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Block 3: Ein Blick in die Artenvielfalt der Greifvögel und Eulen in Bild und Text
Familie 3: Sekretär, lat. Sagittariidae

Gattung: Sagittarius

Sekretär, lat. Sagittarius serpentarius

Kapitel 1: Artenbeschreibung

Kapitel 2: Beobachtungsstudien in Bildern
Aus dem Leben der Sekretäre aus dem Tierpark Berlin Friedrichsfelde.
Aus dem Leben der Sekretäre aus dem Allwetterzoo Münster.
Aus dem Leben der Sekretäre aus dem Weltvogelpark (früher: Vogelpark Walsrode).
Aus dem Leben der Sekretäre aus dem Vogelpark Niendorf (Timmendorfer Strand).
Aus dem Leben der Sekretäre in der Adlerwarte Berlebeck.
Aus dem Leben der Sekretäre aus dem Zoo Krefeld.

Um Wiederholungen bei den einzelnen Abschnitten meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen zu vermeiden, verweise ich auf das Literaturverzeichnis, das sich auf der Seite “Greifvögel / Eulen 1” befindet. Hiermit untersage ich (Jens Wolf, www kaiseradler.de) jede weitere Verbreitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner Fotos in welcher und / oder durch welche Art und / oder Weise auch immer. Genauso untersage ich hiermit jede weitere Verarbeitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen oder Teilen daraus. Das Inhaltsverzeichnis befindet sich auf der Seite “Greifvögel / Eulen A”

Sekretär
lat. Sagittarius serpentarius

Kapitel 1: Artenbeschreibung

Südafrika hat seit dem 20.04.2000 einen Sekretär als Wappenvogel und Sudan besitzt den Sekretär bereits seit 1969 in seinem Wappen.

Die Sekretäre leben „einzeln, paarweise, selten in kleinen Trupps(Gosler: „Die Vögel der Welt“) in den Savannen, in den grossen Getreidefeldern, in den offenen Landschaften, buschigen Graslandschaften, Steppenregionen, bewaldeten Graslandschaften, Gebüschen, Halbwüsten, in Höhen bis zu 3000m.

Als Verbreitungsgebiet wird allgemein Afrika (“Der Falkner” ( 2016); „De Agostini: Falcons & Co. Maxxi Edition“: Sekretär (2017)) oder Afrika, südlich der Sahara, vom Senegal bis Somaliland und im Süden bis zum Kap (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder Südmauretanien bis Nordwestsomalia bis in den Süden Südafrikas (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder allgemein die „afrikanischen Savannen“ (Veselovsky: „Illustriertes Lexikon der Vögel“ (1998)) oder die „afrikanischen Grasebenen“ (Olsen: "Adler und Geier, Grosstiere der Welt") oder die Steppen Afrikas (Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965)) oder die offenen steppenartigen „Ebenen Afrikas südlich der Sahara“ („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) oder in den „offenen Ebenen Afrikas“ (Coomber: "Vögel" oder "Vögel; Enzyklopädie der Familien und Arten" (1992)) oder die „Steppen Afrikas südlich der Sahara” (Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969)) oder Afrika, in den Grasebenen südlich der Sahara („Die faszinierende Welt der Tiere“ (1993)) oder Afrika, südlich der Sahara (Dierschke: „1000 Vögel“; Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“; „Lebendiges Tierreich, die neue Enzyklopädie in Farbe“, Band 18 (1988); Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“; Bechtel: "Bunte Welt im Zoo", (1970)) oder die Savannen „südlich der Sahara“ („Welt der Vögel“, (1976)) oder die „weiten Ebenen und Savannen Afrikas südlich der Sahara“ („aussereuropäische Vögel“ (1973)) oder Afrika, südlich der „Sahara bis zum Kapland“ (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) oder „über ganz Afrika südlich der Sahara“ (Pott: „Das grosse Ravensburger Tierlexikon von A-Z“ (2002)) oder „Afrika, südlich der Sahara ausser“ dem Kongobecken (Schodde: „Die Enzyklopädie der Vögel“ (2005); „Die Enzyklopädie der Tiere“ (2006)) angegeben.

Die Sekretäre schlafen in den Bäumen (Olsen: "Adler und Geier, Grosstiere der Welt"), haben ein „bis zu 5000 Hektar grosses Wohngebiet“ (Olsen: "Adler und Geier, Grosstiere der Welt") und können bis zu 3.800m hoch fliegen (Olsen: "Adler und Geier, Grosstiere der Welt").

Am Europäischen Zuchtbuchprogramm (ESB) der European Association of Zoos and Aquaria EAZA nehmen 18 Zoos (Versteege, per Mail am 18.08.2014) teil. Mit dem ESB-Zuchtbuch begann man 2011. Zum aktuellen Bestand zählen 29 Männchen und 23 Weibchen und im Jahr 2013 konnten 4 geschlüpfte Sekretäre (ein Küken starb jedoch) vermeldet werden (Versteege, per Mail am 18.08.2014). Der Safari Park Beekse Bergen ist der Zuchtbuchinhaber.

Im Jahre 1981 gelang dem Weltvogelpark die Welterstzucht („Vogelpark Walsrode“ (als „Parkguide“ ab Auflage 36 bezeichnet), 27.+31.+33.+36.+37. Auflage; Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)).

Zum Gefieder heisst es allgemein „im Gefieder herrschen Schwarz und lichtes grau vor“ („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) oder „schwarz und blassgrau“ gefärbt (Gosler: „Die Vögel der Welt“).

Das Gefieder heisst es genauer „hellgrau; Flanken ... und Schwungfedern sind schwarz“ (Rheinwald: „Atlas der Vogelwelt“ (1994)) oder vorwiegend grau,die Flügel schwarz (Pott: „Das grosse Ravensburger Tierlexikon von A-Z“ (2002)) oder grau, die Schopffedern, die Schwingen, die grossen Flügeldecken und der Bürzel sind schwarz (Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969)) oder graues und weisses Gefieder „mit schwarzen Flügelspitzen“ (Coomber: "Vögel" oder "Vögel; Enzyklopädie der Familien und Arten" (1992)) oder das Gefieder ist grau, der Schwanz ist schwarz (Kothe: „Afrikas Tierwelt“) bzw. der Schwanz ist schwarz („De Agostini: Falcons & Co. Maxxi Edition“: Sekretär (2017)) oder die Oberseite ist „blaugrau“, die Schopffedern, die Schwingen sind „schwarz“ und auf dem langen Schwanz befindet sich vor dem Ende eine schwarze Subterminalbinde (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)).

Der Federkamm am Hinterkopf ist schwarz (Kothe: „Afrikas Tierwelt“) oder das Nackengefieder ist schwarz („De Agostini: Falcons & Co. Maxxi Edition“: Sekretär (2017)) bzw. die schwarzen Federn hinter den Ohren werden bei Erregung „sternförmig abgespreizt“ („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)). Insgesamt stellt der Sekretär so 20 Federn vom Hinterkopf auf (Olsen: "Adler und Geier, Grosstiere der Welt"). Im 19. Jahrhundert wirkte der Vogel „wie der Sekretär eines Anwalts“, der ein „Bündel von Federschreibern hinter dem Ohr“ hatte (Olsen: "Adler und Geier, Grosstiere der Welt") oder die „Kronenfedern mit Federkielen“ sahen aus, wie die, „die Schreiber hinter den Ohren stecken hatten“ (Rheinwald: „Atlas der Vogelwelt“ (1994)) oder die Federkiele wirkten, wie die, „die Bürobediensteten im 19.Jh. hinters Ohr klemmten“ („Die faszinierende Welt der Tiere“ (1993)) oder der Hinterschopf wirkte, wie die Federkiele, die die Kanzleiangestellten im 19. Jahrhundert gleich mehrfach hinters Ohr steckten (Lebendiges Tierreich, die neue Enzyklopädie in Farbe“, Band 19 (1988)) oder die „langen Haubenfedern, die am Hinterkopf herausragen“ wirkten „wie ein Federkiel hinter dem Ohr eines Bürobeamten“ aus dem vorigen Jahrhundert („Vogelpark Walsrode“, 13.+27.+31.+33. Auflage) oder dem 19. Jahrhundert („Parkguide“ des Vogelparks Walsrode, 36.+37. Auflage) oder die Federn des Hinterschopfes wirkten, „wie ein hinters Ohr gestecktes Schreibzeug” („aussereuropäische Vögel“ (1973)) oder die schmückenden Federbüschel erinnern „an einen altmodischen Sekretär mit Schreibfeder am Ohr“ (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder die „Nackenfedern, die wie hinters Ohr gesteckte Federkiele anmuten, wie sie Sekretäre einst zum Schreiben benutzten“ und „eine gewisse Ähnlichkeit mit einem Beamten im Gehrock der vorindustriellen Zeit“ aufweisen („De Agostini: Falcons & Co. Maxxi Edition“: Sekretär (2017)) oder die an Schreibfedern erinnern, „die sich die Gerichtssekretäre früherer Jahrhunderte oft in die Perücke steckten“ (Kothe: „Afrikas Tierwelt“) oder die wirken „als hätte er sich mehrere Bleistifte hinter das Ohr gesteckt, wie es Sekretäre in Büros vielleicht auch tun“ (Pott: „Das grosse Ravensburger Tierlexikon von A-Z“ (2002)) oder die „zwei stark verlängerten mittleren Steuerfedern wirken wie Frackschwänze aus dem 19. Jahrhundert; die langen Federn am Hinterkopf markieren gewissermassen die vom Schreiberling hinters Ohr gesteckte Schreibfeder“ (Coomber: "Vögel" oder "Vögel; Enzyklopädie der Familien und Arten" (1992)), was wiederum zu seinem Namen führte oder geführt haben soll. Andererseits soll es „neuerdings“ die „Verballhornung des arabischen Begriffs saqr et-tair“, bedeutet etwa Jägervogel, sein (Coomber: "Vögel" oder "Vögel; Enzyklopädie der Familien und Arten" (1992)).

Das Gesicht ist „orange“ (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder orangegelb („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) oder „orange-rosafarben“ (Olsen: "Adler und Geier, Grosstiere der Welt") oder rot (Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder die nackten Kopfseiten sind gelb (Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969)).

Die Unterseite ist „weisslich grau“ (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder blass (Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969)).

Die Hosen sind schwarz (Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969); Coomber: "Vögel" oder "Vögel; Enzyklopädie der Familien und Arten" (1992); Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009); „Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995); Kothe: „Afrikas Tierwelt“; „De Agostini: Falcons & Co. Maxxi Edition“: Sekretär (2017); Pott: „Das grosse Ravensburger Tierlexikon von A-Z“ (2002)). Die Füsse sind gelb (Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969); „Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) oder dunkelrosa („De Agostini: Falcons & Co. Maxxi Edition“: Sekretär (2017)).

Das Männchen ist oft etwas „heller“ gefiedert und hat längere Schopffedern und einen „längeren Stoss“ (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder die Schopffedern und der Schwanz sind länger (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) oder das Weibchen ist „kleiner, dunkler und“ der Schwanz ist „oft kürzer“ (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)).

Die Grösse beträgt 112 bis 127cm (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder 112 bis 150cm (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder 110 bis 150cm („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007)) oder 120 bis 150cm (Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder 120cm („aussereuropäische Vögel“ (1973)) oder 125 bis 150cm (Dierschke: „1000 Vögel“; Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“; Loseblatt-Sammelwerk „Faszination Tier & Natur“; Rheinwald: „Atlas der Vogelwelt“ (1994); Pott: „Das grosse Ravensburger Tierlexikon von A-Z“ (2002)) oder 140cm (Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969)) oder 130 bis 150cm („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) oder bis 150cm (Schodde: „Die Enzyklopädie der Vögel“ (2005); „Die Enzyklopädie der Tiere“ (2006); Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“; „De Agostini: Falcons & Co. Maxxi Edition“: Sekretär (2017); Kothe: „Afrikas Tierwelt“).

Das Männchen wiegt ca. 3,8 kg (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) und das Weibchen wiegt ca.3,4 kg (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)). Allgemein findet man auch 3,4 bis 4kg („Die faszinierende Welt der Tiere“ (1993); Loseblatt-Sammelwerk „Faszination Tier & Natur“) oder 4kg (Veselovsky: „Illustriertes Lexikon der Vögel“ (1998); „Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007)).

Zur Nahrung zählen kleine Säugetiere (Mäuse), Eidechsen, Vögel (Wachteln, Frankoline; oder deren Jungvögel, Eier), Insekten (Käfer, Heuschrecken) und Schlangen (Puffottern, Kobras).

Die Sekretäre fressen Heuschrecken, Käfer, kleine Nagetiere, „auch Schlangen, darunter sogar giftige Arten“ (Kothe: „Afrikas Tierwelt“) (Kothe: „Afrikas Tierwelt“) oder picken Insekten und Nagetiere mit dem Schnabel auf und versuchen „grössere Tiere oder Schlangen” zu zertreten (Bright: „Tiere auf Jagd; Fressen und gefressen werden“ (1993)). Man findet einerseits, dass Sekretäre „mit besonderer Vorliebe Schlangen“ erbeuten („Welt der Vögel“, (1976)) oder dass die „Lieblingsnahrung Schlangen sind (Dossenbach: „Das Lexikon der Tiere“ (1997)) oder dass die Sekretäre „eine Vorliebe für Schlangen“ haben (Loseblatt-Sammelwerk „Faszination Tier & Natur“) oder dass die Sekretäre „vor allem Schlangen“ erbeuten (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) oder dass die „bevorzugte Beute“ Schlangen sind („Vogelpark Walsrode“ (als „Parkguide“ ab Auflage 36 bezeichnet), 13.+36.. Auflage) oder dass die Sekretäre „hauptsächlich Schlangen“ fressen (Bechtel: "Bunte Welt im Zoo", (1970)) und andererseits dass Schlangen nur ein kleiner Teil des Beutespektrums sind (Coomber: "Vögel" oder "Vögel; Enzyklopädie der Familien und Arten" (1992)) oder dass die Hauptnahrung „Insekten, kleine Säugetiere, Vögel und deren Euer“ (Loseblatt-Sammelwerk „Faszination Tier & Natur“).

Zur Nahrungssuche läufen Sekretäre 10 bis 20km täglich umher (Schodde: „Die Enzyklopädie der Vögel“ (2005); „Die Enzyklopädie der Tiere“ (2006)) oder bis zu 20km täglich umher (Olsen: "Adler und Geier, Grosstiere der Welt") oder bis zu 30km täglich umher („Die faszinierende Welt der Tiere“ (1993); Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“; „De Agostini: Falcons & Co. Maxxi Edition“: Sekretär (2017)).

Der Sekretär greift Giftschlangen mit ausgebreiteten Flügeln „im Zickzacklauf“ an und „schlägt dabei oft mit den Flügeln, um die Schlange zu verwirren(Loseblatt-Sammelwerk „Faszination Tier & Natur“). Beisst dann die Giftschlange in die ausgebreiteten Flügel, ist dieses für die Sekretäre „ungefährlich“ („Lebendiges Tierreich, die neue Enzyklopädie in Farbe“, Band 19 (1988)). Die Sekretäre werden aber „nur selten … gebissen“ („Lebendiges Tierreich, die neue Enzyklopädie in Farbe“, Band 54 (1988)). Vor dem gefährlichen Angriff der Giftschlange („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) schützen den Sekretäre nur die „schuppenbewehrten Läufe oder die unempfindlichen Schwingen“. „Um eine Schlange zu überwältigen, drückt der Sekretär diese zunächst mit seinen grossen Füssen auf den Boden und hackt dann mit dem Schnabel so lange auf die Schlange ein, bis sie tot ist“ („Lebendiges Tierreich, die neue Enzyklopädie in Farbe“, Band 19 (1988)) oder der Sekretär tötet die Schlange „mit einem kräftigen Fusstritt seiner langen, bis zum Laufgelenk befiederten Beine“ („Vogelpark Walsrode“ (als „Parkguide“ ab Auflage 36 bezeichnet), 13.+27.+31.+33.+36.+37. Auflage) und gegen Schlangenbisse sind Seketräre „durch harte Hornschuppen an den nackten Beinabschnitten zudem gut geschützt“ („Parkguide“ des Vogelparks Walsrode, 36.+37. Auflage) oder der Sekretär schlägt „mit den harten Zehen direkt hinter den Kopf der Schlange und bricht ihr die Wirbelsäule“ (Loseblatt-Sammelwerk „Faszination Tier & Natur“) oder der Sekretär bearbeitet die Schlange mit den Füssen und schützt sich mit den ausgebreiteten Flügeln vor den Bissen der Giftschlangen (Bechtel: "Bunte Welt im Zoo", (1970)) oder der Sekretär bearbeitet „mit kraftvollen Fusstritten” auch „giftige Vipern” („aussereuropäische Vögel“ (1973)) oder der Sekretär packt „das Reptil mit dem Schnabel am Kopf” und schlägt es „auf den Boden” bis es tot ist („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) oder „mit kräftigen Fusstritten oder mit dem Schnabel“ wird die Beute erlegt und manchmal wird die „gefährliche Beute aber auch aus grösserer Höhe auf den Boden fallen“ gelassen, „um sie auf diese Weise zu töten“ (Kothe: „Afrikas Tierwelt“) oder die Beute mit den ausgebreiteten Flügeln und aufgestellter Haube erschreckt, bevor die Beute mit dem „kräftigen Schnabel und heftigen Tritten“ getötet wird („De Agostini: Falcons & Co. Maxxi Edition“: Sekretär (2017)) oder „durch gezielte Tritte mit seinen kräftigen Füssen und den scharfen Klauen tötet der Vogel seine Beute“ („Die faszinierende Welt der Tiere“ (1993)) oder durch gutgezielte Fusstritte wird der Schädel bis zu 2m langer Giftschlangen zerschlagen (Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969)). Mitunter versperrt der Sekretär auch mit einem Flügel den Fluchtweg der Schlange, während mit dem gegenüberliegenden Bein das Rückrad der Schlange gebrochen wird (Nicolai: „Vogelleben“ (1973)). Andererseits schafft es der „Sekretär nicht, die Schlange am Boden zu überwältigen, packt er sie mit den Füssen, steigt bis in grosse Höhe auf und lässt sie Fallen“, um sie zu „töten oder zumindest“ zu betäuben („Lebendiges Tierreich, die neue Enzyklopädie in Farbe“, Band 19 (1988)). Je nach dem wie gross die Schlange ist, wird sie Schlange ganz oder in Stücken herunter geschlungen („Lebendiges Tierreich, die neue Enzyklopädie in Farbe“, Band 19 (1988)) oder wenn die Schlange zu lang ist, dann „bleibt ein Stück zunächst in der Speiseröhre und rutscht erst dann nach, wenn mit zunehmender Zersetzung im Magen Platz frei wird“ („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)).

Zur Balz segeln die Sekretäre „in grosser Höhe“ (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) und fliegen „wellenförmig immer wieder auf und nieder“ (Olsen: "Adler und Geier, Grosstiere der Welt") oder das Männchen versucht das Weibchen mit einem „wellenförmigen Flug zu beeindrucken“ (Loseblatt-Sammelwerk „Faszination Tier & Natur“) und auf dem Boden jagen sie sich mit „ausgebreiteten Flügeln“ (Olsen: "Adler und Geier, Grosstiere der Welt"). Meistens jagt das Männchen das Weibchen auf dem Boden vor sich her (Loseblatt-Sammelwerk „Faszination Tier & Natur“). Zur Balz sind „grunzende Rufe“ (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder „laute stöhnende Rufe“ vom Männchen (Loseblatt-Sammelwerk „Faszination Tier & Natur“) zu hören.

Das Nest befindet sich „normalerweise auf Dornbüschen(Olsen: "Adler und Geier, Grosstiere der Welt") oder „auf niedrigen Bäumen und Sträuchern“ (Veselovsky: „Illustriertes Lexikon der Vögel“ (1998)) oder „auf hohen Büschen und Bäumen“ (Dossenbach: „Das Lexikon der Tiere“ (1997)) oder „im Wipfel eines Baumes“ (Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“) oder „auf Bäumen und im Buschwerk“ („Welt der Vögel“, (1976)) oder auf Bäumen, Büschen, „in relativ geringer Höhe“ (Bechtel: "Bunte Welt im Zoo", (1970)) oder in der „Krone einer Schirmakazie“ („Die faszinierende Welt der Tiere“ (1993)) oder “auf der flachen Krone einer Akazie” (Coomber: "Vögel" oder "Vögel; Enzyklopädie der Familien und Arten" (1992)) oder “auf der Spitze hoher Bäume (Akazien)” (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) in einer Höhe von „selten höher als sechs Meter“ (Loseblatt-Sammelwerk „Faszination Tier & Natur“) oder in einer Höhe von 5m (Olsen: "Adler und Geier, Grosstiere der Welt") oder in einer Höhe von 6 bis 8m („aussereuropäische Vögel“ (1973)) oder in einer Höhe von 3 bis 10m („Die faszinierende Welt der Tiere“ (1993)) oder in einer Höhe von „2 bis 9m“ (Pott: „Das grosse Ravensburger Tierlexikon von A-Z“ (2002)). Das Nest wird mehrere Jahre benutzt. Das Nest ist breit und flach („De Agostini: Falcons & Co. Maxxi Edition“: Sekretär (2017)), kann bis zu 1,8m als Durchmesser („Die faszinierende Welt der Tiere“ (1993)) oder bis zu 2m als Durchmesser (Olsen: "Adler und Geier, Grosstiere der Welt"; Loseblatt-Sammelwerk „Faszination Tier & Natur“) aufweisen. Das Nest ist mit Gras und Blättern ausgelegt (Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“).

Das Weibchen legt im Abstand 2 bis 3 Tagen (Loseblatt-Sammelwerk „Faszination Tier & Natur“) 1 bis 3 Eier (Schodde: „Die Enzyklopädie der Vögel“ (2005); „Die Enzyklopädie der Tiere“ (2006)) oder 1 bis 3 blasse „bläulichgrüne oder weisse“ Eier (Loseblatt-Sammelwerk „Faszination Tier & Natur“) oder 1 bis 3 „weisse oder elfenbeinfarbige” Eier („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) oder 2 bis 3 Eier (Rheinwald: „Atlas der Vogelwelt“ (1994); „Die faszinierende Welt der Tiere“ (1993); Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“; Bechtel: "Bunte Welt im Zoo", (1970)) oder 2 bis 3 weissliche Eier (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) oder 2 bis 4 grünlich-weisse Eier (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder 2 bis 3 weisse, „mitunter braun“ gefleckte Eier (Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969)) oder 2 bis 3 weisse Eier („aussereuropäische Vögel“ (1973)) oder 2 bis 3 blassgrüne Eier („De Agostini: Falcons & Co. Maxxi Edition“: Sekretär (2017)) oder 3 Eier (Coomber: "Vögel" oder "Vögel; Enzyklopädie der Familien und Arten" (1992)) oder „3 weisse“ Eier (Veselovsky: „Illustriertes Lexikon der Vögel“ (1998)) oder „meist 2 blassblaue Eier“ (Pott: „Das grosse Ravensburger Tierlexikon von A-Z“ (2002)).

Als Zeitraum der Eiablage gelten in Kenia „Mai und Juni“ und „Oktober bis Dezember“ und im Sudan von „Juli bis Oktober“ und in Südafrika in der Kapprovinz im „Oktober(„Die faszinierende Welt der Tiere“ (1993)).

Das Weibchen brütet die Eier in 45 Tagen (Loseblatt-Sammelwerk „Faszination Tier & Natur“; Coomber: "Vögel" oder "Vögel; Enzyklopädie der Familien und Arten" (1992); Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986); Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“; Veselovsky: „Illustriertes Lexikon der Vögel“ (1998)) oder in 43 Tagen („De Agostini: Falcons & Co. Maxxi Edition“: Sekretär (2017)) oder in 43 bis 44 Tagen (Pott: „Das grosse Ravensburger Tierlexikon von A-Z“ (2002)) oder in „bis nach 46 Tagen (Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969)) oder in 6 Wochen (Rheinwald: „Atlas der Vogelwelt“ (1994)) oder in 45 Tagen oder in 6 bis 7 Wochen („Die faszinierende Welt der Tiere“ (1993); Seiten 199, 342) oder in 6 bis 7 Wochen („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995); Bechtel: "Bunte Welt im Zoo", (1970)) aus. Aus den gelegten Eiern schlüpfen jedoch gewöhnlich „nur aus 2 Eiern Junge” (Coomber: "Vögel" oder "Vögel; Enzyklopädie der Familien und Arten" (1992)).

Man findet auch, dass „beide” Altvögel brüten die Eier aus („aussereuropäische Vögel“ (1973)) oder die Altvögel sich mit der Brut abwechseln (“Der Falkner” ( 2016)) oder „beide Eltern brüten abwechselnd” die Eier (Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969)) aus.

Die Jungvögel werden die erste Zeit mit hochgewürgter Flüssigkeit oder Nahrung (Olsen: "Adler und Geier, Grosstiere der Welt" (1991); Coomber: "Vögel" oder "Vögel; Enzyklopädie der Familien und Arten" (1992)) oder mit halbverdauter Nahrung aus dem Kropf (Dierschke: „1000 Vögel“; Olsen: "Adler und Geier, Grosstiere der Welt", 1991); „Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) oder mit „im Kropf gespeicherte Nahrung”, die im Nest hervorgewügt wird (“Der Falkner” ( 2016)), gefüttert.

Flügge sind die Jungvögel mit „65 bis 105 Tagen, in der Regel 75 bis 85 Tage” (Loseblatt-Sammelwerk „Faszination Tier & Natur“) oder in 79 Tagen (Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969)) oder in 75 bis 85 Tagen (Pott: „Das grosse Ravensburger Tierlexikon von A-Z“ (2002)) oder in 85 Tagen (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) oder in 83 bis 100 Tagen („Die faszinierende Welt der Tiere“ (1993)) oder in 10 bis 11 Wochen (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder in 10 bis 12 Wochen (Rheinwald: „Atlas der Vogelwelt“ (1994)) oder in 12 bis 14 Wochen („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) oder in 3 bis 4 Monaten (Bechtel: "Bunte Welt im Zoo", (1970)). Oder die Jungvögel verlassen „nach etwa 75 Tagen … noch nicht voll flugfähig das Nest; erst eine Woche später erreichen sie die uneingeschränkte Flugfähigkeit” (Coomber: "Vögel" oder "Vögel; Enzyklopädie der Familien und Arten" (1992)). Danach erlernen die Jungvögel von den Altvögeln („Die faszinierende Welt der Tiere“ (1993)) das jagen.

Ein Höchstalter von 19 Jahren („De Agostini: Falcons & Co. Maxxi Edition“: Sekretär (2017)) oder „20 Jahre und mehr“ („Die faszinierende Welt der Tiere“ (1993)) wird angegeben.

Kapitel 2: Beobachtungsstudien in Bildern
Aus dem Leben der Sekretäre aus dem Tierpark Berlin Friedrichsfelde.

putzend...

auf ein Blatt einstampfend ...

fressend ...

laufend ...

zum Flug startend ...

balzend(?)

balzend(?) auf dem Nest

auf dem Nest ...

kniend...

liegend ...

ruhend ...

gähnend ...

befiedertes Augenlied, Füsse ...

Kopf, die Federn des Hinterkopfes ...

Aus dem Leben der Sekretäre aus dem Allwetterzoo Münster.

Aus dem Leben der Sekretäre aus dem Weltvogelpark (früher: Vogelpark Walsrode)

Aus dem Leben der Sekretäre aus dem Vogelpark Niendorf (Timmendorfer Strand).

Aus dem Leben der Sekretäre in der Adlerwarte Berlebeck.                          .

Aus dem Leben der Sekretäre aus dem Zoo Krefeld.                                      .

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