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Block 3: Ein Blick in die Artenvielfalt der Greifvögel und Eulen in Bild und Text
Familie 1: Habichtartige, lat. Accipitridae
Unterfamilie Bussardartige, lat. Buteoninae

Gattungen Bussarde: Leucopternis (Weissbussarde)

01. Mantelbussard, lat. Leucopternis polionota (früher: Leucopternis polionotus)
02. Weissbussard oder Schneebussard, lat. Leucopternis albicollis
03. Weisshalsbussard oder Weissnackenbussard, lat. Leucopternis lacernulata (früher: Leucopternis lacernulatus)
04. Bleibussard oder Graubussard, lat. Leucopternis plumbea (früher: Leucopternis plumbeus)
05. Weissbrauenbussard, lat. Leucopternis kuhli
06. Prinzenbussard oder Sperberbussard, lat. Leucopternis princeps
07. Möwenbussard oder Teilgraubussard oder Halbgrauer Bussard oder Halbbleibussard, lat. Leucopternis semiplumbea (früher: Leucopternis semiplumbeus)

Um Wiederholungen bei den einzelnen Abschnitten meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen zu vermeiden, verweise ich auf das Literaturverzeichnis, das sich auf der Seite “Greifvögel / Eulen 1” befindet. Hiermit untersage ich (Jens Wolf, www kaiseradler.de) jede weitere Verbreitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner Fotos in welcher und / oder durch welche Art und / oder Weise auch immer. Genauso untersage ich hiermit jede weitere Verarbeitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen oder Teilen daraus. Das Inhaltsverzeichnis befindet sich auf der Seite “Greifvögel / Eulen A”. Es sei darauf hingewiesen, dass die Möglichkeit besteht, dass im Lauf der Zeit aufgrund von Veränderungen im Bestand der in den Falknereien und/oder (zoologischen) Einrichtungen gehaltenen Arten, die fotografierten Arten nicht mehr gezeigt werden oder nun andere Arten zu sehen sind.

01. Mantelbussard
lat. Leucopternis polionota (früher: Leucopternis polionotus)

Die Mantelbussarde leben in den tropischen Wäldern in bis zu 1500m Höhe.

Als Verbreitungsgebiet wird „Südbrasilien und Paraguay“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder Ost- und Südbrasilien, „sowie die angrenzenden Gebiete Paraguays u. Argentiniens“ (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder Ostbrasilien, bis Ostparaguay, bis Nordostargentinien (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)).

Der Kopf und der obere Mantel sind „weiss“ (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder der Kopf und der Hals sind weiss („Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ (2006)). Die Federn auf dem Kopf und dem oberen Mantel haben feine Schaftstriche und die Federn auf dem Rücken haben „weisse Federspitzen“ (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)).

Der Rücken und die „Oberhälfte des Schwanzes“ sind „schwarz und sonst überall weiss“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder die Oberseite ist schwarz („Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ (2006)).

Die Unterseite ist „weiss(Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009); „Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ (2006)).

Die Grösse beträgt 51 bis 56cm (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder 48 bis 53cm (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder 47cm bei den Männchen und 56cm bei den Weibchen (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ 2006).

02. Weissbussard oder Scheebussard
lat.
Leucopternis albicollis

Die Weissbussarde leben im tropischen und subtropischen Regenwäldern, Waldrändern, sumpfigen Lichtungen, in bis zu 1.500m Höhe.

Das Verbreitungsgebiet wird allgemein mit „Mexiko bis Bolivien(Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder Südmexiko bis Brasilien (Everett: „Raubvögel der Welt“ (1978)) oder „Südmexiko bis Zentralbrasilien“ (Gosler: „Die Vögel der Welt“) angegeben.

Als Verbreitungsgebiet wird für die Unterart Leucopternis albicollis ghiesbreghti „Südmexiko bis Nikaragua(Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder Südmexiko „(Oaxaca und Veracruz) bis Guatemala und Belize“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) oder Südmexiko bis Westnikaragua (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)).

Die Unterart Leucopternis albicollis costaricensis ist in Honduras, Panama, Nordkolumbien (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder Honduras, Panama, Westkolumbien („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) oder Honduras bis Nordwestkolumbien (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) verbreitet.

Die Unterart Leucopternis albicollis williaminae ist in Nordwestkolumbien, Westvenezuela (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder Nordwestkolumbien, Nordwestvenezuela („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) oder Nordwestkolumbien, Westvenezuela (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) verbreitet.

Die Unterart Leucopternis albicollis albicollis ist in Venezuela, Guayanas, Trinidad, bis südliches Amazonien, und Mato Grosso (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder Ostkolumbien, Nordwestvenezuela, Trinidad, „Guyanas über Amazonien“, Ostperu, Ostecuador, Nord- und Ostbolivien, Mittel- und Ostbrasilien („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) oder Südostkolumbien, Südvenezuela, Trinidad, bis Nordbrasilien, bis Nordbolivien, bis Ostperu (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) verbreitet.

Allgemein ist das Gefieder auf der Unterseite weiss (Gosler: „Die Vögel der Welt“; „Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1); „Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ (2006)) und auf der Oberseite und den Flügeln je Unterart variierend schwarz (Gosler: „Die Vögel der Welt“). Die Schwingen und der Schwanz sind schwarz („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)). Die Flügelspitzen und Schwanzspitzen sind schwarz (Gosler: „Die Vögel der Welt“).

Das Gefieder ist bei der Unterart Leucopternis albicollis ghiesbreghti „weiss“ mit Ausnahme der „schwarzen Zeichnungen auf den äusseren schwarzen Handschwingen“ und dem schwarzen „subterminalen Streifen“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) oder „ganz weiss“ mit Ausnahme der Zügel, der Flügelspitzen und der dünnen zum Teil unterbrochenen Schwanzbinde (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder diese Unterart ist die „weisseste Form“ mit ein „wenig schwarz am Auge, Flügel, Schwanz“ (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)).

Die Unterarten variieren mit „unterschiedlichen Umfang an Schwarz“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) oder variieren bezüglich der „Ausdehnung des Schwarz auf Oberflügelseite und Rücken“ (Gosler: „Die Vögel der Welt“). Allgemein heisst es, dass die Weissbussarde „Schwarz auf den Flügeln“ und „ein schwarzes Schwanzband“ haben (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)).

Die Unterart Leucopternis albicollis albicollis hat neben dem weissen Kopf und der weissen Unterseite einen gefleckten Mantel, schwarze Flügel und einen schwarzen Schwanz „mit weisser Basis(Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder bei der Unterart Leucopternis albicollis albicollis sind „Rücken, Flügel und Schwanz weitgehend dunkel“ jedoch hat der Schwanz eine „weisse Endbinde“ (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder die Unterart Leucopternis albicollis albicollis hat schwarze Schwungfedern, die „weiss gefleckt“ sind und ein „schwarzes Schwanzband“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))).

 Die Grösse beträgt 46 bis 52cm („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)) oder 46 bis 56cm (Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder 46 bis 58cm (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder 50cm („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopadie“ (2007)) oder 48 bis 55cm (Unterart Leucopternis albicollis costaricensis: „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) oder 48 bis 58cm (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder 48cm bei den Männchen und 58cm bei den Weibchen (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ 2006).

Die Nahrung besteht aus kleinen Säugetieren, Schlangen, Reptilien (Eidechsen) und Insekten.

Mit freundlicher Genehmigung von Doro Schweig konnte das Foto verwendet werden. Das Foto wurde im Regenwald aufgenommen.

03. Weisshalsbussard oder Weissnackenbussard
lat. Leucopternis lacernulata (früher: Leucopternis lacernulatus)

Die Weisshalsbussarde sind in den dichten Primärwäldern (hauptsächlich in den Schutzgebieten), Plantagen, in bis zu 2.800m Höhe verbreitet. Bedroht werden die Weisshalsbussarde durch Abschuss und die Entwaldungen („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))).

Als Verbreitungsgebiet wird Süd- und Ostbrasilien (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder in Ostbrasilien in Alagoas und Süd-Bahia, „bis Sao Paulo und Santa Catarina“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) oder Ost- und Südostbrasilien (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)).

Der Kopf ist weiss (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009); Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ (2006) oder der Kopf und der Hals sind „weiss“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)). Auf dem Hinterhals befinden sich feine schwarze Längsstreifen (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ 2006)) oder der Nacken und der obere Rücken ist „grau getönt; oben dunkelgrau mit weissen Flecken“ (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder der Rücken und die Flügel sind „schwarz“ (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ (2006)) oder der Nacken ist „blassgrau“, das Rückengefieder ist „schieferschwarz, mit mehr oder weniger verborgenen weissen Flecken“, die Armschwingen sind „schieferfarben“ und der schwarze Schwanz hat einen breiten „weissen Streifen“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))).

Die Unterseite ist weiss (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009); Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ (2006); „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))).

Die Grösse beträgt 42 bis 48cm (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder 46 bis 48cm („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)); Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder 40cm bei den Männchen und 43cm bei den Weibchen (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ 2006).

Zur Nahrung zählen kleine Säugetiere und Vögel, die er an Wasserlöchern erbeutet und Insekten.

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Diese Fotos wurden im Niedersächsischen Landesmuseum Hannover aufgenommen.

04. Bleibussard oder Graubussard
lat. Leucopternis plumbea
(früher: Leucopternis plumbeus)

Die Bleibussarde sind in den feuchten Wäldern bis 1.400m Höhe verbreitet.

Als Verbreitungsgebiet wird „Westkolumbien und Ecuador(Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder die pazifische Küste Kolumbiens, Süd-, bis Westecuador, äusserster Nordwesten Perus, Ostpanama? (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder Ostpanama, Westkolumbien, bis Westecuador (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)).

Das Gefieder ist „schiefergrau(Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder „dunkel schiefergrau(Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009); Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ 2006). Die Schwingen sind schwarz (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder die Oberflügelseiten und der Oberschwanz sind noch dunkler (schwärzer) als das dunkel schiefergraue Gefieder (zumindest auf allen Abbildungen, ohne extra erwähnt zu werden, in: Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ 2006; Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)). Der Schwanz wird auch als schwarz „mit einem weissen Band“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)).

Die Altvögel haben gebänderte Hosen (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder die Hosen sind „leicht weiss gebändert“ (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)). Auf den Schwanz befindet sich eine weisse Binde (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)).

Die Grösse beträgt 33 bis 37cm (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder 38cm („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)); Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder 40cm bei den Männchen und 43cm bei den Weibchen (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ 2006).

05. Weissbrauenbussard
lat. Leucopternis kuhli

Die Weissbrauenbussarde sind im tropischen Regenwald im Amazonas, den feuchten Wäldern in bis 500m Höhe verbreitet.

Als Verbreitungsgebiet wird der Amazonas (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder Ostperu, Brasilien, südlich des Amazonas (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder Ostperu, Nordbolivien, „amazonisches Brasilien südlich des Amazonas“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) oder Ostperu, in Nordbolivien, Nordzentralbrasilien, südlich des Amazonas (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)).

Auf dem Gesicht sitzt eine „schwarze Maske“, die Wangen sind „schwarz gestreift“ und über den Auge befindet sich ein feiner weisser „Überaugenstreif“ (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder der Oberkopf und die Gesichtsmaske sind schwarz und der Überaugenstreif ist weiss („Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ (2006)) oder der schwarze Kopf ist an den Kopfseiten und dem „Nacken weiss gemasert“, das weisse Kinn ist „schwarz gemasert“, über dem Auge befindet sich eine „schmale weisse Linie“ und der „Bereich vor und hinter dem Auge“ ist „intensiv schwarz“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) oder es sind weisse Brauen vorhanden (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)).

Die Oberseite ist „schwarz, weiss gesprenkelt“, die Flügeloberseite ist „schwarz“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) oder die Oberseite ist „schwarz, Scheitel bis Rücken weiss gefleckt“ (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder die Oberseite ist dunkel (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder die Oberseite ist dunkelschiefergrau („Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ (2006)).

Auf der schwarzen Schwanzoberseite befindet sich eine weisse Binde („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)); Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)).

Die Unterseite ist weiss („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)); Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ (2006); Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder „weiss“ und zusätzlich „schwarz gestreift“ auf den Brustseiten (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)).

Die Grösse beträgt 32 bis 40cm (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder 38cm (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder 37cm bei den Männchen und 45cm bei den Weibchen (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ 2006).

Zur Nahrung zählen Reptilien und Amphibien.

Mit freundlicher Genehmigung konnte das Foto von Nick Athanas, www.antpitta.com , verwendet werden. Foto wurde in Brasilien aufgenommen.

06. Prinzenbussard oder Sperberbussard
lat. Leucopternis princeps

Die Prinzenbussarde sind in den Bergwäldern in bis zu 3000m Höhe verbreitet.

Als allgemeines Verbreitungsgebiet findet man „Costa Rica bis Ecuador“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)). Ferguson-Lees/Christie („Die Greifvögel der Welt“ (2009)) führen auch nur Leucopternis princeps ohne Unterarten mit dem Verbreitungsgebiet „Costa Rica, Panama, Kolumbien und Ecuador“ auf.

Weick/Brown („Die Greifvögel der Welt“ (1980)) unterteilten Leucopternis princeps in die Unterarten Leucopternis princeps princeps mit dem Verbreitungsgebiet Costa Rica, Westpanama, Kolumbien und Leucopternis princeps zimmeri mit dem Verbreitungsgebiet Kolumbien bis Nordecuador. Leucopternis princeps zimmeri ist kleiner als Leucopternis princeps princeps (Weick/Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)).

Der Kopf und die Oberseite sind schwarz (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder „schwarzblau, Schulterfedern weiss gefleckt“ (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder dunkelschieferfarben (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ 2006).

Des Weiteren ist die Schwanzbinde weiss und die Bauch- und Hosenbänderung wirkt bei den Weibchen grauer (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)).

Die Unterseite ist zart gesperbert (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder „weiss mit schwarzer Bänderung“ (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder mit einer schwarzweissen „Bauch- und Hosenbänderung“ versehen (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder mit einer dunkelschieferfarbenweissen Bauch- und Hosenbänderung versehen (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ 2006).

Die Grösse beträgt 51 bis 57cm (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder 46 bis 51cm (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder 48 bis 56cm (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder 53cm bei den Männchen und 59cm bei den Weibchen (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ 2006).

Mit freundlicher Genehmigung konnte das Foto von Nick Athanas, www.antpitta.com , verwendet werden. Das Foto wurde in Ecuador aufgenommen.

07. Möwenbussard oder Teilgraubussard oder Halbgrauer Bussard oder Halbbleibussard
lat. Leucopternis semiplumbea (früher: Leucopternis semiplumbeus)

Die Möwenbussarde sind in den feuchten Wäldern in Zentralamerika in bis zu 1.000m Höhe verbreitet.

Als Verbreitungsgebiet wird „Zentralafrika und Westkolumbien(Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder Honduras, Nikaragua, Costa Rica, bis Westkolumbien, bis Nordwestecuador (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder Osthonduras, bis Westkolumbien, bis Nordwestecuador (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) angegeben.

Der Kopf und die Oberseite sind „schiefergrau(Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder dunkel (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)).

Die Schwanzoberseite ist schwarz und hat eine weisse Binde (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)).

Die Unterseite ist ab der Kehle und auf den Hosen weiss (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009); Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); „Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ (2006)) oder hell (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)). Die Brust ist grau gestreift („Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ (2006)).

Die Grösse beträgt 31 bis 36cm (Ferguson-Lees, Christie: „Die Greifvögel der Welt“ (2009)) oder 38cm (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder 33cm bei den Männchen und 38cm bei den Weibchen (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ (2006)).

Mit freundlicher Genehmigung konnte das Foto von Nick Athanas, www.antpitta.com , verwendet werden. Das Foto wurde in Costa Rica aufgenommen.

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