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Grauspecht, lat. Picus canus, Gmelin, 1788

 

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Die Fotos unterhalb dieser Zeilen des Grauspechts wurden in Nürnberg (Östliches Pegnitztal) aufgenommen.

Grauspecht, lat. Picus canus, Gmelin, 1788

Die Grauspechte sind im allgemeinen in „Nord-. Mittel-, Ost- und Westeuropa, Transkaukasien, Ostsibirien, NO-Mongolei, Sachalin, Hokkaido, Korea, Taiwan, Hinterindien, Malaka, Sumatra und das Himalajagebiet(Blume: "Schwarzspecht, Grauspecht, Grünspecht", NBB 300 (1996)) oder in Europa bis Ost und Südostasien (Dierschke: „1000 Vögel“) oder in Mittel- und Osteuropa, südliches Skandinavien (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder in Mittel- und Osteuropa, Südnorwegen, Mittelschweden, „durch ganz Asien bis in den Fernen Osten“ („rororo Tierlexikon“(in 5 Bänden, Band 3 (Vögel)) 1969) oder in „Europa ausser Island, den Britischen Inseln, dem grössten Teil Nordeuropas sowie Südeuropas“ (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003)) oder bis nach Nordjapan und Nordvietnam („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 8 (Vögel 3)) oder in „Europa bis Ostasien; Nordgrenze Südskandinavien, Zentralrussland, Südsibirien, Nordmongolei; Südgrenze Mittelfrankreich, Alpen, Nordgriechenland, Nordanatolien, Himalaja, Südchina; auch in Japan, Taiwan und Sumatra“ (Bezzel: „BLV Handbuch Vögel“ (2006)) oder in Westfrankreich, Mitteleuropa, Skandinaviens „ostwärts bis zum Pazifik“, Nordostindien, Südostasien (Puchta, Richartz: „Steinbachs grosser Vogelführer“ (2006)) oder in Frankreich bis ins gemässigte Asien, Nordjapan, Südostasien (Diesselhorst, Fechter: „Knaurs Tierleben von A-Z, Band 1 (A-L)“ (1981)) oder im Balkan, bis nach Sibirien, bis Ostasien (FALKE (03/2004: „Themenheft Spechte“)) oder bis nach Russland, bis zum Pazifik (FALKE 01/2014).

Man unterteilt die Grauspechte in 9 Unterarten (Puchta, Richartz: „Steinbachs grosser Vogelführer“ (2006)) oder 15 Unterarten („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 8 (Vögel 3); Blume: "Schwarzspecht, Grauspecht, Grünspecht", NBB 300 (1996)) oder 12 Unterarten (Vogelschutz 01/2013) oder 11 Unterarten (Gorman: „Woodpeckers of the World“ (2014); Barthel, Barthel, Bezzel, Eckhoff, van der Elzen, Hinkelmann, Steinheimer: „Die Vögel der Erde – Arten, Unterarten, Verbreitung und deutsche Namen“, 2021).

Zur Unterart Picus canus canus (Gmelin, 1788) wird genaugenommen das Verbreitungsgebiet Kontinentaleuropa, Skandinavien, Westsibirien (Gorman: „Woodpeckers of the World“ (2014)) oder Nord-, Zentraleuropa, bis Westsibirien (Barthel, Barthel, Bezzel, Eckhoff, van der Elzen, Hinkelmann, Steinheimer: „Die Vögel der Erde – Arten, Unterarten, Verbreitung und deutsche Namen“, 2021) angegeben.

Zur Unterart Picus canus jessoensis (Stejneger, 1886) wird genaugenommen das Verbreitungsgebiet Ostsibirien, Sachalin, Hokkaido, Nordostchina, Korea (Gorman: „Woodpeckers of the World“ (2014)) oder Ostsibirien, Nordostchina, Korea, Nordjapan (Barthel, Barthel, Bezzel, Eckhoff, van der Elzen, Hinkelmann, Steinheimer: „Die Vögel der Erde – Arten, Unterarten, Verbreitung und deutsche Namen“, 2021) angegeben.

Zur Unterart Picus canus sanguiniceps (Baker, 1926) wird genaugenommen das Verbreitungsgebiet Nordostpakistan, Nordwestindien, Westnepal (Gorman: „Woodpeckers of the World“ (2014)) oder Westhimalaja (Grimmett, Inskipp, Inskipp: „Birds of the Indien Subcontinent“ (2015)) oder Nordostpakistan, bis Nordindien, Westnepal (Barthel, Barthel, Bezzel, Eckhoff, van der Elzen, Hinkelmann, Steinheimer: „Die Vögel der Erde – Arten, Unterarten, Verbreitung und deutsche Namen“, 2021) angegeben.

Zur Unterart Picus canus hessei (Gyldenstope, 1916) wird genaugenommen das Verbreitungsgebiet Nordindien, Nepal, Burma (Myanmar) (Gorman: „Woodpeckers of the World“ (2014)) oder Osthimalaja (Grimmett, Inskipp, Inskipp: „Birds of the Indien Subcontinent“ (2015)) oder Nepal, Nordostindien, bis Myanmar, Indochina (Barthel, Barthel, Bezzel, Eckhoff, van der Elzen, Hinkelmann, Steinheimer: „Die Vögel der Erde – Arten, Unterarten, Verbreitung und deutsche Namen“, 2021) angegeben.

Der Asiengrauspecht, lat. Picus canus guerini (Malherbe, 1949) wird genaugenommen das Verbreitungsgebiet Nordzentralchina, Zentral-Sichuan bis zum Fluss Yangtze (Gorman: „Woodpeckers of the World“ (2014)) oder Nordzentral-, Ostzentralchina (Barthel, Barthel, Bezzel, Eckhoff, van der Elzen, Hinkelmann, Steinheimer: „Die Vögel der Erde – Arten, Unterarten, Verbreitung und deutsche Namen“, 2021) angegeben.

Zur Unterart Picus canus kogo (Bianchi, 1906) wird genaugenommen das Verbreitungsgebiet Zentralchina, Shaanxi bis Qinghai und Nordsichuan (Gorman: „Woodpeckers of the World“ (2014)) oder Nordzentral-, Ostzentralchina (Barthel, Barthel, Bezzel, Eckhoff, van der Elzen, Hinkelmann, Steinheimer: „Die Vögel der Erde – Arten, Unterarten, Verbreitung und deutsche Namen“, 2021) angegeben.

Zur Unterart Picus canus sordidior (Rippon, 1906) wird genaugenommen das Verbreitungsgebiet Südosttitet, Nordostburma (Nordostmyanmar), Südwestchina (Gorman: „Woodpeckers of the World“ (2014); Barthel, Barthel, Bezzel, Eckhoff, van der Elzen, Hinkelmann, Steinheimer: „Die Vögel der Erde – Arten, Unterarten, Verbreitung und deutsche Namen“, 2021) angegeben.

Zur Unterart Picus canus sobrinus (Peters, 1948) wird genaugenommen das Verbreitungsgebiet Südostchina (Gorman: „Woodpeckers of the World“ (2014)) oder Südostchina, Nordostvietnam (Barthel, Barthel, Bezzel, Eckhoff, van der Elzen, Hinkelmann, Steinheimer: „Die Vögel der Erde – Arten, Unterarten, Verbreitung und deutsche Namen“, 2021) angegeben.

Zur Unterart Picus canus tancolo (Gould, 1863) wird genaugenommen das Verbreitungsgebiet Hainan, Taiwan (Gorman: „Woodpeckers of the World“ (2014); Barthel, Barthel, Bezzel, Eckhoff, van der Elzen, Hinkelmann, Steinheimer: „Die Vögel der Erde – Arten, Unterarten, Verbreitung und deutsche Namen“, 2021) angegeben.

Zur Unterart Picus canus robinsoni (Ogilvie-Grant, 1906) wird genaugenommen das Hochland der malaiischen Halbinsel (Gorman: „Woodpeckers of the World“ (2014)) oder Westmalaysia (Barthel, Barthel, Bezzel, Eckhoff, van der Elzen, Hinkelmann, Steinheimer: „Die Vögel der Erde – Arten, Unterarten, Verbreitung und deutsche Namen“, 2021) angegeben.

Der Sumatragrauspecht, lat. Picus canus dedemi (van Oort, 1911) wird genaugenommen das Hochland Sumatras (Gorman: „Woodpeckers of the World“ (2014)) oder Sumatra (Barthel, Barthel, Bezzel, Eckhoff, van der Elzen, Hinkelmann, Steinheimer: „Die Vögel der Erde – Arten, Unterarten, Verbreitung und deutsche Namen“, 2021) angegeben.

Die Grauspechte leben in den Laubwäldern (Dierschke: „1000 Vögel“) oder den Laub- und Mischwäldern „mit vielen morschen Laubbäumen, oft an Gewässerufern, in Auwäldern, grossen Parks; gern im Bereich von Lichtungen und Waldrändern“ (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer“ (2011)) oder den Laub- und Mischwäldern (naturgucker: 28: Januar/Februar 2017) oder den lichten Laub- und Mischwäldern, Parks (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder den Laubmischwäldern Eurasiens, dem eurasischen Laubgürtel „bis zur koreanischen Halbinsel“ (Zahner, Wimmer: „Spechte & Co. ...“ (2019)).

Im Rahmen einer Untersuchung des Lebensraums wurden von 2020 bis 2022 im Schweizer Jura-Gebirge 55 Grauspechte besendert, so dass man herausbekam, dass für die Grauspechte „vor allem Buchen Fagus sylvatica und Eichen Quercus sp., sowie Totholz eine grosse Rolle“ spielt, aber auch „offene Gebiete wie junge Sukzessionsstadien oder extensiv genutztes Offenland wichtig“ sind (Vogelwarte Band 60: Heft 4: Dezember 2022).

Der Bestand der Grauspechte in Europa wird mit 126.000 Brutpaaren (FALKE 01/2009, S.12) angegeben.

Der Bestand des Grauspechts wird in Osteuropa wird mit „zum Teil stabil oder sogar positiv sind“ beschrieben (voegel-magazin.de: 25.03.19: „...Grauspecht“).

Der Bestand der Grauspechte in Mitteleuropa wird mit 25.000 bis 35.000 Paaren (Gygax, Lücke, Graf: „Vogelarten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz“ (2013)) angegeben.

Der Bestand der Grauspechte in Deutschland wird mit 13.000 bis 17.000 Brutpaaren (FALKE 03/2010, S.109), mit 12.000 Paaren (Gygax, Lücke, Graf: „Vogelarten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz“ (2013)), mit „10.500 bis 15.000 Brutpaaren(NABU, LBV: „Der Grünspecht, Vogel des Jahres 2014“), mit 10.500 bis 15.500 Brutpaaren (Bairlein, Dierschke, Dierschke, Salewski, Geiter, Hüppop, Köppen, Fiedler: „Atlas des Vogelzugs; Ringfunde deutscher Brut- und Gastvögel“ (2014); Weiss: „ Spechte in Nordrhein-Westfalen ...“ (Charadrius 2017 (Heft 1-2))) angegeben.

Der Bestand der Grauspechte in Nordrhein-Westfalen wird mit 650 bis 1.000 Brutpaaren (Weiss: „ Spechte in Nordrhein-Westfalen ...“ (Charadrius 2017 (Heft 1-2))) angegeben.

Im Saarland wird der Bestand der Grauspechte mit 100 bis 200 Brutpaaren (Froehlich-Schmitt: „Spechte im Saarland ...“ (Lanius 36 (2016))) angegeben.

Der Bestand der Grauspechte in Hessen, wird „mit etwa 1.300 Revieren“ (FALKE 08/2006; S.256f.), mit 3.000 bis 3.500 Brutpaaren (FALKE 12/2010, S.509) angegeben. In Hessen wird der Bestand der Grauspechte „mit über 20% des deutschen Bestandes“ (Hormann: „Artenhilfskonzept für den Grauspecht ... in Hessen“ (Lanius 36 (2016)) angegeben.

Der Bestand der Grauspechte im EU-Vogelschutzgebiet „Hessisches Ried mit Kühkopf-Knoblochsaue“ wird mit 20 bis 25 Revieren (FALKE 08/2011, S.338) angegeben.

Der Bestand der Grauspechte im Nationalpark Kellerwald-Edersee wird mit 18 Nachweisen im Jahr 2004, 8 Nachweisen im Jahr 2020 (FALKE 02/2023) angegeben.

Der Bestand der Grauspechte im „130ha grossen Eichenwald am nordöstlichen Harzrand bei Ballenstedt“ wird mit 3 Revierpaaren Jahr 1996, mit einem Revierpaar im Jahr 2002, mit 2 Revierpaaren im Jahr 2004 (FALKE 05/2006, S.156) angegeben.

Der Bestand der Grauspechte wird im Nationalpark Hainich in Thüringen mit mindestens 15 Paaren (Nationalparkverwaltung Hainich: „Spechte im Nationalpark Hainich“; FALKE 03/2005; S.74), mit 16 bis 18 Paaren (FALKE 10/2015, S.40), mit 16 bis 18 Brutpaaren im Jahr 2014 (Henkel, Schacky: „Specht-Monitoring 2005 bis 2015 im Nationalpark Hainich / Thüringen“ (Charadrius 2017 (Heft 1-2))) angegeben.

Der Bestand der Grauspechte in den 32 Vogelschutzgebieten in Sachsen-Anhalt wird mit 63 bis 117 Grauspechtrevieren (Vogelwarte Band 49: Heft 1: Februar 2011), mit 68 bis 124 Brutpaaren/Revierpaaren (FALKE 10/2017, S.21) angegeben.

Der Bestand der Grauspechte im Lödderitzer Forst und Dessau-Waldersee sind „unregelmäßig und auf wenige Einzelpaare beschränkt“ (Vogelwarte Band 49: Heft 1: Februar 2011).

Der Bestand der Grauspechte wird im Kreis Hildburghausen „in den Wäldern entlang des „Grünen Bandes““ mit 0 bis 4 Paaren (FALKE 04/2012, S.149f.) angegeben.

Der Bestand der Grauspechte im Nationalpark Kellerwald wird mit 140 bis 160 Paaren (FALKE 08/2011, S.342) angegeben

Der Bestand der Grauspechte wird in Bayern mit rund 2.800 Grauspechtrevieren (Vogelschutz 01/2013), mit rund 200 Brutpaaren (ORNITHOLOGISCHER ANZEIGER: Band 57, Heft 1/2 (2018)) angegeben.

Der Bestand der Grauspechte in den Südwest-Moränen des Ammersees wird im Jahr 1999 mit 5 Revieren, im Jahr 2000 mit 18 Revieren, im Jahr 2001 mit 18 Revieren, im Jahr 2002 mit 16 Revieren, im Jahr 2003 mit 20 Revieren, im Jahr 2004 mit 13 Revieren, im Jahr 2005 mit 17 Revieren angegeben (ORNITHOLOGISCHER ANZEIGER: Band 46, Heft 1 (2007)).

Der Bestand der Grauspechte wird im bayerischen Ammergebirge mit über 90 Revieren (FALKE 07/2012, S.246) angegeben.

Der Bestand der Grauspechte in Österreich wird mit 1.900 bis 3.200 Brutpaaren (Pühringer, Sulzbacher „... Nationalpark Kalkalpen ... “: Nationalpark Kalkalpen: Jahrestagung der Arbeitsgruppe Spechte … 2009 (1. Aufl. 03/2011)), mit 1.900 bis 3.000 Paaren (Gygax, Lücke, Graf: „Vogelarten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz“ (2013)) angegeben.

Der Bestand der Grauspechte in Oberösterreich wird mit bis zu 1.000 Brutpaaren (Pühringer, Sulzbacher „... Nationalpark Kalkalpen ... “: Nationalpark Kalkalpen: Jahrestagung der Arbeitsgruppe Spechte … 2009 (1. Aufl. 03/2011)) angegeben.

Der Bestand der Grauspechte in der Schweiz wird mit 1.000 bis 2.000 Paaren (Gygax, Lücke, Graf: „Vogelarten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz“ (2013)), mit 1.000 Brutpaaren (FALKE 01/2009, S.12) angegeben.

Der Bestand der Grauspechte in Luxemburg wird mit 30 bis 40 Paaren im Jahr 2015 (Klein: „Specht-Monitoring in Luxemburg“ (Lanius 36 (2016)); Froehlich-Schmitt: „Spechte im Saarland …“ (Lanius 36 (2016))) angegeben.

Der Bestand des Grauspechts „in mehreren Ländern Mitteleuropas“ wird mit einem deutlichen Bestandsrückgang seit Jahrzehnten und in der Schweiz mit einem Bestandsrückgang von „etwa zwei Drittel“ „in den letzten 20 Jahren“ beschrieben (voegel-magazin.de: 25.03.19: „...Grauspecht“)

Die Reviergrösse beträgt 100 bis 200ha, selten 500ha (Nationalparkverwaltung Hainich: „Spechte im Nationalpark Hainich“) oder „100 bis 300ha“ (Zahner, Wimmer: „Spechte & Co. ...“ (2019)).

Die Oberseite wird mit olivgrasgrün („rororo Tierlexikon“(in 5 Bänden, Band 3 (Vögel)) 1969; Gygax, Lücke, Graf: „Vogelarten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz“ (2013)) oder Oberseite „kräftig olivgrün“ (NABU, LBV: „Der Buntspecht, Vogel des Jahres 1997“) oder moosgrün (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer“ (2011)) oder „überwiegend moosgrün“ (VÖGEL 04/2021) beschrieben.

Die Unterseite wird mit graugrün („rororo Tierlexikon“(in 5 Bänden, Band 3 (Vögel)) 1969) oder hellgrau (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer“ (2011); naturgucker: 28: Januar/Februar 2017) oder „grau bis olivgrün“ (NABU, LBV: „Der Buntspecht, Vogel des Jahres 1997“) oder „gräulich grün“ (Gygax, Lücke, Graf: „Vogelarten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz“ (2013)) oder hellgrau bis grau (VÖGEL 04/2021) beschrieben.

Der Bürzel wird mit olivgelb („rororo Tierlexikon“(in 5 Bänden, Band 3 (Vögel)) 1969) oder gelb (naturgucker: 28: Januar/Februar 2017; VÖGEL 04/2021) oder grünlichgelb (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003); Gygax, Lücke, Graf: „Vogelarten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz“ (2013)) oder gelblich (NABU, LBV: „Der Buntspecht, Vogel des Jahres 1997“) beschrieben.

Die Augen sind „rötlichbraun bis rosenrot“ („rororo Tierlexikon“(in 5 Bänden, Band 3 (Vögel)) 1969) oder bernsteinfarben (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer“ (2011); Zahner, Wimmer: „Spechte & Co. ...“ (2019)) oder dunkelrot (FALKE (03/2004: „Themenheft Spechte“)) oder „dunkel- bis hellrosa“ (Gygax, Lücke, Graf: „Vogelarten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz“ (2013)) oder „rosa (karminrot bis blassrosa)“ (Blume: "Schwarzspecht, Grauspecht, Grünspecht", NBB 300 (1996)) oder bräunlich-rot (naturgucker: 28: Januar/Februar 2017) oder braunrot oder bräunlich rot (VÖGEL 04/2021).

Des weiteren findet man, dass die Augen bei den jungen Grauspechten noch dunkel ist (VÖGEL 04/2021).

Der Bartstreif ist schmal und schwarz („rororo Tierlexikon“(in 5 Bänden, Band 3 (Vögel)) 1969; Diesselhorst, Fechter: „Knaurs Tierleben von A-Z, Band 1 (A-L)“ (1981); Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000); Bezzel: „BLV Handbuch Vögel“ (2006); Gygax, Lücke, Graf: „Vogelarten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz“ (2013); VÖGEL 04/2021; naturgucker: 28: Januar/Februar 2017) oder klein und schwarz (Zahner, Wimmer: „Spechte & Co. ...“ (2019)) oder dünn und schwarz (VÖGEL 01/2012; VÖGEL 02/2015).

Zur Zunge wird angegeben, dass diese „auffallend lang und“ „bis zu 10cm aus dem Schnabel“ gefahren werden kann (Blume: "Schwarzspecht, Grauspecht, Grünspecht", NBB 300 (1996)).

Der Kopf des Männchens ist gräulich (VÖGEL 01/2012; VÖGEL 02/2015) oder der Kopf ist grau (Brehms Neue Tierenzyklopädie“, Band 6 (Vögel 2); Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder der Kopf und der Hals sind grau (naturgucker: 28: Januar/Februar 2017; VÖGEL 04/2021) oder der Kopf und der Hals sind „grau bis graugrün“ („rororo Tierlexikon“(in 5 Bänden, Band 3 (Vögel)) 1969) oder der übrige Kopf und die Halsseiten sind „grau bis leicht blaugrau“ (Blume: "Schwarzspecht, Grauspecht, Grünspecht", NBB 300 (1996)) oder die Kopfseiten und der Nacken sind grau (Diesselhorst, Fechter: „Knaurs Tierleben von A-Z, Band 1 (A-L)“ (1981)).

Die Stirn des Männchens ist rot (VÖGEL 01/2012; „rororo Tierlexikon“(in 5 Bänden, Band 3 (Vögel)) 1969; FALKE (03/2004: „Themenheft Spechte“)) oder der Scheitel ist rot (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003); FALKE 02/1998) oder der Oberkopf ist „bis zur Scheitelmitte“ rot (Diesselhorst, Fechter: „Knaurs Tierleben von A-Z, Band 1 (A-L)“ (1981)) oder der „Fleck am Vorderscheitel“ ist rot (Nationalparkverwaltung Hainich: „Spechte im Nationalpark Hainich“) oder der Vorderscheitel ist „bis zur Kopfmitte rot“ (Blume: "Schwarzspecht, Grauspecht, Grünspecht", NBB 300 (1996)) oder die Kappe ist rot (FALKE 01/2014) oder der „Fleck auf der Stirn“ ist rot (Ruge: „Entdecke die Spechte“ (2016)) oder der Stirnfleck ist rot (Gygax, Lücke, Graf: „Vogelarten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz“ (2013); Zahner, Wimmer: „Spechte & Co. ...“ (2019); VÖGEL 02/2015; naturgucker: 28: Januar/Februar 2017) oder der Stirnfleck ist klein und rot (VÖGEL 04/2021) oder der „Fleck auf der Stirn“ ist klein und rot (NABU, LBV: „Der Buntspecht, Vogel des Jahres 1997“) oder die Stirn und der Vorderscheitel sind rot (Puchta, Richartz: „Steinbachs grosser Vogelführer“ (2006); Bezzel: „BLV Handbuch Vögel“ (2006)) oder der Vorderscheitel oder der Sirnfleck ist rot (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer“ (2011), S.242:Text; S.243:Bild) oder der Vorderscheitel ist „bis zur Kopfmitte rot“ (NABU, LBV: „Der Grünspecht, Vogel des Jahres 2014“) oder die Stirn ist leuchtendrot (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)).

Der Kopf des Weibchens ist gräulich (VÖGEL 01/2012; VÖGEL 02/2015) oder grau (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000); NABU, LBV: „Der Grünspecht, Vogel des Jahres 2014“) oder grau und in Einzelfällen mit einigen roten „Federn, die einen kleinen Fleck bilden können“ (Blume: "Schwarzspecht, Grauspecht, Grünspecht", NBB 300 (1996)).

Die Grösse beträgt 25cm („Buch der Vogelwelt, Mitteleuropas“ (1973 und 1994); „rororo Tierlexikon“(in 5 Bänden, Band 3 (Vögel)) 1969; Diesselhorst, Fechter: „Knaurs Tierleben von A-Z, Band 1 (A-L)“ (1981)) oder 25 bis 26cm (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000); Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003); Gygax, Lücke, Graf: „Vogelarten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz“ (2013)) oder 25 bis 27cm (Zahner, Wimmer: „Spechte & Co. ...“ (2019)) oder 26 bis 32cm (Gorman: „Woodpeckers of the World“ (2014)) oder 26 bis 33cm (Dierschke: „1000 Vögel“) oder 27 bis 32cm (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer“ (2011)) oder 32cm (Grimmett, Inskipp, Inskipp: „Birds of the Indien Subcontinent“ (2015); naturgucker: 28: Januar/Februar 2017; VÖGEL 04/2021).

Zum Trommelwirbel des Grauspechts findet man die Wirbeldauer von 1 bis 2 Sekunden, 20 bis 40 Schläge je Trommelwirbel und 1 bis 2 Trommelwirbel in der Minute (VÖGEL 01/2006).

Die Grauspechte beginnen „manchmal schon Anfang Januar“ und „die endgültige Höhle wird ab Ende April“ angelegt (Blume: "Schwarzspecht, Grauspecht, Grünspecht", NBB 300 (1996)).

Die Grauspechte zimmern beide die Bruthöhle „in etwa 9 Tagen“ („Buch der Vogelwelt, Mitteleuropas“ (1973 und 1994)) oder die Baumhöhle ist in etwa 3 Wochen fertig gebaut (Blume: "Schwarzspecht, Grauspecht, Grünspecht", NBB 300 (1996)).

Die Bruthöhle wird „meist in morsche Laubbäume“ (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003)) oder „hauptsächlich“ in Weichhölzer (Diesselhorst, Fechter: „Knaurs Tierleben von A-Z, Band 1 (A-L)“ (1981)) oder in Bäume „verschiedener Art in wechselnder Höhe“ („Buch der Vogelwelt, Mitteleuropas“ (1973 und 1994)) gebaut.

Man findet, dass Grauspechte die „Höhlen selber“ zimmern (Puchta, Richartz: „Steinbachs grosser Vogelführer“ (2006); Bezzel: „BLV Handbuch Vögel“ (2006)). Andererseits findet man auch, dass Grauspechte „vorhandene Spechtlöcher“ nutzen (Puchta, Richartz: „Steinbachs grosser Vogelführer“ (2006); Bezzel: „BLV Handbuch Vögel“ (2006)), dass Höhlen „nur gebaut“ werden, „wenn nötig“ (Nationalparkverwaltung Hainich: „Spechte im Nationalpark Hainich“).

Es wird angegeben, dass es unklar ist, ob Grauspechte „Einzelbäume oder mehrere Bäume zusammen in Altbeständen“ bevorzugen. Andererseits nutzen Grauspechte „in Mittel- und Osteuropa“ „primär Buchen mit einem durchschnittlichen Brusthöhendurchmesser von über 50cm“ (voegel-magazin.de: 25.03.19: „...Grauspecht“).

Die von den Grauspechten angelegten Baumhöhlen werden von den Sperlingskäuzen als Nachmieter benutzt (FALKE-Sonderheft 2020: „Vögel im Wald“; S47).

Das Weibchen legt 5 bis 7 (bis 10) weisse Eier („Buch der Vogelwelt, Mitteleuropas“ (1973 und 1994)) oder 7 bis 9 Eier (FALKE 02/1998; voegel-magazin.de: 25.03.19: „...Grauspecht“) oder 6 bis 7 rein weiss glänzende Eier (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder selten 4 bis 5, sonst 7 bis 9 Eier (Bezzel: „BLV Handbuch Vögel“ (2006)).

Gelegt werden die Eier „Ende Mai“ (NABU, LBV: „Der Grünspecht, Vogel des Jahres 2014“) oder ab „Ende April“, ansonsten in Europa „Mitte bis Ende Mai“ (Blume: "Schwarzspecht, Grauspecht, Grünspecht", NBB 300 (1996)) oder „Ende April/meist ab Anfang, oft auch noch Ende Mai/Anfang Juni“ (Bezzel: „BLV Handbuch Vögel“ (2006)) oder „frühestens Ende April, meist ab Anfang Mai, auch noch Ende Mai, Anfang Juni“ (Nationalparkverwaltung Hainich: „Spechte im Nationalpark Hainich“).

Die Eier brüten beide Altvögel aus („Buch der Vogelwelt, Mitteleuropas“ (1973 und 1994); Blume: "Schwarzspecht, Grauspecht, Grünspecht", NBB 300 (1996); Menzel: „Der Wendehals“, NBB392 (2014 (1968); Menzel: „Der Wendehals“, NBB392 (2014 (1968)).

Ausgebrütet sind die Eier „in etwa 17 Tagen“ („Buch der Vogelwelt, Mitteleuropas“ (1973 und 1994)) oder in 11 bis 12 Tagen oder 13 bis 14 Tagen oder 14 bis 15 Tagen (Menzel: „Der Wendehals“, NBB392 (2014 (1968)) oder in 14 bis 15 Tagen (Blume: "Schwarzspecht, Grauspecht, Grünspecht", NBB 300 (1996)) oder in 14 bis 16 Tagen (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder in 14 bis 17 Tagen (Bezzel: „BLV Handbuch Vögel“ (2006)).

Die jungen Grauspechte sind flügge mit 23 bis 25 Tagen (Bezzel: „BLV Handbuch Vögel“ (2006)) oder mit 23 bis 25, in Ausnahmen bis zu 27 Tage (Blume: "Schwarzspecht, Grauspecht, Grünspecht", NBB 300 (1996)) oder mit 23 bis 27 Tagen („Buch der Vogelwelt, Mitteleuropas“ (1973 und 1994)) oder mit 24 bis 25 Tagen („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 8 (Vögel 3)) oder mit 26 bis 28 Tagen (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)).

Die Altvögel bleiben noch bis zu 4 Wochen lose bei den Jungvögeln und die Jungvögel bleiben dann selbst „noch mehrere Wochen“ lose zusammen (Blume: "Schwarzspecht, Grauspecht, Grünspecht", NBB 300 (1996)).

Im Rahmen einer ostchiesischen Studie kam heraus, dass von 125 Grauspechtnestern „in 89% der Fälle (± 10%) mindestens ein Jungvogel“ ausflog (voegel-magazin.de: 25.03.19: „...Grauspecht“).

Die Grauspechte leben in einer Saisonehe (Nationalparkverwaltung Hainich: „Spechte im Nationalpark Hainich“).

Zur Nahrung zählen Ameisen („rororo Tierlexikon“(in 5 Bänden, Band 3 (Vögel)) 1969) oder „vor allem Ameisen“ (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer“ (2011)) oder Ameisen, Insektenlarven (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder Ameisen, Ameisenpuppen („Buch der Vogelwelt, Mitteleuropas“ (1973 und 1994)) oder Ameisen, Eier und Larven (voegel-magazin.de: 25.03.19: „...Grauspecht“).

Die Nahrung im „schnee- und frostreichen“ Winter sind „baumbewohnende Ameisen und andere Insekten und Spinnen“ (voegel-magazin.de: 25.03.19: „...Grauspecht“).

Die jungen Grauspechte werden mit „fast ausschliesslich Ameisenpuppen“ (NABU, LBV: „Der Grünspecht, Vogel des Jahres 2014“) „in der Mitte der Nestlingszeit ein- bis zweimal in der Stunde“ („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 8 (Vögel 3)) gefüttert.

Ein Höchstalter von 5 Jahren, 4 Monaten aufgrund eines Ringfundes (Blume: "Schwarzspecht, Grauspecht, Grünspecht", NBB 300 (1996)) wird angegeben.

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