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Block 3: Ein Blick in die Artenvielfalt der Greifvögel und Eulen in Bild und Text
Familie 1: Habichtartige, lat. Accipitridae
Unterfamilie Schlangenadler, lat. Circaetinae

Gattungen: Circaetus (Schlangenadler), Terathopius (Gaukler), Dryotriorchis (Schlangenbussarde), Spilornis (Schlangenhabichte)

02. Schlangenadler, lat. Circaetus gallicus
03. Schwarzbrust-Schlangenadler, lat. Circaetus Pectoralis (früher: Circaetus gallicus pectoralis
04. Streifenschwanzschlangenadler oder Graubrustschlangenadler, lat. Circaetus fasciolatus
05. Brauner Schlangenadler oder Afrikanischer Schlangenadler oder Einfarb-Schlangenadler, lat. Circaetus cinereus
06. Kongo-Schlangenhabicht oder Schlangenbussard, lat. Dryotriorchis spectabilis
07. Philippinen-Schlangenhabicht oder Philippinen-Schlangenweihe, lat. Spilornis holospilus
08. Schlangenhabicht oder Schlangenweihe oder Indischer Schlangenhabicht, lat. Spilornis cheela
09. Unterart: ?, lat. Spilornis cheela spilogaster

Um Wiederholungen bei den einzelnen Abschnitten meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen zu vermeiden, verweise ich auf das Literaturverzeichnis, das sich auf der Seite “Greifvögel / Eulen 1” befindet. Hiermit untersage ich (Jens Wolf, www kaiseradler.de) jede weitere Verbreitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner Fotos in welcher und / oder durch welche Art und / oder Weise auch immer. Genauso untersage ich hiermit jede weitere Verarbeitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen oder Teilen daraus. Das Inhaltsverzeichnis befindet sich auf der Seite “Greifvögel / Eulen A”

02. Schlangenadler
lat. Circaetus gallicus

Die Schlangenadler leben in den Heidegebieten, Halbwüsten, offenen trockenen Landschaften, flachen Landschaften, Moorgebieten, an trockenen Berghängen und in Höhen bis 2000m.

Als Verbreitungsgebiet findet man zum Eurasischen Schlangenadler, lat. Circaetus gallicus gallicus Nordafrika, Süd- und Osteuropa, vom Osten des Mittelmeers, Iran, der Kasachischen SSR, Afghanistan, Pakistan, Indien, Nordmongolei (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)).

Allgemein findet man zum Verbreitungsgebiet die Paläarktische Region, die Äthiopische Region und die Orientalische Region (Rheinwald: „Atlas der Vogelwelt“ (1994)) oder „Süd- und Osteuropa“ (DJV: "Unsere Greifvögel" (1992); Delin, Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004)) oder Süd- und Osteuropa, Nordafrika, Asien (Pott: „Das grosse Ravensburger Tierlexikon von A-Z“ (2002)) oder den Mittelmeeraum, Osteuropa bis Zentralasien (Dierschke: „1000 Vögel“) oder Südeuropa bis Indien (Forshaw: "Enzyklopädie der Tierwelt", Band Vögel (1991)) oder „Portugal und Marokko bis Indien“ (Thiede: „Greifvögel und Eulen“, 3.Aufl., 2005) oder Europa, Russland, „bis zum Balschachsee“, Iran, indischer Subkontinent (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder Südeuropa, grösster Teil Afrikas, Süd- und Zentralasien (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder „Portugal, Spanien, Frankreich, Italien“, Balkan (Hume: „Vögel in Europa“, (2013)) oder „Dänemark, Deutschland, Österreich,“ Schweiz, Estland, Lettland, Litauen, Sardinien, Sizilien, Libyen, Ägypten (Beaman/Madge: „Handbuch der Vogelbestimmung, Europa und Westpaläarktis“ (1998/2007)) oder Europa (Mennigen: „Brehms Tierleben Vögel“) oder Südeuropa, Nordafrika, bis Zentralasien (Limbrunner, Bezzel, Richarz, Singer: "Enzyklopädie der Brutvögel Europas, Band 1") oder „Europa, Nordafrika und im warmen Teil Asiens“ (Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965)) oder Europa und Asien („Lebendiges Tierreich, Die neue Enzyklopädie in Farbe“, Band 18 (1988)) oder Nordwestafrika, Iberische Halbinsel, Südfrankreich, Süd- und Osteuropa, bis Westsibirien, Kleinasien, bis nach Kasachstan zum Balchaschsee, bis Syrien, bis Israel, bis Iran (Mebs, Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder Afrika, Süd- und Ostafrika, bis zur Nordmongolei, bis Indien (Nicolai: „Greifvögel und Eulen“) oder Nordwestafrika, Süd- und Osteuropa, bis Südwestsibirien, Vorderasien, bis Indien (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder „Nordwestafrika, Süd- und Mitteleuropa, Osteuropa, Vorderasien, Südwestsibirien, Mongolei und Nordwestindien“ (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder Nordwestafrika, West- bis Zentraleurasien, Westchina (Schodde: „Die Enzyklopädie der Vögel“ (2005)) oder Nordwestafrika, West- bis Zentraleurasien, Westchina, Indien („Die Enzyklopädie der Tiere“ (2006)) oder Süd- und Osteuropa, Nordwestafrika, Mittlerer Osten, Südwestasien, Indien (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder Nordafrika, Süd- und Osteuropa, bis Kasachstan (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)).

Als Zugvögel ziehen die eurasischen Schlangenadler von „Anfang August bis Ende Oktober(Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder „Mitte August bis Mitte Oktober“ (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder „August bis Oktober“ (Limbrunner, Bezzel, Richarz, Singer: "Enzyklopädie der Brutvögel Europas, Band 1") oder „Ende September“ (Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983)) ins Überwinterungsgebiet und kehren im Zeitraum „März bis Mai(Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Limbrunner, Bezzel, Richarz, Singer: "Enzyklopädie der Brutvögel Europas, Band 1") oder „März/Mai“ (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder „Anfang April“ (Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983)) zurück. Schlangenadler sind Langsteckenzieher (FALKE 03/2016). Nach Zentralisrael kommen die Schlangenadler „Mitte März aus ihren afrikanischen Winterquartieren“ zurück (FALKE 08/2017).

Süditalienische Schlangenadler fliegen „in den meisten Fällen die viel längere Westroute über Frankreich und Spanien bis zur Meerenge von Gibraltar, wo sie nur gut ein Dutzend Kilometer über offenes Wasser fliegen müssen“ ins Überwinterungsgebiet, auch wenn der kürzeste Weg in den Süden eine Überwindung des Mittelmeers bzw. rund 150km offenes Meer bedeuten würde (FALKE 03/2016). Andererseits schlussfolgerte man „aus langjährigen Sichtbeobachtungen“ von gemischten Gruppen von alten und jungen Schlangenadlern, „dass die unerfahrenen Jungvögel den Zugweg von erfahrenen Altvögeln erlernen“ (FALKE 11/2016).

Als Überwinterungsgebiet wird die afrikanische Sahelzone (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009); Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder die afrikanische Sahelzone und Indien (Limbrunner, Bezzel, Richarz, Singer: "Enzyklopädie der Brutvögel Europas, Band 1") oder südlich der Sahara in Afrika, vereinzelt auch Südeuropa (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder das tropische Afrika (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000); Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969)) oder Afrika (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011)) oder Afrika, südlich der Sahara (FALKE 03/2016) oder die „Akazien-Savannen südlich der Sahara(Mebs, Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) angegeben.

Die Schlangenadler im indischen Subkontinent und auf den kleinen Sunda-Inseln (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009); Mebs, Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) sind Standvögel.

Die ehemalige Unterart, Beaudouin-Schlangenadler, lat. Circaetus beaudouini (früher: Circaetus gallicus beaudouini), die von Senegal bis Korfan, bis Nigeria, bis Nordkamerun, Uganda, bis Westkenia (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder in West- und Zentralafrika (de la Fuente: „fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere“, Band 5 Eurasien und Nordamerika (1971)) oder von Senegal bis in den Sudan (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) verbreitet ist, wurde zur eigenständigen Art definiert. Ebenso wurde der Schwarzbrust-Schlangenadler, lat. Circaetus pectoralis (siehe dort; früher: Circaetus gallicus pectoralis) zur eigenständigen Art definiert. Die Unterart Circaetus gallicus heptneri (bei Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ nicht mehr erwähnt) lebt in „Turkestan, Tienschau und Ferghana(de la Fuente: „fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere“, Band 5 Eurasien und Nordamerika (1971)).

Der Europäische Bestand der Schlangenadler wird mit 5.900 bis 14.000 Schlangenadler-Paaren (FALKE 06/1999), mit 8.000 bis 12.600 Brutpaaren (in der Westpaläarktis (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)), mit 4.000 Paaren in Südeuropa (Thiede „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)), mit 8.200 bis 10.350 Paaren, in der Westpaläarktis mit 13.100 Paaren (Mebs, Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)), mit ca. 10.000 Paaren „im Verbreitungsgebiet“ (Svensson: “Der Kosmos Vogelführer” (2011)), mit rund 17.500 Paaren (Mebs Greifvögel Europas“ (2012)) angegeben.

Im Bundesland Nordrhein Westfalen wurde jeweils „auf der >Königshovener Höhe<“ ein Schlangenadler am 05.08.2019 und zuletzt am 08.07.2016 gesichtet („Greifvögel und Falknerei“ (2016)).

Die Schlangenadler (Falke 05/1998) wurden, ohne Brutnachweise, in der Schweiz 371 mal (260 Individuen?) von 1900 bis 1993 festgestellt.

Der spanische Bestand der Schlangenadler wird mit 2.000 Schlangenadler-Brutpaaren (BLV Handbuch „Vögel“ (2006)) angegeben.

Der polnische Bestand wird mit 15 bis 30 Schlangenadler-Brutpaaren (BLV Handbuch „Vögel“ (2006)) angegeben.

Der französische Bestand wird mit 2.500 Schlangenadler-Brutpaaren (BLV Handbuch „Vögel“ (2006); „Greifvögel und Falknerei“ (2016)) angegeben.

Die Schlangenadler haben in Zentralisrael die „höchste Brutdichte des gesamten Verbreitungsgebiets“ (FALKE 08/2017).

Der Oberseite ist „graubraun“ (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000); Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969)) oder „hellbraun“ (Hume: „Vögel in Europa“, (2013)) oder „meist graubraun“ (Mebs, Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder „dunkelbraun“ (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder „gräulichbraun“, die Schwingen „schwärzlich“ (Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002)) oder „grau-braun mit sehr dunklen Federn an den Flügeln(Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983)) oder „graubraun“ und der „obere Teil des Rückens ist dunkelgraubraun“ (de la Fuente: „fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere“, Band 5 Eurasien und Nordamerika (1971)) oder „dunkelbraun, doch Flügeldecken und Rücken in der Regel hellbraun“ (Thiede „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) oder „licht graubräunliche Färbung“ („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) oder „braun“ (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder graubraun mit „helleren Flügeldecken“ (Delin, Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004)) oder „braun/graubraun“, hell gesäumt“ (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)).

Die Unterseite ist „hell“ (Nicolai: „Greifvögel und Eulen“) oder weiss (Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969); Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965)) oder „sehr“ hell mit deutlichen dunklen Flecken oder „bevorzugt“ bei Jungvögeln ohne Fleckung (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder hell und der leicht quergebänderte Bauch ist „gelegentlich unterseits fast ganz“ weiss (Delin, Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004)) oder „weiss bis cremefarben, mit schmaler, dunkler Bänderung unterschiedlicher Anzahl und Intensität“ (Thiede „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) oder „nahezu weiss“ mit dunklen Punkten (Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002)) oder „weisslich mit unregelmässig verstreuten dunkelbraunen Flecken in verschiedener Dichte“ (de la Fuente: „fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere“, Band 5 Eurasien und Nordamerika (1971)) oder „mehr oder weniger weiss und etwas braun gefleckt“ (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder „weiss gefärbt“ und mit einer „mehr oder weniger“ starken dunklen „Bänderung und Sprenkelung der hellen Unterseite“ (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder „grauweiss mit feiner Bänderung“ (Hume: „Vögel in Europa“, (2013)) oder sehr hell (DJV: "Unsere Greifvögel", 1992) oder „weiss mit unterschiedlich starker dunkler Zeichnung“ (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder „silbrig weiss mit typischem Kontrast zum Dunkelgrau vom Kopf und Brust und dunklen Tropfenreihen“ am „Bauch“ (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011)) oder der Bauch und die Unterseite „sind weiss mit dünnen oder dicken braunen Streifen, deren Dicke von Vogel zu Vogel variiert“ (Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983)) oder mit einer hellen „Wellung des weissen Bauches gekennzeichet“ („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)).

Die Beine sind unbefiedert (Hume: „Vögel in Europa“, (2013)) oder die Fänge sind „weisslich oder bläulich“ und nackt (Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965)).

Der Kopf ist „dunkel“ (Delin, Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004)) oder „in der Regel“ „dunkel“ (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) bzw. „dunkel … aber variirend“, es „kommen auch hellköpfige Vögel vor“ (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder „Kopf und Kehle sind braun“ (de la Fuente: „fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere“, Band 5 Eurasien und Nordamerika (1971)) oder „Kehle und Kropf sind weiss bis hellbraun mit dunklen Längsstrichen“ (Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969)) oder der Scheitel, der Nacken und die Halsseiten sind „dunkelgraubraun“ (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder „Kopf und Brustlatz“ sind „dunkel abgesetzt“ (Nicolai: „Greifvögel und Eulen“) oder Kopf und Kehle sind „meist graubraun(Mebs, Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder „Kopf, Vorderbrust schokoladenbraun“ (Thiede „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) oder „Kopf, Hals, Vorderbrust ... gräulichbraun“ (Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002)) oder „Kehle und Kropfgegend dunkel“ (de la Fuente: „fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere“, Band 5 Eurasien und Nordamerika (1971)) oder „der Kopf und die Brust sind braun mit verschiedenen Schattierungen“ (Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983)).

Die Augen sind „leuchtend gelb“ (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000); de la Fuente: „fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere“, Band 5 Eurasien und Nordamerika (1971)) oder „gelb“ („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995); Nicolai: „Greifvögel und Eulen“; Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Mebs, Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006); Heinzel, Fitter, Parslow: „Pareys Vogelbuch“ (1988); Hume: „Vögel in Europa“, (2013)) oder „hell“ (Limbrunner, Bezzel, Richarz, Singer: "Enzyklopädie der Brutvögel Europas, Band 1").

Auf dem hellen Schwanz sind „2 bis 3“ Querbinden (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder „drei oder vier“ dunkle Querbinden (de la Fuente: „fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere“, Band 5 Eurasien und Nordamerika (1971)) oder wenige „Querbinden (3 sind gut sichtbar)“ (Thiede „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) oder „3 bis 4“ Querbinden (Beaman/Madge: „Handbuch der Vogelbestimmung, Europa und Westpaläarktis“ (1998/2007)) vorhanden oder der Schwanz ist mit „drei deutlichen dunklen Binden (manchmal einer undeutlichen vierten an der Basis)“ (Delin, Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004)) gekennzeichnet.

Beim Gefieder des Schlangenadlers treten bezüglich der „Färbung starke Variationen auf“ (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder die Färbung ist „recht variabel“ (Beaman/Madge: „Handbuch der Vogelbestimmung, Europa und Westpaläarktis“ (1998/2007)) oder „variierend in Intensität und Färbung“ (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder „variabel, meist jedoch Kopf und Brust dunkel, scharf vom hellen , leicht gebänderten Bauch abgegrenzt“ (Delin, Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004))

Die Grösse beträgt um 65cm (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969); Pott: „Das grosse Ravensburger Tierlexikon von A-Z“ (2002); Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965)) oder 59 bis 62cm (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder 62 bis 67cm (Beaman/Madge: „Handbuch der Vogelbestimmung, Europa und Westpaläarktis“ (1998/2007); Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“; Limbrunner, Bezzel, Richarz, Singer: "Enzyklopädie der Brutvögel Europas, Band 1") oder 67cm (Schodde: „Die Enzyklopädie der Vögel“ (2005); „Die Enzyklopädie der Tiere“ (2006)) oder 62 bis 68cm (Mebs, Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder 62 bis 69cm (Dierschke: „1000 Vögel“; Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011); Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002); Hume: „Vögel in Europa“, (2013)) oder 62 bis 70cm (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder 63 bis 68cm (de la Fuente: „fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere“, Band 5 Eurasien und Nordamerika (1971)) oder 63 bis 69cm (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000); Nicolai: „Greifvögel und Eulen“) oder 63 bis 70cm (Thiede „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) oder 64 bis 72cm ("Königreich der Tiere von A-Z", Bd. 1 (1981); Delin, Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004)) oder 60 bis 81cm (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder 66cm (Rheinwald: „Atlas der Vogelwelt“ (1994)) oder 70cm („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995); Mennigen: „Brehms Tierleben Vögel“).

Zur Nahrungssuche fliegen die Schlangenadler „bis zu 20 oder 30km vom Nest“ weg (FALKE 08/2017). Die Schlangenadler suchen in „50-150m“ Höhe rüttelnd (Dierschke: „1000 Vögel“) oder in „20-30m Höhe“ rüttelnd, „aber auch aus grosser Höhe (bis 400m)“ (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder „zwischen 15 und 30m“ (de la Fuente: „fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere“, Band 5 Eurasien und Nordamerika (1971)) nach der Beute. Neben dem Rüttelflug sucht der Schlangenadler auch im Schwebeflug (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder im Gleitflug (FALKE 08/2017) nach der Beute. Schlangenadler jagen „nur bei schönem Wetter“ und bleiben „an Regentagen reglos aufgebaumt“ ("Königreich der Tiere von A-Z", Bd. 1 (1981)). Andererseits werden „in regenreichen Sommern, in denen es witterungsbedingt nur wenig Reptilien gibt, … Kleinsäuger und Jungvögel“ (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) erbeutet.

Aufgrund von „Beobachtungen über längere Zeiträume“ stellte man fest, „dass die Nahrung der Schlangenadler zu 95% aus Schlangen, zu 4% aus Eidechsen und zu 1% aus Säugetieren“, in sehr seltenen Fällen auch Fischen, besteht (de la Fuente: „fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere“, Band 5 Eurasien und Nordamerika (1971)). Oder die Hauptnahrung sind „Schlangen und Eidechsen“ (Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965)) oder bevorzugt Schlangen (Attenborough: „Das geheime Leben der Vögel“) oder die Hauptnahrung besteht „zu etwa 95% aus Schlangen“ („Geheimnisvolle Welt der Vögel“; Tomus-Verlag) oder „zu 95%“ aus Schlangen (Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983)) oder „überwiegend“ aus ungiftigen Schlangen, wie z.B. Nattern (Vipersnattern und Blindschleichen), aber auch aus giftigen Schlangen, wie z.B. Kreuzottern (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) besteht. Zur Beute werden auch Zorn-, Kletter-, Leopard-, Eidechsen-, Schwimm-, Ringel- und Glattnattern, aber auch Juravipern angegeben.

Bezüglich der Giftschlangen heisst es andererseits, dass sie verschont werden („Geheimnisvolle Welt der Vögel“; Tomus-Verlag) oder dass sie gemieden werden (Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983)). Da in „Menschenhand aufgewachsene Schlangenadler“ auch Giftschlangenadler angreifen, geht man davon aus, dass die Jungvögel, die Erfahrungen der Altvögel beigebracht bekommen haben („Geheimnisvolle Welt der Vögel“; Tomus-Verlag). Als Maximallänge der Schlangen werden 1,8m (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) und 2m (de la Fuente: „fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere“, Band 5 Eurasien und Nordamerika (1971); „Geheimnisvolle Welt der Vögel“; Tomus-Verlag) angegeben.

Die Schlangenadler rütteln bevor sie aus grosser Höhe auf die Beute mit „zurückgenommenem Kopf, fast geschlossenen Flügeln und vorangestreckter Brust“ steil herunterstossen (Hume: „Vögel in Europa“, (2013)) oder die Schlangenadler stürzen im Sturzflug auf die entdeckte Schlange und versuchen sie „mit Schnabelhieben auf den Kopf zu töten(de la Fuente: „fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere“, Band 5 Eurasien und Nordamerika (1971)) oder die Schlangenadler fangen und töten die Schlange durch einen „Nackengriff“ (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)). Der Schlangenadler „nimmt den Kampf mit ausgebreiteten Flügeln auf“, „attackiert wiederholt“, „tänzelt vor und zurück“, wobei die Schlange „immer nur auf Federn“ stösst und „so ihr Gift“ verschwendet (Attenborough: „Das geheime Leben der Vögel“). Zur richtigen Zeit packt der Schlangenadler blitzartig die Schlange mit seinen Krallen und trennt mit einem schnellen Biss „direkt unter dem Kopf das Rückgrat durch“ (Attenborough: „Das geheime Leben der Vögel“) oder der Schlangenadler versucht mit den kräftigen Läufen „das anfällige Rückgrad einer Schlange mit dem ersten Griff“ zu verbrechen (Bright: „Tiere auf Jagd; Fressen und gefressen werden“ (1993)) oder man findet auch, dass der Schlangenadler mit der „Wucht des Aufpralls seiner Füsse den (nicht gerade kräftigen) Rücken“ versucht zu brechen und sofern die Schlange nicht sofort tot ist, versucht der Schlangenadler „den Kopf der Schlange zu zermalmen“ (Olsen: „Adler und Geier“, 1991) oder nach einer Beobachtung trat ein junger Schlangenadler solange auf die Schlange, packte sie und liess sie wieder los, „bis er den Kopf der Schlange packen und zerquetschen“ (Olsen: „Adler und Geier“, 1991) konnte.

Es fallen jedoch auch Schlangenadler „Giftschlangen zum Opfer“ (Olsen: „Adler und Geier“, 1991). „Einen gewissen Schutz“ vor dem Schlangengift bieten nur die „durch Schuppen gepanzerten Beinen und das dichte Federkleid“ (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)). Andererseits heisst es auch, dass es dem Schlangenadler „dank seiner Wendigkeit stets gelingt, seiner Beute den Garaus zu machen("Königreich der Tiere von A-Z", Bd. 1 (1981)).

Die grossen Schlangen werden am Boden zerteilt und gefressen und die kleinen Schlangen werden beim fliegen ganz verschlungen (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“). Als Tagesbedarf benötigt ein Schlangenadler „1-2 mittelgrosse Schlangen; während der Jungenaufzucht müssen pro Tag vom Paar etwa 3-5 erbeutet werden“ (Limbrunner, Bezzel, Richarz, Singer: "Enzyklopädie der Brutvögel Europas, Band 1"). „Mindestens 5 Schlangen“ (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005); Thiede „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) benötigt eine Schlangenfamilie täglich.

Zur Nahrung werden aber auch noch Vögel, Ratten, Mäuse, Insekten, Heuschrecken, Frösche, Eidechsen (Perl-, Mauer- und Zauneidechsen) angegeben. Seltener werden Regenwürmer, Schnecken und Vögel (bis hin zu Drosseln und Turteltauben) gefressen. Man findet aber auch, dass Schlangenadler „fast ausschliesslich Reptilien“ fressen können (VÖGEL 02/2017).

Nach der Ankunft aus dem Überwinterungsgebiet (Limbrunner, Bezzel, Richarz, Singer: "Enzyklopädie der Brutvögel Europas, Band 1") führen die Schlangenadler „auffällige Flugspiele, so genannte >Girlandenflüge<“ zur Reviermarkierung und Balz durch. Die Paare kreisen in der Luft „laut rufend“ und „stossen einander“ (Rheinwald: „Atlas der Vogelwelt“ (1994)) oder führen „akrobatische Flugspiele“ (Mennigen: „Brehms Tierleben Vögel“) oder führen „ausgeprägte Balzflüge (>Girlandenflug<)“ (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) durch. Die Schlangenadler stossen anders formuliert „dabei klagende Pfeiflaute aus“ (de la Fuente: „fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere“, Band 5 Eurasien und Nordamerika (1971)). Beim Girlandenflug bewegt sich der Schlangenadler wellenformig „aufwärts mit ausgebreiteten Flügeln, abwärts mit 1-2 Flügelschlägen“ (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)).

Das Nest befindet sich auf „immergrünen Bäumen“ (Schodde: „Die Enzyklopädie der Vögel“ (2005); „Die Enzyklopädie der Tiere“ (2006)) oder in einem Baum (Hume: „Vögel in Europa“, (2013)) oder „bevorzugt in Nadelbäumen oder immergrünen Laubbäumen(Limbrunner, Bezzel, Richarz, Singer: "Enzyklopädie der Brutvögel Europas, Band 1") oder „gewöhnlich“ in dichten „Pinien und stark“ belaubten „Eichen“ (de la Fuente: „fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere“, Band 5 Eurasien und Nordamerika (1971)). Die Vertiefung des aus Reisig und Zweigen bestehenden Nestes ist mit Gras (Rheinwald: „Atlas der Vogelwelt“ (1994)) oder frischen Blättern „von anderen Bäumen“ (de la Fuente: „fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere“, Band 5 Eurasien und Nordamerika (1971)) ausgepolstert. Oft wird auch ein verlassenes Greifvogelnest (Limbrunner, Bezzel, Richarz, Singer: "Enzyklopädie der Brutvögel Europas, Band 1"; Thiede „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) oder ein verlassenes Krähennest (Thiede „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) verwendet. Das Nest befindet sich in einer Höhe von 3 bis 6m (de la Fuente: „fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere“, Band 5 Eurasien und Nordamerika (1971)). Notfalls wird auch auf Felsklippen (de la Fuente: „fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere“, Band 5 Eurasien und Nordamerika (1971)) oder in einer Felswand (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012) genistet.

Das Weibchen legt nur ein weisses Ei (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005); de la Fuente: „fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere“, Band 5 Eurasien und Nordamerika (1971); Mennigen: „Brehms Tierleben Vögel“; Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000); Limbrunner, Bezzel, Richarz, Singer: "Enzyklopädie der Brutvögel Europas, Band 1"; Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969)) oder ein Ei (Hume: „Vögel in Europa“, (2013); Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983)) oder in „seltensten Fällen“ 2 Eier (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder „zwei bis drei Eier“ (Rheinwald: „Atlas der Vogelwelt“ (1994)).

Als Brutzeitzeitraum findet man „Ende März (Südwesteuropa) bis Ende Mai (Weissrussland)“ (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder „April bis Juni“ (Hume: „Vögel in Europa“, (2013)) oder „Ende April bis Anfang Juni(Limbrunner, Bezzel, Richarz, Singer: "Enzyklopädie der Brutvögel Europas, Band 1") oder „Anfang bis Mitte Mai“ (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000) oder „Anfang Mai“ (Mennigen: „Brehms Tierleben Vögel“)) oder Ende März bis Mitte April in Mittelitalien und „Ende April/Anfang Mai“ in Osteuropa (Mebs, Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)).

Das Ei wird in 28 Tagen (Mennigen: „Brehms Tierleben Vögel“) oder in „5 Wochen“ (Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969)) oder in 44 bis 47 Tagen (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder in 45 Tagen (Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983)) oder in 45 bis 47 Tagen (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Mebs, Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006); Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005); Nicolai: „Greifvögel und Eulen“; "Königreich der Tiere von A-Z", Bd. 1 (1981)) oder in 46 bis 48 Tagen (Thiede „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) oder in 47 Tagen (de la Fuente: „fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere“, Band 5 Eurasien und Nordamerika (1971)) in der Regel vom Weibchen ausgebrütet. Das Männchen löst das Weibchen „ein- bis zweimal am Tag für 2-3 Stunden beim Brüten(Mebs, Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) ab. Beide Altvögel füttern den Jungvogel zuerst nur mit kleinen Beuteteilen (Dierschke: „1000 Vögel“; Mebs, Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder kleinen Schlangen (de la Fuente: „fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere“, Band 5 Eurasien und Nordamerika (1971)). Andererseits kann der Jungvogel später auch „meterlange Schlangen unzerkaut verschlingen, wobei ihm das unzerkaute Ende noch lange aus dem Schnabel hängt(„Geheimnisvolle Welt der Vögel“; Tomus-Verlag).

Flügge ist der Jungvogel nach 65 bis 75cm (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder in ca. 70 Tagen (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder in 70 bis 75 Tagen (Limbrunner, Bezzel, Richarz, Singer: "Enzyklopädie der Brutvögel Europas, Band 1"; Nicolai: „Greifvögel und Eulen“) oder in ungefähr 75 Tagen (Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983)) oder in 60 bis 80 Tagen (Mebs, Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder in 70 bis 80 Tagen (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005); Thiede „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005); "Königreich der Tiere von A-Z", Bd. 1 (1981)) oder in 2,5 Monaten („Geheimnisvolle Welt der Vögel“; Tomus-Verlag).

Dem Jungvogel wird das Jagen der Schlangen beigebracht, in dem die Altvögel die Schlange vor dem Jungvogel auf dem Boden entlang ziehen und der Jungvogel um die Schlange kämpfen muss (de la Fuente: „fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere“, Band 5 Eurasien und Nordamerika (1971)).

Geschlechtsreif wird der Jungvogel mit 3 bis 4 Jahren (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)); Mebs, Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)).

Ein Höchstalter von 15 Jahren (Hume: „Vögel in Europa“, (2013)) oder 17 Jahren (Mebs, Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) bzw. 30 Jahren (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) wurde angegeben.

Die nachfolgenden Fotos wurden im Falkenhof Schloss Rosenburg (Riedenburg) gemacht.                      .

Die nachfolgenden Fotos wurden im Tiergarten Schönbrunn (Wien) gemacht.                                        .

Die nachfolgenden Fotos wurden im Naumann-Museum Köthen (links: bezeichnet mit Natternadler, lat. F. brachydactyla bezeichnet (alte lateinische Bezeichnung?)) und im Naturkundemuseum Bamberg (mitte) aufgenommen.

03. Schwarzbrust-Schlangenadler
lat. Circaetus pectoralis (früher: Circaetus gallicus pectoralis) 

Die Schwarzbrust-Schlangenadler leben in den bewaldeten Graslandschaften, Savannen, Wüsten, in Höhen bis 3400m.

Als Verbreitungsgebiet wird der Ostsudan, Äthiopien, Kenia, Simbabwe und Gabun (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder Ost- und Südafrika (de la Fuente: „fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere“, Band 5 Eurasien und Nordamerika (1971); Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) angegeben.

Der Kopf und der Rücken sind schwärzlich (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)). Die Kehle ist oft weisslich, die Brust ist schwärzlich (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder die Brust ist schwarz („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007)). Bei den Altvögeln ist das Bauch- und Schenkelgefieder fleckenlos (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder der Bauch und der Unterschwanz sind weiss und die Beine weisslich (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)).

Zur Nahrung zählen Schlangen, kleine Säugetiere, Frösche und Echsen.

 

Mit freundlicher Genehmigung von Fritz Pölking, www.poelking.com, wurde das rechte Foto von einem Schwarzbrust-Schlangenadler verwendet.

04. Streifenschwanzschlangenadler oder Graubrustschlangenadler
lat. Circaetus fasciolatus

Die Streifenschwanzschlangenadler leben an der tropischen ostafrikanischen Küste im Küstenwald, im dichten Wald am Wasser, in Höhen bis 1500m.

Als Verbreitungsgebiet wird Nordkenia, Tanganjika, bis Natal (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder die ostafrikanische Küste (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder von „Kenia in Ostafrika bis in die Provinz Natal in Südafrika“ („Lebendiges Tierreich, Die neue Enzyklopädie in Farbe“, Band 18 (1988)) oder an der Küste von Somalia bis Nordost-Südafrika (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) angegeben.

Der Kopf ist „dunkel graubraun“ (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)). Die Oberseite ist „hell“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) bzw. „Rücken/Decken schwärzer, Federspitzen rötlich“ (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)).

Die Unterseite ist auf der Brust hellbraun und dicht auf Bauch und Hosen gebändert (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) bzw. die Unterseite ist „braungebändert“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) bzw. die Brust ist „dunkel graubraun“ und der „Bauch/Unterschwanz/Hosen“ sind „weiss, graubraun gebändert“ (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)).

Auf dem Schwanz sind „3 schwarze Binde“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)).

Die Grösse beträgt 58 bis 61cm (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder 54 bis 60cm (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)).

05. Brauner Schlangenadler oder Afrikanischer Schlangenadler oder Einfarb-Schlangenadler
lat. Circaetus cinereus

Die Braunen Schlangenadler leben in den Savannen, Waldlandschaften, baumbestandenen Gegenden, in Höhen bis zu 2.700m.

Als Verbreitungsgebiet wird Afrika, südlich der Sahara (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) angegeben.

Das Gefieder ist „dunkelbraun“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder „ganz dunkelbraun“ (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder „beinahe einförmig, dunkel schieferbraun, oft mit einem engen schwarzen Streifen über dem Auge“ (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“). Die Augen sind gelb.

Der Schwanz hat „3 dünne weissliche Schwanzbinden“ (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) bzw. „drei schmale Bänder und eine weisse Endbinde“ (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“).

Die Grösse beträgt 43?cm (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“) oder 74 bis 78cm (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder 71 bis 78cm (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)).

Zur Nahrung zählen zu „70% Reptilien, meistens Schlangen“ und auch „kleine Säugetiere und Vögel“ (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“).

Das Nest befindet sich in 5 bis 15m Höhe auf einem Baum, in der Regel auf einer Akazie oder einer Euphorbie (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“). In dieses Nest legt das Weibchen das eine weisse Ei und brütet es dann in 45 Tagen (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“) aus. Der Jungvogel wird in „100 bis 109 Tagen“ (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“) flügge. Beide Altvögel (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“) versorgen den Nachwuchs.

06. Kongo-Schlangenhabicht oder Schlangenbussard
lat. Dryotriorchis spectabilis

Die Kongoschlangenhabichte leben in den Tropenwäldern in Höhen bis 900m.

Allgemein findet man als Verbreitungsgebiet das westliche Afrika und den Kongo (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)).

Genaugenommen wird für die Unterart Dryotriorchis spectabilis spectabilis das Verbreitungsgebiet Ghana bis Kamerun (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder Sierra Leone bis Südnigera und Nordwestkamerun („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)) oder Sierra Leone bis Nordkamerun (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) angegeben.

Die Unterart Dryotriorchis spectabilis batesi ist in Südkamerun, Gabun, bis Zaire (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder Südkamerun, bis Westuganda, bis Gabun, bis Zentrazaire, bis Nordangola („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)) oder in Südkamerun, im Norden und Osten der DR Kongo bis nach Nordangola (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)).

Der Oberkopf ist „schwärzlich braun“, die Wangen sind „hellbraun“ und die Kehle ist „rostfarben“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)) und die Kehle hat einen schwarzen „Kehl- und Bartstreif“ (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)).

Die Oberseite ist auf dem Rücken „schwärzlich braun“ und ansonsten „schokoladenbraun“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)) oder „schwärzlich“ mit rotbraunem „Kragen“ (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) bzw. bei der Unterart Dryotriorchis spectabilis spectabilis „mit rotbraunem Nackenband“ (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)).

Die Unterseite ist „weiss mit rostfarben getönten und grossen runden schwärzlichen Flecken“, einem rein weissem Mittelbauch und mit „eng sepiabraun und weiss“ gestreiftenen Hosen („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)) oder die Unterseite ist „weiss, variabel rötlich getönt“, „Brust fleckig, Hosen mit braunen Bändern“ (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)).

Die Unterart Dryotriorchis spectabilis batesi ist „brauner und an der Unterseite weniger gefleckt und gezeichnet“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)) bzw. „oben brauner, unten weisser“ (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)).

Die Grösse beträgt 56 bis 58cm (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)) oder 54 bis 60cm (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)).

07. Philippinen-Schlangenhabicht oder Philippinen-Schlangenweihe
lat. Spilornis holospilus

Die Philippinen-Schlangenhabicht leben an den Fluss- und Seenufern, in den Auwäldern, im bewaldeten Vorbergen, in offenen Landschaften in Höhen bis 2500m.

Als Verbreitungsgebiet werden die Philippinen (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder die Philippinen; ausser der Palawan-Gruppe (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) angegeben.

Der Kopf ist „graubraun(Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) und die Haubenfedern sind „rostfarben gesäumt“ (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)).

Die Oberseite ist „braun, Decken weiss gepunktet“ (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) bzw. „stark gefleckt“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)). Der dunkelbraune Schwanz hat eine breite helle Querbinde (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)).

Die Unterseite ist „hell rostbraun mit vielen grossen Flecken(Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) bzw. „rostbraun, mit braun umrandeten weissen Punkten“ (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)).

Die Grösse beträgt 58 bis 64cm (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder 47 bis 53cm (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)).

Zur Nahrung zählen kleine Schlangen, kleine Vögel und Eidechsen.

Das Nest befindet sich auf einem Baum „am Waldsaum eines Flusses oder in der Nähe eines sumpfigen Feldes(„Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)) in einer Höhe von 15 bis 25m.

Das Weibchen legt 1 bis 2 weisse und mit „braunen Kappen” versehene und mit braunen bis rotbraunen Flecken gemusterte Eier („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)) oder 2 weisse rotbraun gefleckte Eier. Die Jungvögel schlüpfen in ca. 35 Tagen. Das Paar lebt in einer Dauerehe.

08. Schlangenhabicht oder Schlangenweihe oder Indischer Schlangenhabicht
lat. Spilornis cheela

Die Schlangenhabichte leben in Wäldern, an Waldrändern, Lichtungen, auf bewaldeten Bergen, in bis zu 3050m Höhe, an den Flüssen, Seen, Sümpfen.

Als Verbreitungsgebiet findet man allgemein Nordindien bis China und Borneo (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder Nordindien, „Südchina, Südostasien und in vielen Teilen Indonesiens“ („Lebendiges Tierreich, Die neue Enzyklopädie in Farbe“, Band 18 (1988)) oder „Vorderindien, Burma, Südostchina und Indonesien“ (Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965)) oder „Indien bis Südchina, Südostchina, Indonesien“ (Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“ (1988)) oder „Süd- und Südostasien, auf den grossen Sunda-Inseln und auf Palawan“ (Felix, Hísek, Knotek, Knotková, Krb: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Asiens“ (1982)) oder Indien, Südostasien, bis Borneo, bis Japan (Schodde: „Die Enzyklopädie der Vögel“ (2005)) oder Indien, China, Südostasien, Indonesien, Philippinen (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder Süd- und Südostasien („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007)).

Man findet in der älteren Literatur noch „über 20“ Unterarten (Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder „mehr als 20 geographische Unterarten“ (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder 21 Unterarten (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) und zuletzt nur noch 14 Unterarten (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)). Eine der 14 Unterarten ist Spilornis cheela spilogaster (siehe dort).

Die Nominatform Spilornis cheela cheela ist von Panama bis Indien (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder im Himalaja bis Indien und bis Assam (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) verbreitet.

Die 14 verschiedenen Unterarten unterscheiden sich hinsichtlich der Gefiederfärbungen, jedoch ist bei den „meisten Unterarten“ das Gefieder dunkelbraun und der Kopf schwarz (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) bzw. die „kräftige aufrichtbare Haube, gelbe Augen und nackte gelbe Beine sind bei allen Unterarten … konstante Merkmale“ (Gosler: „Die Vögel der Welt“). Allgemein heisst es, dass das Gefieder „dunkel getönt“ ist („Lebendiges Tierreich, Die neue Enzyklopädie in Farbe“, Band 1 (1988)) und dass der Schwanz breit, schwarz und mit einer blassbraunen Binde versehen ist (Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965)).

Zu Spilornis cheela cheela: Der Kopf ist „schwärzlich“ (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)). Die Wangen sind grau (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)). Die Oberseite ist „braun“ (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)). Die Unterseite ist „rötlicher, gepunktet“ (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) bzw. die Brust ist „fein gewellt“ und der Bauch ist „deutlich abgesetzt“ (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) bzw. die Unterseite ist durch „Augenflecken“ („Lebendiges Tierreich, Die neue Enzyklopädie in Farbe“, Band 1 (1988)) gekennzeichnet.

Die Grösse variiert aufgrund der 21 bis zuletzt nur 14 Unterarten von 50 bis 70cm (Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“) oder 50 bis 74cm (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder 28 bis 53cm (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder 41 bis 76cm (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder etwa 70cm (Felix, Hísek, Knotek, Knotková, Krb: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Asiens“ (1982)) oder 74cm („Lebendiges Tierreich, Die neue Enzyklopädie in Farbe“, Band 1 (1988)) oder 75cm (Gosler: „Die Vögel der Welt“).

Es wurde beobachtet, dass eine Schlangenweihe „stundenlang unbeweglich auf einer Warte“ sass „, um dann plötzlich auf“ die Beute herabzustossen (Burton: „Das Leben der Vögel“, 1985). Zur Beute zählen giftige und ungiftige Schlangen (Baumschlangen), Eidechsen, kleine Säugetiere, Vögel und Frösche.

Die Schlangenhabichte führen zur Balzzeit Balzflüge durch (Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“).

Das Nest wird von Männchen und Weibchen gemeinsam erbaut („Lebendiges Tierreich, Die neue Enzyklopädie in Farbe“, Band 1 (1988)) und befindet sich auf einem Baum „am Waldsaum eines Flusses oder in der Nähe eines sumpfigen Feldes” („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)).

Das Weibchen legt ein Ei („Lebendiges Tierreich, Die neue Enzyklopädie in Farbe“, Band 1 (1988); Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“) oder ein rahmgelbes, „mit zahlreichen kastanienbraunen Flecken“ bedecktes Ei („Lebendiges Tierreich, Die neue Enzyklopädie in Farbe“, Band 1 (1988)) oder 1 bis 2 weisse und mit „braunen Kappen” versehene und mit braunen bis rotbraunen Flecken gemusterte Eier („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)).

Das Weibchen brütet das oder die Eier „in 35 Tagen“ (Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“) „allein“ („Lebendiges Tierreich, Die neue Enzyklopädie in Farbe“, Band 1 (1988)) aus. Als Brutzeitraum wird „Februar oder März“ („Lebendiges Tierreich, Die neue Enzyklopädie in Farbe“, Band 1 (1988)) angegeben. Das Männchen beschafft die Beute während dieser Zeit (Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“).

Mit freundlicher Genehmigung von Gunnar Boldhaus, www.boldhaus.info , konnte dieses Foto verwendet werden.

Mit freundlicher Genehmigung von Barbara André, www.foto-kreationen.com , konnte das Foto verwendet werden. Das Foto wurde in Indien, Bandhavghar aufgenommen. In Südindien lebt Spilornis cheela melanotis und in Nordindien lebt pilornis cheela cheela.

09. Unterart: ? (deutscher Name?)
lat. Spilornis cheela spilogaster

Spitornis cheela spilogaster ist eine Unterart des Schlangenhabichts oder Schlangenweihe oder Indischen Schlangenhabichts, lat. Spilornis cheela (siehe dort). Die Unterart wurde zuerst vom Naturwissenschaftler Bluth im Jahre 1853 beschrieben.

Als Verbreitungsgebiet wird Sri-Lanka (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) angegeben.

Spitornis cheela spilogaster hat eine „graue Kehle(Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) bzw. eine „hellgraue“ Kehle und hell graubraune Wangen und Ohrdecken (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)).

In Sri Lanka wird als Brutzeitraum „Februar bis März(Felix, Hísek, Knotek, Knotková, Krb: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Asiens“ (1982)) angegeben. Das Nest wird von Männchen und Weibchen gemeinsam erbaut und mit Laub ausgepolstert (Felix, Hísek, Knotek, Knotková, Krb: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Asiens“ (1982)). Das Weibchen legt ein Ei, „nur selten 2 weisse, rostrot gefleckte Eier“ (Felix, Hísek, Knotek, Knotková, Krb: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Asiens“ (1982)). Das Weibchen brütet „allein“ das oder die Eier (Felix, Hísek, Knotek, Knotková, Krb: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Asiens“ (1982)) aus. Das Männchen beschafft die Beute während dieser Zeit (Felix, Hísek, Knotek, Knotková, Krb: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Asiens“ (1982)).

Mit freundlicher Genehmigung von Detlev Raske, www.sri-lanka-live.de wurde das Foto einer Schlagenweihen-Unterart verwendet.

Mit freundlicher Genehmigung von Dieter Höll, www.watzmann-pictures.de
wurde das Foto des Braunen Schlangenadlers verwendet.

Dieses Foto wurde im Hessischen Naturkundemuseum Darmstadt gemacht.

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