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Block 3: Ein Blick in die Artenvielfalt der Greifvögel und Eulen in Bild und Text
Familie 1: Habichtartige, lat. Accipitridae
Unterfamilie Gleitaare, lat. Elaninae

Gattungen: Machaerhamphus, Gampsonyx, Elaninae, Chelictinia, Elanoides

01. Fledermausaar oder Fledermaus-Gleitaar, lat. Machaerhamphus alcinus
02. Perlenweih oder Perlenaar oder Perlaar, lat. Gampsonyx swainsonii
03. Amerikanischer Gleitaar oder Weissschwanzgleitaar oder Weissschwarzaar, lat. Elanus leucurus
04. Schwarzachselaar oder Schwarzachsel-Gleitaar, lat. Elanus scriptus
05. Gleitaar oder Schwarzflügel-Gleitaar, lat. Elanus caeruleus
06. Australischer Gleitaar oder Schwarzschultergleitaar, lat. Elanus axillaris (früher: Elanus notatus)
07. Schwalbenweih oder Schwalbenschwarzmilan, lat. Elanoides forficatus
08. Schwalbenschwanzaar oder Schwalbengleitaar oder afrikanischer Schwalbenschwanzaar, lat. Chelictinia riocourii

Um Wiederholungen bei den einzelnen Abschnitten meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen zu vermeiden, verweise ich auf das Literaturverzeichnis, das sich auf der Seite “Greifvögel / Eulen 1” befindet. Hiermit untersage ich (Jens Wolf, www kaiseradler.de) jede weitere Verbreitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner Fotos in welcher und / oder durch welche Art und / oder Weise auch immer. Genauso untersage ich hiermit jede weitere Verarbeitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen oder Teilen daraus. Das Inhaltsverzeichnis befindet sich auf der Seite “Greifvögel / Eulen A”. Es sei darauf hingewiesen, dass die Möglichkeit besteht, dass im Lauf der Zeit aufgrund von Veränderungen im Bestand der in den Falknereien und/oder (zoologischen) Einrichtungen gehaltenen Arten, die fotografierten Arten nicht mehr gezeigt werden oder nun andere Arten zu sehen sind.

01. Fledermausaar oder Fledermaus-Gleitaar
lat. Machaerhamphus alcinus

Die Fledermausaare leben in den offenen und lichten Wäldern in der Nähe von Höhlen und in bis zu 2.000m Höhe.

Als Verbreitungsgebiet findet man allgemein Afrika, Madagaskar, Burma bis Borneo, Neuguinea („Das moderne Tierlexikon (in zwölf Bänden)“ Band 4 (Geb-Heri)) oder Südafrika, Indonesien, Neuguinea (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder Afrika, Südostasien (Dossenbach: „Das Lexikon der Tiere“ (1997)) oder das Malaiische Archipel („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) oder das tropische Afrika und Südostasien (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder „südlich des Senegals und von Somalia“ (Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder „Afrika und von Burma bis Neu-Guinea“ (Forshaw: „Enzyklopädie der Tierwelt, Band Vögel“ (1991)) oder „Afrika, Malaysia und Indonesien” („Lebendiges Tierreich, die neue Enzyklopädie in Farbe“, Band 18 (1988)).

Genaugenommen ist die Unterart Machaerhamphus alcinus alcinus im Südlichen „Tenasserim, Malaya, Sumatra, Borneo“ (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder auf der „Halbinsel Thailand und Malaysia, Sumatra, Borneo“ (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“)) verbreitet.

Die Unterart Machaerhamphus alcinus papuanus ist genaugenommen in Südost-Neuguinea (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder Zentral- und Südost-Neuguinea (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“)) verbreitet.

Die Unterart Machaerhamphus anderssoni ist genaugenommen in West- und Ostafrika, südlich der Sahara, im Süden „bis Damaraland und Natal“, Madagaskar (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder „Afrika, südlich der Sahara, Madagaskar“ (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“)) verbreitet.

Das Gefieder ist tief schwarzbraun („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) oder „fast völlig schwarz“ („Das moderne Tierlexikon (in zwölf Bänden)“ Band 4 (Geb-Heri)) oder„schwarzbraun“ bei der Unterart Machaerhamphus alcinus alcinus oder „rotbraun“ bei der Unterart Machaerhamphus anderssoni (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Die Augen sind gelb und mit einem leuchtend weissen Ring umrandet („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) bzw. mit einem weissen „Augenring“ umrandet (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“). Der Kopf, „besonders an der Kehle“ enthält „weisse Flecken“ und auf dem Hinterkopf befindet sich eine kleine Federhaube („Das moderne Tierlexikon (in zwölf Bänden)“ Band 4 (Geb-Heri)).

Auf der Vorderseite befindet sich „von der Kehle bis zur Brust“ ein weisser Latz („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) bzw. die „Kehlseiten und“ die „Brust (oft auch“ der Bauch) sind „weiss“ bei der Unterart Machaerhamphus alcinus alcinus (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“)

Die Grösse beträgt 41 bis 51cm (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) oder 41 bis 47cm (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder 45 cm (Gosler: „Die Vögel der Welt“; „Das moderne Tierlexikon (in zwölf Bänden)“ Band 4 (Geb-Heri)) oder 47cm (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder „knapp 60cm“? („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)).

Zur Nahrung zählen Fledermäuse, kleine Vögel und Insekten.

Das Nest befindet sich auf hohen Bäumen, „in einem Falle in 62m Höhe(„Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)). Das Weibchen legt ein Ei („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) oder 1 - 3 Eier.

02. Perlenweih oder Perlenaar oder Perlaar
lat. Gampsonyx swainsonii

Die Perlenaare leben in den offenen trockenen Regionen, an offenen tropischen Waldgebieten, in den halbtrockenen bis feuchten Waldlandschaften in bis zu 1.000m Höhe.

Als Verbreitungsgebiet findet man allgemein das nördliche und zentrale Südamerika (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder „Nicaragua, Kolumbien bis Westargentinien und Bolivien(„Das moderne Tierlexikon (in zwölf Bänden)“ Band 4 (Geb-Heri)).

Genaugenommen ist die Unterart Gampsonyx swainsonii magnus an den Küstengebieten Perus und Ecuadors, Westboliviens (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder Westkolumbiens, Ecuadors, Nordperus („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder Südecuadors (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“)) verbreitet.

Die Unterart Gampsonyx swainsonii leonae ist genaugenommen in Nicaragua bis südlich des Amazonas (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder Nicaragua, Nordkolumbien, Venezuela, Trinidad, Guyana, Surinam, bis zum Amazonas („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder von Nicaragua bis zum Amazonas bzw. im Norden Südamerikas (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“)) verbreitet.

Die Unterart Gampsonyx swainsonii swainsonii ist südlich des Amazonas bis Paraguay und Nordargentinien (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder „Brasilien südlich des Amazonas“, Ostperu, Ostbolivien, Paraguay, Nordargentinien („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder südlich des Amazonas in Südamerika bzw. Zentralbrasilien bis Nordargentinien (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) verbreitet.

Die Oberseite ist „aschschwarz“, die Flügeloberseite „aschgrau“ (die Ränder und die Enden der Armschwingen sind „weiss“) und die Schwanzoberseite „aschschwarz(„Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)) oder die Oberseite ist „dunkelbraun und grau gemischt und rotbraun im Genick und an der Seite“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)).

Die Stirn und die Wangen sind „weiss, getönt mit gelb oder orange“, der Oberkopf ist „aschschwarz“ und das Kinn ist „weiss(„Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)) oder die Stirn und die Wangen sind „orange“ (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“). Im Nacken befindet sich ein weisser „mit rötlichem Braun“ abgesetzter Kragen („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)) oder ein „weiss/kastanienbraunes Halsband“ (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

„Die Unterseite ist weiss mit schwarzen Flecken“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder die Unterseite ist „beige“ bei der Unterart Gampsonyx swainsonii swainsonii (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) und die Hosen sind rostbraun (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) bzw, die Unterseite ist „weiss“ und die „Oberschenkel“ sind „rostbraun(„Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)).

Die Grösse beträgt 20 bis 25cm (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) oder 20 bis 23cm (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)) oder 20cm (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder 25cm („Das moderne Tierlexikon (in zwölf Bänden)“ Band 4 (Geb-Heri)).

Zur Nahrung zählen kleine Säugetiere, Reptilien (Eidechsen), kleine Vögel und Insekten.

Das Nest befindet sich „in hohen Bäumen“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)). Dort hinein legt das Weibchen „3 Eier“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)). Die Perlaare brüten „in kleinen Kolonien“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)).

03. Amerikanischer Gleitaar oder Weissschwanzgleitaar oder Weissschwarzaar
lat. Elanus leucurus

Die Weissschwanzgleitaare leben in den Tropengebieten, Sumpfgebieten, Graslandschaften und den Savannen in bis zu 2.500m Höhe.

Weissschwanzgleitaare bilden „Übernachtungsgemeinschaften mit etwa 40 Exemplaren“ (Stiefel: „Ruhe und Schlaf bei Vögeln“, NBB487, 1976) vorkommen. Im Winter wurden Schlafgemeinschaften von über 100 Vögeln bereits beobachtet (Dunn, Alderfer: „Field Guide to the Birds of North America“ (2011).

Die Weissschwanzgleitaare leben im allgemeinen in der „Neuen Welt“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder in Kalifornien (Stiefel: „Ruhe und Schlaf bei Vögeln“, NBB487, 1976) oder im „südlichen Nordamerika, Mittel- und Südamerika“, „bis Chile und Argentinien(„Das moderne Tierlexikon (in zwölf Bänden)“ Band 4 (Geb-Heri)) oder im Süden der USA bis nach Südamerika (Everett: „Raubvögel der Welt“ (1978)) oder „vom Süden der USA bis nach Argentinien(„Lebendiges Tierreich, die neue Enzyklopädie in Farbe“, Band 18 (1988)) oder in den USA, in Westkalifornien, Südwestoregon, Südostarizona, Golfküste von Texas nach Florida, Florida (Wheeler, Clark: „A Photographic Guide to North American Raptors“, 1995).

Genaugenommen ist die Unterart Elanus leucurus majusculus in den USA und Ostmexiko (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder im Westen und Süden der USA, von Oregon bis in das zentrale Florida, aber auch gelegentlich in Süd-Carolina, Nordmexiko, Mittelamerika („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) oder im Süden der USA und Ostmexiko (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Die Unterart Elanus leucurus leucurus ist in Südamerika von Kolumbien, Venezuela bis Paraguay, Uruguay und Nordargentinien (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder in „Panama, südlich über den Amazonas bis Mittel-Argentinien und Mittel-Chile“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) oder im Norden Südamerikas bis Chile (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) verbreitet.

Der Oberkopf und der Nacken sind „perlgrau“, die Stirn sind „weiss“, die Oberseite ist „perlgrau“, die Rückenmitte ist „dunkler(„Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)) oder die Oberseite ist „grau(Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“). Die Schultern sind „schwarz“ (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) bzw. die Schultern und die mittleren Unterflügeldecken sind „schwarz(„Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)).

Die Unterseite ist „rein weiss(„Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)) oder „weiss(Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Die Grösse beträgt 35 bis 43cm (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) oder 34 bis 36cm (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ 2006) oder 34 bis 41cm (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)) oder 36 bis 41cm (Wheeler, Clark: „A Photographic Guide to North American Raptors“, 1995) oder 40cm („Das moderne Tierlexikon (in zwölf Bänden)“ Band 4 (Geb-Heri)) oder 41cm (Dunn, Alderfer: „Field Guide to the Birds of North America“ (2011); Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)).

Bei seinem täglichen Rüttelflug von 2,5 Stunden verbraucht er seinen halben Energievorrat. Zur Nahrung zählen kleine Säugetiere (wie Mäuse) und Insekten.

Das Weibchen legt ihre „3 oder 4 Eier“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder 4 -5 weissen mit braunen Flecken versehenen Eier in das Nest und brütet das Weibchen allein in ca. 29 Tagen aus. Das Männchen jagt und für das Weibchen und „übergibt“ die Beute in der Luft. Beide Elternteile treffen sich dazu in ca. 20 m Höhe in einer vertikalen Position, so dass das Männchen die Beute an das Weibchen so „übergeben“ kann. Dann kehrt das Weibchen (zum füttern) zum Nest zurück. Flügge sind die jungen Gleitaare in 35 bis 40 Tagen. Betreut durch die Eltern werden sie jedoch noch weitere ca. 27 Tage.

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Das linke Fotos wurde im Naturkundemuseum Bamberg gemacht.

Mit freundlicher Genehmigung von Rainer Ehlert, www.rsfotografia.com, konnte das rechte Foto (Fotoausschnitt) verwendet werden. Die Aufnahme wurde im subtropischen Klima in Mexiko (in der Nähe der Stadt Ciudad Valles im Staat San Luis Potosi) aufgenommen. Mexiko liegt im Verbreitungsgebiet der Unterart Elanus leucurus majusculus.

04. Schwarzachselaar oder Schwarzachsel-Gleitaar
lat. Elanus scriptus

Die Schwarzachselaare sind in den Graslandschaften mit vereinzelten Bäumen, Grassavannen, in Wassernähe, in bis 1000m Höhe verbreitet. Die Schwarzachselaare schliessen sich mitunter in Gruppen von „20 bis 100 Vögeln“ „ausserhalb der Brutzeit(Felix: „Die Tiere Australiens“) zusammen.

Als Verbreitungsgebiet wird Australien (Dierschke: „1000 Vögel“; „Das moderne Tierlexikon (in zwölf Bänden)“ Band 4 (Geb-Heri); Everett: „Raubvögel der Welt“ (1978)) oder Zentral- und Südaustralien und Queensland (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder in „Süd- und Zentralasien“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder vom Südosten von Queensland „bis zum Nordosten Südaustraliens (Felix: „Die Tiere Australiens“) oder „im Inneren des Kontinents“ Australien („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) oder Zentralaustralien (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) angegeben.

Der Kopf ist weiss (Everett: „Raubvögel der Welt“ (1978)). Das Gesicht (Wangen, Kinn, Stirn) ist „weiss“ und der Oberkopf ist „weisslich grau“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)). Die roten Augen sind schwarz umrandet und vor dem Auge befindet sich eine schwarze Fläche (Simpson, Day: „Birds of Australia“, (2012)) bzw. es ist „mehr Schwarz vor“ den Augen (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Die Oberseite ist „blassgrau“, die Flügel sind „blassgrau“, „ein Teil der Achseln“ ist „schwarz“, die Handschwingen sind „grau“ und auch die Oberschwarzseite ist „blassgrau“, wobei die äusseren „Steuerfedern weisslich“ sind („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)). Die Achselfedern sind schwarz (Everett: „Raubvögel der Welt“ (1978)).

Die Unterseite ist „weiss“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)).

Die Grösse beträgt 34 bis 37cm (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“; Dierschke: „1000 Vögel“) oder 30 bis 35cm (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)) oder 34cm („Das moderne Tierlexikon (in zwölf Bänden)“ Band 4 (Geb-Heri)) oder 35cm (Simpson, Day: „Birds of Australia“, (2012)) oder 38cm (Felix: „Die Tiere Australiens“).

Zur Nahrung zählen Nagetiere (grösstenteils Ratten), kleine Kriechtiere und Heuschrecken. Bei der Beutesuche „rütteln“ die Schwarzachselaare beim fliegen (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“). Die Schwarzachselaare sind „nächtliche Jäger“ (Dierschke: „1000 Vögel“) bzw. sie sind „dämmerungs-/nachtaktiv“ (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“ .

Die Schwarzachselaare bauen „meist jedes Jahr“ ihr Nest in einen 3 bis 11m hohen Baum neu oder verwenden ein verlassenes Greifvogel- oder Krähennest (Felix: „Die Tiere Australiens“). „Häufig“ werden Brutkolonien von „bis zu 30 Paaren“ (Felix: „Die Tiere Australiens“) gebildet. Gebrütet wird häufig in Gegenden mit Rattenplagen (Dierschke: „1000 Vögel“).

Als Brutzeitraum wird März, meistens Mai (Felix: „Die Tiere Australiens“) angegeben. Das Weibchen legt „3 oder 4 Eier“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder 3 bis 6 „weissliche, braun, schwarzbraun und grau gefleckte Eier“ (Felix: „Die Tiere Australiens“). Das Weibchen brütet die Eier allein in etwa 35 Tagen (Felix: „Die Tiere Australiens“) aus. Während dieser Zeit (Felix: „Die Tiere Australiens“) jagt allein das Männchen. Sobald die jungen Schwarzachselaare geschlüpft sind, jagen beide Altvögel (Felix: „Die Tiere Australiens“) für den Nachwuchs. Nur das Weibchen (Felix: „Die Tiere Australiens“) füttert. Die Jungvögel verhungern vielfach, wenn sie nicht genügend Beute (Ratten) finden bzw. erbeuten (Dierschke: „1000 Vögel“).

Diese Fotos wurden im Niedersächsischen Landesmuseum Hannover aufgenommen.

05. Gleitaar oder Schwarzflügel-Gleitaar
lat. Elanus caeruleus

Die Gleitaare sind in den Savannen, Steppen, Halbwüsten, offenen Landschaften mit einzelnen Bäumen, Kulturlandschaften , Waldrändern in Wassernähe, in bis zu 3000m Höhe verbreitet.

Als Verbreitungsgebiet findet man allgemeinen die Tropen, Afrika (Witt,: „Steinbachs grosser Naturführer Vögel“) oder „Portugal, Afrika und Südostasien“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder Portugal, Westspanien, selten Südwestfrankreich (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003)) oder Portugal, Spanien (Delin/Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004); Lang: „Die Vögel Europas“) oder Portugal, Spanien, Afrika, Indien, Südostasien (Gooders: „Vögel Europas“ (1999)) oder Portugal, Spanien, Nordafrika (Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder Marokko, Iberische Halbinsel, Südwestfrankreich (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011)) oder Portugal, Westspanien (Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002)) oder Südasien und Afrika („Lebendiges Tierreich, die neue Enzyklopädie in Farbe“, Band 18 (1988)) oder Afrika, Südasien, Europa: Portugal, Westspanien, Westfrankreich (Thiede „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005)) oder „Afrika, Südwestasien, Indien, Sri Lanka, Indochina, Ostneuguinea”, in Europa in Südportugal (Nicolai: „Greifvögel und Eulen“) oder „den Süden der Iberischen Halbinsel”, Nordafrika, „Afrika, südlich der Sahara, Vorder- und Hinterindien sowie die Sundainseln und die Philippinen“ (Limbrunner, Bezzel, Richarz, Singer: „Enzyklopädie der Brutvögel Europas, Band 1") oder Portugal, ausnahmsweise Mitteleuropa, Südasien, Afrika („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) oder Afrika, Ostasien, Portugal (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) oder „Afrika bis Südasien“, Portugal (Everett: „Raubvögel der Welt“ (1978)) oder „Portugal bis Südafrika, bis zum Himalaja und bis zum Yünnan“ (Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969)) oder Südportugal, Ägypten, Afrika, Südasien (Coomber: "Vögel; Enzyklopädie der Familien und Arten" (1992)) oder Portugal, Afrika, Südasien, Neuguinea („Das moderne Tierlexikon (in zwölf Bänden)“ Band 4 (Geb-Heri)) oder „nur auf der Iberischen Halbinsel, in Südfrankreich und in Nordafrika“ (Mebs; „Greifvögel Europas“ (2012)).

Genaugenommen ist die Unterart Elanus caeruleus caeruleus in Iberien, Südwestfrankreich, Südwestarabien und Afrika (Ferguson-Lees, Christie: “Die Greifvögel der Welt”) oder in Portugal, Westspanien und Südwestfrankreich (Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (2005)) oder auf der Iberischen Halbinsel, Südfrankreich, in Nordafrika in Marokko und im Niltal (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder „auf der Iberischen Halbinsel“, im südwestlichen Frankreich, Algerien, Marokko, „grosse Bereiche Afrikas südlich der Sahara“, Irrgast in Mitteleuropa, südlicher Zipfel der „Arabischen Halbinsel“ (Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder Afrika, Südasien, Algerien, Marokko, Iberische Halbinsel, Südwestfrankreich (Mebs: “Greifvögel Europas” (2012)) oder in Portugal, Nordwestafrika, Arabien, Afrika, südlich der Sahara und in Südasien (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) verbreitet.

Die Unterart Elanus caeruleus wahgiensis ist genaugenommen im Hochland von Ost- und Zentral Neuguinea (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder im östlichen Neuguinea (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005); Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) verbreitet.

Die Unterart Elanus caeruleus hypoleucus ist genaugenommen auf Java, Lombok, Kalao, Sumba, Sulu-Inseln, Sulawesi, Philippinen, Celebis, Borneo (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder auf den Philippinen, Celebis, Borneo (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)) oder auf den Philippinen, den Grossen und Kleinen Sunda-Inseln (Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder die Philippinen, Sulawesi, Neuguinea, Sumatra, Java (Ferguson-Lees, Christie: “Die Greifvögel der Welt”) verbreitet.

Man findet auch die Unterart Elanus caeruleus vociferus mit dem Verbreitungsgebiet Pakistan, Indien, bis China, Malaiische Halbinsel (Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder Pakistan bis Südchina, Malaiische Halbinsel und Indochina (Ferguson-Lees, Christie: “Die Greifvögel der Welt”) oder „in grossen Teilen Südasiens“ (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)).

Des Weiteren findet man die Unterart Elanus caeruleus sumatranus mit dem Verbreitungsgebiet Sumatra (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005)).

Gensböl/Thiede („Greifvögel“, 2005) geben noch Elanus caeruleus intermedicus mit dem Verbreitungsgebiet Java an.

Die Gleitaare sind „Standvögel in Portugal und Westspanien(Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002)) sowie „Jahresvögel in Indien und Südostasien“ (Gooders: „Vögel Europas“ (1999)) oder sind „hauptsächlich Standvögel“ in der Westpaläarktis (Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“, (2006)) oder sind eigentlich keine „Zugvögel, wandern aber wohl innerhalb des Brutgebietes umher“ (Limbrunner, Bezzel, Richarz, Singer: „Enzyklopädie der Brutvögel Europas, Band 1"). Andererseits findet man als Überwinterungsgebiet auch „südlich der Sahara“ in Afrika (Gooders: „Vögel Europas“ (1999)).

Der europäische Bestand der Gleitaare wird mit 1.300 Paaren (2002, Mebs: „Greifvögel Europas“) angegeben. Gensböl/Thiede („Greifvögel“, 2005) geben den Greifvogelbestand der Gleitaare in der Westpaläarktis 600 bis 1.150 Brutpaaren an. Mit 1.150 Paaren in Europa wird der Bestand der Geitaare bei Thiede „Greifvögel und Eulen“ (3.Aufl., 2005) angegeben. Der Gesamtbestand in der Westpaläarktis der Gleitaare wird mit mindestens 1.732 bis 2.687 Paaren (Mebs/Schmitt „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“, 2006) angegeben. Die ersten Gleitaare wurden 1983 in Südwestfrankreich entdeckt, die erste Brut wurde 1990 festgestellt, 16 Paare wurden 2004 entdeckt, 13 Paare 2005 festgestellt und mittlerweile (Falke 05/2007) liegen 135 Jungvögel aus. Mebs („Greifvögel Europas“; 2012) gibt den Bestand mit ca. 1.300 Paaren in Portugal und Spanien und 49 französischen Paaren an.

Der Kopf ist weisslich (Mebs; „Greifvögel Europas“; 2012; Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder die Stirn ist weiss (Mennigen: „Brehms Tierleben Vögel“; Witt,: „Steinbachs grosser Naturführer Vögel“) oder die Stirn ist weiss, das Auge „prachtvoll hochrot“, mit einem schwarzen Fleck, der sich bis zur Schläfe hinzieht (Coomber: "Vögel; Enzyklopädie der Familien und Arten" (1992)) oder „weiss mit schwarzer Maske“ (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011)).

Die Augen sind gross, „bernsteingelb“ (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011)) oder orangerot (Mebs; „Greifvögel Europas“; 2012; Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006); Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) oder „funkeln hochrot“ (Mennigen: „Brehms Tierleben Vögel“) oder rot (Nicolai: „Greifvögel und Eulen“; Lang: „Die Vögel Europas“; Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002); Witt,: „Steinbachs grosser Naturführer Vögel“; Heinzel, Fitter, Parslow: „Pareys Vogelbuch“ (1988); Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (2005)) oder rot und „schwarz umrandet“ (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“). Vor dem Auge befindet sich „ein schwarzer Fleck“, der sich „als schmaler Strich bis zur Schläfe“ fortsetzt (Mennigen: „Brehms Tierleben Vögel“) bzw. das Auge ist „schwarz“ umrandet (Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002)) oder über den Auge befindet sich ein schwarzer Liedstrich (Witt,: „Steinbachs grosser Naturführer Vögel“) oder schwarze Augenbrauen (Lang: „Die Vögel Europas“).

Die Oberseite ist aschgraublau (Mennigen: „Brehms Tierleben Vögel“; Coomber: "Vögel; Enzyklopädie der Familien und Arten" (1992)) oder „grau“ („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995); Gooders: „Vögel Europas“ (1999)) oder „blaugrau“ (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“, 2005; Nicolai: „Greifvögel und Eulen“; Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (2005)) oder hellgraublau (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993); Mebs; „Greifvögel Europas“; 2012; Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006); Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002)) oder blassgrau (Wisniewski: „Tier- und Pflanzenführer, Südliches Afrika“ (2006)) oder „hellgrau“ (Lang: „Die Vögel Europas“; Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969)) oder „hellblaugrau mit schwarzen Vorderflügeln“ (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011)) oder taubenblau (Witt,: „Steinbachs grosser Naturführer Vögel“).

Die Oberflügel sind schwarz (Mebs; „Greifvögel Europas“; 2012) oder die Flügeldecken und die Schultern sind „schwarz“ (Mennigen: „Brehms Tierleben Vögel“; Coomber: "Vögel; Enzyklopädie der Familien und Arten" (1992)) oder die Schultern sind schwarz (Nicolai: „Greifvögel und Eulen“; Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“; Wisniewski: „Tier- und Pflanzenführer, Südliches Afrika“ (2006)) oder die oberen Flügeldecken sind schwarz (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) oder die Schultern, die Flügeldecken sind schwarz (Witt,: „Steinbachs grosser Naturführer Vögel“). Die Handschwingen sind „schwarz“ (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“, 2005) oder „schwärzlich“ und die Armschwingen sind „leicht verdunkelt“ (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011)) oder die Flügelspitzen sind schwarz (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)).

Der Schwanz ist weiss gegabelt (Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969)) oder weiss (Wisniewski: „Tier- und Pflanzenführer, Südliches Afrika“ (2006)).

Die Unterseite ist reinweiss (Mebs; „Greifvögel Europas“; 2012; Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder weiss (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011); Gensböl/Thiede: „Greifvögel“ (2005); Lang: „Die Vögel Europas“; Mennigen: „Brehms Tierleben Vögel“; Nicolai: „Greifvögel und Eulen“; Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002); Wisniewski: „Tier- und Pflanzenführer, Südliches Afrika“ (2006); Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993); Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“; Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969); Coomber: "Vögel; Enzyklopädie der Familien und Arten" (1992)) oder „Brust und Bauch“ sind reinweiss („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)).

Die Grösse beträgt 31 bis 34cm (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003); Limbrunner, Bezzel, Richarz, Singer: „Enzyklopädie der Brutvögel Europas, Band 1") oder 30 bis 35cm (Gooders: „Vögel Europas“ (1999)) oder 31 bis 35cm (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“, 2005; Lang: „Die Vögel Europas“; Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (2005)) oder 31 bis 36cm (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011); Peterson, Mountfort, Hollom: „Die Vögel Europas“ (2002)) oder 31 bis 37cm (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) oder 28 bis 35cm (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder 32cm (Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder 30 bis 33cm (Wisniewski: „Tier- und Pflanzenführer, Südliches Afrika“ (2006)) oder 33cm (Mebs; „Greifvögel Europas“; 2012; Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006); Witt,: „Steinbachs grosser Naturführer Vögel“; Nicolai: „Greifvögel und Eulen“; Delin/Svensson: „Der grosse Kosmos-Naturführer“ (2004); Heinzel, Fitter, Parslow: „Pareys Vogelbuch“ (1988); Gilliard/Steinbacher: "Knaurs Tierreich in Farben", Band "Vögel" (1969); Coomber: "Vögel; Enzyklopädie der Familien und Arten" (1992)) oder 35cm (Mennigen: „Brehms Tierleben Vögel“) oder 33 bis 35cm („Das moderne Tierlexikon (in zwölf Bänden)“ Band 4 (Geb-Heri)).

Zur Nahrung zählen vorzugsweise Heuschrecken (Witt,: „Steinbachs grosser Naturführer Vögel“), kleine Säugetiere (wie Mäuse, Ratten und Fledermäuse), Eier, kleine Vögel, Reptilien (wie z.B. Eidechsen) und Fische.

Das Nest wird meistens jedes Jahr neu gebaut (Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006); Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011)), das Männchen „bringt überwiegend“ das Nistmaterial und das „Weibchen verbaut“ das Nistmaterial („Das moderne Tierlexikon (in zwölf Bänden)“ Band 4 (Geb-Heri)). Das Nest befindet sich in Bäumen (Svensson: „Der Kosmos Vogelführer” (2011); Mebs; „Greifvögel Europas“ (2012)) bzw. in 2 bis 10m hohen Astgabeln (Limbrunner, Bezzel, Richarz, Singer: „Enzyklopädie der Brutvögel Europas, Band 1") bzw. in dornigen flachkronigen Bäumen in 3 bis 20m Höhe (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“, 2005) und ist mit Gras ausgepolstert („Das moderne Tierlexikon (in zwölf Bänden)“ Band 4 (Geb-Heri)). „Brutkolonien“ wurden „bei günstigen Nahrungsangebot“ bereits festgestellt („Das moderne Tierlexikon (in zwölf Bänden)“ Band 4 (Geb-Heri)).

Das Weibchen legt „3-4 (2-6)“ Eier (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“, 2005) oder „3-4 (seltener 5) Eier“ („Das moderne Tierlexikon (in zwölf Bänden)“ Band 4 (Geb-Heri)) oder „3 oder 4 Eier“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder „3-4 Eier“ (Hayman, Hume: „Die Kosmos Vogel Enzyklopädie“, (2003); Nicolai: „Greifvögel und Eulen“; Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (2005)) oder „3-4 Eier; beige“ (Lang: „Die Vögel Europas“) oder „3-4 (2-6)“ Eier, „die auf hellem Grund meist kräftig rotbraun gefleckt sind“ (Mebs; „Greifvögel Europas“; 2012; Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder 3 bis 6 helle, braun oder rot gefleckte Eier (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) oder 2 bis 5 Eier (Coomber: "Vögel; Enzyklopädie der Familien und Arten" (1992)) oder 3 bis 5 „grauweisse, unregelmässig gefleckte und gestrichelte Eier“ (Mennigen: „Brehms Tierleben Vögel“) oder „3-4 braun gefleckte, cremefarbene Eier“ (Gooders: „Vögel Europas“ (1999)) oder „drei oder vier rotbraun gefleckte Eier“ („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) oder (2)3-5(6) rahmfarbene oder blassrötlichbraune Eier „mit dunkelbraunen oder hellgrauvioletten Punkten, Klecksen oder Streifen“ (Limbrunner, Bezzelf, Richarz, Singer: „Enzyklopädie der Brutvögel Europas, Band 1") im Abstand von 2 bis 3 Tagen (Mebs; „Greifvögel Europas“; 2012; Gensböl/Thiede: „Greifvögel“, 2005; Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006); „Das moderne Tierlexikon (in zwölf Bänden)“ Band 4 (Geb-Heri)).

Als Brutzeitraum wird „in Europa Ende Februar/Anfang März(Mebs; „Greifvögel Europas“; 2012) bzw. in „Spanien/Portugal Ende Februar/Anfang März“ (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“, 2005) bzw. auf der „Iberischen Halbinsel Ende Februar/Anfang März“ (Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) bzw. „in Portugal im April“ (Nicolai: „Greifvögel und Eulen“) bzw. „Februar bis Mai“ (Limbrunner, Bezzel, Richarz, Singer: „Enzyklopädie der Brutvögel Europas, Band 1") angegeben.

Das Weibchen brütet die Eier hauptsächlich allein in 30 bis 33 Tagen (Mebs; „Greifvögel Europas“; 2012; Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006)) oder in 26 Tagen (Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (2005)) oder in „26 (25-28)“ Tagen (Gensböl/Thiede: „Greifvögel“, 2005) oder in 25 bis 28 Tagen („Das moderne Tierlexikon (in zwölf Bänden)“ Band 4 (Geb-Heri); Nicolai: „Greifvögel und Eulen“; Gooders: „Vögel Europas“ (1999)) oder in „(25)26(28)“ Tagen (Limbrunner, Bezzel, Richarz, Singer: „Enzyklopädie der Brutvögel Europas, Band 1") oder in in 26 bis 28 Tagen (Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) oder in knapp 4 Wochen (Coomber: "Vögel; Enzyklopädie der Familien und Arten" (1992)) aus.

Die Jungvögel werden nur vom Weibchen (Falke 04/2004) gefüttert. Flügge sind die Jungvögel in 30 bis 35 Tagen (Mebs; „Greifvögel Europas“; 2012; Gensböl/Thiede: „Greifvögel“, 2005; Mebs/Schmitt: „Die Greifvögel Europas, Nordafrikas und Vorderasiens“ (2006); Nicolai: „Greifvögel und Eulen“; Thiede: „Greifvögel und Eulen“ (2005); Pielowski: „Die Greifvögel“ (1993)) oder „nach 35 Tagen“ (Gooders: „Vögel Europas“ (1999)) oder „5 Wochen“ („Das moderne Tierlexikon (in zwölf Bänden)“ Band 4 (Geb-Heri)). Die Jungvögel bleiben „noch mehrere Wochen“ mit den Altvögeln zusammen („Das moderne Tierlexikon (in zwölf Bänden)“ Band 4 (Geb-Heri)) und sind vermutlich „mit einem Jahr geschlechtsreif“ (Mebs; „Greifvögel Europas“; 2012).

Im Persischen Golf ernähren sich die Gleitaare „von den beim Fischfang abfallenden Fischen“, brüten auf dem nackten Felsen und legen nur ein Ei. („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)). Beobachtet wurden Brutkolonien und sogar "Zweitbruten", dass heisst, dass während das Männchen die Jungvögel der ersten Brut gross zieht und allein füttert, brütet das Weibchen schon auf den nächsten Eiern. Die Gleitaare (Falke 05/2007) brüten in Frankreich bis zu vier mal im Jahr und dieses bald (ausser Dezember und Januar) in jedem Monat.

Die Fotos oberhalb dieser Zeilen wurden im Hessischen Landesmuseum Darmstadt und die Fotos unterhalb dieser Zeilen wurden auf dem Landesfalkenhof Burg Hohenwerfen aufgenommen.

Mit freundlicher Genehmigung von Thomas Keil konnte dieses Foto verwendet werden. Das Foto wurde im Ranthambore National Park (Indien; Rajasthan) aufgenommen.

Indien liegt in Verbreitungsgebiet (von Pakistan bis Südchina bis nach Indochina und der Malaiischen Halbinsel) der Unterart Elanus caeruleus vociferus.

 

Mit freundlicher Genehmigung von Falko Turre konnte dieses Foto (Fotoausschnitt) verwendet werden. Das Foto wurde in Namibia (Etosha Nationalpark) aufgenommen.

Namibia liegt im Verbreitungsgebiet der Unterart Elanus caeruleus caeruleus.

06. Australischer Gleitaar oder Schwarzschultergleitaar
lat. Elanus axillaris (früher: Elanus notatus)

Die Australischen Gleitaare sind in den Graslandschaften, Farmlandschaften, Savannen und den Wäldern in bis 1.500m Höhe verbreitet.

Als Verbreitungsgebiet wird Australien (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); „Das moderne Tierlexikon (in zwölf Bänden)“ Band 4 (Geb-Heri); Gosler: „Die Vögel der Welt“; „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)); Everett: „Raubvögel der Welt“ (1978); Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) oder Australien ohne Tasmanien (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980) oder Australien und Nordtasmanien (Felix: „Die Tiere Australiens“) angegeben.

Das Gefieder wird allgemein mit „oft kontrastreich grau und schwarz gefärbt“ beschrieben (Coomber: "Vögel; Enzyklopädie der Familien und Arten" (1992)).

Der Oberkopf, der Nacken, die Oberseite und die Flügel sind „grau(„Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)). Die Schultern sind „schwarz“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993); Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“; Simpson, Day: „Birds of Australia“, (2012)). Beim grauen Schwanz sind die „äusseren Steuerfedern zunehmen weiss“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)).

Die Stirn ist „weiss(„Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)). Die Augen sind „rot“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993); Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) und schwarz umrandet und bildet über dem Auge eine schwarze Augenbraue (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“; Simpson, Day: „Birds of Australia“, (2012)).

Die Unterseite ist „weiss(„Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993); Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Die Grösse beträgt 33 bis 37cm (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) oder 33 bis 35cm (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)) oder 34cm („Das moderne Tierlexikon (in zwölf Bänden)“ Band 4 (Geb-Heri)) oder 35cm (Gosler: „Die Vögel der Welt“; Simpson, Day: „Birds of Australia“, (2012)) oder 36cm (Felix: „Die Tiere Australiens“).

Zur Nahrung zählen kleine Vögel, kleine Säugetiere, Echsen, Grillen und Heuschrecken.

Zur Balz gibt das Männchen „scharfe Pfeiftöne“ von sich und zeigt akrobatische „Flugkünste“ (Felix: „Die Tiere Australiens“). Das Brutrevier wird von „April bis September“ (Felix: „Die Tiere Australiens“) besetzt. Das Nest, das von Männchen und Weibchen zusammen gebaut wird, befindet sich in 20 bis 25 Höhe (Felix: „Die Tiere Australiens“) auf einem Baum. Das Weibchen legt 3 oder 4 Eier (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder 3 bis 4 weisse, braungefleckte Eier (Felix: „Die Tiere Australiens“).

Das Weibchen brütet die Eier in 29 Tagen (Felix: „Die Tiere Australiens“) aus. Das Männchen beschafft zu dieser Zeit die Beute (Felix: „Die Tiere Australiens“). In der ersten Zeit zerteilt das Weibchen die Beute für die Jungvögel und nach 25 Tagen (Felix: „Die Tiere Australiens“) schaffen das Zerteilen der Beute die Jungvögel selbst. Flügge sind die Jungvögel in etwa 40 Tagen (Felix: „Die Tiere Australiens“). In den folgenden 3 Wochen (Felix: „Die Tiere Australiens“) erlernen die Jungvögel von den Eltern das jagen und werden weiter gefüttert. Nur während der Aufzucht des Nachwuchses leben die australischen Gleitaare als Paar (Felix: „Die Tiere Australiens“) zusammen.

Mit freundlicher Genehmigung konnte das Fotos des Elanus axillaris von Larry Dunis, genehmigt von Vik Dunis, www.bushpea.com verwendet werden.

07. Schwalbenweih oder Schwalbenschwarzmilan
lat. Elanoides forficatus

Die Schwalbenweihen sind an den Sümpfen, den Kiefernwäldern, im Flachland, in Gewässernähe, in bis 3.500m Höhe verbreitet.

Als Verbreitungsgebiet werden allgemein Nordamerika (Rheinwald: „Atlas der Vogelwelt“ (1994)) oder die USA, entlang der Golfküste, von Texas bis nach Florida, South Carolina (Wheeler, Clark: „A Photographic Guide to North American Raptors“, 1995) oder „in den südlichen USA und im Norden Südamerikas“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder die USA, Mexiko bis nach Nordargentinien (Dr. Felix: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Amerikas“ (1981)) oder „von den südlichen USA bis Südbrasilien“ (Coomber: "Vögel; Enzyklopädie der Familien und Arten" (1992)) oder die südöstliche USA bis nach Argentinien („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) oder die südliche USA bis Nordargentinien (Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder die „Süd- und Oststaaten der USA“ („aussereuropäische Vögel“ (1973)) oder der Südosten der USA, Mexiko, bis nach Nordargentinien (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder vom Südosten der USA bis nach Nordargentinien (Dierschke: „1000 Vögel“) oder Florida, Mexiko bis Argentinien (Everett: „Raubvögel der Welt“ (1978), Seite 21f.) oder der Südosten der USA bis nach Mittelamerika („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopadie“ (2007)) angegeben.

Genaugenommen ist die Unterart Elanoides forficatus forficatus im Süden der USA bis Nordmexiko (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder an den Küstengebieten der USA bis Nordmexiko („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) oder im Südosten der USA (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) verbreitet.

Genaugenommen ist die Unterart Elanoides forficatus yetata in Südmexiko bis Bolivien, Paraguay, Südbrasilien und Nordostargentinien (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder in Südmexiko, ausgenommen Yucatan, ausgenommen El Salvador, bis nach Ostbolivien, bis nach Nordostargentinien („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) oder von Südostmexiko bis Nordargentinien (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) verbreitet.

Die Schwalbenweihen überwintern in Südamerika („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopadie“ (2007); Rheinwald: „Atlas der Vogelwelt“ (1994); Dunn, Alderfer: „Field Guide to the Birds of North America“ (2011); Wheeler, Clark: „A Photographic Guide to North American Raptors“, 1995) oder die „nördlichen Populationen“ überwintern im nördlichen Südamerika („Das moderne Tierlexikon (in zwölf Bänden)“ Band 4 (Geb-Heri)) bzw. die Vertreter der Unterart Elanoides forficatus forficatus und die Vertreter der Unterart Elanoides forficatus yetata überwintern in Südamerika (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Der Kopf und der Hals sind „rein weiss“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) oder der Kopf ist weiss („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995); Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) oder der Kopf und die Brust sind weiss („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopadie“ (2007)). Die Augen sind dunkelbraun („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopadie“ (2007)) oder rot (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Der Rücken ist schwarz („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopadie“ (2007)) oder die „Oberseite und die Schwungfedern sind glänzend schwarz“ („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) oder der Rücken, die Flügel und der Schwanz sind „bläulich schwarz, purpur glänzend“ (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) oder der Rücken und die Schultern sind „schwarz, leicht violett oder kastanienbraun mit bläulichem Glanz“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) oder der Oberrücken und die Schultern glänzen kastanienrot bis purpur (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)).

Der Schwanz ist „schwarz“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) bzw. schwarz, „fast bis zum Grunde“ gegabelt und „macht allein die Hälfte der Körperlänge“ aus („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)).

Die Unterseite ist „rein weiss“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) oder weiss („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995); Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Im Unterschied zur oben beschiebenen Unterart Elanoides forficatus forficatus glänzt die Unterart Elanoides forficatus yetata auf dem Rücken und auf der Oberflügelseite grün (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“; „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) bzw. grünlich auf den Schultern und dem Oberrücken (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)).

Die Grösse beträgt 52 bis 62cm (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“; „Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopadie“ (2007); Wheeler, Clark: „A Photographic Guide to North American Raptors“, 1995) oder 60 bis 62cm („Das moderne Tierlexikon (in zwölf Bänden)“ Band 4 (Geb-Heri)) oder 60 bis 63cm (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) oder 60cm (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“; „Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995); Coomber: "Vögel; Enzyklopädie der Familien und Arten" (1992)) oder 61cm (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); Rheinwald: „Atlas der Vogelwelt“ (1994)) oder 56 bis 66cm (Gosler: „Die Vögel der Welt“; Dierschke: „1000 Vögel“) oder 55cm (Dr. Felix: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Amerikas“ (1981); „aussereuropäische Vögel“ (1973)) oder 58cm (Dunn, Alderfer: „Field Guide to the Birds of North America“ (2011)).

Zur Nahrung zählen Insekten (Wespen, Heuschrecken), kleine Vögel (auch Jungvögel und die Eier), Baumfrösche, Reptilien (Eidechsen, Schlangen) und kleine Säugetiere (Mäuse, Fledermäuse). Die Schwalbenweihen jagen mitunter in kleinen Gruppen („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopadie“ (2007); Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)), verzehren fliegend erbeutete Heuschrecken („Urania Tierreich, Band Vögel“ (1995)) bzw. fressen gefangene Insekten „gleich im Flug“ und ruhen sich dann „auf einem Baum in Gruppen von 10 und mehr Exemplaren aus“ (Felix: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Amerika“ (1981)). Die Schwalbenweihen trinken „im Flug von der Wasseroberfläche“ (Dr. Felix: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Amerikas“ (1981)) bzw. nehmen im "Schwenkflug" Wasser „von einem Gewässer“ (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) auf.

Das mit Moos ausgepolsterte Nest, welches von beiden Elternteilen erbaut wird, befindet sich „meistens in Kiefern“ (Felix: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Amerika“ (1981)) „in hohen Bäumen“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder „hoch in den Bäumen“ (Rheinwald: „Atlas der Vogelwelt“ (1994)). Das Nest ist ca. 30cm hoch und hat einen Durchmesser von ca. 50cm (Felix: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Amerika“ (1981)). Es ist beobachtet worden, dass mehrere Schwalbenweihen zusammen in einer „kleinen Gruppe“ („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopadie“ (2007)) brüteten.

Das Weibchen legt “zwischen Mitte März und Mitte April“ in Florida „zwei, selten bis zu vier rotbraun gefleckte Eier“ (Dr. Felix: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Amerikas“ (1981)) oder „2-3 Eier“ („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopadie“ (2007)) oder „2 oder 3 Eier“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)). Das Weibchen brütet die Eier in 26 Tagen (Dr. Felix: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Amerikas“ (1981)) aus. Es werden 2 oder 3 Jungvögel grossgezogen (Rheinwald: „Atlas der Vogelwelt“ (1994)). Flügge sind die Jungvögel in 35 bis 40 Tagen (Dr. Felix: „Kosmos-Tierwelt, Tiere Amerikas“ (1981)).

Die Fotos wurden im Hessischen Landesmuseum Darmstadt (links), im Industriemuseum Lauf: Sonderausstellung „Aug in Aug mit 1000 Tieren“ (mitte) und im Forschungsinstitut und Naturmuseum Senckenberg Frankfurt (rechts) aufgenommen.

Mit freundlicher Genehmigung konnte das Fotos eines Schwalbenweihs von Bernhard Walker (www.bwalker.de) verwendet werden. Das Foto wurde in Sarasota County in Florida aufgenommen.

08. Schwalbenschwanzaar oder Schwalbengleitaar oder afrikanischer Schwalbenschwanzaar
lat. Chelictinia riocourii

Die Schwalbenschwanzaare sind im offenen Gelände, Trockensavannen, Strauchsavannen, Halbwüsten südlich der Sahara bis zu 500m Höhe verbreitet.

Als Verbreitungsgebiet findet man „Senegal bis Äthiopien und Kenia(„Das moderne Tierlexikon (in zwölf Bänden)“ Band 4 (Geb-Heri)) oder Senegal und Gambia bis Nordkenia (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder „Senegambia östlich bis Äthiopien und Somalia, südlich bis“ Nordostuganda, Nordostkenia („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) oder „Afrika südlich der Sahara“ („Lebendiges Tierreich, die neue Enzyklopädie in Farbe“, Band 18 (1988)) oder Mittelafrika (Coomber: "Vögel; Enzyklopädie der Familien und Arten" (1992)) oder „von Senegal bis zum Sudan und nach Kenia“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder von „der Südgrenze der Sahara und trockenen Gebieten von Ostafrika“ (Rheinwald: „Atlas der Vogelwelt“ (1994)) oder die „Westküste Äthiopiens, Somalias, Kenias“ (Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder Senegal, Mauretanien, Eritrea, Nordkenia, Nordsomalia (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Die Schwalbenschwanzaare im Westen Afrika sind Zugvögel (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)), die von März bis Juni ihre Jungen aufziehen und dann die Trockenzeit mit der zeitweisen Abwanderung in den Süden umgehen. Die Schwalbenschwanzaare sind mitunter in „Trupps“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) unterwegs.

Der Oberkopf und der Nacken sind „grau“, die Stirn, die Wangen und das Kinn sind „weiss“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))). Die Augen sind „rot“ (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) oder „leuchtend rot“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) und um das Auge befindet sich ein „schwarzer Fleck“ (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) bzw. ein „kleiner schwarzer Fleck hinter dem Auge“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))).

Die Oberseite ist „hellgrau“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) oder die Oberseite und die Flügel sind „grau“ und die mittleren Schulterfedern sind „russig getönt“ und der Schwanz ist „grau“ und „tief gegabelt“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))). Die Unterseite ist „weiss“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“; „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))).

Die Grösse beträgt 33 bis 38cm (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) oder 36 bis 38cm (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder 35cm („Das moderne Tierlexikon (in zwölf Bänden)“ Band 4 (Geb-Heri); Coomber: "Vögel; Enzyklopädie der Familien und Arten" (1992)) oder 37cm (Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder 38cm (Rheinwald: „Atlas der Vogelwelt“ (1994)).

Zur Nahrung zählen kleine Wirbeltiere (Eidechsen) und Insekten. Auf die Jagd gehen die Schwalbenschwanzaare mitunter „in Trupps von 50 oder mehr Vögeln“ (Rheinwald: „Atlas der Vogelwelt“ (1994)).

Das Nest befindet sich auf „einem kleinen dornigen Baum“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)). Dort hinein legt das Weibchen ihre „3 oder 4 Eier“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)). Schwalbenschwanzaare brüten in Gemeinschaften von bis zu 6 Paaren (Rheinwald: „Atlas der Vogelwelt“ (1994)).

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