?, lat. Buteo platypterus platypterus, Vieillot, 1823
Unterart: ?, lat. Buteo platypterus brunnescens, Danford & Smyth, 1935
Unterart: ?, lat. Buteo platypterus rivierei, Verril, 1905
Unterart: ?, lat. Buteo platypterus antillarum, Clark, 1905
Kurzschwanzbussard, lat. Buteo brachyurus, Vieillot, 1816
Unterart: ?, lat. Buteo brachyurus brachyurus, Vieillot, 1816
Unterart: ?, lat. Buteo brachyurus fuliginosus, Sclater, 1858
Weisskehlbussard, lat. Buteo albigula, Philippi, 1899
Rotrückenbussard, lat. Buteo polyosoma, Quoy & Gaimard, 1824
Robinson-Bussard, lat. Buteo exsul (früher: Buteo polyosoma exsul), Salvin, 1875
Punabussard oder Veränderlicher Bussard oder Puma Bussard oder Gurneybussard, lat. Buteo poecilochrous, Gurney, 1879
Unterart: Punabussard oder Veränderlicher Bussard oder Puma Bussard oder Gurneybussard, lat. Buteo poecilochrous poecilochrous, Gurney, 1879
Unterart ?, lat. Buteo poecilochrous fjeldsai, Cabot & de Vries, 2009 (Vogelwarte Band 49: Heft 2: Mai 2011)
Hawaiibussard oder Hawaii-Bussard, lat. Buteo solitarius, Peale, 1848
Magellanbussard oder Andenbussard oder Patagonienbussard, lat. Buteo ventralis, Gould, 1837
Bergbussard oder Gebirgsbussard oder Afrikanischer Bergbussard, lat. Buteo oreophilus, Hartert & Neumann, 1914
Unterart: ?, Buteo oreophilus oreophilus, Hartert & Neumann, 1914
Unterart: ?, Buteo oreophilus trizonatus, Rudebeck, 1957
Salvadoribussard oder Felsenbussard oder Afrikanischer Rotschwanzbussard oder Afrikanischer Felsenbussard, lat. Buteo auguralis, Salvadori, 1865
?, lat. Buteo socotraensis, Porter & Kirwan, 2010
Gattung Leucopternis
Mantelbussard, lat. Leucopternis polionota (früher: Leucopternis polionotus), Kaup, 1847
Weissbussard oder Schneebussard, lat. Leucopternis albicollis, Latham, 1790
Unterart ?, lat. Leucopternis albicollis albicollis, Latham, 1790
Unterart ?, lat. Leucopternis albicollis costaricensis, Sclater, 1919
Unterart ?, lat. Leucopternis albicollis williaminae, Meyer de Schauensee, 1950
Unterart ?, lat. Leucopternis albicollis ghiesbreghti, Du Bus, 1845
Unterart ?, lat. Leucopternis albicollis delhoyoi, Bahr, 2010
Weisshalsbussard oder Weissnackenbussard, lat. Leucopternis lacernulata (früher: Leucopternis lacernulatus), Temminck, 1827
Bleibussard oder Graubussard, lat. Leucopternis plumbea (früher: Leucopternis plumbeus), Salvin, 1872
Weissbrauenbussard, lat. Leucopternis kuhli, Bonaparte, 1850
Prinzenbussard oder Sperberbussard, lat. Leucopternis princeps, Sclater, 1865
Möwenbussard oder Teilgraubussard oder Halbgrauer Bussard oder Halbbleibussard, lat. Leucopternis semiplumbea (früher: Leucopternis semiplumbeus), Lawrence, 1861
Schieferbussard, lat. Leucopternis schistacea, Sundevall, 1850
Zügelbussard oder Schwarzgesichtsbussard, lat. Leucopternis melanops, Latham, 1790
Graurückenbussard oder Graukopfbussard, lat. Leucopternis occidentalis, Salvin, 1876
Gattungen: Geranoaetus (Blaubussarde), Parabuteo (Wüstenbussarde), Buteogallus (Schwarzbussarde; Synonym: Heterospiza), Busarellus (Fischbussarde), Harpyhaliaetus (Streitaare), Butastur (Heuschreckenbussarde), Geranospiza (Sperberweihen)
Aguja oder Blaubussard oder Blauadler oder Kordillerenadler, lat. Geranoaetus melanoleucus, Vieillot, 1819
Unterart: ?, lat. Geranoaetus melanoleucus australis, Swann, 1922
Unterart: ?, lat. Geranoaetus melanoleucus melanoleucus, Vieillot, 1819
Wüstenbussard oder Harris-Bussard, lat. Parabuteo unicinctus, Temminck, 1824
Unterart: ?, lat. Parabuteo unicinctus harrisi, Audubon, 1837
Unterart: ?, lat. Parabuteo unicinctus unicinctus, Temminck, 1824
Schwarzer Krabbenbussard oder Krabbenbussard, lat. Buteogallus anthracinus, Lichtenstein, 1830
Unterart: ?, lat. Buteogallus anthracinus anthracinus, Lichtenstein, 1830
Unterart: ?, lat. Buteogallus anthracinus gundlachii oder Buteogallus anthracinus gundlachi, Cabanis, 1854
Unterart: ?, lat. Buteogallus anthracinus utilensis,
Mangrovebussard, lat. Buteogallus subtilis (früher: Buteogallus anthracinus subtilis), Thayer & Bangs, 1905
Unterart: ?, lat. Buteogallus subtilis subtilis, Thayer & Bangs, 1905
Unterart: ?, lat. Buteogallus subtilis bandsi,
Unterart: ?, lat. Buteogallus subtilis rhyzophora,
Roter Krabbenbussard oder Krabbenbussard oder Rotbauchbussard, lat. Buteogallus aequinoctialis (früher: Urubitinga aequinoctialis), Gmelin, 1788
Savannenbussard oder Froschbussard oder Frosch-Habicht, lat. Buteogallus meridionalis und die Synonyme: Heterospizias meridionalis und Heterospiza meridionalis und Falco meridionalis, Latham, 1790
Schwarzbussard oder Urubitinga, lat. Buteogallus urubitinga, Gmelin, 1788
Unterart: ?, lat. Buteogallus urubitinga urubitinga, Gmelin, 1788
Unterart: ?, lat. Buteogallus urubitinga ridgway, Gurney, 1884
Schwarzhalsbussard oder Fischbussard, lat. Busarellus nigriollis, Latham, 1790
Unterart: ?, lat. Busarellus nigriollis nigriollis, Latham, 1790
Unterart: ?, lat. Busarellus nigriollis leucocephalus, Vieillot, 1816
Streitadler oder Streitaar oder Kronenstreitadler oder Zaunadler, lat. Harpyhaliaetus coronatus, Vieillot, 1817
Pazifischer Streitadler oder Schwarzer Streitadler oder Einsiedleradler oder Schwarzer Einsiedleradler, lat. Harpyhaliaetus solitarius
Unterart: ?, lat. Harpyhaliaetus solitarius solitarius, Tschudi, 1844
Unterart: ?, lat. Harpyhaliaetus solitarius sheffleri, van Rossem, 1948
Weissaugenbussard oder Weissaugenteesa, lat. Butastur teesa, Franklin, 1832
Heuschreckenteesa oder Heuschreckenbussard, lat. Butastur rufipennis, Sundevall, 1851
Malaienteesa oder Rotflügelbussard, lat. Butastur liventer, Temminck, 1827
Kiefernteesa oder Graugesichtsbussard, lat. Butastur indicus, Gmelin, 1788
Sperberweihe, lat. Geranospiza caerulescens, Vieillot, 1817
Unterart: ?, lat. Geranospiza caerulescens nigra, Du Bus, 1847
Unterart: ?, lat. Geranospiza caerulescens flexipes, Peters, 1935
Unterart: ?, lat. Geranospiza caerulescens livens, Bang & Penard, 1921
Unterart: ?, lat. Geranospiza caerulescens balzarensis, Sclater, 1918
Unterart: ?, lat. Geranospiza caerulescens caerulescens, Vieillot, 1817
Unterart: ?, lat. Geranospiza caerulescens gracilis, Temminck, 1821

 

Familie: Fischadler, lat. Pandionidae (einzelne Arten(?), mittleres und oberes Miozän und Pliozän)
?, lat. Pandion homalopteron (mittleres Miozän, in Kalifornien)

Gattung: Pandion
Fischadler
, lat. Pandion haliaetus, Linnaeus, 1758
Unterart (oder Art?): Pandion haliaetus haliaetus (oder Pandion haliaetus?), Linnaeus, 1758
Unterart (oder Art?): Pandion haliaetus carolinensis (oder Pandion carolinensis?), Gmelin, 1788
Unterart: Karibischer Fischadler, lat. Pandion haliaetus ridgwayi, J. Maynard, 1887 (oder neu zur Art Pandion carolinensis ridgwayi dazugehöhrend?)
Unterart (oder Art?): Pandion haliaetus cristatus (oder Pandion cristatus?), Vieillot, 1816
>>>auch aus Australien: Unterart: ?, lat. Pandion haliaetus melvillensis, Mathews, 1912
>>>auch aus Australien: Weissköpfiger Fischadler, lat. Pandion leucocephalus (?; unklar/veraltet))

 

 

08.06. Ordnung: Sekretäre, lat. Sagittariiformes
Ordnung: Sekretäre, lat. Sagittariiformes
Familie: Sekretärgeier oder Laufgeier, lat. Neocathartidae
Sekretärgeier oder Laufgeier, lat. Neocathartes grallator, Wetmore (oberes Eozän, Wyoming)

Familie: Sekretäre, lat. Sagittariidae
?, lat. Pelargopappus (mittleres und oberes Oligozän und Miozän, vor 38 - 7 Millionen Jahren
?, lat. Amphiserpentarius schlosseri
Gattung: Sagittarius
Sekretär, lat. Sagittarius serpentarius, Miller, 1779

 

 

08.07. Ordnung: Neuweltgeier, lat. Cathartiiformes
Ordnung: Neuweltgeier, lat. Cathartiiformes
Familie: Amerikanischer Riesenkondor oder kalifornischer Riesenkondor, lat. Teratornthidae
Merriam-Riesengeier(?), lat. Teratornis merriami
?, lat. Teratornis incredibilis
?, lat. Argentavis magnificens, Campbell und Tonni, 1980 ("frühes" Pliozän, vor 8 - 6 Millionen Jahren)
?, lat. Cathartornis (oberes Pleistozän)

Familie: Neuweltliche Riesengeier, lat. Vulturidae
?, lat. Breagyps (Pleistozän)
?, lat. Diatopornis (oberes Eozän und Oliozän)
?, lat. Plesiocathartes (oberes Eozän und Oliozän und Miozän)
?, lat. Pliogyps (Pliozän)
?, lat. Sarcoramphus (einzelne Arten(?), Pliozän)
?, lat. Phasmagyps
?, lat. Paleogyps
?, lat. Coragyps
?, lat. Vultur (einzelne Arten(?), Pleistozän)

Familie: Neuweltgeier, lat. Cathartidae (mit 10 fossilen Gattungen und 20 fossilen Arten)
?, lat. Plesiocathartes (Eozän, Oligozän)
?, lat, Eocathartes (Mittleres Eozän)
Brea-Kondor, lat. ?
La Brea Brea-Kondor, lat. Gymnogyps amplus
La-Brea-Kondor, lat. Breagyps clarki

Westlicher Rabengeier, lat. ?
Gattungen: Vultur, Cathartes, Gymnogyps, Coragyps, Sarcorhamphus
Andenkondor, lat. Vultur gryphus, Linnaeus, 1758
Königsgeier, lat. Sarcoramphus papa, Linnaeus, 1758
Rabengeier oder Schwarzgeier, lat. Coragyps atratus, Bechstein,1793
Unterart: Rabengeier oder Schwarzgeier, lat. Coragyps atratus atratus, Bechstein,1793
Unterart: ?, lat. Coragyps atratus brasiliensis, Bonarparte, 1850
Unterart: ?, lat. Coragyps atratus foetens, Lichtenstein, 1817
Truthahngeier, lat. Cathartes aura, Linnaeus, 1758
Unterart: Truthahngeier, lat. Cathartes aura aura, Linnaeus, 1758
Unterart: ?, lat. Cathartes aura meridionalis,
Unterart: ?, lat. Cathartes aura septentrionalis, Wied., 1839
Unterart: ?, lat. Cathartes aura ruficollis, Spix, 1824
Unterart: ?, lat. Cathartes aura jota, Mollina, 1782

Unterart: ?, lat. Cathartes aura falklandicus,
Kalifornischer Kondor oder Kalifornienkondor, lat. Gymnogyps californianus, Shaw, 1797
Kleiner Gelbkopfgeier oder Gelbkopfgeier oder Kleiner Gelbschnabelgeier, lat. Cathartes burrovianus, Cassin, 1845
Unterart: Kleiner Gelbkopfgeier oder Gelbkopfgeier oder Kleiner Gelbschnabelgeier, lat. Cathartes burrovianus burrovianus, Cassin, 1845
Unterart: ?, lat. Cathartes burrovianus urubitinga (Ferguson-Lees, Christi “Die Greifvögel der Welt” hat keine Unterarten anerkannt)
Grosser Gelbkopfgeier oder Grösserer Gelbkopfgeier oder Grosser Gelbschnabelgeier, lat. Cathartes melambrotus, Wetmore, 1964

 

 

08.08. Ordnung der Stelzvögel oder Schreitvögel, lat. Ciconiiformes
Ordnung der Stelzvögel oder Schreitvögel, lat. Ciconiiformes
Nur zur Vervollständigung aufgrund der ehemaligen Einsortierung der Neuweltgeier hier aufgeführt:

Familie: Reiher und Dommeln, lat. Ardeidae
?, lat.Ardeagrandis
?, lat. Botaurus
?, lat. Butorides
?, lat. Gnotornis
?, lat. Proardea
?, lat. Zeltornis


Unterfamilie Eigentliche Reiher, lat. Ardeinae
?, lat. Ardea
Goliathreiher, lat. Ardea goliath, Cretzschmar, 1826
Graureiher, lat. Ardea cinerea, Linnaeus, 1758
Kanadareiher oder Amerikanischer Graureiher, lat. Ardea herodias, Linnaeus, 1758
Cocoireiher oder Sokai-Reiher, lat. Ardea cocoi, Linnaeus, 1766
Madagaskarreiher oder Königsreiher, lat. Ardea humbloti, Milne-Edwards & Grandidier, 1885
Silberreiher, lat. Ardea alba, (? Linnaeus, 1758: Casmerodius albus)
Weissbauchreiher, lat. Ardea insignis,
Purpurreiher, lat. Ardea purpurea, Linnaeus, 1766
Weisswangenreiher, lat. Ardea novaehollandiae, Latham, 1790 (oder Egretta novaehollandiae?)
Schwarzhalsreiher, lat. Ardea melanocephala, Vigors & Children, 1826
Kaiserreiher, lat. Ardea imperialis, St.Baker, 1928
Sumatrareiher, lat. Ardea sumatrana, Raffles, 1822
Kuhreiher, lat. Bubulcus ibis, Linnaeus, 1758 (früher Ardeola ibis)
Grünreiher, lat. Bubulcus virescens, Linnaeus, 1758 (früher Butorides virescens)
Mangrovenreiher, lat.Bubulcus striatus, Linnaeus, 1766 (früher Butorides striatus)
Galapagosreiher, lat. Bubulcus sundevalli, Reichenow, 1877 (früher Butorides sundevalli)
Rallenreiher, lat. Bubulcus ralloides, Scopoli, 1769 (früher Ardeola ralloides)
Paddyreiher, lat. Bubulcus grayii, Sykes, 1832 (früher Ardeola grayii)
Dickschnabelreiher oder Madagaskar-Schopfreiher, lat. Bubulcus idae, Hartlaub, 1862 (früher Ardeola idae)
Prachtschopfreiher, lat. Bubulcus speciosa, Horsfeld, 1822 (früher Ardeola speciosa)
Bacchusreiher, lat. Bubulcus bacchus, Bonaparte, 1855 (früher Ardeola bacchus)
Glockenreiher, lat. Egretta ardesiaca, Wagler, 1827
Seidenreiher, lat. Egretta garzetta, Linnaeus, 1766
Schneereiher oder China-Seidenreiher, lat. Egretta eulophotes, Swinhoe, 1860
Braunkehlreiher, lat. Egretta vinaceigula,
Schmuckreiher, lat. Egretta thula, Molina, 1782
Riffreiher, lat. Egretta sacra, Gmelin, 1789
Küstenreiher, lat. Egretta gularis, Bosc, 1792
Meerreiher, lat. Egretta dimorpha, Hartert, 1914
Rötelreiher, lat. Egretta rufescens (? Gmelin, 1789, Rotreiher, Hydranassa rufescens)
Dreifarbenreiher, lat. Hydranassa tricolor, P.L.S.Müller, 1776
Pfeifreiher, lat. Syrigma sibilatrix, Temminck, 1824
Kappenreiher, lat. Pilherodius pileatus, Boddaert, 1783
Krabbenreiher oder Cayennenreiher, lat. Nyctinassa violacea, Linnaeus, 1758
?, lat. Nyctanassa
Rodriguez-Nachtreiher oder Rodriguesnachtreiher, lat. Nycticorax megacephalus
Réunion-Nachtreiher oder Réunion-Reiher, lat. Nycticorax duboisi
Nachtreiher, lat.Nycticorax nycticorax, Linnaeus, 1758
Rotrückenreiher oder Roter Nachtreiher, lat. Nycticorax caledonicus, Gmelin, 1789
Unterart: Roter Nachtreiher, lat. Nycticorax caledonicus manillensis
Unterart: Bonin-Inselrotrückennachtreiher oder Bonin-Rotrückennachtreiher, lat. Nycticorax caledonicus crassirostris
Rotscheitelreiher, lat. Gorsachius goisagi, Temminck, 1835
Hainanreiher, lat. Gorsachius magnificus, Og.-Grant, 1899
Schwarzkopfreiher, lat. Gorsachius melanolophus, Raffles, 1822
Weissrückenreiher, lat. Gorsachius leuconotus, Wagler, 1827
Edelreiher, lat. Mesophoyx intermedia, Wagler, 1854
Weissnackenreiher, lat. Tigriornis leucolophus, Jardine, 1846

Unterfamilie Marmorreiher oder Tigereiher, lat. Tigrisomatinae
Streifenreiher oder Salmonreiher, lat. Tigrisoma fasciatum, Such, 1825
Weissschopfreiher, lat. Tigrisoma leucolophus (?oder, Tigriornis leucolophus), Jardine, 1846
Tigerreiher oder Mamorreiher, lat. Tigrisoma lineatum, Boddaert, 1783
Mexikanischer Tigerreiher, lat. Tigrisoma mexicanum, Swainson, 1834
Elstereiher, lat. Notophoyx picata, Gould, 1845
Blaureiher, lat. Florida caerulea,Linnaeus, 1758
Rotbauchreiher, lat. Erythrocnus rufiventris, Sundevall, 1851


Unterfamilie Speerreiher, lat. Agamiinae
Speerreiher, lat. Agamia agami, Gmelin, 1789

Unterfamilie Dommeln, lat. Botaurinae
Nordamerikanische Rohrdommel, lat. Botaurus lentiginosus, Montagu, 1813
Australische Rohrdommel, lat. Botaurus poiciloptilus, Wagler, 1827
Rohrdommel, lat. Botaurus stellaris, Linnaeus, 1758
Südamerikanische Rohrdommel, lat. Botaurus pinnatus, Wagler, 1829
Neuseeland-Dommel, lat. Ixobrychus novaezelandiae
Amerikanische Zwergdommel, lat. Ixobrychus exilis, Gmelin, 1789
Zwergdommel, lat. Ixobrychus minutus, Linnaeus, 1766
Malaiendommel, lat. Ixobrychus flavicollis, Latham, 1790
Afrikadommel, lat. Ixobrychus sturmii, Wagler, 1827
Zimtdommel, lat. Ixobrychus cinnamoneus, Gmelin, 1789
Chinesendommel, lat. Ixobrychus sinensis, Gmelin, 1789
Streifendommel, lat. Ixobrychus involucris, Vieillot, 1823
Mandschurendommel, lat. Ixobrychus eurhythmus, Swinhoe, 1873
Zickzackreiher oder Zebrareiher, lat. Zebrilus undulatus, Gmelin, 1789


Unterfamilie Kahnschnäbel, lat. Cochlearinae
Kahnschnabel, lat. Cochlearius cochlearius, Linnaeus, 1766


Familie: Schuhschnäbel, lat. Balaenicipitidae
?, lat. Goliathia
?, lat. Poludavis
Schuhschnabel, lat. Balaeniceps rex, Gould, 1851



Familie: Hammerköpfe, lat. Scopidae
Hammerkopf, lat. Scopus umbretta, Gmelin, 1789


Famili: Störche, lat. Ciconiidae

?, lat. Ciconiopsis
?, lat. Grallavis
?, lat. Palaeoephippiorhynchus

Tribus: Eigentliche Störche, lat. Ciconiini
Weissstorch, lat.Ciconia ciconia, Linnaeus, 1758
Unterart Westlicher Weissstorch, lat. Ciconia ciconia ciconia, Linnaeus, 1758
Unterart Östlicher Weissstorch, lat. Ciconia ciconia asiatica, Sewertzow, 1873
Schwarzstorch, lat. Ciconia nigra, Linnaeus, 1758
Abdimstorch oder Regenstorch, lat. Ciconia abdimi, Lichtenstein, 1823
Wollkopfstorch oder Afrikanisch-Indischer Wollhalsstorch, lat. Ciconia episcopus, Boddaert, 1783 (früher Dissouraepiscopus episcopus)
Unterart: Asiatischer Wollhalsstorch, lat. Ciconia episcopus episcopus
Höckerstorch oder Borneo-Wollhalsstorch, lat. Ciconia stormi, Blasius, 1896 (früher Dissourastormi stormi)
Schwarzschnabelstorch, lat. Ciconia boyciana, Swinhoe, 1873
Maguaristorch, lat. Ciconia maguari, Gmelin, 1789 (oder früher: Euxenura maguari)
Sattelstorch oder Afrika-Sattelstorch, lat. Ephippiorhynchus senegalensis, Shaw, 1800
Riesenstorch oder Indien-Grossstorch, lat. Ephippiorhynchus asiaticus, Latham, 1790 (früher Xenorhynchusasiaticus asiaticus)
Marabu oder Afrika-Marabu, lat. Leptoptilos crumeniferus, Lesson, 1831
Kleiner Adjutant oder Sunda-Marabu, lat. Leptoptilos javanicus, Horsfield, 1822
Grosser Adjutant oder Argala-Marabu, lat. Leptoptilos dubius, Gmelin, 1789
Jabiru, lat. Jabiru mycterial, Lichtenstein, 1819

Tribus: Waldstörche, lat. Mycteriini
Waldstorch oder Amerika-Nimmersatt, lat. Mycteria americana, Linnaeus, 1758
Milchstorch oder Malaien-Nimmersatt, lat. Mycteria cinerea, Raffles (früher Ibis cinereus)
Nimmersatt oder Afrika-Nimmersatt, lat. Mycteria ibis, Linnaeus, 1766 (früher Ibis ibis)
Buntstorch oder Indien-Nimmersatt, lat. Mycteria leucocephala, Pennant, 1769 (früher Ibis leucocephalus)
Mohrenklaffstorch oder Afrika-Klaffschnabel, lat. Anastomus lamelligerus, Temminck, 1823
Silberklaffstorch oder Indien-Klaffschnabel, lat. Anastomus oscitans, Boddaert, 1783


Familie: Ibisvögel, lat. Threskiornithidae
Unterfamilie Ibisse, lat. Threskiornithinae
Roter Sichler oder Scharlachsichler, lat. Eudocimus ruber, Linnaeus, 1758
Schneesichler oder weisser Sichler, lat. Eudocimus albus, Linnaeus, 1758
Mohrenibis oder Schwarzer Ibis, lat. Phimosus infuscatus, Lichtenstein, 1823
Sichler oder Brauner Sichler, lat.Plegadis falcinellus, Linnaeus, 1766
Punaibis oder Schmalschnabelsichler, lat. Plegadis ridgwayi, Allen, 1876
Brillensichler, lat. Plegadis chihi, Vieillot, 1817
Spitzschwanzibis oder Langschwanzibis, lat. Cercibis oxycerca, Spix, 1825
Weisshalsibis, lat. Theristicus caudatus, Boddaert, 1783
Schwarzzügelibis oder Brillenibis, lat. Theristicus melanopis, Gmelin, 1789
Stirnbandibis, lat. Theristicus caerulescens, Vieillot, 1817
Andenibis, lat. Theristicus branickii,
Grünibis oder Cayenne-Ibis, lat. Mesembrinibis cayennensis, Gmelin, 1789
Hagedasch, lat. Bostrychia hagedash, Latham, 1790
Klunkeribis oder Karunkelibis, lat. Bostrychia carunculatus, Rüppell, 1837
Fleckenbrustibis oder Fleckenibis, lat. Bostrychia rara, Rothschild, Hartert & Kleinschmidt, 1897 
Olivenibis oder Olivgrüner Ibis, lat. Bostrychia olivacea, Du Bus, 1838
Unterart: Principe-Olivgrüner Ibis, lat. Lampribis olivacea rothschildi
Schopfibis oder Mähnenibis, lat. Lophotibis cristata, Boddaert, 1783
Heiliger Ibis, lat. Threskiornis aethiopicus, Latham, 1790
Blauaugenibis, lat. Threskiornis bernieri
Australischer Ibis oder Molukkenibis, lat. Threskiornis molucca, Cuvier, 1829
Schwarzhalsibis oder Schwarzkopfibis, lat. Threskiornis melanocephalus, Latham, 1790 (früher Threskiornis melanocephala)
Stachelibis, lat. Threskiornis spinicollis, Jameson, 1835 (früher Carphibisspinicollis spinicollis)
Waldrapp, lat.Geronticus eremita, Linnaeus, 1758
Kahlkopfibis oder Glattnackenibis, lat. Geronticus calvus, Boddaert, 1783
Warzenibis, lat. Pseudibis papillosa,
Weissschulteribis oder Warzenibis, lat. Pseudibis davidsoni, Temminck, 1824
Riesenibis, lat. Pseudibis gigantea, Oustalet, 1877 (früher Thaumatibisgigantea gigantea)
Nipponibis oder Japanischer Ibis, lat. Nipponia nippon, Temminck, 1835

Unterfamilie Löffler, lat. Plataleini
Afrikanischer Löffler oder Schmalschnabel-Löffler, Platalea alba, Scopoli, 1786 
Löffler, lat. Platalea leucorodia, Linnaeus, 1758
Schwarzgesichtlöffler, lat. Platalea minor, Temminck & Schlegel, 1849
Gelbschnabel-Löffler oder Gelbschnabellöffler, lat. Platalea flavipes, Gould, 1838
Königslöffler, lat. Platalea regia, Gould, 1838
Rosalöffler, lat. Ajaja ajaja, Linnaeus, 1758

 

Nach Oben

.                                                                                                                 .

Klick zum externen Fotoalbum Klick ...
Klick zum Leser-E-Mail-Archiv