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Block 3: Ein Blick in die Artenvielfalt der Greifvögel und Eulen in Bild und Text
Familie 4: Falken, lat. Falconidae
Unterfamilie Falken, lat. Falconinae

zu dieser Unterfamilie gehören die Gattungen: Polihierax (Halsband-Zwergfalken), Microhierax (eigentliche Zwergfalken oder Echtzwergfalken), Falco (Falken)

50. Merlin, lat. Falco columbarius
51. Präriefalke, lat. Falco mexicanus
52. Aplomadofalke, lat. Falco femoralis (früher: Falco fuscocaerulescens)
53. Buntfalke oder Heuschreckenfalke, lat. Falco sparverius (früher: Sperlings-Turmfalk, lat. Cerchneis sparveria?)

54. Fledermausfalke oder Eilfalke, lat. Falco rufigularis

60. Australfalke oder Russfalke oder Schwarzfalke, lat. Falco subniger
61. Habichtfalke oder Habichtsfalke oder Braunfalke, lat. Falco berigora (früher: Hiracidea berigora)
62. Graubartfalke oder Australienrüttelfalke oder Australienturmfalk, lat. Falco cenchroides

Um Wiederholungen bei den einzelnen Abschnitten meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen zu vermeiden, verweise ich auf das Literaturverzeichnis, das sich auf der Seite “Greifvögel / Eulen 1” befindet. Hiermit untersage ich (Jens Wolf, www kaiseradler.de) jede weitere Verbreitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner Fotos in welcher und / oder durch welche Art und / oder Weise auch immer. Genauso untersage ich hiermit jede weitere Verarbeitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen oder Teilen daraus. Das Inhaltsverzeichnis befindet sich auf der Seite “Greifvögel / Eulen A”. Es sei darauf hingewiesen, dass die Möglichkeit besteht, dass im Lauf der Zeit aufgrund von Veränderungen im Bestand der in den Falknereien und/oder (zoologischen) Einrichtungen gehaltenen Arten, die fotografierten Arten nicht mehr gezeigt werden oder nun andere Arten zu sehen sind.

50. Merlin
lat. Falco columbarius

Die Merline leben in den offenen und baumarmen Landschaften, Kiefernwäldern, Birkenwäldern, Moorgebieten, der Tundra, der Taiga, Steppen, Berglandlandschaften, in Höhen bis zu 2.000m, Hochmooren, Heiden, Birkenwäldern.

Als Verbreitungsgebiet findet man allgemein Nordeuropa (Hume: „Vögel in Europa“, (2013)) oder Nordeuropa, Nordwesteuropa, „Island, Grossbritannien, Irland, Skandinavien, Finnland“, Nordrussland, Baltikum, Nordweissrussland (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003)) oder Nordeuropa, Nordosteuropa (Hume: „Vögel beobachten und bestimmen“ (2014)) oder Europa, Asien, Nordamerika (Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965)) oder „Ost- und Nordeuropa“ (DJV: "Unsere Greifvögel", 1992) oder Nordeurasien, nördliches Nordamerika (Dierschke: „1000 Vögel“) oder Europa ("Jagdlexikon", BLV-Verlag (1996)) oder Eurasien und Nordamerika („Lebendiges Tierreich, die neue Enzyklopädie in Farbe“, Band 18 (1988); Nicolai: „Greifvögel und Eulen“) oder nördliches Eurasien, Nordamerika (Brichetti: „Vögel, in Garten, Park und freier Natur“ (2002)) oder „Nordeurasien, Kanada“ und der Norden der USA („Lebendiges Tierreich, die neue Enzyklopädie in Farbe“, Band 19 (1988)) oder Nordeuropa, Asien, Nordamerika (Everett: „Raubvögel der Welt“ (1978)) oder Nordeuropa bis Nordasien, nördliches Nordamerika (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder die Holarktis („Grosses Lexikon der Tiere“ (1989); Tennesen; „Falken“) oder „die gesamte Nordhalbkugel“ (Nill, Pröhl, Lohmann: „Falken“ (2012)) oder Skandinavien, Island, Grossbritannien, Nord-Sowjetunion (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) oder Nordeuropa, Grossbritannien (Delin/Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004)) oder „Island, Grossbritannien, Irland“, Skandinavien bis Osten (Gooders: „Vögel Europas“ (1999)) oder „Irland, Island, Britische Inseln, Skandinavien, Finnland und“ Russland (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder den „Norden der Alten und Neuen Welt“ (Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969)) oder die subpolare Zone der nördlichen Halbkugel (Yoo Bum-joo: „Vögel Koreas“ (2007)) oder „Teile der Britischen Inseln, Inland, Skandinavien und Finnland” (Trommer: „Greifvögel“) oder einerseits Nordamerika, „Kalifornien bis Neufundland” bis zur Baumgrenze im Norden und andererseits Nordgrossbritannien, Skandinavien, UdSSR, Kirgisensteppe, Mongolei, Küstengebiet Kamtschatkas („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder Nordeurasien und Nordamerika (Bairlein, Dierschke, Dierschke, Salewski, Geiter, Hüppop, Köppen, Fiedler: „Atlas des Vogelzugs; Ringfunde deutscher Brut- und Gastvögel“ (2014)).

Der Abflug ins Überwinterungsgebiet erfolgt „Oktober/November“ (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder aufgrund von Ringfundauswertungen „September und Oktober“ (Bairlein, Dierschke, Dierschke, Salewski, Geiter, Hüppop, Köppen, Fiedler: „Atlas des Vogelzugs; Ringfunde deutscher Brut- und Gastvögel“ (2014)).

Als Überwinterungsgebiet findet man Europa (Hume: „Vögel in Europa“, (2013)) oder Afrika (Mennigen: „Brehms Tierleben Vögel“) oder Mitteleuropa (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder Westeuropa (Gooders: „Vögel Europas“ (1999); Brichetti: „Vögel, in Garten, Park und freier Natur“ (2002)) oder „Südeuropa, Nordafrika oder Vorderasien“ (nordische und östliche Populationen: Nill, Pröhl, Lohmann: „Falken“ (2012)) oder Mittelmeerländer, Afrika (Erlbeck, Haseder, Stinglwagner: „Das Kosmos Wald- und Forstlexikon“ (1998)) oder Südschweden, Südrussland, Nordafrika (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003)) oder Südwesteuropa bis Ostasien, südliche USA bis nördliches Südamerika (Dierschke: „1000 Vögel“) oder einerseits Ecuador, Venezuela, Karibische Inseln und andererseits „Nordafrika, Arabien, Irak, Afghanistan, Nordindien, China, Indochina, Korea und Japan“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder Nordafrika, Nordindien, Südostasien und Nord-Südamerika (Bairlein, Dierschke, Dierschke, Salewski, Geiter, Hüppop, Köppen, Fiedler: „Atlas des Vogelzugs; Ringfunde deutscher Brut- und Gastvögel“ (2014)). Als seltener Wintergast konnten Merline in Korea dokumentiert werden (Yoo Bum-joo: „Vögel Koreas“ (2007)).

Der Rückflug aus dem Überwinterungsgebiet erfolgt „MärzApril“ (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder aufgrund von Ringfundauswertungen „April und Mai“ (Bairlein, Dierschke, Dierschke, Salewski, Geiter, Hüppop, Köppen, Fiedler: „Atlas des Vogelzugs; Ringfunde deutscher Brut- und Gastvögel“ (2014)).

Es werden genaugenommen 8 Unterarten (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder 9 Unterarten (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) oder 10 Unterarten (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) unterschieden.

Die Unterart Falco columbarius columbarius hat genaugenommen als Verbreitungsgebiet Nordamerika (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder Nordkalifornien, Britisch Kolumbien, Ostsaskatschewan, bis Nordwestalaska, Ostkanada, Neufundland (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder Alaska, Kanada, bis in den Nordwesten der USA (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)). Diese Unterart überwintert in „Texas, Louisiana, Mexiko, Venezuela, Ecuador“ (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder in der Karibik, Mittelamerika, Nordwest-Südamerika (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Die Unterart Falco columbarius subaesalon hat genaugenommen als Verbreitungsgebiet Island und Faröer (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder Island, Faröer, Shetlandinseln (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder Island (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)). Diese Unterart überwintert in Grossbritanien und Belgien (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder in Irland, Westbritannien, Europas angrenzende Gebiete (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Die Unterart Falco columbarius aesolon hat genaugenommen als Verbreitungsgebiet Westpaläarktis bis zum Jenissei (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder Faröer bis Nordrussland, Westsibirien, bis zum Jenissei (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder Faröer, Nordeuropa, bis Westsibirien (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)). Dieser Unterart überwintert im Mittelmeeraum und Iran (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Die Unterart Falco columbarius insignis hat genaugenommen das Verbreitungsgebiet ab dem Jenissei (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder Zentralsibirien, Ostsibirien, Kolyma (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder Zentralsibirien, Ostsibirien (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)). Diese Unterart überwintert in der Südost-Westpaläarktis (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder in Nordindien, Japan und Korea (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Die Unterart Falco columbarius pallidus hat genaugenommen als Verbreitungsgebiet Westsibirien, Westkasachstan (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder Kirgisistan, Südwestsibirien, Westaltei (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder Südwestsibirien, Kasachstan (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)). Diese Unterart überwintert in der Südost-Westpaläarktis (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder Transkaukasien, Irak, Afghanistan, Nordindien (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder Osttürkei bis Nordindien (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Der europäische Bestand der Merline wird mit 44.000 Paaren (Mebs: „Greifvögel Europas“, 2002), mit 5.000 bis 55.000 Brutpaaren (in der Westpaläarktis: Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)), mit 30.870 bis 48.405 Paaren (in der Westpaläarktis: Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“, 2006), mit rund 40.000 Paaren (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Nill, Pröhl, Lohmann: „Falken“ (2012)).

Die Oberseite des Männchens ist blaugrau (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000); Everett: „Raubvögel der Welt“ (1978); Hume: „Vögel in Europa“, (2013); Hume: „Vögel beobachten und bestimmen“ (2014); „Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007); Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Svensson: „Der Kosmos Vogelführer“ (2011); Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005); Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005); Trommer: „Greifvögel“; Gooders: „Vögel Europas“ (1999); Delin/Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004); „naturgucker“: 35: März/April 2018) oder bläulichgrau (Hayman, Hume: „Die Küstenvögel Europas“ (2006)) oder der Rücken ist blaugrau (Tennesen; „Falken“; Wheeler, Clark: „A Photographic Guide to North American Raptors“ (1995)) oder die Oberseite ist blaugrau, dunkel gestrichekt (Nill, Pröhl, Lohmann: „Falken“ (2012)) oder die Oberseite ist graublau (de la Fuente, "fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere", Band 5 Eurasien und Nordamerika, 1971; Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002); Dunn, Alderfer: „Field Guide to the Birds of North America“ (2011)) oder schieferblau (DJV: "Unsere Greifvögel", 1992) oder schiefergrau (Yoo Bum-joo: „Vögel Koreas“ (2007); Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965); Nicolai: „Greifvögel und Eulen“; Brichetti: „Vögel, in Garten, Park und freier Natur“ (2002); Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) oder dunkelblau-aschrot (Mennigen: „Brehms Tierleben Vögel“) oder grau und die Schwungfedern sind scgiefergrau (Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983)) oder „cremefarben bis hell blaugrau mit rötlichem Anflug, schmal längs gestreift“ und die oberen Flügeldecken und Schulterfedern sind „gräulichblau“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)).

Der Scheitel und der Nacken sind „dunkelgrau mit schmalen schwarzen Längsstreifen“ und im Nacken befindet sich ein „bräunlichrotes oder weissliches Band mit schwärzlichen Streifen“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder der Scheitel ist blaugrau (Tennesen; „Falken“) oder der Oberkopf ist grau, der Nacken ist rötlichgelb („naturgucker“: 35: März/April 2018) oder der Nacken ist orangefarben (Yoo Bum-joo: „Vögel Koreas“ (2007)) oder der Nacken ist rostrot (Nicolai: „Greifvögel und Eulen“) oder der Scheitel ist dunkelblau-aschrot (Mennigen: „Brehms Tierleben Vögel“).

Die Wangen sind orangefarben (Yoo Bum-joo: „Vögel Koreas“ (2007)) oder die Wangen sind „weisslich mit schwarzen Streifen” („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder die Wangen und die Stirn sind gelblichweiss, die Kehle ist weiss (Mennigen: „Brehms Tierleben Vögel“) oder die Kopfseiten sind weiss und die Kehle ist hell (de la Fuente, "fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere", Band 5 Eurasien und Nordamerika, 1971) oder die Kehle ist weisslich (Tennesen; „Falken“) oder das Kinn und die Kehle sind „hell bräunlichgelb oder gräulichweiss“, wobei die Kehle auch gelegentlich schwarz gestreift sein kann („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder der Bartstreif ist schwach („naturgucker“: 35: März/April 2018).

Die Unterseite des Männchens ist „orangebraun“ (Hume: „Vögel in Europa“, (2013)) oder „hell- bis rostbraun“ (Hume: „Vögel beobachten und bestimmen“ (2014)) oder rotgelb (Everett: „Raubvögel der Welt“ (1978)) oder rostgelb und mit dunklen Flecken (Mennigen: „Brehms Tierleben Vögel“) oder rostgelb und dunkel, längsgefleckt (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) oder „rostgelb mit schwarzbraunen Längsflecken“ (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder „rostgelb mit feinen dunklen Längsstreifen“ (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder „hell rostfarben mit feiner dunkler Strichelung“ (Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002)) oder „hell rostfarben mit dunkler Längsfleckung“ (Nicolai: „Greifvögel und Eulen“) oder rostfarben, dunkel längsgestrichelt („naturgucker“: 35: März/April 2018) oder rostfarben, dunkel gestrichelt (Nill, Pröhl, Lohmann: „Falken“ (2012)) oder rostfarben (Delin/Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004)) oder „rostfarben mit feiner dunkler Längsfleckung“ (Trommer: „Greifvögel“) oder „hell rostfarben mit dunkler Bänderung“ (de la Fuente, "fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere", Band 5 Eurasien und Nordamerika, 1971) oder hellrötlichbraun „mit dunklen Streifen und Bändern“ (Tennesen; „Falken“) oder orange, dunkel gestrichelt (VÖGEL 04/2013) oder rötlich auf der Brust und „gelb dünn gestrichelt“ (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer“ (2011)) oder „von beige bis rostfarben“ und mehr oder weniger gefleckt oder gestreift (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder „beigefarben, leicht braun gebändert” (Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) oder orangebeige gestrichelt bzw. gestreift (Hayman, Hume: „Die Küstenvögel Europas“ (2006), Seiten 112, 113) oder „gelblichbraun mit brauner Längsstrichelung” (Gooders: „Vögel Europas“ (1999)) oder cremefarben bis rötlich braun und dunklel gestreift („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007)) oder hellgelb und „mit kleinen dunkelbraunen Fleckchen“ versehen (Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983)) oder „rötlichweiss mit fast weisser Kehle“ (Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965)) oder „hell bräunlichrot bis weisslich, fein schwärzlichbraun gestreift, manchmal Tropfenfleckung auf den Flanken“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder weisslich, gestreift (Wheeler, Clark: „A Photographic Guide to North American Raptors“ (1995)) oder gestreift (Heinzel, Fitter, Parslow: „Pareys Vogelbuch“ (1988)).

Der Schwanz des Männchens ist blaugrau, schwach gebändert („naturgucker“: 35: März/April 2018) oder hell „mit schwarzen Endband“ (Hume: „Vögel in Europa“, (2013)) oder ist „graublau mit breiter, weiss abgesetzter schwarzer Endbinde“ (de la Fuente, "fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere", Band 5 Eurasien und Nordamerika, 1971) oder ist blassgrau mit breiter dunkler Endbinde (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder mit breiter dunkler Endbinde (Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) oder hat eine breite Endbinde (Trommer: „Greifvögel“) oder hat eine breite schwarze Endbinde (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer“ (2011); Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002); Everett: „Raubvögel der Welt“ (1978)) oder hat eine schwarze Endbinde (Hayman, Hume: „Die Küstenvögel Europas“ (2006)) oder hat eine schwarze Binde (Heinzel, Fitter, Parslow: „Pareys Vogelbuch“ (1988)) oder hat eine „breite schwärzliche Endbinde“ und eine hellgraue Spitze („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder ist stahlgrau mit breiter schwarzer Endbinde (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)).

Die Oberseite des Weibchens ist „schmutzig braun“ (Hume: „Vögel in Europa“, (2013)) oder „dunkelbraun“ (DJV: "Unsere Greifvögel", 1992; Trommer: „Greifvögel“; Nicolai: „Greifvögel und Eulen“; Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983); Wheeler, Clark: „A Photographic Guide to North American Raptors“ (1995)) oder graubraun (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000); Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Everett: „Raubvögel der Welt“ (1978)) oder braungrau (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer“ (2011); Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965); Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002); „naturgucker“: 35: März/April 2018) oder „braun“ (de la Fuente, "fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere", Band 5 Eurasien und Nordamerika, 1971; „Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007); Gooders: „Vögel Europas“ (1999); Brichetti: „Vögel, in Garten, Park und freier Natur“ (2002); Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005); Delin/Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004)) oder rotbraun (Yoo Bum-joo: „Vögel Koreas“ (2007)) oder „einheitlicher bräunlich” (Tennesen; „Falken“) oder dunkelbraun, hell quergebändert (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) oder grau, schwarz gefleckt (Nill, Pröhl, Lohmann: „Falken“ (2012)) oder „dunkelbraun mit schwärzlicher Längsstreifung“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder die gelblichweisse Brust ist „kräftig dunkel gestreift“ (Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002)).

Der Kopf des Weibchens ist bräunlich, nur die Kehle und die Wanden sind weiss („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder der „Scheitel ist rötlich braun und schwarz gestrichelt“, der goldbraune Nacken ist „rötlich weiss gefleckt“, die Stirn, die Wangen und die Kehle sind weiss (Mennigen: „Brehms Tierleben Vögel“) oder der Nacken ist rostgelb (Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965)).

Die Unterseite des Weibchens ist rahmfarben (Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965)) oder „cremefarben mit Strichen“ (Hume: „Vögel in Europa“, (2013)) oder „weisslich mit breiten, braunen Längsstreifen“ (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder „weisslich mit kräftigen braunen Längsflecken“ (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder mit „weissen Federspitzen“ versehen (Tennesen; „Falken“) oder weisslichgelb auf der Brust und „kräftig dunkel gestreift“ (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer“ (2011)) oder „weisslich mit breiten braunen Längsflecken“ (Trommer: „Greifvögel“) oder „weisslich, dunkel längsgefleckt“ (Nicolai: „Greifvögel und Eulen“) oder „cremefarben mit braunen Streifen“ („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007)) oder gräulich-gelblich und „kräftig braun längsgestreift“ (Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) oder weisslich, längsgesteift (Everett: „Raubvögel der Welt“ (1978)) oder „weiss bis beige”, kräftig längsgestreift (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) oder hell, dunkel gestreift („naturgucker“: 35: März/April 2018) oder hellrostbraun oder rostgelblichweiss und mit grossen dunkelbraunen Tropfenflecken versehen (Mennigen: „Brehms Tierleben Vögel“) oder hellgelb und „mit kleinen dunkelbraunen Fleckchen“ versehen (Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983)) oder weisslich und „braun längsgestreift“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder hell, „mit kräftigen dunklen Pfeilflecken versehen“ (Nill, Pröhl, Lohmann: „Falken“ (2012)) oder kräftig gestrichelt (Gooders: „Vögel Europas“ (1999)) oder „gestreift und gebändert“ (Hayman, Hume: „Die Küstenvögel Europas“ (2006)).

Der Schwanz des Weibchens ist „braun und cremefarben gebändert“ (Hume: „Vögel in Europa“, (2013)) oder ist „cremefarben und braun gebändert“ (Hayman, Hume: „Die Küstenvögel Europas“ (2006)) oder hat 5 bis 6 „breite dunkle Querbinden“ (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder ist schwanz „meist“ mit 4 Querbinden und einer hellen Endbinde („naturgucker“: 35: März/April 2018) oder ist „kräftig dunkel gebändert“ (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer“ (2011)) oder ist dunkel quergebändert (Everett: „Raubvögel der Welt“ (1978)) oder ist hell gebändert (Hume: „Vögel beobachten und bestimmen“ (2014)) oder ist gebändert (Trommer: „Greifvögel“) oder „ist dicht gebändert“ (Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002)) oder ist „hell-dunkel quergebändert“ (Nicolai: „Greifvögel und Eulen“) oder hat mehrere Schwanzbinden (Gooders: „Vögel Europas“ (1999)) oder hat viele Querbinden (Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) oder ist „dunkelbraun, breit weiss gebändert“ und hat eine weisse Spitze („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)).

Falco columbarius aesolon: Beim Männchen ist die Oberseite „blaugrau mit schwarzen Schaftstricheln“, der Schwanz ist „fein gebändert“, mit einer breiten schwarzen Subterminalbinde und einer weissen Schwanzspitze versehen, der Scheitel ist „grauer“, der Nacken ist „rostfarben“, der Bartstreif ist dunkel, die Wangen sind rötlich und schwarz gestrichelt, die Kehle ist weisslich und die Unterseite ist „beige bis rötlich beige, braun gestreift“ (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Falco columbarius aesolon: Beim Weibchen ist die Oberseite „dunkelbraun, rötlich gesäumt“ und mit schwarzen Schaftstrichen versehen und die Unterseite ist „weiss bis beige, von der Brust abwärts rötlich getönt, kräftig braun gestreift“ (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Falco columbarius columbarius: Beim Männchen ist die Oberseite „dunkler blaugrau“, die Wangen und der Überaugenstreif sind „dunkeler beige“, der Schwanz ist kräftig gebändert und die Unterseite ist „weisser“, oft auf der Brust und den Hosen „verwaschen rötlich“ und kräftig dunkel bis rotbraun gestreift (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Falco columbarius columbarius: Beim Weibchen ist die Oberseite „dunkler braun”, der Überaugenstreif ist „beige bis rötlich“, die Wangen sind dunkel und die Unterseite ist „rötlicher“ und „kräftig dunkelbraun gefleckt“ (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Die Unterart Falco columbarius columbarius ist „dunkler” als die Unterart Falco columbarius aesolon und die Unterart Falco columbarius columbarius ist „viel stärker gezeichnet“ als die Unterart Falco columbarius aesolon (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)).

Für die Merline wird eine Grösse von 27 bis 33cm (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); Everett: „Raubvögel der Welt“ (1978); Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000); Erlbeck, Haseder, Stinglwagner: „Das Kosmos Wald- und Forstlexikon“ (1998); Heinzel, Fitter, Parslow: „Pareys Vogelbuch“ (1988)) oder 28 bis 33cm (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); "LBV-Kompakt Greifvögel") oder 23 bis 29cm (Coomber: "Vögel" oder "Vögel; Enzyklopädie der Familien und Arten" (1992)) oder 24 bis 32cm („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007); Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder 25 bis 32cm (Delin/Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004)) oder 30cm (Kugi, Kassin: „Das grosse Vogelbuch...“ (1991)) oder 25 bis 30cm (Hayman, Hume: „Die Küstenvögel Europas“ (2006); Hume: „Vögel in Europa“, (2013); Hume: „Vögel beobachten und bestimmen“ (2014); Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005); Gooders: „Vögel Europas“ (1999); Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003)) oder 26 bis 33cm (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer“ (2011); Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005); Dierschke: „1000 Vögel“; Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002); Nill, Pröhl, Lohmann: „Falken“ (2012); „naturgucker“: 35: März/April 2018) oder 26 bis 34cm (de la Fuente, "fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere", Band 5 Eurasien und Nordamerika, 1971) oder 29 bis 31cm (Mennigen: „Brehms Tierleben Vögel“) oder 29cm beim Männchen und 33cm beim Weibchen (Yoo Bum-joo: „Vögel Koreas“ (2007)) oder 27cm beim Männchen und 33cm beim Weibchen (Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969); Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965)) angegeben.

Für die Nordamerikanischen Merline wird eine Grösse von 24 bis 30cm (Wheeler, Clark: „A Photographic Guide to North American Raptors“ (1995)) angegeben. Allgemein zu Grösse werden für die Nordamerikanischen Merline im „Field Guide to the Birds of North America“ (von Dunn, Alderfer, 2011) 31cm angegeben. Eine Grösse von 25cm bei den Männchen und 33cm bei den Weibchen wird im Buch „Birds of South America“ (von Erize, Mata, Rumboll, 2006) für die Südamerikanischen Merline angegeben.

Die Hauptbeute sind zu „über 90% Kleinvögel“ (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder „Feldlerchen und Wiesenpieper“ (Rheinwald: „Atlas der Vogelwelt“ (1994)) oder „in vielen Gegenden“ „bis zu 90% Wiesenpieper“ (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder „zu 80% kleine Vögel“ (Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983)) oder bevorzugt kleine Vögel, wie Feldlerchen („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007)) oder „hauptsächlich Kleinvögel wie Lerchen, Ammern und Drosseln” (Erlbeck, Haseder, Stinglwagner: „Das Kosmos Wald- und Forstlexikon“ (1998)), aber auch andere Vögel (wie zum Beispiel Goldregenpfeifer, Finken, Steinschmätzer,), kleine Säugetiere und grössere Insekten. Der Anteil der Kleinsäuger kann andererseits auch „5-10%“ (Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) betragen.

Die Beute wird im Flug (Hume: „Vögel in Europa“, (2013)) oder „hauptsächlich in der Luft“ (Nicolai: „Greifvögel und Eulen“) oder „in der Luft“ (Attenborough: „Das geheime Leben der Vögel“) erbeutet. Es wurde auch beobachtet, dass beide Partner zusammen jagen, indem der eine die Beute aufscheucht und der andere Partner die Beute schlägt (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)). Merline erreichen „mühelos“ 55 bis 60km/h (Coomber: "Vögel" oder "Vögel; Enzyklopädie der Familien und Arten" (1992)). Beim Merlin sind 17% der Beuteflüge erfolgreich (Lieckfeld, Straass: „Mythos Vogel“ (2002)).

Die Balzflüge der Merline, die „Schauflüge in geringer Höhe“ umfasst, werden als unspektakulär beschrieben (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003)).

75% der Nester in Grossbritannien befinden sich auf der Erde (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder „in den meisten Teilen seines Verbreitungsgebietes“ befindet sich das Nest „am Boden“, manchmal werden auch verlassene Baumnester („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007)) oder das Nest befindet sich „fast immer auf dem Erdboden“ (Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983)) oder das Nest befindet sich in einer Bodenmulde (Gooders: „Vögel Europas“ (1999)) oder das Nest befindet oft in der Tundra am Boden (Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969)) oder das Nest befindet sich auf dem Erdboden (Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965)). Ansonsten verwenden Merline ein verlassenes Krähennest oder Elsternnest (Dierschke: „1000 Vögel“) oder ein altes Krähennest oder ein Felsen (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder eine Baumhöhle, der Boden oder ein verlassenes Nest (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder ein verlassenes Krähennest oder Elsternnest (Dierschke: „1000 Vögel“) oder ein altes Krähennest oder ein Felsen (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder ein verlassenes Greifvogelnest oder Krähennest (Nicolai: „Greifvögel und Eulen“) oder eine Baumhöhle, der Boden oder ein verlassenes Nest (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder ein verlassenes Krähennest, der Boden (Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002)) oder ein altes Krähennest, ein Felsen oder der Boden (Delin/Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004); Nill, Pröhl, Lohmann: „Falken“ (2012)).

Das Weibchen legt im Abstand von 2 Tagen (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Coomber: "Vögel" oder "Vögel; Enzyklopädie der Familien und Arten" (1992); Harrison: „Jungvögel, Eier und Nester“ (1975)) oder 3 bis 4 Tagen (Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) 3 bis 5 Eier (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003)) oder 3 bis 6 Eier (Hume: „Vögel in Europa“, (2013); Dierschke: „1000 Vögel“; „Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007)) oder 3 bis 6, meistens 4 Eier (de la Fuente, "fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere", Band 5 Eurasien und Nordamerika, 1971) oder 3 bis 7 rostbraune und gefleckte Eier (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) oder „3-5 (-7)“ Eier (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005); Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) oder „(3)4-5(6-7)“ hellsandfarbene, stark rot, rotviolett oder braun gesprenkelte Eier (Harrison: „Jungvögel, Eier und Nester“ (1975)) oder (durchschnittlich) 4 bis 5 Eier (Mennigen: „Brehms Tierleben Vögel“; Nicolai: „Greifvögel und Eulen“; Nill, Pröhl, Lohmann: „Falken“ (2012); Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); Coomber: "Vögel" oder "Vögel; Enzyklopädie der Familien und Arten" (1992)) oder 5 bis 6 Eier (Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983)) oder 5 bis 6 „rot gefleckte Eier“ (Gooders: „Vögel Europas“ (1999)) oder 4 bis 6 rötlichbraune, „verschiedenartig gesprenkelte Eier” (Kugi, Kassin: „Das grosse Vogelbuch...“ (1991)) oder 4 bis 5, seltener 6 gelblichweisse, „stark rotbraun“ gefleckte Eier (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000); Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder 4 bis 5, selten 6 gelblichweisse, stark rötlichbraun gefleckte Eier (Erlbeck, Haseder, Stinglwagner: „Das Kosmos Wald- und Forstlexikon“ (1998)) oder 3 bis 6, meist 4 bis 5 gelblichweisse, stark rotbraun gefleckte Eier (Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder 4 weisse, „rotbraun gefleckte“ Eier (Yoo Bum-joo: „Vögel Koreas“ (2007)).

Als Legezeitraum der Eier findet man Mitte Mai (Kugi, Kassin: „Das grosse Vogelbuch...“ (1991)) oder als Brutzeitraum findet man April bis Juni (Hume: „Vögel in Europa“, (2013); „Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007)) oder Mai bis Juni (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000); Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Nicolai: „Greifvögel und Eulen“; Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) oder „Ende Mai“ (Mennigen: „Brehms Tierleben Vögel“) oder „Ende Mai/Anfang Juni“ (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder „Anfang Mai im Süden bis Ende Mai oder Juni im Norden“ (Harrison: „Jungvögel, Eier und Nester“ (1975)).

Beide Altvögel brüten (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005); Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005); Nicolai: „Greifvögel und Eulen“) oder auch das Männchen brütet gelegentlich (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder das Weibchen brütet „überwiegend“ (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder das Weibchen brütet „hauptsächlich“ (Gooders: „Vögel Europas“ (1999); Harrison: „Jungvögel, Eier und Nester“ (1975)) die Eier in 28 bis 30 Tagen (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000); Erlbeck, Haseder, Stinglwagner: „Das Kosmos Wald- und Forstlexikon“ (1998)) oder in 28 bis 31Tagen (de la Fuente, "fauna Das grosse Buch über das Leben der Tiere", Band 5 Eurasien und Nordamerika, 1971) oder in 28 bis 32 Tagen (Gooders: „Vögel Europas“ (1999); Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003); Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005); Harrison: „Jungvögel, Eier und Nester“ (1975); Nicolai: „Greifvögel und Eulen“; Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983); Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) oder in 28 bis 32 Tagen, „26 Tage pro Ei“ (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder in etwa 30 Tagen (Nill, Pröhl, Lohmann: „Falken“ (2012)) oder in 3 Wochen (Mennigen: „Brehms Tierleben Vögel“) aus. Das Männchen beschafft währenddessen die Nahrung (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000); Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)).

Die Nestlingszeit beträgt 26 bis 28 Tage (Erlbeck, Haseder, Stinglwagner: „Das Kosmos Wald- und Forstlexikon“ (1998)) oder flügge werden die Jungvögel in 25 bis 27 Tagen (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Nicolai: „Greifvögel und Eulen“) oder in 27 Tagen (Handrinos/Demetropoulos: „Raubvögel in Griechenland“ (1983)) oder in 25 bis 30 Tagen (Harrison: „Jungvögel, Eier und Nester“ (1975); Nill, Pröhl, Lohmann: „Falken“ (2012)) oder in 28 bis30 Tagen (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000)) oder in 28 bis 32 Tagen (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005); Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005); Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003)) oder in 27 bis 33 Tagen (Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder in 30 Tagen (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)).

Die Jungvögel werden noch von den Altvögeln „einen weiteren Monat“ (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder ca. 30 Tage (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) oder 6 Wochen (Harrison: „Jungvögel, Eier und Nester“ (1975)) oder 2 Monate (Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) betreut.

Geschlechtsreif sind die Weibchen mit einem Weibchen und die Männchen mit 2 Jahren (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) oder die Weibchen mit einem Weibchen und die Männchen mit 2 Jahren, in Ausnahmen auch in einem Jahr (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)).

Männchen und Weibchen führen eine „Saisonehe“ (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012); Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005); Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)).

Ein Höchstalter von bis 10 Jahren (Hume: „Vögel in Europa“, (2013); Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006); Nill, Pröhl, Lohmann: „Falken“ (2012)) oder 13 Jahren (Mebs: „Greifvögel Europas“ (2012)) wird angegeben.

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51. Präriefalke
lat. Falco mexicanus

Die Präriefalken sind in den trockenen Graslandschaften, offenen Landschaften, Präriegebieten, Gebirgshochflächen, Bergwäldern, in Höhen bis 3700m, Halbwüsten mit Klippen, Wüsten, Prärien verbreitet.

Als Verbreitungsgebiet wird Amerika ("Jagdlexikon", BLV-Verlag (1996)) oder Nordamerika (Tennesen; „Falken“; „Grosses Lexikon der Tiere“ (1989); Everett: „Raubvögel der Welt“ (1978)) oder „Südkanada bis Mexiko“ („aussereuropäische Vögel“ (1973)) oder der Südwesten der USA und Mexiko (Stinglwagner, Haseder: „Knaurs Grosses Jagdlexikon“ (1999, 2000); Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965)) oder Südwestkanada bis Nordmexiko (Dierschke: „1000 Vögel“; Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) oder Britisch Kolumbien, Nordalberta, Saskatschewan, Norddakota, bis Niederkalifornien, Mexiko, Arizona, Neu-Mexiko, Nordtexas (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder westliche USA, Südwestkanada, Mexiko (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder Südwestkanada, der Nordwesten der USA („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) angegeben. Als Überwinterungsgebiet findet man Zentralmexiko („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)).

Das Gefieder wird allgemein mit braun (Dierschke: „1000 Vögel“) oder graubraun („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007)) beschrieben.

Die Oberseite ist dunkelbraun und Federn sind „hellbräunlichgelb oder weiss gesäumt“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder der Rücken ist bräunlich (Tennesen; „Falken“) oder die Oberseite ist „völlig braun“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder die Oberseite ist blassbraun (Dunn, Alderfer: „Field Guide to the Birds of North America“ (2011)) oder die Oberseite ist braun und „heller gesäumt“ (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) oder die Oberseite ist „sandbraun mit isabellbarbenen Federsäumen” (Gosler: „Die Vögel der Welt“).

Der Scheitel und der Nacken ist bräunlich mit schwarzen Längsstreifen („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder der Scheitel ist bräunlich (Tennesen; „Falken“) oder der Scheitel ist braun (Dunn, Alderfer: „Field Guide to the Birds of North America“ (2011)). Die Wangen sind hell und mit dunkelbraunen Streifen versehen (Tennesen; „Falken“). Der Bartstreif ist schwarz, der Überaugenstreif ist weisslich und die Stirn, das Kinn und die Kehle sind weiss („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)).

Der Schwanz ist braun und hellbräunlichgelb gebändert („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)).

Die Unterseite ist „hell gelblichweiss mit länglichen braunen Flecken“ (ggf. wie Streifen aussehend), die Flanken sind braun („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder die Unterseite cremefarben und „mit Streifen und Bändern“ versehen (Tennesen; „Falken“) oder die Unterseite ist „isabell- bis rahmfarben” und auf der Brust und auf dem Bauch braun gefleckt (Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder die Unterseite ist beim Männchen „weisslich, gefleckt“ und an den „Flanken gebändert“ (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Die Grösse beträgt 35cm („aussereuropäische Vögel“ (1973)) oder 35 bis 45cm (Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder 37 bis 47cm (Dierschke: „1000 Vögel“; Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009); „Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007); Wheeler, Clark: „A Photographic Guide to North American Raptors“ (1995)) oder 43cm (Rheinwald: „Atlas der Vogelwelt“ (1994)) oder 41 bis 48cm (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder 39 bis 50cm (Dunn, Alderfer: „Field Guide to the Birds of North America“ (2011)).

Zur Nahrung zählen kleine Säugetiere (Erdhörnchen, Grauhörnchen), kleine Vögel Reptilien (Echsen) und grosse Insekten. Die Erdhörnchen werden im „flachwinkligen Sturzflug“ erbeutet (Dierschke: „1000 Vögel“).

Die Balzflüge werden als auffällig beschrieben (Rheinwald: „Atlas der Vogelwelt“ (1994)).

Als Nest werden verlassene Greifvogelnester oder Krähennester (Dierschke: „1000 Vögel“) oder ein verlassenes Felshorst oder ein Loch (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) benutzt.

Das Weibchen legt 3 bis 5 Eier (Dierschke: „1000 Vögel“) oder 4 bis 5 Eier (Rheinwald: „Atlas der Vogelwelt“ (1994)) oder 5 Eier (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)). Das Weibchen brütet die Eier „hauptsächlich“ allein aus (Rheinwald: „Atlas der Vogelwelt“ (1994)).

Diese Fotos wurden im Greifvogelpark Saarburg gemacht.

52. Aplomadofalke
lat. Falco femoralis (früher: Falco fuscocaerulescens)

Die Aplomadofalken sind in den tropischen und trockenen Gebieten, Savannen, offenen Gebieten mit lichten Baumbestand, Graslandschaften, in Höhen bis 4600m verbreitet. "Angezogen" werden die Aplomadofalken durch Waldbrände.

Als Verbreitungsgebiet wird allgemein Amerika (Everett: „Raubvögel der Welt“ (1978)) oder der Süden der USA bis nach Feuerland (Dierschke: „1000 Vögel“; Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder der Südwesten der USA bis „ganz Südamerika bis Patagonien und Feuerland“ und Trinidad (König: "Rendezvouz mit Tier und Mensch" (1974)) oder Mexiko und Südamerika (Tennesen; „Falken“) oder „Mexiko bis zur Südspitze Südamerikas“ (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder der Südwesten der USA bis Düdchile, Argentinien, bis nach Feuerland („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) angeben.

Genaugenommen ist die Unterart Falco femoralis septentrionalis im Südwesten der USA, Mexiko und Guatemala? (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder im Süden der USA und Mexiko (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) verbreitet.

Die Aplomadafalken brüteten „in den 1950er Jahren“ letztmalig in „Texas und Neumexiko(Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“). Es gibt Projekte andererseits inzwischen zur Wiedereinbürgerung in Texas und New Mexiko.

Die Unterart Falco femoralis femoralis ist genaugenommen in Südamerika bis Patagonien (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder in Mittel- und Südamerika (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) verbreitet.

Die Unterart Falco femoralis pichinchae ist genaugenommen in den Anden von Kolumbien, bis Chile, bis Nordwestargentinien (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder in den Anden von Kolumbien bis Chile (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) verbreitet.

Die nördlichen und südlichen Populationen sind Zugvögel (König: "Rendezvouz mit Tier und Mensch" (1974)). Genaugenommen überwintern die nördlichen Populationen im Süden und die südlichen Populationen überwintern im Norden (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“).

Die Oberseite ist schiefergrau (Tennesen; „Falken“) oder grau (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder fahlgrau (Wheeler, Clark: „A Photographic Guide to North American Raptors“ (1995)) oder der Rücken, die oberen Flügeldecken sind „bläulichgrau“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)).

Die Stirn ist „weisslich bis hell bräunlichgelb“, die Wangen weiss oder hell bräunlichgelb, das Kinn und die Kehle sind „hell bräunlichgelb“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder die Wangen sind cremefarben (Gosler: „Die Vögel der Welt“). Der Scheitel ist grau (Tennesen; „Falken“) oder schiefergrau (Dunn, Alderfer: „Field Guide to the Birds of North America“ (2011)) oder „dunkel bläulichgrau“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)). Ein schwarzer Streifen geht vom Auge bis zum Nacken und zwischen diesem und dem Scheitel geht „ein weisser oder hell bräunlichgelber Streifen“ zum Nacken. Im Nacken befindet sich ein rostrotes Band (Tennesen; „Falken“) oder um den Kopf geht ein „cremefarbenes Band“ (Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder die Augenbraue und die Wangen sind weisslich (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ (2006)). Der Bartstreif ist schwarz („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder der Wangenstreif ist dunkel (Gosler: „Die Vögel der Welt“).

Der Schwanz ist bebändert (Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder der Schwanz ist schwarz mit mehreren weissen Querbinden und einer weissen Spitze versehen („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder der Schwanz ist schwarz und hat 6 oder mehr weisse Querbinden (Wheeler, Clark: „A Photographic Guide to North American Raptors“ (1995)).

Die Unterseite ist rostrot „mit einem grauen Band auf der Brust“ (Tennesen; „Falken“) oder weiss und kräftig schwarz gebändert; gelblichorange auf den Schenkeln, manchmal auch gelblichorange auf dem Hals und auf der Brust (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder die Brust ist cremefarben, die Unterseite ist „fein schwärzlich gebändert“, die Unterschenkel sind „blass rostfarben“ (Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder die Flanken sind dunkel (Dunn, Alderfer: „Field Guide to the Birds of North America“ (2011)) oder die Brust ist weisslich, der obere Bauch und die Flanken sind graulich, weiss gestreift (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ (2006)) oder die Brust ist „weiss bis hell bräunlichgelb, stark schwarz gestreift“, der Bauch und die Hosen sind „hell oder matt bräunlichgelb“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder die Unterseite hat ein schwarzes Bauchband, das fein weiss gestreift ist, ab dem Unterbauch ist die Unterseite rotbraun (Wheeler, Clark: „A Photographic Guide to North American Raptors“ (1995)).

Die Weibchen haben im Gegensatz zu den Männchen feine schwarze Streifen auf der Brust (Wheeler, Clark: „A Photographic Guide to North American Raptors“ (1995)).

Falco femoralis femoralis: Die Oberseite ist „mehr braungrau als blaugrau“ (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder die Oberseite ist „blasser“, der Scheitel ist „schwärzer“ und der Überaugenstreif ist „beige“ (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Die Grösse beträgt 35cm (König: "Rendezvouz mit Tier und Mensch" (1974)) oder 33 bis 43cm (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder 35 bis 45cm (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009); Wheeler, Clark: „A Photographic Guide to North American Raptors“ (1995)) oder 36 bis 43cm (Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder 37 bis 45cm (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder 38 bis 42cm (Dunn, Alderfer: „Field Guide to the Birds of North America“ (2011)) oder 37 bis 38cm bei den Männchen und 43 bis 45cm bei den Weibchen (Dierschke: „1000 Vögel“) oder 36cm bei den Männchen und 44cm bei den Weibchen (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ (2006)).

Zur Nahrung zählen „vor allem Vögel“ (Papageien, Tauben), kleine Säugetiere, Schlangen, Reptilien (Eidechsen), Insekten. Oft jagen Weibchen und Männchen zusammen, wobei das Weibchen die Beute aufscheucht und das Männchen die Beute ergreift (Dierschke: „1000 Vögel“).

Als Nest wird ein verlassenes Nest (König: "Rendezvouz mit Tier und Mensch" (1974)) oder ein verlassenes Krähen-Nest oder Greifvogelnest (Dierschke: „1000 Vögel“) verwendet oder es wird ein Baumhorst gebaut (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)).

Das Weibchen legt 2 bis 3 oder 4 weisse und rötlichbraun gezeichnete Eier (König: "Rendezvouz mit Tier und Mensch" (1974)).

Als Brutzeitraum werden die Monate „März bis Juni“ im nördlichen Verbreitungsgebiet (König: "Rendezvouz mit Tier und Mensch" (1974)), im April in Trinidad (König: "Rendezvouz mit Tier und Mensch" (1974)), im November in Chile (König: "Rendezvouz mit Tier und Mensch" (1974)) angegeben.

Mit freundlicher Genehmigung von Rainer Ehlert, www.rsfotografia.com, konnte das Foto (Fotoausschnitt) verwendet werden.

Das Foto wurde im subtropischen Nordosten Mexikos aufgenommen.

Mexiko liegt im Verbreitungsgebiet der Unterart Falco femoralis septentrionalis.

Die Fotos auf der linken Spalte wurden im Hessischen Landesmuseum Darmstadt, die mittleren Fotos wurden im Forschungsinstitut und Naturmuseum Senckenberg (Frankfurt) und im Zoologischen Museum der Universität Kiel und die rechten Fotos wurden im Zoologischen Museum Göttingen und im Zoologischen Museum Hamburg aufgenommen.

Die nachfolgenden Fotos wurden im Greifvogelpark Buchs gemacht.                                       .

53. Buntfalke oder Heuschreckenfalke
lat. Falco sparverius (früher: Sperlings-Turmfalk, lat. Cerchneis sparveria)

Die Buntfalken leben in den offenen Landschaften, den Wüsten, Halbwüsten, in offenen Wäldern, Waldrändern, Siedlungen und in Höhen bis 4.300m.

Als Verbreitungsgebiet findet man allgemein Amerika (Everett: „Raubvögel der Welt“ (1978)) oder die „Neue Welt“ (Tennesen; „Falken“) oder beide Teile Amerikas („Das moderne Tierlexikon (in zwölf Bänden)“, Band 3 (Els-Haz), 1981) oder Nordamerika (Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965); Blaszkiewitz: „Zoo Berlin; Wegweiser durch den Zoologischen Garten“, 53. Aufl. (2011)) oder Alaska bis Feuerland (Dierschke: „1000 Vögel“; Campbell: „Das grosse Vogelbuch“) oder Nord- und Südamerika, Karibikinseln (Elphick: „Atlas des Vogelzugs, Die Wanderungen der Vögel auf unserer Erde“ (2008)) oder „von der Baumgrenze in Alaskas und Nordkanada“ bis nach Feuerland in Südamerika, aber auch auf den Westindischen Inseln und den Juan-Fernandez-Inseln („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder „von der Baumgrenze im Norden bis Feuerland im Süden“ („Urania Tierreich: die grosse farbige Enzyklopädie, Band Vögel“ (1995)) oder von Südkanada, Neufundland bis nach Patagonien (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder Südost-Alaska, Kanada bis nach Südamerika bis zur Südspitze (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“).

Es werden 15 Unterarten (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder 17 Unterarten (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) angegeben.

Die in Alaska und Kanada lebenden Populationen ziehen zur Überwinterung nach Zentralamerika (Elphick: „Atlas des Vogelzugs, Die Wanderungen der Vögel auf unserer Erde“ (2008)) oder die nördlichen Brutvögel ziehen über den Winter in den Süden bis nach Panama (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“).

Genaugenommen ist die Unterart Falco sparverius sparverius in Nordamerika bis Süd-Karolina, Nord-Niederkalifornien (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder in Nordamerika, ausser dem Südosten, bis nach Nordmexiko (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)). Als Überwinterungsgebiet der Unterart Falco sparverius sparverius wird Mexiko und Panama (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder bis Panama (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) angegeben. Die Unterart Falco sparverius sparverius überwintert in grossen Gemeinschaften in Panama.

Die in den südlichen USA lebenden Populationen „sind oft Standvögel“ (Elphick: „Atlas des Vogelzugs, Die Wanderungen der Vögel auf unserer Erde“ (2008)) oder bei den anderen Unterarten werden keine Überwinterungsgebiete angegeben (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Die Unterart Falco sparverius paulus ist in Süd-Karolina, bis Florida, bis Süd-Alabama (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder im Südosten der USA in South Carolina, bis Südflorida (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) verbreitet.

Zum Gefieder heisst es allgemein, dass es einerseits „bunt rotbraun, blaugrau und weiss“ ist und andererseits „innerhalb des riesigen Verbreitungsgebietes“ „erhebliche Variationen“ auftreten (Dierschke: „1000 Vögel“) oder die „geografische Variation ist besonders bei den Männchen beträchtlich“ (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder das die Gesichtszeichnung dunklel ist, die Oberseite rötlich, braun, schwarz gestreift ist und die Brust gelb und dunkel gefleckt ist („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007)).

Die Oberseite beim Männchen ist genaugenommen „rotbraun“, die Flügel „blaugrau“ (Baehr: „Tier- und Pflanzenführer Westliche USA“, (2006)) oder die Oberseite ist rötlich, der Rumpf ist schwarz gebändert, die Flügel sind blaugrau (Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder der Rücken ist rostrot, die Flügel sind „grau und schwarz“ gefärbt (Tennesen; „Falken“) oder der Rücken ist rotbraun, schwarz gefleckt (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“) oder der Rücken ist rotbraun, gestreift (Wheeler, Clark: „A Photographic Guide to North American Raptors“ (1995)) oder der Rücken ist „rotbraun“, die Flügel „blaugrau“ (Breiter: „Tier- und Pflanzenführer Westkanada, Alaska“, (2006)) oder der Rücken ist rotbrau, schwarz gestreift (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ (2006)) oder „hell bräunlichrot mit schwarzen Querbändern“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder die Flügeloberseite ist blaugrau (Dunn, Alderfer: „Field Guide to the Birds of North America“ (2011)).

Die Kopfkappe ist „blaugrau“, der Bartstreifen schmal und das Gesicht „schwarz-weiss gemustert“ (Breiter: „Tier- und Pflanzenführer Westkanada, Alaska“, (2006)) oder der Scheitel ist blaugrau (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ (2006)) oder der Scheitel schieferfarben, rotbraun gefleckt (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“) oder der Scheitel ist schieferfarben und mit rostroten Flecken versehen, der Backenstreifen ist schwarz (Tennesen; „Falken“) oder der Scheitel ist „bläulichgrau, meistens mit einem grossen bräunlichroten Fleck in der Mitte“, die Stirn, die Wange, das Kinn und die Kehle sind weiss, der Bartstreif, der Fleck auf den Ohrdecken und der Kragen im Nacken sind schwarz („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder das Gesicht ist weiss und „mit zwei schwarzen Längsstreifen“ versehen (Gosler: „Die Vögel der Welt“).

Die Unterseite beim Männchen ist genaugenommen „gesprenkelt zimtfarben und weiss“ (Baehr: „Tier- und Pflanzenführer Westliche USA“, (2006)) oder blassbräunlich und mit dunklen Flecken versehen (Tennesen; „Falken“) oder „zimtfarben mit schwarzen Tupfen, an den Flanken und im mittleren Bereich“ mit grösseren Flecken versehen (Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder braunrötlich, brauner auf dem Bauch und insgesamt schwarz gefleckt („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)).

Der Schwanz des Männchens ist genaugenommen „rotbraun“ (Breiter: „Tier- und Pflanzenführer Westkanada, Alaska“, (2006)) oder hell bräunlichrot und mit einer breiten schwarzen Endbinde und einer weissen Schwanzspitze („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder „rotbraun“ und auf der Oberseite „ungebändert“ (Baehr: „Tier- und Pflanzenführer Westliche USA“, (2006)) oder hat eine breite schwarze Binde und eine weisse Schwanzspitze (Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder der Schwanz ist rostrot, „von einem dunklen Streifen abgeschlossen“ (Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965)).

Die Weibchen sind allgemein bezüglich der Gefiederfärbung „rostbrauner gefärbt“ (Tennesen; „Falken“) oder „stärker gebändert(Gosler: „Die Vögel der Welt“).

Beim Weibchen ist genaugenommen die Oberseite und der Schwanz gebändert, die Flügel sind „blaugrau“ (Baehr: „Tier- und Pflanzenführer Westliche USA“, (2006)) oder die Oberseite ist rötlichbraun, dunkelbraun gebändert (Wheeler, Clark: „A Photographic Guide to North American Raptors“ (1995)) oder die Oberseite, die oberen Flügeldecken, die Armschwingen und der Oberschwanz sind „bräunlichrot, klar schwarz gebändert“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder die Oberseite ist rotbraun, schwärzlich gestreift (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ (2006)) oder der Schwanz ist schwarz gebändert (Tennesen; „Falken“) oder der Schwanz ist rostrot, „dunkel gebändert“ (Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965)).

Beim Weibchen ist genaugenommen die Unterseite „hell gelblichweiss, hell bräunlichgelb oder rosabraun“, wobei die Kehle und der Bauch heller ist und „braun längsgefleckt“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)).

Falco sparverius sparverius: Beim Männchen ist der Scheitel „blaugrau“ und enthält meistens in der Scheitelmitte einen variablen „rötlichen Fleck“, die Wangen sind weiss, die Kehle ist weiss und der Nacken ist rötlich (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)). Beim Männchen ist die Oberseite „rötlich“ und auf dem Rücken und den Schulterfedern „leicht gebändert“, die Flügeldecken sind „blaugrau“ und „mit kleinen schwarzen Flecken“ versehen, der Schwanz ist meist „rötlich“, mit einer schwarzen Subterminalbinde und die Unterseite ist „beige bis rötlich“ und auf den Flanken und der unteren Brust schwarz gefleckt (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Falco sparverius sparverius: Es wird bei den Männchen eine helle Farbvariante mit „einfarbig und recht“ heller Oberseite und einer weissen Unterseite, die nur an den „Brustseiten rötlich getönt“ ist, angegeben (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)). Andererseits wird bei den Männchen auch eine dunkle Farbvariante mit blaugrauer Oberseite und einfarbig rötlicher Unterseite angegeben (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Falco sparverius sparverius: Beim Weibchen ist Kopf „heller, weniger blau, stärker gestreift“ als der Kopf des Männchens, die Oberseite ist „mehr oder weniger rötlich braun“, wobei dann die Oberseite, die Flügeldecken, der Schwanz „dunkelbraun gebändert“ sind und die Unterseite ist beige (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Falco sparverius sparverius: Es wird bei den Weibchen eine helle Farbvariante mit weisslicher Unterseite mit rötlichen Stricheln auf den Brustseiten angegeben (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)). Andererseits wird bei den Weibchen auch eine dunkle Farbvariante mit einer deutlich gebänderten Oberseite und einer gestreiften Unterseite angegeben (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Die Grösse beträgt 19 bis 20cm (Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder 21cm (Baehr: „Tier- und Pflanzenführer Westliche USA“, (2006)) oder 21,5cm (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“) oder 22cm (Breiter: „Tier- und Pflanzenführer Westkanada, Alaska“, (2006)) oder 25cm („aussereuropäische Vögel“ (1973)) oder 21 bis 27cm (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009); „Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007)) oder 27cm (Dunn, Alderfer: „Field Guide to the Birds of North America“ (2011)) oder 28cm (Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969); „Urania Tierreich: die grosse farbige Enzyklopädie, Band Vögel“ (1995)) oder 21 bis 31cm (Dierschke: „1000 Vögel“) oder 22 bis 27cm (Wheeler, Clark: „A Photographic Guide to North American Raptors“ (1995)) oder 24 bis 28cm (Hanzak: "Das große Bilderlexikon der Vögel" (1965)) oder 23 bis 31cm (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder 23cm bei den Männchen und 28cm bei den Weibchen (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ (2006)).

Die Hauptnahrung im Sommer sind grosse Insekten („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007)) oder die Hauptnahrung sind „Mäuse und Heuschrecken“ („aussereuropäische Vögel“ (1973)), ansonsten aber auch kleine Säugetiere (Fledermäuse), kleine Vögel, Amphibien und Reptilien (Eidechsen, Schlangen, Skorpione).

Das Nest befindet sich in einer Baumhöhle (Breiter: „Tier- und Pflanzenführer Westkanada, Alaska“, (2006); „Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007)) oder einem hohlen Baum, in eine Kakteenhöhle, in ein Gebäude oder in einer Wand.

Das Weibchen legt ihre 3 bis 7 Eier („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007)) oder 3 bis 7 cremefarben bis rosafarbenen Eier, die mit braunen Flecken versehenen sind, im Abstand von 2 – 3 Tagen.

Das Weibchen brütet die Eier in 29 bis 30 Tagen („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007)) aus. Die Brutzeit ist in Kanada von Mai bis Juni und in Chile von September bis Oktober. Nach 30 Tagen sind die Jungvögel flügge („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007)). Während dieser Zeit leben die beiden Elternvögel als Paar. Das Männchen jagt und übergibt die Beute dem Weibchen, die damit (auch) die jungen Falken füttert. Die Familie bleibt den ersten Winter zusammen.

Ein Höchstalter von 2 bis 5 Jahren („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopädie“ (2007)) wird angegeben.

Die nachfolgenden Fotos wurden im Zoo Berlin Tiergarten gemacht.                                  .

Die nachfolgenden Fotos wurden auf der Vogelausstellung Ornithea gemacht.                           .

Die nachfolgenden Fotos wurden im Tierpark Berlin Friedrichsfelde gemacht.                                        .

Die nachfolgenden Fotos wurden auf der Vogelausstellung Ornika (links), im Vogelpark Niendorf (Timmendorfer Strand; mitte) und im Greifvogelpark / Falknerei Katharinenberg (rechts) gemacht.

Die nachfolgenden Fotos wurden in der Falknerei Tinnunculus in Heidelberg (links, mitte) und im Greifvogelpark Grafenwiesen (rechts) gemacht.                        .

Die nachfolgenden Fotos wurden im Greifvogelpark / Falknerei Konzenberg (links), in der Adlerwarte Berlebeck (mitte) und im Jagdfalkenhof Schaaf im Wildgehege Moritzburg (rechts) gemacht.

Die nachfolgenden Fotos wurden im Bayrischen Jagdfalkenhof Schloss Tambach aufgenommen.

ambach

Die nachfolgenden Fotos wurden in der Falknerei Wörlitzer Park aufgenommen.

Die nachfolgenden Fotos wurden im Wildpark Hundshaupten in der Falknerei Kolitsch (links, mitte) und in der Bielriet-Falknerei in Cröffelbach (rechts) aufgenommen.

Die nachfolgenden Fotos wurden im Vogelpark Karlsdorf-Neuthard aufgenommen.

Die nachfolgenden Fotos wurden im Vogelpark Abensberg aufgenommen.

Die nachfolgenden Fotos wurden in der Stauferfalknerei Kloster Lorch gemacht.

Die nachfolgenden Fotos wurden in der "Birds of Prey Company-Erlebnisfalknerei Lüneburger Heide" im Wild- und Freizeitpark Allensbach (links) und im Zoologischen und Botanischen Garten der Stadt Pilsen (mitte, rechts) aufgenommen.

54. Fledermausfalke oder Eilfalke
lat. Falco rufigularis

Die Fledermausfalken sind in den tropischen Regionen, den Waldrändern, den Waldlichtungen, den bewaldeten Gebieten, in Höhen bis 1700m verbreitet.

Als Verbreitungsgebiet wird allgemein Amerika (Everett: „Raubvögel der Welt“ (1978)) oder die Neue Welt, die Neotropen (Tennesen; „Falken“) oder das tropisch-amerikanische Festland („Urania Tierreich: die grosse farbige Enzyklopädie, Band Vögel“ (1995)) oder Südamerika (Coomber: "Vögel" oder "Vögel; Enzyklopädie der Familien und Arten" (1992)) oder Mexiko bis nach Nordargentinien (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder Mexiko „bis Nordargentinien, vor allem östlich der Anden“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) angegeben.

Es werden 2 Unterarten Falco rufigularis rufigularis und Falco rufigularis petrophilus („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993); Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder die 3 Unterarten Falco rufigularis rufigularis, Falco rufigularis petoensis und Falco rufigularis ophryophanes (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) angegeben.

Die Unterart Falco rufigularis petrophilus wird mit dem Verbreitungsgebiet Westmexiko (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder mit dem Verbreitungsgebiet der Küste Mexikos bis Westecuador westlich der Anden (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) angegeben.

Die Unterart Falco rufigularis rufigularis ist in „Ecuador, Peru, Bolivien, Paraguay“, Nordargentinien, Trinidad (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder im nördlichen Südamerika, bis Südbrasilien, Nordostargentinien östlich der Anden (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) verbreitet.

Die Unterart Falco rufigularis ophryophanes ist in Ostbolivien, Südbrasilien, Paraguay, Nordwestargentinien (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) verbreitet.

Die Oberseite wird allgemein mit schwarz (Gosler: „Die Vögel der Welt“; Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ (2006)) oder mit schwarzgrau („Urania Tierreich: die grosse farbige Enzyklopädie, Band Vögel“ (1995)) oder mit schwarz und die Federn sind breit bläulichgrau gesäumt, die oberen Flügeldecken und die Schulterfedern sind bläulichgrau und mit schwarzen Schaftstrichen und Flecken versehen („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) beschrieben.

Die Oberseite der Unterart Falco rufigularis petrophilus ist mehr schiefergrau bei der Unterart Falco rufigularis rufigularis (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder die Oberseite der Unterart Falco rufigularis petrophilus ist „dunkel blaugrau“ (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) oder die Oberseite der Unterart Falco rufigularis rufigularis ist „schwärzer(Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Der Kopf und der Nacken werden allgemein mit schwarz („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder der Kopf wird mit schwarz, die Kehle wird mit cremefarben (Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder der Kragen wird leuchtend orangefarben (Tennesen; „Falken“) beschrieben.

Die Kehle, die Brust und das unvollständige Nackenband sind bei der Unterart Falco rufigularis petrophilus weiss bis beige (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) oder die Kehle und das Nackenband sind bei der Unterart Falco rufigularis rufigularis beige (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Die Unterseite ist am Kinn weiss, bis zur oberen Brust „weiss, manchmal mit matter bräunlichgelber Tönung“, dann folgt „ein breites Band schwarzer Federn mit weissen Endbinden“ und der untere Bauch und die Hosen sind „rötlichbraun(„Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder die Unterseite ist schwarz und fein weiss gebändert, die Unterschenkel sind rostfarben (Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder die Unterseite ist am Kinn weiss, am Bauch zimtbraun („Urania Tierreich: die grosse farbige Enzyklopädie, Band Vögel“ (1995)) oder die Unterseite ist vom Hals bis zur Oberbrust weisslich oder verwaschenrotbraun, die Brust, der obere Bauch und die Flanken sind schwarz, fein weiss gestreift, danach wird die Unterseite rotbraun (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ (2006)) oder die Hosen sind rötlich (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) oder bei der Unterart Falco rufigularis rufigularis ist der „Bauch rötlich(Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Der Schwanz ist auf der Oberseite schwarz und weisslich oder blaugrau quergebändert („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder der Schwanz ist bei der Unterart Falco rufigularis rufigularis schwarz und weisst quergebändert (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Die Grösse beträgt 23 bis 30cm (Gosler: „Die Vögel der Welt“; Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) oder 23 bis 31cm (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder 30cm („Urania Tierreich: die grosse farbige Enzyklopädie, Band Vögel“ (1995)) oder 24cm bei den Männchen und 30cm bei den Weibchen (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ (2006)).

Zur Nahrung zählen kleine Säugetiere (Fledermäuse), kleine Vögel und Insekten.

Das Nest befindet sich in einer Baumhöhle (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); „Urania Tierreich: die grosse farbige Enzyklopädie, Band Vögel“ (1995)). Das Weibchen legt „2 oder 3 Eier“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)).

Diese unteren Fotos eines Sperlings-Turmfalks, lat. Cerchneis Sparveria, (weiblicher Buntfalke?) wurden im Naturkundemuseum Bamberg gemacht.

Diese Fotos wurden im Naturkundemuseum Bamberg gemacht.                                           nach oben

Mit freundlicher Genehmigung von Berndt Fischer, www.berndtfischer.de bzw. www.focusnatur.de wurde das Foto verwendet.

Das Foto wurde im Brasilien (Sitzwarte: Chapada dos Guimaraes Mato grosso) aufgenommen.

In Südbrasilien kommen die beiden Unterarten Falco rufigularis rufigularis und Falco rufigularis ophryophanes vor.

60. Australfalke oder Russfalke oder Schwarzfalke
lat. Falco subniger

Die Australfalken sind im offenen Gelände, in den offenen Wäldern, den Busch- und Waldsavannen und trockenen Gebieten, in Höhen bis zu 1000m verbreitet.

Als Verbreitungsgebiet wird Australien angegeben (Tennesen; „Falken“; Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); Gosler: „Die Vögel der Welt“; „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993); Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Das Gefieder ist russschwarz bis dunkelbraun (Tennesen; „Falken“; Simpson, Day: „Birds of Australia“, (2012)) oder dunkeoder schwärzlichbraun (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder „dunkelbraun bis samtig grau oder samtschwarz“ (Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder „schwarz bis sehr dunkelbraun“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder „schwarzgrau bis dunkelbraun“ und hat einen oder keinen Grauschimmer (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Andererseits sind das Kinn und die Ohrdecken weisslich und mit schwarzen Schaftstrichen versehen, die Schwanzspitze hell ist („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder das Kinn ist weiss, oft sind die Stirn und die Wangen beige (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) oder das Kinn ist weiss, der Wangenstrich ist unauffällig schwarz (Gosler: „Die Vögel der Welt“).

Die Grösse beträgt 43 bis 48cm (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder 45 bis 55cm (Simpson, Day: „Birds of Australia“, (2012)) oder 45 bis 56cm (Gosler: „Die Vögel der Welt“; Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Zur Nahrung zählen kleine Vögel (z.B. Wachteln) und kleine Säugetiere (z.B. Kaninchen).

Als Nest wird ein verlassenes Nest (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) verwendet.

Das Weibchen legt „3 oder 4 Eier(Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)).

Der Australfalke lebt nur während der Brutzeit im Frühjahr als Paar zusammen. Das Männchen versorgt während dieser Zeit das Weibchen und die jungen Falken mit der Nahrung.

61. Habichtfalke oder Habichtsfalke oder Braunfalke
lat. Falco berigora (früher: Hiracidea berigora)

Die Habichtsfalken leben im offenen Gelände, Graslandschaften, Farmlandschaften, in den offenen oder lichten Wäldern, in Höhen bis 3000m.

Als Verbreitungsgebiet wird allgemein Australien und Neuguinea (Dierschke: „1000 Vögel“; Tennesen; „Falken“; Gosler: „Die Vögel der Welt“; „Das moderne Tierlexikon (in zwölf Bänden)“, Band 3 (Els-Haz), 1981) oder „Australien, Neuguinea, Tasmanien, Dampier-Insel“ (Dr. Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“ (1988)) oder „Australien, Tasmanien, Neuguinea und Dampierinseln“ (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“) angegeben.

Es werden 4 Unterarten („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder 3 Unterarten (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009))angegeben. Die Rassen haben „geringe Unterschiede“ (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“).

Genaugenommen ist die Unterart Falco berigora berigora in Australien (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993); Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) verbreitet.

Die Unterart Falco berigora centralis ist genaugenommen in Australien (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) verbreitet.

Die Unterart Falco berigora novaeguineae ist genaugenommen in Neuguinea, den Dampier- und Manam-Inseln (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder Neuguinea („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder Neuguinea, einschliesslich der Inseln vor der Nordküste (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) verbreitet.

Die Unterart Falco berigora tasmanica ist genaugenommen in Tasmanien („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993); Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) verbreitet.

Es wird eine dunkle und eine helle Farbvariante (Dierschke: „1000 Vögel“; Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder es wird eine dunkle, eine braune und eine rötliche Farbvariante (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) oder es wird eine dunkle, eine helle und eine intermediäre Farbvariante („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder es wird eine dunkle und eine rotbraune Farbvariante (Simpson, Day: „Birds of Australia“, (2012)) unterschieden. Oder es „treten melanistische Formen auf(Campbell: „Das grosse Vogelbuch“).

Das Gefieder wird allgemein mit „sehr variabel“ zwischen tiefbrauner Oberseite und fast weisser Unterseite, die auch schwarz gestreift sein kann, braune Unterschenkel haben kann, beschrieben (Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder das Gefieder wird mit rotbraunem Rücken und Flügeln, dessen Federn blass sind, einem dunkel- und hellgelblichbraunem bis zur Kehle reichendem Gesichtsmuster, einem dunkel gebänderten Schwanz, der eine weisse Endbinde hat, beschrieben (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“) oder die Oberseite ist braun, die Unterseite ist ebenso braun oder weiss, dunkel gestreift, braun beklekst (Simpson, Day: „Birds of Australia“, (2012)).

Die Oberseite der hellen Farbvariante ist „hell rötlichbraun gesprenkelt“, die oberen Flügeldecken rötlichbraun und „manchmal gesprenkelt(„Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder der Rücken ist rostbraun (Tennesen; „Falken“).

Der Kopf der hellen Farbvariante ist rostbraun (Tennesen; „Falken“) oder der Scheitel und der Nacken sind „dunkel rötlichbraun mit schwärzlichen Schaftstrichen“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)). Der Bartstreif und die Braue sind schwarz (Tennesen; „Falken“) oder der Bartstreif, der Überaugenstreif, die Ohrdecken, die Wangen sind schwarz („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder der Bartstreif und die Ohrdecken der braunen Farbvariante sind dunkel und die Stirn, das Gesicht und der Überaugenstreif sind bei der dunklen Farbvariante „weisslich/grau“ (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)). Die Kehle ist „hell bräunlichgelb mit schwarzen Schaftstrichen“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)).

Der Schwanz der hellen Farbvariante ist dunkelbraun (Tennesen; „Falken“) oder auf der Oberseite rötlichbraun, „mit vielen dunkelbraunen Querstreifen“ und mit einer weissen Schwanzspitze versehen („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder der Schwanz der braunen Farbvariante ist „rötlich gebändert(Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Die Unterseite der hellen Farbvariante ist hellbraun und gestreift (Tennesen; „Falken“) oder „hell gelblichweiss mit dunkelbraunen Spitzen und Säumen“ und die Hosen sind „fast ganz braun“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder die Unterseite der braunen Farbvariante ist weiss mit Schaftstrichen auf der Brust und braunen oder braun gefleckten Flanken und braunen Hosen (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Die dunkle Farbvariante ist ist fast völlig dunkelbraun (Simpson, Day: „Birds of Australia“, (2012)) oder „nahezu ganz dunkelbraun oder fast schwarz“, wo bei nur die Kehle, der Unteraugenstreif und die Unterseite „etwas weiss“ sind („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder „einfarbig dunkelbraun“, jedoch manchmal mit undeutlich rötlicher „Schwanzbänderung und Flankenfleckung“ und manchmal mit unauffälligen Bartstreifen und Wangenflecken (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Die Oberseite der braunen Farbvariante ist braun und rötlich gefleckt (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)). Die Oberseite der rotbraunen Farbvariante ist rotbraun (Simpson, Day: „Birds of Australia“, (2012)).

Die Grösse beträgt 41 bis 51cm (Dierschke: „1000 Vögel“; Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009); Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder 40 bis 50cm (Simpson, Day: „Birds of Australia“, (2012)) oder 38 bis 46cm (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder 39 bis 46cm (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“).

Zur Nahrung zählen kleine (junge) Vögel, Insekten, Säugetiere, Reptilien und Aas.

Das Nest befindet sich in einem verlassenenen Greifvogelhorst oder Krähennest (Dierschke: „1000 Vögel“) oder in einem selbstgebauten Nest (Dr. Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“ (1988)) oder einem verlassenen Vogelnest ider auf einem Termitenhügel (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“). Das Weibchen legt 2 bis 4 Eier (Dr. Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“ (1988)) oder 2 bis 4 mattgelben mit rotbrauner Zeichnung versehenen Eier (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“).

Beide Altvögel brüten die Eier aus (Dr. Whitfield: „Das grosse Weltreich der Tiere“ (1988); (Campbell: „Das grosse Vogelbuch“)).

Mit freundlicher Genehmigung von Rose Best, www.pwca.org.au konnte das Foto verwendet werden.

Dieses Foto wurde im Naturkundemuseum Bamberg gemacht.

62. Graubartfalke oder Australienrüttelfalke oder Australienturmfalk
lat. Falco cenchroides

Die Graubartfalken sind in den offenen Wäldern, offenen Landschaften, Graslandschaften, Buschlandschaften, Steppenlandschaften, in Höhen bis zu 2.000m, Parklandschaften, Städten und Farmlandschaften verbreitet.

Das Verbreitungsgebiet ist allgemein in Australien, Tasmanien und Neuguinea (Baehr: „Tier- und Pflanzenführer Australien“, (2006); Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder Australien und Neuguinea (Dierschke: „1000 Vögel“; „Vollmer Welt in Farbe: Vögel“ (1972); Tennesen; „Falken“; Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)).

Genaugenommen ist die Unterart Falco cenchroides cenchroides in Australien und Tasmanien (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder in Australien, Nord- und Osttasmanien, auf den Inseln Lord-Howe, Norfolk und Christmas (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) verbreitet. Einige Individuen dieser Unterart überwintern in Süd-Neuguinea und auf den östlichen Sunda-Inseln (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Die Unterart Falco cenchroides baru ist in Neuguinea (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993); Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) verbreitet. Als Überwinterungsgebiet findet man die Kleinen Sunda-Inseln und Java (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)).

Das Gefieder wird allgemein mit „bernsteinbraun“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder mit rotbraun „mit weisslicher Unterseite“ (Baehr: „Tier- und Pflanzenführer Australien“, (2006)) oder mit blassbrauner, zart schwarz gezeichneter Oberseite, schwarzen Flügelspitzen und gelbbrauner, zart dunkel gezeichneter Unterseite (Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder die Unterseite ist fein dunkel gezeichnet (Simpson, Day: „Birds of Australia“, (2012)) beschrieben.

Beim Männchen ist der Rücken blassrotbraun (Tennesen; „Falken“) oder der Rücken und die Flügeldecken hellrötlichbraun und „leicht schwarz gefleckt“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder die Oberseite ist „hell rötlich kastanienbraun“ und nur auf den Schulterfedern und den grossen Armdecken „spärlich schwarz gefleckt“ (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009))

Beim Männchen sind der Kopf und der Nacken grau (Baehr: „Tier- und Pflanzenführer Australien“, (2006)) oder der Scheitel und der Nacken sind blassgrau (Tennesen; „Falken“) oder der Scheitel und der Nacken sind grau und mit schwarzen Schaftstrichen versehen („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder der Scheitel ist grau und fein gestrichelt, die Wangen sind weisser (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)). Die Stirn ist weisslich („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)).

Das Kinn und die Kehle sind beim Männchen weisslich („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)). Beim Männchen ist die Unterseite weisslich (Tennesen; „Falken“) oder weiss („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder „beige“, auf der Brust und den Flanken „mehr rötlich beige“ und insgesamt „mit dunklen Schaftstricheln“ versehen (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Beim Männchen ist der Schwanz grau (Tennesen; „Falken“) oder auf dem Schwanz befindet sich eine schwarze Binde vor dem Ende (Baehr: „Tier- und Pflanzenführer Australien“, (2006)) oder die Schwanzoberseite ist grau, mit breiter schwarzer Endbinde und weisser Schwanzspitze („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder der Schwanz ist grau, die Subterminalbinde ist schwarz und die Schwanzspitze weisslich (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) oder der Schwanz ist grau, die Subterminalbinde ist schwarz und Schwanzspitze ist weiss (Simpson, Day: „Birds of Australia“, (2012)) oder die Schwanzunterseite ist grau (Baehr: „Tier- und Pflanzenführer Australien“, (2006)).

Beim Weibchen sind der Kopf, der Rücken und der Schwanz dunkelrotbraun (Tennesen; „Falken“) oder die Oberseite ist „stärker gefleckt und gestreift“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder der Kopf ist „verwaschen grau“ und die „Oberseite rötlich kastanienbraun“, „stärker gefleckt“ (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Der Schwanz des Weibchens ist rötlichbraun, hat 9 oder 10 schmale schwarze Querstreifen und eine schwarze Spitze („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder der Schwanz ist „verwaschen grau“ und „oft gebändert“ (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Beim Weibchen ist die Unterseite „weisslichrostfarben“, die Schwanzunterseite grau (Baehr: „Tier- und Pflanzenführer Australien“, (2006)) oder die Unterseite ist „mehr bräunlichrot und stark längsgestreift“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder „stärker gestreift“ (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)).

Die Unterart Falco cenchroides baru ist im Vergleich zur Unterart Falco cenchroides cenchroides „etwas grösser“ und die Männchen sind am Kopf und auf dem Schwanz dunkelgrauer (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009)) oder die Männchen sind am Kopf und dem Schwanz mehr grauer und insgesamt „etwas dunkler“ (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)).

Die Grösse beträgt 30 bis 35cm (Baehr: „Tier- und Pflanzenführer Australien“, (2006); Dierschke: „1000 Vögel“; Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“; Gosler: „Die Vögel der Welt“; Simpson, Day: „Birds of Australia“, (2012)) oder 28 bis 31cm (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder 28 bis 35cm (Ferguson-Lees/Christie: “Die Greifvögel der Welt” (2009))

Zur Nahrung zählen kleine Vögel, Mäuse, Reptilien und Insekten (Heuschrecken, Grillen).

Das Nest befindet sich in einer Baumhöhle oder auf einem Felsvorsprung (Dierschke: „1000 Vögel“; Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder in einem verlassenen Nest einer anderen Art (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“).

Das Weibchen legt einerseits 3 bis 7 Eier (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“). Andererseits findet man, dass 3 bis 5 Jungvögel grossgezogen werden (Dierschke: „1000 Vögel“).

Mit freundlicher Genehmigung von Rose Best, www.pwca.org.au konnte das Foto verwendet werden.

Die Fotos unterhalb dieser Zeilen wurden im Naturkundemuseum Coburg aufgenommen.

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