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Block 3: Ein Blick in die Artenvielfalt der Greifvögel und Eulen in Bild und Text
Familie 1: Habichtartige, lat. Accipitridae
Unterfamilie Bussardartige, lat. Buteoninae
Gattungen: Hieraaetus (Habichtsadler), Clanga

20. Silberadler oder Wahlbergadler, lat. Hieraaetus wahlbergi (früher: Aquila wahlbergi)
21. Fleckenadler oder Haubenzwergadler, lat. Hieraaetus ayresii, Gurney, 1862 (oder früher (nur warum?): Kleiner Habichtsadler oder Ayres-Habichtsadler oder Fleckenadler oder Afrika-Zwergadler oder Ayres-Zwergadler, lat. Hieraaetus dubius, Smith, 1830)
22. Afrikanischer Habichtsadler, lat. Hieraaetus spilogaster (früher: Hieraaetus faciatus spilogaster)

23. Schelladler, lat. Clanga clanga (früher: Aquila clanga)
24. Schreiadler, lat.
Clanga pomarina (früher: Aquila pomarina)

Um Wiederholungen bei den einzelnen Abschnitten meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen zu vermeiden, verweise ich auf das Literaturverzeichnis, das sich auf der Seite “Greifvögel / Eulen 1” befindet. Hiermit untersage ich (Jens Wolf, www kaiseradler.de) jede weitere Verbreitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner Fotos in welcher und / oder durch welche Art und / oder Weise auch immer. Genauso untersage ich hiermit jede weitere Verarbeitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen oder Teilen daraus. Das Inhaltsverzeichnis befindet sich auf der Seite “Greifvögel / Eulen A”

20. Silberadler oder Wahlbergadler
lat. Hieraaetus wahlbergi (früher: Aquila wahlbergi)

Die Silberadler leben in den Baumsavannen, den Buschsteppen, den Wäldern, den locker bewaldeten Ebenen, den unteren Gebirgsregionen, Kulturlandschaften, Bäumen an Flüssen, in bis 2800m Höhe.

Als Verbreitungsgebiet wird Afrika, südlich der Sahara („Lebendige Wildnis, Tiere der Taiga“ (1993); „Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2008); Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) bzw. „Afrika, südlich der Sahara mit Ausnahme der Kapregion“ („Das moderne Tierlexikon (in zwölf Bänden)“, 1981) bzw. Afrika, südlich der Sahara bis zur Kapprovinz (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) bzw. von Nordäthiopien, Gambia bis ins Nord-Kapland (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) bzw. in Senegambien, bis Eritrea, bis Nord- und Süd-Somalia, Kenia, Südmauretanien, bis Nordtansania, bis Zentralnamibia und Südost-Südafrika (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) angegeben.

Silberadler sind Zugvögel („Lebendige Wildnis, Tiere der Taiga“ (1993)) oder die „meisten Populationen sind Standvögel“, die nur kurze Wanderungen unternehmen, aber es gibt „auch Gruppen, die sehr weit nach Norden ziehen“ („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2008)) bzw. die ihre Wanderungen nördlich oder südlich des Äquators durchführen.

Das Gefieder ist allgemein „sehr variabel; meist einfarbig dunkelbraun“ („Lebendige Wildnis, Tiere der Taiga“ (1993)) bzw. „normale Phase braun, sehr variabel“ (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)). Die Silberadler existieren in einer hellen und einer braunen Morphe (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) bzw. in einer hellen und einer dunklen Morphe (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009); Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)). Die helle Morphe ist seltener, „etwa 1:10“ (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)). Von der seltenen hellen Morphe erhielt der Silberadler seinen Namen („Das moderne Tierlexikon (in zwölf Bänden)“, 1981).

Die Silberadler haben eine kleine aufstellbare Haube am Hinterkopf („Lebendige Wildnis, Tiere der Taiga“ (1993); „Das moderne Tierlexikon (in zwölf Bänden)“, 1981) bzw. einen leichten Schopf (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)).

Bei der hellen Morphe ist das Gefieder „fast weiss“ am Kopf, dem Bauch und den Hosen (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) oder hell, jedoch mit „braunen Flügeln” („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2008)) oder „weiss“, der Rücken und die Flügeldecken sind jedoch „graubraun, beige gesäumt“ und das Grossgefieder ist „schwärzlich“ (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder die Oberseite ist braun und die Unterseite ist hell (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder die die Körperoberseite hat „einige braune Flächen“, ansonsten ist das Gefieder weiss („Das moderne Tierlexikon (in zwölf Bänden)“, 1981) oder die Unterseite ist weiss („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)).

Bei der dunklen Morphe ist das Gefieder „dunkelbraun bis schwarzbraun“ (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) oder „einheitlich braun” („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2008)) oder völlig braun (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder dunkelbraun („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)) oder „ausgefärbt dunkelbraun“ („Das moderne Tierlexikon (in zwölf Bänden)“, 1981) oder „bräunlich bis schokoladenbraun“, wobei die Flügeldecken „hell gesäumt“ sind, das Grossgefieder „schwarzbraun“ ist und der Bauch und die Wangen manchmal heller sind (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)).

Die Grösse beträgt 56 bis 61cm (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder 55 bis 60cm („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2008)) oder 53 bis 61cm (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)).

Zur Nahrung zählen kleine Säugetiere, Insekten, Reptilien und Vögel, auch „Reiher, Habichte oder Eulen“ („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2008)).

Das Nest befindet sich auf einem Baum (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)). Das Weibchen legt die 1 bis 2 Eier („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2008)) oder 1 bis 3 weissen mit braunen Tupfern versehenen Eier „normalerweise zwischen September und Februar“, „in Westafrika früher“ („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2008)).

Das Weibchen brütet die Eier „allein“ (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) in „42 bis 45 Tagen“ (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) aus. Flügge sind die Jungvögel in 75 Tagen (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) oder „nach etwa 120 Tagen“ („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2008)).

Mit freundlicher Genehmigung von Jörg Reinecke, www.safari-wangu.de, konnte das Foto verwendet werden.

21. Fleckenadler oder Haubenzwergadler
lat. Hieraaetus ayresii, Gurney, 1862 (oder früher (nur warum?): Kleiner Habichtsadler oder Ayres-Habichtsadler oder Fleckenadler oder Afrika-Zwergadler oder Ayres-Zwergadler, lat. Hieraaetus dubius, Smith, 1830)

Der Fleckenadler erhielt bald von jedem Autor im Laufe der Zeit einen anderen Namen. Es geht los mit der lateinischen Bezeichnung Hieraaetus dubius. Hier findet man Kleiner Habichtsadler ("Die Raubvögel"), den Ayres-Habichtsadler ("Die Raubvögel"), den Fleckenadler ("Die Greifvögel", "Die Raubvögel"), den Afrika-Zwergadler ("Weick: Die Greifvögel der Welt") und den Ayres-Zwergadler ("Weick: Die Greifvögel der Welt"). In den Büchern von Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ und die „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“ findet man nur den Fleckenadler mit der lateinischen Bezeichnung Hieraaetus ayresii. In beiden Fällen von Hieraaetus dubius (von Smith 1830 beschrieben) und Hieraaetus ayresii (von Gurney 1862 beschrieben) findet man die englische Bezeichnung Ayres's Hawk-Eagle.

Die Fleckenadler sind in den Waldrändern, an Flüssen in Wäldern, in Höhen bis zu 3000m (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) verbreitet.

Als Verbreitungsgebiet findet man Afrika, südlich der Sahara, von Äthiopien, Nigeria bis Kapland (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) bzw. in Togo, Äthiopien bis Südafrika (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) bzw. in Sierra Leona, Nordliberia, Westkamerun, Nordwestgabun, Südzentral-Eritrea, Zentraläthiopien, Südwest-DR-Kongo, Südostkenia, Nordbotswana, Zentralmosambik (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)).

Die Oberseite ist „schwärzlich, hell gesäumt“ (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder „dunkelbraun“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)). Über dem Auge befindet sich ein heller Überaugenstreif (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder ein weisser Überaugenstreif (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)). Die Schulterflecken sind weiss (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder die >Positionslichter< sind weis (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)). Der Schwanz ist gebändert (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder ist mit dunkelbraunen bis schwärzlichen Binden versehen. Die weisse Unterseite ist „variabel schwärzlich gefleckt“ (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder dunkel gezeichnet (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)).

Eine seltene dunkle Morphe (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) bzw. eine fast ganz dunkelbraun bis schwärzlich gefiederte Morphe wird angegeben.

Die Grösse beträgt 48 bis 53cm (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder 44 bis 57cm (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)).

Zur Nahrung zählen Säugetiere (wie z.B. Hörnchen) und Vögel.

22. Afrikanischer Habichtsadler
lat. Hieraaetus spilogaster (früher: Hieraaetus faciatus spilogaster)

Die Afrikanischen Habichtsadler leben in den bewaldeten Gebieten, Savannen mit Bäumen, den Waldrändern, Regenwaldrändern, Buschlandschaften, offenen Wäldern, in bis zu 3000m Höhe (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)).

Als Verbreitungsgebiet findet man Afrika („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)) oder Afrika, südlich der „Sahara bis Kapland(Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder Mittel- und Südafrika (Dr. Makatsch: „Die Eier der Vögel Europas“ (Band 1), 1974) oder Afrika, südlich der Sahara (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005); VÖGEL 01/2018) oder Senegambien, Elfenbeinküste, bis Eritrea, Nordsomalia, bis Ostafrika, Angola, Süd-DR-Kongo, bis Nordost-Südafrika, Swasiland (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder „Ost- und Südafrika“ (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012))

Die Oberseite ist „schwarz, weiss gefleckt(Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder schwärzlich (Gosler: „Die Vögel der Welt“). Die weisse Unterseite besitzt „tropfenförmige Flecken(Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder hat kurze dunkle Strichel auf der Brust (Gosler: „Die Vögel der Welt“).

Die Grösse beträgt 56 bis 79cm (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder 55 bis 62cm (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder 60 bis 70cm (Gosler: „Die Vögel der Welt“).

Die Afrikanischen Habichtsadler jagen Beutetiere, die z.T. schwere und grösser sind als sie selbst.

Das Weibchen legt 2 Eier.

Mit freundlicher Genehmigung von Elvira Wolfer, www.bushtrucker.ch konnten die Fotos (aufgenommen in den Samburu-Buffalo Springs Nationalreservaten) verwendet werden.

Die nachfolgenden Fotos wurden im Greifvogelpark Grafenwiesen aufgenommen.                                       .

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23. Schelladler
lat. Clanga clanga (früher: Aquila clanga)

Die Schelladler leben in den grossen Wäldern, in lichten, sumpfigen, feuchten Wäldern, Wäldern an Gewässern, Feuchtgebieten, Feuchtwiesen, Seengebieten, Sümpfen und Wiesen in bis zu 1700m Höhe. Die Reviergrösse beträgt 15 – 30 km² (Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)).

Als Verbreitungsgebiet findet man „Osteuropa von Ostpreussen und Ungarn“ bis in „das nördliche Asien“ (Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969)) oder Osteuropa (DJV: "Unsere Greifvögel", 1992) oder Osteuropa bis Sibirien, bis zum Amur, Belutschistan, bis Nordwestindien (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) oder „Ostpreussen und Nordostpolen”, Weissrussland, Estland (Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) oder „vom ehemaligen Ostpreussen bis zum Stillen Ozean“ (Wendland: „Schrei- und Schelladler“, NBB, Band 236) oder „von Polen über Russland und Sibirien bis zum Japanischen Meer“ (Gooders: „Vögel Europas“ (1999)) oder Osteuropa bis Ostasien („Lebendiges Tierreich, die neue Enzyklopädie in Farbe“, Band 18 (1988)) oder Osteuropa bis Nordasien (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder „Osteuropa über Zentralasien bis Ostasien“ („Lebendige Wildnis, Tiere der Taiga“ (1993)) oder Osteuropa, Rumänien, Ostpreussen, Südfinnland, Baltische Staaten, Sibirien bis Amur, Nordpersien, Belutschistan, Nordwestindien (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder „von Osteuropa bis nach China, lokal in Nordwestindien“ (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder von Osteuropa, bis Zentralasien, bis Nordostchina, bis Ussurien (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder von Osteuropa „durch Russland bis zum Stillen Ozean“ (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder von Europa nach Asien bis in die Mongolei, bis in die Mandschurei (Dr. Makatsch: „Die Eier der Vögel Europas“ (Band 1), 1974) oder „Westgrenze in Ostpolen über die Baltenrepubliken, Weissrussland, Russland, die Ukraine und Kasachstan bis nach China und in die Mongolei“, vermutlich auch Pakistan und Nordwestindien („Greifvögel und Falknerei“ (2016)).

Die Schelladler sind „überwiegend Zugvögel(„Lebendige Wildnis, Tiere der Taiga“ (1993)), die ihr Sommerrevier im „September/Oktober“ (Gensböl, Thiede: „Greifvögel“ (2005); Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder „Ende September bis in den November“ (Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) verlassen. Als Überwinterungsgebiet findet man „Afrika und Vorderasien“ („Lebendige Wildnis, Tiere der Taiga“ (1993)) oder „Ägypten und Vorderasien“ (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder Nordostafrika, Mittlerer Osten, Nordindien, China (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder Nordostafrika, Südeuropa, Kleinasien, Nordindien Südchina (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder Westafrika, Naher Osten, aber auch im westlichen Anatolien (Gensböl, Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder „Südchina, Indien, Persien, Kleinasien“, Südosteuropa (Wendland: „Schrei- und Schelladler“, NBB, Band 236) oder Südosteuropa, Frankreich (Delin, Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004)) oder Naher Osten, Nordostafrika, Griechenland, Türkei, Italien, Frankreich (Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder China, Indien, Türkei, Mittlerer Osten, auch Italien (Gooders: „Vögel Europas“ (1999)) oder Südeuropa, Süd- und Südostasien, in der „Nordhälfte Afrikas“ (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder Westtürkei, Mitteleuropa, Nordostafrika, Vorderasien (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)). Zurück kommen die Schelladler „im März/April“ (Gensböl, Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder von „Ende März bis Ende April“ (Mebs: “Greifvögel Europas” (2012)) oder „zwischen Februar und April“ (Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) in das Sommerrevier.

Der Weltbestand der Schelladler wird mit 3.000 Paaren (FALKE 12/2008), mit 3.300 bis 8.800 geschlechtsreifen Vögeln („Greifvögel und Falknerei“ (2016)) angegeben.

Der europäische Bestand wird mit 900 Paaren (Mebs: “Greifvögel Europas” (2002)), mit 1.000 bis 1.300 Brutpaaren (in der Westpaläarktis: Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)), mit 825 bis 1.118 Paaren (in der Westpaläarktis: Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)), mit „noch knapp 900“ Paaren (Mebs: “Greifvögel Europas” (2012)), mit „unter 1.000“ Paaren („Greifvögel und Falknerei“ (2016)) angegeben.

Der Bestand in Polen mit 14 Schelladler-Paaren (Falke 04/2000) angegeben. Der Bestand der Schelladler wird mit 50 Paaren in Ostpreussen und Polen, mit 20 bis 30 Paaren in Estland und mit 150 bis 200 Paaren in Weissrussland (Thiede „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) angegeben.

Der deutsche Bestand der Schelladler wird mit 0-2 Brutpaaren (Bestand: 2005: DDA: „Vögel in Deutschland“ (2009)), einem Paar (Bestand 2005-2009: DDA: „Vögel in Deutschland“ (2013); „Berichte zum Vogelschutz“ (52/2015) angegeben.

Das Gefieder ist dunkelbraun (Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965); Gooders: „Vögel Europas“ (1999); Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002); Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005); „Lebendige Wildnis, Tiere der Taiga“ (1993); VÖGEL 01/2017) oder „gleichmässig dunkelbraun“, purpurrot glänzende Schimmer auf den Schultern (Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983)) oder „dunkelbraun“ mit weisslichem „Halbmond“ auf dem Bürzel (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder dunkelbraun („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)) oder „dunkelbraun, mit zumeist weissem Bürzel“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder „tief dunkelbraun“ (Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969)) oder „dunkelbraun, Kopf, Mantel und Oberflügeldecken etwas heller“ (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011)) oder schwarzbraun (Gensbol und Thiede: „Greifvögel“ (2005); Wendland: „Schrei- und Schelladler“, NBB236) oder „fast einheitlich dunkelbraun … und auf Distanz beinahe schwarz wirkt“ (Mebs: “Greifvögel Europas” (2012)) oder „einfarbig dunkelbaun, oft mit hellen Flecken auf den Oberschwanzdecken“ (Delin, Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004)) oder „dunkelschwarzbraun“, mit weissen Bürzel (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) oder „oberseits dunkelbraun, unterseits etwas heller” (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder beim Männchen „dunkelbraun, im frischen Gefieder pupurn glänzend“ und beim Weibchen sind der Körper und die Flügeldecken dunkler als das Grossgefieder (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)).

Des Weiteren gibt es eine seltene bis sehr seltene helle Farbvariante „meist in den östlichen Teilen des Verbreitungsgebietes“ (Gensbol, Thiede („Greifvögel“ (2005)) bzw. „vorwiegend im Osten(Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002)), die „hell gelblich braun“ ist (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder mit einem „deutlichen anderen und eindeutig helleren Federkleid“ gekennzeichnet (Gensbol, Thiede („Greifvögel“ (2005)) oder ein „hell goldfarbenes Körpergefieder“ hat (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011)) oder mit „hell sandfarbenem Kopf, Körper und Flügeldecken“ (Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002)).

Die Grösse wird mit 59 bis 63cm (Gensbol und Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder 59 bis 69cm (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011); Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002)) oder 59 bis 71cm (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder 60 bis 70cm („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2008)) oder 60 bis 69cm (Delin, Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004)) oder 60 bis 75cm (Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) oder 66 bis 72cm (Gooders: „Vögel Europas“ (1999)) oder 66 bis 73cm (Readers Digest: „Buch der Vogelwelt, Mitteleuropas“ (1973); Heinzel, Fitter, Parslow: „Pareys Vogelbuch“ (1988)) oder 66 bis 74cm (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“; Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000); Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); „Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)) oder mit/um 70cm (Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969); Mebs: “Greifvögel Europas” (2012)) angegeben.

Zur Nahrung zählen Fische, kleine Säugetiere (Wühlmäuse, Ziesel, Ratten etc.), Wasservögel (Enten, Wachteln, Waldhühner), Reptilien (Schlangen), Amphibien (Frösche), Insekten (Heuschrecken) und Aas. Mitunter treten Schelladler in Vogelkolonien bzw. Nestkolonien bei verschiedenen Reihern und Lachmöwen als Nestplünderer auf (Gensböl, Thiede: „Greifvögel“ (2005)).

Die Schelladler führen Balzflüge mit „gewaltigen Sturzflügen mit eifrigen Rufen“ (Gensböl, Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder „auffällige Balzflüge mit lauten Rufen“ nach der Ankunft im Brutgebiet (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder „auffällige Girlandenflüge, begleited von häufigem Rufen“ (Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) meist ab „der zweiten Aprilhälfte“ (Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)).

Das Nest wird in 8 bis 12m Höhe in einen Laub- oder Nadelbaum (Gensböl, Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder in 8 bis 12m Höhe auf einem Baum (Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder in „hohen Bäumen, gelegentlich auch auf Büschen oder auf dem Steppenboden“ (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) angelegt. Das Nest wird mit grünen Zweigen und Gras ausgepolstert (Dr. Makatsch: „Die Eier der Vögel Europas“ (Band 1), 1974).

Das Weibchen legt im Abstand von 3 Tagen (Wendland: „Schrei- und Schelladler“, NBB, Band 236) oder von 3 bis 4 Tagen (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) 2 trübweisse, glaslose graubraun und violettgrau gefleckte Eier (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder 2 bis 3 Eier (Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) oder „(1)2(3)” hellgraue, ggf. mit „zerstreuten braunen und grauen Punkten oder Klecksen” versehene Eier (Harrison: „Jungvögel, Eier und Nester“ (1975)) oder „2 (1-3) Eier“ (Gensböl, Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder meistens 2 schmutzig weisse mit violetten und braunen Flecken gekennzeichnete, manchmal jedoch ungefleckte Eier, wobei das erste Ei „stets grösser“ ist als das zweite Ei (Wendland: „Schrei- und Schelladler“, NBB, Band 236) oder 1 bis 2 Eier (Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983)) oder „2 graue Eier“ (Gooders: „Vögel Europas“ (1999)) oder 2 bis 3 „weisse, spärlich rotbraun gefleckte Eier“ (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) oder 1 bis 3 mattweisse, „meist nur spärlich dunkelbraun bis blassrostbraun” gefleckte, auch häufig ungefleckte Eier (Dr. Makatsch: „Die Eier der Vögel Europas“ (Band 1), 1974) oder 1 bis 3, meist 2 weisse Eier, die „blass gefleckt“ sind (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006))

Als Zeitraum wird „in der ersten Maihälfte“ (Gensböl, Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder „Ende April bis Anfang Mai“ (Harrison: „Jungvögel, Eier und Nester“ (1975)) oder Anfang Mai (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder ab der zweiten Aprilhälfte bis Anfang Mai und in Indien von „Februar bis Juni“ (Dr. Makatsch: „Die Eier der Vögel Europas“ (Band 1), 1974) angegeben.

Das Weibchen brütet die Eier in etwa 40 Tagen (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder in 42 bis 44 Tagen (Wendland: „Schrei- und Schelladler“, NBB, Band 236; Gensböl, Thiede: „Greifvögel“ (2005); Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005); Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006); Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986); Dr. Makatsch: „Die Eier der Vögel Europas“ (Band 1), 1974; Harrison: „Jungvögel, Eier und Nester“ (1975)) oder in 43 bis 44 Tagen (Gooders: „Vögel Europas“ (1999)) oder in 42 bis 45 Tagen (Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983)) aus. Die frisch geschlüpften Jungvögel haben ein weisses bis grauweisses Dunenkleid (Harrison: „Jungvögel, Eier und Nester“ (1975)).

Flügge sind die jungen Schelladler in 55 bis 63 Tagen (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder die Nestlingszeit oder Nestlingsdauer wird mit 60 bis 65 Tagen (Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005); Gensböl, Thiede: „Greifvögel“ (2005); Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Gooders: „Vögel Europas“ (1999); Harrison: „Jungvögel, Eier und Nester“ (1975); Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983)) oder mit 63 bis 67 Tagen (Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder mit „mindestens 42“ bis 63 Tagen (Dr. Makatsch: „Die Eier der Vögel Europas“ (Band 1), 1974) angegeben.

Die Altvögel betreuen die Jungvögel noch weitere 20 bis 30 Tage (Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005); Gensböl, Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder 25 bis 30 Tage (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)).

Das Gefieder des Jungvögel ist „dunkelbraun(Mebs: “Greifvögel Europas” (2012)) oder „braunschwarz“ (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011)) oder „fast schwarz“ auf der Oberseite (Gensbol, Thiede: „Greifvögel“ (2005)). Die Deckfedern oder Flügeldecken haben „weisse“ Spitzen (Gensbol, Thiede: „Greifvögel“ (2005)); Mebs: “Greifvögel Europas” (2012)) oder „hellen“ Spitzen (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder „grosse weisse Tropfen“ (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011)) oder viele gelblichweisse Flecken auf der Oberseite (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)). Die Schwanzendbinde ist weiss (Gensböl, Thiede: „Greifvögel“ (2005)). Andererseits wird das Gefieder der Jungvögel der hellen Farbvariante mit sandfarben und „schwärzlichen Schwungfedern“ (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) beschrieben.

Die Alterskleid bekommen die Jungvögel mit 4 bis 5 Jahren (Gensböl, Thiede: „Greifvögel“ (2005)).

Geschlechtsreif sind die Jungvögel „wahrscheinlich mit 4 Jahren(Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) bzw. „wahrscheinlich“ mit 4 bis 5 Jahren (Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)).

Die nachfolgenden Fotos wurden in der Falknerei Adlerhorst gemacht.

Die nachfolgenden Fotos wurden im Zoologischen und Botanischen Garten der Stadt Pilsen aufgenommen.                     .

24. Schreiadler
lat. Clanga pomarina (früher: Aquila pomarina)

Die Schreiadler werden auch aufgrund des lateinischen Namens als Pommernadler (NABU: "Der Schreiadler" (2005); Deutsche Wildtierstiftung: „Der letzte Schrei! Schutzprogramm für den Schreiadler in Deutschland“; VÖGEL 03/2009; VÖGEL 04/2016) bezeichnet.

Die Schreiadler sind in den gewässerreichen und sumpfigen Gebieten, Feuchtgebieten, in den Laubwäldern, in den Mischwäldern, abwechslungsreiche Kulturlandschaften, strukturreiche Waldränder, Wälder mit Mooren und grösseren Lichtungen, urwüchsige und noch nicht durchforstete Wälder, trockenen Bergwäldern, in Höhen bis zu 2200m. Die Schreiadler schlafen „auf hohen Weiden“ im Kaukasus (Stiefel: „Ruhe und Schlaf bei Vögeln“, NBB 487 (1976)).

Als Verbreitungsgebiet findet man „von Niedersachsen durch Osteuropa bis Kleinasien und Indien“ (Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969)) oder Osteuropa, Kleinasien, Indien (Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965); „Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) oder das östliche „Mitteleuropa, Osteuropa, Kleinasien und Nordindien bis Nordbirma(„Lebendige Wildnis, Tiere der Taiga“ (1993)) oder Europa, Kleinasien, Transkaukasien, Nordiran (Dr. Makatsch: „Die Eier der Vögel Europas“ (Band 1), 1974) oder „Osteuropa, von Nordgriechenland bis zum 60. Breitengrad im Norden (Estland), Kleinasien und im nördlichen Iran“ (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder „Osteuropa, Südostasien, und Indien“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder Europa, Nordostdeutschland, Weissrussland, Westrussland bis Moskau, auch im Baltikum, Balkan, Türkei, Nordiran, Kaukasus (Deutsche Wildtierstiftung: „Der letzte Schrei! Schutzprogramm für den Schreiadler in Deutschland“) oder Zentraleuropa, bis zur Ukraine, dem Kaukasus, Nordiran (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder „von Mecklenburg-Vorpommern ostwärts“, nach „Litauen, Lettland und Estland“, bis „nach Weissrussland“, „Slowakei, Ungarn“, „bis in die Türkei bzw. durch die Ukraine bis nach Georgien/Kaukasus“ (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder Osteuropa; Ostdeutschland, bis „Russland kurz vor Moskau“, Griechenland, Türkei, bis zum Kaspischen Meer (VÖGEL 04/2016) oder östliches Mitteleuropa, Osteuropa, Südosteuropa und isoliert auch in der Türkei, Kaukasus, Nordiran (Bairlein, Dierschke, Dierschke, Salewski, Geiter, Hüppop, Köppen, Fiedler: „Atlas des Vogelzugs; Ringfunde deutscher Brut- und Gastvögel“ (2014)).

Weick/Brown („Die Greifvögel der Welt“ (1980)) führen die Unterart Clanga pomarina pomarina mit dem Verbreitungsgebiet in Norddeutschland, Polen, den baltischen Sowjetrepubliken bis zum Balkan, Griechenland, in der asiatischen Türkei und Kaukasien auf.

Man findet des Weiteren die Unterart oder den Gangesadler oder Indischen Schreiadler, lat. Clanga pomarina hastata mit dem Verbreitungsgebiet der indischen Ebenen (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder Indien (Wendland: „Schrei- und Schelladler“, NBB, Band 236) oder dem kontinentalen Südasien (Gensböl, Thiede: „Greifvögel“ (2005)). Als Überwinterungsgebiet für die Unterart Clanga pomarina hastata wird Südburma (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) angegeben. Andererseits wird diese Unterart „neuerdings als eigene Art“ definiert (NABU: "Der Schreiadler" (2005)). Ferguson-Lees/Christie („Die Greifvögel der Welt“ (2009)) haben die Unterart auch als eigenständige Art Gangesadler oder Indischer Schreiadler, lat. Clanga hastata aufgelistet.

Als Zugvögel ziehen die Schreiadler „im Spätsommer(Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder von „Mitte August bis Mitte Oktober“ (Gensböl, Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder im September (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); VÖGEL 02/2010; Delin, Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004)) oder in der ersten Septemberhälfte (VÖGEL 04/2016) oder „zwischen August und Mitte September“ (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder aufgrund von Ringfunden August bis November (Bairlein, Dierschke, Dierschke, Salewski, Geiter, Hüppop, Köppen, Fiedler: „Atlas des Vogelzugs; Ringfunde deutscher Brut- und Gastvögel“ (2014)) ins Überwinterungsgebiet.

Als Überwinterungsgebiet findet man das tropische Afrika (Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969)) oder Afrika (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011); Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder Ostafrika („Lebendige Wildnis, Tiere der Taiga“ (1993)) oder der Süden Afrikas (NABU: "Der Schreiadler" (2005); Deutsche Wildtierstiftung: „Der letzte Schrei! Schutzprogramm für den Schreiadler in Deutschland“; VÖGEL 03/2009; VÖGEL 01/2017) oder den „Süden Afrikas“, „Ost- und Südafrika“, in Sambia, Simbabwe, Südafrika, Mosambik, Nordnamibia, Botswana (VÖGEL 04/2016; Seiten 24, 25) oder Süd- und Ostafrika (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009); Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder Naher Osten, Irak, Ägypten, Nordsudan, Südzentralafrika, auch Zentraleuropa (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); noch als Unterart Clanga pomarina pomarina angegeben) oder Südafrika, „von Rhodesia und Tanganjika bis Südwestafrika“ (Wendland: „Schrei- und Schelladler“, NBB, Band 236; noch als Unterart Clanga pomarina pomarina angegeben) oder die „ostafrikanischen Savannen vom Äquator an südwärts“; hauptsächlich „Südafrika, Sambia, Simbabwe, Malawi und Tansania“ (Gensböl, Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder die „ostafrikanischen Savannen südlich des Äquators“ (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder die „afrikanischen Savannen“ südlich des Äquators, nach „Sambia, Simbabwe, Namibia, Botswana, Südafrika, Mosambik und Angola“ (VÖGEL 02/2010).

Die Schreiadler kehren im März (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder im April (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder von März bis Anfang April (Gensböl, Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder „Anfang März bis Mitte April“ (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder „Anfang bis Mitte April“ (VÖGEL 04/2016) oder im April, „selten sogar Anfang Mai“ (VÖGEL 02/2010) wieder zurück.

Die Wegstrecke zum Überwinterungsgebiet beträgt über 10.000km (NABU: "Der Schreiadler" (2005); Deutsche Wildtierstiftung: „Der letzte Schrei! Schutzprogramm für den Schreiadler in Deutschland“; VÖGEL 02/2010), die in „rund 65 Tagen“ mit „von bis zu 100km pro Stunde“ geflogen werden (Deutsche Wildtierstiftung: „Der letzte Schrei! Schutzprogramm für den Schreiadler in Deutschland“).

Zur gemessenen Fluggeschwindigkeiten aufgrund des Satellitensenders eines Schreiadlerweibchens ins Überwinterungsgebiet findet man in FALKE 07/2009 durchschnittlich 58 km/h, einmal auch aktuell 114 km/h. Der Weg ins Überwinterungsgebiet dauert rund 65 Tage, wobei viele der Jungvögel den „den langen Weg nicht“ überleben, da sie auf dem Weg „kaum Nahrung zu sich nehmen“ und von den Kraftreserven leben (Deutsche Wildtierstiftung: „Der letzte Schrei! Schutzprogramm für den Schreiadler in Deutschland“), aber auch leider abgeschossen werden. In einer Untersuchung wurden dazu 30 Schreiadler mit GPS-Satelitten-Sendern ausgestattet, wobei man auch herausbekam, dass die „Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 100“ km/h betrugen (Deutsche Wildtierstiftung: „Der letzte Schrei! Schutzprogramm für den Schreiadler in Deutschland“). Die Schreiadler fliegen in über 4.500m Höhe und in bis zu 3.200m über Grund „auf ihrem 26.000 Kilometer langen jährlichen Zug von ihren Brutgebieten in Deutschland bis ins südliche Afrika und zurück“ (voegel-magazin.de vom 02.07.2015: „Schreiadler fliegt bis 4500 Meter hoch“).

Im Ergebnis einer von 1990 bis 2012 durchgeführten Erfassung stellte sich heraus, dass die gesamte Schreiadler-Weltpopulation über Israel ins Überwinterungsgebiet fliegt und davon 90% „in einem 15-Tage-Fenster während der letzten Septemberwoche und den ersten beiden Oktober-Wochen“ („Greifvögel und Falknerei“ (2016)). Im Durchschnitt ziehen am „Spitzenzugtag“ 25,7% aller Schreiadler über Israel ins Winterquartier („Greifvögel und Falknerei“ (2016)).

Der Weltbestand der Schreiadler-Paare beträgt 20.000 Paare im Jahr 2001 (Mebs: „Greifvögel Europas“), 16.000 Paare (Thiede „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)), mit 13.055 bis 15.908 Paaren (Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“, 2006), mit 15.000 bis 20.000 Schreiadler-Brutpaaren im Jahre 2007 (Deutsche Wildtierstiftung: „Der letzte Schrei! Schutzprogramm für den Schreiadler in Deutschland“), mit geschätzten 20.000 Paaren oder geschätzten 18.038 bis 23.301 Brutpaaren („Greifvögel und Falknerei“ (2016)), mit „etwa 100.000, davon brüten etwa 30.000“ Paaren (VÖGEL 04/2016).

Der Bestand der Schreiadler in der Westpaläarktis wird mit einem Schätzwert von 30.000 bis 35.000 Brutpaaren, mit 13.000 bis 16.600 Paaren in Europa (Gensböl/Thiede „Greifvögel“ (2005)), mit 16.000 Paaren in Europa (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)).

Der Bestand der Schreiadler in Deutschland beträgt 133 Schreiadler-Paare im Jahr 1993 (VÖGEL 02/2010; NABU: "Der Schreiadler" (2005)), 120 Paare im Jahr 2004 (Gefiederte Welt 03/2005), 105 Schreiadler-Brutpaare im Jahr 2005 (NABU: "Der Schreiadler" (2005)), 103 Schreiadler-Brutpaare im Jahre 2007 (Deutsche Wildtierstiftung: „Der letzte Schrei! Schutzprogramm für den Schreiadler in Deutschland“), ca. 102 Schreiadler-Brutpaare (FALKE-Sonderheft Greifvögel 2011), 100 Schreiadler-Paare (FALKE 08/2015), 111 Brutpaare (Bestand: 2005: DDA: „Vögel in Deutschland“ (2009)), 90 Paare (VÖGEL 03/2009), 104 bis 111 Paare (Bestand: 2005-2009: DDA: „Vögel in Deutschland“ (2013); Bairlein, Dierschke, Dierschke, Salewski, Geiter, Hüppop, Köppen, Fiedler: „Atlas des Vogelzugs; Ringfunde deutscher Brut- und Gastvögel“ (2014); „Berichte zum Vogelschutz“ (52/2015)), 104-111 Paare und(?!) „rund 100 Schreiadler-Paare“ (DDA: „Vögel in Deutschland“ (2014), Seite 22, 34), rund oder annähernd „110 Paare“ („Greifvögel und Falknerei“ (2016) Seiten 216, 234), 110 Paare (FALKE 03/2016), 110 bis 117 Brutpaare (LBV-Broschüre „Der Habicht, Vogel des Jahres 2015“), „über 100 Paare“ oder 108 Paare (VÖGEL 04/2016; Seiten 23, 24), 120 Brutpaare (naturgucker: 25: Juli/August 2016), 100 Brutpaare (VÖGEL 01/2017).

Im Bundesland Brandenburg werden 30 bis 31 Schreiadler-Brutpaare (ADEBAR-Kartierung 2005-2009: FALKE 10/2011), 23 Revier-Schreiadler-Paare (Bestand: 2005-2009: DDA: „Vögel in Deutschland“ (2014); VÖGEL 04/2016), davon sind 11 Jungvögel gross geworden (Bestand: 2005-2009: DDA: „Vögel in Deutschland“ (2014)), 20 Bruten in 22 Revieren im Jahr 2015 (DDA: „Vögel in Deutschland“ (2017: „Erfassung rastender Wasservögel“)) angegeben.

Im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern werden 87 Revier-Schreiadler-Paare (Bestand: 2005-2009: DDA: „Vögel in Deutschland“ (2014)), „davon 50 mit Bruterfolg und 53 Jungen“ (Bestand: 2005-2009: DDA: „Vögel in Deutschland“ (2014)), 85 Paare (VÖGEL 04/2016) angegeben.

Der Bestand der Schreiadler in Lettland wird mit 3.700 bis 4.000 Schreiadler-Paaren im Zeitraum 2012-2014, „fast ein Fünftel der Weltpopulation“ (FALKE 08/2015), mit 4.500 Brutpaaren zur Jahrtausendwende, aktuell 3.700 bis 4.000 Brutpaaren (FALKE 03/2016) angegeben.

Der Bestand der Schreiadler in Russland wird mit rund 1000 Brutpaaren (FALKE 03/2016) angegeben.

Die Ursachen des Bestandsrückgangs der Schreiadler liegen in der Verschlechterung des Lebensraums und in der Verfolgung ins bzw. vom Überwinterungsgebiet aufgrund dokumentierter erschreckender „Verluste bei Jung- und Altvögeln“ (FALKE 10/2009). Die Ursachen liegen eigentlich wie immer indirekt oder direkt nur beim Menschen, weil eine Vielzahl an Schreiadlern durch Stromschläge aufgrund von nicht vogelsicheren Stromleitungen oder Windparks umkommt oder Wilderer und Jäger die Schreiadler einfach aufgrund des Vogelzug ins Winterquartier über Malta abschiessen (VÖGEL 02/2010).

Das Gefieder ist auf der Oberseite und der Unterseite „einfarbig dunkelbraun“ bzw. „erdbraun“ (Wendland: „Schrei- und Schelladler“, NBB, Band 236; Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder erdbraun oder „das Gefieder der Altvögel ist überwiegend dunkelbraun“ (VÖGEL 04/2016; Seiten 21, 24) oder braun (Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983); Gensböl, Thiede: „Greifvögel“ (2005); Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder „allgemein sandfarben- bis dunkelbraun“ (Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002)) oder dunkelbraun (Delin, Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004); Gooders: „Vögel Europas“ (1999); Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011)) oder „fahlbraun“ (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder „ziemlich einheitlich braun“ ("LBV-Kompakt Greifvögel") oder hellbraun (VÖGEL 01/2017) oder „dunkelbraun bis braun“ (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) oder schokoladenfarben (Deutsche Wildtierstiftung: „Der letzte Schrei! Schutzprogramm für den Schreiadler in Deutschland“).

Der Kopf ist heller (Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983); Deutsche Wildtierstiftung: „Der letzte Schrei! Schutzprogramm für den Schreiadler in Deutschland“; VÖGEL 04/2016) oder der Oberkopf ist „heller“ (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) oder auf dem Kopf ist das Gefieder fast grau (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder Kopf ist hellbraun (Delin, Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004)) oder „mit heller abgesetzter“ Kopfpartie versehen (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011)).

Am Nacken befindet sich oft ein blasser „rostfarbener Fleck(Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002)) oder der Nacken ist heller (Deutsche Wildtierstiftung: „Der letzte Schrei! Schutzprogramm für den Schreiadler in Deutschland“).

Die Schultern sind heller (Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983)) oder die Flügeldecken sind hellfahlbraun, die Schwingen sind schwärzlich (Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002)) oder „mit sich deutlich abhebenden heller braunen, manchmal fast gelblichen Kleinen und Mittleren Oberflügeldecken“ (Delin, Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004)) oder die Oberflügeldecken sind heller (Deutsche Wildtierstiftung: „Der letzte Schrei! Schutzprogramm für den Schreiadler in Deutschland“; Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) oder die „Flügel- und Schulterdecken“ sind heller, die Hand- und Armschwingen „sind recht dunkel“ (VÖGEL 04/2016).

Genaugenommen sind beim Männchen der Scheitel und die „Schultern heller“ sind und das „Grossgefieder schwärzlich“ ist und beim Weibchen „meist heller als das schwärzliche Grossgefieder“ (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)). Ferguson-Lees, Christie („Die Greifvögel der Welt“ (2009)) beschreiben des Weiteren helle beigefarbene Männchen (Altvögel), die am Kopf, am Körper und den Flügeldecken gefleckt sind.

Die Grösse beträgt 65cm (Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969)) oder 66cm ("LBV-Kompakt Greifvögel") oder 55 bis 65cm (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009); Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011); Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002)) oder 57 bis 64cm (Delin, Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004)) oder 57 bis 66cm (Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) oder 61 bis 64cm (Gooders: „Vögel Europas“ (1999)) oder 61 bis 66cm (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000); Gensböl, Thiede: „Greifvögel“ (2005); Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Heinzel, Fitter, Parslow: „Pareys Vogelbuch“ (1988); „Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1); Deutsche Wildtierstiftung: „Der letzte Schrei! Schutzprogramm für den Schreiadler in Deutschland“) oder 65cm oder 61 bis 66cm (VÖGEL 04/2016; Seiten 18, 24) oder 61 bis 69cm (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)).

Zur Beute zählen „hauptsächlich“ kleine Säugetiere „ vor allem Wühlmäusen“ (VÖGEL 02/2010) oder „über 50%“ Frösche oder in „trockenen Biotopen“ „75% Wühlmäuse und Junghasen” (Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) oder die Hauptnahrung sind Kleinsäuger, Amphibien oder Kleinsäuger, vor allem Wühlmäuse (VÖGEL 04/2016; Seiten 21, 24). Des Weiteren zählen zur Beute Mäuse, Eichhörnchen, Ziesel, Wildkaninchen, Reptilien (Schlangen, Blindschleichen, Eidechsen), kleine Vögel, Insekten.

Die Beute wird „zu Fuss“ oder „vom Ansitz aus“ oder vom Suchflug aus (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder in einer Höhe von 30 bis 50m in einem Kreisflug als Suchflug (Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005); Gensböl, Thiede: „Greifvögel“ (2005)) gesucht und dann erbeutet. Der Schreiadler stürzt mitunter aus 100m Entfernung auf seine Beute. „Insekten und Würmer“ erbeuten die Schreiadler „meist zu Fuss“ („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)).

Die Balzflüge des Schreiadlers erfolgen im April bis Mai (Wendland: „Schrei- und Schelladler“, NBB, Band 236) oder „in der Regel in der ersten Aprilhälfte“ „bis weit in den Mai hinein“ (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)). Die Schreiadler-Männchen rufen ständig und lassen sich „beim Pedelflug in gewaltigen Sturzflügen fallen“ (Gensböl, Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder das Schreiadler-Männchen „steigt kreisend immer höher“, lässt sich abwärts fallen und steigt dann ohne einen Flügelschlag wieder aufwärts, was sich dann alles mehrfach wiederholt (Wendland: „Schrei- und Schelladler“, NBB, Band 236) oder bei den sogenannten Girlandenflügen lässt sich der Schreiadler „mit angelegten Flügeln im Sturzflug nach unten fallen, um dann mit Schwung steil nach oben zu schiessen“, was alles mehrfach wiederholt wird (VÖGEL 02/2010).

Das Nest befindet sich auf Bäumen („Lebendige Wildnis, Tiere der Taiga“ (1993); Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) oder hohen Laubbäumen (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder auf „Laub- oder Nadelbäumen“ (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder in einem 6 bis 26m hohen Baum (Harrison: „Jungvögel, Eier und Nester“ (1975)) oder in einem 4 bis 30m hohen Baum (Gensböl, Thiede: „Greifvögel“ (2005); Kostrzewa, Speer: „Greifvögel in Deutschland“), oder „überwiegend auf Laubbäumen“, „vor allem auf“ Eichen, aber auch Rotbuchen, Fichten oder Schwarzerlen befindet (Kostrzewa, Speer: „Greifvögel in Deutschland“). In den ostslowakischen Karpaten wurden von 1966 bis 1978 Schreiadlerbruten untersucht und man stellte fest, dass bei 65 dokumentierten Bruten 48 verschiedene Horste (23x auf einer Buche, 20x auf einer Eiche, 2x auf einer Weisstanne, 2x auf einer Fichte, 1x auf einer Wildkirche) verwendet wurden (Svehlik, Meyburg: „Gelegegrösse und Bruterfolge des Schreiadlers (Aquila pomerina) und des Kaiseradlers (Aquila heliaca) in den ostslowakischen Karpaten 1966-1978“, Journal für Ornithologie 120, Heft 4 (1979)).

Schreiadler legen Wechselhorste an (NABU: "Der Schreiadler" (2005); Deutsche Wildtierstiftung: „Der letzte Schrei! Schutzprogramm für den Schreiadler in Deutschland“). Das Nest wird mit grünen Zweigen und Gras ausgepolstert (Dr. Makatsch: „Die Eier der Vögel Europas“ (Band 1), 1974). Das Nest wird von beiden Altvögeln gebaut (Gensböl, Thiede: „Greifvögel“ (2005)).

Das Weibchen legt im Abstand von 3 Tagen (Wendland: „Schrei- und Schelladler“, NBB, Band 236; Dr. Makatsch: „Die Eier der Vögel Europas“ (Band 1), 1974) oder von 3 bis 4 Tagen (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Harrison: „Jungvögel, Eier und Nester“ (1975); VÖGEL 04/2016) oder von 4 Tagen (Makatsch „Der Vogel und sein Ei“, NBB003 (1959/2005)) oder von 3 bis 4, „manchmal bis 6“ Tagen (Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) „1 bis 2 weissliche, grau und braun gefleckte Eier“ (Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969)) oder „2 (1-3) Eier“ (Gensböl, Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder „(1)2(3)“ weisse „unterschiedlich braunrot bis grauviolett“ gefleckte Eier (Harrison: „Jungvögel, Eier und Nester“ (1975)) oder 1 bis 2 Eier (Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983)) oder 1 bis 3, „meist 2“ weisse Eier, die „braun und violett gefleckt sind“ (Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder 1 bis 3, „meist 2 weisse, stark gelb bis rotbraun gefleckte Eier“ (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) oder 1 bis 2 Eier („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995); Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) oder 1 bis 3, „zumeist zwei“ mattweisse, „meist stark rotbraun sowie dunkel- bis hellbraun“ gefleckte Eier (Dr. Makatsch: „Die Eier der Vögel Europas“ (Band 1), 1974) oder 2 Eier (Deutsche Wildtierstiftung: „Der letzte Schrei! Schutzprogramm für den Schreiadler in Deutschland“; VÖGEL 04/2016) oder „üblicherweise“ 2 Eier (NABU: "Der Schreiadler" (2005)) oder „fast stets 2“ weisse Eier, die „braun und violett gefleckt sind“ (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder „2 rot gefleckte, weisse Eier“ (Gooders: „Vögel Europas“ (1999)) oder „fast stets 2“ schmutzig weisse mit violetten und braunen Flecken gekennzeichnete, manchmal jedoch ungefleckte Eier, wobei das erste Ei „stets grösser“ ist als das zweite Ei (Wendland: „Schrei- und Schelladler“, NBB, Band 236) oder „fast immer“ 2 trübweisse Eier, seltener ein Ei, welche mit „mehr oder weniger rotbraunen, hellbraunen oder violetten Flecken versehen sind“ (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)).

Als Brutzeitraum wird „Ende April/Anfang Mai“ (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); VÖGEL 04/2016) oder „Ende April/Anfang Mai“ in „Ostdeutschland und Polen“ (Gensböl, Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder „Ende April bis Mitte Mai“ (Harrison: „Jungvögel, Eier und Nester“ (1975)) oder „Anfang Mai“ (Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983)) oder Ende April bis Mitte Juni (Deutsche Wildtierstiftung: „Der letzte Schrei! Schutzprogramm für den Schreiadler in Deutschland“) angegeben.

Das Weibchen brütet die Eier „alleine(Gensböl, Thiede: „Greifvögel“ (2005); Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) in 38 bis 41 Tagen (Gensböl, Thiede: „Greifvögel“ (2005); Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Harrison: „Jungvögel, Eier und Nester“ (1975)) oder 39 bis 41 Tagen (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder in 37 bis 41 Tagen oder in 40 bis 43 Tagen (Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder in 38 bis 43 Tagen (Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) oder in 42 Tagen (Deutsche Wildtierstiftung: „Der letzte Schrei! Schutzprogramm für den Schreiadler in Deutschland“; VÖGEL 04/2016) oder in 43 Tagen (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) oder in 38 oder in 40 oder in 43 Tagen (Wendland: „Schrei- und Schelladler“, NBB, Band 236; Dr. Makatsch: „Die Eier der Vögel Europas“ (Band 1), 1974) oder in 40 bis 45 Tagen (Gooders: „Vögel Europas“ (1999)) oder in 42 bis 44 Tagen (Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983)) aus.

In der Natur jedoch überlebt meist nur der erste und stärkere Jungvogel, der den zweiten danach geschlüpften Jungvogel bekämpft und einschüchtert (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) bzw. „der ältere und kräftigere Jungvogel („Kain“) bekämpft und unterdrückt den Zweitgeschlüpften („Abel“) so lange, bis dieser entkräftet stirbt“ (Deutsche Wildtierstiftung: „Der letzte Schrei! Schutzprogramm für den Schreiadler in Deutschland“) bzw. der Erstgeborene tötet den Zweitgeborenen mit Schnabelhieben (VÖGEL 04/2016) bzw. der ältere Jungvogel klettert auf den jüngeren Jungvogel und verdrängt ihn so von Gefüttert werden, so dass der jüngere Jungvogel in 4 bis 5 Tagen umkommt (Dr. Makatsch: „Die Eier der Vögel Europas“ (Band 1), 1974) bzw. der den zweiten danach geschlüpften Jungvogel sofort abdrängt und attackiert, so dass dieser keine Nahrung bekommt und „kaum länger als zwei bis drei Tage“ überlebt (NABU: "Der Schreiadler" (2005)) bzw. der Schwächere wird aufgrund der bis zu 6 wöchigen Aggressivität der Jungvögel „durch psychischen Terror vom Stärkeren getötet“ (Gensböl, Thiede: „Greifvögel“ (2005)) bzw. der zuerst geschlüpfte Jungvogel „klettert auf das Nesthäkchen, das an dieser Behandlung und daran, dass es von der Fütterung abgeschnitten wird, rasch eingeht“ („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)). Dieser Kainismus ist „ca. 2 Wochen“ ausgeprägt (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)).

In einer Untersuchung an 11 Schreiadler-Nestern stellte man fest, dass der ältere Jungvogel „den Trieb hat, stets auf das jüngste Geschwister zu klettern“, um es so „vom Gefüttert werden durch das Weibchen“ abzudrängen (Wendland: „Schrei- und Schelladler“, NBB, Band 236). Der zuletzt geschlüpfte Jungvogel stirbt dann nach „4 bis 5 Tagen“ (Wendland: „Schrei- und Schelladler“, NBB, Band 236). Das Ergebnis der Untersuchung wurde durch Beobachtungen „an weiteren zehn Schreiadlerhorsten“ bestätigt (Wendland: „Schrei- und Schelladler“, NBB, Band 236). Des Weiteren wird angegeben, dass „Geschwisterkämpfe als Todesursache“ ausscheiden, die Schnabelschläge dazu nicht kräftig genug sind und auch keine Schädelverletzungen des getöteten zuletzt geschlüpften Jungvogels festgestellt werden konnten (Wendland: „Schrei- und Schelladler“, NBB, Band 236). In einer Untersuchung von „über 1.300 dokumentierten erfolgreichen Bruten in Deutschland flogen nur bei einem(!) Brutpaar zwei Jungvögel aus“ (VÖGEL 02/2010). Ansonsten wird „der zuerst geborene Vogel“ „fast immer den Zweitgeborenen innerhalb weniger Tage direkt oder indirekt, in dem er ihn von der Nahrungsaufnahme abschneidet“ töten (VÖGEL 02/2010).

Um den rückläufigen Bestand der Schreiadler (Tagungsbroschüre zum „8. Symposium Populationsökologie von Greifvogel- und Eulenarten...“) zu erhöhen, wurden im Zeitraum von 2004 bis 2014 die Zweitjungen der Schreiadler in Brandenburg und 50 Zweitjunge Schreiadler aus Lettland des Nestern entnommen und grossgezogen. Ausgewildert und teilweise mit Sendern versehen, wurden daraufhin 79 junge Schreiadler in Brandenburg und 2 Schreiadler Mecklenburg-Vorpommern (Tagungsbroschüre zum „8. Symposium Populationsökologie von Greifvogel- und Eulenarten...“). Aufgrund der hohen Jungvogelsterblichkeit wird „der zweite Jungvogel kurz nach dem Schlüpfen aus dem Horst genommen und in eine Naturschutzstation gebracht“ und „aufgezogen, aber ohne direkten menschlichen Kontakt, um eine Prägung auf den Menschen zu vermeiden“ (VÖGEL 02/2010). Der Aggressionstrieb der Jungvögel erlischt „nach einigen Wochen“, so dass der Zweitgeborene „wieder in das Nest zurückgesetzt“ werden kann und von den Altvögeln problemlos wieder akzeptiert wird, so dass nun „fortan beide mit Nahrung“ versorgt werden (VÖGEL 02/2010). Durch dieses Jungvogelmanagement wurden „zwischen 2004 und 2009“ in Brandenburg „zusätzliche 43 Schreiadler flügge, weitere drei in Mecklenburg“ (VÖGEL 02/2010).

Flügge sind die jungen Schreiadler nach 50 bis 55 Tagen (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000); Gooders: „Vögel Europas“ (1999); Harrison: „Jungvögel, Eier und Nester“ (1975)) oder die Nestlingsdauer wird mit 48 bis 58 Tagen (Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) oder mit 51 bis 58 Tagen (Gensböl, Thiede: „Greifvögel“ (2005); Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder die Nestlingsdauer beträgt ca. 58 Tage (Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006); Deutsche Wildtierstiftung: „Der letzte Schrei! Schutzprogramm für den Schreiadler in Deutschland“) oder „ca. 2 Monate“ (Robiller: „Lexikon der Vogelhaltung“ (1986)) angegeben.

Auch nach dem der junge Schreiadler das Nest verlassen hat, wird er noch weitere 20 bis 30 Tage (Gensböl, Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder 3 bis 4 Wochen (Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005); Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) betreut.

Die Jungvögel haben auf den dunkelbraunen Flügeldeckfedern oder grossen Oberflügeldecken weisse (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011); Gensbol, Thiede: „Greifvögel“ (2005); Delin, Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004)) oder gelbliche (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012))) oder „helle“ (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) Spitzen bzw. die dunkelbraunen „Kopf-, Nacken- und Rückenfedern“ sind mit „rostgelben Spitzen“ versehen (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)). Des Weiteren ist ein rötlich gelber, ausgeblichen weisser (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011)) oder „heller“ Nackenfleck (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Delin, Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004)) vorhanden.

Die Jungvögel bekommen das Alterskleid mit 4 bis 5 Jahren (Gensböl, Thiede: „Greifvögel“ (2005)).

Geschlechtsreif werden die Jungvögel mit 4 bis 5 Jahren (Gensböl, Thiede: „Greifvögel“ (2005); Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); VÖGEL 04/2016).

Die Altvögel sind „anscheinend lebenslänglich verheiratet(Gensböl, Thiede: „Greifvögel“ (2005)) bzw. leben „vermutlich lebenslang zusammen“ (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)). Andererseits findet man auch, dass „über die Jahre hinweg“ „die Partner auch wechseln“ können (VÖGEL 02/2010).

Ein Höchstalter von 26 Jahren (Deutsche Wildtierstiftung: „Der letzte Schrei! Schutzprogramm für den Schreiadler in Deutschland“; VÖGEL 04/2016) oder in freier Wildbahn von bis zu 26 Jahren (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) wurde festgestellt.

Die nachfolgenden Fotos wurden im Bayerischen Jagdfalkenhof Schloss Tambach gemacht.                             .

Die nachfolgenden Fotos wurden in der Falknerei Schillingsfürst aufgenommen.                                      .

Die nachfolgenden Fotos wurden in der „Erlebnis Tierwelt Altmühltal“ bei Eichstätt (links, mitte) und in der Adlerwarte Kreuzenstein (rechts) aufgenommen.

Die nachfolgenden Fotos wurden im Vogelpark Marlow gemacht.

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