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Block 3: Ein Blick in die Artenvielfalt der Greifvögel und Eulen in Bild und Text
Ordnung Habichtartige Greifvögel (kurz Habichtartige), lat. Accipitriformes
Familie: Eigentliche Habichtartige, lat. Accipitridae
Unterfamilie Endemische Australasiatische Kites, lat. Lophoictinae
Gattungen: Erythrotriorchis, Lophoictinia (Schopfmilan), Hamirostra, Megatriorchis (Salvadorihabichte),

01. Fuchshabicht oder Australhabicht oder Australischer Habicht, lat. Erythrotriorchis radiatus (früher: Accipiter radiatus)
02. Schwarzbrustmilan oder Bussardmilan oder Haubenmilan oder Australischer Schwarzhalsmilan, lat. Hamirostra melanosternon (früher Hamirostra melanosterna)
03. Schopfmilan (oder auch Schwebeweih), lat. Lophoictinia isura

Um Wiederholungen bei den einzelnen Abschnitten meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen zu vermeiden, verweise ich auf das Literaturverzeichnis, das sich auf der Seite “Greifvögel / Eulen 1” befindet. Hiermit untersage ich (Jens Wolf, www kaiseradler.de) jede weitere Verbreitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner Fotos in welcher und / oder durch welche Art und / oder Weise auch immer. Genauso untersage ich hiermit jede weitere Verarbeitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen oder Teilen daraus. Das Inhaltsverzeichnis befindet sich auf der Seite “Greifvögel / Eulen A”. Es sei darauf hingewiesen, dass die Möglichkeit besteht, dass im Lauf der Zeit aufgrund von Veränderungen im Bestand der in den Falknereien und/oder (zoologischen) Einrichtungen gehaltenen Arten, die fotografierten Arten nicht mehr gezeigt werden oder nun andere Arten zu sehen sind.

01. Fuchshabicht oder Australhabicht oder Australischer Habicht
lat. Erythrotriorchis radiatus (früher: Accipiter radiatus)

Die Fuchshabichte sind in den Wäldern, Küstenwäldern, tropischen Wäldern in bis 1000m Höhe verbreitet.

Als Verbreitungsgebiet wird Nordwestaustralien, Nord-Territorium, Queensland bis Nord-Neusüdwales (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder in Nord- und Ostaustralien (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) oder „Nord- und Ostaustralien“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder in Nord- und Ostaustralien, „von den Kimberleys bis“ in den Norden von Neu-Südwales („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) verbreitet.

Der Bestand wird mit ca.350 Brutpaaren („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) angegeben.

Der Kopf und die Kehle sind „hell, dunkel gestreift(Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) bzw. „an der Basis weiss, schwarz gemasert“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))).

Die Oberseite ist „schwärzlich“, wobei die Federn rötlich umsäumt sind (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) bzw. die „Rückenfedern“ haben schwarze „Zentren“ und sind breit rötlich-braun oder kastanienbraun gesäumt („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))).

Die Unterseite ist „rötlich-braun bis kastanienbraun, schwarz gemasert(„Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) bzw. „rötlich, Brust/Flanken gestrichelt“ (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“). Die „Oberschenkel“ sind „rötlich-braun“ (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) bzw. Hosen sind „einfarbig“ (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Die Grösse beträgt 46 bis 61cm (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) oder 51 bis 58cm (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) oder 45 bis 60cm (Simpson, Day: „Birds of Australia“, (2012)).

Zur Nahrung zählen kleine Beuteltiere, Reptilien, Schlangen und mittelgrosse Vögel (Wüstenvögel).

Die Fuchshabichte, lat. Erythrotriorchis radiatus trinken nicht, da sie das benötigte Wasser oder die Flüssigkeit mit der Beute aufnehmen („Grosser Atlas des Tierlebens“, 1993).

Das Nest befindet sich auf einem Baum.

Mit freundlicher Genehmigung konnte das Fotos des Erythrotriorchis radiatus von Vik Dunis, www.bushpea.com verwendet werden.

02. Schwarzbrustmilan oder Bussardmilan oder Haubenmilan oder Australischer Schwarzhalsmilan
lat. Hamirostra melanosternon (früher Hamirostra melanosterna)

Die Schwarzbrustmilane sind in den Wüsten, lichten Wäldern, Savannen, Buschlandschaften, trockenen Gebieten, an baumbestandenen Flüssen, an den Flüssen im tropischen australischen Norden bis in 1000m Höhe verbreitet.

Als Verbreitungsgebiet wird Australien (Dierschke: „1000 Vögel“) bzw. Nord- und Zentralaustralien, am häufigsten in Nordqueensland und im Nordterritorium (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) bzw. Tasmanien und fast ganz Australien mit Ausnahme der Süd- und Ostküste (Felix: „Die Tiere Australiens“) angegeben.

Das Gefieder ist „überwiegend schwarz“ (Gosler: „Die Vögel der Welt“; Fehling: „Australien; Natur-Reiseführer“, (2003)). Das Gesicht ist schwärzlich (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“). Die Schwarzbrustmilane besitzen einen Federschopf („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)).

Die Oberseite ist schwarzgrau („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) oder schwärzlich, der Hinterhals jedoch rotbraun (Simpson, Day: „Birds of Australia“, (2012)) oder der Rücken ist schwärzlich, der Nacken ist rostbraun (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) oder der Rücken ist braun (Gosler: „Die Vögel der Welt“; Fehling: „Australien; Natur-Reiseführer“, (2003)).

Die Schultern sind rostbraun (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) oder gesprenkelt (Simpson, Day: „Birds of Australia“, (2012); Gosler: „Die Vögel der Welt“; Fehling: „Australien; Natur-Reiseführer“, (2003)).

Die Unterseite ist rostbraun, „öfter gänzlich schwarzrotbraun“ gefleckt („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) oder schwärzlich (Simpson, Day: „Birds of Australia“, (2012)) oder die Brust ist schwärzlich und der Bauch rostbraun (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Die „Schenkeln und Schwanzpartien“ sind ebenso gesprenkelt (Gosler: „Die Vögel der Welt“; Fehling: „Australien; Natur-Reiseführer“, (2003)). Der Schwanz ist braun (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Die Grösse beträgt 55 bis 60cm (Felix: „Die Tiere Australiens“) oder (etwa) 60cm („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995); Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969)) oder 50 bis 60cm (Simpson, Day: „Birds of Australia“, (2012)) oder 51 bis 61cm (Gosler: „Die Vögel der Welt“; Dierschke: „1000 Vögel“; Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“; Fehling: „Australien; Natur-Reiseführer“, (2003)) oder 53 bis 61cm (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)).

Zur Nahrung zählen kleine Säugetiere (Kaninchen, junge Kängurus), Insekten, Kriechtiere (Eidechsen), Vögel, Eier (Emus, Kraniche) und Aas. Schwarzbrustmilane jagen mitunter „in Schwärmen bis zu 50 Vögeln(Felix: „Die Tiere Australiens“) räubern die „Nester anderer Greifvögel“ (Fehling: „Australien; Natur-Reiseführer“, (2003)).

Die Eier bodenbrütender Vögel, wie Kraniche und Emus werden aufgebrochen und deren Inhalt gefressen (Felix: „Die Tiere Australiens“) bzw. Emu-Eier werden dazu „mit einem Stein geknackt“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) bzw. Emu-Eier werden mit Steinen mit den Schnabel beworfen (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) bzw. werden mit Schnabelschlägen oder mit Steinen, die mit dem Schnabel geworfen werden, bearbeitet (Fehling: „Australien; Natur-Reiseführer“, (2003)). Oder die Schwarzbrustmilane nehmen einen Stein mit den Fängen auf und werfen ihn aus 3 bis 4m Höhe auf die Emu-Eier, um die Schale aufzubrechen, um an den Inhalt zu kommen („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) bzw. schleudern „Steine gegen Vogeleier“, „um sie zu öffnen“ (Dierschke: „1000 Vögel“) oder lassen „im Flug Steine auf die Gelege des Emus fallen“, so dass die Eischalte „zerbricht“ (Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969)).

Das Nest befindet sich in Bäumen (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); Fehling: „Australien; Natur-Reiseführer“, (2003)) bzw. in einer Höhe von 6 bis 20m auf einem Baum (Felix: „Die Tiere Australiens“).

Das Weibchen legt 2 Eier (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder 2 bis 3 Eier (Fehling: „Australien; Natur-Reiseführer“, (2003)) oder 1 bis 4 weiss bis gelblich „rostrot, rot und schokoladenbraun oder violett“ gefleckte Eier (Felix: „Die Tiere Australiens“). Als Brutzeitraum wird Juni bis Dezember, am häufigsten September oder Oktober angegeben (Felix: „Die Tiere Australiens“).

Beide Altvögel „brüten abwechselnd“ (Fehling: „Australien; Natur-Reiseführer“, (2003)) oder das Weibchen brütet die Eier (Felix: „Die Tiere Australiens“) in etwa einem Monat (Felix: „Die Tiere Australiens“) oder in 36 Tagen (Fehling: „Australien; Natur-Reiseführer“, (2003)) aus. In der Regel wird nur ein Jungvogel gross (Felix: „Die Tiere Australiens“). Der oder die Jungvögel werden in 60 Tagen flügge (Fehling: „Australien; Natur-Reiseführer“, (2003)).

03. Schopfmilan (oder auch Schwebeweih)
lat. Lophoictinia isura

Die Schopfmilane sind in den Wäldern, offenen Landschaften, Waldflusslandschaften und Buschlandschaften bis zu 1000m Höhe verbreitet.

Als Verbreitungsgebiet wird Australien, ohne Südostaustralien und ohne Tasmanien (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) bzw. Australien (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) angegeben.

Das Gesicht ist weiss (Simpson, Day: „Birds of Australia“, (2012)) oder cremefarben (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Die Oberseite ist dunkelbraun, der Nacken rostbraun und die Schultern sind hell gefiedert (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Die Unterseite ist rostbraun (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) oder auf der Brust stark gestreift (Simpson, Day: „Birds of Australia“, (2012)) oder gelblich-rostfarben, Brust, dunkel gestrichelt (VÖGEL 03/2019).

Zur Nahrung zählen Reptilien, junge Vögel und Raupen.

Die Grösse beträgt 48 bis 51cm (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder 51cm (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder 50 bis 55cm (Simpson, Day: „Birds of Australia“, (2012)) oder 50 bis 56cm (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Das Nest befindet sich „gewöhnlich in Gewässernähe“ auf einem Baum (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)). Das Weibchen legt 2 bis 3 Eier (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)).

Mit freundlicher Genehmigung konnte das Fotos des Lophoictinia isura von Larry Dunis, genehmigt von Vik Dunis, www.bushpea.com verwendet werden.

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