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Block 3: Ein Blick in die Artenvielfalt der Greifvögel und Eulen in Bild und Text
Familie 1: Habichtartige, lat. Accipitridae
Unterfamilie Bussardartige, lat. Buteoninae

Gattungen Bussarde: untypische Habichte und Bussarde
Kaupifalco (Sperberbussarde), Butastur (Heuschreckenbussarde), Urotriorchis (Langschwanzhabichte), Erythrotriorchis, Megatriorchis (Salvadorihabichte), Geranospiza (Sperberweihen)

01. Sperberbussard oder Kehlstreifbussard oder Eidechsenbussard, lat. Kaupifalco monogrammicus
02. Weissaugenbussard oder Weissaugenteesa, lat. Butastur teesa
03. Heuschreckenteesa oder Heuschreckenbussard, lat. Butastur rufipennis
04. Langschwanzhabicht, lat. Urotriorchis macrourus
05. Sperberweihe, lat. Geranospiza caerulescens
06. Fuchshabicht oder Australhabicht oder Australischer Habicht, lat. Erythrotriorchis radiatus (früher: Accipiter radiatus)

Um Wiederholungen bei den einzelnen Abschnitten meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen zu vermeiden, verweise ich auf das Literaturverzeichnis, das sich auf der Seite “Greifvögel / Eulen 1” befindet. Hiermit untersage ich (Jens Wolf, www kaiseradler.de) jede weitere Verbreitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner Fotos in welcher und / oder durch welche Art und / oder Weise auch immer. Genauso untersage ich hiermit jede weitere Verarbeitung, Vervielfältigung, Verwertung meiner wissenschaftlichen Ausführungen / Ausarbeitungen oder Teilen daraus. Das Inhaltsverzeichnis befindet sich auf der Seite “Greifvögel / Eulen A”

01. Sperberbussard oder Kehlstreifbussard oder Eidechsenbussard
lat. Kaupifalco monogrammicus

Die Kehlstreifbussarde sind in den Buschlandschaften, Laubwäldern mit hohem Gras, Graslandschaften, bewaldeten Savannen, Affenbrotbäume, offenen Gelände mit einzelnen Bäumen, feuchten Falllaubgebieten, Kulturlandschaften, in bis zu 3000m Höhe verbreitet. Die Kehlstreifbussarde sind Standvögel.

Im Allgemeinen wird als Verbreitungsgebiet Afrika, südlich der Sahara (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980); Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) angegeben.

Als Verbreitungsgebiet wird genaugenommen für die Unterart Kaupifalco monogrammicus monogrammicus Senegal, Sudan, bis Äthiopien und Kenia (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder „innerhalb 15° beiderseits des Äquators, im Osten bis 30°“ (Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder „Senegambia östlich bis Äthiopien, südlich bis Uganda und Kenia“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder West- und Zentralafrika, „bis Äthiopien und Kenia“ ( Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) angegeben.

Für die Unterart Kaupifalco monogrammicus meridionali wird genaugenommen als Verbreitungsgebiet südlich von „Kenia bis Angola, Malawi und Damaraland, Natal“ (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder Südkenia, bis Südafrika, bis Angola, bis Nordnamibia („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder im Süden der DR Kongo, Tansania bis Südafrika (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) verbreitet.

Die Oberseite ist „grau“ (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“; „Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopadie“ (2007)) oder der obere Rücken ist „schiefergrau“, die Handschwingen sind „schwarz“ und der Unterrücken und der Schwanz sind „schwärzlich“, wobei die Schwanzbasis, die breite Querbinde und die Schwanzspitze weiss sind („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))).

Der Kopf ist grau (Gosler: „Die Vögel der Welt“; Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) oder „schiefergrau“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)). Die weisse Kehle hat einen schwarzen Kehlstreifen. (Gosler: „Die Vögel der Welt“; „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)); Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“; „Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)). Der Hals ist „aschgrau“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)).

Die Unterseite ist grau, der Bauch weiss und „fein quergebändert(Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder die Unterseite ist „fein schwarz gebändert“ (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) oder der Bauch ist schwarz-weiss gebändert („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopadie“ (2007)) oder die Unterseite ist auf der „Brust aschgrau“ und danach „eng weiss und aschbraun quergestreift“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))).

Die Grösse beträgt 29 bis 35cm („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)) oder 30 bis 35cm („Grosses Lexikon der Tiere“, Band 1, (1989)) oder 30 bis 37cm (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“; „Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopadie“ (2007)) oder 31 bis 33cm (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) oder 35 bis 38cm (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder 37cm (Gosler: „Die Vögel der Welt“).

Zur Nahrung zählen Insekten, Heuschrecken, Gottesanbeterinnen, Frösche, Eidechsen, Schlangen, Vögel und kleine Säugetiere (wie Mäuse).

Das Nest ist mit „Moos und Flechten“ ausgelegt („Grzimeks Tierleben, Enzyklopädie des Tierreichs“, Band 7 (Vögel 1)) und befindet sich auf einem einzelnen Baum.

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Mit freundlicher Genehmigung von Jörg Reinecke, www.safari-wangu.de, konnte das linke Foto verwendet werden.

 

Mit freundlicher Genehmigung von Karin Zimmermann, www.karinsreisepage.de, konnte das rechte Foto verwendet werden.

02. Weissaugenbussard oder Weissaugenteesa
lat. Butastur teesa

Die Weissaugenbussarde leben in den offenen Landschaften, den offenen Wäldern, Kulturlandschaften, in bis zu 1.200m Höhe.

Als Verbreitungsgebiet wird Nordwestindien bis Kerala, bis Assam, Burma und Tenasserim (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder „Indien und Burma“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder der indische Subkontinent bis Burma (Gosler: „Die Vögel der Welt“) oder Südiran, „indischer Subkontinent (ausser Sri Lanka)“, West- und Südmyanmar (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Die Oberseite ist „rostbraun mit dunklen Stricheln“, die Schultern sind „weiss gefleckt“ und der Schwanz ist rötlich (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Die Stirn ist weiss (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“). Das Auge ist weiss (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980))) oder weissgelb (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“. Die Kehle ist weiss und mit „schwarzem Streif“ versehen (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980))) bzw. mit „Bart- und Kehlstreif“ versehen (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Die Unterseite ist braun und auf der oberen Brust „mit schwarzen Schaftstrichen“ und auf der unteren Brust „beige gebändert“ und der Bauch und die Hosen sind „beige/rötlich(Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Die Grösse beträgt 38 bis 43cm (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“; Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder 42cm (Gosler: „Die Vögel der Welt“).

Zur Nahrung zählen Insekten, Frösche und Eidechsen.

03. Heuschreckenteesa oder Heuschreckenbussard
lat. Butastur rufipennis

Die Heuschreckenteesas leben in den Waldrändern, lichten Wäldern, abgebrannten Grasflächen, Savannen, mit Sträuchern versehenen Steppen, Buschlandschaften, Kulturlandschaften, Halbwüsten.

Als Verbreitungsgebiet wird Afrika, südlich der Sahara („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopadie“ (2007)) oder „Senegal bis Somalia“, Nordäthiopien (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder „Senegal bis Somalia“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder West-, Zentral und Ostafrika (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder Senegambien bis Nordwestsomalia, Disperal bis Tansania und Nord-DR-Kongo (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) angegeben.

Es wird einerseits angegeben, dass die Heuschreckenteesas Wanderungen bis Tanganjika durchführen (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)). Andererseits ziehen die westafrikanischen Heuschreckenteesas aufgrund der Trockenzeit im Oktober bis November in den Süden in die stärker bewaldeten Gebiete und kommen im Februar bis März (während der Regenzeit wird gebrütet) wieder zurück ("Königreich der Tiere von A-Z", Bd. 4 (1981)). Bei ostafrikanischen Heuschreckenteesas wurden keine so umfangreichen Wanderungen festgestellt ("Königreich der Tiere von A-Z", Bd. 4 (1981)).

Die Oberseite ist graubraun („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopadie“ (2007) oder „graubraun“ und „dunkel gestrichelt“ und die Federn des Mantels und der Schultern sind rostbraun gesäumt, die Spitzen der Handschwingen sind schwarz (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“). Die Kehle ist weiss und hat einen schwarzen Mittelstreifen (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder ist „weisslich beige“ und hat einen schwarzen Mittelstreifen und die Unterseite ist „variabel rötlich“ und die Brust ist „schwarz gestreift(Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) oder die Unterseite ist „rötlich braun“ gestreift („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopadie“ (2007). Weick/Brown („Die Greifvögel der Welt“ (1980)) geben des Weiteren allgemein zum Gefieder nur „rostbraune Farbtöne“ an.

Die Grösse beträgt 39 bis 44cm (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) oder 36 bis 41cm (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder 35cm („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopadie“ (2007); "Königreich der Tiere von A-Z", Bd. 4 (1981)).

Zur Nahrung zählen Insekten (wie z.B. Heuschrecken, Gottesanbeterinnen, geflügelte Termiten, Geradflügler) und kleine Wirbeltiere (Vögel, Säugetiere, Reptilien, Schlangen).

Das aus Zweigen bestehende Nest befindet sich sehr oft auf einer Akazie und wird mit Blättern ausgelegt. Das Weibchen legt ihre 1 bis 3 „bläulichen, z.T. mit grauvioletten, braun besprenkelten Eier“ im Zeitraum „zwischen März und Mai“ „vom Niger bis Somalia("Königreich der Tiere von A-Z", Bd. 4 (1981)).

Mit freundlicher Genehmigung von Sylvia Urbaniak, www.greifvogelhilfe-mg.de , wurde dieses Foto verwendet.

04. Langschwanzhabicht
lat. Urotriorchis macrourus

Die Langschwanzhabichte leben in den dichten Wäldern, Tieflandwäldern, Regenwäldern in bis zu 900m Höhe.

Als Verbreitungsgebiet wird Westafrika („Lebendiges Tierreich, die neue Enzyklopädie in Farbe“, Band 18 (1988)) oder „West- und Zentralafrika von Ghana, Kamerun bis Zaire“, Westuganda (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder „von Ghana bis zum Kongo“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder Liberia bis Westuganda (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Die Oberseite ist „dunkelgrau“ (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) bzw. „schwarz“ („Lebendiges Tierreich, die neue Enzyklopädie in Farbe“, Band 18 (1988)). Der Schwanz ist „schwärzlich“ (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) und hat weisse Flecke (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“; „Lebendiges Tierreich, die neue Enzyklopädie in Farbe“, Band 18 (1988)) und 4 unregelmässige Binden (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“). Der Kopf grau und die Kehle ist „hell“ und die Unterseite ist „kastanienbraun“ (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“; „Lebendiges Tierreich, die neue Enzyklopädie in Farbe“, Band 18 (1988)).

Eine dunkle Morphe, die auf der Unterseite auch „dunkelgrau“ ist, existiert ebenso (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Die Grösse beträgt 56 bis 65cm (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) oder 60cm („aussereuropäische Vögel“ (1973)) oder 61cm (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)).

Zur Nahrung zählen kleine Vögel und kleine Säugetiere.

05. Sperberweihe
lat. Geranospiza caerulescens

Die Sperberweihen leben im tropischen Flachland, in Wassernähe, in sumpfigen Wäldern, in Regenwäldern, in Mangrovensümpfen, in bis zu 750m Höhe.

Als Verbreitungsgebiet wird allgemein „Zentral- und Mittelamerika(Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder „Mittel- und Südamerika” („Lebendiges Tierreich, die neue Enzyklopädie in Farbe“, Band 18 (1988)) oder Mexiko bis Argentinien (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) angegeben.

Genaugenommen ist die Unterart Geranospiza caerulescens caerulescens in Ostkolumbien, Ecuador, Venezuela, Gayana, Brasilien bis zum Amazonas (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder der „Ostabfall der Kordilleren von Kolumbien und Ecuador bis zu den Guyanas und dem amazonischen Peru und Brasilien“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder in Ostecuador, Kolumbien, bis Guyana, bis Brasilien (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder in Nord- und Ostkolumbien bis Nordbrasilien und bis Ostperu (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) verbreitet.

Die Unterart Geranospiza caerulescens livens ist genaugenommen in Nordwestmexiko (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993); Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) verbreitet.

Die Unterart Geranospiza caerulescens nigra ist genaugenommen in Mexiko (Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder von Mexiko (ausser Nord – und Westmexiko) bis zum Panamakanal (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder Nordmexiko bis zum Panamakanal („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder in West-, Ost- und Südmexiko bis Zentralpanama (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) verbreitet.

Die Unterart Geranospiza caerulescens balzarensis ist genaugenommen an der pazifischen Küste von Ostpanama bis Nordwestperu (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder „Panama östlich des Kanals entlang den zum Pazifik geneigten Landesteilen bis“ Westkolumbien, Westecuador, Nordwestperu („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder in Ostpanama, Westkolumbien bis Nordwestperu (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) verbreitet.

Die Unterart Geranospiza caerulescens gracilis ist genaugenommen in Nodostbrasilien bis Bahin (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) oder in Nordostbrasilien („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) verbreitet.

Die Unterart Geranospiza caerulescens flexipes ist genaugenommen in Südbrasilien, Nordargentinien, Bolivien, Gran Chaco von Paraguay (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder Südbrasilien, Bolivien, Paraguay, nördliches Mittelargentinien, Uruguay („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) oder in Bolivien, Südbrasilien, Paraguay, Nordargentinien, Uruguay (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) verbreitet.

Zum Gefieder findet man allgemein „schwarz oder grau, wobei“ die grauen Morphen auf der Unterseite „weiss gebändert sind(Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) bzw. dass die Oberseite ist „hellgrau“ und die Unterseite ist dunkelgrau ist („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopadie“ (2007)).

Geranospiza caerulescens caerulescens: Das Gefieder ist „grau“ und der Bauch und die Hosen sind „weiss oder beige gebändet“ (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Geranospiza caerulescens nigra: Der Kopf und die Oberseite sind „schieferschwarz mit einer mehr oder weniger blaugrünen Schattierung“ und der Schwanz ist „schieferschwarz“ mit 2 weissen Querbinden und einer weissen Spitze („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))). die Unterseite ist „schieferschwarz mit einer mehr oder weniger blaugrünen Schattierung“ und „bei manchen Formen“ sind Bauch und Hosen weiss quergestreift oder mit „undeutlichen weissen Spitzen“ versehen („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))). Es handelt sich um die „dunkelste Unterart“ (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Die Grösse beträgt 38 bis 54cm (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) oder 41 bis 51cm (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993)); Perrins: „Die grosse Enzyklopädie der Vögel“) oder 45 bis 51cm („Vögel, Die grosse Bild-Enzyklopadie“ (2007); Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder bei den Männchen 45cm und bei den Weibchen 53cm (Erize, Mata, Rumboll: „Birds of South America“ (2006)).

Zur Nahrung zählen Echsen, Schlangen, Insekten und Frösche.

Dieses Foto wurde im Hessischen Landesmuseum Darmstadt gemacht.

06. Fuchshabicht oder Australhabicht oder Australischer Habicht
lat. Erythrotriorchis radiatus (früher: Accipiter radiatus)

Die Fuchshabichte sind in den Wäldern, Küstenwäldern, tropischen Wäldern in bis 1000m Höhe verbreitet.

Als Verbreitungsgebiet wird Nordwestaustralien, Nord-Territorium, Queensland bis Nord-Neusüdwales (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980)) oder in Nord- und Ostaustralien (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) oder „Nord- und Ostaustralien“ (Lloyd/Lloyd: „Greifvögel und Eulen“ (1980)) oder in Nord- und Ostaustralien, „von den Kimberleys bis“ in den Norden von Neu-Südwales („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ Band 2 (1993)) verbreitet.

Der Bestand wird mit ca.350 Brutpaaren („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) angegeben.

Der Kopf und die Kehle sind „hell, dunkel gestreift(Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) bzw. „an der Basis weiss, schwarz gemasert“ („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))).

Die Oberseite ist „schwärzlich“, wobei die Federn rötlich umsäumt sind (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) bzw. die „Rückenfedern“ haben schwarze „Zentren“ und sind breit rötlich-braun oder kastanienbraun gesäumt („Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))).

Die Unterseite ist „rötlich-braun bis kastanienbraun, schwarz gemasert(„Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) bzw. „rötlich, Brust/Flanken gestrichelt“ (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“). Die „Oberschenkel“ sind „rötlich-braun“ (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) bzw. Hosen sind „einfarbig“ (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“).

Die Grösse beträgt 46 bis 61cm (Ferguson-Lees/Christie: „Die Greifvögel der Welt“) oder 51 bis 58cm (Weick, Brown: „Die Greifvögel der Welt“ (1980); „Washingtoner Artenschutzabkommen, Erkennungsbuch“ (Band 2 (1993))) oder 45 bis 60cm (Simpson, Day: „Birds of Australia“, (2012)).

Zur Nahrung zählen kleine Beuteltiere, Reptilien, Schlangen und mittelgrosse Vögel (Wüstenvögel).

Die Fuchshabichte, lat. Erythrotriorchis radiatus trinken nicht, da sie das benötigte Wasser oder die Flüssigkeit mit der Beute aufnehmen („Grosser Atlas des Tierlebens“, 1993).

Das Nest befindet sich auf einem Baum.

Mit freundlicher Genehmigung konnte das Fotos des Erythrotriorchis radiatus von Vik Dunis, www.bushpea.com verwendet werden.

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